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Corona, Freud und Klopapier


 

 
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DLurie
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 186
Wohnort: Zwischen den Stühlen
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BeitragVerfasst am: 24.03.2020 18:26    Titel: Corona, Freud und Klopapier eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Dr. Isabelle Duchamps-Krupp nippte an ihrem Orangensaft. Quelle merde, ce virus!, dachte sie. Sie hatte sich so sehr auf den internationalen Psychotherapeuten-Kongress in Genf, der kurzfristig abgesagt worden war, gefreut. Stattdessen ging ihr Mann Egon, den Corona ins Home-Office verbannt hatte, ihr nun seit einer Woche zunehmend auf die Nerven. Zum einen litt die Beziehung unter der erzwungenen und ungewohnten Nähe, zum anderen mutierte ihr sonst eher miesepetrig gestimmter Gatte auf befremdliche Weise zum euphorischen Optimisten. Sie erkannte den Mann kaum wieder, für den sie vor über zwanzig Jahren ihre Heimat Frankreich verlassen hatte. Bei jeder Gelegenheit träumte er neuerdings laut und wortreich den Traum von der Krise als Chance: Dass die zwangsweise Entschleunigung des Lebens ein längst fälliges Sich-Besinnen auf das Wesentliche bewirke. Dass er einen nachhaltigen Solidaritätsschub in der Gesellschaft erwarte. Endlich schlage das Pendel zwischen (maßlos übertriebener) individueller Freiheit und sozialer Gerechtigkeit wieder zur richtigen Seite aus. Ganz abgesehen von den sicherlich bereits spürbaren, positiven Auswirkungen auf das Weltklima.
Sie teilte seine neuerliche Zuversicht und Hoffnung auf eine bessere Nach-Corona-Zukunft in keiner Weise. Für sie waren das nur Rationalisierungen, nachträgliche Schönfärbereien und Abwehrstrategien des Verstandes angesichts einer existentiellen Bedrohung. Irgendwie musste sie ihn schleunigst wieder auf den Boden der Realität holen, bevor er völlig abhob.

»Warum Klopapier?», fragte sie ihren Mann, der neben ihr auf der Couch saß.
Egon sah sie verdutzt an.
»Warum hamstert ihr Deutschen ausgerechnet Klopapier?», präzisierte sie ihre Frage.
Egon zuckte mit den Schultern. »Keine Ahnung.»
»Die Franzosen hamstern Rotwein, die Holländer Haschisch, die Amerikaner Waffen. All das kann ich irgendwie nachvollziehen, auch wenn ich es nicht unbedingt gutheiße. Aber Klopapier? Was sagt es über ein Volk aus, wenn es in Krisenzeiten Klopapier hortet?»
Egon schwieg und kratzte sich den Dreitagebart. Auch dass er sich nicht mehr regelmäßig rasierte, passte irgendwie ins Bild.
»Anale Fixierung», sagte sie.
»Anale was?? Klingt unanständig.»
»Ihr Deutschen habt die anale Phase nicht erfolgreich hinter euch gebracht.»
»Ah – jetzt kommt Papa Freud. Soviel weiß ich auch noch.»
»Genau. Ich finde Papa Freud passt hier sehr gut.»
»Na dann erkläre mir Laien mal die Zusammenhänge. Ich bin gespannt.»
Isabelle verschränkte die Arme im Nacken.
»Ihr durftet als Kleinkinder nicht genug mit eurem caca spielen. Das ist ausgesprochen lustvoll im Alter von zwei, drei Jahren. Aber wenn dieses Bedürfnis in der frühen Kindheit nicht richtig ausgelebt werden kann, weil die Eltern es aus übertrieben strengen Reinlichkeitserwartungen unterbinden, hat das später fatale Folgen.»
»Ich sehe immer noch nicht den Zusammenhang zum Klopapier, Schatz.»
»Warte doch mal! Das unbefriedigte Bedürfnis, sich zu beschmutzen, rumort weiter in dir. Je älter du wirst, desto weniger kannst du diesen Wunsch befriedigen. Er wird nun streng sanktioniert und muss vollständig unterdrückt werden. Aber wie? Indem er sich schließlich genau in sein Gegenteil verkehrt: Den Zwang zu übertriebener Sauberkeit. Da hast du dein Klopapier!»
»Uff!», sagte Egon. »Jetzt greifst du aber tief in die Freud’sche Mottenkiste. Geht’s nicht auch einfacher? Die Leute müssen zuhause bleiben. Die Kinder gehen nicht mehr in der Schule aufs Klo. Ist doch normal, dass der Bedarf steigt.»
Isabelle schüttelte den Kopf.
»Es wurde schon Klopapier gehortet, als es noch keine Ausgangsbeschränkungen gab. Und ich habe da kürzlich etwas über die Deutschen gelesen, was auch ganz gut passt. Sie erhob sich, ging zum Regal, entnahm ihm einen Buch, schlug es an einer markierten Stelle auf und las vor:
Aber betreten Sie mal in Deutschland eine öffentliche Toilette, und Sie werden eine Anlage vorfinden, wie sie es sonst auf der Welt nicht gibt. Die reizende, für die fallende Scheiße bestimmte kleine Porzellanplatte (damit Sie erstere begutachten können, bevor sie auf  Nimmerwiedersehen in den gurgelnden Schlund wirbelt) ist so gut wie trocken, ehe Sie ziehen. Infolgedessen stinken deutsche Toiletten stärker nach Scheiße als sonstige Toiletten,..
»Das stammt von Erica Jong. Angst vorm Fliegen. Ein Klassiker»
»Kapiere ich nicht», sagte Egon. »Das widerspräche doch dem Zwang zur übertriebenen Sauberkeit.»
»Keineswegs. Es beweist, dass ihr Deutschen ein höchst zwiespältiges Verhältnis zu euren Ausscheidungen habt. Auf der einen Seite das  Bedürfnis, sich damit mehr als andere Völker zu befassen. Immerhin konstruiert nur ihr solche komischen Klos. Auf der anderen Seite, als  Reaktion auf die nie ausgelebte Neigung, das schlechte Gewissen, das euch zur extremen Sauberkeit und zum Hamstern von Toilettenpapier treibt. Zwei Seiten einer Medaille. Und du musst zugeben: Ein wenig zwanghaft seid ihr schon. Überkontrolliert. Passt alles ins Bild.»
»Das wird ja immer wilder, Isabelle», sagte Egon und grinste. »Aber mal angenommen, du hast Recht. Dann kommt uns unser Sauberkeitsfimmel in der aktuellen Krise wahrscheinlich gut zustatten. Wir müssen uns nicht zum Händewaschen zwingen wie ihr schmuddeligen und wasserscheuen Franzosen. Es liegt in unserer Natur.»
Isabelle wollte gerade antworten, als die Türklingel läutete. Sie öffnete, es war ihre Nachbarin, die sich in gebührendem Abstand aufgebaut hatte.
»Entschuldigen Sie die Störung, Frau Doktor.»
»Was kann ich für Sie tun, Frau Krawatzke?»
»Ich frage mich, ob Sie mir wohl mit einer Rolle Toilettenpapier aushelfen können. Alles ausverkauft. Morgen früh stehe ich als eine der Ersten im Supermarkt auf der Matte. Aber bis dahin…»
»Da müsste ich erst mal nachsehen.»
»Ich meine ja nur, Frau Doktor. Weil ich ihren Mann heute gesehen habe, wie er vom Einkaufen zurückkam. Mit zwei Großpackungen unter dem Arm.»
»Ach so. Ja… also…einen Moment bitte.»
Wie peinlich ist das denn!, dachte Isabelle und eilte in Wohnzimmer.
»Es ist für dich, Egon.»
»Für mich?»
»Ja. Frau Krawatzke.»
Ihr Mann begab sich in Richtung Wohnungstüre. Nach kaum zwei Minuten kam er mit hochrotem Kopf zurück und setzte sich auf die Couch.
»Wie viele Rollen?», fragte sie nach einem Moment des Schweigens.
»Vier», erwiderte er kleinlaut.
»Sie wollte doch aber nur eine, Egon. Da warst du aber richtig großzügig!»
»Vielleicht hat sie ja morgen immer noch kein Glück im Supermarkt», sagte er.
Sie ersparte ihm die Frage, wie er wohl reagiert hätte, wenn Frau Krawatzke ihn nicht beim Großeinkauf des begehrten Gutes ertappt hätte.

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nothingisreal
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Beiträge: 4425
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BeitragVerfasst am: 25.03.2020 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo DLurie,

war unterhaltsam und leicht zu lesen.

Ich hätte gleich mit ihrer Einstiegsfrage angefangen. Der Rest davor ist sehr viel Infodump, der man nicht braucht. Alles Notwendige transportiert der Dialog. Er war mir ein bisschen zu lang. Ich hab mich erwischt, wie ich ungeduldig wurde, etwa ab dem Buch, vielleicht ließe sich ab da der Dialog zwischen den beiden abkürzen. Als Idee mal. An manchen Stellen wusste ich nicht, wer gerade spricht. Aber das hat sich schon ergeben.

Warum hast du deinen Text unter Trash einsortiert?


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DLurie
Geschlecht:männlichSchreiberling


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BeitragVerfasst am: 26.03.2020 10:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi nothinisreal,

danke fürs Lesen und die Anmerkungen.

nothingisreal hat Folgendes geschrieben:

Warum hast du deinen Text unter Trash einsortiert?

Weil ich in der Werkstatt daran arbeiten müsste, und ich das eigentlich in diesem Fall nicht vorhatte. Habe ihn aber jetzt doch noch mal überarbeitet, wobei ich weitgehend deinen Anregungen gefolgt bin...
LG
DLurie


»Warum Klopapier?», fragte Isabelle ihren Mann Egon, der neben ihr auf der Couch saß.
Egon sah sie verdutzt an.
»Warum hamstert ihr Deutschen ausgerechnet Klopapier?», präzisierte sie ihre Frage.
Ihr Mann zuckte mit den Schultern.
»Ich meine: Wir Franzosen hamstern Rotwein…», fuhr sie fort. »…die Holländer hamstern Haschisch, die Amerikaner Waffen. All das kann ich irgendwie nachvollziehen. Aber Klopapier? Was sagt es über ein Volk aus, wenn es in Krisenzeiten Klopapier hortet?»
Egon kratzte sich den Dreitagebart.
»Keine Ahnung, Isabelle. Aber als Psychologin und Französin hast doch bestimmt eine Theorie über uns Deutschen. Immer heraus damit!»
»Anale Fixierung», sagte sie.
»Anale was?? Klingt irgendwie unanständig.»
»Ihr Deutschen habt die anale Phase nicht erfolgreich hinter euch gebracht.»
»Ah – jetzt kommt Papa Freud. Soviel weiß ich auch noch.»
»Genau. Ich finde Papa Freud passt hier sehr gut.»
»Na dann erkläre mir Laien mal die Zusammenhänge. Ich bin gespannt.»
Isabelle verschränkte die Arme im Nacken.
»Ihr durftet als Kleinkinder nicht genug mit eurem caca spielen. Das ist ausgesprochen lustvoll im Alter von zwei, drei Jahren. Aber wenn dieses Bedürfnis in der frühen Kindheit nicht richtig ausgelebt werden kann, weil die Eltern es aus übertrieben strengen Reinlichkeitserwartungen unterbinden, hat das später fatale Folgen.»
»Ich sehe immer noch nicht den Zusammenhang zum Klopapier, Schatz.»
»Ganz einfach: Das unbefriedigte Bedürfnis, sich zu beschmutzen, rumort weiter in dir. Je älter du wirst, desto weniger kannst du diesen Wunsch befriedigen. Er wird nun streng sanktioniert und muss vollständig unterdrückt werden. Aber wie? Indem er sich schließlich genau in sein Gegenteil verkehrt: Den Zwang zu übertriebener Sauberkeit. Da hast du dein Klopapier!»
»Uff!», sagte Egon. »Jetzt greifst du aber tief in die Freud’sche Mottenkiste. Geht’s nicht auch einfacher? Die Leute müssen zuhause bleiben. Die Kinder gehen nicht mehr in der Schule aufs Klo. Ist doch normal, dass der Bedarf steigt.»
Isabelle schüttelte den Kopf.
»Es wurde schon Klopapier gehortet, als es noch keine Ausgangsbeschränkungen gab. Und ich habe da kürzlich etwas über die Deutschen gelesen, was auch zu meiner Theorie passt. Sie erhob sich, ging zum Regal, entnahm ihm einen Buch, schlug es an einer markierten Stelle auf und las vor:
Aber betreten Sie mal in Deutschland eine öffentliche Toilette, und Sie werden eine Anlage vorfinden, wie sie es sonst auf der Welt nicht gibt. Die reizende, für die fallende Scheiße bestimmte kleine Porzellanplatte (damit Sie erstere begutachten können, bevor sie auf  Nimmerwiedersehen in den gurgelnden Schlund wirbelt) ist so gut wie trocken, ehe Sie ziehen. Infolgedessen stinken deutsche Toiletten stärker nach Scheiße als sonstige Toiletten,..
»Das stammt von Erica Jong. Angst vorm Fliegen. Ein Klassiker»
»Kapiere ich nicht», sagte Egon. »Das widerspräche doch dem Zwang zur übertriebenen Sauberkeit.»
»Keineswegs», widersprach Isabelle. »Es beweist, dass ihr Deutschen ein höchst zwiespältiges Verhältnis zu euren Ausscheidungen habt. Nur ihr konstruiert solche komischen Klos.»
»Das wird ja immer wilder, Isabelle», sagte Egon und grinste. »Aber mal angenommen, du hast Recht. Dann kommt uns unser Sauberkeitsfimmel in der aktuellen Krise gut zustatten. Wir müssen uns nicht zum Händewaschen zwingen wie ihr schmuddeligen und wasserscheuen Franzosen. Es liegt in unserer Natur.»
Sie wollte gerade antworten, als die Türklingel läutete. Sie öffnete, es war ihre Nachbarin, die sich in gebührendem Abstand aufgebaut hatte.
»Entschuldigen Sie die Störung, Frau Doktor.»
»Was kann ich für Sie tun, Frau Krawatzke?»
»Ich frage mich, ob Sie mir wohl mit einer Rolle Toilettenpapier aushelfen können. Alles ausverkauft. Morgen früh stehe ich als eine der Ersten im Supermarkt auf der Matte. Aber bis dahin…»
»Da müsste ich erst mal nachsehen.»
»Ich meine ja nur, Frau Doktor. Weil ich ihren Mann heute gesehen habe, wie er vom Einkaufen zurückkam. Mit zwei Großpackungen unter dem Arm.»
»Ach so. Ja… also…einen Moment bitte.»
Wie peinlich ist das denn!, dachte Isabelle und eilte in Wohnzimmer.
»Es ist für dich, Egon.»
»Für mich?»
»Ja. Frau Krawatzke.»
Ihr Mann begab sich in Richtung Wohnungstüre. Nach kaum zwei Minuten kam er mit hochrotem Kopf zurück und setzte sich auf die Couch.
»Wie viele Rollen?», fragte sie nach einem Moment des Schweigens.
»Vier», erwiderte er kleinlaut.
»Sie wollte doch aber nur eine, Egon. Da warst du ja richtig großzügig!»
»Vielleicht hat sie ja morgen immer noch kein Glück im Supermarkt», sagte er.
Sie ersparte ihm die Frage, wie er wohl reagiert hätte, wenn Frau Krawatzke ihn nicht beim Großeinkauf des begehrten Gutes ertappt hätte.
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