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Fantasy-Kurzgeschichte: Ein Widerspruch in sich?

 
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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 09.09.2020 23:59    Titel: Fantasy-Kurzgeschichte: Ein Widerspruch in sich? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eigentlich wäre als nächster Wettbewerb im DSFo das Festival der flinken Feder an der Reihe, aber genauso eigentlich denken wir immer noch daran, mal einen echten Genre-Wettbewerb zu veranstalten und speziell einen Fantasy + Science Fiction ≈ Phantastik. Sozusagen als Gegenpol zum Zehntausender. Aus verschiedenen Gründen bin ich mir aber noch recht unsicher und einer der Gründe ist eher allgemeiner Natur und die Motivation für diesen Post. Zwar scheint eine Mehrheit (?) der BenutzerInnen im Forum in dieser Richtung tätig zu sein, aber die Frage ist, ob sich die beiden Genres auch für Kurzgeschichten eignen. Für Science Fiction lässt sich das klar mit Ja beantworten, da gibt es sogar eine lange Tradition mit vielen berühmten Beispielen. Genauso für Spukgeschichten und Ähnliches. Aber wie sieht es mit Fantasy aus? Eine Kurzgeschichte lässt so gut wie keinen Platz für die Darstellung einer fiktiven Welt, wenn man die Leser nicht mit Erklärungen zuschütten will. Welche Erfahrungen habt ihr also mit Kurzgeschichten gemacht, lesender oder schreibender Weise? Und speziell, wie interessiert wären die AutorInnen hier im Forum an einem derartigen Wettbewerb?

Dank eines/r anonymen Spenders/in gäbe es gute Geldpreise (höchstwahrscheinlich in Form von Amazon-Gutscheinen) für die Plätze eins bis vier. Die sind jedoch nicht an ein spezielles Genre gebunden, d.h., es könnte auch ein Krimi- oder Liebesgeschichtenwettbewerb werden. Ein anderer Grund, der mich noch zögern lässt, ist, dass hier doch von verschiedenen BenutzerInnen geäußert wurde, dass man Wettbewerbsregeln nicht einhalten müsse, so lange man nicht erwischt würde. Die Anonymität der Geschichten wäre für faire Bewertungen, in der Art, wie wir sie üblicherweise hier durchführen, essentiell. Ihre Aufrechterhaltung ist aber hundertprozentig vom guten Willen aller Beteiligten abhängig und kann jederzeit ganz einfach sabotiert werden. Man könnte das Problem natürlich umgehen, indem eine Jury die Preise vergibt, aber das wäre dann ja schon wieder ein etwas anderer Wettbewerb. Meinungen zu diesem Problem?


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Gerling
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 05:47    Titel: Antworten mit Zitat

Das wäre dann doch eher eine Herausforderung. Ich meine nicht das sabotieren, sondern das Schreiben einer Fantasy-Kurzgeschichte. Sehr interessante Aufgabe, will ich meinen.
Was das andere Thema betrifft, also das Sabotieren, dazu kann ich nichts sagen, weil ich mit Kopfschütteln beschäftigt bin.


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Das Kanzlerspiel - Periplaneta Verlag (Sep. 2009)
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 07:26    Titel: Antworten mit Zitat

Phantastik wäre auf jeden Fall mal Klasse. High Fantasy mag schwierig sein, aber es gibt ja auch noch z.B. Urban Fantasy, die in unserer Welt spielt, da kommt man ohne viel Weltenbau aus. Und wer sich im High Fantasy Genre versuchen will, kann das ja tun, ich bin sicher, es ist möglich. Für Fantasy gibt's schließlich auch Anthologien mit Kurzgeschichten. Mir fällt gerade ein, wir hatten auch bei einigen Wettbewerben durchaus schon Kurzgeschichten im Fantasy-Genre dabei, sogar im High Fantasy.

Was das Problem mit der Anonymität anbelangt: Sorry, ich verstehe das Problem nicht. Wahrscheinlich bin ich mal wieder grenzenlos naiv. Ändert es was an der Bewertung, wenn der Autor bekannt ist? Ich war mir bei einem Zehntausender mal mindestens 90 Prozent sicher, eine Geschichte einer guten Bekannten vor mir zu haben, wie ich am Schreibstil erkannt habe. Leider sagte diese Geschichte mir überhaupt nicht zu und war für mich auch kein E. Ich hab sie gnadenlos zerrissen und keine Punkte gegeben. Und ich lag richtig mit meiner Vermutung. In Leipzig bei der Buchmesse haben wir drüber gelacht, wie sarkastisch ich ihre Geschichte zerrissen habe. Macht doch nichts. Man bewertet doch Geschichten, und nicht Personen. Wenn ein Freund Müll schreibt, hat er eben Müll geschrieben. Da gebe ich doch keine Sympathiepunke für. Bei einem anderen Wettbewerb vor ein paar Jahren war ich mir mal ziemlich sicher, dass der mMn zweitbeste Text von einer Person stammt, über die ich mich gerade ziemlich geärgert hatte. Lag auch richtig, und der Text hat natürlich trotzdem die zehn gekriegt. Ein Text wird doch nicht besser oder schlechter davon,  wenn ich den Autoren sympathisch oder unsympathisch finde. Lovecraft bleibt ja für mich auch der zweitbeste Horror Autor aller Zeiten (nach Thomas Ligotti), trotz dass er ein rassistisches Arschloch war, mit dem ich mich nicht in einer Kneipe an einen Tisch setzen würde. Bin ich da so seltsam?
Zur Anonymität sei auch noch gesagt, dass manche Autoren einfach einen Stil haben, den man erkennt. Frank/Stimmgabel (ruhe in Frieden und seine Texte fehlen mir) war ein Paradebeispiel dafür, seine Texte hat man immer erkannt, da musste man nicht mal mehr Unter_striche und Neologismen zählen. Heißt das dann, man darf nicht in seinem Stil schreiben und muss auf typische Merkmale verzichten, die die Schreibe ausmachen? Das würde ich auch nicht vertretbar finden (und wie will man das überprüfen?)
Absprechen können sich Leute immer (mit oder ohne Anonymität), das kann man bei keinem Wettbewerb verhindern. Machen das denn wirklich so viele? Ich kann’s nicht glauben. Und wären die Preise so hoch, dass sich sowas "lohnen" würde? Ich käme jedenfalls nicht auf den Gedanken, für 50€ meine Schriftstellerehre über Bord zu werfen.


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Bunt Speck
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

Gerling hat Folgendes geschrieben:
Das wäre dann doch eher eine Herausforderung. Ich meine nicht das sabotieren, sondern das Schreiben einer Fantasy-Kurzgeschichte. Sehr interessante Aufgabe, will ich meinen.


Das sehe ich auch so. Außerdem gibt es doch gerade im Fantasybereich genug Vielseiter und Bandmonster, die nur dank der überfrachteten Erklärungen lang sind ... Da wären Fantasy-Kurzgeschichten doch erfrischend.

Grüße
Bunt


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Michel
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 08:42    Titel: Antworten mit Zitat

Warum nicht? Hier in der Werkstatt tauchen doch auch immer wieder Phantastik-KGs auf. Die Mythen-Anthologie vom Hybrid-Verlag ist ebenfalls Phantastik, wenn auch mit bekannten Versatztstücken. Also ich wäre dabei.

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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin natürlich dagegen smile Also gegen einen Fantasy/SF-Wettbewerb. Allerdings nicht, weil ich Argumente hätte, sondern aus rein persönlicher Abneigung. Das zählt also nicht und ich wünsche euch viel Spaß dabei.

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Die Anonymität der Geschichten wäre für faire Bewertungen, in der Art, wie wir sie üblicherweise hier durchführen, essentiell. Ihre Aufrechterhaltung ist aber hundertprozentig vom guten Willen aller Beteiligten abhängig und kann jederzeit ganz einfach sabotiert werden. Man könnte das Problem natürlich umgehen, indem eine Jury die Preise vergibt, aber das wäre dann ja schon wieder ein etwas anderer Wettbewerb. Meinungen zu diesem Problem?

Ich verstehe das Problem noch nicht? Befürchtest du, dass jemand absichtlich die Anonymität aushebelt? Falls du das befürchtest, fürchte ich, es gibt einen Grund dafür.
Generell finde ich es halt immer doof, wenn wegen einem (kleinen Teil) Regelbrecher der ganze Rest bzw. die Mehrheit derjenigen, die sich an die Regeln halten, leiden muss.
Und es wird halt immer Regelbrecher geben. Ja, sogar bei einem popeligen (Verzeihung) dsfo-Wettbewerb, da muss es noch nicht mal was zu gewinnen geben (abgesehen von Ruhm und Ehre, versteht sich).
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Raven1303
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der Anoymität habe ich auch nicht recht verstanden, aber das mag daran liegen, dass ich euren Wettbewerbsablauf hier noch nicht so kenne.

Generell finde ich aber auch: es geht um die Geschichte.
Selbst wenn ich wüsste, wer sie geschrieben hat, ist das am Ende egal.
Mist ist Mist und eine super Idee ist eine super Idee. Trotzdem sind Geschmäcker verschieden.

Fantasy finde ich auch cool. Ich denke schon, dass das in einer Kurzgeschichte auch geht, ohne direkt eine riesiege Weltenbeschreibung abgeben zu müssen. Der Leser darf sich gewisse Dinge auch einfach vorstellen.

Ich fände nur schade, wenn ein großer Teil dieses Forums nicht mitmachen könnte, weil ihm Fantasy nicht liegt. Es wäre doch sicher schöner, wenn alle etwas einreichen könnten?
Wenn ihr einfach ein Thema oder eine Überschrift vor gebt und jeder entscheidet selbst das Genre?

So oder so: der, der den Wettbewerb ausruft, hat die Entscheidungsgewalt.
(Und Meckerer gibt es immer Twisted Evil Wink )


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Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den Nächsten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm? Oder ein großer Gesang... (R.M. Rilke)
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Raven1303 hat Folgendes geschrieben:
Ich fände nur schade, wenn ein großer Teil dieses Forums nicht mitmachen könnte, weil ihm Fantasy nicht liegt. Es wäre doch sicher schöner, wenn alle etwas einreichen könnten?
Naja, beim jährlichen Zehntausender-Wettbewerb für E-Literatur machen ja auch nur diejenigen mit, die mit E-Lit etwas anfangen können. Oder müssen versuchen, sich darauf einzulassen. Das hat man eben immer, wenn man ein Genre vorgibt. [Und auch wenn einige mich dafür sicher steinigen wollen, E-Lit ist für mich ein Genre wie jedes andere auch und nicht jenseits davon]

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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich könnte ja endlich mal bei einem unserer Wettbewerbe teilnehmen. Ob das bei mir als eher Langsamschreiberin zeitlich funktioniert, muss ich dann mal sehen. Mit Fantasy-Kurzgeschichten habe ich inzwischen Erfahrung.

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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 13:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wenn ein Phantastik-Wettbewerb, dann sollte er schon möglichst umfassend sein, also nicht auf, sagen wir, Urban Fantasy begrenzt sein.
Aber bisher sieht es ja so aus, als ob zum Beispiel High Fantasy eine Herausforderung darstellen würde, aber machbar wäre.


@hobbes
Irgendwie hatte ich das schon vermutet, dass das nicht so der ideale Wettbewerb für dich wäre.


Raven1303 hat Folgendes geschrieben:
Ich fände nur schade, wenn ein großer Teil dieses Forums nicht mitmachen könnte, weil ihm Fantasy nicht liegt. Es wäre doch sicher schöner, wenn alle etwas einreichen könnten?

Natürlich und generell versuchen wir das auch so gut wie immer zu ermöglichen.

Raven1303 hat Folgendes geschrieben:
Wenn ihr einfach ein Thema oder eine Überschrift vor gebt und jeder entscheidet selbst das Genre?

Das wäre dann einfach nur ein weiterer Schreibwettbewerb, wie wir sie schon haben. Die Schwierigkeit scheint mir zu sein, dass sich Phantastik und speziell Fantasy schlecht mit anderen Genres mischt beziehungsweise wegen des Vorkommens von übernatürlichen Elementen grundsätzlich von manchen abgelehnt oder bevorzugt wird. Eins unserer Ziele bei den Wettbewerben ist es, ein relativ hohes Niveau an Vergleichbarkeit herzustellen. Nicht nur wegen Fairness (aber was ist schon wirklich fair), sondern auch, weil - so die Hypothese - es einem in der Entwicklung als Autor mehr bringt, an einem Wettbewerb teilzunehmen, in dem viele andere aus einer vergleichbaren Anfangssituation heraus einen Text schreiben.


Zur Anonymität:
Dass das Urteil nicht unbeeinflusst ist, wenn man den oder die Urheber/in kennt, ist in unzähligen Studien in vielen Bereichen gut dokumentiert und durch kontrollierte Experimente belegt. Dazu gehört auch - sorry - die Unterschätzung der eigenen Beeinflussbarkeit, ebenso sehr gut dokumentiert. Jeder denkt erst einmal, er oder sie ist objektiv in dieser Hinsicht. Das schließt übrigens auch Überkompensation ein, nämlich dass man härter urteilt, weil man zum Beispiel jemanden gut kennt. Natürlich reduziert sich die Beeinflussung nicht auf persönliche Vertrautheit, sondern auch andere Faktoren, wie zum Beispiel Geschlecht oder Aussehen, spielen eine Rolle. Es hat schon seine Gründe, warum man überall, wo es um Beurteilungen geht, Anonymität herstellt, wenn es möglich ist.

Es stimmt natürlich, dass manchmal der oder die AutorIn erkannt wird. Aber erstens, bleibt es eine Vermutung, und zweitens, geschieht das selten. Die wenigen positiven Fälle bleiben im Gedächtnis, die vielen Fehleinschätzungen vergisst man wieder. Zumindest erscheint es mir so nach über zehn Jahren von Wettbewerben im Forum. Da sehe ich also kein Problem.

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Generell finde ich es halt immer doof, wenn wegen einem (kleinen Teil) Regelbrecher der ganze Rest bzw. die Mehrheit derjenigen, die sich an die Regeln halten, leiden muss.

Ja, das finde ich auch. Aber ich habe auch eine starke Abneigung dagegen, Regelbrechern systematische Vorteile zu verschaffen.


hobbes hat Folgendes geschrieben:
Und es wird halt immer Regelbrecher geben. Ja, sogar bei einem popeligen (Verzeihung) dsfo-Wettbewerb, da muss es noch nicht mal was zu gewinnen geben (abgesehen von Ruhm und Ehre, versteht sich).

Na ja, um ein bisschen mehr wird es gehen. Deshalb auch die Frage. Problemverhalten hatten wir als Ausnahme schon bei Wettbewerben, bei denen es noch nicht einmal einen Buchpreis gab. Aber generell ist die DSFo-Community äußerst fair und überaus verlässlich. Beunruhigt hat mich, wie schon erwähnt, Äußerungen, in denen das Ethos nicht die geringste Rolle spielte, sondern nur ob man mit Regelverstößen durchkäme und wie man es anstellen müsste. Nicht auf diese Forum bezogen, aber das spielt ja im Endeffekt keine Rolle.


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crisihasi
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Beiträge: 200



BeitragVerfasst am: 10.09.2020 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich finde ich auch, dass Fantasy-Kurzgeschichten durchaus funktionieren, nicht nur Urban-Fantasy. Ich habe einen ganzen Sammelband wunderbarer KGs. Also ich finde die Idee cool und tatsächlich würde mich das Genre auch verführen, mal mitzumachen (obwohl ich eigentlich keeeeeeeine Zeit habe, was zwischendrin zu schreiben, weil ich von meinem aktuellen Manuskript besessen bin Laughing ). Allerdings als Warnung vorab: KGs sind wirklich nicht meine Parade-Disziplin. Aber, wie heißt es so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben?
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
@hobbes
Irgendwie hatte ich das schon vermutet, dass das nicht so der ideale Wettbewerb für dich wäre.

Wer weiß. Eventuell entdecke ich ja noch die Welt der magischen Tretboote, die sich des Nachts in, öhm, irgendwas halt verwandeln, Schmetterlinge natürlich! für mich.

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Beunruhigt hat mich, wie schon erwähnt, Äußerungen, in denen das Ethos nicht die geringste Rolle spielte, sondern nur ob man mit Regelverstößen durchkäme und wie man es anstellen müsste.

Ich weiß ja jetzt nicht, worauf du abzielst, bzw. auf was du anspielst. Hier im Forum hatte ich in den letzten Wettbewerben eher den umgekehrten Eindruck: dass der Wunsch, die Regeln/Vorgaben aber auch wirklich und zu 123% einzuhalten (bzw. auch die teilnehmenden Texte auf diese Regeln/Vorgaben zu prüfen) fast schon ein bisschen zu ernst genommen wurde.
edit: Von den Teilnehmenden, meine ich.
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Jenni
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Beiträge: 4052

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 10.09.2020 21:13    Titel: Re: Fantasy-Kurzgeschichte: Ein Widerspruch in sich? Antworten mit Zitat

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Zwar scheint eine Mehrheit (?) der BenutzerInnen im Forum in dieser Richtung tätig zu sein

Diese Annahme halte ich für ein kultiviertes Artefakt. Weißt du ja, dass ich dieser Meinung bin, aber in Zahlen ...

In den Prosa-Werkeboards die jeweils erste Seite betrachtet, sind mit Fantasy (F) oder Science Fiction (SF) getaggt:
im Einstand 5/47 F, 5/47 SF
in der Werkstatt 3/47 F, 3/47 SF
im Feedback 4/47 F, 2/47 SF
im Trash 2/29 F, 3/29 SF

Ist das viel? Noch häufiger finden sich z.B.: Experimentelles, Philosophisches, Politisches, Zeitgeist, Abenteuer, Historisches, Humor ...

In meinem Lieblingsthread "Ich lese gerade" wird kaum Fantasy gelesen, mitunter Science Fiction.

In den Veröffentlichungen - interessanterweise gibt es da keine Genre-Tags und ich habe keine Lust die Ankündigungen alle durchzulesen, aber nach Überfliegen geschätzt, teilen die sich zu relativ gleichen Teilen auf in Fantasy, Science Fiction, Krimi/Thriller, Histo, Liebesgeschichte, Kinder/Jugendbuch.
Ohnehin haben die Autoren dieser Bücher kaum Überschneidung mit den Teilnehmern der Wettbewerbe, weshalb ich die Werkeboards repräsentativer finde.

Das alles stützt in meinen Augen die Behauptung nicht, eine Mehrheit im Forum seien im Genre Fantasy/Science Fiction tätig

Natürlich bleibt dir dadurch ungenommen einen Fantasy-Wettbewerb ausrufen, wenn du dazu Lust hast. Zur Frage, ob Kurzgeschichten in diesem Genre möglich sind: meiner Meinung nach ja. Eine gute Fantasy schüttet ihre LeserInnen sowieso nicht mit Erklärungen zu, und eine gute Kurzgeschichte sollte schwierig genug zu schreiben sein, ob jetzt mit Magie/Orks/Fliegenden Autos oder ohne.
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, cool, eine Aufzählung, danke dafür. Das ist ja spannend. Meine gefühlte Wahrheit wäre ja auch gewesen, dass mindestens die Hälfte aller Texte Fantasy ist. Merkwürdig, wie komme ich da nur drauf?
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Mumienfreund
Schmierfink


Beiträge: 74



BeitragVerfasst am: 10.09.2020 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Oh, cool, eine Aufzählung, danke dafür. Das ist ja spannend. Meine gefühlte Wahrheit wäre ja auch gewesen, dass mindestens die Hälfte aller Texte Fantasy ist. Merkwürdig, wie komme ich da nur drauf?


Den Eindruck teile ich. Könnte aber daran liegen, dass hier viel Neuanmeldungen sind, die gerne Fantasy Schreiben und auch anfangs auch sehr aktiv sind, während sich die alten Säckinnen und Säcke, die alten Forumshäsinnen und Hasen doch (aufgrund permanenter Déjà-vu Erlebnisse), eher in Zurückhaltung üben.

High-Fantasy als Kurzgeschichte stelle ich mir schwierig bis unmöglich vor. Schließlich gehört das ganze Brimborium wie Weltenbau, irgendwelche Reiche, Länder, Flora, Fauna, elfische Klagelieder, unkaputtbare Schwerter/Ringe/Klobrillen ja mit zu dem ganzen Zauber.

Spannend (und lehrreich für NachwuchsautorInnen) fände ich z.B. eine zu gestaltende Szene, bei der Namen, Ort, Wetter usw. schon vorgeben sind, und die nun (inklusive Dialoge) ausgearbeitet werden müsste. Ist aber nur so eine Idee.
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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


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Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 10.09.2020 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Mumienfreund hat Folgendes geschrieben:
Schließlich gehört das ganze Brimborium wie Weltenbau, irgendwelche Reiche, Länder, Flora, Fauna, elfische Klagelieder, unkaputtbare Schwerter/Ringe/Klobrillen ja mit zu dem ganzen Zauber.


Das sind nur 188 Zeichen - und doch ist alles drin. Cool
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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 10.09.2020 23:55    Titel: Re: Fantasy-Kurzgeschichte: Ein Widerspruch in sich? pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jenni hat Folgendes geschrieben:
sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Zwar scheint eine Mehrheit (?) der BenutzerInnen im Forum in dieser Richtung tätig zu sein

Diese Annahme halte ich für ein kultiviertes Artefakt. Weißt du ja, dass ich dieser Meinung bin, aber in Zahlen ...

Zahlen sind immer gut. Meine Beobachtung stützt sich im Wesentlichen auf das, was die neuen Mitglieder auf dem Roten Teppich angeben. Aber nicht gezählt, nur dem Gefühl nach, deswegen auch mit Fragezeichen. Die erste Seite der Werkeboards halte ich dann allerdings auch nicht für so repräsentativ, obwohl sie natürlich das Aktuellste ist. Wenn man jedoch die Anzeige eines Werkeboards nach Klassifizierungen filtern will, kriegt man ja die gesamte Liste. Also beispielsweise für die Prosa-Werkstatt:

Alle (insg. 6041)
Abenteuer (420)
Allegorie (2)
Aphorismus (3)
Ballade (13)
Bericht (34)
Biografisches (107)
Brief (12)
Chick-lit (16)
Dialog (37)
Dokumentation (21)
Epos (29)
Erotik (51)
Erzählung (604)
Essay (37)
Experimentelles (238)
Fan-Fiction (11)
Fantasy (688)
Gegenwartsliteratur (237)
Historisches (134)
Horror (235)
Humor/Humoreske (339)
Jugendgeschichte ab 14 Jahren (74)
Jugendgeschichte Adoleszenz (12)
Kindergeschichte 0-2 Jahre (2)
Kindergeschichte 10-13 Jahre (23)
Kindergeschichte 2-4 Jahre (2)
Kindergeschichte 4-6 Jahre (11)
Kindergeschichte 6-10 Jahre (25)
Kolumne (11)
Krimi (198)
Kurzgeschichte (1047)
Liebe (266)
Liebe/Melodram (200)
lyrische Prosa (146)
Märchen/Mythen (119)
Novelle (51)
Parabel (73)
Philosophisches (148)
Politisches/ Sozial-/Gesellschaftskritik (172)
Pop-Literatur (33)
Rede (Vortrag) (10)
Roman (472)
Sachtext (12)
Sage (13)
Satire (132)
Science Fiction (189)
Sonstiges (218)
Tagebuch (27)
Thriller (261)
Tiergeschichte/Fabel (30)
Underground (98)
Unterhaltung (175)
Zeitgeist/(Kurz-)Prosa (348)

Ich hab mal das, was so in etwa am ehesten einem Genre entspricht, plus Gegenwartsliteratur fett markiert. Also Phantastik im SInne von Fantasy + SciFi + Horror kommt da schon auf recht ansehnliche Zahlen. Fantasy alleine steht wohl von den einzelnen Genres unangefochten an der Spitze.


hobbes hat Folgendes geschrieben:
sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
@hobbes
Irgendwie hatte ich das schon vermutet, dass das nicht so der ideale Wettbewerb für dich wäre.

Wer weiß. Eventuell entdecke ich ja noch die Welt der magischen Tretboote, die sich des Nachts in, öhm, irgendwas halt verwandeln, Schmetterlinge natürlich! für mich.

Das wäre ja allein schon einen Wettbewerb wert. Laughing Ist das dann Horror, weil die Schmetterlinge die Blumen aussaugen? Und ein Mauerblümchen und ein Schmetterling verlieben sich dann ineinander, richtig?


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BeitragVerfasst am: 11.09.2020 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Mumienfreund hat Folgendes geschrieben:
Spannend (und lehrreich für NachwuchsautorInnen) fände ich z.B. eine zu gestaltende Szene, bei der Namen, Ort, Wetter usw. schon vorgeben sind, und die nun (inklusive Dialoge) ausgearbeitet werden müsste. Ist aber nur so eine Idee.
Und keine gute für einen Wettbewerb, finde ich, denn das ist mehr eine Schreibübung. Und lässt auch die Chaos-Schreiber außen vor, die nie eine Szene vorher planen und dann gestalten, sondern gleich komplett während des Schreibens aus ihrem Unterbewusstsein buddeln. Wenn ich vorher schon genau weiß, wie die Szene aussehen soll, brauch ich sie gar nicht mehr zu schreiben oder hätte zumindest keine Lust mehr dazu. Ich bin doch bestimmt nicht der einzige hier, der so arbeitet. Oder? Shocked

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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 11.09.2020 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gehöre zu jenen, die bei KG-Wettbewerben bestimmte Rahmenbedingungen brauchen, um sich sicher sein zu können, nicht haarscharf oder komplett am Thema vorbei zu schreiben. Das genaue Sub-Genre und was erwartet wird, helfen mir schon beim Entwickeln des Plots, komischerweise eher, als wenn es nur heißt: grob die Richtung, mach mal.

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BeitragVerfasst am: 11.09.2020 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Ich bin doch bestimmt nicht der einzige hier, der so arbeitet. Oder? Shocked

Du bist nicht der einzige, der so arbeitet smile
(kann darf man das Arbeit nennen?)

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Ist das dann Horror, weil die Schmetterlinge die Blumen aussaugen? Und ein Mauerblümchen und ein Schmetterling verlieben sich dann ineinander, richtig?

Richtig. Und deshalb ist das natürlich kein Horror, sondern Liebe. Obwohl. Als sie sich endlich küssen, passiert folgendes                                Shocked
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Stefanie
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BeitragVerfasst am: 11.09.2020 09:56    Titel: Antworten mit Zitat

Lasst es doch auf einen Versuch ankommen und mach den Wettbewerb. Was soll schon schiefgehen?
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BeitragVerfasst am: 11.09.2020 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Jipp,  mich juckt es jetzt auch schon arg in den Fingern...

_________________
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den Nächsten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm? Oder ein großer Gesang... (R.M. Rilke)
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