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Die Masche kannte ich noch nicht (DKZV)

 

 
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Nina C
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 32
Beiträge: 474
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 08.06.2020 03:20    Titel: Die Masche kannte ich noch nicht (DKZV) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

... ihr vielleicht schon, aber zur Sicherheit trotzdem. Also:

Die Freundin eines Freundes schreibt gelegentlich Gedichte, normalerweise eher aus therapeutischen Gesichtspunkten. Nun sah sie aber (wusste leider nicht mehr wo) eine Ausschreibung, fühlte sich vom Thema angesprochen und hat ein Gedicht eingereicht. Das wurde auch in der Anthologie im vergangenen Jahr veröffentlicht und sie hat sich sehr gefreut. Ein Belegexemplar gab es leider nicht, kaufen wollte sie keins. Soweit so schön.
Dieses Jahr hat sie einen Brief erhalten, laut dem ihr Gedicht in einem Best-Off-Band veröffentlicht werden sollte, sie solle dafür 50 € Honorar erhalten, dürfe aber auch ein anderes einreichen. Darüber hat sie sich noch mehr gefreut, dann aber ein zu unterschreibendes Bestellformular gewundert. 30 Exemplare sollte sie bestellen, zu einem „günstigen“ Autorenrabatt – insgesamt gut 400 €! Zum Glück ist sie an der Stelle misstrauisch geworden, hat besagten Freund gefragt, der - wissen, dass ich schreibe - mich und ich habe mal danach gesucht. Und auch gefunden, gibt es wohl schon länger: Evil or Very Mad
https://1.bp.blogspot.com/-hrg8yl3TK-w/WTGN6zGRZHI/AAAAAAAAAFs/Hhrexq4atnwA0VybmEbJeM-93-4PsVLRACLcB/s640/13071900_1014360058650090_5050453175277562124_o.jpg
(Quelle: https://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.com/p/infos.html )
Trotzdem war mir die Masche mit den Gedichten – und das auch noch mit einer Vorbereitung von so langer Hand – unbekannt und dachte mir, ich stelle es mal hier ein.

Liebe Grüße

Nina


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Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 08.06.2020 03:54    Titel: Antworten mit Zitat

Woha, das ist ja richtig dreist!. Mich wundert, dass die überhaupt Leute finden, die das mitmachen. Da muss man ja 30 Bücher verkaufen, zum Ladenpreis (denn man kriegt ja nichtmal Rabatt) und hätte, selbst wenn einem das gelingt, mal gerade 50 Euro verdient. Für wer weiß wie viele Stunden Arbeit. Und wahrscheinlich bleibt man auf seinen 30 Büchern sitzen.
Aber vielleicht lässt sich ja jemand von dem Geschwafel über meistgelesenste Gedichtsbände mit den besten Gedichten des Jahres blenden. Ist das nicht schon handfester Betrug, sowas zu behaupten, wenn das Buch dann in keinem Laden steht und auch keine Sau kennt?


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nothingisreal
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4529
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 08.06.2020 06:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn ich mal dringend Geld brauche, mache ich ein DKZV auf. Es scheint immer noch Leute zu geben, die darauf reinfallen ...


Aber ja, sehr dreist! Danke für die Warnung.


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"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 767



BeitragVerfasst am: 08.06.2020 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt wohl auch noch Leute, die auf den "Nigerianischen Prinzen" und seine zu verschenkenden 90 Millionen hereinfallen...

Andererseits... Wenn man einen sehr großen Bekanntenkreis hat, und noch Weihnachtsgeschenke sucht... Laughing

Ich frage mich gerade, wie viel Geld man wohl von der VW Wort für so eine Publikation kassieren könnte. Schließlich soll sie ja in einer großen Auflage gedruckt werden. Und genügend Exemplare, die man an Bibliotheken verschenken könnte, hat man dann auch Wink


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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


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BeitragVerfasst am: 08.06.2020 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Für Lyrikbände gelten ohnehin besondere Bedingungen. Wahrscheinlich wäre nur ein verschwindend geringer Bruchteil auf dem Markt, wenn sich alle wirklich rentieren müßten. Ob das für alle ein Verlust wäre, wage ich nicht zu beurteilen. Ein Verlust an Vielfalt aber bestimmt.
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Harald
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Alter: 72
Beiträge: 5236
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BeitragVerfasst am: 08.06.2020 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Für diese "Best off" kannst Du einen Beipackzettel eines beliebigen Medikamentes einschicken, so lange Du ihre "Belegexemplare"/"Autorenrabattfestbestellung" für einen stolzen Preis orderst, werden die gedruckt …

Ich stehe auch - ohne einen Cent bezahlt zu haben - in einem 2011er Supergedichtband drin und habe fasziniert die Hochglanzsuperangebote gesichtet, die mich schon zum buchpreisverdächtigen Dichter hochjubelten, immer vorausgesetzt, ich nähme zumindest einen geringen Teil der Vermarktung selbst in die Hand!

Ich glaube, nach dem dritten Jahr ohne Rückantwort haben sie aufgegeben …
 Wink


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Harald

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V.K.B.
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Beiträge: 2941
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BeitragVerfasst am: 08.06.2020 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Es gibt wohl auch noch Leute, die auf den "Nigerianischen Prinzen" und seine zu verschenkenden 90 Millionen hereinfallen...
Es geht sogar noch dreister und bescheuerter: Ich hatte ein ein-Mann-Unternehmen für Prüfungsvorbereitungen, Nachhilfe, Computer-, Deutsch als Fremdsprache- und Englischkurse in einer Kleinstadt und einmal rief mich tatsächlich jemand mit Auslandsvorwahlnummer im Büro an, sprach Englisch mit irgendeinem Akzent (indisch, nehme ich an). Da ich gerade nichts zu tun hatte, hab ich ihn reden lassen und zugehört. Er erklärte mir lang und breit, einer meiner Mitarbeiter sitze in Singapur im Knast, was für schreckliche Zustände dort herrschten und dass er dringend Geld für einen Anwalt bräuchte, um den da rauszuholen. Ich antwortete schließlich mit: "That's great, I wanted to get rid of this stupid conman anyway. Can I send money for the executioner instead?"
Er antwortete glatt mit: "Yes, of course, I'll give you the …"
Ich unterbrach mit "I was talking about your executioner."
Er: "No, it's about your employee, not me."
Ich: "But you are the conman."
Er überlegte kurz, wohl ob ihm noch was einfällt und es sich lohnen könnte, noch mehr Zeit in mich zu investieren, dann brüllte er frustriert "fuck you, man!" in den Hörer und legte auf.

Really made my day Sich kaputt lachen

Ich frag mich wirklich, wie sich sowas lohnen kann. Ob die tatsächlich bei irgendeiner Firma Erfolg mit der Masche haben?  Aber doch ganz bestimmt nicht bei einem Ein-Mann-Unternehmen auf einem etwas größeren Dorf! Wahrscheinlich hat der nur irgendwas von "Business English" Kursen auf der Webseite gelesen (die war nur auf Deutsch) und angenommen, ich sei im internationalen Handel tätig?


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LadyPintana
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 29
Beiträge: 23
Wohnort: Zwischen Fantasie und Chaos


BeitragVerfasst am: 09.06.2020 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Für diese "Best off" kannst Du einen Beipackzettel eines beliebigen Medikamentes einschicken, so lange Du ihre "Belegexemplare"/"Autorenrabattfestbestellung" für einen stolzen Preis orderst, werden die gedruckt …


Das stimmt, die Masche kenne ich von Prosa-Psuedoverlagen leider schon länger. Als ich anfing, meine schriftstellerische Arbeit zeigen zu wollen ( Kurzgeschichten für Anthologieausschreibungen um erst mal was in die Bibliografie zu bekommen), bin ich auch auf sowas gestoßen. Ein Verlag hatte gleich drei Ausschreibungen laufen. Allerdings machte mich die Seite etwas stutzig. Für die VÖ selbst verlangten Sie nichts, es gab zwar kein Belegexemplar, aber eine Mindestbestellung war nicht vorgesehen. Also habe ich dennoch eingereicht. Eine Geschichte, die ich für gut und sehr passend hielt und unter anderem Pseudonym den größten Kauderwelsch, den ich je zusammen gezimmert habe. Das Anthologie Thema war Meerwesen, geschrieben habe ich über ich weiß nicht mehr, sagen wir mal Erdbeereis. Der Verlag hat mich für beide Geschichten in den Himmel gelobt Laughing Ich habe darauf hin gefragt, ob sie den Käse (Geschichte 2) überhaupt gelesen haben, keine Antwort bekommen und dann dankend von einer Veröffentlichung in der tollen Antholgie Abstand genommen.
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

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Beiträge: 1336
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 09.06.2020 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

LadyPintana hat Folgendes geschrieben:
Das Anthologie Thema war Meerwesen, geschrieben habe ich über ich weiß nicht mehr, sagen wir mal Erdbeereis. Der Verlag hat mich für beide Geschichten in den Himmel gelobt Laughing Ich habe darauf hin gefragt, ob sie den Käse (Geschichte 2) überhaupt gelesen haben...

Coole Aktion! smile


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Zum Schweigen fehlen mir die Worte.

- Düstere Lande: Das Mahnmal (2018/2020)
- Düstere Lande: Schatten des Zorns (2020)
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 767



BeitragVerfasst am: 09.06.2020 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn die Veröffentlichung nichts kostet, und man keine Exemplare kaufen muß, spricht nichts dagegen, da mitzumachen. Ich habe 25 Jahre lang Geld von einer Verwertungsgesellschaft für eine Kurzgeschichte in einer Mini-Zeitschrift bekommen. Für einen Artikel in einer Fachzeitschrift bekam ich zehn Jahre lang Geld. Das waren zwar nur ein paar Mark jedes Jahr, aber es hat sich geläppert, und mich nichts gekostet als das Porto für die Titelmeldung. (heute geht das elektronisch.)
Das einzige, dessen man sich tunlichst enthalten sollte, ist diese Veröffentlichungen im Lebenslauf anzugeben. Rolling Eyes (Zumindest gegenüber Leuten aus der Branche.) Laughing


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LadyPintana
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 29
Beiträge: 23
Wohnort: Zwischen Fantasie und Chaos


BeitragVerfasst am: 09.06.2020 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Also wenn die Veröffentlichung nichts kostet, und man keine Exemplare kaufen muß, spricht nichts dagegen, da mitzumachen. Ich habe 25 Jahre lang Geld von einer Verwertungsgesellschaft für eine Kurzgeschichte in einer Mini-Zeitschrift bekommen. Für einen Artikel in einer Fachzeitschrift bekam ich zehn Jahre lang Geld. Das waren zwar nur ein paar Mark jedes Jahr, aber es hat sich geläppert, und mich nichts gekostet als das Porto für die Titelmeldung. (heute geht das elektronisch.)


Wenn man dafür ein paar Cent kriegt ist das ja auch super, aber freiwillig wo veröffentlichen, wo niemand auf die Qualität achtet? Versteh mich nicht falsch, ich verlange nicht zwingend eine Bezahlung, wenn ich Kurzgeschichten für Anthologien einreiche, wenn's keine Belegexemplare gibt: Auch gut. Aber ein existentes Buch mit halbwegs guten Geschichten sollte am Ende schon raus kommen. Im ein oder anderen Autorenkollektiv kann sich ein bisschen Einsatz auch lohnen (habe in zwei Zusammenschlüssen mitgewirkt, die Marketing und Lektorat selbst gemacht haben, da haben wir alle zumindest viel Zeit investiert), aber zumindest die Qualität der Beiträge sollte halbwegs gesichert sein.

So oder so ist es frech, wenn die Verlage versteckte DKZs sind und dann mit so Aktionen wie oben ankommen, gibt's leider in jedem Literaturbereich.
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schreibsucht
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Beiträge: 223
Wohnort: Regensburg


BeitragVerfasst am: 10.06.2020 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm, sorry, ist gerade wirklich 2020?

Ist nicht böse gemeint, aber die "Frankfurter Bibliothek" ist doch wirklich ein uralter Hut.
Und spätestens bei der Adresse "Großer Hirschgraben" und dem Verlagsnamen "Frankfurter Verlagsgruppe" sollte bei allen halbwegs informierten Zeitgenossen das belustigte Gähnen/Grinsen losgehn...


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"Erst das Buch, dann die Bauchlandung."
Einar Schleef
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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3437
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 10.06.2020 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

"Großer Hirschgraben" war auch mal die Adresse vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Die Adresse alleine sagt also gar nichts.
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agu
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 45
Beiträge: 1998
Wohnort: deep down in the Brandenburger woods


BeitragVerfasst am: 10.06.2020 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

schreibsucht hat Folgendes geschrieben:
Ist nicht böse gemeint, aber die "Frankfurter Bibliothek" ist doch wirklich ein uralter Hut.

Das Ding ist so alt, dass schon wieder Nachwuchs nachgewachsen ist, der von denen noch nie gehört hat Wink


_________________
Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

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Beiträge: 8135
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DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 10.06.2020 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute

Wenn es diesen Faden nicht geben würde, hätte ich niemals V.K.B.s wunderbare Geschichte vom Anruf aus "Singapur" zu lesen bekommen ... lol
Zum Topic: Was soll ich da schreiben außer "Jo mei ..."

Aber Agu hat vermutlich recht: Möglicherweise sollten wir die Sache mit den DKZV doch mal wieder thematisieren, damit unsere Neumitglieder auch auf dem Laufenden sind. Für einige ist das Thema wohl tatsächlich Neuland, trotz der mittlerweile doch recht breit gestreuten medialen Information darüber.
Im Zuge der Digitalisierung und des stetig wachsenden E-Book-Marktes sind im Übrigen mittlerweile viele andere Geschäftsmodelle entstanden und in denen tummeln sich - erfolgreich, wen wundert's - auch unsere einschlägigen Bekannten aus dem DKZV Bereich. Da lohnt es sich sicher, auch mal näher hinzuschauen.

LG Merlinor


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„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms:
Es gibt keine Materie an sich, Geist ist der Urgrund der Materie.“

MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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Nina C
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Beiträge: 474
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 10.06.2020 15:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@schreibsucht

Ja, das mag schon wahr sein, das Problem ist, dass die besagte Bekannte nicht unter „informierte Zeitgenossen“ fällt, nur weil sie ab und zu mal privat den Füller schwingt. Und normalerweise auch keine Veröffentlichungsabsicht hat, sondern sich lediglich vom Thema angesprochen fühlte. Und da es sich wohl um ein ziemlich persönliches Gedicht handelte, war sie auch entsprechend vulnerabel. Derartige Brancheninsider zu kennen, halte ich da doch für etwas hoch gegriffen.
Stell dir vor, dein ... na sagen wir mal Gartenfachhandel verkauft dir als Laie Samen, die der Abbildung nach wirklich wunderschöne Blüten bilden. Steht auch drauf, wie sie zu pflegen sind, klingt einfach. Du pflanzt das ein, hältst dich an die Anleitung und nichts passiert. Fragst also das gartenkundige Mütterlein von nebenan um Rat und die lacht dich aus: Wüsste doch jeder, dass die Pflanzen bei dem Klima niemals wachsen würden. Wink

Liebe Grüße

Nina


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