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Der Anfang meines Horrorromans(noch ohne Titel)


 

 
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Elbenkönigin1980
Klammeraffe


Beiträge: 509
Wohnort: Trier


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 17:42    Titel: Der Anfang meines Horrorromans(noch ohne Titel) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich stelle hier mal den Anfang meines Horrorromans, an dem ich gerade schreibe, rein.
Er hat noch keinen Titel, und es geht mir vor allem darum, Feedback zu bekommen, ob der Gruselfaktor ausreichend ist und ob ihr diesen Roman weiterlesen wollen würdet, wenn ihr ihn als Buch in der Hand hättet.
Es ist der Prolog des Romans und die Protagonistin hat einen Albtraum.


Lautes Glockengeläut reißt mich aus dem Schlaf, und als ich auf meinen Wecker schaue, sehe ich, dass es genau Mitternacht ist. Verwirrt reibe ich mir die Augen und springe aus dem Bett. Es läutet so feierlich, als ob eine Christmette, Hochzeit oder Kommunion angekündigt werden würde.
Unser Haus ist nur ein paar Meter von der Kirche entfernt, ich bin mit dem Klang der Glocken aufgewachsen, und er hat mir immer ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit gegeben. Normalerweise hört man um Mitternacht nur zwölf leise Glockenschläge, noch nie haben sie um diese Zeit geläutet, als ob sie zu einer feierlichen Messe rufen würden.
Von meinem Fenster aus kann ich den Vorplatz der Kirche sehen, und erkenne mehrere in dunkle Umhänge gehüllte Gestalten, die sich, jeweils eine Kerze in den Händen haltend, der weit offenstehenden Eingangstür des Gotteshauses nähern und darin verschwinden.
Im Inneren flackert ein schummriges Licht, mehr kann ich von hier aus leider nicht erkennen.
Keine der Straßenlampen ist an, und als ich auf den Lichtschalter drücke,  bleibt es in meinem Zimmer stockdunkel.
Nur die leuchtenden Ziffern auf meinem batteriebetriebenen Wecker sind zu sehen, sie zeigen jetzt 0:03 an, und noch immer läuten die Glocken. Bestimmt sind auch meine Eltern davon aufgewacht.

Als ich mein Zimmer verlasse, nehme ich meine Taschenlampe mit, und sehe, dass die Schlafzimmertür der beiden sperrangelweit offen steht und dass keiner dort ist. Sie sind wohl auch schon nach unten gegangen, um herauszufinden, wer so unverschämt ist, mitten in der Nacht das ganze Dorf aus dem Bett zu läuten. Das war bestimmt Thorsten, der Sohn des Küsters, der in der Schule andauernd allen dumme Streiche spielt.
"Mama, Papa? Wo seid ihr? Ich habe eine Taschenlampe!", rufe ich als ich im unteren Stockwerk ankomme, "wisst ihr, was da bei der Kirche los ist?"
Ich bekomme keine Antwort und Wohnzimmer, Küche, Bad, und Mamas Nähzimmer sind leer.
Dann bemerke ich, dass die Haustier weit offen steht. Vielleicht sind sie ja zur Kirche gegangen um zu sehen, was dort los ist. Aber würden sie das wirklich tun, ohne mir vorher was zu sagen und einfach so die Tür offen lassen?

Eine lange Prozession von Menschen geht unsere Straße entlang auf die Kirche zu, und jeder von ihnen hält eine brennende schwarze Kerze in den Händen. Alle tragen dunkle Umhänge mit so weiten Kapuzen, dass ihre Gesichter darunter nicht zu erkennen sind.
Keiner von ihnen sagt ein Wort. Mir laufen eisig kalte Schauder über den Rücken, als die verhüllten, schweigenden Menschen reihenweise an unserem Haus vorbeiziehen. Ich mache mir Sorgen um meine Eltern, ich hoffe, dass ihnen nichts passiert ist.
Die Prozession nähert sich der Kirche, und nach und nach gehen alle hinein, während ich immer noch wie erstarrt vor unserer Haustür stehe.
Nachdem alle Leute in dem Gotteshaus verschwunden sind, hören die Glocken auf zu läuten und  auf einmal ist die ganze Straße von einer unheimlichen Stille erfüllt, die durch die Dunkelheit noch gespenstischer wirkt.
Wenn meine Eltern daheim wären, würde ich jetzt einfach die Haustür zumachen, mich ins Bett legen und zu versuchen wieder einzuschlafen und diese merkwürdige Sache zu vergessen. Wenn erst einmal die Sonne aufgeht sieht sicherlich alles wieder ganz anders aus.
Aber so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich ebenfalls auf den kurzen Weg zur Kirche zu machen, in der Hoffnung sie dort zu finden.

Es sind nur ein paar Meter, erst muss ich die Straße überqueren, dann den Kirchplatz, aber meine Knie sind weich wie Butter und mein Herz rast wie ein Schnellzug. Als ich näher herankomme höre ich lautes Orgelspiel, das jetzt jedoch ganz anders klingt als ich es gewohnt bin.
Düster und bedrohlich hört es sich an, und irgendwie auch sehr aggressiv, als ob jemand wütend auf die Orgeltasten eindreschen würde.
Eine ganze Zeit lang stehe ich am Kirchenportal und wage es nicht, hineinzugehen, ein eisiges Frösteln durchläuft meinen ganzen Körper.
Dann sehe ich auf dem Friedhof, der sich direkt neben dem Gotteshaus befindet, das Aufblitzen von rötlich glühenden Augen. Wahrscheinlich nur irgendein Tier, aber mir macht es trotzdem so viel Angst, dass ich schnell im Inneren der Kirche verschwinde. Wegen des Stromausfalls sind die Kerzen am Altar und die Kerzen, die die verhüllten Gestalten mitgebracht haben, die einzige Lichtquelle dort drin.
Dicht gedrängt sitzen die Leute in den Bänken, die Kirche ist so voll wie sonst nur zu besonderen Anlässen. Jeder von ihnen hat eine pechschwarze Kerze auf dem Schoß, und alle sitzen so reglos wie Statuen auf ihrem Platz.

Das Orgelspiel, das nun immer lauter und infernalischer klingt, tut mir in den Ohren weh. Ich könnte mich umdrehen, und zur Empore hochschauen, um zu sehen wer dort spielt, aber mir fehlt dazu der Mut. Wer auch immer dort sitzt, es ist ganz bestimmt nicht unser Küster.
Kirchenlieder sind das eindeutig nicht, es klingt eher nach etwas Dunklem, Dämonischen.
"Mama? Papa?", rufe ich, während ich an den Bankreihen vorbei zum Altar gehe, "bitte antwortet mir! Ich habe Angst! Wo seid ihr?"
Es ist mir unmöglich, die Gesichter unter den weiten Kapuzen zu erkennen, es kommt mir fast so vor, als ob ich in tiefe, dunkle Brunnenschächte blicken würde.

Vorne am Altar steht ein fremder Pfarrer, dessen blondes Haar im Kerzenschein golden schimmert. In seinen azurblauen Augen liegt eine boshafte Kälte, die mich innerlich zu Eis erstarren lässt. Er lächelt freundlich, doch seine Augen verraten, dass es ein falsches Lächeln ist, hinter dem sich die schwärzesten seelischen Abgründe verbergen können.
"Wie schön, dass du dich doch noch entschlossen hast, zur Messe zu kommen, Tina", sagt er, jedoch ohne seine Lippen zu bewegen.
Ich kann seine Stimme in meinem Kopf hören, eine sanfte, melodische Stimme, die trotz meiner panischen Angst eine beruhigende, irgendwie einlullende Wirkung auf mich hat.
Wenn man diese Stimme hört, bekommt man das Gefühl ihm vertrauen zu können, aber wenn man in seine Augen schaut, möchte man am liebsten laut schreiend die Flucht ergreifen.
"Setz dich neben deine Eltern, vorne in die erste Bank vor dem Altar", fordert er mich höflich auf, "das ganze Dorf ist zur Messe gekommen und wir haben alle schon auf dich gewartet."
In der Bankreihe, auf die er gedeutet hat, sitzen wie in allen anderen nur unheimliche Gestalten in dunklen Kapuzengewändern und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass meine Eltern und alle anderen Leute im Dorf in dieser seltsamen Aufmachung zur Kirche gekommen sind.

"Komm, setz dich zu uns, Schmulles"; sagt eine der Gestalten."
Ich weiß, dass es mein Vater ist, denn Schmulles  ist sein Kosename für mich, seitdem ich klein bin. Es ist eindeutig seine Stimme, aber sie klingt seltsam krächzend, fast so als ob er sich schwer erkältet hätte.
"Du musst dem Pfarrer immer gehorchen, er ist ein Mann Gottes und weiß, was für uns alle am besten ist"; sagt jetzt meine Mutter und auch ihre Stimme klingt irgendwie seltsam belegt, "ja, er ist ein guter Mensch, und er wird dafür sorgen, dass du nie mehr in der Schule gemobbt wirst, das hat er mir versprochen. Du musst nur tun was er sagt."
Vier Meßdiener, auch sie sind in dunkle Kutten gehüllt, schwenken kleine Weihrauchfässer hin und her, so dass die Luft bald so dick wird, dass mir das Atmen schwerfällt.
Allerdings breitet sich kein Weihrauchduft im Kirchenschiff aus, stattdessen strömt aus den Fässern ein ekelhafter Verwesungsgestank. Mir dreht sich der Magen um und ich muss würgen. Es stinkt wie in einer Gruft, die einen Monat nach der Beerdigung wieder geöffnet wird.

Ich will mich nicht hinsetzen, ich will hier einfach nur noch weg. Jetzt ziehen alle ihre Kapuzen herunter und enthüllen ein Bild des Grauens das sich tief in mein Gehirn einbrennen wird.
Gesichter in allen Stadien der Verwesung kommen zum Vorschein. Ein Mädchen lacht krächzend, und aus ihrem lippenlosen Mund klatschen fette Maden und Erdbrocken heraus. Verweste Hautfetzen hängen von ihrem bleichen Schädel herunter. Sie hört gar nicht mehr auf zu lachen. Entweder merkt sie nicht, dass gerade Maden dabei sind ihre Augen zu fressen, oder es kümmert sie nicht. Es ist Katja aus meiner Klasse, ich erkenne sie nur wegen ihres Take That T Shirts, das sie fast ständig in der Schule trägt. Das lange braune Haar, auf das sie immer so stolz war, ist verfilzt und stumpf und Maden winden sich darin.
Neben ihr sitzt Lisa, meine einzige Freundin in der Schule. Ihre Haut ist ganz grau, die Augen blicken ins Leere und Maden krabbeln über ihr Gesicht. Sie sitzt zwischen zwei Skeletten, denen gerade die Maden das letzte Fleisch von den Knochen fressen.
"Kommst du heute Abend zum Essen zu uns", fragt sie mit einer belegten Stimme, die überhaupt nicht mehr menschlich klingt, "es gibt Leichenauflauf. Mama hat schon gefragt, warum du so lange nicht mehr bei uns warst."
Mit diesen Worten deutet sie auf eines der Skelette, das sich daraufhin zu mir umdreht und mich mit leeren Augenhöhlen anstarrt.
Überall auf dem bleichen Schädel wuseln Maden herum und ich wende mich ab, weil ich den grausigen Anblick nicht ertragen kann.

Aber wohin ich auch schaue, alle außer dem Pfarrer und mir sind wandelnde Leichname. Meiner Englischlehrerin, Frau Streeter, fällt eine fette Made aus dem Mund, sie hebt sie auf und steck sie wieder hinein, mit einem so verzückten Lächeln, als ob sie Hummer oder Kaviar genießen würde.
Ihr Gesicht ist ganz vertrocknet, wie bei einer Mumie.
Ida, die kleine Tochter unsrer Nachbarn, rutscht gelangweilt auf der Bank hin und her, wobei ihr Kerzenwachs auf das verwesende Knie tropft.
Sie kichert leise und hält ihre knochige Hand direkt in die Flammen.
"Komm Tina und spiel mit mir", ruft sie mir lachend zu, aber es ist nicht das fröhliche Lachen eines Kindes, es klingt so boshaft wie das Lachen des von den Toten zurückgekehrten Gage Creed in Friedhof der Kuscheltiere.
Eine fette Spinne sitzt auf dem verfaulten Kopf des Kindes und webt ein Netz auf dem verfilzten roten Haar.

Das ganze Dorf ist hier, und ich spüre, dass ich dem Wahnsinn gefährlich nahe bin.
Das Schlimmste für mich ist der Anblick meiner Eltern. Als ich meine Mutter als bleiches Skelett mit bleichem Schädel und leeren Augenhöhlen in denen Würmer herumkrabbeln, und meinen Vater mit verwester Haut, die wie Leder an seinen Knochen hängt, und unter der sich fette Maden winden, sehen muss, entfährt mir ein lauter Schrei.
Das hier kann gar nicht sein! Erst vor ein paar Stunden haben wir zusammen vor dem Fernseher gesessen, einen Krimi geschaut, Knabbergebäck gefuttert und herumgealbert.
"Tina, komm und setz dich zu uns, du hast doch gehört was der Pfarrer gesagt hat", fordert Mama mich auf, während mehrere Maden aus ihrem Mund fallen und mit einem hässlich klingenden Platschen auf dem Boden landen, "schon bald wirst du sein wie wir alle hier und alles ist wieder gut."
Ich möchte mich umdrehen und aus der Kirche laufen, aber ich kann mich nicht bewegen, meine Beine fühlen sich an, als ob jemand Bleigewichte drangehängt hätte.

Wie erstarrt stehe ich da, als der Pfarrer seinen Platz hinter dem Altar verlässt und zu mir kommt, immer noch dieses grauenhaft falsche Lächeln auf den schmalen Lippen.
"Warum willst du uns denn schon verlassen, Tina?", säuselt er mit seiner melodischen Stimme, "da draußen wartet doch nur die Einsamkeit auf dich. Und du fühlst dich oft einsam, nicht wahr? Und fragst dich, wieso keiner dich leiden kann? Hier musst du niemals einsam sein und wen stören da schon ein paar Maden, die schmecken doch ganz lecker. Setz dich zu deinen Eltern, es ist Zeit für das letzte Abendmahl."

Seine absolut makellos wirkendes Gesicht zerfließt vor meinen Augen wie der Dotter im Spiegelei und dahinter kommt eine so grauenvolle Fratze hervor, wie ich sie noch in keinem Horrorfilm jemals gesehen habe. Unten ein riesiges Maul mit langen, haifischartigen Reißzähnen, oben eine ganze Reihe von rötlich glühenden Augen, in denen die blanke Bosheit aufblitzt. Dazwischen überall eitrige Geschwüre, aus denen eine dickflüssige, ekelhaft stinkende Masse austritt.
Das blonde Haar ist verschwunden, stattdessen wachsen aus dem nun viel breiteren Kopf widerliche, wurmartige Tentakel, die in der Fratze herumwuseln. In der stillen Kirche ist jetzt ein lautes Schlürfen zu hören, das so klingt, als ob jemand den letzten Schluck von einem Milchshake durch einen Trinkhalm saugen würde.
Diese wurmartigen Dinger schlürfen tatsächlich den Schleim aus der Fratze weg.
Shit, wieso kann ich mich nicht bewegen?
Das Ding, das immer noch ein Messgewand trägt, packt mich bei den Schultern, und zieht mich näher zu sich heran. In den grausigen, feuerroten Augen sehe ich einen Hunger, eine Gier nach Futter, die mir panische Angst macht. Ich schreie wie am Spieß, obwohl ich ahne, dass hier wohl keiner in der Nähe ist, der mir zu Hilfe kommen könnte.
"Warum stellst du dich so an?", fragt das Wesen mit einer nun gar nicht mehr menschlich klingenden Stimme, "keiner hier in dem Kaff war so zickig wie du, sie sind alle freiwillig zu mir gekommen. Und du willst doch nicht immer anders als die anderen sein, Tina? Hast du das nicht satt, die ewige Außenseiterin zu sein, die keiner mag? Ich mache dich ganz neu, danach wird jeder hier dich gerne mögen."

In einer Bank, nur wenige Schritte von dem grausigen Wesen entfernt sitzt Frau Gorges, meine Klassenlehrerin seit der Fünften und sticht mit einem Messer immer wieder in ihre leeren Augenhöhlen, wobei sie laut lacht, ein Lachen, das sich anhört, als ob sie beim Essen mit vollem Mund kichern würde.
"Du warst schon immer eine Eigenbrötlerin, Martina. Die Verwandlung wird dir gut tun. Danach wirst du kein Freak mehr sein, sondern ein Teil von ihm."
Beim Sprechen fällt ein ganzer Schwall von Erde und Würmern aus ihrem halb verwesten Mund.
Das Maul des grausigen Wesens öffnet sich immer weiter und weiter, und gibt den Blick in die Schwärze des Rachens frei.
In der Schule haben wir mal eine Doku über schwarze Löcher angeschaut, und falls es die Dinger gibt, sehen sie bestimmt so aus wie dieser sich immer weiter öffnende Schlund.
Das fratzenartige Ding packt mich mit seinen krallenartigen Händen und zerrt mich nach oben, hin zu seinem unnatürlich weiit aufgerissenen Maul. Ich schlage wild um mich und verbeiße mich in eine der gewaltigen Pranken die mich festhalten, doch das Wesen lacht nur, so als ob es den Biss gar nicht spüren könnte.

Die kleine Ida kichert wieder und hält die Kerzenflamme an die Überreste ihrer früher so niedlichen Stupsnase.
"Wirst sehen, das ist lustig, Tina. Ich durfte auch in das Maul rutschen, und es macht richtig Spaß. Und danach kriegst du ganz viele leckere Süßigkeiten, so wie die hier, die schmecken echt toll."
Ihre freie Hand ist voller wimmelnder fetter Maden, die sie sich wie Gummibärchen in die faulige Öffnung die von ihrem Mund übrig geblieben ist, schiebt und genüsslich zu schmatzen beginnt.
Dann kann ich das Mädchen nicht mehr sehen, weil das Wesen meinen Körper trotz heftiger Gegenwehr in sein weit offenstehendes Maul schiebt.
Plötzlich bin ich von einer nachtschwarzen Dunkelheit umhüllt, die meine Schreie unterdrückt.
Eine finstere, nach Tod stinkende Höhle, in der sich spitze Reißzähne in meinen Körper bohren.
Einen so schlimmen Schmerz habe ich noch nie gespürt, es ist als ob ich aufgespießt werde würde.
Jetzt ist da nur noch Dunkelheit und Kälte und Angst und ich brülle aus voller Kehle, in der schrecklichen Gewissheit, dass es mein Todesschrei ist.

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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1281



BeitragVerfasst am: 23.08.2020 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elbenkönigin,

der Anfang klingt ganz vielversprechend, allerdings erklärst du zuviel. Die Infos sollten unauffälliger einfließen. Es ist, als ob du ständig die Perspektive wechselst zwischen verängstigtem Kind und dem Erzähler.
Und ihre Angst kommt auch nicht wirklich rüber. Dafür, dass alles so schrecklich ist, geht sie da ziemlich ohne zu zögern rein. Du schreibst, dass sie alles ganz schrecklich findet, aber in ihren Handlungen zeigt sich das nicht.
Überhaupt sind das ziemlich viele Maden und verwesende Leichen. Irgendwann dachte ich nur noch, ok, ich habs kapiert, sie verwesen alle. Was du geschrieben hast, ist eher Splatter und kein Grusel.

Die ganze Kirchenszene wirkt wie etwas, auf das ein Gruselroman hinsteuern könnte. Wenn das eine Vorahnung sein soll, würde ich die subtiler bringen. Oder wenigstens kürzer und nicht so detailliert. Warum soll man einen Horrorroman weiterlesen, wenn die schlimmste Szene gleich am Anfang kommt?
Also bitte weniger Maden und mehr Spannung und düstere Stimmung.

P.S.
Ein Teenager mit Take That T-Shirt? Wann spielt das Buch?
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Elbenkönigin1980
Klammeraffe


Beiträge: 509
Wohnort: Trier


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 19:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Stefanie

Danke für dein Feedback, das hilft mir sehr viel weiter. Ich werde einfach das mit den Maden und den verwesenden Körpern etwas kürzen, damit es für den Leser nicht zu viel ist.
Du hast Recht, da muss ich wohl manches rauskürzen, der Gruselfaktor soll ich ja im Laufe des Romans noch steigern und nicht schon am Anfang voll ausgeschöpft sein.
Ich werde mal sehen, wie ich das Kapitel abändern kann. Dein Feedback hilft mir da auf jeden Fall sehr weiter.
Mir fällt das mit den Show und Tell Anteilen immer noch schwer, vielleicht hab ich da an manchen Stellen wirklich zu ausführliche Beschreibungen drin.

Übrigens: Das war nicht die schlimmste Szene, es kommen noch viel schlimmere. Aber ich werds trotzdem kürzen, das mit den Maden muss ich ja nicht bei jedem Dorfbewohner extra erwähnen, ich denke wenn ich das bei einem schreibe, ist dem Leser auch klar, dass die alle so aussehen.
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Thomas74
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 46
Beiträge: 682
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

EDIT

Ich schreibe und schreibe-und dann ist @Stefanie schneller und sagt dir fast wörtlich das Gleiche, was ich auch schreiben wollte.

Durch den "overload" an Horrorelementen wirkt die Szene schon fast unfreiwillig komisch.
Ich bin auch der Meinung, Horror muss subtiler daher kommen. Am besten funktioniert eine Atmosphäre mit trügerischen, idyllischen Bildern, die sich in winzigen Schritten verdüstert. Da schadet auch eine kitschige Überzeichnung nicht und ein bisschen Spielerei mit den Ängsten des Lesers.
Sprachlich ist es gut umgesetzt, nur halt zuviel des Guten, insbesondere als Prolog.
Subtil wäre, wenn sie in eine ganz normale Messe zu halt ungewöhnlicher Zeit stolpert, sich beruhigen lässt- und erst beim Rausgehen von Ida eine Süßigkeit in die Hand gedrückt bekommt, die sich als fette Made entpuppt.


_________________
Optimismus ist, bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!!" zu rufen.
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Elbenkönigin1980
Klammeraffe


Beiträge: 509
Wohnort: Trier


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 21:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Thomas 74

Danke für den Feedback, ich werde es noch etwas umarbeiten. Vielleicht könnte ich es ja so machen, dass die Leute erst einmal ganz normal aussehen, und erst zu wandelnden Leichen werden, wenn der Pfarrer sich verwandelt, dann erwähne ich das mit den Maden höchstens einmal und den Rest kann der Leser sich ja denken.
Deine Idee finde ich super, ich könnte es ja so gestalten, dass sie in eine normale Messe stolpert, könnte ja auch tagsüber sein, dass sie sich wundert, warum in der Kirche Licht brennt und nachschauen geht.
Und ich könnte es ja so machen, dass sie zuerst glaubt, verweste Leichen zu sehen, die Leute aber dann wieder ganz normal aussehen, und sich wieder beruhigt und glaubt sich das nur eingebildet zu haben, und dann, draußen drückt Ida ihr die Würmer in die Hand und verwandelt sich wieder.
Die Frage ist nur, wie ich dann den Pfarrer wieder einbauen kann, der soll sich ja in ein Monster verwandeln und sie auffressen.
Aber natürlich könnte ich es so machen, dass sie erleichtert den Heimweg antritt und der Pfarrer sie kurz aufhält und dann verwandelt er sich  oder so...da muss ich mir noch überlegen.
Auf jeden Fall hilft mir dein Feedback sehr viel weiter, die Idee dass Ida ihr draußen die Würmer in die Hand drückt, gefällt mir.
Muss dann halt noch sehen, wie ich den Pfarrer unterbringe, denn um den solls eigentlich später noch gehen....vielleicht mache ich da irgendwas subtileres, dass er zwar total unheimlich ist, sich aber erst in einem der späteren Träume in ein Monstrum verwandelt.
Oder sie glaubt während der Messe eine Verwandlung zu sehen, aber sagt sich dann, als das Gesicht wieder normal wird, dass es Einbildung ist.
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V.K.B.
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Beiträge: 2913
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elbenkönigin,

Schön, es gibt mal was von dir zu lesen, ich bin gespannt. Ich sag aber gleich vorweg: Samthandschuhe und diplomatisch kann ich nicht, bei mir gibt's immer die ehrliche, ungeschönte Meinung. Aber das ist nur meine, also mach dir bloß nichts draus, falls es mir nicht gefallen sollte (was ich noch nicht weiß, denn ich schreibe diesen Disclaimer vorm Lesen), ich habe an das Horror-Genre auch hohe Erwartungen (Lieblingsautor in dem Bereich: Thomas Ligotti, nicht etwa Stephen King oder so).
Noch ein Disclaimer: Wenn ich mich mal über Textstellen lustig mache, meine ich das nicht böse, sondern humorvoll und nicht abwertend. Das heißt auch nicht, dass ich den Text schlecht finden würde. Wenn ich etwas wirklich schlecht finde, höre ich nach ein paar Sätzen auf zu lesen und nehme mir bestimmt nicht die Zeit, mich noch über irgendwas lustig zu machen, da habe ich nämlich besseres zu tun.

So, denn aber mal los:

Erstmal ein paar Eindrücke/Kommentare/Verbesserungsvorschläge direkt beim ersten Lesen, dann hast du ganz frische Leseeindrücke:

Zitat:
Es ist der Prolog des Romans und die Protagonistin hat einen Albtraum.
Warum zum Teufel verrätst du uns das schon???

Zitat:
mich ins Bett legen und zu versuchen wieder einzuschlafen und diese merkwürdige Sache zu vergessen.


Zitat:
Als ich näher herankomme KOMMA höre ich lautes Orgelspiel, das jetzt jedoch ganz anders klingt KOMMA als ich es gewohnt bin.
Kommesetzung noch einmal überprüfen, und unnötige Füllwörter vermeiden. Das "jedoch" hier zieht den Satz nur unnütz in die Länge, ein wahrer Gegensatz ist nicht vorhanden, damit ist es obsolet.

Zitat:
das Aufblitzen von rötlich glühenden Augen
Klischeealarm

Zitat:
Jeder von ihnen hat eine pechschwarze Kerze auf dem Schoß
Die schwarzen Kerzen sind an sich ein schönes Bild, aber wie oft willst du sie noch erwähnen? Es wird dadurch nicht besser, sondern nutzt sich ab, und zwar immens.

Zitat:
es klingt eher nach etwas Dunklem, Dämonischen.
Dunkel okay (=tief?), aber wie klingt dämonisches Orgelspiel? Ich war in Leo Taxils Freimaurerclub  leider nicht anwesend, als das Krokodil auftrat, von daher kann ich mir wenig darunter vorstellen. Manisch? Aggressiv? Dissonant oder atonal? Schönberg (SCNR)? Oder Harmonien, wie man sie noch nie gehört hat und die sich gleichzeitig so fremd anfühlen, als seien sie aus einer anderen Welt? Das könntest du genauer beschreiben, wenn es Atmosphäre aufbauen soll, was ein schlichtes "dämonisch" (jedenfalls für mich) nicht tut.

Zitat:
hinter dem sich die schwärzesten seelischen Abgründe verbergen können.
Warum die Einschränkung mit "können"? Wenn deine Prota es so empfindet, ist es so, du erzählst ja aus ihrer Perspektive. Das "können" nimmt mMn zu viel Atmosphäre raus, außerdem gilt es doch eigentlich für jeden Blick, dass sich dahinter Abgründe verbergen könnten.

Zitat:
  jedoch ohne seine Lippen zu bewegen.
creepy! Daumen hoch

Zitat:
fast so als ob er sich schwer erkältet hätte.
Dass du vorher verraten hast, dass es nur ein Albtraum ist, macht mir leider gerade die Szene kaputt. Ohne dieses Wissen würde sie viel unheimlicher wirken. Warum nimmst du sowas vorweg?

Zitat:
Bild des Grauens KOMMA das sich tief in mein Gehirn einbrennen wird.
warum Futur? Wenn sie es jetzt in diesem Moment sieht, brennt es sich auch jetzt in diesem Moment ein. Oder du müsstest etwas schreiben wie "von dem ich jetzt schon weiß, dass für immer in mein Gehirn/Gedächtnis eingebrannt bleiben wird" oder so.

Zitat:
Entweder merkt sie nicht, dass gerade Maden dabei sind ihre Augen zu fressen, oder es kümmert sie nicht.
Den Satz finde ich überflüssig.

Zitat:
und Maden winden sich darin.
don't overdo it, wie gesagt, Bilder nutzen sich ab, weniger ist manchmal mehr

Zitat:
und Maden krabbeln über ihr Gesicht. Sie sitzt zwischen zwei Skeletten, denen gerade die Maden das letzte Fleisch von den Knochen fressen.
Langsam werden es echt zu viele Maden. Vielleicht mal Würmer als Abwechselung? Kellerasseln, Käfer, Spinnen? Wobei letztere natürlich ein billiger Jumpscare auf der Phobieschiene wären.

Zitat:
es gibt Leichenauflauf
das finde ich eher albern. Nee, nicht "eher". Extrem albern sogar.

Zitat:
Überall auf dem bleichen Schädel wuseln Maden herum
Auch wenn es die anscheinend gerade im Sonderangebot oder mit Mengenrabatt im Requisitenshop für Gruselgeschichten gab, nimm doch zur Abwechselung wenigstens mal Fliegen. Fliegen auf Leichen (oder generell in großer Anzahl) sind auch eklig.

Zitat:
Ihr Gesicht ist ganz vertrocknet, wie bei einer Mumie.
Dann wäre es für Maden aber nicht mehr interessant.

Zitat:
so boshaft wie das Lachen des von den Toten zurückgekehrten Gage Creed in Friedhof der Kuscheltiere.
Würde ich lassen. Der Vergleich sagt nur demjenigen was, der das Buch gelesen hat, und selbst dann wirkt es so, als müsstest du King um Hilfe bitten, ein gruseliges Bild für dich zu zeichnen. Mach es lieber selbst.

Zitat:
Eine fette Spinne sitzt auf dem verfaulten Kopf des Kindes und webt ein Netz auf dem verfilzten roten Haar.
Hurra, da ist er ja, der Phobieschienen-Jumpscare. Kommen auch noch Schlangen und Ratten?

Zitat:
und ich spüre, dass ich dem Wahnsinn gefährlich nahe bin.
Klingt mir zu nüchtern für die Situation. Kannst du hier tiefer in sie reingehen?

Zitat:
Als ich meine Mutter als bleiches Skelett mit bleichem Schädel und leeren Augenhöhlen in denen Würmer herumkrabbeln, und meinen Vater mit verwester Haut, die wie Leder an seinen Knochen hängt, und unter der sich fette Maden winden, sehen muss, entfährt mir ein lauter Schrei.
Der Satz holpert stark, würde ich umformulieren

Zitat:
Dazwischen überall eitrige Geschwüre, aus denen eine dickflüssige, ekelhaft stinkende Masse austritt.
Du setzt mir hier ein bisschen zu sehr auf die Ekelschiene. Hat nichts damit zu tun, dass ich einen schwachen Magen hätte (habe ich nicht), aber es wirkt irgendwie billig. Zu effekthascherisch. Ich bin da altmodischer, ich denke, Grauen funktioniert besser, wenn man es nur andeutet und es nicht explizit beschriebt. Denke ich auch oft bei Horrorfilmen: Nun zeigt den Dämon doch nicht noch im Close-Up, der ist doch dann gar nicht mehr gruselig. Vage angedeutet wirkt viel intensiver, denn dann macht der Leser sich selbst ein Bild, und das ist meist intensiver (weil persönlicher), als es ein Horrorautor je beschreiben könnte. The Unspeakable sollte eben auch unausgesprochen bleiben. Verstehst du, was ich meine?

Zitat:
obwohl ich ahne, dass hier wohl keiner in der Nähe ist, der mir zu Hilfe kommen könnte.
Viel zu rationale Gedanken für die Situation.

Zitat:
von dem grausigen Wesen
und grausig gutzt der Golz, um mit Christian Morgenstern zu sprechen. Ernsthaft, nimm lieber "grauenhaft", "grausig" klingt (zumindest für mich) eher parodistisch

Okay, bin durch. Erstmal, um nicht wieder eine Blockade/Krise auszulösen: Ja, du kannst schreiben und Talent fehlt dir auch nicht. Was dir (hier) fehlt, ist die richtige Dosierung von Horror- und Ekelelementen. Du machst das hier nach dem Maximierungsprinzip, was leider (zumindest auf mich) den Effekt hat, dass die Szene ins Lächerliche umkippt. Sie fängt so gut atmosphärisch an, der Stromausfall, die dunklen Gestalten, das mysteriöse Treffen in der Kirche, die seltsame Orgelmusik, die gehirngewaschen-gefügige Gemeinde beim Kultistentreff – das sind Elemente, aus denen guter Horror entsteht. Sehr stark und hat mich echt in die Geschichte reingezogen. Das ist Grusel vom Feinsten! Dann blitzen draußen die roten Augen auf (wie ein Warnsignal) und mit der Kirchentür öffnet sich auch Lucio Fulcis fröhliche Splattermottenkiste und wir sind bald bis über beide Ohren im tiefsten Trash-Bereich. Das kann sicher auch ganz amüsant sein (wie eben die Filme des vorher erwähnten Herren), aber ernst nehmen kann ich das leider nicht mehr. Mein Tipp, falls das Kippen ins Überzeichnete nicht beabsichtigt ist: Orientiere dich am Anfang und mach da weiter. Atmosphäre statt einer Unmenge Maden. Hier gilt wirklich mal: Weniger ist mehr. Deute an, lass das Grauen im Kopf des Lesers entstehen (wie du es am Anfang gemacht hast), statt es uns overkillmäßig um die Ohren zu hauen. Merke: Explicitness is the bane of true horror.

Hoffe, da ist was Hilfreiches für dich dabei, und trotz aller Kritik gerne gelesen,
Veith

Edit: Gerade kommt mir noch ein Verbesserungsvorschlag: Lass die Leute in der Kriche die Kapuzen auflassen. Sie die seltsam verzerrten Stimmen hören, vielleicht sieht sie mal aus dem Augenwinkel eine Made herunterfallen und ist sich nicht sicher, bekommt aber den Eindruck, das könnten auch Untote sein. Dann reden sie von "du willst doch dazugehören" und die Prota ist sich trotz aller Unzufriedenheit nicht sicher, zu was sie dann gehören soll. Der Priester könnte sich am Ende als Monster enthüllen, aber das müsste (wenn Traum) kurz vorm Aufwachen passieren, als eben der typisch trope-mäßige Schockeffekt, der einen aus dem Schlaf reißt.


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Elbenkönigin1980
Klammeraffe


Beiträge: 509
Wohnort: Trier


BeitragVerfasst am: 24.08.2020 00:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Veith

Danke für dein sehr ausführliches Review, das hilft mir wirklich weiter.
Du hast Recht, vielleicht hätte ich nicht gleich schon verraten sollen, dass es ein Albtraum ist.
Leider weiß ich nicht genau, wie ich das Orgelspiel anders beschreiben könnte, ich bin leider absolut keine Expertin für Orgelmusik und ich dachte eigentlich, wenn ich schreibe, dass die Musik dämonisch klingt, kann sich jeder was drunter vorstellen.
Und das mit den "verbergen könnten" werde ich wieder rausnehmen.
Was das mit dem Sprechen ohne die Lippen zu bewegen angeht, das kommt in einem späteren Kapitel nochmal.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Kapitel bei Mitternacht belassen soll, oder es auf den Tag verlegen soll....da muss ich noch etwas dran rumfeilen
Und du hast Recht, ich sollte besser schreiben dass sich das Bild des Grauens genau in diesem Moment in ihrem Gehirn eingebrannt hat.
Und du hast Recht, den Vergleich mit Gage Creed nehme ich auch raus, weil ja gar nicht jeder den Film oder das Buch kennt.

Was meinst du aber mit tiefer in sie reingehen? Wie könnte ich das denn machen ?
Und ja, du hast Recht, vielleicht hatte ich wirklich einen viel zu großen Ekelfaktor im Prolog, das kann ich noch ändern.
Dein Vorschlag, dass alle die Kapuzen aufbehalten, gefällt mir. Und ich mache es dann so, dass auch nicht rauskommt, dass ihre Eltern dort sind, sie kann einfach nicht sehen, wer dort alles sitzt, und einmal sieht sie eine Made aus einer der Kapuzen fallen. Ja, dein Vorschlag ist super, ich denke, das kann ich verwenden und das ganze weniger eklig und mehr gruselig und mysteriös gestsalten.
Und ich finde es gut, dass du mir so ein offenes Feedback gegeben hast, denn nur dann kann ich den Text verbessern.
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 02:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elbenkönigin,

Zitat:
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Kapitel bei Mitternacht belassen soll, oder es auf den Tag verlegen soll....da muss ich noch etwas dran rumfeilen
The Night is dark and full of terrors … Klar kann man Tropes brechen (Kultistenhorror bei Tag hat zum Beispiel bei Ari Asters "Midsommar" gut funktioniert (falls du den Film kennst)), aber manchmal kann man die Tropes auch nutzen. Hier würde ich für letzteres plädieren.

Zitat:
Was meinst du aber mit tiefer in sie reingehen? Wie könnte ich das denn machen ?
Auch wenn ich immer wieder sage, dass ich das für überbewertet halte, aber manchmal schadet ein bisschen "show don't tell" nicht. Du erzählst hier einfach "ich fühlte mich dem Wahnsinn nahe" und das verpufft beim Leser. Hier wäre es besser, zu beschreiben, wie sich das äußert. Was fühlt sie, was denkt sie. Gehe tiefer in den Kopf deiner Protagonistin rein. Sie wird in der Situation ganz bestimmt nicht denken "ich fühle mich dem Wahnsinn nahe" oder etwas in der Art. Erlaube mir als Leser, das mitzuerleben, statt es nur gesagt zu bekommen. Nun ist es natürlich schwierig, einen Sanity Loss glaubhaft rüberzubringen, weil das sehr individuell ist.  Stimmig kann ich dir da also nicht helfen, denn die Figur lebt in deinem Unterbewusstsein, nicht in meinem. Möglichkeiten wären: Tunnelblick, laute akustische Halluzinationen, Verlust von Realitätsbewusstsein (alles wird irreal, als würde man einen Film sehen, in dem das jemandem anders passiert), Erstarren/Einfrieren, Zucken, wirre Gedanken, Hände auf Augen pressen, manisches Lachen/Lachflash, Schreikrampf, etc. Das meine ich mit "geh tiefer in sie (=ihren Kopf) hinein". Kannst du was damit anfangen?

blessed be,
Veith

PS: Hat dir eigentlich nie jemand gesagt, dass man eine Erzählung NIEMALS mit einem Traum der Protagonistin beginnen darf? Laughing
Nein, bloß nicht zu ernst nehmen, Regeln sind dafür da, gebrochen zu werden. Ich mache das in meinem Roman auch, allerdings gemetalampshaded.


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Stefanie
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Elbenkönigin1980 hat Folgendes geschrieben:

Mir fällt das mit den Show und Tell Anteilen immer noch schwer, vielleicht hab ich da an manchen Stellen wirklich zu ausführliche Beschreibungen drin.

Übrigens: Das war nicht die schlimmste Szene, es kommen noch viel schlimmere. Aber ich werds trotzdem kürzen, das mit den Maden muss ich ja nicht bei jedem Dorfbewohner extra erwähnen, ich denke wenn ich das bei einem schreibe, ist dem Leser auch klar, dass die alle so aussehen.


Wobei deine Beschreibungen an sich sehr gut sind. Nur halt so viele, dass sie sich gegenseitig die Gruselwirkung nehmen. Es reicht, wenn du sagst, dass sie alle wie verwesende Leichen aussehen, und dann eine rausnimmst und genauer beschreibst, wie eine Made durch die Augenhöhle kriecht oder ähnliches.

Ich habe den Eindruck, da bist du vor Ideen übergeflossen und wolltest sie halt alle reinbringen.

Für solche Fälle gilt der Satz: Kill your darlings!

Auch wenn die Beschreibungen gut sind, müssen ein paar weg, damit die anderen besser wirken.
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Elbenkönigin1980
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 17:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Elbenkönigin1980 hat Folgendes geschrieben:

Mir fällt das mit den Show und Tell Anteilen immer noch schwer, vielleicht hab ich da an manchen Stellen wirklich zu ausführliche Beschreibungen drin.

Übrigens: Das war nicht die schlimmste Szene, es kommen noch viel schlimmere. Aber ich werds trotzdem kürzen, das mit den Maden muss ich ja nicht bei jedem Dorfbewohner extra erwähnen, ich denke wenn ich das bei einem schreibe, ist dem Leser auch klar, dass die alle so aussehen.


Wobei deine Beschreibungen an sich sehr gut sind. Nur halt so viele, dass sie sich gegenseitig die Gruselwirkung nehmen. Es reicht, wenn du sagst, dass sie alle wie verwesende Leichen aussehen, und dann eine rausnimmst und genauer beschreibst, wie eine Made durch die Augenhöhle kriecht oder ähnliches.

Ich habe den Eindruck, da bist du vor Ideen übergeflossen und wolltest sie halt alle reinbringen.

Für solche Fälle gilt der Satz: Kill your darlings!

Auch wenn die Beschreibungen gut sind, müssen ein paar weg, damit die anderen besser wirken.


Ich werde das Kapitel heute Abend noch umschreiben und versuchen den Ekelfaktor etwas zu reduzieren, dann wirkt es nicht so überladen.
Und dein Eindruck ist genau richtig, mein Kopf platzt gerade nur so von Ideen für diesen Roman, die alle raus wollen. Very Happy
Nur drängeln sie leider alle gerade etwas Laughing
Aber ich krieg das schon hin, den Gruselfaktor und Ekelfaktor besser auf den ganzen Roman zu verteilen.
Und ich überlege gerade ob der Pfarrer sich wirklich schon im Prolog in ein Monster verwandeln sollte.....wäre das vielleicht zu durchschaubar für den Leser?
Vielleicht sollte ich es lieber so machen, dass der Pfarrer zwar total creepy ist, aber eben noch nicht monsterartig.
Der Pfarrer ist eine der Hauptfiguren des Romans, und ich will dem Leser erst nach und nach zeigen, was es mit dem auf sich hat.
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Elbenkönigin1980
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 17:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Hallo Elbenkönigin,

Zitat:
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Kapitel bei Mitternacht belassen soll, oder es auf den Tag verlegen soll....da muss ich noch etwas dran rumfeilen
The Night is dark and full of terrors … Klar kann man Tropes brechen (Kultistenhorror bei Tag hat zum Beispiel bei Ari Asters "Midsommar" gut funktioniert (falls du den Film kennst)), aber manchmal kann man die Tropes auch nutzen. Hier würde ich für letzteres plädieren.

Zitat:
Was meinst du aber mit tiefer in sie reingehen? Wie könnte ich das denn machen ?
Auch wenn ich immer wieder sage, dass ich das für überbewertet halte, aber manchmal schadet ein bisschen "show don't tell" nicht. Du erzählst hier einfach "ich fühlte mich dem Wahnsinn nahe" und das verpufft beim Leser. Hier wäre es besser, zu beschreiben, wie sich das äußert. Was fühlt sie, was denkt sie. Gehe tiefer in den Kopf deiner Protagonistin rein. Sie wird in der Situation ganz bestimmt nicht denken "ich fühle mich dem Wahnsinn nahe" oder etwas in der Art. Erlaube mir als Leser, das mitzuerleben, statt es nur gesagt zu bekommen. Nun ist es natürlich schwierig, einen Sanity Loss glaubhaft rüberzubringen, weil das sehr individuell ist.  Stimmig kann ich dir da also nicht helfen, denn die Figur lebt in deinem Unterbewusstsein, nicht in meinem. Möglichkeiten wären: Tunnelblick, laute akustische Halluzinationen, Verlust von Realitätsbewusstsein (alles wird irreal, als würde man einen Film sehen, in dem das jemandem anders passiert), Erstarren/Einfrieren, Zucken, wirre Gedanken, Hände auf Augen pressen, manisches Lachen/Lachflash, Schreikrampf, etc. Das meine ich mit "geh tiefer in sie (=ihren Kopf) hinein". Kannst du was damit anfangen?

blessed be,
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PS: Hat dir eigentlich nie jemand gesagt, dass man eine Erzählung NIEMALS mit einem Traum der Protagonistin beginnen darf? Laughing
Nein, bloß nicht zu ernst nehmen, Regeln sind dafür da, gebrochen zu werden. Ich mache das in meinem Roman auch, allerdings gemetalampshaded.


Danke für deine Tipps, die helfen mir echt weiter. Wenn ich Angst vor was habe, krieg ich immer heftiges Herzklopfen und mir bricht am ganzen Körper der Schweiß aus...vielleicht wäre es ja am glaubwürdigsten, wenn ich meine eigene REaktion auf solche Situationen für die Prota beschreibe ?
Wirklich? Niemals mit einem Traum der Prota? Dabei hat genau das ja einen Grund, warum ich mit dem Traum anfange....am nächsten Tag ist nämlich ne echte Messe, und die Gemeinde kriegt einen neuen Pfarrer...mehr will ich aber nicht verraten... Twisted Evil
Deswegen ist der Albtraum schon maßgeblich für die weitere Handlung, der Gruselfaktor soll bei der echten Messe steigen, wie verrate ich noch nicht.
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, also bleibst du beim Aufwachen als Romanbeginn. Abgegriffen, aber lieber die 1001. bewährte Variante als was unausgegorenes Neues.
Lass sie wie gerädert aufwachen, durchgeschwitzt, mit pochenden Kopfschmerzen. Kannst du ja steigern. Das Laken ein nasses Knäuel, das Nachthemd klebt am Körper, die Finger weiß um die Bettpfosten gekrallt. Und dem Wissen, einen Alptraum gehabt zu haben, ohne Detailerinnerung an den Traum selber.
Das kann dann flashback-artig kommen, während sie bei der Messe immer wieder kurz einnickt.


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Elbenkönigin1980
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 17:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Ok, also bleibst du beim Aufwachen als Romanbeginn. Abgegriffen, aber lieber die 1001. bewährte Variante als was unausgegorenes Neues.
Lass sie wie gerädert aufwachen, durchgeschwitzt, mit pochenden Kopfschmerzen. Kannst du ja steigern. Das Laken ein nasses Knäuel, das Nachthemd klebt am Körper, die Finger weiß um die Bettpfosten gekrallt. Und dem Wissen, einen Alptraum gehabt zu haben, ohne Detailerinnerung an den Traum selber.
Das kann dann flashback-artig kommen, während sie bei der Messe immer wieder kurz einnickt.


Im ersten Kapitel ist Kirmes und da geht sie in die Kirche mit ihren Eltern, der neue Pfarrer, den sie noch nicht gesehen hat, wird eingeführt.
Vielleicht könnte ich es ja auch so machen, dass der Roman da ansetzt und sie in der Kirche auf einmal Maden sieht, als sie die Hostie von dem Pfarrer nehmen sollt, und dann hört sie seine Stimme in ihren Kopf, und glaubt aber, das wären alles Halluszinationen.
Sie könnte ja später noch nen Albtraum von dem Pfarrer haben....vielleicht wärs besser, ich fang mit der Kirmesmesse an, was meinst du?
oder wärs besser, sie hat nen Albtraum, erinnert sich nacht, aber dann kommt sie in die Kirmesmesse und erinnert sich wieder an ihren Albtraum...es ist der Pfarrer aus dem Albtraum....
Welche Version wohl besser wäre? Bin leider nicht sicher, aber dein Tipp, dass sie sich nicht an den Albtraum erinnert ist super.
Ich könnte ja so schreiben, dass die Erinnerungen in der Kirche zurückkommt und sie seine Stimme im Kopf hört oder so.
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Welche Version wohl besser wäre?
Ich würde sagen, bleib bei dem Albtraum, nur mach ihn subtiler. Den Pfarrer creepy (aber kein Monster) und die Gemeinde mit Kapuzen, die herausfallende Made. Vielleicht findet sie nach dem Aufwachen auch eine in ihrem Bett, das würde den Traumeinstieg schön ambivalent machen (war es wirklich nur ein Traum und die Made Zufall, oder …). Träume haben die Eigenschaft, dass Details recht schnell verblassen. Aber wenn sie dann den neuen Pfarrer sieht, könnte sie ja etwas denke wie ›Hölle, ist das nicht der Typ aus meinem Traum?‹

Edit/Add:
Zitat:
Wirklich? Niemals mit einem Traum der Prota? Dabei hat genau das ja einen Grund, warum ich mit dem Traum anfange.
Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, das war als Witz gemeint. Wenn es passt und du dir was dabei gedacht hast, dann passt es. Außerdem sind wir Schriftsteller Götter in unserem Universum, wir dürfen sowieso ALLES. Es muss nur passen.

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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Die Made im Bett ist Daumen hoch

 Wink Elbe, nimm das bitte.


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Elbenkönigin1980
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BeitragVerfasst am: 24.08.2020 23:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Die Made im Bett ist Daumen hoch

 Wink Elbe, nimm das bitte.


Ja, das ist ne coole Idee, das setze ich um...wenn ich fertig bin, stelle ich die neue Version dann hier rein Very Happy
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Elbenkönigin1980
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BeitragVerfasst am: 31.08.2020 19:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich hab mich jetzt entschlossen, die Prota in der Kirche einschlafen lassen und in dieser schreckt sie auch aus ihrem Albtraum hoch und sieht dann verschiedene merkwürdige Dinge, aber niemand außer ihr scheint was zu sehen(aber nicht zuviel Horror auf einmal) und dann rennt sie raus und sagt sich es war nur Einbildung und ein Kind gibt ihr Würmer in die Hand. Muss da noch etwas dran rumfeilen, hoffe ich krieg das hin.
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