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gold
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 03:37    Titel: Antworten mit Zitat

a.no-nym hat Folgendes geschrieben:
Von Schlomo gibt es ein Lebenszeichen – er hat viel zu tun, kommt aber bald wieder, viele Grüße an alle smile


Super!!! Very Happy


_________________
es sind die Krähen
die zetern
in wogenden Zedern

Make Tofu Not War (Goshka Macuga)

Seufzend die Hausfrau: "Spinnen sind kleine Schweine" ...
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

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Beiträge: 5039
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Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Denkt dran: Bis heute Abend um 20 Uhr könnt ihr noch eure Stimme für den/die eurer Meinung nach beste/n Rezensenten/in abgeben! Wohow

_________________
»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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nebenfluss
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 3968
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
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BeitragVerfasst am: 10.02.2020 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nun sind also alle Preise vergeben. Den Autoren, den Texten und den Rezensenten wurde gebührende Anerkennung gezollt, nebenbei ein Notizbuch aufgeklappt, die Initiatoren erklären den Wettbewerb für offiziell beendet. Und doch fehlt für mich noch etwas, und darüber möchte ich hier einmal ausführlicher erzählen.

Ich habe gestern einen Terminus für ein Phänomen gefunden, das mich zu einer bestimmten Jahreszeit überkommt. Nach den Festtagen, wenn sich andere wieder dem zuwenden, was man so das „normale Leben“ nennt - diese entregende Routine des Alltags, die auch Neujahrsvorsätze wieder vergessen gehen lässt - da bemerke ich sie wieder: die mysteriöse Anziehungskraft des 10K-Magneten.
Ich fragte einen Physiker, was er darüber denkt. Er murmelte nur Njutn und malte ein paar Zeichen auf einen College-Block. Nö, befand er, ein 10K-Magnet, der könne wohl einen Erzwodezwo sogar aus größerer Entfernung vom Kurs abbringen, aber einen Menschen, nein, ich dürfte davon gar nichts spüren. Er spüre übrigens auch nichts. Kennt ihr das, was ihr von einer Sache ganz fest überzeugt seid, und dann kommt einer und sagt einfach: Nö? Und dann auch noch ein Wissenschaftler, von dem man doch meint, der trinkt zum Frühstück keinen Kaffee, sondern zwei Tassen Zweifel? Wer soll ein solches ernst nehmen.
Also besuchte ich stattdessen einen Guru und versuchte mich in Meditation. Es gelang mir, den 10K-Magneten vor meinem inneren Auge zu materialisieren, und ebenso sein Feld, den Vorgabendschungel, in dem er lag. Ein solcher Urwald kann ganz schön riskant sein, wenn man willenlos von seinem Kern angezogen wird. Ohne Bruch geht das nicht ab. Auch Schnittwunden können passieren, wenn man etwa stolpert und in diese japanischen Scherben taumelt, die überall rumliegen. Wenn du zurückschaust, haut dir das Thema eine Beule an den Hinterkopf. Ich schmiss Armbanduhr, Smartphone und das Portemonnaie mit dem Münzgeld von mir. Doch dieser Magnet interessierte sich nicht für Metall, seine Sogkraft wurde nur noch stärker und versprach geistige Nahrung. Und als ich dann da war, vor dem Magneten, stellte ich die großen Fragen: Was das alles soll, warum ich, was will er, was war seine Bestimmung? Ich wollte das Wesen des Magneten verstehen.
Ich ging um ihn herum. Über die frustrierenden Erlebnisse auf der anderen Seite möchte ich nur kurz berichten: Der Magnet wollte mich auf einmal nicht mehr haben. Es stünde mir nicht zu, sein Geheimnis zu lüften. Nein, liebe Kinder, der Magnet konnte nicht sprechen, er hat absolut nichts zu mir gesagt. Aber wie sonst ließe sich sein plötzlich so dringlicher Wunsch nach Abstand erklären. Sein ironisches Glühen in der Dunkelheit, die mich nach der Landung umfing, leitete mich schließlich auf einen Pfad der Erkenntnis: Wenn der Magnet nicht sprechen konnte, dann brauchte er all diese Geschichten, die nun aus dem Dickicht heranschlitterten - damit sie es für ihn tun. Erst sie legitimieren ihn, stabilisieren ihn, definieren ihn. Das führte zu der Frage, die als allererste in der Ankündigung gestellt war: Wäre demnach nicht jeder Schreibwettbewerb absurd? Besonders dieser? Wie misst man denn fairerweise bei einer Literatur, die bitte Regeln foulen soll, ob eine Geschichte am schnellsten gelaufen oder am höchsten gesprungen ist, oder ob sie alle anderen mit einem cleveren Spielzug schachmatt gesetzt hat? Wozu denn einen Besten küren, wenn es doch darum geht, eine möglichst große Masse an ungewöhnlichen Texten zu inspirieren, anzuziehen und um ihrer selbst willen nebeneinander zu versammeln?
Aber so sind wir offenbar, meditierte ich fort, wir Hobbyautoren und Semiprofis: Wenn wir Weltliteratur sehen, üben wir uns in Bescheidenheit. Bevor wir etwas schreiben, was dann doch kaum jemand lesen mag, konzentrieren wir uns lieber auf die Konsumenten, wie sie sich so gemeinhin darstellen, auf Verkäuflichkeit, auf so eine Art Fernsehprosa. Schreibende, die so ticken, holt man am besten dort ab, in ihrem Genre mit seinen Konventionen, indem man ihnen sagt: Genau das lässt du jetzt mal sein. Du könntest einen Preis damit gewinnen. Und schon denken wir uns: Warum denn eigentlich nicht? Dabeisein ist alles, und selbst ich war die ganze Zeit dabei, auch ohne den Text abgeschickt zu haben. Ohne Preis kein Wettbewerb, ohne Wettbewerb keine Texte, ohne Texte … da tippte mir der Magnet auf die Schulter.
Das wird jetzt aber arg surreal, dürftet ihr denken, und ihr irrt euch nicht. Akzeptiert man die bisherige Halbprosa als gegeben, war es wohl vielmehr der Guru, der da tippte. Er wollte wissen, ob ich kein Zuhause habe. Ich entgegnete, meine diesbezügliche Meinung hinge davon ab, ob er Obdachlosen eine Rechnung stellt.
Wieder draußen, sah ich viele unbekannte Gesichter. Die Fremden schienen untereinander bereits eine Vergangenheit zu teilen. Einer hatte sogar schon zukunftsfroh eine Werkstatt eröffnet und bediente die ersten Kunden. Ich verstand nicht, wie das möglich war: Wie lang war ich weg gewesen? Hatte denn die Zeit nicht stillgestanden? Ich schaute auf meine Armbanduhr, aber da war keine.
Mit diesem Problem konfrontierte ich wieder den Physiker. Dieses Mal zeigte er sich aufgeschlossen. Er begann, Anekdoten aus dem Weltall zu erzählen und kannte unglaublich viele davon. Schon bald verstand ich kein Wort mehr. Echt nicht alltagstauglich, der Typ. Ich ließ ihn reden und ging, um die Zugezogenen kennenzulernen. Diese Kontaktaufnahme ist nicht immer ganz einfach. Auch dieses Jahr muss ich aufpassen, ob ich ihnen nicht zu früh vom 10K-Magneten erzähle. Ich sehe schon die skeptisch hochgezogenen Augenbrauen, die spöttisch verzerrten Mundwinkel, als hätten sie zwei Eimer Zweifel ausgetrunken.
  
Liebe Katja, lieber Christian, es gehört sich natürlich, nach einer erneut gelungenen Wettbewerbsausrichtung den Veranstaltenden Dank auszurichten. Denn ihr seid diejenigen, die den 10K-Magneten immer wieder in sein Feld schleudern. Irgendjemand muss es ja tun, so denkt man schnell mal. Aber stimmt das überhaupt? Aus der Arbeitswelt kennt man den Satz, niemand sei unersetzlich. Aber das bezieht sich auf Aufgaben, die ohnehin irgendwie erledigt werden müssen - der 10K aber ist keine Frage des Müssens, sondern des Wollens, und dieses Wollen birgt eine Unersetzlichkeit, die umso mehr ihren Preis haben dürfte, weil sie keine Rechnung stellt. Deshalb küre ich den 10K einfach mal ganz eigenmächtig zur besten Idee innerhalb des dsfo, mit all seinen Ambivalenzen oder gar Bipolaritäten, und vor allem mitsamt seiner Veranstalterin und seinem Veranstalter.
Jetzt habe ich ein Problem. Denn um mich vom Magneten zu lösen, müsste ich auch einen Ausgang aus dieser Ansprache finden. In der Vignettierung eures Gesichtsfeldes hat sich das Ende wahrscheinlich schon angekündigt, und es wird ja auch wirklich langsam Zeit dafür. Nur wäre es natürlich fatal, und würde alles zunichte machen, bliebe bei euch jetzt nur so ein U-Gedanke hängen wie Ach, das hat er doch eigentlich ganz nett geschrieben, der nebenfluss oder gar etwas noch Kitschigeres. Nein, die einzige Überlegung, die einem wahren E-Literaten an diesem Punkt würdig ist, lautet selbstverständlich: War das etwa schon alles?
Tja, das war schon alles.


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

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Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 11.02.2020 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss, du bist ja irre.
Nee. Macht Freude, das. smile


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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 11.02.2020 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, das hat er doch wirklich schön geschrieben, der nebenfluss!
Aber ... war das etwa schon alles?

Ne, das war natürlich noch nicht alles. Es fängt überhaupt erst an. Dank aller, die sich am Wettbewerb in welcher Weise auch immer beteiligt haben (einschließlich des Smalltalks), wird der Funke weitergetragen. Auch wenn der Magnet nun wieder saisonbedingt schwächer wird. Wir sehen uns beim nächsten Zehntausender!

Danke, nebenfluss. Wohow


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Es sollte endlich Klarheit darüber bestehen, dass es uns nicht zukommt, Wirklichkeit zu liefern, sondern Anspielungen auf ein Denkbares zu erfinden, das nicht dargestellt werden kann. (Jean-François Lyotard)

If you had a million Shakespeares, could they write like a monkey? (Steven Wright)
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Michel
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Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wir sehen uns beim nächsten Zehntausender!
Und bei der PoKaPro. Und bei der Lesezeichenpoesie. Und beim FFF. Und bei den Langgedichten. Und ...
Von mir auch ein dickes Dankeschön. Ich habe häufig den Eindruck, zur anschließenden Diskussion nicht wirklich etwas beitragen zu können, lese aber aufmerksam mit; nicht nur die E-motionalen Dramen, sondern die Bemühungen, das eigene Verständnis von Literatur weiterzuentwickeln. Und ich hoffe, davon zu profitieren, auch wenn ich das, was ich schreibe, in den seltensten Fällen theoretisch untermauern kann.
Danke an die Diskutanten. Und danke ans Orga-Team – vermutlich unterschätzen wir oft, wie viel Aufwand dranhängt.


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Ab November 2019 im Handel: "Shevon", erster Band der Flüchtlings-Chroniken
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Kiara
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Beiträge: 1008
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Vertreibung. Nur ein Wort mit zwölf Buchstaben. Dass Leben kann dabei nicht narbenfrei bleiben. Schon gar nicht in der Dreihäuserstraße, einem bekannten und gleichzeitig fremden Land.
Der Großmut der Schöpfung, so mag es sein; und doch ist es nur ein Leben in einer Dose mit einem allumfassenden Sperrgebiet, durchzogen von Gleisen, auf denen die Beobachter der Zugfahrten das Idyll zerreißen, wo sonst der Duft von Schnee in der Nase liegt.
Seien Sie froh, dass es nur Risse aus Zuckerwatte sind und Sie nicht mit Pandora's Hell einen shared ride wagen müssen. Im Frühling werden Sie unter Obstbäumen über Einsteins Gravitationswelle nachdenken und einen Ohrwurm, den sie von Marx und Susi in den Kopf gesetzt bekommen, bekämpfen. Urushi Maru, dass wäre die Lösung, oder Josy - alles Poptitanen, die in der fragmentierenden Gesellschaft gegen die Auflösung ihrer Haushalte ankämpfen, bis auch sie ihrer Zugfahrt nach Annexia entgegensehen. Ob sie den Berg hinauffahren, sich selbst im Gepäck oder auch nicht - niemand wird sehen, wie sie dastehen, für gut geachtet, und doch ausklingend, diminuendo, al niente.


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- Das Mahnmal (2019)
- Band 2 (2020)
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a.no-nym
Hobbyautor


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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Dem Michel seim
Des
Michels Dank schließe ich mich gern an

und ergänze
Michel hat Folgendes geschrieben:
Danke an die Diskutanten


und -onkel! (Die sind doch sicher "irgendwie mitgemeint"?)



Michel hat Folgendes geschrieben:
die E-motionalen Dramen

Unwetterwarnung hat Folgendes geschrieben:
Zu Jahresbeginn macht sich starker Magnet-Einfluss bemerkbar (bis 10K). Es herrscht die höchste Warnstufe (tentakelblassblau). Vor umherfliegenden Augäpfeln, lila Pickeln und Apfelringdiebstahl wird dringend gewarnt. Unter dem starken Einfluss des Magneten bilden sich atmosphärische Störungen, die zu schweren Verwirbelungen und unvorhergesehenen Entladungen führen können. Mit Systemstörungen ist bis auf Weiteres zu rechnen. Schulfrei gibt es dafür aber nicht.


Freundlich grüßend
a.
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hobbes
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also hört mal, was ist denn hier los. Lauter Nachrufe, ich dachte, wir diskutieren jetzt noch fleißig?

Und ein Drama hat es auch noch nicht gegeben, allenfalls in Ansätzen! Nein, so kann ich mit diesem Wettbewerb nicht abschließen.
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a.no-nym
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

@hobbes

Also, ich muss erstmal verwinden, dass ich dieses Jahr nicht zum gemeinschaftlichen Spannbettlaken-Falten eingeladen worden bin. Wo ich die Dinger doch das ganze Jahr gesammelt hatte, damit sich das so richtig lohnt ...

Außerdem mache ich mir Sorgen um Nebenfluss. Letztes Jahr hat nämlich auch jemand so einen schönen, langen Text in den Bemerkungsfaden geschrieben. Und dann war der Autor plötzlich weg und wurde nie wieder gesehen.

Diskutieren willst Du? Dann schlag doch mal ein Thema vor. Ich such schon mal was mit Ärmeln, damit ich was zum Hochkrempeln habe smile
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Bananenfischin
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara! love
Und allen, die eins ausgesprochen haben, hier mal ein total undramatisches, alle einschließendes "Danke" fürs "Danke". smile


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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

a.no-nym hat Folgendes geschrieben:
Also, ich muss erstmal verwinden, dass ich dieses Jahr nicht zum gemeinschaftlichen Spannbettlaken-Falten eingeladen worden bin.

Na ja, die Party musste ja dieses Jahr leider ausfallen, da sämtliche Laken krankheitsbedingt total durchgeschwitzt waren.

a.no-nym hat Folgendes geschrieben:
Diskutieren willst Du? Dann schlag doch mal ein Thema vor. Ich such schon mal was mit Ärmeln, damit ich was zum Hochkrempeln habe smile

Nee, ich übernehme dieses Jahr lieber das mit dem Drama. Muss mir nur noch eins ausdenken. Dass mein Text zu schlecht weggekommen ist, fällt ja leider aus.
Ach, ich hab's! Mein Text ist zu gut weggekommen! So geht das ja wohl nicht!
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a.no-nym
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

@Kiara




hobbes hat Folgendes geschrieben:
Mein Text ist zu gut weggekommen! So geht das ja wohl nicht!


Doch. *aufstampf* Genau so geht das. Aber das willst Du ja wohl nicht ernsthaft hier in diesem Faden diskutieren?

Von durchgeschwitzten Laken stand nichts in der Unwetterwarnung!
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Äh, ja. Stimmt. Ich wollte ja noch auf die Kommentare antworten, also auf die zu meinem Text. Und im gar nicht mehr so geheimen Faden wollte ich auch noch was sagen.
Verflixt, ich habe überhaupt keine Zeit für Dramen.
Und die Bettlaken sind auch noch in der Waschmaschine!
Was ein Stress.
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a.no-nym
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Ich wollte ja noch auf die Kommentare antworten, also auf die zu meinem Text.
hobbes hat Folgendes geschrieben:
Verflixt, ich habe überhaupt keine Zeit für Dramen.

Da wäre es doch die elegant-effiziente Lösung, eins mit dem andern zu verbinden (?) ...
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
ich dachte, wir diskutieren jetzt noch fleißig?

Fleißarbeiten fand ich in der Schule schon scheiße.


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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nebenfluss
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Beiträge: 3968
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BeitragVerfasst am: 12.02.2020 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Mein Text ist zu gut weggekommen! So geht das ja wohl nicht!

Was redest du da, dein Text ist überhaupt nicht weggekommen. Er ist immer noch da, soll ich dir den Link schicken?


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Constantine
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Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 12.02.2020 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Vertreibung. Nur ein Wort mit zwölf Buchstaben. Das Leben kann dabei nicht narbenfrei bleiben. Schon gar nicht in der Dreihäuserstraße, einem bekannten und gleichzeitig fremden Land.
Der Großmut der Schöpfung, so mag es sein; und doch ist es nur ein Leben in einer Dose mit einem allumfassenden Sperrgebiet, durchzogen von Gleisen, auf denen die Beobachter der Zugfahrten das Idyll zerreißen, wo sonst der Duft von Schnee in der Nase liegt.
Seien Sie froh, dass es nur Risse aus Zuckerwatte sind und Sie nicht mit Pandora's Hell einen shared ride wagen müssen. Im Frühling werden Sie unter Obstbäumen über Einsteins Gravitationswelle nachdenken und einen Ohrwurm, den sie von Marx und Susi in den Kopf gesetzt bekommen, bekämpfen. Urushi Maru, dass wäre die Lösung, oder Josy - alles Poptitanen, die in der fragmentierenden Gesellschaft gegen die Auflösung ihrer Haushalte ankämpfen, bis auch sie ihrer Zugfahrt nach Annexia entgegensehen. Ob sie den Berg hinauffahren, sich selbst im Gepäck oder auch nicht - niemand wird sehen, wie sie dastehen, für gut geachtet, und doch ausklingend, diminuendo, al niente.

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Literättin
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BeitragVerfasst am: 13.02.2020 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Äh, ja. Stimmt. Ich wollte ja noch auf die Kommentare antworten, also auf die zu meinem Text. Und im gar nicht mehr so geheimen Faden wollte ich auch noch was sagen.
Verflixt, ich habe überhaupt keine Zeit für Dramen.
Und die Bettlaken sind auch noch in der Waschmaschine!
Was ein Stress.


Das wollte ich auch schon seit Tagen loswerden, aber ich komme irgendwie nicht dazu. Hatte alles schon fertig im Kopf. Total kluge Sachen dabei. Für die Nachbesprechung. Und nu: alles versehentlich mit im Vollwaschgang. Und weichgespült. Und geschleudert. Das ist jetzt alles total ... hmpf.


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when I cannot sing my heart
I can only speak my mind
- John Lennon -

Christ wird nicht derjenige, der meint, dass "es Gott gibt", sondern derjenige, der begonnen hat zu glauben, dass Gott die Liebe ist.
- Tomás Halík -

Im günstigsten Fall führt literarisches Schreiben und lesen zu Erkenntnis.
- Marlene Streeruwitz - (Danke Rübenach für diesen Tipp.)
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Lalanie
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Beiträge: 58
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BeitragVerfasst am: 14.02.2020 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wunderbar, Kiara love!!
Von mir auch noch ganz unkreativ und direkt ein großes Danke schön an die Ausrichter des Wettbewerbs! Das ist unheimlich viel Arbeit und hat uns eine sehr schöne Zeit bereitet. Vielen Dank dafür!!
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