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Staub und Stille, Asche.


 

 
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 25
Beiträge: 551



BeitragVerfasst am: 27.01.2020 21:00    Titel: Staub und Stille, Asche. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

wir wuchsen
in das versprechen der zeit
und binden
das letzte geheimnis, das zwischen uns steht,
an den uns überdauernden teil
der sprache - den
knoten
im mundwerk der worte

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Etma
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 22
Beiträge: 77



BeitragVerfasst am: 27.01.2020 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, das bist ja du, Patrick.
Ich wollte schon darunter schreiben: misslungen.
Aber das waren natürlich nicht meine einzigen Gedanken zu diesem Gedicht.
Es liest sich wie ein Spruch, den man immer wieder runterleiern kann.
Irgendwie einem Gebet gleichend, einem Lied, geschuldet dem Rhythmus,
den ich zu erkennen glaube.
Gleichzeitig aber wie ich finde prätentiös.
Gefällt mir nicht wirklich.
Das Wort "Knoten" ist das einzige was mir hier gefällt.
...
Mehr will ich aus zeitlichen Gründen nicht sagen.
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 25
Beiträge: 551



BeitragVerfasst am: 27.01.2020 22:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Peter. lol2

Tjoaa, ein einziges Wort, das dir gefällt, ist natürlich enbischen wenig. Das kann ich mir ja noch nicht mal auf die Fahne schreiben. Schade, aber was solls ...


_________________
in unserer welt
gehen wir hin über höllen
und sehen die blumen

"Issa"
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I.J. Melodia
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 35
Beiträge: 102
Wohnort: Freiburg


BeitragVerfasst am: 28.01.2020 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Patrick,

prätentiös würde ich es nicht nennen, höchstens etwas überladen, wenn man diesen Stil nicht sonderlich mag.

Man muss mitdenken und die Bilder im Kopf verarbeiten. Da du kein Thema angegeben hast, gibt es auch durchaus Spielraum hierfür.

Ich für meinen Teil, finde den Text sehr gelungen!


_________________


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Tula
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 675
Wohnort: die alte Stadt


BeitragVerfasst am: 28.01.2020 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Patrick

Sprachlich sicherlich gut, du wiegst gerade bei diesen kurzen Dingern gewiss jedes Wort genau ab. Gerade der Einstieg spricht mich an:

Zitat:
wir wuchsen 
in das versprechen der zeit 


Das gilt für vergangene Generationen wie für die heutige (hhmm ... momentan bin ich doch unschlüssig, mit welchen Versprechen einer besseren Zukunft wir die nächste Generation enttäuschen werden)

Worauf ich auf einen Punkt komme, der mir hier zu fehlen scheint. Mag an meiner Fehlinterpretation der ersten zwei Zeilen liegen? Um welche Versprechen ginge es sonst?

So erscheint mir der Rest sprachlich interessant, aber doch unbestimmt. Denn nach den Versprechen kommen keine Geheimnisse, eher nüchterne Offenbarungen, fast sehnt man sich nach den Jahren, als man Mensch und Welt noch nicht 'wirklich begriff' bzw. durchschaute.

ABER: statt Geheimnis ginge Ausrede, Entschuldigung, Halb-wahrheit und vieles mehr!

Zitat:
und binden 
das letzte alibi, das noch vor uns steht
an den uns überdauernden teil 
der sprache - den 
knoten 
im mundwerk der worte


LG Wink
Tula


_________________
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(Dichter und Leser)
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Johannes Jung
Schreiberassi


Beiträge: 49



BeitragVerfasst am: 29.01.2020 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, das Wort "Knoten" ist ein Fehlgriff...

Wir halten uns an den uns überdauernden Teil, ein Bild, das wiederum in der Metaebene mit dem "Knoten" verknüpft wird.

Ist dieses Überdauernde denn das, das man als Knoten in der Sprache bezeichnen kann....

Hindert es, oder beflügelt es? Macht es sprachlos, oder nicht eher überschwenglich?

Ich mag diese Fragen nicht beantworten, denn es sind individuelle, also Antworten, die vom speziellen ins allgemeine schließen?

Sollte nicht auch eine Metapher in diesem Zusammenhang nicht besser eine alllgemein gültige, keine spezielle sein. Der Knoten, im engeren Textzusammenhang, ist eine spezielle Wertung, die sehr individuell ist, zu einer Frage, die nicht beantwortet werden kann... also die einzige Möglichkeit ist es, speziell zu sein, wenn man gegenständlich bleiben möchte... aber verträgt das der Text?

Grüße,
Joh


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Das Bestehende ist längst vergangen.
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 25
Beiträge: 551



BeitragVerfasst am: 04.02.2020 22:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tula

Sorry, hatte die letzten Tage keine Zeit, deswegen hats so lange gedauert.

Mir ging es gar nicht um ein aktuelles Zeitgeschehen, das Versprechen der Zeit meint das Altern. In meinem Falle das Erwachsenwerden. Die Restlichen Zeilen behandeln dann das Schweigen, an das ich mich manchmal klammere, als würde es mehr sagen, als die ausgesprochenen Worte.

L.G
Patrick


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"Issa"
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 25
Beiträge: 551



BeitragVerfasst am: 04.02.2020 22:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Sollte nicht auch eine Metapher in diesem Zusammenhang nicht besser eine alllgemein gültige, keine spezielle sein. Der Knoten, im engeren Textzusammenhang, ist eine spezielle Wertung, die sehr individuell ist, zu einer Frage, die nicht beantwortet werden kann... also die einzige Möglichkeit ist es, speziell zu sein, wenn man gegenständlich bleiben möchte... aber verträgt das der Text?


Hallo Johannes

Ist der Knoten als Metapher denn wirklich speziell? Für mich ist das eine recht allgemeine Aussage? So richtig verstehe ich noch nicht, worauf du hinaus willst.

L.G
Patrick


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"Issa"
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