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Der weiße Raum

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Phantastisch! 10/2020
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Eliane
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 835



BeitragVerfasst am: 18.10.2020 19:00    Titel: Der weiße Raum eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der weiße Raum

Matti liegt bewegungslos in seinem Bett, die Arme schlaff neben dem Körper. Nicht einmal der kleinste Muskel in seinem Gesicht zuckt. Selbst die bleigraue Wolkendecke vor dem Fenster scheint bei diesem totalen Stillstand mitzuspielen. Egal wie lange ich sie anstarre, nichts rührt sich.

Ich wende den Blick vom Fenster ab. Er streift die Monitore am Kopfende des Betts. Herzschlag, Sauerstoffsättigung, wasweißich. Als der Pfleger es mir erklären wollte, habe ich auf Durchzug gestellt. Ich wünschte mir bloß, dass dieses elendige Gepiepe aufhört. Der Pfleger hat an einem Knopf gedreht, und die Maschinen verfielen in Schweigen. So ist es geblieben. Seit Monaten.

Vor Mattis Bett steht der Besucherstuhl. Seine Polster sind dunkelgrün und weich, die Armlehnen hoch. Ein Nest für die Angehörigen, die viele Stunden hier auf der Station verbringen, eine winzige Insel der Geborgenheit inmitten von Warten und Hoffen und Verzweiflung. Ich ziehe den Stuhl näher ans Bett heran und setze mich. Atme tief durch. Dann greife ich nach Mattis Hand.

In der Sekunde, in der sich meine Finger um seine schließen, wird mir schwarz vor Augen. Etwas reißt mich in die Dunkelheit, zerrt mich durch einen Tunnel, dessen Wände ich kaum erahne, aber ich weiß, dass sie da sind, ebenso wie das Licht, das am Ende des Tunnels auf mich wartet. Das freundliche, warme Licht, auf das ich mich in rasender Geschwindigkeit zubewege. Ich zwinge meine Muskeln zur Ruhe, um der Kraft, die mich vorwärts treibt, möglichst wenig Widerstand entgegenzusetzen.

In der Ferne erkenne ich ein erstes Schimmern. Es wird größer, heller. Mein Herz hämmert wie wild. Gleich ist es soweit. Der Moment, auf den ich gewartet habe. Der Augenblick, für den ich lebe, jeden Tag von Neuem, seit jenem unheilvollen Wochenende im Mai, unser Motorrad auf der nassen Straße, gellende Hupen, Scheinwerferblitze, Reifenquietschen, Schleudern und danach diese Stille, die seither mein Leben beherrscht.

Das Licht streckt mir seine Strahlen entgegen, als seien es Finger. Am Anfang habe ich mich davor gefürchtet, doch inzwischen verstehe ich, dass es mir nichts Böses will. Ich lasse mich in seine Wärme fallen. Die Tunnelwände weiten sich, und vor mir öffnet sich ein Raum mit weißen Wänden, die von innen leuchten wie Nebel, durch den die Sonne scheint. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zimmers, lässig an die Wand gelehnt und die Haare gerade so viel zerzaust, dass es nicht unordentlich wirkt, steht Matti. Er lächelt mich an, wie niemand auf der Welt lächeln kann außer ihm, und ich fühle Boden unter meinen Füßen, renne los und werfe mich in seine Arme.

„Vic“, flüstert Matti mir ins Ohr. Seine Stimme lässt meine Haut kribbeln und jagt mir warme Schauer durch den Körper. „Du bist da.“

„Ich bin immer bei dir“, sage ich. „Immer.“

„Das weiß ich“, antwortet er und küsst mich.

Schimmerndes Licht hüllt uns ein, während wir uns umschlingen. Ich verliere mich in Mattis Umarmung, in seinem vertrautem Geruch nach Lederjacke und Aftershave. Vollkommen anders als der Dunst von Desinfektionsmitteln und Schwäche, der seinen Körper im Krankenhausbett umwabert. Seine Brust hebt und senkt sich, nicht von außen gesteuert im Gleichtakt, nein, der Rhythmus seines Atems beschleunigt sich, wenn ich mit der Hand über seinen Rücken fahre.

„Du fehlst mir so“, raune ich ihm zu.

Er legt seine Stirn an meine, sieht mir tief in die Augen. „Du schaffst das.“

Bei seinen Worten nimmt das Licht einen bläulichen Ton an. Kälte greift nach meinem Herzen. Ich schiebe Matti ein Stück zurück, um sein ganzes Gesicht sehen zu können. „Was meinst du damit?“

„Dass es Zeit ist“, sagt er ganz ruhig.

Ich will schreien, um mich schlagen, diesen Satz, diese unsäglichen Worte fortprügeln, damit ich sie nicht hören muss. Niemand sollte sie hören müssen, kein Mensch auf der ganzen Welt, weder heute noch zu irgendeinem anderen Zeitpunkt. Nie.

„Nein“, krächze ich. Matti streicht über meine Haare. Seine Berührung ist wie ein Windhauch. Zu weich, zu zart. Ich presse meinen Körper gegen seinen, so fest ich kann. „Du darfst nicht gehen.“

„Ich muss. Du weißt es so gut wie ich. Wir haben es die ganze Zeit über gewusst.“

Das Licht erglüht in schattenlosem Weiß, wie der unförmige Fleck im CT von Mattis Schädel, das die Ärztin mir gezeigt hat. „Subduralhämatom“, höre ich das Echo ihrer Worte, die Sachlichkeit, die dem Schrecken einen Namen gibt, und das Mitleid, das der professionellen Distanz trotzend darin schwingt. „Hirnblutung. Irreversible Schädigung.“

Ich will das Mitleid nicht, ich will keine Diagnose, ich will diesen verfluchten Fleck aus dem Bild schneiden, wegphotoshoppen und vergessen. Deswegen verbanne ich ihn aus meinen Gedanken, kämpfe jede Erinnerung daran nieder. Nie habe ich bei Matti ein einziges Wort darüber verloren. Wenn ich es nicht ausspreche, ist es nicht wahr. Weil es einfach nicht wahr sein darf.

Ich räuspere mich, damit meine Stimme nicht zittert. „Wie kommst du darauf?“

Matti dreht mich sanft herum und weist auf die Wände. „Siehst du es nicht?“

Das Licht ist nun so grell, dass ich kaum hinschauen kann, ohne die Augen zu schließen. Ich denke an den ersten Tag, an dem ich hierher kam. Die Krankenschwester hatte mich im Rollstuhl zu Matti auf die Intensivstation gefahren. Bevor sie ging, legte sie mir die Hand auf die Schulter. Stumm. Ich saß stundenlang neben Mattis Bett, obwohl ich mich kaum aufrecht halten konnte mit all meinen frischen Nähten und Verbänden, und starrte ihn an. Die Schläuche, die sich überall in seinen Körper zu bohren schienen, sein regloses Gesicht. Es kostete mich unendliche Überwindung, seine Hand zu berühren. Als der Tunnel mich einsog, glaubte ich zu sterben. Es war mir egal, sobald ich Matti entdeckte, der mich am Ende des Tunnels erwartete, ein Strahlen im Gesicht und die Arme weit ausgebreitet.

Ich entsinne mich, dass der Raum früher anders ausgesehen hat. Zwar haben die Wände auch damals von innen geleuchtet. Doch ihr Licht war sanft und gedimmt wie das der Lampe in unserem Schlafzimmer. Wir fühlten uns geborgen und vor den Grausamkeiten der Welt versteckt in einer geheimen Höhle, in der uns niemand finden würde. Nicht einmal der Tod.

Mit einer heftigen Bewegung befreie ich mich aus Mattis Griff. „Was soll da sein?“

Matti hebt die Augenbrauen, wie er es jedes Mal tut, wenn er genau weiß, dass ich lüge. „Komm schon, Vic.“

Ich schüttle heftig den Kopf. „Da ist nichts.“

„Es hat keinen Sinn zu leugnen, was wir nicht sehen wollen.“

„Wann bist du eigentlich so ein verdammter sprücheklopfender Zen-Meister geworden?“, zische ich.

„Als ich auf dich gewartet habe. Du bist spät dran, wie immer.“ Matti grinst mich frech an, und ich kann mir nicht helfen, ich muss lachen. Meine Mundwinkel ziehen sich nach oben. Gleichzeitig kriechen Tränen aus meinen Augen. Warum verrät einem eigentlich kein Mensch, dass dieselben Muskeln Lachen und Weinen auf unsere Gesichter zeichnen?

Matti nimmt mich in den Arm, und ich schmiege den Kopf an seine Schulter. Er spielt gedankenverloren mit meinen Haaren. „Am Anfang habe ich geglaubt, ich wäre hier, um auf dich zu warten. Später hoffte ich, dass ich nur für eine Weile in diesem Zimmer abgestellt worden bin, sozusagen geparkt, bis ich zurück zu dir darf. Ich verstehe erst jetzt, dass weder das eine noch das andere mich in diesem Raum gehalten hat.“

„Sondern?“, wispere ich und fürchte die Antwort.

„Ich musste dir helfen, den Mut zum Bleiben zu finden.“

„Wieso sollte ich bleiben wollen, wenn du nicht mehr da bist?“, stoße ich hervor.

„Danach fragt niemand. Du darfst weiterleben, ich muss sterben. Warum das so ist, können wir nicht verstehen. Wenn es überhaupt einen Grund gibt.“

„Wie soll ich denn ohne dich leben? Das schaffe ich nicht!“ Inzwischen weine ich hemmungslos.

„Du tust es die ganze Zeit.“ Matti hebt mein Kinn mit dem Zeigefinger an. „Oder etwa nicht? Du hast dich in Rekordzeit von deiner OP erholt und durch die Reha gekämpft. Zwei Monate nach dem Unfall hast du wieder angefangen zu arbeiten, und du hast ein großes neues Projekt am Start. Alles ohne mich.“ Er tupft mit dem Ärmel seines Hemds mein Gesicht trocken.

Ich würge die Tränen herunter. „Das habe ich für uns getan. Für unser Leben.“

„Nein. Für dich. Und genau so ist es richtig.“ Seine Augen glänzen, nicht feucht, sondern voller Stolz. Der mich trifft wie ein Messerstich, weil ich mir eingestehen muss, dass Matti recht hat.

„Was wird aus dir?“ Meine Stimme will mir nicht gehorchen. Ich muss jedes Wort herauszwingen.

Er zuckt mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Vielleicht gibt es ja eine Welt jenseits dieses Raumes.“

„Und wenn nicht?“

„Dann werde ich in Frieden abtreten, weil ich weiß, dass es dir gut geht.“

„Es wird mir nicht gut gehen.“

„Doch, wird es. Irgendwann.“

„Blöder Klugscheißer.“ Ich schniefe.

Matti lächelt. Er streicht mit den Fingerspitzen über meine Wange und wischt die letzte von meinen Tränen weg. „Ich liebe dich.“

„Ich dich auch.“

Wir halten uns fest und küssen uns, während um uns herum das Licht an Kraft gewinnt, bis es gleißt wie ein Blitz, in dessen Mitte wir zwischen Erde und Himmel schweben. Ich kneife die Augen zu. Der Schein dringt trotzdem durch, heller als die Sonne, heller als alle Sonnen zusammen – und auf einen Schlag, unvermittelt, totale Finsternis.

Ein schrilles Piepen lässt mich vom Stuhl hochschrecken. Der Alarmton der Monitore. Die Tür schwingt auf, ein Pfleger hastet zu Mattis Bett. Er packt meine Schultern, schiebt mich aus dem Zimmer. „Warten Sie draußen, bitte!“

Ich bin kaum auf dem Gang, als ein Trupp Leute in weißen Kitteln an mir vorbeistürmt. Die Tür schlägt zu. Gedämpfte Stimmen dringen hindurch.

„Defibrillieren!“

„Schnell!“

Langsam trete ich ans Fenster und blicke nach draußen. Bleigraue Wolken verstecken den Himmel. Aber an einer Stelle hat sich ein Loch in ihrer gleichmäßigen Decke gebildet. Dort bahnt sich ein einsamer Sonnenstrahl seinen Weg nach unten. Ich öffne das Fenster, und das Licht streichelt meine Haut. Beinahe wie warme Fingerspitzen.

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Gast







BeitragVerfasst am: 19.10.2020 02:17    Titel: Antworten mit Zitat

auf jeden Fall die traurigste Geschichte
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Raven1303
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 39
Beiträge: 561
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 19.10.2020 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Unbekannte/r,

Du hast einen guten Stil und dein Text lässt sich schön Lesen. Alle Anforderungen sind erfüllt. Die Geschichte ist in sehr vielen Variationen schon erzählt worden. Der Geist, der von einem geliebten Menschen nicht gehen gelassen wird, am Ende aber doch endlich ins Licht fahren kann. Etwas Neues hätte ich mir daher hier gewünscht.
Liebe Grüße


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Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den Nächsten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm? Oder ein großer Gesang... (R.M. Rilke)
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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1705



BeitragVerfasst am: 19.10.2020 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr berührend. Ich mag den gradlinigen Verlauf, der sanft, aber unerbittlich auf das unausweichliche Ende zusteuert.
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hobbes
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Moderatorin

Beiträge: 4431

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Der silberne Scheinwerfer Ei 4


BeitragVerfasst am: 19.10.2020 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Oh. Das ist, äh, melodramatisch. Zwei, drei Texte zuvor habe ich gerade noch geschrieben, dass ich mir wenn überhaupt nur "nette" Serien anschauen würde. Zu dieser Geschichte fällt mir spontan das Traumschiff ein.
Ein bisschen zu dick aufgetragen, so dass ich zwar immer mal wieder kurz "oh" und "ah" sage, ob dieser einzigartigen Liebe, aber da ist dann halt auch immer ein klein wenig Augen verdrehen mit dabei.
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Westmonster
Leseratte


Beiträge: 101



BeitragVerfasst am: 19.10.2020 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Geschichte hat mich sehr berührt, wirklich schön. Schön traurig und schön hoffnungsvoll.

_________________
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 49
Beiträge: 4753
Wohnort: Nullraum
Das goldene Rampenlicht Das silberne Boot
Goldenes Licht Weltrettung in Silber


BeitragVerfasst am: 19.10.2020 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo unbekannter Autor, Autorin, heimlich mitschreibende KIs, magische Wesen oder was auch immer,

Ich kommentiere direkt beim ersten Lesen und während ich lese, damit die Leseeindrücke so frisch wie möglich sind. Daher kann es sein, dass ich mal auf etwas hinweise, was sich später im Text noch klärt.
Disclaimer vorweg: All meine Kritiken sind in diesem Wettbewerb hochgradig subjektiv und bedeuten damit eigentlich gar nichts, außer wie mir ein Text persönlich gefallen hat. Ich neige zu Sarkasmus und mache mich auch gerne mal über Dinge lustig. Ich bitte diejenigen, die eine gefühlt zu harte Kritik von mir abbekommen, das nicht persönlich und mit Humor zu nehmen, denn es ist ganz bestimmt nicht böse gemeint. Ich nehme aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn jemand seinen Text bei einem Wettbewerb der ungeschönten und schonungslosen Kritik vorwirft. Wer ein Problem damit hat, möge das Lesen meines Kommentars an dieser Stelle abbrechen.

So, los geht‘s, you have been warned …


Zitat:
Am Anfang habe ich mich davor gefürchtet, doch inzwischen verstehe ich, dass es mir nichts Böses will. Ich lasse mich in seine Wärme fallen.
Ich hab ein bisschen den Verdacht, der ich-Erzähler (oder Erzählerin) könnte der Geist von jemandem sein, der bei dem Unfall starb, der Matti ins Koma brachte, aber
Zitat:
Als der Pfleger es mir erklären wollte, habe ich auf Durchzug gestellt.
da passt das mir  nicht, deshalb verwerfe ich diese Lesehypothese.

So, bin durch. Mir ist nicht klar, ob Vic männlich oder weiblich ist, aber das ist auch eigentlich egal, nur vom Pronomen her. Ich bleib mal bei "er", weil ich zuerst an einen Mann gedacht habe (und namespedia sagt: Gender of firstname Vic is 1% feminine and 99% masculine), obwohl es auch ein Kürzel von Victoria sein könnte).
Also, Vic erhält die Gelegenheit, sich von Matti zu verabschieden, nachdem sie einen gemeinsamen Unfall hatten, seit dem Matti mit irreparablen Schäden im Koma liegt, aber mit dem Sterben wartet, bis er sicher ist, dass Vic ohne ihn weiterleben kann. Er zieht Vic in seinen "Vortex" (so nenne ich den "inneren Seelenraum" eines Menschen in einem Roman von mir, ist im Prinzip ein ganz ähnliches Konzept) wo er sich mit ihm unterhalten kann. Sehr traurige Geschichte, die mich sofort an den Edge of Sanity Song "Twilight" erinnert. Und die Beerdigung von meinem Schwiegervater, wo es genauso war, wie du am Ende beschreibst. Dunkler Himmel, und als der Sarg in die Erde gelassen wurde, kam ein einziger Lichtstrahl durch und fiel auf die Trauernden. Meine Schwiegermutter ist bis heute überzeugt, ihr Mann habe sich auf diese Weise von ihr verabschiedet. Deine Geschichte also gar nicht so fantastisch, wie man denken könnte (bis auf die Treffen im Seelenraum).

"Gerne gelesen" wäre jetzt sicherlich falsch ausgedrückt, aber sehr berührend und schön geschrieben, gefällt mir. Zu Punkten kann ich noch nichts sagen, die verteile ich erst am Ende.

Beste Grüße,
Veith

7 Punkte von mir


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Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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d.frank
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 42
Beiträge: 1150
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 20.10.2020 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Keine Ahnung, ob es der Text oder meine Stimmung ist/war, aber das hier bewegt mich. Es rührt etwas tief in mir drinnen an und das auch noch beim x. Wiederlesen. Das könnte man diesem Text fast vorwerfen, dass er genau und routiniert die richtigen Knöpfe drückt, um sich so erfolgreich in einem zu verankern, dass man ihm kaum entkommen kann. Er wagt wenig Experimente, die das Thema aber hergegeben hätte und deshalb werde ich mich bei der endgültigen Punktevergabe bewusst nicht von meinen Gefühlen leiten lassen wink

Punkteedit:

2

Weil mir das Tränen abgerungen hat. Und, ja, das ist ja nicht nur das Thema, sondern auch die Schreibe, die das Thema gut verpackt hat.


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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silke-k-weiler
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 47
Beiträge: 672

Das goldene Schiff


BeitragVerfasst am: 20.10.2020 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Text,

Mensch, ist das gemein, da sind mir beim ersten Lesen doch tatsächlich ein paar Tränchen entwischt.

Nun gut, betrachten wir die Sache nüchtern.

Die Vorgaben:

Licht: sehe ich als erfüllt. Der Licht-Tunnel ist minimal austauschbar. Ich finde, er hat seine Berechtigung, da er ein starkes Bild abgibt. Auch wenn er assoziativ etwas vorbelegt ist (Nahtod) - check!
Anfang der Geschichte: Du hast sogar daran gedacht, das Piepsen der Maschinen auszuschalten! Sehr gut. Stille, Bewegungslosigkeit, passt für mich.

Eine übersinnliche Geschichte, die für mich ein wenig den Rand der Phantastik streift insofern, dass ich sie mir gut bei anderen Wettbewerben zum Thema Trauerbewältigung, Verlust und vergleichbare Themen vorstellen könnte, denn die Begegnungen mit Matti könnte sich auch - rein theoretisch - in Vics Vorstellung abspielen.

Ich glaube, ich nehme Dich mit in meine nächste Runde.

Viele Grüße
Silke
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Katinka2.0
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 362



BeitragVerfasst am: 22.10.2020 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Autor/in,

Loslassen ist eine der schwersten Aufgaben, die man in seinem Leben erfahren muss, und manchmal gelingt es erst, wenn der eigene Selbsterhaltungstrieb einsetzt.
Mit deinem Beitrag hast du eine Geschichte eingestellt, die mich inhaltlich zwar berührt, aber sprachlich - für mein Empfinden – noch nicht ganz mit anderen Texten mithalten kann, die ich bereits gelesen habe.
Die Wettbewerbsvorgaben hast du ohne Zweifel erfüllt.

LG Katinka
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RAc
Klammeraffe


Beiträge: 647



BeitragVerfasst am: 22.10.2020 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Matti und Vic hatten einen Motorradunfall, den Vic als Sozia trotz schwerwiegender Verletzungen gut überstanden hat, aber Matti liegt seitdem im Koma mit einer schlechten Prognose. Wenn immer Vic ihn besucht und seine Hand hält, kommen beide auf einer spirituellen Ebene zueinander und halten Dialoge. Im letzten Dialog (der Gegenstand der Geschichte ist) bereitet Matti Vic auf seinen Tod vor, der darauf hin auch eintritt.

Vorgaben:
  => Unfall am Anfang der Erzählung - ok.
  => Licht als zentrales Element - ok, die Terffen der Beiden im spirituellen Raum wird stets durch ein helles Licht markiert
        ("das Licht am Ende des Tunnels").
  => Phantastische Elemente - gegeben (Treffen der beiden Protas).

=> Vorgaben erfüllt.

Ausgestaltung:

Die Vorgaben legen Geschichten um den Tod sehr nahe (Unfall bzw. Verfolgungsjagd nebst Licht, das in vielen Nahtoderfahrungen als Begleiterscheinung des Sterbens geschildert wird).

Die Geschichte ist sehr eindringlich geschildert; offensichtlich haben Matti und Vic eine sehr intensive und nahe Beziehung gehabt, was die endgültige Trennung umso härter und unerträglicher erscheinen läßt.

Leider aber sind 2000 Wörter für diese Geschichte zu viel; das letzte "Gespräch" der Beiden, in dem Matti Vic in das "Leben ohne ihn entläßt," ist viel zu langatmig und schwülstig geschrieben. Eine der wenigen Geschichten, wo man sich eine zweite parallele Handlungsebene herbeiwünschen würde.

Handwerklich sehr ordentlich.
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Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 59
Beiträge: 745
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 25.10.2020 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

Das gefällt mir. Kommentiert, um zu punkten.

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Wenn Du einen Garten hast und eine Bibliothek wird es Dir an nichts fehlen.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 53
Beiträge: 2046
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 25.10.2020 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Eine wundervolle und einfühlsame Geschichte. ich merkte, dass er nur blieb, weil sie ihn so lange im Diesseits hielt, bis sie bereit war, ihn loszulassen.

_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
"Spielweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/21
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1802
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 25.10.2020 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Leerer Kommentar. Auf Wunsch kann ein ausführliches Feedback gern bei mir erfragt werden.

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"Der Zorn des Schattenkönigs"
Legionarion Verlag
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"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag 2017.
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shatgloom
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 379
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 26.10.2020 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Eine wunderschöne, rührende Geschichte vom Sterben und Loslassen.
Vorgaben sind auch erfüllt, erst die Stille, dann das Licht, als Vic die Hand des Sterbenden ergreift.

Der Text gehört sicher zu meinen Favoriten.
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nicolailevin
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Beiträge: 241
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 27.10.2020 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Matti liegt nach einem Motorradunfall im Krankenhaus im Koma. Als seine Freundin Vic nach seiner Hand greift, findet sie sich mit Matti in einem weißen Raum wieder, wo sie voneinander Abschied nehmen, bevor er sterben kann. Er ermutigt sie, ihr Leben weiterzuleben und so erträgt sie es, dass er tatsächlich stirbt, als sie sich wieder in dem Krankenzimmer findet.

Auch wenn die formalen Anforderungen erfüllt sein mögen, lese ich hier eine gänzlich un-phantastische Geschichte, sondern eine sehr reale, die im Hier und Jetzt und in der menschlichen Bedingtheit verwurzelt ist. Mich stört das nicht. Es ist ein sehr wirkliches Thema von Trauer und Abschiednehmen – jeder, dem ein lieber Mensch gestorben ist, wird sich da wiederfinden.

Der Text berührt und geht nahe, die Gefühle passen, die Dialoge stimmen, mein Resonanzkörper brummt.

Wenn man auf hohem Niveau kritteln will, dann ist Vic arg passiv und das ganze zwar traurig -, das von außen erzwungene Ende einer großen Liebe -, aber doch ein bisschen süßlich und weitgehend konfliktfrei. Da hätte der Text vielleicht noch mehr Pfeffer vertragen.

So ein paar Ideen: Matti findet es nicht so 100% toll, wie sich Vic erholt und freigestrampelt hat, oder Vic hat den Unfall zu verantworten oder Vic muss den Ärzten gegenüber die Entscheidung treffen, dass die Geräte abgeschaltet werden …

In meiner zweiten und finalen Verteilungsrunde ganz knapp an den Punkten vorbei.
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anderswolf
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Beiträge: 850
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 27.10.2020 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Nachricht von Matti. Oder: Gedankenverschmelzung statt Traumatherapie.

Matti und Vic hatten einen Motorradunfall, Vic hat sich rasch wieder erholt, Matti hingegen vegetiert im Koma, Vic kann ihn aber im Weißen Raum von Mattis sich leerendem Bewusstsein besuchen. Obwohl es offensichtlich nicht der erste Besuch ist, klingt es ein bisschen wie der erste Besuch seit Langem, was seltsam ist. Vielleicht wäre es einfacher in der Darstellung gewesen, wenn es nur diese eine Begegnung gegeben hätte, ein Fallen ins Licht zu Matti, der Vic die Kraft zum Durchhalten, zum Weitermachen, zum Nicht-Aufgeben gibt. Matti, der verdeutlicht, dass der Tod eines geliebten Menschen nicht zum eigenen Tod führen muss. Dass auch Überlebende weiterleben dürfen, weiterleben sollen.

Im Grunde ist das nicht neu. Dass Tote ihren Hinterbliebenen erscheinen, auch und gerade, um ihnen das Weiterleben zu ermöglichen, wurde schon oft in literarischen und filmischen Werken oder übernatürlichen Serien verarbeitet. [Tage später fällt mir ein: Harry und Dumbledore in Vielleicht-Kings-Cross.]

Formal ok. Ich will die Geschichte mögen, auch wenn die fast schon pathetisch anmutende Tragödie irgendwie abgetragener wirkt als Mattis alte Lederjacke.

Drei Punkte.
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Yorinde
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 34
Beiträge: 169
Wohnort: Stendal


BeitragVerfasst am: 27.10.2020 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Gut geschriebene, traurige Geschichte. Sad
Ich finde es sehr gut, wie du nicht wegschwenkst, sondern drauf hältst. Traurige Szenen schreiben und sie genau richtig lang werden zu lassen, ist m.E. nämlich gar nicht so leicht.

Allerdings hatte ich etwas Mühe mit dem allerersten Absatz. Ich musste ihn zwei, dreimal lesen, bis ich ihn verstanden hab.

Zitat:
Matti liegt bewegungslos in seinem Bett, die Arme schlaff neben dem Körper. Nicht einmal der kleinste Muskel in seinem Gesicht zuckt. Selbst die bleigraue Wolkendecke vor (Streng genommen hängt eine Wolkendecke am Himmel und nicht vor dem Fenster. Wink ) dem Fenster scheint bei diesem totalen Stillstand mitzuspielen (Irgendwie ergibt eine Wolkendecke, die bei Stillstand mitspielt, für mich keinen Sinn...). Egal wie lange ich sie (Ich dachte, Matti wäre eine Sie und der Erzähler schaut sie an, ist mir zwar klar, dass das "sie" sich auf die Wolkendecke bezieht, irgendwie passte es aber vom Bild in meinem Kopf nicht...) anstarre, nichts rührt sich.


Ich hab gar nicht die Notwendigkeit, deinen gesamten Text auseinanderzunehmen, denn er gewinnt in den nächsten Absätzen zunehmend an Intensität. Nur der Anfang ist etwas holprig, aber das ist sicherlich mit ein paar Umformulierungen schnell gelöst.

Liebe Grüße, Yorinde


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Es heißt, das Leben schreibe die besten Geschichten. Hin und wieder sollten wir dem Leben aber auch einen Stift leihen.
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holg
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Moderator

Beiträge: 2055
Wohnort: knapp rechts von links
Bronzenes Licht Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 29.10.2020 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Geschichte vom Loslassen, von Abschied, vom Sterben.
Das ist romantisierend und doch berührend.
Gefällt mir, obwohl ich eher an das große dunkle Nichts glaube, als an helles Licht.


_________________
Why so testerical?
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Constantine
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3279

Goldener Sturmschaden Weltrettung in Bronze


BeitragVerfasst am: 29.10.2020 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour Inko,

ich mache es kurz:
Zitat:
Matti lächelt. Er streicht mit den Fingerspitzen über meine Wange und wischt die letzte von meinen Tränen weg. „Ich liebe dich.“


Ein sehr unaufgeregter Titel, die beiden Protagonisten auf unterschiedlichen Bewusstseinsebenen und Sichten, was Liebe und Leben angeht und trotz der Tragik und der emotionalen (Über-)Ladung strahlt der Text Wärme und Lebensfreude aus. Danach geht alles weiter und findet seinen Weg. Gut.

Mein vierter Platz: sept points.

Merci beaucoup.
Constantine
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1651



BeitragVerfasst am: 30.10.2020 07:33    Titel: Antworten mit Zitat

Eine der besten Geschichten. Gut erzählt, eindrücklich, ohne viel Handlung, und doch mitreißend.

_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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Abari
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Alter: 41
Beiträge: 1573
Wohnort: ich-jetzt-hier
Der bronzene Durchblick


BeitragVerfasst am: 31.10.2020 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wenngleich etwas absehbar, dann doch schön. Und so erfrischend zuversichtsstiftend. Mag ich.

_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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