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Social Media Präsenz - ein wichtiges Kriterium?

 
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MissClara
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 13:23    Titel: Social Media Präsenz - ein wichtiges Kriterium? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vor einiger Zeit las ich in einem Artikel über den Literaturbetrieb (den ich leider nicht mehr finde), dass Verlage angeblich mittlerweile bei neuen Autoren sehr darauf schauen, ob sie in Bezug auf "social media" präsent sind. Leider wurde es nicht genauer erklärt, ich vermute, damit sind Blogs, Instagramm-Accounts o.ä. gemeint. Da stand sogar, ohne hätte man schwere Karten, überhaupt unterzukommen.

Stimmt das? Habt ihr das auch schon mal gehört? Ist den Lesern das wichtig? Oder worum geht es da?

Ich fand die Aussage so pauschal doch ganz schön strange. Zumal es sicher genügend Autoren gibt, deren Ding das einfach nicht ist, sich permanent öffentlich zu exponieren.
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1401
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 20.08.2020 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt auf deine Zielgruppe an.
Schreibst du bspw. YA oder NA, ist diese Personengruppe sehr stark in Socialmedia vertreten. Für diese jungen Menschen ist es wichtig und Alltag, alles über Insta etc. zu erfahren.

Aber auch für andere Zielgruppen ist ein bisschen Socialmedia nicht verkehrt.

Für Autoren, die sich lieber eher "verstecken", ist es natürlich schwieriger, doch auch die können Alltägliches posten, ohne ihr Konterfei zeigen zu müssen. Ein "Muss" ist es allerdings selten; ich habe gehört, dass es bei oben erwähnten Genres oft der Fall ist.


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Zum Schweigen fehlen mir die Worte.

- Düstere Lande: Das Mahnmal (2018/2020)
- Düstere Lande: Schatten des Zorns (2020)
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Bunt Speck
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 453
Wohnort: Brimm


BeitragVerfasst am: 20.08.2020 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann das "Muss" auch nicht bestätigen, bin aber auch Kinderbuchautor. Da ist das eh nicht so wichtig, weil die Zielgruppe nicht Social-Media-aktiv ist und die Käufergruppe (Eltern und Großeltern) auch eher andere Infoquellen nutzt. Entsprechend hat der Verlag mir gegenüber auch gesagt, dass es absolut kein "Muss" ist.

Im Jugendbuch z.B. siehts das wieder anders aus. Ein "Muss" ist es da auch nicht, aber - wie Kiara schon schrieb - sehr hilfreich.


Grüße
Bunt


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Raven1303
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 37
Beiträge: 433
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 20.08.2020 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube das geht eher so in die Richtung Lifestyle.
Wenn eine Bloggerin total erfolgreich ist mit ihren Themen Backen, Lifehacks usw. und schon X-Follower hat, ist es für einen Verlag natürlich kein großes Risiko ihr Buch zu veröffentlichen, wenn sie eins geschrieben hat.


_________________
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den Nächsten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm? Oder ein großer Gesang... (R.M. Rilke)
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MissClara
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ja, ich verstehe was ihr meint. So hatte ich es auch mal gedacht. In dem Artikel war es aber formuliert, als sei es generell ein Ausschlusskriterium, NICHT im Netzt aktiv zu sein. Ich guck mal, ob ich es noch mal finde. Zumindest habt ihr nicht gerufen: Ist doch logisch! Machen wir alle!! Laughing
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MissClara
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Das

Für Autoren, die sich lieber eher "verstecken", ist es natürlich schwieriger, doch auch die können Alltägliches posten, ohne ihr Konterfei zeigen zu müssen.


Ich meinte gar nicht so sehr, dass sich "zeigen" - also im Sinne von Fotos. Ich persönlich bin z.B. fast gar nicht öffentlich im Netz unterwegs, weil man da so einiges an Trollerei und destruktiver Kommunikation abwehren oder aushalten muss -  das ist einfach nicht meins.
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1401
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

wohl war^^ das allseits bekannte Problem der anonymen Konversation/Kommunikation. Kann ich gut verstehen.

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Beka
Geschlecht:weiblichBücherwurm


Beiträge: 3289



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Das kommt auf deine Zielgruppe an.
Schreibst du bspw. YA oder NA, ist diese Personengruppe sehr stark in Socialmedia vertreten. Für diese jungen Menschen ist es wichtig und Alltag, alles über Insta etc. zu erfahren.


So ist es.
Ich hatte das Thema heute mit einer Freundin, erfolgreiche SPlerin, und zur Zeit mit einer Young Adult Reihe in einem der Random House Verlage ebenfalls sehr erfolgreich. Sie sagte, für Romance, aber besondes New Adult und Young Adult ist die Präsenz auf Instagram und auf FB ganz wichtig, wobei FB für die jungen Leute schon zu "alt" ist.
Die Verlage, die das veröffentlichen, freuen sich natürlich sehr, wenn ein Neuautor seine Fanbase mitbringt. Aber die haben auch selbst Kontakte zu Bloggern und machen da auch tolle Aktionen. Deshalb denke ich nicht, dass es ein Ausschlusskriterium ist, solange das Manuskript überzeugt.
Bei Histos ist es anders. Diese Leser tummeln sich kaum auf Insta, eher noch auf FB, aber die meisten kaufen in den Buchläden und sind auf Social Media wenig aktiv.


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MarVeRiCk94
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Alter: 26
Beiträge: 108
Wohnort: Dülmen


BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

MissClara hat Folgendes geschrieben:
Ich meinte gar nicht so sehr, dass sich "zeigen" - also im Sinne von Fotos. Ich persönlich bin z.B. fast gar nicht öffentlich im Netz unterwegs, weil man da so einiges an Trollerei und destruktiver Kommunikation abwehren oder aushalten muss -  das ist einfach nicht meins.


Nix für ungut, aber selbst wenn zuletzt Genanntes von dir oft im Internet vorkommt, wirst du doch nicht gleich von Hass und Feindseligkeit überflutet, wenn du dir mal im Social Media-Netzwerk XY ein Profil erstellt hast.

Ich habe mir selber eine starke Internet-Präsenz aufgebaut, hab also einen Social-Media-Account, bin auch auf Reddit unterwegs, einen Google-Account und was nicht sonst noch so alles. Ich musste auch schon Hass-Kommentare erdulden, aber die waren eher die Seltenheit. Warum? Weil gefühlt keine Sau mich kennt im Internet wink
Vor den "Hatern" kommen nämlich die Follower, und solange die nicht kommen hast du auch deine Ruhe. Viele der Hater haben ja schlichtweg nur ein Geltungsbedürfnis, indem sie sich über andere her machen, und das kriegen sie nicht, wenn sie sich über den letzten Hinterwäldler lustig machen. Bislang begrenzte es sich für mich nur auf Hass-Kommentare gegen mich, und das auch nur, wenn ich unter reichweitenstarken Videos oder Posts mal eine nicht ganz mainstreamige Meinung vertreten habe. Also das Internet, und vor allem die Social Hubs, sind nicht die Höhle der Löwen, für die man sie manchmal hält. Wie schon gesagt, braucht man dafür erstmal eine gewisse Reichweite.

Ansonsten habe ich aber auch noch nie davon gehört, dass ein neuer Schriftsteller schon eine gewisse Medienpräsenz und Online-Reichweite mitbringen muss, und kann mir auch gar nicht vorstellen, dass ein seriöser Verlag sowas verlangen sollte von einem.


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Thomas74
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Alter: 46
Beiträge: 800
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Bunt Speck hat Folgendes geschrieben:
, weil die Zielgruppe nicht Social-Media-aktiv ist und die Käufergruppe (Eltern und Großeltern) auch eher andere Infoquellen nutzt


 Shocked  Ich BIN in einem Alter, wo ich rein biologisch schon Großvater sein könnte und hab einen Sohn im Kinderbuchalter. UND bin Social-Media-aktiv. Wie eigentlich jeder meiner Generation. Obwohl meine Tochter meint, Facebook wär was für alte Leute (wie mich)
Also würde ich das mit der Käufergruppe nicht unterschreiben.


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Unstern
Klammeraffe


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BeitragVerfasst am: 20.08.2020 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Muss wohl nicht, aber es wird gerne mal geguckt. Dazu wird in meinem Umfeld - Genrekleinverleger - der Facebookchat recht gerne genutzt. Gerade für kurze Zuschriften ist es halt recht formlos möglich und man kriegt die Antwort oft sofort - ob wer online ist, sieht man ja am grünen Punkt neben dem Namen.

Es ist auch praktisch, dass man, hat man wen kennengelernt, so wieder in Kontakt kommt. Mir ist das übrigens sogar mit einem Fanzineherausgeber geglückt, der gemeint hatte, ich darf ihm mal eine Geschichte für eine etwaige Übersetzung schicken. Er hatte mein Kärtchen, ich seins nicht und er hat sich nicht mehr gemeldet. Ich konnte aber durch Rumfragen bei Facebook (PM an Leute aus dem Umfeld) die Kontaktdaten herausfinden.

Umgekehrt ist natürlich das alles eine ziemliche "Zeitvernichtungsmaschine". Und ja, man merkt den Leuten auch an, wenn sie bloß aus Werbegründen da sind und es ihnen keinen Spaß macht. Also man sollte es sich auch gut überlegen, ob man das will und auf welche Plattform man sich konzentriert.
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Maerchenfee
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BeitragVerfasst am: 20.08.2020 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wurde damals vom Programmleiter bei unserem Erstgespräch gefragt, ob ich in den Sozialen Netzwerkden unterwegs bin und ich war es. Ich denke, wenn ich damit keine Erfahrung gehabt hätte, wäre es schwieriger gewesen in meinem Genre unterzukommen.

Ich glaube, vor allem im Hinblick auf die aktuelle Stiuation werden die sozialen Netzwerke an Bedeutung gewinnen.  Es ist im Moment die einzige Möglichkeit mit den Lesern zu kommunizieren. Das wird den Verlagen, die dies bisher noch vernachlässigt haben, mittlerweile auch klar, hab ich das Gefühl. Daher kann ich mir vorstellen, dass da in Zukunft mehr darauf geachtet wird.
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 859



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Als jemand, der alle diese modernen Medien nur dem Namen nach kennt, frage ich mich dennoch, was beim Teutates man als Autor da alles verlautbaren soll. Confused
Wenn ich John Grisham oder die im Geld schwimmende Harry-Potter-Tante wäre und jeden Tag auf einer anderen Hollywood-Premiere und einer Spendengala eingeladen wäre, mit Obama frühstückte und mit Prinz Charles zu Mittag äße und in Begleitung der Reichen und Schönen fröhlich um die Welt jettete, dann hätte ich bestimmt ewas zu erzählen und zu zeigen. Doch als normaler, völlig unbekannter Autor, sitzt man irgendwo in einer schäbigen kleinen Wohnung, in einem mit Krempel vollgestopften Studierzimmer und schreibt. Da gibt es nichts zu Berichten und zu Zeigen schon gar nicht. Ich könnte höchstens Katzenvideos produzieren ... Rolling Eyes

Wenn ich einer von den oben genannten Erfolgautoren wäre, dann freilich könnte ich mir Sekretärinnen und Assistenten leisten, die sich jeden Tag irgend ein neues Communiqué aus den Fingern saugen. Oder ich würde gleich irgend eine Trollfabrik beauftragen, das Netz mit Berichten und Homestories zu fluten. Cool


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MissClara
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 19:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Maerchenfee hat Folgendes geschrieben:
Ich wurde damals vom Programmleiter bei unserem Erstgespräch gefragt, ob ich in den Sozialen Netzwerkden unterwegs bin und ich war es. Ich denke, wenn ich damit keine Erfahrung gehabt hätte, wäre es schwieriger gewesen in meinem Genre unterzukommen.

Ich glaube, vor allem im Hinblick auf die aktuelle Stiuation werden die sozialen Netzwerke an Bedeutung gewinnen.  Es ist im Moment die einzige Möglichkeit mit den Lesern zu kommunizieren. Das wird den Verlagen, die dies bisher noch vernachlässigt haben, mittlerweile auch klar, hab ich das Gefühl. Daher kann ich mir vorstellen, dass da in Zukunft mehr darauf geachtet wird.



interessant... genau das meinte ich.

Jetzt kapier ich auch, warum so viele Jungautoren irgendwelche belanglosen Postings auf FB beisteuern. Ich hielt das immer für ziemlich selbstverliebt. Eventuell wird es von ihnen verlangt.

Ich hab's jetzt auch gefunden, wen es interessiert:

Zitat von Agent Thomas Schmidt: "Oft beziehen sich die ersten Fragen, die uns Verlage stellen, wenn wir ihnen neue Projekte vorstellen, auf die Sichtbarkeit der potenziellen Autorinnen oder Autoren im Social Media. Gibt es einen Blog, einen Youtube-Kanal oder Podcast, der vom Verlag zur Vermarktung genutzt werden kann. Im Sachbuch ist das nachvollziehbar, bekommt in der Belletristik inzwischen aber auch immer mehr Relevanz."

https://buchszene.de/interview-thomas-schmidt-literaturagent/

@Marverick: Ich merke, ich bin zu sehr "Generation Facebook" - wo man noch alles auf privat stellen kann. Ich werde meine Social-Media-Vorurteile beizeiten mal mit der Realität abgleichen... Cool
Ich meine auch nicht unbedingt "hater" - aber ich hab mich schon aus diversen öffentlichen Gruppen wieder ausgeklinkt, weil mir zu oft zu dämliche Beiträge oder Diskussionen die Laune verhagelt haben...

"Zeitvernichtungsmaschine" von Unstet trifft es schon ganz gut...
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Beka
Geschlecht:weiblichBücherwurm


Beiträge: 3289



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Thomas74"]
Bunt Speck hat Folgendes geschrieben:

 Shocked  Ich BIN in einem Alter, wo ich rein biologisch schon Großvater sein könnte und hab einen Sohn im Kinderbuchalter. UND bin Social-Media-aktiv. Wie eigentlich jeder meiner Generation. Obwohl meine Tochter meint, Facebook wär was für alte Leute (wie mich)
Also würde ich das mit der Käufergruppe nicht unterschreiben.


Aber informierst du dich auf Instagram oder FB über Kinderbücher? Oder gehst du in einen Buchladen, wenn du ein Buch für deinen Sohn suchst?


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Maerchenfee
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BeitragVerfasst am: 20.08.2020 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe, ich rufe mit der Aussage jetzt keine auf den Plan, aber ich hab keine Hater.

Ich poste nur Dinge zu denen ich zu 100 Prozent stehe, die sogar meine Chefin aus meinem Brotjob lesen kann, wenn sie mag. Leser mögen z.B. gerne beim Schaffungsprozess eine Buches dabei sein. Sie lieben es wenn man sie mit einbezieht, sie z.B. über den Namen eines Nebencharas entscheiden läßt. Oder davon erzählt wie man auf die Idee gekommen ist. Manche Autoren schaffen es auf diese Weise ihren Namen zu einer regelrechten Marke zu machen. Davon bin ich allerdings noch entfernt. Trotzdem kommuniziere ich total gerne mit meinen Leser und Bloggern, auch als nicht Spiegelbestsellerlisten-Autorin. Auf diese Weise finde ich auch Testleser. Ich hab über die Sozialen Medien schon so viele tolle Leute kennengelernt.
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 20.08.2020 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

@Beka: Die meisten finde ich über FB. Gerade die, welche es nicht ins 08/15-Sortiment des örtlichen Buchhandels schaffen.

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Maerchenfee
Geschlecht:weiblichLeseratte

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BeitragVerfasst am: 20.08.2020 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Kinderbücher werden letztlich nicht von Kindern gekauft, sondern von Erwachsenen. Und die meiste Erwachsenen, die ich kenne, mögen zur Zeit nicht zum Shoppen gehen, also werde solchen Dinge wie Bücher online geordert und da könnte dann wiederum helfen, wenn man z.B. auf Facebook eine/n sympathischen Kinderbuchautoren/in findet und vielleicht das ein oder andere Bild, falls im Buch enthalten, gepostet wird. Das könnte bei der Entscheidungsfindung helfen Wink Könnte ich mir vorstellen. Smile
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Elbenkönigin1980
Klammeraffe


Beiträge: 778



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 20:47    Titel: Re: Social Media Präsenz - ein wichtiges Kriterium? Antworten mit Zitat

MissClara hat Folgendes geschrieben:
Vor einiger Zeit las ich in einem Artikel über den Literaturbetrieb (den ich leider nicht mehr finde), dass Verlage angeblich mittlerweile bei neuen Autoren sehr darauf schauen, ob sie in Bezug auf "social media" präsent sind. Leider wurde es nicht genauer erklärt, ich vermute, damit sind Blogs, Instagramm-Accounts o.ä. gemeint. Da stand sogar, ohne hätte man schwere Karten, überhaupt unterzukommen.

Stimmt das? Habt ihr das auch schon mal gehört? Ist den Lesern das wichtig? Oder worum geht es da?

Ich fand die Aussage so pauschal doch ganz schön strange. Zumal es sicher genügend Autoren gibt, deren Ding das einfach nicht ist, sich permanent öffentlich zu exponieren.


Ich habe mal gelesen, dass viele Autoren Schreiber beschäftigen die ihren Social Media Kanal führen, weiß aber nicht ob das stimmt.
Ich persönlich finde es gut, wenn Autoren einen Social Media Kanal haben, falls ich jemals einen Verlag für meine Romane finde, würde ich mir auch einen anlegen.
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Beka
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Beiträge: 3289



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 21:13    Titel: Re: Social Media Präsenz - ein wichtiges Kriterium? Antworten mit Zitat

Elbenkönigin1980 hat Folgendes geschrieben:

Ich habe mal gelesen, dass viele Autoren Schreiber beschäftigen die ihren Social Media Kanal führen, weiß aber nicht ob das stimmt.

Das sind dann Autoren, die in der Spitzentitel-Liga spielen, denn das kostet ja auch ein bisschen was.


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Beka
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Beiträge: 3289



BeitragVerfasst am: 20.08.2020 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Maerchenfee hat Folgendes geschrieben:
Ich hoffe, ich rufe mit der Aussage jetzt keine auf den Plan, aber ich hab keine Hater.

Ich poste nur Dinge zu denen ich zu 100 Prozent stehe, die sogar meine Chefin aus meinem Brotjob lesen kann, wenn sie mag.


Dito

Das Internet vergisst nie. Meine Devise ist: Nur das posten, was auch als Plakat an der Bushaltestelle hängen könnte.


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Municat
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 53
Beiträge: 382
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 21.08.2020 04:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
frage ich mich dennoch, was beim Teutates man als Autor da alles verlautbaren soll.
Da hilft es, kreativ zu sein. Ich bin zum Beispiel ein Musikmensch und habe für die Story, die ich schreibe, eine eigene Playlist, die mich inspiriert, motiviert und / oder in bestimmte Stimmungen versetzt. Einige der Songs kommen sogar in der Geschichte vor. Einmal pro Woche verlinke ich einen dieser Songs auf FB (Youtube darf man verlinken) und schreibe ein paar Worte dazu. In die Texte verpacke ich kleine Teaser auf die Story.

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Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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