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Im Schreibfluss bleiben / kommen?

 
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Nad89ine
Geschlecht:weiblichErklärbär


Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 08.01.2020 23:28    Titel: Im Schreibfluss bleiben / kommen? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wie ihr es schafft, in euren täglichen Schreibfluss zu bleiben bzw. zu kommen Rolling Eyes .

Mir geht es oft so, dass ich am Anfang meiner Schreibzeit erst wieder die letzten zwei Seiten durchlese und dann ein, zwei, drei Minuten auf den Bildschirm starre - erst dann lösen sich meine Finger und die ersten Sätze entwickeln sich.

Notiert ihr euch Gedanken und Ideen, an denen ihr wieder anknüpft?
Sollte man in so einem Fall seinen Plot noch weiter herunter brechen?
Oder braucht es eine gewisse Routine um ohne „Bedenkzeit“ an seinem Werk zu arbeiten?

Ich bin gespannt, wie ihr es so handhabt.

LG, Nadine
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Willebroer
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4108
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 09.01.2020 03:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nadine, willkommen im Club!

Eigentlich gibt es für alle deine Beispiele jemanden, der es so macht. In den Tiefen des Forums wirst du einiges dazu finden. Ich lese mir auch meistens die letzten Seiten oder das ganze Kapitel durch, bevor ich weitermache. Nicht nur wegen des Inhalts, sondern um den Tonfall wieder zu treffen - oder ihn bewußt zu ändern. Einfach weitermachen ist manchmal schwer, wenn eine entscheidende Idee fehlt. Meistens fällt mir um so mehr dazu ein, je weiter ich von jeder Schreibgelegenheit entfernt bin. Embarassed

Ideen sind oft wie Katzen: Sie werden scheu, wenn man direkt auf sie zugeht. Also tut man desinteressiert. Und siehe da ...
oder auch nicht

Trotzdem ist es gut, wenn man gewisse Routinen entwickelt. Zusätzlich zu der ohnehin schon legendären Selbstdisziplin, die den Durchschnittsautor auszeichnet. Sich kaputt lachen
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Nad89ine
Geschlecht:weiblichErklärbär


Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 11.01.2020 09:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Guten Morgen Willebroer,

vielen Dank für deine „Sicht-der-Dinge“ Laughing

Liebe Grüße
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Babella
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 784

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 11.01.2020 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Öh - was ist das Problem bei fünf Minuten? Ein Problem wäre es, wenn du erst deine Wohnung putzt, dann ein Brot backst, eine Whatsapp schreibst und dich dann erst an den Computer setzt, wobei dir dann auch erst mal einfällt, dass du noch jemanden anrufen musst.

Man muss sich bei jeder Tätigkeit erst aufwärmen. Schon weil man einen Context Switch machen muss.

Ideen sind tatsächlich sehr flüchtig und so wie Träume schnell vergessen. Ich habe dafür ein "Sudelbuch". Da schreibe ich lose Gedanken rein und das Blättern inspiriert mich.
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BirgitJ
Klammeraffe


Beiträge: 655
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 11.01.2020 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mir geht es oft so, dass ich am Anfang meiner Schreibzeit erst wieder die letzten zwei Seiten durchlese und dann ein, zwei, drei Minuten auf den Bildschirm starre - erst dann lösen sich meine Finger und die ersten Sätze entwickeln sich.

Ist das schlimm? Empfindest du das als verschwendete Zeit.

Ich denke auch nach, bevor ich mit dem Schreiben beginne. Allerdings beginne ich damit schon, während der Computer hochfährt, ich in den richtigen Ordner navigiere und die Datei öffne. Das funktioniert, weil ich täglich schreibe und meist weiß, wo ich aufgehört habe.

Grüße wünscht Birgit


_________________
"Das Geheimnis der Baumeisterin" Aufbau Taschenbuch Juli 2021
"Die Maitresse" Aufbau Taschenbuch Juli 2020
"Das Erbe der Porzellanmalerin" Aufbau Taschenbuch Juni 2019
"Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" Aufbau Taschenbuch Oktober 2018
"Das Geheimnis der Porzellanmalerin" Aufbau Taschenbuch Dezember 2017
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Ira_99
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 33
Beiträge: 48
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 14.01.2020 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mir geht es oft so, dass ich am Anfang meiner Schreibzeit erst wieder die letzten zwei Seiten durchlese und dann ein, zwei, drei Minuten auf den Bildschirm starre - erst dann lösen sich meine Finger und die ersten Sätze entwickeln sich.


Ich mache das genauso - ich muss mir auch immer erst einmal die letzten Seiten anschauen. Manchmal verlier ich mich dann allerdings auch in anderen Sachen und fange schon an mit Überarbeiten und Feinschliff (das möchte ich im Detail eigentlich erst machen, wenn eine komplette erste Fassung vom Buch fertig ist) oder lese und lese und lese, was ich alles schon geschrieben habe, und plötzlich ist der Feierabend um. Laughing

Generell ist das mit dem Schreibfluss bei mir so eine Sache - manchmal läufts einfach von alleine, und manchmal brech ich mir einen ab, um ein paar Sätze zu Papier zu bringen.
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Nad89ine
Geschlecht:weiblichErklärbär


Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 16.01.2020 17:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schön zu lesen, dass ihr es auch so handhabt Laughing

@Babella: Ein „Sudelbuch“ finde ich eine klasse Idee - wird gleich angeschafft Smile
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Taranisa
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 52
Beiträge: 1680
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 17.01.2020 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Es kommt darauf an, wo ich beim letzten Schreiben unterbrechen musste. Mitten im Kapitel / der Szene lese ich die letzten Absätze, um richtig anknüpfen zu können. Bei einem neuen Kapitel oder einer neuen Szene schaue ich, was ich hierfür vorgeplant habe, denn ohne Plan fange ich nicht an mit der Rohfassung. Manchmal grüble ich, wenn ich zwar weiß, was passieren soll (z.B. Prota findet xy heraus), aber noch nicht genau, wie, wo, auf welchem Weg. Für mein neues Projekt bereite ich mich besser vor und plane die Szenen konkret, damit es mit der Umsetzung und dem Schreibfluss besser klappt.

_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Mahsuri
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 29
Beiträge: 16



BeitragVerfasst am: 18.01.2020 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir kommt es auch drauf an, wo ich aufgehört habe... und auch, wie lange es her ist, dass ich zuletzt weitergeschrieben habe.
Wenn es tatsächlich ein täglicher Schreibfluss, in den ich wieder rein kommen muss, dann lese ich höchstens die letzten paar Sätze. Überlege mir dann meisten schon bevor ich am Rechner sitze, wie es weitergeht und kann direkt loslegen.
Wenn es aber eine Weile her ist, dass ich geschrieben habe (das kann zwischen ein paar Tagen und ein paar Wochen sein Embarassed ), dann muss ich das angefangene beziehungsweise letzte Kapitel nochmal komplett lesen. Und brauche meistens auch ein paar Anläufe, bis ich den ersten Satz formuliert habe.
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1575
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Mir geht es ähnlich - ich lese ebenfalls die letzten Absätze oder sogar mehr, wenn ich länger nicht "ran" konnte.
In diesem Zuge wird auch gleich geändert, so dass es oft etwas länger dauert, bis ich auch wirklich mit dem Schreiben beginne...


_________________
Zum Schweigen fehlen mir die Worte.

- Düstere Lande: Das Mahnmal (2018)
- Düstere Lande: Schatten des Zorns (2020)
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Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 694
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese ein paar Zeilen, rufe meine Recherchetexte auf, die ich benötige, und nehme mir die Notizen vor, die ich in der Zwischenzeit gemacht habe.

Für diese Notizen habe ich eine App, die ich unterwegs jederzeit - auch mit Spracheingabe - nutzen kann und die mir die Notizen dann auch am PC wiedergibt.
Liegt dann alles bereit, gibt es zwei Möglichkeiten: ich schreibe munter drauf los, und verarbeite alles neu recherchierte und notierte - oder ich mach erst einmal ein Spielchen, lese hier, lese da...koch einen Kaffee...spiel noch ein bisschen... Laughing


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Wenn Du einen Garten hast und eine Bibliothek wird es Dir an nichts fehlen.
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 68
Beiträge: 5701
Wohnort: Elsdorf
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Da mein Roman fertig ist und ich nur noch Änderungen vornehme, kommt strenggenommen kein Schreibfluss mehr auf. Ich erinnere mich, das ich mal 40 Seiten am Tag und mehr geschafft habe.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 52
Beiträge: 1680
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
In diesem Zuge wird auch gleich geändert, so dass es oft etwas länger dauert, bis ich auch wirklich mit dem Schreiben beginne...

Ja, so geht es mir auch gerne. Wenn ich zügig mit der Rohfassung fertig werden will, muss ich mir in dem Punkt immer mal auf die Finger klopfen. Very Happy


_________________
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mailonsunday
Gänsefüßchen


Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 30.06.2021 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
Da mein Roman fertig ist und ich nur noch Änderungen vornehme, kommt strenggenommen kein Schreibfluss mehr auf. Ich erinnere mich, das ich mal 40 Seiten am Tag und mehr geschafft habe.


40 Seiten am Tag ist beeindruckend. Ich habe manchmal unter der Woche am Abend 4-5 Seiten geschrieben, meistens aber mich am Wochenende hingesetzt und dann über viele Stunden maximal 15-20 Seiten am Tag produziert.
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FranzvonSoest
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 67
Beiträge: 5
Wohnort: Herne


BeitragVerfasst am: 30.06.2021 13:35    Titel: Ich diktiere lieber Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, ich schreibe in der Woche, wenn ich keine Termine habe, in der Regel 2-3 Stunden täglich. Allerdings schreibe ich nicht selbst, sondern nutze das Programm Dragon. Das heißt, ich spreche den Text in mein Mikro und mein Schreibprogramm Patchwork wandelt das um in einen Text. Natürlich muss ich Satzzeichen mit diktieren dies hilft mir aber sofort bei der Grammatik. Ich brauche ein zwei Minuten der Vorbereitung, lese mir den letzten Satz vom Vortag durch und bin direkt wieder im Thema.
Einzene Szenen entwickele ich im Vorfeld gerne auf Spaziergängen mit meinem Hund, so dass ich sie dann später "nur noch" abrufen muss.
Bleibt fleißig und gesund


_________________
Mit flinker Feder grüßt
Franz von Soest
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Elisa
Leseratte


Beiträge: 112



BeitragVerfasst am: 30.06.2021 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wow! So viele Seiten!
Dagegen bin ich richtig langsam!
Ich habe es schon geschafft, in mehr als 5 Stunden nur 3 Normseiten zu schreiben. Nie bin ich mit meinem Text zufrieden! Ständig muss ich ändern, jeden Abschnitt 10 x lesen. Es ist zum Verrücktwerden! Immer finde ich noch etwas ...

Lg Elisa
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 34
Beiträge: 556



BeitragVerfasst am: 01.07.2021 07:32    Titel: Antworten mit Zitat

Viele Seiten zu schreiben, heißt ja nicht, auch hochwertigen Output zu produzieren. Zumindest für Hobbyautoren sollte die Seiten- oder Wörterzahl kein Maß sein, finde ich.

lg,
Natalie
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Minerva
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 01.07.2021 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Elisa hat Folgendes geschrieben:
Wow! So viele Seiten!
Dagegen bin ich richtig langsam!
Ich habe es schon geschafft, in mehr als 5 Stunden nur 3 Normseiten zu schreiben. Nie bin ich mit meinem Text zufrieden! Ständig muss ich ändern, jeden Abschnitt 10 x lesen. Es ist zum Verrücktwerden! Immer finde ich noch etwas ...

Lg Elisa


Das kenne ich auch, aber das hat sich geändert, nachdem ich einige Kapitel fertig hatte, nachdem ich eine gewisse Schreibroutine hatte, eben durch das Schreiben. Wirkt sich auch auf andere Texte aus.
Eventuell hilft auch, irgendwann an den Punkt zu kommen, an dem man sich eingesteht, dass man die kritische Stimme im Kopf ausschalten muss, wenn man vorankommen möchte.
Ich habe mich dann gezwungen, innerhalb von 2 Tagen je ein Kapitel zu schreiben. Nach wenigen Tagen Zwang und Leid ging das von allein, bis ich fertig war. Dabei habe ich auch Rechtschreibfehler und alles andere ignoriert, "xxx" eingesetzt, wenn ich einen Begriff nicht gefunden habe oder einen Beschreibtext, wenn ich nicht weiter wusste.
Natürlich vorher mit Plot und Notizen, um mich daran entlangzuhangeln.
Die Überarbeitung zieht sich jetzt nur lang hin.
Interessanterweise stimmt das Gefühl während des Schreibens mit dem Ergebnis nicht überein. Manchmal hatte ich mich gequält und dachte, der Text sei Mist, aber er war nicht so schlecht, manchmal ging alles leicht und der Text war dann nicht so toll.

Um wieder in den Text zu kommen, einfach das Vorkapitel lesen und überarbeiten, dann geht es auch wieder. Bei sehr langem Abstand kann man auch einfach mal von Anfang an lesen. Besser, als gar nix zu tun.

40 Seiten kann man auch durchaus schaffen, wenn der Plan steht. In der Phase, wo ich mich gezwungen habe, habe ich circa 400 Normseiten geschrieben in rund 25 Tagen, glaube ich, bei einem täglichen Einsatz von maximal 2 Stunden. Keine Rechtschreibung, keine Korrektur, kein Zurückblicken.
Niemand liest das, du bist frei zu schreiben, wie es dir in den Sinn kommt.

Warte, bis du den Punkt erreicht hast. Man benötigt den richtigen Ton der Geschichte, die eigene Stimme. Die musste ich mir vorab auch mit zigtausend mal Überarbeiten der ersten Kapitel antrainieren.

Ansonsten hilft auch, wenn man sich ein relistisches Zeitfenster festlegt, in einem Umfang, der so gering ist, dass man keine Ausreden mehr hat. Und wenn es 15 Minuten am Tag sind oder 150 Wörter. Die Routine zu erlangen ist wichtig. Ein paar Tage und der Widerstand ist gebrochen.

Was das Schmuddelbuch angeht ... ich mache das ein bisschen anders. Ich notiere jeden Einfall, jede Stimmung, jeden Ausdruck von mir oder woanders her meist ins Notzibuch des Smartphones.
Dann habe ich ein sehr sauberes und ordentliches A4-Notizbuch, in dem ich später alles in Schönschrift notiere.
Da ist alles mögliche drin, auch ganze Plots oder Ideen für verschiedene Romane. Dazu habe ich mir verschiedene kleine Aufkleber gekauft: bunte Punkte und Kleeblätter und Marienkäfer Laughing Die ordne ich bestimmten Projekten zu, damit ich die losen Ideen hinterher einfach finde.
Zudem ein sehr langes Inhaltsverzeichnis. Wenn ich dann an einem Wettbewerb teilnehme, blättere ich da mal durch und schaue, ob ich einen der Einfälle oder "genialen" Sätze verwenden kann. Eine gute Kreativitätskrücke ist das.

Für ein Einzelprojekt habe ich alle Einfälle zwischendurch auf lose Blätter geschrieben, die ich dann irgendwann sortiert und zusammenfassend abgeschrieben habe.

Aber Hauptsache ist: alles immer sofort aufschreiben. Die paar mal, wo ich es nicht getan habe, waren die Einfälle weg für immer.


_________________
... will alles ganz genau wissen ...
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Elisa
Leseratte


Beiträge: 112



BeitragVerfasst am: 01.07.2021 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Minerva hat Folgendes geschrieben:
... Dann habe ich ein sehr sauberes und ordentliches A4-Notizbuch, in dem ich später alles in Schönschrift notiere.
Da ist alles mögliche drin, auch ganze Plots oder Ideen für verschiedene Romane. Dazu habe ich mir verschiedene kleine Aufkleber gekauft: bunte Punkte und Kleeblätter und Marienkäfer Laughing Die ordne ich bestimmten Projekten zu, damit ich die losen Ideen hinterher einfach finde.
Zudem ein sehr langes Inhaltsverzeichnis. Wenn ich dann an einem Wettbewerb teilnehme, blättere ich da mal durch und schaue, ob ich einen der Einfälle oder "genialen" Sätze verwenden kann. Eine gute Kreativitätskrücke ist das.


Gute Idee: Hilfreich und hübsch. Ich mag auch Notizen in schöner Handschrift, am liebsten mit Füller.

Liebe Minerva, vielen Dank für Deine tollen Tipps und aufmunternden Worte.
Du hast mir geholfen!

Lg Elisa
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Elisa
Leseratte


Beiträge: 112



BeitragVerfasst am: 01.07.2021 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Natalie2210 hat Folgendes geschrieben:
Viele Seiten zu schreiben, heißt ja nicht, auch hochwertigen Output zu produzieren.


Da hast Du recht. Smile
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mariasbuecherbox
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 24



BeitragVerfasst am: 29.07.2021 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese auch immer die letzten Seiten nochmal. Dann komme ich immer gut rein und ich kann gut weiter schreiben.
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bluelion77
Gänsefüßchen


Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 30.07.2021 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese die letzten paar Sätze und fange danach an zu schreiben.
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