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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Ich glaube, wir sind gestorben


 

 
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freyahermanns
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 17
Beiträge: 16
Wohnort: Höllisches Wunderland


BeitragVerfasst am: 16.01.2020 22:37    Titel: Ich glaube, wir sind gestorben eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die Sonne reflektierte, machte, dass die tropische Grotte glitzerte. Colin und Genevieve trieben seicht über der Wasseroberfläche in ihren tiefschwarzen Sägen mit schneeweißer Einbettung vor sich hin.
 In ihren Köpfen lief Sebastians Orchestral Suite No. 3. Sie summten sich abwechselt Ausschnitte davon vor und wenn nicht, dann lief das Stück dennoch synchron stumm für sie selbst weiter, denn immer wenn der andere wieder ansetze war die Stelle dieselbe wie beim anderem.

Furchtbare 35 Grad lagen auf ihren Körpern, feucht warme Luft atmeten sie ein, die Brust erdrückt, ein leichter Sonnenstich schon hervor zu sagen und zu erwarten. Ihre Kleidung war pitschnass, triefte und kühlte sanft, das war alles was dieses Klima etwas ertragbarer machte. Genevieve hatte ihre Schulter über den Sargrand gelegt und streichelte mit ihrer blassen Hand die Flüssigkeit auf der sie auf und ab schwebten. Sie beobachte halb fasziniert, im meditativem Zustand versinkend, halb kreislaufkollabierend und erschöpft, aber immer noch mit großer Erregung wie sie in der Lage war das Wasser durch das Hindurchziehen ihrer Finger zu teilen. Wie sie die Regelmäßigkeit der Wellen ruinierte und die Richtung, sowie Ruhe des Wassers beeinflussen konnte.

Und was für schöne plätschernde Geräusche das machte, neben der Randgeräusche aus dem Wald des Gezwitschers der exotischen Vögel und Bachs Melodien nicht aus ihrem Hinterkopf bekommend hatte sie den Eindruck sie sei in einem Paradies gelandet.

„Colin.“, setze sie mit einer ruhigen, sicheren Stimme an. Colin war viel stumm, aber hörte alles, weswegen sie nicht auf eine Antwort seinerseits wartete.
„Wir sind im Paradies.“, fuhr sie fort.

Genevieve schaute zu ihrem Freund hinüber.

"Warum sind wir überhaupt hier?"

"Ich weiß nicht. Ich glaube, wir sind gestorben."

"Gestorben." Colin lachte zuckend.


Hello Menschen smile
Ich wollte einfach nur mal fragen, wie ihr ganz doof gesagt, den 'Vibe' dieses Textes findet und ob er Interesse bei euch weckt?
Liebe Grüße und schon mal Danke im Voraus fürs Kritisieren und Kommentieren smile

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Pickman
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 53
Beiträge: 647
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 17.01.2020 06:29    Titel: Antworten mit Zitat

Liede freyahermanns,

Stimmung kommt rüber, kein Zweifel, auch wenn ich vermutlich nicht zur Zielgruppe gehöre.

Nun zu den Details:

freyahermanns hat Folgendes geschrieben:
Die Sonne reflektierte Die Sonne leuchtet von selbst, sie reflektiert nicht wie der Mond oder ein Spiegel. Man kann einen Satz wie "Die Sonne reflektierte" oder "Die Turmuhr schlug dreizehn" als extrem starken Einstieg nutzen, sollte dann aber nichts Banales wie "und ließ die Grotte glitzern" oder "Peter war spät dran" folgen lassen., machte, dass die tropische Grotte glitzerte. Colin und Genevieve trieben seicht Warum "seicht"? Ich würde das Wort streichen. über Wirklich über? Das würde heißen, dass sie schweben. der Wasseroberfläche in ihren tiefschwarzen Särgen mit schneeweißer Einbettung vor sich hin.
 In ihren Köpfen lief Sebastians Orchestral Suite No. 3. Sie summten sich abwechselt Ausschnitte davon vor und wenn nicht, dann lief das Stück dennoch synchron stumm für sie selbst weiter, denn immer wenn der andere wieder ansetze war die Stelle dieselbe wie beim anderem.

Furchtbare 35 Grad lagen auf ihren Körpern, feucht warme Luft "Furchtbar", "35 Grad" und "warme Luft" scheinen mir nicht zueinander zu passen. Eine furchtbare Temperatur liegt für mich jenseits von 37 °C, und ich würde sie als "heiß" beschreiben. atmeten sie ein, die Brust erdrückt, ein leichter Sonnenstich schon hervor zu sagen vorherzusagen und zu erwarten "Vorherzusagen" und "zu erwarten" ist redundant, d. h., Du benutzt zwei Wörter, wo eines genügen würde.. Ihre Kleidung war pitschnass, triefte Redundanz: "pitschnass" und "triefte". und kühlte sanft, das war alles was dieses Klima etwas ertragbarer machte. Genevieve hatte ihre Schulter über den Sargrand gelegt und streichelte mit ihrer blassen Hand die Flüssigkeit auf der sie auf und ab schwebten. Sie beobachte halb fasziniert, im meditativem Zustand versinkend, halb kreislaufkollabierend Geht gar nicht. Meinst Du "der Ohnmacht nahe" oder "halb ohnmächtig"? und erschöpft, aber immer noch mit großer Erregung wie sie in der Lage war das Wasser durch das Hindurchziehen ihrer Finger zu teilen. Wie sie die Regelmäßigkeit der Wellen ruinierte Meinst Du "stören"? und die Richtung, sowie Schreib ruhig "und", wenn Du "und" meinst. Ruhe des Wassers beeinflussen konnte.

(...)

"Ich weiß nicht. Ich glaube, wir sind gestorben." Cooler Satz!


Liebe Grüße

Pickman


_________________
"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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LilaGruen87
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 33
Beiträge: 17
Wohnort: Ruhrgebiet


BeitragVerfasst am: 17.01.2020 09:40    Titel: Re: Ich glaube, wir sind gestorben Antworten mit Zitat

Hallo freyahermanns,

im Grunde sind mir fast die selben Dinge aufgefallen wie meinem Vorschreiber. Ein paar Dinge hab ich dennoch:

freyahermanns hat Folgendes geschrieben:
Die Sonne reflektierte, machte, dass die tropische Grotte glitzerte. Colin und Genevieve trieben seicht über der Wasseroberfläche in ihren tiefschwarzen Sägen mit schneeweißer Einbettung vor sich hin.
 In ihren Köpfen lief Sebastians Orchestral Suite No. 3. Sie summten sich abwechselt Ausschnitte davon vor und wenn nicht, dann lief das Stück dennoch synchron stumm für sie selbst weiter, denn immer wenn der andere wieder ansetze war die Stelle dieselbe wie beim anderem. Der Satz ergibt natürlich Sinn und die Idee finde ich gut, er klingt allerdings etwas holprig. Das erste "andere" würde ich durch "eine" ersetzen.

Furchtbare 35 Grad lagen auf ihren Körpern, feucht warme Luft atmeten sie ein, die Brust erdrückt, Hier bin ich anderer Meinung als Pickman, ich finde 35 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit schon wirklich furchtbar wink "Lagen auf ihren Körpern" ist ein schönes Bild. Ich würde aber auch feucht-heiß statt feucht-warm schreiben. ein leichter Sonnenstich schon hervor zu sagen und zu erwarten. Ihre Kleidung war pitschnass, triefte und kühlte sanft, das war alles was dieses Klima etwas ertragbarer machte. Genevieve hatte ihre Schulter über den Sargrand gelegt Das klingt, als hätte sie Ihre Schulter in die Hand genommen und über den Sargrand gelegt... Also sehr aktiv. und streichelte mit ihrer blassen Hand die Flüssigkeit auf der sie auf und ab schwebten. Sie beobachte halb fasziniert, im meditativem Zustand versinkend, halb kreislaufkollabierend und erschöpft, aber immer noch mit großer Erregung wie sie in der Lage war das Wasser durch das Hindurchziehen ihrer Finger zu teilen. Wie sie die Regelmäßigkeit der Wellen ruinierte und die Richtung, sowie Ruhe des Wassers beeinflussen konnte.

Und was für schöne plätschernde Geräusche das machte, neben der Randgeräusche aus dem Wald des Gezwitschers der exotischen Vögel und Bachs Melodien nicht aus ihrem Hinterkopf bekommend hatte sie den Eindruck sie sei in einem Paradies gelandet. Zu verschachtelt und grammatikalisch nicht richtig. Wenn ich Sätze erst drei Mal lesen muss, um den Sinn zu erkennen, geht mir die entspannte Stimmung flöten, die er ja eigentlich hier ausdrücken soll.

„Colin.“, setze sie mit einer ruhigen, sicheren Stimme an. Colin war viel stumm, Ich glaube nicht, dass man viel stumm sein kann. Entweder man ist stumm, oder man redet wink aber hörte alles, weswegen sie nicht auf eine Antwort seinerseits wartete.
„Wir sind im Paradies.“, fuhr sie fort.

Genevieve schaute zu ihrem Freund hinüber.

"Warum sind wir überhaupt hier?"

"Ich weiß nicht. Ich glaube, wir sind gestorben."

"Gestorben." Colin lachte zuckend. Zuckend finde ich in diesem Zusammenhang merkwürdig. Vielleicht würde "Colin lachte" reichen, ohne dass er noch einmal das "Gestorben" wiederholt.


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Ira_99
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 32
Beiträge: 48
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 17.01.2020 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich finde den Ausschnitt inhaltlich auf jeden Fall interessant, macht neugierig und regt zum Weiterlesen an.

Sprachlich müsste an einigen Stellen noch gefeilt werden, dazu gibt es hier ja auch schon Anmerkungen, und einige Fehlerchen, insbesondere bei der Zeichensetzung, sind mir auch noch aufgefallen.

LG Ira
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Jacha
Gänsefüßchen

Alter: 28
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 06.03.2020 20:10    Titel: Re: Ich glaube, wir sind gestorben Antworten mit Zitat

freyahermanns hat Folgendes geschrieben:
Die Sonne reflektierte, machte, dass die tropische Grotte glitzerte. Colin und Genevieve trieben seicht über (auf) der Wasseroberfläche in ihren tiefschwarzen Sägen mit schneeweißer Einbettung vor sich hin.
 In ihren Köpfen lief Sebastians Orchestral Suite No. 3. Sie summten sich abwechselt Ausschnitte davon vor und wenn nicht, dann lief das Stück dennoch synchron stumm für sie selbst weiter, denn immer wenn der andere wieder ansetze war die Stelle dieselbe wie beim anderem. ...wenn der eine einsetzte... wie beim anderen...

Furchtbare 35 Grad lagen auf ihren Körpern, feucht warme Luft atmeten sie ein, die Brust erdrückt, ein leichter Sonnenstich schon hervor zu sagen und zu erwarten. Vielleicht ein Tippfehler, oder ich verstehe den Sinn nicht so ganz??? Ihre Kleidung war pitschnass, triefte und kühlte sanft, das war alles was dieses Klima etwas ertragbarer erträglicher machte. Genevieve hatte ihre Schulter über den Sargrand gelegt und streichelte mit ihrer blassen Hand die Flüssigkeit auf der sie auf und ab schwebten. Sie beobachte halb fasziniert, im meditativem meditativen Zustand versinkend, halb kreislaufkollabierend und erschöpft, aber immer noch mit großer Erregung wie sie in der Lage war das Wasser durch das Hindurchziehen ihrer Finger zu teilen. Wie sie die Regelmäßigkeit der Wellen ruinierte und die Richtung, sowie Ruhe des Wassers beeinflussen konnte. Der Satz gefällt mir sehr...

Und was für schöne plätschernde Geräusche das machte, neben der Randgeräusche aus dem Wald des Gezwitschers der exotischen Vögel und Bachs Melodien nicht aus ihrem Hinterkopf bekommend hatte sie den Eindruck sie sei in einem Paradies gelandet.

„Colin.“, setze sie mit einer ruhigen, sicheren Stimme an. Colin war viel stumm, aber hörte alles, weswegen sie nicht auf eine Antwort seinerseits wartete.
„Wir sind im Paradies.“, fuhr sie fort. (Kein Punkt wenn der Satz danach weitergeht - ? und ! bleiben stehen, Punkt entfällt)

Genevieve schaute zu ihrem Freund hinüber.

"Warum sind wir überhaupt hier?"

"Ich weiß nicht. Ich glaube, wir sind gestorben."

"Gestorben." Colin lachte zuckend.





Das beruhigende und entspannte der Szene kommt auf jeden Fall gut rüber. Wirkt sehr friedlich.
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Mr.Goose
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Beiträge: 13
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BeitragVerfasst am: 08.03.2020 14:16    Titel: Re: Ich glaube, wir sind gestorben Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich finde, der Text gibt sehr schön ein direktes Bild von der Umgebung wieder, auch wenn hier da die eine oder andere Beschreibung wohl etwas zu weit ausgefallen ist. Ich bin auch der Meinung, dass ein Klassikstück auf dem Weg ins (zumindest vermeintliche) Paradies ein sehr schöner Gedanke ist.

freyahermanns hat Folgendes geschrieben:
Sie beobachte halb fasziniert, im meditativem Zustand versinkend, halb kreislaufkollabierend und erschöpft, aber immer noch mit großer Erregung wie sie in der Lage war das Wasser durch das Hindurchziehen ihrer Finger zu teilen.


Schwierig finde ich hier die Gegenüberstellung der Gefühle. Kreislaufkollabierend und meditativ, versunken und erregt lassen sich recht schwer miteinander vereinen.


_________________
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Drakenheim
Geschlecht:weiblichEselsohr

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NaNoWriMo: 50166
Wohnort: Daheim


BeitragVerfasst am: 09.03.2020 21:22    Titel: Re: Ich glaube, wir sind gestorben Antworten mit Zitat

Also ich finde den Text süß. Die Szene ist verträumt, hat was leicht meditatives, plätschert sanft dahin.
Die Bilder sind ein wenig schief und da kann auf jeden Fall noch gefeilt werden, aber die Mühe lohnt sich bestimmt.



freyahermanns hat Folgendes geschrieben:
Die Sonne reflektierte, machte, dass die tropische Grotte glitzerte. (Klingt unbeholfen, bringt ein unnötiges Hilfsverb rein) Colin und Genevieve trieben seicht über der Wasseroberfläche in ihren tiefschwarzen Sägen mit schneeweißer Einbettung vor sich hin. (Wasser ist seicht, aber nichts treibt seicht auf Wasser. Und die tiefschwarzen Sägen sind bestimmt ein Fipptehler, oder?)
 In ihren Köpfen lief Sebastians Orchestral Suite No. 3. Sie summten sich abwechseltnd Ausschnitte davon vor und wenn nicht, dann lief das Stück dennoch synchron stumm für sie selbst weiter, denn immer wenn der andere wieder ansetzte, war die Stelle dieselbe wie beim anderem. (Der ganze Satz ist holprig.)

Furchtbare 35 Grad lagen auf ihren Körpern, feucht warme Luft atmeten sie ein, die Brust erdrückt, ein leichter Sonnenstich schon hervor zu sagen und zu erwarten. (Die Wortwahl malt ein Bild, der Satzbau ruiniert es.) Ihre Kleidung war pitschnass, triefte und kühlte sanft, das war alles was dieses Klima etwas ertragbarer machte. (Das widerspricht meinen eigenen Erfahrungen mit nassgeschwitzter Kleidung in der Sonne.) Genevieve hatte ihre Schulter über den Sargrand gelegt und streichelte mit ihrer blassen Hand die Flüssigkeit, auf der sie auf und ab schwebten. Sie beobachte halb fasziniert, im meditativem Zustand versinkend, halb kreislaufkollabierend und erschöpft, aber immer noch mit großer Erregung, wie sie in der Lage war das Wasser durch das Hindurchziehen ihrer Finger zu teilen. Wie sie die Regelmäßigkeit der Wellen ruinierte und die Richtung, sowie Ruhe des Wassers beeinflussen konnte.

Und was für schöne plätschernde Geräusche das machte, neben der Randgeräusche aus dem Wald des Gezwitschers der exotischen Vögel und Bachs Melodien nicht aus ihrem Hinterkopf bekommend hatte sie den Eindruck sie sei in einem Paradies gelandet. (Ja, das mit den langen Sätzen bedarf der Übung.)

„Colin.“, setze sie mit einer ruhigen, sicheren Stimme an. Colin war viel stumm, aber hörte alles, weswegen sie nicht auf eine Antwort seinerseits wartete.
„Wir sind im Paradies.“, fuhr sie fort.

Genevieve schaute zu ihrem Freund hinüber.

Genevieve: Colin: "Warum sind wir überhaupt hier?"

Colin: Genevieve:
"Ich weiß nicht. Ich glaube, wir sind gestorben."

Colin: "Gestorben." Colin lachte zuckend.

(Beim ersten Lesen war mir nicht ganz klar, wer da jeweils spricht.)
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51MONSTER2
Geschlecht:männlichSchmierfink

Alter: 29
Beiträge: 89
Wohnort: Limburg


BeitragVerfasst am: 27.03.2020 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo freyahermanns,

ich finde, du hast da eine interessante Einleitung geschrieben, die beim Leser viele Fragen aufwirft - und das mit einer sehr ruhigen, bedächtigen Handlung. Top!

Ich habe nichts finden können, was nicht schon erwähnt worden wäre, und halte eine doppelte Nennung für überflüssig. Aber ich möchte dich gern ermutigen, mit diesem Text ein kleines Experiment zu wagen.

Als Leser vermittelt mir die Satzlänge das Tempo des Beschriebenen. Viele kurze Sätze ziehen die Handlung in die Länge (z.B. "Sie schwieg. Nichts geschah. Der Wind wehte. Ein Blatt huschte über den Boden"), wohingegen lange, verschachtelte Sätze ein Gefühl von mehr Geschwindigkeit hervorrufen (z.B. "Während sie schweigend dastand, wehte der Wind und ein Blatt huschte über den Boden").
Damit möchte ich nicht sagen, dass du jetzt einfach all deine Sätze zerstückeln solltest - aber gerade wegen der inhaltlich sehr ruhigen Darstellung kann ich mir vorstellen, dass viele Teile deines Textes von einer "ruhigeren" Satzstruktur profitieren würden.
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