14 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Picture Postcards from L.A./ Wer Sind Wir?


 
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> DSFo Wettbewerbe -> Postkartenprosa
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
RAc
Eselsohr


Beiträge: 412



BeitragVerfasst am: 03.04.2020 18:00    Titel: Picture Postcards from L.A./ Wer Sind Wir? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mrs. Erika Mustermann
c/o Lisa Sassfeldt
Beilweg 3a
44328 Dortmund/GER

Lisa,

We just sat together at the Vashnapuri. You had Pasta Gorgonzola (yikes Wink). I had a casserole with truffle parmigiano (you hate truffle).

It’s time to stop our game? I’m not John, and there are more things you need to know about me. I can’t tell you in person (yet). We have a wonderful future ahead. It’s all laid out. How I know who you are? You’ll know all about it tomorrow!

Love Dominique

Wer Sind Wir?

Lisa sitzt im Wohnzimmer ihres Elternhauses. Ihr autistischer Bruder tippt ausdruckslos auf seinem Mobiltelefon, sein einziger Kontakt zur Außenwelt. Die zurückliegenden Tage erinnert sie wie einen fiebrigen endlosen Samstagvormittag am Fernseher: Groteske, inhaltslose, schlecht gezeichnete Cartoons, ein surrealer Alptraum.

Die erste Woche war der Urlaub nichts gewesen. Auch ihre Schuld: Man fährt nicht mit nichts als einem Backpack in die USA. Die schönen Plätze ohne Auto unerreichbar, die Anderen wie ein Spießrutenlauf um die no go areas,  die erschwinglichen Touristenunterkünfte ungastliche Absteigen. So machte Lisa notgedrungen den Klebealbumurlaub: Die Großstädte wurden Attraktion für Attraktion abgehakt. Die Zeit dazwischen hauptsächlich endlose Warteaktionen auf Standbyflüge oder nächtelange Kilometerfressertouren in stinkenden Überlandbussen.

Dann kam er, und aus Grau wurde Farbe. Sie fanden sich in einer Greyhoundstation in einem unbewohnbaren Innenstadtviertel, konkurrierten um den letzten Schokoriegel in einem verbeulten Automaten. Sie teilten. Er nannte sich John Doe, fragte sie nach dem deutschen Gegenstück zu Jane Doe. Sie: "Erika Mustermann." Danach waren sie John und Erika; unheilbar verliebt, aber mysteriös fremd. Lisa wusste außer  einer angedeuteten überwundenen Drogenvergangenheit praktisch nichts über ihn.

John kam immer an ein Gefährt heran. Sie entdeckten Strände, abgeschiedene Wälder, wilde Flussläufe oder Oasen der Menschlichkeit mitten im Nichts. Sie liebten sich, als gäbe es kein danach. Eine Liebe im Zeitraffertempo.

Zwei Wochen später, 15. Juli, der Tag vor ihrem Rückflug. Lisas Reisekasse aufgebraucht. Der Gedanke, auf unbestimmte Zeit getrennt zu sein, brach ihr das Herz.

Er hatte eine Strandbar unweit von Hermosa gefunden, in der sie sich sofort zu Hause fühlte. Es gab köstliches Essen, Wein aus dem Napa Valley, Alles war perfekt. Als die Sonne vom Horizont her einen langen tiefroten Schatten über den pazifischen Ozean warf, wurde es zu unerträglich schön, um die Tränen zurückzuhalten.

"Everything’s gonna be alright…" sang John ihr flüsternd ins Ohr, während er sie mit seinen Armen wie eine Daunendecke umhüllte, zugleich wärmend und ihre Atemluft abdrückend. Das Schicksal Ihrer Liebe: Gleichzeitig unendlich nah und unendlich fremd zu sein. Was wäre ihre Zukunft? Um Schokoriegel zu kämpfen oder sie zu teilen? Sanft schob sie ihn weg. Schweigen.

Er etwas später, plötzlich: "I need to go do something real quick. Ten minutes, then I'll be back. Everything’s gonna be alright!" Lisa war kurz beunruhigt, aber es würde Alles gut werden.

Aus Zehn Minuten wurden Zwanzig, dann eine Stunde. John kam nicht. Irgendwann nahm sie wahr, dass die Sirenen - für sie mittlerweile Backgroundtrack der Großstadtkakophonie - nicht wie üblich weitergezogen waren. Das blaurote unruhige Licht aus der Nachbarschaft flackerte ohne zu erlöschen.

Robert schickt seiner Schwester einen link. Ein Forum, in dem Gaffer Fotos von Polizeieinsätzen austauschen. Mit zitternden Fingern scrollt sie zum 15. Juli. Ein Bild, das örtlich passt. Eine heruntergekommene, leblose Nachbarschaft. Ein abtrassierter Bereich. Ein Polizeiwagen. Ein Leichensack auf dem Boden, daneben Blutlachen und forensische Marker. Bildunterschrift: „This hood you only enter for drugs, a cheap lay, or trouble.“ Ein Kommentar: 2,5/10.

Das Einzige, was Lisa auf dem Bild an Zivilisation erinnert, ist eine blaue, im Boden verankerte Metallkiste mit der Aufschrift „U.S. Mail.“

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
silke-k-weiler
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 45
Beiträge: 512



BeitragVerfasst am: 11.04.2020 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Text,

zu Beginn musste ich überlegen, wie Du die Vorgaben umgesetzt hast. Ich interpretiere die Postkarte als eine Perspektive eines bestimmten Ereignisses und Lisas Erinnerung als die andere. Passt das ungefähr?
Diese Gegenüberstellung von Postkarte und Erinnerung gefällt mir und ist stimmungsvoll. Was mir nicht gefällt, ist der Einstieg nach “Wer sind wir“
Warum ein autistischer Bruder? Ist das wichtig, dass man 13 Wörter aus dem knapp bemessenen Kontingent dafür aufbraucht? Würde sich etwas ändern, wenn Lisa alleine da sitzt und sich niemand sonst in der Nähe aufhält.
Die Begegnung mit John ist schön erzählt, da tauchen schöne Bilder auf.
Aber ab Robert haut es mich raus. Wer ist das überhaupt? Aha, muss der Bruder sein. Ist John in das Verbrechen, das hier angedeutet wird, verwickelt? Steckt er gar im Leichensack?
Da muss ich dann passen. Aber als Erzählung, wie zwei einander begegnen und doch fremd sind, funktioniert der Mittelteil für mich. Deswegen hinterlasse ich Dir meinen letzte Punkt.

Herzlichst
Silke
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
DLurie
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 354
Wohnort: Zwischen den Stühlen
DSFo-Sponsor Pokapro V & Lezepo III


BeitragVerfasst am: 12.04.2020 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

im Vergleich mit anderen Texten im Wettbewerb kommt dein Beitrag in meiner subjektiven Sicht nicht unter die Top-Ten, für die ich Punkte vergeben und auf die ich detaillierter eingehen möchte.

LG
DLurie
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lapidar
Geschlecht:weiblichBücherwurm

Alter: 58
Beiträge: 3231
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 12.04.2020 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Traurig und doch schön (tragisch)

_________________
"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
a.no-nym
Klammeraffe


Beiträge: 533



BeitragVerfasst am: 12.04.2020 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

dies ist ein neutraler Kommentar, um später ggf. eine Bewertung vornehmen zu können.

Freundliche Grüße
a.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Amarenakirsche
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 27
Beiträge: 332
Wohnort: tief im Westen


BeitragVerfasst am: 13.04.2020 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Text hat von mir leider keine Punkte bekommen. Die Idee mit "Erika Mustermann" und "John Doe" finde ich gut. Aber leider ist für mich vieles unklar geblieben. "John" hat die Postkarte abgeschickt und ist gestorben, richtig? Oder war er der Täter? Woher weiß er, dass sie Lisa heißt? Warum genau der Bruder autistisch sein muss, erschließt sich mir aus der Handlung leider auch nicht.
Insgesamt hat mich der Text leider nicht wirklich abgeholt, tut mir leid.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Susanne2
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 776
NaNoWriMo: 53854



BeitragVerfasst am: 13.04.2020 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe(r) AutorIn,

ein hoffnungsvoller Urlaubsflirt entpuppt sich am Ende als Katastrophe. Übrig bleibt lediglich eine bunte Postkarte mit wenigen letzten Worten, die ein Versprechen geben, welches nie erfüllt werden wird.

Der Urlaub kam mir ein wenig abrupt, ich dachte auch erst, ihr autistischer Bruder wäre mitgefahren. Dann habe ich erkannt, dass sie mit ihrem Bruder im Wohnzimmer sitzt und über den Urlaub lediglich nachdenkt. Die Familienzusammenhänge haben sich mir nicht erschlossen. Von wem wird der Bruder versorgt, wenn sie nicht da ist, oder braucht er keine Hilfe? Ist es der Robert, der ihr später einen Link schickt von John? Wie kommt er darauf?
Die Liebesgeschichte stellt sich den Umständen entsprechend normal heraus, wenn man noch nicht weiß, wo der Weg hinführt.
Die Auflösung von Johns Hintergründen fällt ins Wasser, weil er vorher wegen Drogen(?) umkommt – tragisch.
Die im Boden verankerte Mail Box kann ich nicht einsortieren, auch wenn der Urlaub in den USA stattgefunden hat. Wieso ist sie verankert, wenn es doch so eine verlassene Gegend ist – da wohnt dann doch keiner, oder? Ich habe noch nicht verstanden, was es damit auf sich hat, bzw. was ich daraus schlussfolgern soll. Außer der Trauer über eine verlorene Liebe.
Leider lässt mich die Geschichte etwas ratlos zurück.

Wegen sehr vieler guter Einsendungen, kann ich erst am Ende entscheiden, ob und wenn ja, wie viele Federn ich vergebe.

Freundliche Grüße
Sanne


_________________
Das Leben geht immer weiter - bis zum Tod.
(S.E.- BJ 1959)

----------------------------------------------------------
Wer seinen Kopf verliert, beweist damit noch lange nicht, dass er vorher einen gehabt hat ...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 3067
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 13.04.2020 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
sehr weird, diese Geschichte. Leider fällt sie bei mir wegen nicht erfüllter Vorgaben durch. Wo sind die zwei separaten Texte? Okay, da ist die zitierte Postkarte am Anfang. Aber die Verbindung zum anderen Text ist nur inhaltlich und folgt keiner der drei möglichen Vorgaben, zumindest nicht für mich ersichtlich.

Außerdem bemängeln könnte man: Wir sind hier im deutschen Schriftstellerforum und du setzt einfach so vorraus, dass jeder der englischen Sprache mächtig ist. Für mich zwar kein Problem, aber finde ich trotzdem nicht passend, wenn einer der beiden Text (sofern es denn der zweite Text sein soll) komplett auf Englisch ist.

Inhaltlich kratzt du etwas an, aus dem man durchaus etwas Interessantes machen könnte. Ich denke z.B. an surreale David Lynch Filme wie Mulholland Drive, Lost Highway oder Inland Empire. In dieser Kürze allerdings bleibt da irgendwie nur ein WTF? zurück. Außerdem bleibt der zweite Text uns schuldig, was die Postkarte andeutet. Statt einer Geschichte bekommen wir eine Rückblende, die lediglich die Otherworldliness der Postkarte unterstreicht, aber keinerlei Antworten oder begründbare Interpretationsansätze liefert. Man wird mit einer interessanten Idee angefixt, und da kommt dann aber nichts nach. Und das ist mir für ein alleinstehendes Werk ein bisschen zu wenig. Könnte aber ein interessanter Roman draus werden, wenn man die Grundidee, die mir sehr gefällt, ausarbeiten würde. Falls du das je in einer AG tun solltest, sag mir ruhig Bescheid, das würde mich interessieren.

beste Grüße,
Veith


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
holg
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1693
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 13.04.2020 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich gefällt mir die Geschichte, vor allem der narrative zweite Teil, sehr.
Das sind sehr gelungene Momentaufnahmen eines romantischen Roadtrips, Tempo und Perspektive stimmen. Soweit ist das wunderbar.
Auch mit der rätselhaften Postkarte kann ich mitgehen.

Was mich aber stört, ist der Bruder.
Er wird lapidar als autistisch beschrieben, mit dem Mobiltelefon als einzigem Kontakt zur Außenwelt. Einen Namen erhält er erst im vorletzten Abschnitt, wo auch klar wird, warum er überhaupt in die Geschichte eingeführt wird: Als Trüffelschwein für den Netzfund der Unfallnachricht von John/Dominique.

Klar, 600 Wörter sind ganz schön knapp und eine Woche ist nicht viel Zeit. Aber ein bisschen mehr Sensibilität, ein bisschen weniger Klischee hätte es schon sein können.

So hinterlässt diese an sich gelungene Story einen etwas angeschalten Geschmack.


_________________
Froh zu sein bedarf es wenig.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 57
Beiträge: 570
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 15.04.2020 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz nett ausgedacht, passt aber manchmal nicht so recht.
Der englische Text am Anfang - wenn auch logisch - stört mich.

Sprachlich gibt es das ein oder andere, was ich nicht mag. Viele Sätze sind unvollständig, und auch, wenn das sicher gewollt ist, kommt es mir für meinen Geschmack zu viel vor.


_________________
Wenn Du einen Garten hast und eine Bibliothek wird es Dir an nichts fehlen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jenni
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4053

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 17.04.2020 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Verstehe ich nicht. Text 1, eine mysteriöse Postkarte, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Text 2 die Erinnerung an eine Begegnung mit einem Unbekannten, der dann … starb?, aber für Lisa vorher noch die Postkarte in die blaue Mailbox gesteckt hat? Die ich leider trotzdem nicht verstehe, denn sie werde alles morgen wissen, doch was, das erfahre ich als Leserin nicht. Der Tod war wohl nicht mit eingeplant, aber die Karte macht ja nur Sinn, wenn er anschließend stirbt, also für die Geschichte. Hier ist eine Geschichte erzählt, das erkenne ich schon an, und auch in der Kürze komplex ausgearbeitet. Aber dann ist das einerseits so hinkonstruiert, mit der Postkarte vor dem Tod und mit dem Link zu einem Video dessen, was sie damals nicht gesehen hat … und andererseits erfahre ich trotzdem nicht, was eigentlich passiert ist. Und was mir das sagt. Hm, trotzdem interessant, im Hinblick des Erzählens in dieser Kürze.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Phenolphthalein
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1260

DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 17.04.2020 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inkognito,

das Besondere der Geschichte liegt wohl in der ungewöhnlichen Liebelei, wobei ...
Natürlich erkenne ich, dass sich dieser ‚Urlaub‘ mit dem Treffen des John Doe verändert, und ja, er hat eine nicht so genau definierte, aber offenbar ungewöhnliche[re] Vergangenheit. Doch wo liegt dein Augenmerk in der Geschichte?
In dieser ungewöhnlichen Liebe? Das habe ich behauptet. (Richtig. Es ist eine Behauptung, die nicht stimmen muss.)
Dafür beschreibst du sie zu oberflächlich, wobei du eventuell auch das Augenmerk auf dem Ungewöhnlichen, weniger auf die Liebe legen könntest.
Hm? Aber wie ungewöhnlich ist es, wenn ein Einheimischer, die Umgebung kennt, die ‚insider‘ Orte, das, was der ‚Touri‘ eben nicht kennt?
Das Englische bringt dabei auch keinen wirklichen Mehrgewinn für die Story, scheint aber eine neue Mode im Forum zu sein. Gut, meinetwegen.
Die Story ist nicht unbedingt was Neues, aber ganz nett, ohne dass ich das Gefühl von Fernweh auch greifen könnte. Aber das ist nur meine Meinung.

Viele Grüße,

Pheno


_________________
Willst du die Bescheidenheit des Bescheidenen prüfen, so forsche nicht, ob er Beifall verschmäht, sondern ob er den Tadel erträgt.

Franz Grillparzer
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Katinka2.0
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 265



BeitragVerfasst am: 17.04.2020 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Autor/in,

Du hast Aufgabenstellung Nr. 2 – dasselbe Ereignis aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen – gewählt. Ich finde es schwierig, das vorgegebene Thema BeGegnerIn im ersten Text zu erkennen. Genaugenommen enthält die Postkarte einen knappen Bericht der Begegnung, des gemeinsamen Essens, und Du hast das Thema, wenn überhaupt, nur in aller Kürze angekratzt. Im Gegenzug setzt sich Text Nr. 2 deutlich damit auseinander.

Eine Liebesgeschichte, die wie ein Traum beginnt und dann tragisch mit dem Tod des Lovers endet. Ist das Muster nicht ein wenig abgedroschen? Leider reißen mich Deine Texte weder inhaltlich noch sprachlich vom Hocker. Nimm‘s mir bitte nicht krumm, das ist nur mein persönlicher Geschmack Wink.

LG Katinka
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
d.frank
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1047
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 17.04.2020 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Da hatte ich eine Nuss zu knacken.
Aber wenn´s gelöst ist, bleibt da auch nicht viel, finde ich.
Was ich gut finde: Dass die beiden Sichten ineinanderübergehen, also dass es da keinen strengen Cut gibt.
Weniger gut finde ich, dass es so gewollt verrätselt ist, also angefangen mit der "english version" des Briefes (ja,ok, umständehalber) endend bei der wunderschönen Strandbar, die dann örtlich passend in eine heruntergekommene, leblose Nachbarschaft eingefasst ist.
Handwerklich ist das sicher gut gemacht und konstruiert, aber jetzt wo ich weiß, um was es hier geht, bleibt mir kaum was zum nachsinnen.


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin


Beiträge: 3675

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 18.04.2020 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fürchte, du hast hier mehr hineingepackt, als man herauslesen kann. Lisa und John treffen sich in den USA. Sie essen zusammen, John verschwindet, zack, ist er tot. Ob er die Postkarte noch eingeworfen hat oder nicht, wer weiß.
So viel habe ich verstanden. Das ganze Dahinter (es wird ja wohl hoffentlich ein Dahinter geben?) leider nicht. Und so bleibt die Geschichte nicht viel mehr als ein Fragezeichen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Eliane
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 818



BeitragVerfasst am: 18.04.2020 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Vorgaben:

Begegnung: ja
Gegner: nicht wirklich
In: ja

Ort/Ereignis/Objekt: Das könnte alles passen oder nichts davon, denn keins ist so getroffen, dass man es eindeutig erkennen könnte. Ich habe das Gefühl, dass es da ist, ohne recht sagen zu können, wo.

Erst mal: Klasse gelöst mit der Postkarte am Anfang als erster Text! Das ist mal ungewöhnlich ausgearbeitet. Der zweite, ausführliche Text ist ebenfalls gut, mir gefällt die Sprache und Intensität so gut, dass ich (fast) über die falsche Großschreibung von Wörtern wie "Alles" oder "Zehn" hinwegsehen kann.

Punkte: Wahrscheinlich schon.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
nebenfluss
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4201
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 19.04.2020 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Vorerst neutraler Kommentar, damit meine Punktwertung zählt.

_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Malaga
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 900



BeitragVerfasst am: 19.04.2020 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Neutraler Kommentar
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Missing Tales
Schmierfink


Beiträge: 52
Wohnort: Zwischen den Zeilen, Deutschland


BeitragVerfasst am: 19.04.2020 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber unbekannter Schreiber,

ich mag deine Geschichte, vor allem dass sie in dem kurzen Postkartentext die Wettbewerbskategorie "Postkartenprosa" nochmal aufnimmt, aber sie hat leider für mich nicht so viel mit dem Thema der "BeGegnerIn" zu tun, auch wirkt es auf mich eher nicht wie zwei unabhängige Texte, und ein sie verbindendes Element, sondern eher wie eine Art Vorwort zum eigentlichen Text. Es wirkt dadurch für mich etwas unbalanciert. Daher bekommt deine Geschichte leider keine Punkte von mir.

trotzdem danke für dein Werk, ich hab es gern gelesen. Eine Romanze zwischen John Doe und Erika Mustermann hätte sicherlich Potential für einen etwas ausführlicheren Oneshot gehabt (müsste man sich nicht an die Wortbegrenzungen halten).

lg Missing Tales


_________________
Und zwischen den Zeilen eine Unendlichkeit
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 3067
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 19.04.2020 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, nach Lesen der übrigen Kommentare merke ich, ich habe da wohl mehr hineingelesen, als wirklich drinstehen sollte. Ich hatte die Postkarte so verstanden, das jemand anders, nachdem John gestorben ist, das Spiel mit den Identitäten fortsetzt und die Postkarte schickt. Das hätte ich interessant gefunden, besonders in Verbindung mit der "wer sind wir?" Frage. Abstrakte universale, depersonalisierte BeGenerInnen? Nein, leider nur eine unerfüllte Romanze und doch kein absurd-transzendentaler Ansatz a la David Lynch. Schade. Manchmal lese ich in Kurzgeschichten wohl einfach, was ich lesen will und übersehe das Offensichtliche.
Aber die Erwähnung der Mailbox soll wohl klarstellen, dass die Karte von John selbst stammt und er sie vor seinem Tod eingeworfen hat. In meiner Interpretation hatte ich die Mailbox auf dem Photo als Vorankündigung gesehen, das irgendwas irgendwie (mit Brief oder Postkarte) weitergehen wird, auch wenn John tot ist. Zumal der Text, den er schreibt, ja absolut überholt und obsolet wäre, wenn sie die Karte erst erhält, NACHDEM er ihr das erzählt haben wird. Von daher nahm ich an, John als Absender mache wenig Sinn. Aber vielleicht war das nur eine Schwäche der Geschichte, in die ich mehr hineininterpretiert habe, als gemeint war.
Oder lag ich doch (als Einziger, der es so verstanden hat) richtig?


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
RAc
Eselsohr


Beiträge: 412



BeitragVerfasst am: 19.04.2020 23:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo erstmal an Alle (die individuellen Antworten kommen später):

Sehr herzlichen Dank für eure Bereitschaft, Euch mit meinem Textpaar auseinanderzusetzen. Ich hoffe, ich konnte Euch im Gegenzug mit meinen Gedanken zu euren Texten etwas helfen. Wir werden jetzt Alle die nächsten Tage damit beschäftigt sein, unsere Wahrnehmungen der anderen Texte und die Wahrnehmungen der Anderen von unseren Texten zu verarbeiten, und ich freue mich auf (beidseitig) sehr interessante Diskussionen darüber.

Nur kurz zur "groben Einordnung" meines Beitrags (was mglw. die eine oder andere Frage adressiert):

Ich glaube, dass meine Interpretation meiner Texte nicht unbedingt richtiger oder falscher sein muss als die der Leser. Eines der Dinge, die ich beim Schreiben für sehr wesentlich halte, ist das was John McGahern (nicht dass ich mich auch nur ansatzweise in einer Liga mit ihm sehen würde, bestimmt nicht!) mal so beschrieben hat: "Nearly all good writing is suggestion and all bad writing is statement." Auf Deutsch etwa: Je vager ein Text ist und je mehr Raum er dem Leser/der Leserin zum individuellen Ausfüllen der Lücken lässt, je besser (also "verrätseln" ist für mich nicht optional oder sogar schlecht, sondern irgendwie Minimalvoraussetzung). Ist natürlich eine Gratwanderung, heisst aber (wenn es gut gemacht ist), dass die Interpretation des Lesers genau so legitim ist wie die des Autors. Veith's Idee finde ich superspannend und total legitim, auch (oder gerade weil) sie zwei Ecken über meine Urvision herüberguckt. Schönen Dank, Veith!

Jedenfalls ist hier die "Auflösung" aus meiner Sicht: Zunächst einmal ganz profan die Geschichte einer jungen Liebe, die sich in der ersten Phase unbeschwert aus Mythen und Spielchen nährt. Die erste "Krise" ist genau an dem Abend, an dem die Trennung bevor steht, d.h. beide müssen sich (einzeln und dann miteinander) darüber klar werden, ob die Geschichte eine Zukunft hat und was sie ihnen bedeutet. Dominique fühlt sich auch hilflos, weil er trotz der traumhaft schönen Szenerie keinen Trost für Lisas Zweifel bringen kann.

Da der Reiz daran bislang das Spiel mit dem Fremden und Mysteriösen war, haben beide ein Problem: Entweder die Karten auf den Tisch legen, um eine ernsthafte Prüfung der Beziehung zu ermöglichen (und damit aber ihre Grundlage zu beerdigen), oder aber das Spielchen weiter zu treiben. Leider spielt die Zeit klar gegen die zweitere Variante...

Das ist erstmal nichts Neues und ungewöhnliches, vermutlich etwas, das sehr viele Leute in ihrer Beziehungshistorie in der Einen oder Anderen Form schon mal erlebt haben. Naja, etwas grundlegend Neues ist im Textpaar sowieso nicht drin, aber grundlegend neue Geschichten sind sowieso extrem rar.

Egal. Dominiques Ausweg ist ein Umweg. Er will Lisa eine Karte schreiben, in der er sich offenbart. Er stellt es sich romantisch (oder wie auch immer es beschreben werden kann - hey, er ist jung, für ihn ist die Situation neu, er reagiert auch nicht immer souverän) vor, dass sie die Karte, die an diesem Ort entstanden ist, im Briefkasten vorfindet, wenn sie zu Hause ankommt. Es ist dabei auch praktisch, dass er damit die Situation entschärfen kann (zumindestens für jetzt). Er plant, sie am nächsten Tag zum Flughafen zu fahren und der Beziehung im Zusammenhang mit der Karte eine Zukunft zu bieten. Wie genau weiss er wahrscheinlich hier selber noch nicht.

Eine Sache, die nicht aufgelöst wird ist woher er bereits weiss wer sie ist und was ihre Adresse ist. Zunächst mal weil dafür die 600 Wörter partout nicht gereicht haben, und ausserdem ist es auch nicht wirklich wichtig. Mglw. hat er mal auf eines von ihren Dokumenten schielen können, als sie sich ausweisen musste. Da gibt es sehr viele Varianten, die meisten davon stinklangweilig und/oder für den plot irrelevant.

Also fährt er los. Der Plan ist, eine Karte zu besorgen, dort aufzuschreiben, was er fühlt, die Karte einzuwerfen, und dann wieder ins Vashnapuri zu kommen (das Restaurant ist frei erfunden).

Irgendwo im Laufe dieses Planes gerät er an den falschen Ort zur falschen Zeit, und das Unglück nimmt seinen Lauf. In meinem parallelen Universum ist die angedeutete Drogenvergangenheit eine Verleitung, um es vage zu halten, ob er das Opfer oder der Täter in dem shooting ist bzw, ob er überhaupt darin verwickelt ist. Meiner Meinung nach nicht. Dominique hat keinerlei Schatten in der Vergangenheit und auch keine Bezüge zu zwielichtigen Kreisen (aber was weiss ich schon? Wink) Der Briefkasten deutet an, dass er zumindestens präsent war (ob er die Postkarte bereits eingeworfen hat oder nicht und ob sie die jemals liest, bleibt auch bewusst unaufgelöst).

Der wichtige Punkt ist, dass für Lisa John und sein Schicksal ein Mysterium bleiben, in ihrer Gemeinsamkeit und darüber hinaus. Daraus und dem abrupten, von Aussen und vermutlich völlig willkürlich herbeigeführten Tod/Verschwinden erwächst die Tragik der Geschichte.

Ein paar von Euch fragten nach dem Englischen, natürlich nicht ganz zu Unrecht. Erstmal geht es in der story nicht Anders, weil John nur Englisch spricht (das Ganze spielt und den USA, und sehr wenige Amerikaner sprechen Fremdsprachen). Der Ort des Geschehens USA (spezieller South Central LA) ist für die Geschichte unverhandelbar. Das Zentralmotiv ist dass die USA als Land sehr kalt, unbarmherzig, abweisend und herzlos sein können (ich habe längere Zeit in mehreren Teilen der USA gelebt und 40 Bundesstaaten besucht, deswegen kenne ich das so ein bisschen). Lisa und Dominique treffen sich als "Waffengeschwister" im Kampf gegen diese Unwirtlichkeit (damit ist auch die "Gegnerschaft" erklärt).

Leider ist es ja nun so, dass ein Text aus sich selber heraus verstanden werden können muss, d.h. diese nachträglichen Erklärungen haben keinen Wert - ich habe zu wenig von dieser Vision herüberbringen können. Das lag zum Teil sicherlich an dem 600 Wort Limit, aber nicht nur. Es gibt durchaus Schwächen und Inkonsistenzen im Text (die haben Einige von Euch auch zielgenau identifiziert!), darauf gehe ich später getrennt ein.

Zuletzt zur Form: Manche haben sich daran gestört, dass ein Postkartentext als einer der beiden Texte gewählt wurde. Da geraten wir in das sehr schwierige Fahrwasser der Interpretation der Vorgaben. Wie ich in manchen meiner Rezensionen schon geschrieben habe, ist für mich eine "strikt symmetrische" Spiegeldarstellung derselben Szene aus zwei Perspektiven etwas potentiell eher langweiliges, deswegen habe ich versucht, die beiden Sichtweisen auf die Schlüsselszene (der Abend in der Strandbar) so verschieden wie möglich voneinander zu gestalten. Es hat mich sehr gefreut, dass ein paar Leser das auch so gesehen haben. Denjenigen, die sich daran stören, kann ich nichts entgegensetzen; ob es so Vorgabenkonform ist oder nicht, kann nur Jede/r für sich selbst entscheiden (aber genau darin besteht ja auch der Reiz des Wettbewerbes).  

Aber das soll für jetzt reichen. Also auf zu euren Texten!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 3067
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 20.04.2020 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, noch was, was mich zu meiner Interpretation brachte: Für mich ist Dominique (zumindest in USA) die weibliche Form von Dominic oder Dominik. Als unisex hätte ich den Namen nur in Frankreich verortet. Das mag falsch sein, aber ich hatte den Namen beim Lesen klar mit einer Frau assoziiert, und sah darin den Gender-Teil der BeGegnerIn-Vorgabe. Von daher meine irrige Annahme, jemandes anders (weil auch mit anderem Geschlecht) mache hier als BeGegnerin weiter.

_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> DSFo Wettbewerbe -> Postkartenprosa Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge verse sind verschlossene blüten Perry Werkstatt 0 21.11.2020 23:29 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Stephan R. Meier - NOW Du bestimmst, ... Nina C Buchrezensionen 0 04.10.2020 23:42 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Komm! wir tanzen zusammen! Tysta Stormkind Einstand 3 03.10.2020 13:51 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Wichtig: Reden wir mal über nichts sleepless_lives Phantastisch! 451 22.09.2020 23:45 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Was wir tun - Kapitel 1 marinaheartsnyc Einstand 8 20.09.2020 21:16 Letzten Beitrag anzeigen

EmpfehlungEmpfehlungBuchEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungBuchBuchEmpfehlungEmpfehlung

von Cheetah Baby

von Paradigma

von fancy

von MShadow

von JGuy

von Gießkanne

von Mika

von gold

von Uenff

von Rufina

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!