14 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Die Schale der Allerliebsten Dinge


 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Prosa -> Einstand
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Missing Tales
Sonntagsschreiber


Beiträge: 20
Wohnort: Zwischen den Zeilen, Deutschland


BeitragVerfasst am: 25.03.2020 12:36    Titel: Die Schale der Allerliebsten Dinge eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

So, zum Einstand stelle ich mal etwas von meinem Geschreibsel vor. Dieses Werk habe ich so bereits bei Fanfiktion.de hochgeladen und doch sehr verschiedene Reaktionen rückgemeldet bekommen, aber ich bin gespannt, was ihr davon macht.

Okay, los gehts. Keine Scheu im Kritisieren ^^

Die Schale der Allerliebsten Dinge

ein Gleichnis

gewidmet einem großen kleinen Jungen, der einmal zu mir kam und mich um Rat fragte, weil er vor einer unmöglichen Entscheidung stand

Es war einmal ein kleiner Junge, der hatte von einem Mädchen eine Schale geschenkt bekommen. Und weil er die Schale so lieb gewann, musste er sie sich immer wieder ansehen und nahm sie überall hin mit. Bald kannte er jede Rundung, jede Unebenheit und auch das Muster auswendig, doch wurde er es nie müde, sie immer wieder aufs Neue zu betrachten. Seine allerliebsten Dinge verwahrte er in ihr und wenn er durstig war, dann schmeckte das Wasser aus keinem anderen Behältnis so süß.
Mit der Zeit bekam die Schale Macken. Vielleicht mochte sie diese schon immer gehabt haben, doch in dem steten Gebrauche fielen sie dem Jungen bald stärker auf. Trank man an der falschen Stelle des Randes, oder gab nicht Acht, so schnitt sie dem Jungen schmerzhaft in Mund oder Finger.
Manchmal eckte er mit ihr an und etwas von dem perfekt bemalten Muster platzte von ihr ab und ging verloren.
Es hatte aber eine besondere Bewandtnis mit der Schale. Denn statt dass sie zu Bruch ging, nahm sie all die kleinen Risse und Sprünge in sich auf. Sie verbarg nichts, sie beschönigte nichts, und doch hielt sie zusammen und formte alles zu einem neuem Muster, nicht mehr perfekt, aber lebendiger als je zuvor.
Und wieder wurde der Junge nicht müde, sie zu betrachten, denn langsam verstand er, dass das Mädchen ihm mit der Schale nur eine Grundform geschenkt hatte. Die lebendige Schönheit der Schale aber hatten sie beide geschaffen, in all der langen Zeit, die sie die Schale nun gepflegt hatten.

Eines Tages geschah es, dass der Junge ein zweites Mädchen traf, das ihm ebenfalls eine Schale schenkte. Diese Schale war ganz anders als die erste und sie faszinierte den Jungen. Wie mochte es wohl sein, sein Wasser aus ihr zu trinken? Wie gut würde sie wohl seine allerliebsten Dinge aufbewahren?
Unter seiner Hand vibrierte die neue Schale mit einer sanften Lebendigkeit. Voller Neugier war der Junge, voller Überraschung waren die fremden, harmonischen Muster der Schale. Der erste Schluck war süß und tröstlich und er vibrierte in ihm nach.
Als aber die neuen Schwingungen die erste Schale erreichten, da bekam diese einen gewaltigen Sprung. Das erste Mädchen, über die gesprungene Schale noch immer mit dem Jungen verbunden, weinte vor Schmerz, denn was er als sanftes und tröstliches Beben empfand, verwandelte sich in seiner Dissonanz zu ihr in die Kakophonie eines streitenden Orchesters. Mit aller Kraft zog sie sich zurück, zog an ihm, musste fort von dem Beben, das sie schüttelte, aufrührte, verletzte, orientierungslos machte.
In dem Jungen aber hatte das Beben längst sein Echo gefunden. Er konnte nicht loslassen und wusste keinen Schritt zu gehen. Konnte die vertraute Schale nicht fortlassen und konnte doch zu dem ersten Mädchen nicht kommen. Er konnte die neue Schale nicht fortlassen und konnte doch zu dem zweiten Mädchen nicht gehen und der Junge wusste nicht weiter.
In all dem Gerangel aber fiel die erste Schale zu Boden und zerbrach und tausend kleine Scherben lagen ihnen zu Füßen und lagen ihnen in den Händen und bohrten sich ihnen in die Haut, tausend kleine Verletzungen und eine große. Seine allerliebsten Dinge, die er in ihr aufbewahrt hatte, lagen verstreut zwischen den Scherben, waren beinah Teil der Schale geworden, waren ihres fast so sehr wie sein.

Nun war guter Rat teuer.

Denn selbst in Scherben war die Schale noch schön. Selbst in Scherben hielt sie noch etwas Wasser und jetzt schmeckte es süß und bitter zugleich und die scharfen Bruchkanten zerschnitten dem Trinkenden die Lippen. Trotzdem aber, und obwohl es seinen Durst nicht löschte, wollte er immer wieder davon trinken.
Und obwohl er auch von der zweiten Schale trank, blieb er durstig, und es tat ihm weh. Die Resonanzen beider Schalen in seinem Bauch tanzten disharmonisch umeinander und brachten ihm Übelkeit, und doch war der Junge unfähig, eine Entscheidung zu treffen. Zum Reparieren der ersten Schale würde er beide Hände und viel Zeit brauchen. Aber wäre sie jemals wieder ganz zu reparieren? Zum Retten der zweiten Schale würde er die Scherben der ersten loslassen müssen. Seine allerliebsten Dinge erneut sammeln. Würde das Echo der ersten Schale auch die zweite zerspringen lassen, die er bereits so lieb gewonnen hatte?

Was wäre nun richtig? Was wäre falsch?

Ich habe nicht mehr gehört, was aus dem Jungen wurde. Ich habe die Schalen nicht mehr gesehen, seit der Junge verschwunden ist. Ich habe nur gehört, dass es noch viele solcher Schalen gibt, und viele Jungen, viele Mädchen, die eine solche Schale miteinander teilen wollen. Die ihren Durst daran löschen, ihre allerliebsten Dinge darin aufbewahren wollen, und die der Schale ihre ganz eigenen Formen, Rundungen, Muster, Risse und Sprünge geben wollen.

Eine solche Schale ist sehr kostbar, und wenn du einmal eine solche bekommst, dann gib auf sie Acht und halte sie fest. Und wenn sie doch einmal zerbricht, und du weißt nicht, was zu tun ist, dann denke an den Jungen, den Jungen, der vor einer unmöglichen Entscheidung stand. Und wenn du ihn einmal triffst, dann erzähle ihm von deiner Schale. Vielleicht kannst du ihm einen Rat geben, den ich nicht zu geben vermochte.

Am Ende aber liegt jede Entscheidung in einem selbst. Und niemand kann sie ihm abnehmen, und niemand kann sagen, ob sie richtig war, oder falsch. Manche Schalen zerbricht das Leben, und manche Schalen heilt es und niemand kann vorher die eine von der anderen unterscheiden. Doch wer es nie versucht hat, der wird die Antwort auch nie kennen.



_________________
Und zwischen den Zeilen eine Unendlichkeit
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Smilla R. T.
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 8
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 28.03.2020 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Missing Tales,

vorab: ich mag dein Gleichnis und kann mich auch mit der Frage identifizieren vor der der Junge steht. Es ist ein schönes Bild.

Dein Schreibstil gefällt mir, er ist flüssig zu lesen, eingängig und klar. Ich hatte die Bilder vor dem inenren Auge, die Gefühle haben mich auch ergriffen.

Was mich etwas stolpern ließ, war dass du eingangs schreibst, der Junge hätte Rat gesucht beim Erzähler, aber das wird so direkt nicht mehr aufgegriffen. Du schreibst zwar "Nun war guter Rat teuer", aber  mehr nicht mehr dazu.
Da hätte ich etwas mehr dazu erwartet, aber andererseits ist es villeicht gut mit erwartbarem zu brechen.

Für mich persönlich ist der letzte Absatz etwas störend, er reißt mich aus dem Bild und stört die eigenen Gedanken, die man sich zu der Geschichte macht, weil sie sie einem im Grunde "vorkauen." Aber auch das ist nur persönlicher Eindruck.

Alles in allem, aber finde ich es ein sehr schönes Gleichnis, das berührt und nachdenklich stimmt Smile  

LG Smilla


_________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ribanna
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 57
Beiträge: 376
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 28.03.2020 11:17    Titel: Re: Die Schale der Allerliebsten Dinge Antworten mit Zitat

Missing Tales hat Folgendes geschrieben:
So, zum Einstand stelle ich mal etwas von meinem Geschreibsel vor. Dieses Werk habe ich so bereits bei Fanfiktion.de hochgeladen und doch sehr verschiedene Reaktionen rückgemeldet bekommen, aber ich bin gespannt, was ihr davon macht.

Okay, los gehts. Keine Scheu im Kritisieren ^^

Die Schale der Allerliebsten Dinge

ein Gleichnis

gewidmet einem großen kleinen Jungen, der einmal zu mir kam und mich um Rat fragte, weil er vor einer unmöglichen Entscheidung stand

Es war einmal ein kleiner Junge, der hatte von einem Mädchen eine Schale geschenkt bekommen. Und weil er die Schale so lieb gewann, musste er sie sich immer wieder ansehen und nahm sie überall hin mit. Bald kannte er jede Rundung, jede Unebenheit und auch das Muster auswendig, doch wurde er es nie müde, sie immer wieder aufs Neue zu betrachten. Seine allerliebsten Dinge verwahrte er in ihr und wenn er durstig war, dann schmeckte das Wasser aus keinem anderen Behältnis so süß.Geht das? Etwas darin aufheben und gleichzeitig Wasser daraus trinken? Das macht für mich keinen Sinn.
Mit der Zeit bekam die Schale Macken. Da du dich um eine märchen- bzw. parabelgerechte Sprache bemühst, wäre hier "Schaden" oder "Risse" sicher besser als "Macken" Das ist mir zu modern.
Vielleicht mochte sie diese schon immer gehabt haben, doch in dem steten Gebrauche fielen sie dem Jungen bald stärker auf. Trank man an der falschen Stelle des Randes, oder gab nicht Acht, so schnitt sie dem Jungen schmerzhaft in Mund oder Finger.
Manchmal eckte er mit ihr an und etwas von dem perfekt bemalten Muster platzte von ihr ab und ging verloren.
Es hatte aber eine besondere Bewandtnis mit der Schale. Denn Satz braucht es nicht, da du ja anschließend erklärst, was die Bewandnis ist. Denn statt dass sie zu Bruch ging, nahm sie all die kleinen Risse und Sprünge in sich auf. Sie verbarg nichts, sie beschönigte nichts, und doch hielt sie zusammen und formte alles zu einem neuem Muster, nicht mehr perfekt, aber lebendiger als je zuvor.
Und wieder wurde der Junge nicht müde, sie zu betrachten, denn langsam verstand er, dass das Mädchen ihm mit der Schale nur eine Grundform geschenkt hatte. Die lebendige Schönheit der Schale aber hatten sie beide geschaffen, in all der langen Zeit, die sie die Schale nun gepflegt hatten.

Eines Tages geschah es, dass der Junge ein zweites Mädchen traf, das ihm ebenfalls eine Schale schenkte. Diese Schale war ganz anders als die erste und sie faszinierte den Jungen. Wie mochte es wohl sein, sein Wasser aus ihr zu trinken? Wie gut würde sie wohl seine allerliebsten Dinge aufbewahren?
Unter seiner Hand vibrierte die neue Schale mit einer sanften Lebendigkeit. Voller Neugier war der Junge, voller Überraschung waren die fremden, harmonischen Muster der Schale. Der erste Schluck war süß und tröstlich und er vibrierte in ihm nach.
Als aber die neuen Schwingungen die erste Schale erreichten, da bekam diese einen gewaltigen Sprung. Das erste Mädchen, über die gesprungene Schale noch immer mit dem Jungen verbunden, weinte vor Schmerz, denn was er als sanftes und tröstliches Beben empfand, verwandelte sich in seiner Dissonanz zu ihr in die Kakophonie eines streitenden Orchesters. Mit aller Kraft zog sie sich zurück, zog an ihm, musste fort von dem Beben, das sie schüttelte, aufrührte, verletzte, orientierungslos machte.
In dem Jungen aber hatte das Beben längst sein Echo gefunden. Er konnte nicht loslassen und wusste keinen Schritt zu gehen. Konnte die vertraute Schale nicht fortlassen und konnte doch zu dem ersten Mädchen nicht kommen. Er konnte die neue Schale nicht fortlassen und konnte doch zu dem zweiten Mädchen nicht gehen und der Junge wusste nicht weiter. Ein bisschen viel "und"
In all dem Gerangel aber fiel die erste Schale zu Boden und zerbrach und tausend kleine Scherben lagen ihnen zu Füßen und lagen ihnen in den Händen und bohrten sich ihnen in die Haut, tausend kleine Verletzungen und eine große. Finde ich unschön formuliert. Seine allerliebsten Dinge, die er in ihr aufbewahrt hatte, lagen verstreut zwischen den Scherben, waren beinah Teil der Schale geworden, waren ihres fast so sehr wie sein.

Nun war guter Rat teuer.

Denn selbst in Scherben war die Schale noch schön. Selbst in Scherben hielt sie noch etwas Wasser und jetzt schmeckte es süß und bitter zugleich und die scharfen Bruchkanten zerschnitten dem Trinkenden die Lippen. Trotzdem aber, und obwohl es seinen Durst nicht löschte, wollte er immer wieder davon trinken.
Und obwohl er auch von der zweiten Schale trank, blieb er durstig, und es tat ihm weh. Was tat ihm weh? Das Trinken? Oder das die Schale kaputt war? Oder sein Dilemma?
Die Resonanzen beider Schalen in seinem Bauch tanzten disharmonisch umeinander und brachten ihm Übelkeit, und doch war der Junge unfähig, eine Entscheidung zu treffen. Zum Reparieren der ersten Schale würde er beide Hände und viel Zeit brauchen. Aber wäre sie jemals wieder ganz zu reparieren? Zum Retten der zweiten Schale würde er die Scherben der ersten loslassen müssen. Seine allerliebsten Dinge erneut sammeln. Würde das Echo der ersten Schale auch die zweite zerspringen lassen, die er bereits so lieb gewonnen hatte?

Was wäre nun richtig? Was wäre falsch?

Ich habe nicht mehr gehört, was aus dem Jungen wurde. Ich habe die Schalen nicht mehr gesehen, seit der Junge verschwunden ist. Ich habe nur gehört, dass es noch viele solcher Schalen gibt, und viele Jungen, viele Mädchen, die eine solche Schale miteinander teilen wollen. Die ihren Durst daran löschen, ihre allerliebsten Dinge darin aufbewahren wollen, und die der Schale ihre ganz eigenen Formen, Rundungen, Muster, Risse und Sprünge geben wollen.

Eine solche Schale ist sehr kostbar, und wenn du einmal eine solche bekommst, dann gib auf sie Acht und halte sie fest. Und wenn sie doch einmal zerbricht, und du weißt nicht, was zu tun ist, dann denke an den Jungen, den Jungen, der vor einer unmöglichen Entscheidung stand. Und wenn du ihn einmal triffst, dann erzähle ihm von deiner Schale. Vielleicht kannst du ihm einen Rat geben, den ich nicht zu geben vermochte.

Am Ende aber liegt jede Entscheidung in einem selbst. Und niemand kann sie ihm abnehmen, und niemand kann sagen, ob sie richtig war, oder falsch. Manche Schalen zerbricht das Leben, und manche Schalen heilt es und niemand kann vorher die eine von der anderen unterscheiden. Doch wer es nie versucht hat, der wird die Antwort auch nie kennen. Zu viel erhobener Zeigefinger für mich.


Eine nette Geschichte. Schöner Stil. Vielleicht magst du ja meine Hinweise?


_________________
Wenn Du einen Garten hast und eine Bibliothek wird es Dir an nichts fehlen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 607
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 29.03.2020 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ribanna hat meine volle Zustimmung.

Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob mir die Moral von der Geschicht gefällt.


_________________
"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Mauskick
Sonntagsschreiber


Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 30.03.2020 19:13    Titel: Re: Die Schale der Allerliebsten Dinge Antworten mit Zitat

So nun auch von mir eine kurze Meinung zu deinem Gleichnis. Mir gefällt das Bild was du gewählt hast an sich gut. Ich habe beim Lesen aber auch das ein oder andere Mal inne gehalten und über die Formulierung oder den Inhalt im Gesamtzusammenhang in Sachen Plausibilität nachdenken müssen.

Dabei ging es mir ähnlich wie den Kritikern, die vor mir geschrieben haben. Das, was mir noch aufgefallen ist bezieht sich hierauf:

Missing Tales hat Folgendes geschrieben:

Mit der Zeit bekam die Schale Macken. Vielleicht mochte sie diese schon immer gehabt haben, doch in dem steten Gebrauche fielen sie dem Jungen bald stärker auf.


Ich finde das in sich unlogisch, besonders, weil sich der Junge ja eben diese Schale so viel anschaut und sie liebgewinnt, sollte er doch Beschädigungen bemerkt haben. Die einzige plausible Erklärung wäre für mich, dass die "Risse oder Macken" unter einer Art Glasur oder Lackierung nicht sichtbar wurden und mit der Zeit erst an die Oberfläche dringen.

Auch den Bruch mit dem Erzähler, welcher von dem Jungen aufgesucht wird, wirkt auf mich irgendwie ein bisschen konstruiert. Ich finde es zwar generell eine gute Idee, aber gerade den letzten Absatz würde ich komplett weglassen, da für mich nicht stimmig.

Ich werde nochmal eine Zeit drüber nachdenken, vielleicht fällt mir noch ein, wie ich es besser beschreiben könnte, was mich daran stört ...

Ansonsten finde ich es eine sehr schöne Idee und besonders eine grundlegend gute Umsetzung!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vogelsucher
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 14
Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 31.03.2020 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo! Ich habe die Parabel noch nicht zuende gelesen, aber eines fällt mir auf, dass sicher schnell zu beheben ist (wenn du es denn willst): Während der Rest des Textes in eher altertümelnder Sprache geschrieben ist, wie ein Märchen, schleichen sich dort manchmal latainische Lehnwörter ein, die, finde ich, gar nicht dort hinein passen. Ebenso umgangssprachliche Bezeichnungen. Ich empfehle, das zu ersetzen.

_________________
gedichte.com
–––––––––––––
Der Wind ist dem Frierenden ein kalter.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Prosa -> Einstand Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Seite 1 von 1



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du keine Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Klo-Papier-Hamster-Forum: Die Verschw... Orschi SmallTalk im DSFo-Café 7 31.03.2020 18:56 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Eure Geschichte als Hörbuch // Gegen ... Crayshes SmallTalk im DSFo-Café 0 29.03.2020 20:34 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Hallo aus der Isolation Crayshes Roter Teppich & Check-In 1 29.03.2020 20:34 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Buchmarkt in der Corona-Krise, Interv... BiancaW. Allgemeine Infos zum Literaturmarkt 15 27.03.2020 18:51 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge der geschmack von freiheit und abenteuer Perry Werkstatt 0 27.03.2020 14:50 Letzten Beitrag anzeigen

EmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungBuch

von Violet_Pixie

von Boro

von Jocelyn

von BerndHH

von holg

von nebenfluss

von Sun Wukong

von Cheetah Baby

von Jenni

von Soraya

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!