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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig [u]Ich hasse und denke und schreie [/u]


 

 
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vwpoetry
Geschlecht:weiblichErklärbär


Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 22.02.2020 15:23    Titel: [u]Ich hasse und denke und schreie [/u] eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich hasse und denke und schreie
Sie erdrücken meinen Kopf.
Ich falle und liege und schreie.
Der kahle Boden saugt mich auf.

Eine kleine Kugel voller Kummer und Angst. Voller Hass
auf sich selbst, die Welt.
Wut, weil er immer wieder aneckt,
die anderen Wesen es
übersehen.
Oder einfach nicht verstehen.

Die Sprache, die er lernte verließen seinen Kopf.
Hirnknospen tanzend und singend springend kreuz und quer,
alles durcheinander.
Er weiß nicht weiter.

Er hasst sie, diese ignoranten Menschen,
die ganzen Menschen,
alle sind zuerst fremd, neu
ein neuer Bewerter! Und Niedermacher.,
ein neuer Herabschauer auf sein Leben,
während sie dahinter gar nichts verstehen, nicht verstehen,
dass sein Konsum und Verhalten ihm es nur ermöglichen,
dieses Leben zu ertragen.
Ertragen. Fragen über die Last, die zu tragen er nicht verstand.

Er zieht sich immer weiter zurück, lässt weniger an sich ran.
Angst, dass die bereits im Herz eingeschlossen, doch ausbrechen, weil sie
Besseres finden!
Davor ist die Angst so groß.
Es wird bessere geben, für sie ein besseres Leben, ohne ihn
Ein einfacherer Umgang, ohne ständig auf seine Sensibilität zu achten.
Hätte er eine Wahl, würde er sich auch dagegen entscheiden. Das ergibt doch alles Sinn!

Doch tief da drin, da ist so viel Angst
Und Wut
Und Trauer.
An Manchen Tagen ist das Aufstehen, geschweige denn das Rausgehen ein innerer Kampf, gleicht einer internen Revolution.
Angst vor anderen Menschen.
Sie werden dich nicht mögen mein Kind! Du bist anderes, das fällt ihnen auf! Pass dich lautlos an.

Sie werden mich nicht mögen. Nicht verstehen und wieder verlassen,
verblassen aus den Gedanken.

Doch Menschen halten nur ein gewissen Maß an Schmerz aus, bevor sie daran zu zerbrechen, oder nicht?

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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 25
Beiträge: 627



BeitragVerfasst am: 22.02.2020 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm ... liest sich nicht gut. Das ist zu sehr auf "Depression" getrimmt, als das ich den Text ernst nehmen könnte. So etwas in der Art habe ich schon hunderte Male gelesen und werde es wohl noch hunderte Male lesen müssen. Versuch doch mal etwas kreativer zu werden. smile

L.G
Patrick


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in unserer welt
gehen wir hin über höllen
und sehen die blumen

"Issa"
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Gast







BeitragVerfasst am: 22.02.2020 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne mich zwar mit Lyrik null aus und bin daher nicht der richtige Ansprechpartner: Aber mir gefällt dein Gedicht. Vor allem der Kontrast des Verses "Der kahle Boden saugt mich auf". Auch den Perspektiven-Wechsel finde ich gut. Du beschreibst sehr treffend ein Krankheitsbild, welches ich noch nicht einordnen kann. Klingt nach Generalisierter Angststörung.

Du solltest den Text noch einmal genau durchlesen, es befinden sich 3-4 Rechtschreib- bzw. Interpunktionsfehler darin.

Freundliche Grüße
Meinungsfreiheit
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Sue Ulmer
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 26
Beiträge: 347
Wohnort: Göttingen


BeitragVerfasst am: 22.02.2020 23:48    Titel: Re: [u]Ich hasse und denke und schreie [/u] Antworten mit Zitat

Hallo vwpoetry,

der Text lässt sich gut vortragen/vorlesen. Ich denke hier an poetry slam. Die Sprache diktiert mir als Vortragenden schon, in welchem Tempo ich lesen soll und welche Worte betonen. Für einen Text, der auf der Bühne (oder im Freundeskreis oder sonst wo) vorgetragen werden soll, ist das ziemlich gut.

 Ein paar Stellen finde ich nicht so gelungen:

vwpoetry hat Folgendes geschrieben:

Der kahle Boden saugt mich auf.


- das klingt für mich unfreiwillig komisch.

vwpoetry hat Folgendes geschrieben:

Eine kleine Kugel voller Kummer und Angst.


Die kleine Kugel irritiert mich an der Stelle eher, als dass sie ein Bild oder eine Emotion in mir erzeugt

Teilweise sind noch sprachliche Fehler drinnen, die du vielleicht einfach überliest, wenn du den Text laut vorträgst. Ich finde sie beim Überfliegen auch nicht so schnell, außer den hier am Ende:

vwpoetry hat Folgendes geschrieben:

bevor sie daran zu zerbrechen, oder nicht?



Soviel zum Text. Zum Kommentar darunter:
Patrick Schuler hat Folgendes geschrieben:

Hmmm ... liest sich nicht gut. Das ist zu sehr auf "Depression" getrimmt, als das ich den Text ernst nehmen könnte. So etwas in der Art habe ich schon hunderte Male gelesen und werde es wohl noch hunderte Male lesen müssen. Versuch doch mal etwas kreativer zu werden. smile

L.G
Patrick


Die Bedeutung der Aussage Das liest sich nicht gut entzieht sich mir, ebenso wie der Sinn des gesamten Kommentars.
Wieso kann man einen Text nicht ernst nehmen, wenn er "auf Depression getrimmt" ist? Ist das Thema nicht ernstzunehmen oder ist es nicht ernstzunehmen, wenn sich jemand schreibend mit dem Thema auseinandersetzt?
Dass man "so etwas" hunderte Male gelesen hat, und vermutlich noch hunderte Male lesen wird, mag stimmen - inwiefern ist das denn ein Kriterium für die Daseinsberechtigung eines Textes?
Auch frage ich mich, wer den Verfasser des Kommentars dazu zwingt, Texte über Depression zu lesen.

Die Aufforderung Werde doch mal kreativer finde ich nicht nur sinnbefreit, sondern respektlos und grenzüberschreitend. Das hat auch mit Kritik nichts mehr zu tun.
Verbesserungsvorschläge sollten meiner Meinung nach immer den Text betreffen und nie den Autor. Wer glaubt, er könnte wegen eines Textes einem Menschen nahelegen, wie er werden soll, hat zumindest eine interessante Vorstellung von seinem eigenen Urteilsvermögen.


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Hier ruht ein gelynchtes Gedicht.
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 25
Beiträge: 627



BeitragVerfasst am: 23.02.2020 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Leser können ein kurzes Feedback geben. Wenn ich schreibe, dass sich ein Text nicht gut liest, kann das eine wertvolle Rückmeldung sein. Wenn ich dem Autor sage, er solle doch kreativer werden, unterstelle ich ihm, dass er die Fähigkeit dazu besitzt. Und zuletzt, mein Urteilsvermögen ist in diesem Falle nur das eines Lesers. Punkt. Und der darf auch rückmelden, dass ihm etwas nicht gefällt, wenn du das schon als Grenzüberschreitung siehst, weiß ich auch nicht weiter. Sorry, aber man kann auch übertreiben.

L.G
Patrick


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"Issa"
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Sue Ulmer
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 26
Beiträge: 347
Wohnort: Göttingen


BeitragVerfasst am: 23.02.2020 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Patrick Schuler,

Auch ein kurzes Feedback lässt sich meist auf Nachfragen begründen.

Patrick Schuler hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich schreibe, dass sich ein Text nicht gut liest, kann das eine wertvolle Rückmeldung sein. Wenn ich dem Autor sage, er solle doch kreativer werden, unterstelle ich ihm, dass er die Fähigkeit dazu besitzt.

Ich habe nur eben nicht verstanden, was an dieser Rückmeldung wertvoll ist.
Wenn ich dem Autor sage, er solle bitte hübscher werden, unterstelle ich ihm auch, dass er die Fähigkeit dazu besitzt, genauso, wenn ich ihm sage, er solle bitte mutiger werden, oder ehrlicher oder authentischer oder deutscher... inwiefern legitimiert meine Unterstellung die Aufforderung?

Patrick Schuler hat Folgendes geschrieben:
Und zuletzt, mein Urteilsvermögen ist in diesem Falle nur das eines Lesers.


Das sehe ich genauso. Mir war nur nicht klar, dass du das so siehst.

Patrick Schuler hat Folgendes geschrieben:
Und der darf auch rückmelden, dass ihm etwas nicht gefällt, wenn du das schon als Grenzüberschreitung siehst, weiß ich auch nicht weiter. Sorry, aber man kann auch übertreiben.


Die Rückmeldung Das gefällt mir nicht stört mich überhaupt nicht, und dazu habe ich auch keine offenen Fragen. Das war aber nicht deine Rückmeldung. Zu deiner Rückmeldung hatte ich Fragen.

Es tut mir übrigens leid, dass unsere wie auch immer geartete Auseinandersetzung diesen Einstandsthread so vollspamt. Vielleicht gehört er eher in die philosophische Ecke des Forums.



Willkommen im Forum, vwpoetry!


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