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So_Ro
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 26
Beiträge: 18
Wohnort: Österreich


BeitragVerfasst am: 21.09.2020 22:06    Titel: Waldwege eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dieses Projekt von mir hatte ich vor Jahren angefangen und vor kurzem habe ich es wiederentdeckt. Ich glaube, es wird unvollendet bleiben, aber da ich es mag, dachte ich mir, ich teile es mit euch.

Das ist der erste von 10 1/2 Kapiteln.

-

Kapitel 1

Das Wetter hatte sich seit seiner Kindheit sehr geändert. Ob zu Guten oder Schlechtem war irrelevant, denn solange sich der Mensch daran gewöhnt, ist alles in Ordnung.
John Mandels trat in den Garten hinaus. Die Büsche wuchsen wie wild; normalerweise hatte er sie zu dieser Zeit gezähmt, doch dieses Jahr ließ er sie alle warten. Es war kalt, zu kalt oder nicht warm genug, um zu schneien. Auf den Gipfeln der Berge hing ein dichter Nebel, der ihnen die schöne Sicht auf die weißen Spitzen verwehrte.

Sein Hund, der Bucko, winselte und sein wuscheliger Schwanz schaukelte seinen ganzen Körper. Er preschte hinaus, sobald John die Tür aufmachte, und bellte und bellte, schnüffelte und schnüffelte, und bellte noch etwas mehr.
„Still!“, schnauzte John Mandels, und der Hund gehorchte, wenn auch trotzig.
Der Apfelbaum schlief. Dieses Jahr war die Ernte schlecht gewesen, aber John Mandels hatten Äpfel nie sonderlich geschmeckt.
Der Bucko bellte auf und John Mandels sah aufmerksam auf. Der Bucko bellte nochmal und die Art, wie er sich bewegte, beunruhigte ihn.
„Weg da“, brummte er und schob seinen Hund zur Seite. Seine Zähne knirschten. Der Bucko bellte noch einmal. „Diese verdammten--“
Er sah hinüber, zum gepflegten grauen Zaun gegenüber. Die Jalousien waren noch unten, aber es war auch sehr früh. Elisa schlief noch – gut so; sie arbeitete zu viel, sowohl zu Hause als auch außer Haus. Helfen tat ihr aber keiner.
Er brummte vor sich hin. Den Bucko zog er zurück ins Haus. Eine unangenehme Arbeit erwartete ihn. John Mandels war kein zimperlicher Mann; er jagte gern, aber nicht wie diese Hobbyjäger, diese Abart des modernen Menschen, die die Natur nicht respektierte und mit ihrem Gleichgewicht spielte, da sie die Konsequenzen ihrer Sünden nie zu spüren bekommen würden. Wenn John Mandels jagte, dann mit Respekt und einem gewissen Grade an Dankbarkeit gegenüber der Beute, die er erlegte. Fallen legte er nie; er brauchte auch keine. Nur sein Gewehr: ein einziger Schuss – schnell und möglichst schmerzlos, so sollte es immer sein – obwohl er natürlich nicht wusste, wie schmerzhaft ein schneller Tod in Wirklichkeit war.
John Mandels glaubte fest daran, seinen eigenen Dreck aufzuräumen. Er verwertete alles an seiner Beute; wenn etwas kaputt ging, reparierte er es oder ersetzte es; wenn etwas schmutzig war, putzte er es.
Ausgerechnet vor seiner Haustür. Graffiti auf seiner Garagentür war er gewöhnt, ebenso die Kinderstreiche, wo sie an seiner Haustür läuteten und dann schreiend wegrannten. Die Kommentare in Tai Mengs Laden und in der Apotheke ignorierte er. Auch in der Sonntagsmesse folgten sie ihm nach. Eine Zeit lang hatte er sogar ernsthaft in Betracht gezogen, fortzuziehen, aber das konnte er nicht. Er glaubte ja fest daran, seine eigene Unordnung aufzuräumen. Aber auch so hätten ihn seine Fehler verfolgt. Gott mag zwar die Sünden vergeben, die Welt vergisst aber nichts. Sie zieht dich in den Abgrund und wirft den ersten Stein, wenn du der Dunkelheit nachgibst.
John Mandels holte eine Schuhschachtel aus der Garage. Er hob das zerfetzte Tier mit der Schaufel und legte es hinein. Er verzog das Gesicht, als Körperteile von der Schaufel herausfielen. Auch diese hob er auf und legte sie zu den anderen Körperresten. Kein Blut klebte an den Steinplatten: Dieser Mord war woanders geschehen.
Arme Elisa… schon der zweite Kater, der ihr genommen wurde. Er hatte keine Worte, die sie trösten könnten. Tiere sterben, auch Menschen, aber nicht so. Es war gegen die Natur.
Während er also darüber grübelte, wie er Elisa den Tod ihrer zweiten Katze beibringen sollte, blieben seine Augen an den verdrehten Hals der getigerten Katze haften. Die Verdrehung war grotesk und die klaffenden Wunden, die abgetrennten Gliedmaßen vom Bösen gezeichnet. Die klaffende Wunde am Genick stammte jedoch von einem Tier.
John Mandels buschige Augenbrauen zogen sich zusammen, die Gesichtsfalten wurden tiefer.
Im Wald hallte das schwache, aber eindeutige Heulen eines Wolfes. John Mandels Brust füllte sich mit der Hitze der Klarheit und Entschlossenheit. Er wusste nicht, woher dieser Blitz von Klarheit kam, er hatte aber gelernt dem zu vertrauen und nachzufolgen.
Die Wölfe. Wölfe jagten keine Hauskatzen. Elisas Hauskatzen Tim und Tom hatten beide Bissspuren am Genick gehabt. Er kannte den Biss. Konnte ihn von einem Hundebiss unterscheiden. Wölfe waren Jäger; Jagdhunde waren Diener. Sie jagten, was der Mensch befahl.
Wie waren Elisas Katzen in die Fänge wilder Wölfe geraten, wenn sie doch die Sicherheit ihres Zuhauses niemals verließen? Und dann war noch der geschändete Zustand ihrer Leichen – und nicht nur ihre; ein Schaf war neulich auch in einem ähnlichen Zustand nicht unweit der Scheune gefunden worden.
Ein Mensch. Der Wolf war kein Menschenfreund, ein Feind war er jedoch auch nicht, dafür fürchtete er den Menschen zu sehr. Ein Mensch aber… ein Mensch war zu alle in der Lage.
John Mandels stapfte zurück in sein Haus. Der Bucko folgte ihm aufgeregt. Er füllte seinen Rucksack, packte sein Gewehr und leinte den Bucko an.
Sein Hund hielt sich an seiner Seite. Aufmerksam tatzte er neben ihm her, die Ohren aufgerichtet, die Schnauze abwechselnd die Luft und den Boden schnüffelnd.
Der Bucko. Er war ihm immer so treu ergeben, immer so gut zu ihm. John Mandels musste aufpassen: Er hatte nicht nur der Natur und Elisa gegenüber eine Verantwortung, sondern auch gegenüber seinem Hund.
So oder so, John Mandels Gewehr hing ihm sicher und schwer von seiner Schulter. Der Bucko brauchte die Leine eigentlich nicht.
Zusammen betraten sie den Wald. Er war still und kahl; weiter weg türmten die Nadelbäume in die Höhe. Der Weg bis zur Jagdhütte war weit, aber er hätte ihn auch blind folgen können.
Das Brodeln in ihm war gestillt. Für den Augenblick. In seinem Kopf dröhnten keine irreführenden, höhnischen Gedanken. Er war nicht frei von sich selbst, aber jetzt hielt er die Zügel in der Hand. Die Gewalt war schon in ihm. Aber sie hatte eine Grenze überschritten, als er vor Jahren den Abgrund erreicht hatte. Jetzt wütete sie gegen seine aufgestellten Mauern. Sie konnte sich ihm nicht entreißen, er hatte sie endlich – endlich! – gezähmt. Er sah den weißen Felsen und ging an ihm vorbei. Dann ließ er die Gewalt von der Leine los.

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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin


Beiträge: 3575

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 21.09.2020 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Oh! Das ist ja wohl genau meine Geschichte! Sehr schön smile  Mit Wald und Jagd und "was zur Hölle ist da nur passiert" kriegt man mich mit ziemlicher Sicherheit.

Na gut, das kommt schon noch auf die Ausarbeitung an. Ich glaube, da ließe sich hier auch noch das eine oder andere tun (Bucko zum Beispiel, kommt mir spontan sehr gehäuft vor, also der Name an sich), aber ich habe gerade überhaupt keine Lust, den Text auseinanderzunehmen.
Weil mir das alles sehr zusagt. Dieser John Mandels (obwohl ich seinen Namen irgendwie merkwürdig finde, so, als könne es unmöglich sein echter sein), sein Hund, die ganze Atmosphäre dieses Dorfes - zumindest gehe ich mal von einem Dorf aus, eine in sich geschlossene Gesellschaft halt. Auch die Fragen, die du aufwirfst, das kommt für mich in genau der richtigen Mischung zwischen "Hä, verstehe kein Wort" und "Ach, will mir mal wieder einer die Welt erklären" daher, will sagen, ich hätte jetzt einige Fragen, aber die sind halt derart, dass ich einfach weiterlesen würde, um die Antworten zu finden (statt mich genervt vom Text abzuwenden).

Wer weiß, wenn ich den Text morgen noch mal lese, würde meine Antwort eventuell schon weniger freudig ausfallen, aber jetzt gerade, nach dem ersten Lesen: doch, gefällt mir wirklich gut.
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marinaheartsnyc
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 27
Beiträge: 28



BeitragVerfasst am: 22.09.2020 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo So_Ro,

mir gefällt der Text auch richtig gut, ich stehe ebenso wie hobbes voll auf diese mystische Wald-und-Nebel-Atmosphäre, die du in deinem Text super gut heraufbeschwörst. Habe sowohl sprachlich als auch inhaltlich gesehen praktisch keine Kritikpunkte, nur eine (sehr kleine) Sache stört mich: "der" Bucko - ich komme selbst aus Bayern und weiß, wie gerne Bayern und Österreicher ihre Artikel vor Namen mögen, aber irgendwie hat es in dem Text meinen Lesefluss gestört Laughing
Warum meinst du denn, dass du das Projekt nicht vollenden wirst?

Liebe Grüße
Marina


_________________
Yesterday I was clever, so I wanted to change the world. Today I am wise, so I am changing myself.

- Rumi
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Westmonster
Schmierfink


Beiträge: 59



BeitragVerfasst am: 23.09.2020 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das Kapitel macht wirklich Lust auf mehr!
John Mandels ist mir sympathisch, mit seiner impliziten no-nonsense-Ruppigkeit und seinen nachhaltigen aber völlig unhipsterigen Überzeugungen.
Den Bucko habe ich noch nicht so vor Augen, aber ich glaube schon jetzt, ich werde sehr traurig sein, wenn er sich im Laufe der Geschichte für seinen Herrn opfert… aber hey, wie erfrischend wäre es, wenn er überlebt! Aber ich schweife ab.

Es folgt eine chronologische Zerpflückung, ich habe einfach mal aufgeschrieben, was mir beim Lesen aufgefallen ist und hoffe es hilft:

"Ob zuM Guten" oder "zu GuteM".

"es war zu kalt oder nicht warm genug" --> ist diese Redundanz Absicht?

Ich kann mir nicht vorstellen wie das aussieht, wenn ein Hund trotzig gehorcht.

Bucko bellte auf, John sah aufmerksam auf. --> drei aufs in einem Satz sind einfach zu viele.

"Helfen tat ihr aber keiner." Ich bin zwar keine Deutschlehrerin, aber den Satz würde ich grundsätzlich immer unterringeln. Wenn die ganze Passage in grammatikalisch unbekümmerter Art geschrieben wäre, wäre das wieder etwas anderes, dann säßen wir da in einem Kopf, der sich nicht um die Form seiner Gedanken schert. Aber da der Rest im Prinzip grammatikalisch einwandfrei geschrieben ist, sticht dieser Satz heraus wie ein Unkraut aus dem Rasen.

„mit einem gewissen Grade an Dankbarkeit“ kommt mir auch falsch vor. Es kann zwar etwas „in gewissem Grade“ stattfinden, aber im Dativ müsste es denke ich schlicht „Grad“ sein.

„Ausgerechnet vor seiner Haustür“ ist mir dann zu abrupt. Ich hätte hier etwas in der Art erwartet: „Und dann so etwas, ausgerechnet vor seiner Haustür.“

Auch wenn ich noch keine Ahnung habe, worum es hier geht, gefallen mir die Formulierungen zu Johns vergangenen Sünden, die der Aufräumung harren. „Gott mag zwar die Sünden vergeben, die Welt vergisst aber nichts. Sie zieht dich in den Abgrund und wirft den ersten Stein, wenn du der Dunkelheit nachgibst.“ Ich bin mir nicht sicher, wie viel Sinn das insgesamt ergibt, aber weil es so schön klingt, ist mir das auch egal, und ich glaube zu verstehen, was gemeint ist. Ziel erreicht würde ich sagen. 😊

Im nächsten Absatz fallen dann aber Körperteile von der Schaufel heraus. Von einer Schaufel kann nur etwas herunter fallen.

In dem Absatz, wo wir die getigerte Katze leider noch näher kennenlernen müssen (Stiche im Herz! cry ) kommt zweimal hintereinander „klaffend“. Und dass seine Augen an „dem“ und nicht an „den“ Hals der Katze hängen bleiben ist wahrscheinlich klar und nur ein Tippfehler. (Im ganzen Text gibt es allerdings mehrere Verwechslungen von „ihn“ und „ihm“, „dem“ und „den“.)
Du schreibst, dass die klaffenden Wunden vom Bösen gezeichnet waren. Ich denke ich weiß was du meinst, aber die Wortwahl finde ich hier ungeschickt. Vielleicht tragen sie eher die Handschrift des Bösen, weil sie zeigen, dass jemand eine perverse Freude am Töten/Zerlegen hatte? Oder sowas?

Im nächsten Absatz finde ich das Bild von der Hitze der Klarheit sehr schön, auch weil es so unerwartet ist, denn meistens verbindet man Klarheit ja eher mit Kühle; vielleicht kannst du im nächsten Satz ein anderes Wort für Klarheit finden, um die Doppelung zu vermeiden?

„nicht unweit der Scheune“ bedeutet, dass es weit weg von der Scheune war. „Unweit“ heißt ja schon nah. Ich vermute aber, dass das Schaf in der Nähe der Scheune gelegen haben soll?!

Ich habe ein inhaltslogisches Problem mit der Passage, in der John klar wird, dass ein Mensch all diese Tiere so zugerichtet hat. Das war ihm doch weiter oben schon klar, als er über die Kinderstreiche und Graffiti auf seiner Garagentür nachdenkt. Das lässt sich aber glaube ich recht einfach fixen, indem du die Passage mit dem Graffiti etc. einfach hinter diese Realisation verschiebst.

Und dann sind da noch so ein paar Stellen, wo nicht ganz eindeutig ist, auf wen sich das Personalpronomen bezieht. "Nebel, der ihnen die schöne Sicht [...] verwehrte" - wer ist mit "ihnen" gemeint? Bisher wissen wir nur von John. „Der Bucko bellte nochmal und die Art, wie er sich bewegte, beunruhigte ihn.“ Ist der Bucko beunruhigt oder John? „Der Bucko folgte ihm aufgeregt. Er füllte seinen Rucksack…“ Natürlich weiß man, dass nicht der Bucko seinen Rucksack füllt, aber es liest sich im ersten Moment so und der Leser muss zu viel kognitive Kapazität darauf verwenden, die Grammatik mit dem Sinn zusammenzuführen.

Spätestens mit dem letzten Absatz hast du mich dann komplett wieder. Ich will unbedingt wissen, was dieser John fürchterlich Wütendes angestellt hat und welche grausigen Taten jetzt hinter dem weißen Felsen folgen!

Mir gefallen die Bilder, die du verwendest, sehr sehr gut, und die Themen, die da zwischen den Zeilen anklingen, getten mich. Wenn du immer jemanden noch mal drüber lesen lässt, der die Grammatik zuverlässig checkt, hast du da echt lesenswertes Material. Allein schon der erste Satz ist gleichzeitig griffig und irgendwie dräuend, so dass man direkt in die Welt hineingesogen wird, die du da aufbaust.


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So_Ro
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BeitragVerfasst am: 24.09.2020 10:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Westmonster hat Folgendes geschrieben:
Mir gefallen die Bilder, die du verwendest, sehr sehr gut, und die Themen, die da zwischen den Zeilen anklingen, getten mich. Wenn du immer jemanden noch mal drüber lesen lässt, der die Grammatik zuverlässig checkt, hast du da echt lesenswertes Material. Allein schon der erste Satz ist gleichzeitig griffig und irgendwie dräuend, so dass man direkt in die Welt hineingesogen wird, die du da aufbaust.


Lieber Westmonster,

es freut mich, dass der erste Kapitel dir und den anderen Lust auf mehr gemacht hat. Es freut mich auch wahnsinnig sehr, dass dir John Mandels sympatisch war; ich mag ihn auch sehr gerne, auch wenn er nicht grad ein Engel ist. Er ist zwar nicht die Hauptfigur, aber trotzdem eine sehr wichtige.

Ich glaub, das Hilfreichste, was du mir aufgezeigt hast, ist dass es im Text dazwischen ein "inhaltslogisches Problem" gibt. Das sollte ich verbessern - oder werde ich, falls ich jemals an dieser Geschichte weiterschreibe.

Zitat:
Du schreibst, dass die klaffenden Wunden vom Bösen gezeichnet waren. Ich denke ich weiß was du meinst, aber die Wortwahl finde ich hier ungeschickt.


Ebenfalls sehr hilfreich. Ich kann mich vage daran erinnern, mir gedacht zu haben, dass da was besseres gehört. Die Wortwahl stört den Fluss des Textes irgendwie.

An meiner Antwort kannst du vermutlich erkennen, dass ich mit der Grammatik hadere. Habe ich schon immer. "Ihn" und "ihm", "den" und "dem", Akkusativ und Dativ. Ich kann's  - in der Theorie. In der Praxis dann weniger.

Vielen Dank nochmal für deinen Kommentar!
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So_Ro
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BeitragVerfasst am: 24.09.2020 11:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

marinaheartsnyc hat Folgendes geschrieben:
Habe sowohl sprachlich als auch inhaltlich gesehen praktisch keine Kritikpunkte, nur eine (sehr kleine) Sache stört mich: "der" Bucko - ich komme selbst aus Bayern und weiß, wie gerne Bayern und Österreicher ihre Artikel vor Namen mögen, aber irgendwie hat es in dem Text meinen Lesefluss gestört Laughing


Waaas!!!??? Willst du mir sagen, dass die Deutschen keine Artikel vor Namen geben??? Shocked Tut mir Leid, aber mir kommt das so komisch vor, ich hab einige Tage gebraucht, um damit klarzukommen.

Zitat:
Warum meinst du denn, dass du das Projekt nicht vollenden wirst?


Ich hab aufgehört, weil ich stecken geblieben bin. Das Ende war mir klar, nur die Mitte nicht. Ich hab die Geschichte 2012 angefangen, da war ich 16. Meine Idee? Werwölfe. Fünf Jahre später ca. entdecke ich die Geschichte wieder und denk mir, "wtf, worauf wollte ich hinaus?" - dann wurde es zu einer Art Krimi Thriller mit einem Teenager, der unwissentlich John Mandels in seinem Weg folgt. Und wenn ich mir die Kapitel jetzt durchlese, wüsste ich immer noch nicht, wie weiter. Keine Ahnung, vielleicht in ein paar Jahren schaue ich noch mal rein und beende es, aber vorerst hab ich das nicht eingeplant.

Vielen Dank nochmal für deinen Kommentar!

Liebe Grüße

SoRo
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Westmonster
Schmierfink


Beiträge: 59



BeitragVerfasst am: 25.09.2020 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

So_Ro hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank nochmal für deinen Kommentar!

Sehr gern geschehen, ich freu mich, wenn was Hilfreiches dabei war!

Ich hoffe, du schreibst weiter an der Geschichte. Deine Idee vom Krimi-Thriller mit dem Teenager klingt mir durchaus interessant.


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