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(Warum) schreiben Frauen anders als Männer?

 
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Galgenfrau
Gänsefüßchen


Beiträge: 49



BeitragVerfasst am: 10.01.2020 18:28    Titel: (Warum) schreiben Frauen anders als Männer? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,
findet ihr auch, dass Männer anders schreiben als Frauen? Ich behaupte mal, dass 90% der Thriller und SF-Romane in meinem Bücherregal von Männern geschrieben wurden. Frauen schreiben aus meiner Sicht hingegen vielmehr eigene Erfahrungen, Erotik und Kinder-/Jugendbücher.

Würdet ihr das so bestätigen?

Woran liegt das? Scheiben Frauen einfach seltener Thriller und Männer weniger Kinderbücher oder finden sie nur seltener einen Verlag, sprich, sind schlechter als das andere Geschlecht?

MfG
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 25
Beiträge: 629



BeitragVerfasst am: 10.01.2020 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eine interessante Frage. Ich weiß zumindest, dass Frauen und Männer oft unterschiedliche Genres kaufen und die Verlage damit rechnen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Verlage einfach wissen, dass sich ein Fantasy Roman von einem männlichen Autor besser verkauft. Unter Umständen werden dann sogar Pseudonyme eigeführt und aus Lisa wird ein Bernhard gemacht. Aber sicher bin ich mir nicht. So an sich fällt mir kein guter Grund ein, warum Frauen und Männer in größerem Maße unterschiedlich schreiben sollten.

L.G
Patrick


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in unserer welt
gehen wir hin über höllen
und sehen die blumen

"Issa"
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Rainer Prem
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 63
Beiträge: 1172
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 10.01.2020 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Allein die Tatsache, dass in der Vergangenheit viele Frauen unter männlichen Pseudonymen veröffentlicht haben, weil Verlage sich eine Zeitlang und bei bestimmten Genres (z.B. Science Fiction) geziert haben, Frauen zu publizieren, beweist, dass die Unterschiede nicht sehr groß sein können.
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 67
Beiträge: 4873
Wohnort: 50189 Elsdorf/Rhld.
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BeitragVerfasst am: 10.01.2020 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Warum lesen Frauen keine Comics und warum gehen Frauen nicht in einen Spielsalon?

_________________
LG
Ralphie
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Arcularius
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 204



BeitragVerfasst am: 10.01.2020 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Meiner Erfahrung nach spielt das Geschlecht beim Schreiben keinerlei Rolle, leider aber bei der Veröffentlichung. Die Verlage und der Buchhandel tragen immer noch viel zu oft maßgeblich zur Zementierung von Geschlechterrollen bei. Im Bereich Fantasy und SciFi z.B. finden sich leider hauptsächlich weiße männliche Autoren in den Regalen, obwohl es hervorragende Werke nicht-männlicher Autor*innen gibt. Hier kommt zwar langsam Bewegung rein, aber bis die real existierende Diversität unserer Gesellschaft auch in den Regalen angekommt, wird es leider noch dauern. Wir Leser*innen können hier mit bewussten Käufen dazu beitragen, diese Ungleichheit endlich aus der Welt zu schaffen.
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Thomas74
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 46
Beiträge: 673
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 10.01.2020 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:
Fantasy...weiße männliche Autoren.


 Kommt noch was? Fantasy ist doch fast komplett in Frauenhänden?? Zumindest mein Eindruck auf Messen ect.


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Optimismus ist, bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!!" zu rufen.
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 672



BeitragVerfasst am: 10.01.2020 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Das wird ja auch überwiegend nur von Frauen gelesen. Razz

Männer lesen ohnehin nicht nur weniger Bücher, sondern allgemein weniger Belletristik und mehr Sachbücher.

Männer und Frauen sind nun einmal unterschiedlich, und haben dementsprechend auch unterschiedliche Vorlieben und Interessen. Das ist auch recht so.


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nebenfluss
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4164
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BeitragVerfasst am: 10.01.2020 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:
Wir Leser*innen können hier mit bewussten Käufen dazu beitragen, diese Ungleichheit endlich aus der Welt zu schaffen.

Nö, mag ich nicht.
Es ist schon schwer genug, Bücher zu finden, die mich fesseln oder mir aus anderen Gründen lesenswert erscheinen. Da würde mich eine Berücksichtigung des Geschlechts oder der Herkunft des Schreibenden zu sehr einschränken.


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 672



BeitragVerfasst am: 11.01.2020 03:20    Titel: Antworten mit Zitat

Mich interessiert die Person des Autors grundsätzlich nicht. Ich weiß ja auch nicht einmal, ob der Name, der auf dem Titelblatt steht, echt ist. Mich interessiert ausschließlich das Buch selbst.

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Arcularius
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 204



BeitragVerfasst am: 11.01.2020 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Kommt noch was? Fantasy ist doch fast komplett in Frauenhänden?? Zumindest mein Eindruck auf Messen ect.


Leider sprechen die Regale in den Buchhandlungen, die Besetzung auf Podien oder die Nominierung bzw. Jurybesetzungen bei Literaturpreisen eine andere Sprache.

Das Problem ist - wie in der Gesellschaft allgemein - ein strukturelles. Wir können es nur ändern, wenn wir dazu unseren kleinen Teil beitragen. Gerade auch die Männer sehe ich in der Pflicht, die eigenen Privilegien zu hinterfragen, ob das nun die Bezahlung im Job ist oder die Platzierung auf den spärlichen Verlagsplätzen. Eine egalitäre Haltung können sich vor allem Männer leisten, weil sie keine Nachteile haben, sondern im Gegenteil profitieren.
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 672



BeitragVerfasst am: 11.01.2020 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin sehr für Egalität. Ich plädiere schon seit Jahren für eine Frauenquote bei der Müllabfuhr. Razz

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Arcularius
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 204



BeitragVerfasst am: 11.01.2020 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt können sich die Egalität halt vor allem die leisten, die nicht betroffen sind. Die Quote an Frauen nimmt übrigens auch bei der Müllabfuhr zu.
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preusse
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1247
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 11.01.2020 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:
...die Platzierung auf den spärlichen Verlagsplätzen. Eine egalitäre Haltung können sich vor allem Männer leisten, weil sie keine Nachteile haben, sondern im Gegenteil profitieren.


In meinem Genre ist das allerdings völlig anders.
Da sind Frauen deutlich überrepräsentiert und der Verlag hat mich vor allem ins Programm genommen, weil er durch die vielen "Töchter-Romane" die männliche Leserschaft im Bereich Histos verloren hat.
Seither schreibe ich für Männer (Frauen immer herzlich willkommen !!! smile )über Männer, die tun, was Männer nun einmal tun müssen. smile extra


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Auxiliare tibi deus et vult auxiliari!

Das Herz des Löwen, 06/2011
Das Blut des Löwen, 11/2012
Die Pranken des Löwen, 03/2014
Das Banner des Löwen, 11/2015
Der Pirat - ein Francis-Drake-Roman, 07/2016
Der Herr der Bogenschützen, 08/2017
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agu
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Beiträge: 1991
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Arcularius hat Folgendes geschrieben:
Fantasy...weiße männliche Autoren.

 Kommt noch was? Fantasy ist doch fast komplett in Frauenhänden?? Zumindest mein Eindruck auf Messen ect.

Romantasy - ja. Also Liebesroman vor Fantasy-Kulisse (was sich tatsächlich auch massiv besser verkauft als klassische Fantasy).

Bei High Fantasy gibt's einen Männerüberschuss - oder zumindest einen starken Überhang männlicher Pseudonyme.
Und ja, ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen - wenn Du mit weiblichem Pseudonym High Fantasy oder ScienceFiction verkaufen möchtest, wird Dir von Verlagsseite dringend abgeraten. Das tun die aber nicht, weil sie weibliche Fantasy-Autoren doof finden, sondern weil die Leserschaft halt so drauf ist. Fantasy von Autorinnen läuft nur mit Schmonzettenfaktor. Klassische Fantasy mit Autorin drauf verkauft sich leider meistens schlecht.


_________________
Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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agu
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 45
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Wohnort: deep down in the Brandenburger woods


BeitragVerfasst am: 11.01.2020 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:
Wie gesagt können sich die Egalität halt vor allem die leisten, die nicht betroffen sind. Die Quote an Frauen nimmt übrigens auch bei der Müllabfuhr zu.


Ich glaube, Maunzilla meinte das anders Wink
https://de.wikipedia.org/wiki/Egalit%C3%A4re_Gesellschaft


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Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
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Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
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Arcularius
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage stellt sich, ob du bei dem Genre ins Programm genommen wurdest, obwohl du ein Mann bist, oder weil du ein Mann bist. So oder so hattest du keinen Nachteil.

Frauen haben dagegen in Genres, in denen hauptsächlich Männer verlegt wurden und werden (z.B. Phantastik) massive Probleme. Nicht männliche Autor*innen sind sehr oft Angriffen ausgesetzt und müssen sich immer rechtfertigen, warum sie denn "Männerliteratur" schreiben würden. Ich werbe dafür, in diesem Bereich eines offenes Ohr zu haben, damit die Literatur nicht weiter die gleichen Fehler begeht, wie es andere Lebensbereiche (siehe z.B. Arbeitsmarkt) tun. Solange wir an "das ist typisch männlich, typisch weiblich" usw. festhalten, zementieren wir die Probleme für Menschen, die bestimmten Zuschreibungen nicht entsprechen.

Ergänzung zu agu: Damit wird die Verantwortung der Verlage auf die Leser*innen geschoben. Aber es sind gerade die Verlage bzw. allgemein Medienproduktionsfirmen, die diese Geschlechterzuschreibungen vorangetrieben haben. Wirft man einen Blick in die Filmbranche und den Erfolg, den z.B. weibliche Heldinnen im Bereich der Comic-Verfilmungen haben, sieht man, dass die Leute den Blick über den Tellerrand wagen möchten. Marvel z.B. merkt langsam, dass es sich finanziell sehr lohnen kann, nicht auf die Schreihälse zu hören, die sich darüber beschweren, dass nicht-männliche (und nicht weiße) Figuren nicht in XY gehören oder von YZ keine Ahnung hätten.
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:

Frauen haben dagegen in Genres, in denen hauptsächlich Männer verlegt wurden und werden (z.B. Phantastik) massive Probleme. Nicht männliche Autor*innen sind sehr oft Angriffen ausgesetzt und müssen sich immer rechtfertigen, warum sie denn "Männerliteratur" schreiben würden. .


Sorry, aber ich halte das für Unsinn. Mag sein, dass dies im 19. Jahrhundert so war.
Oder ich lese einfach die falschen Bücher.


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Arcularius
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Sorry, aber ich halte das für Unsinn. Mag sein, dass dies im 19. Jahrhundert so war.
Oder ich lese einfach die falschen Bücher.


Was genau hältst du für Unsinn? Dass es diese Angriffe gibt oder dass z.B. Frauen schlechtere Chancen haben, ihre Manuskripte unterzukriegen? Ich kann nur Gespräche mit betroffenen Autorinnen empfehlen.
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt wollte ich es wissen, war am Schrank, zählen...
Ich lese sehr gerne Gesellschafts-SF, Dystopien, alternative Zukunftsszenarien. In meinem Bücherregal hält sich das m/w/D-Verhältnis analog dem Bevölkerungsquerschnitt.( d = geschlechtsneutrale Pseudonyme)
Dafür sind bei den Autorinnen gefühlt 70% unter 30 Jahre alt. (wobei Margaret Atwood die Statistik wieder ausgleicht. Very Happy)


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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:
Was genau hältst du für Unsinn? Dass es diese Angriffe gibt oder dass z.B. Frauen schlechtere Chancen haben, ihre Manuskripte unterzukriegen?


Beides.

Denkst du, wenn ich einen Fachartikel für unsere Zeitschrift (eigentlich klassisches Männerhobby) auf den Tisch kriege und er gut ist, interessiert es, ob der Verfasser Loch oder Lunte hat?
Warum sollte ein Verlag etwas qualitativ Gutes wegen einem mittelalterlichen Geschlechterbild ablehnen?


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Arcularius
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es großartig, dass es in deinem Regal stimmt. Ist ja genau das, für das ich geworben habe. Smile

Wenn du beides für Unsinn hältst, kann ich dir Gespräche mit Autorinnen aus dem Genre ans Herz legen. Oder wahlweise Frauen aus der IT, in Führungspositionen usw. Nach deiner Schlussfolgerung schreiben als Männer z.B. besser Fantasy und werden deshalb wesentlich öfter verlegt?
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Arcularius hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es großartig, dass es in deinem Regal stimmt. Ist ja genau das, für das ich geworben habe. Smile



Du kannst dir aber sicher sein, dass es für mich kein Auswahlkriterium ist, ob der Schreiber im Sitzen oder Stehen pullert. Der Inhalt zählt, keine Quote.


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