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Aufatmen/Anderswo


 

 
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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1226
Wohnort: Dresden


BeitragVerfasst am: 03.04.2020 18:00    Titel: Aufatmen/Anderswo eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Aufatmen

Ausgeliefert sich selbst
auf einmal zu viel gewordene Zeit
nicht irgendwo
im Anderswo
Einfach sein

Auffangen im Blütenweiß
zufällige Blicke
im Moment
aufatmen

Anderswo

Kann sein
alles hört auf
von einem Moment
zum anderen
ein Paar steht an einem Grenzzaun
ein letzter Kuss
das unsichtbare Virus trennt sie
Blicke halten
auf einmal zu viel gewordene Zeit

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Abari
Geschlecht:männlichAlla breve

Alter: 39
Beiträge: 1371
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 10.04.2020 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht ganz so meins. Der Bezug zur Tagesaktualitität war erlaubt, aber ich kann mich hier damit nicht recht anfreunden. Sorry.

_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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Missing Tales
Schmierfink


Beiträge: 52
Wohnort: Zwischen den Zeilen, Deutschland


BeitragVerfasst am: 13.04.2020 06:39    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber unbekannter Dichter,

Vorweg eine faire Warnung: ich neige gern zu Überinterpretationen, bisher aber eher zu Gedichten und Kurzgeschichten, deren Verfasser sich nicht dagegen wehren konnten (oh gesegneter Deutschunterricht), sollte ich dir also Dinge andichten (Pun intended) die gar nicht im Text stehen, dann ist das einfach ein Zeichen, dass du meine Fantasie (andere sprechen von Wahnsinn) über die bloßen Zeilen deines Gedicht hinausgetragen hast.

Erster Eindruck:
Vor allem bei dem zweiten Gedicht musste ich sofort an die Bilder der deutsch-schweizer Grenze denken, dort wo sie mitten im Park einen Bauzaun aufgestellt haben, der zwei über viele Jahrzehnte zusammengewachsene Städte wieder in eine deutsche und eine Schweizer Stadt trennte. Solche Zäune gibt es momentan leider an so vielen Orten und durch so viele Gemeinden, und ich finde schön, dass das Gedicht diesbezüglich allgemein bleibt, was ihm nichts an seiner Eindrücklichkeit nimmt.

Vorgaben:
BeGegnerIn hast du in der Form einer (nicht mehr möglichen) Begegnung umgesetzt, zwei Liebende, durch die plötzlichen Umstände voneinander getrennt. Das verbindene Element: die "zuviel gewordene Zeit" (der Quarantäne?), das Innehalten. Blicke statt Begegnungen, ein Gegenüber statt ein Nebeneinander. ("Zufällge Blicke"). Daher finde ich die Vorgaben gut eingehalten.

Sprache/Stil:
Obwohl ich die sich reimenden Lyriken bevorzuge, passt hier das Ungereimte, Bruchstückhafte und fast Atemlose der Zeilen sehr gut zum Inhalt. Im ersten Gedicht kommt es einem beinah so vor, als gehe dem Lyrischen Ich trotz seines bewussten Erinnerns an das Atmen zunehmend die Luft aus. Die Zeilen fangen eher lang an, werden immer kürzer, abgehackter, Atempause, beginnen wieder lang, gefolgt von kurz gekeuchten Zeilen, aufatmen. Als ob einem die Luft ausgeht, obwohl man eigentlich nichts tun muss. Obwohl man sich aufs Atmen besinnt (weil eben nichts anderes zu tun ist).
Die Zeilen sind so kurz wie die zufälligen Blicke.
Im zweiten Gedicht ist die Metrik eine andere, die Zeilen wechseln von kurz zu lang, die Blicke werden länger, das Atemlose der ersten Zeilen unterbrochen durch die getragene Sehnsucht der zwischenmenschlichen Beziehung.
Die Zeile der "zuviel gewordenen Zeit" ist eine sehr eindrückliche und treffende Beschreibung des lang andauernden Lockdowns und word durch seine zweifache Verwendung in beiden Gedichten eher stärker als schwächer.

Verständnis:
Es gibt ein paar Zeilen, die ich nicht verstanden habe. Etwa das "Auffangen in Blütenweiß". Ist ein Brautkleid damit gemeint? Die Obstblüte? Das weiße Kleid einer zufälligen Begegnung, das Gegenüber seiner zufälligen Blicke? Blütenweiße eines unbeschriebenen Blattes? Was wird aufgefangen?  Diese Metapher kam mir etwas einsam und losgelöst vor, da hätte ich mir wahrscheinlich noch eine klärende/verbindende Zeile gewünscht. Das "ausgeliefert sich selbst" war jedoch eine gute Einleitung in den beschriebenen Zustand und eine Zusammenfassung zugleich.
Im zweiten Gedicht, das viel szenischer beschrieben ist, ist das Verständnis leichter, die Bilder offenbarer und ich hatte (wie eingangs beschrieben) direkt ein Bild vor Augen, konnte mich mit dem Paar und seinem Konflikt identifizieren.

Fazit:
Tendenziell gefällt mir das zweite Gedicht besser, aber ich mag auch die Stimmung, die du hier kreierst, und das als Gesamtwerk, die Bilder klingen in mir nach und machen etwas mit mir, und das ist alles, was ich im Grunde von einem lyrischen Werk erwarte. Ein schöner, treffender Beitrag zum Wettbewerb!

Lg Tales


_________________
Und zwischen den Zeilen eine Unendlichkeit
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Susanne2
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 776
NaNoWriMo: 53854



BeitragVerfasst am: 13.04.2020 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe(r) AutorIn,

leider habe ich keine fundierten Kenntnisse zu Lyrik . entweder sie gefällt mir, oder sie kann mich nicht erreichen.


Corona in allen Facetten - getextet für die Bewertung.

Freundliche Grüße
Sanne


_________________
Das Leben geht immer weiter - bis zum Tod.
(S.E.- BJ 1959)

----------------------------------------------------------
Wer seinen Kopf verliert, beweist damit noch lange nicht, dass er vorher einen gehabt hat ...
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 3188
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 14.04.2020 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
auch hier erkenne ich noch den Themenbezug. Viel mehr kann ich nicht dazu sagen, von Lyrik verstehe ich nicht viel.

beste Grüße,
Veith


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1711
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Lezepo 2015
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 14.04.2020 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

in diesem Text 1 taste ich zunächst sehr vage herum. Das Aufatmen bringt erst einmal einen positiven Eindruck mit.
Jemand muss zu viel Zeit mit sich selber verbringen.
Die zweite Strophe kann ich nicht richtig deuten, geht es um Baumblüte oder Kissen?

Text 2 finde ich klarer, ein Virus, die Infektion als Bedrohung. Du hast die aktuelle Problematik umgesetzt, die Bilder der getrennten Paare
am Grenzzaun waren ein sehr markantes Motiv in den Medien. Es bleiben Blicke und zu viel Zeit.
Text 2 finde ich greifbar.
Nach diesem lässt sich Text 1 (vermutlich) deuten, jedoch die zweite Strophe bekomme ich immer noch nicht auf die Reihe, tut mir leid.

Die Vorgaben sehe ich umgesetzt, aber wäre möglicherweise eine andere Reihenfolge der Gedichte günstiger?

Mit der Bewertung beschäftige ich mich nach dem Kommentieren, noch ist alles offen.

LG
Zinna


_________________
Wenn alle Stricke reißen, bleibt der Galgen eben leer...
(c) Zinna
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Ribanna
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Alter: 57
Beiträge: 587
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 15.04.2020 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Poesie/Lyrik-Autoren. Ich kann leider keine Bewertung abgeben,

 
erstens verstehe ich nichts davon,
zweitens finde ich alle auf ihre Art schön und drittens
bin ich selbst beim Versuch, Lyrik zu schreiben, schmählich gescheitert.


Ich finde hier eine ganz andere Art, mit Worten umzugehen, die mir gefällt, aber nicht nah genug ist, um etwas dazu zu schreiben.


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Wenn Du einen Garten hast und eine Bibliothek wird es Dir an nichts fehlen.
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gold
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Alter: 68
Beiträge: 6447
Wohnort: Persepolis
DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 16.04.2020 14:53    Titel: Re: Aufatmen/Anderswo Antworten mit Zitat

Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:
Aufatmen

Ausgeliefert sich selbst
auf einmal zu viel gewordene Zeit
nicht irgendwo
im Anderswo
Einfach sein

Auffangen im Blütenweiß
zufällige Blicke
im Moment
aufatmen

Anderswo

Kann sein
alles hört auf
von einem Moment
zum anderen
ein Paar steht an einem Grenzzaun
ein letzter Kuss
das unsichtbare Virus trennt sie
Blicke halten
auf einmal zu viel gewordene Zeit




hallo Inco,

ein sehr schönes Gedicht mit einem positiven Ausblick.

Zwei Kritikpunkte gibt es für mich:

1. Die Stelle "das unsichtbare Virus trennt sie", ist mir zu konkret, zu viel Tell.  

2. Anstelle von "ein Paar steht an einem Grenzzaun" würde ich schreiben:
"Ein Paar an einem Grenzzaun".  

Beide Stellen reißen mich aus dem Lesefluss.

Ansonsten habe ich nichts weiter zu kritisieren.

Gern gelesen.
Liebe Grüße
gold


_________________
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Constantine
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Beiträge: 2973



BeitragVerfasst am: 16.04.2020 17:05    Titel: Re: Aufatmen/Anderswo Antworten mit Zitat

Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:
Aufatmen

Ausgeliefert sich selbst
auf einmal zu viel gewordene Zeit
nicht irgendwo
im Anderswo
Einfach sein

Auffangen im Blütenweiß
zufällige Blicke
im Moment
aufatmen

Anderswo

Kann sein
alles hört auf
von einem Moment
zum anderen
ein Paar steht an einem Grenzzaun
ein letzter Kuss
das unsichtbare Virus trennt sie
Blicke halten
auf einmal zu viel gewordene Zeit


Bonjour

du machst es mit sehr schwer mit deinem Gedichtpaar:
Gedicht 1: Aufatmen, kommt mir sehr kryptisch daher, enthält Gedicht 1 Bilder, wie "Auffangen im Blütenweiß", "zufällige Blicke", ein Titel gebendes Aufatmen, mir erschließt sich nicht die Bedeutung der Bilder, der Zusammenhang zur ersten Strophe, die mit einem LI beginnt, das plötzlich viel Zeit hat, diese viele Zeit als ein Ausgeliefertsein sieht und die für LI bekannte Umgebung anders wahrnimmt. Soweit für mich ok. Aber die zweite Strophe des ersten Gedichts verliert mich völlig.
Gedicht 2: Anderswo kommt dahingehend nicht rätselhaft und nicht mit für mich bezugslosen Bildern daher, nimmt deutlich Bezug auf die Corona-Pandemie und möglicherweise auf die Deutsch-Schweizerische Grenze, wo Paare während der Grenzschließungen getrennt voneinander leben und  sich nur 1x die Woche (?) am Grenzzaun begegnen und sich trotz Kontaktverbots halten und küssen. Das Anderswo ist hier konkret für mich die deutsch-schweizerische Grenze. Das "auf einmal zu viel gewordene Zeit" soll verbindend zum ersten Gedicht sein, passt für mich aber allein stehend gedanklich nicht in Gedicht 2. Die Paare denken mMn nicht auf das "auf einmal zu viel gewordene Zeit"-Thema, sondern sind froh ihre Liebsten zu sehen und die Zeit mit ihnen zu genießen. Von "auf einmal zu viel gewordene Zeit" kann in dieser negativen Grundhaltung mMn nicht die Rede sein, sein hier wünschte ich mir eine positive Konnotation des Zeitgefühls.

Gedicht 1 nimmt das Anderswo auf. Gedicht 2 nimmt leider nicht das Aufatmen auf. Warum hast du das "aufatmen" in Gedicht 2 weggelassen?

Was die Eigenständigkeit der beiden Gedichte angeht, so erhält für mich erst durch das Gedicht 2 das erste Gedicht einen gewissen (möglichen) Sinn, des es alleine nicht hätte. Dahingehend sehe ich Gedicht 2 als "Erklärung" für Gedicht 1. Empfinde ich als nicht gut, sollten beide Gedichte allein für sich stehen können: Gedicht 1 lässt mich in dieser Hinsicht ratlos zurück und erreicht mich leider nicht.

Merci beaucoup
Constantine
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 26
Beiträge: 712



BeitragVerfasst am: 19.04.2020 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

schlieeebe euschhhh allllleee

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gold
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Alter: 68
Beiträge: 6447
Wohnort: Persepolis
DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 19.04.2020 17:05    Titel: Re: Aufatmen/Anderswo Antworten mit Zitat

gold hat Folgendes geschrieben:
Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:
Aufatmen

Ausgeliefert sich selbst
auf einmal zu viel gewordene Zeit
nicht irgendwo
im Anderswo
Einfach sein

Auffangen im Blütenweiß
zufällige Blicke
im Moment
aufatmen

Anderswo

Kann sein
alles hört auf
von einem Moment
zum anderen
ein Paar steht an einem Grenzzaun
ein letzter Kuss
das unsichtbare Virus trennt sie
Blicke halten
auf einmal zu viel gewordene Zeit




hallo Inco,

ein schönes Gedicht mit einem positiven Ausblick.

Zwei Kritikpunkte gibt es für mich:

1. Die Stelle "das unsichtbare Virus trennt sie", ist mir zu konkret, zu viel Tell.  

2. Anstelle von "ein Paar steht an einem Grenzzaun" würde ich schreiben:
"Ein Paar an einem Grenzzaun".  

Beide Stellen reißen mich aus dem Lesefluss.

Ansonsten habe ich nichts weiter zu kritisieren.

Gern gelesen.
Liebe Grüße
gold


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