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Huntress
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 30
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 06.12.2019 15:13    Titel: Samstag eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Gelangweilt drückte der fette Typ hinter dem Steuer die Tasten für das Wechselgeld.
Sie steckte es zusammen mit den Tickets in ihre Hosentasche und schob sich durch die Absperrung.
Der Bus fuhr so ruckartig los, dass es sie nach hinten warf.
„Man ey, kann der nicht warten, bis wir sitzen“,fluchte ihre Freundin.
Katrin klammerte sich an einer Stange fest. „Wir sind auch so schon zu spät.“
Christina war weniger nachsichtig. „Penner!“
Schwankend ließen sie sich gegenüber auf einem Vierersitz fallen.
Chris schlug die Beine übereinander. „Hoffentlich hat er nicht zu viele Weiber eingeladen.“
Eine ablehnende Falte bildete sich auf ihrer Stirn.  
„Warum? Angst vor Konkurrenz?“
Die schlanke Blondine betrachtete sie abschätzend. „Was soll das denn heißen? Bin ich jetzt ne Nutte, nur weil ich kein Bock auf Zickenterror hab?“
Kate musterte sie kurz. Knallroter Lippenstift, schwarz verklebte Wimpern, viel zu tiefer Ausschnitt. „Blödsinn.“
Eigentlich war Chris das Wochenende gekommen, um gemeinsam für die Berufsschule zu lernen. Aber kaum hatte Katrins Mutter das Haus verlassen, hatte ihre Freundin sie über die wahren Pläne des Abends informiert.
Dabei wäre es wirklich nötig. Immerhin haben wir bald Zwischenprüfung. Sie versuchte sich den Inhalt ihrer Karteikarten ins Gedächtnis zu rufen. Vergeblich.
Das blonde Mädchen überprüfte indes die Makellosigkeit ihres Make-ups mit einem kleinen Spiegel.
„Außerdem, wenn wir die Männer für uns haben, kommst du vielleicht auch mal zum Zug“,nahm sie den Faden wieder auf. „Und Hassan´s Freunde sind echt total nett. “
Kate schnaubte. „Sind das die gleichen, mit denen er in der Schule rumhängt?“
„Weiß nicht, denke Mal schon. Warum? Hast du ein Problem damit?“
Sie packte den Spiegel zurück in die kleine, pinke Handtasche und kramte dafür ihr Handy raus.
„Ach Quatsch“, murmelte Kate. Doch klar hab ich damit ein Problem!
Hassan war die neuste Flamme ihrer Freundin. Chris kannte ihn aus der Schule, die neben ihren Berufszweig auch diverse andere Bildungswege beherbergte.
Er machte eine Maßnahme vom Arbeitsamt und musste in dessen Rahmen die Schulbank drücken. Sie selber kannte ihn nur flüchtig, von den Pausen, aber das genügte ihr.
Er und seine Gruppe waren ihr irgendwie zu aufdringlichen und laut. Kate verzog sich meistens wenn sie auftauchten, um mit Chris zu reden. Sie kam mit der fremden Art der Südländer einfach nicht klar.
Wollte es gar nicht, auch wenn ihr der Gedanke peinlich war.
Außerdem fand sie, dass Christina komisch geworden war, seit sie sich mit denen traf.
Gedanken versunken sah Kate aus dem Fenster. Es wurde bereits dunkel. Die Scheibe begann ihr Gesicht zu reflektieren.  
Um sich abzulenken, betrachtete sie die verschwommenen Konturen und verglich sie unbewusst mit denen ihrer Freundin.
Besser? Schlechter? Schön fand sie sich nie, aber zufrieden konnte sie wohl trotzdem sein.
Es war kein hässliches Gesicht, vielleicht war der Ausdruck darauf eher ernst als sinnlich und die Nase etwas zu breit. Aber sie mochte die Form ihrer Augen und die der Lippen. Ihre Haare allerdings...
 Sie drehte sich wieder zu Christina um, die eine scheinbar endlose SMS in ihr Handy hämmerte.
„Sag Mal, findest du nicht, dass dieser Zopf lächerlich aussieht? Es wirkt, als wäre ich gerade erst zehn Jahre alt...“ Unbewusst fuhren ihre Hände zu dem Pferdeschwanz.
Auf anraten von Chris, war er hinter ihrem linken Ohr gebunden.
Ein flüchtiger Blick. „Hm, ich weiß nicht. Ja vielleicht n bisschen.“
Sie legte das Telefon beiseite. „Du trägst nie ein Zopf, es ist eben ungewohnt.“
Genervt zog Kate das Gummi aus den Haaren und ordnete sie dürftig.

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Rodge
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 567
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 07.12.2019 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Huntress,

ich finde den Text schön geschrieben, dennoch bin ich an einigen Dingen hängen geblieben.

Ich frage mich, ob das für ein Buch ab 14 nicht schon zu sehr Erwachsenensprache ist. Um ehrlich zu sein, mit Jugendbüchern kenne ich mich nicht aus, vielleicht solltest du noch mal prüfen, ob das passt.

Deine Formatierungen (i - /i) funktionieren im Text nicht und ich verstehe auch nicht, was sie bewirken sollen. Die Texte, die ich lese, kommen immer ohne Formatierung daher.

Etwas abgedroschen finde ich den "Trick" wo sie sich selbst im Fenster sieht, damit der Autor die Chance hat, zu beschreiben, wie sie aussieht. Ich persönlich finde es nicht wichtig, dass die Leser die gleichen Vorstellungen über das Aussehen haben, wie der Autor. Lass es offen und die Leser machen sich ihre eigenen Vorstellungen.

Aber alles nur mein persönlicher Geschmack, andere mögen das anders sehen, dennoch habe ich deinen Text gern gelesen.

Grüße
Rodge
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Susanne2
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 774
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 09:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Huntress,

den Text habe ich gelesen und frage mich nun, ob es hier ein Anfang einer längeren Geschichte sein soll, oder eine Kurzgeschichte mit einer Momentaufnahme?

Die Aufteilung von Beschreibung, Gedanken und Dialogen gefällt mir ganz gut, das macht die Geschichte lebendig.
Inhaltlich bin ich noch unschlüssig. Warum kann Katrin sich nicht äußern gegenüber einer Freundin, wenn sie doch Bedenken mit deren neuen Freund(en) hat? Fühlt sie sich unterlegen? Will sie einfach "dazugehören"? Eigentlich sollte ihr klar sein, dass sie nun den ganzen Abend in ungeliebter Gesellschaft verbringen wird, weil ihre "Freundin" sich bestimmt nicht um sie kümmern wird - traurige Aussichten.

Wenn es eine abgeschlossene Geschichte sein soll, stört es mich, dass die beiden Mädchen nicht von Anfang an mit der verkürzten Form ihres jeweiligen Namens auftauchen - wenn es der Beginn einer längeren Geschichte ist, könnte man das irgendwann mit der gegenseitigen Anrede lösen. Hier ist es mir einfach zu schnell, weil ich ja eben erst anfange, mich mit den Personen zu beschäftigen.

Du siehst - hier brauche ich noch mehr Infos von Dir, um diesen Text richtig einzuordnen, trotzdem gern gelesen!

Liebe Grüße
Sanne


_________________
Das Leben geht immer weiter - bis zum Tod.
(S.E.- BJ 1959)

----------------------------------------------------------
Wer seinen Kopf verliert, beweist damit noch lange nicht, dass er vorher einen gehabt hat ...
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr gut. Und endlich mal Namen am Anfang!

_________________
LG
Ralphie
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Ichlesehier
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Beiträge: 19



BeitragVerfasst am: 07.12.2019 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde auch, es liest sich prima. Schöner Stil.
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Huntress
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 30
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 07.12.2019 14:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen
Vorab vielen Dank für das lesen und die Kritik.
Ich muss leider gestehen, dass ich keine große Ahnung von Internetkommunikation habe. Bitte seht es mir nach, wenn meine Formulierungen etwas gestelzt wirken smile

@Rodge
Zum Thema Jugendbuch:
Das stimmt, dass sollte ich ändern. Es fällt mir schwer, die Geschichte einzuschätzen, gerade weil ich sie mir als eine Art "Mahnung" gedacht habe. Frei nach dem Motto "Achtet auf eure Gedanken, denn sie werden Worte usw"
Vielleicht kann ich sie erst einmal unter Sonstiges abspeichern?

Bei den seltsamen Satzzeichen hatte ich schlicht keine Ahnung wie man Textzeilen schräg setzt. Wenn du mir da weiterhelfen könntest, wäre ich dir echt dankbar Smile


@Susanne2
Es ist der Anfang des ersten Kapitels einer Geschichte die bis jetzt ca 12 Kapitel umfasst.
Bei Katrin versuche ich tatsächlich ein solches Bild zu schaffen, damit es die "Richtung" die sie einschlägt nachvollziehbar macht.
Ich hoffe es gelingt mir in den nachfolgenden Teil, ohne über die Stränge zu schlagen.
Bis dahin vielen Dank für deine Einschätzung Smile
und liebe Grüße zurück

@Ralphie
Da bleibt mir nur ein vorsichtig optimistisches Danke
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:


Bei den seltsamen Satzzeichen hatte ich schlicht keine Ahnung wie man Textzeilen schräg setzt. Wenn du mir da weiterhelfen könntest, wäre ich dir echt dankbar Smile



Einfach auf "Kursiv" klicken.


_________________
LG
Ralphie
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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Huntress hat Folgendes geschrieben:
Bei den seltsamen Satzzeichen hatte ich schlicht keine Ahnung wie man Textzeilen schräg setzt. Wenn du mir da weiterhelfen könntest, wäre ich dir echt dankbar Smile

Du hattest alle Formatierung deaktiviert, indem du in den Optionen "BBCode in diesem Beitrag deaktivieren" gesetzt hattest. Dann geht natürlich nichts mit kursiver Schrift. Ich hab das mal korrigiert.


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xYami
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BeitragVerfasst am: 08.12.2019 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Huntress,

dein Ansatz ist im Prinzip interessant. Mich hat er allerdings nicht wirklich mitgerissen.

Ich fang mal oben an:

---
Den Einstieg finde ich gelungen. Bis zur wörtlichen Rede.

„Man ey, kann der nicht warten, bis wir sitzen“,fluchte ihre Freundin.

Hat sie nun zwei Freundinnen oder sagt das Christina? Etwas verwirrend.

Katrin klammerte sich an einer Stange fest. „Wir sind auch so schon zu spät.“

Dann ist es doch gut, wenn der Busfahrer schnell losfährt und keine Zeit verliert, oder nicht?.

Christina war weniger nachsichtig. „Penner!“

Wer war denn nachsichtig?

---
Danach folgt ein kleiner Stolperstein für den Leser.

Chris schlug die Beine übereinander. „Hoffentlich hat er nicht zu viele Weiber eingeladen.“

Dazu hat sich Susanne bereits geäußert. Bei dem Begriff "Weib" habe ich zuerst an eine männliche Person gedacht, was mich aus dem Text geworfen hat.

Die Umschreibung "ablehnende Falte" hat mich stutzig gemacht. Dann folgt eine Beschreibung Christinas und eine kleine Rückblende über den eigentlichen Grund ihres Treffens.
Insgesamt wird ein sehr negatives Bild von Christina gezeichnet, was sicherlich deine Absicht war.

---
Dann wird Hassan eingeführt. Begleitet von einigem Infodump.

Schule, die neben ihren Berufszweig auch diverse andere Bildungswege beherbergte.

Das hat eine Berufsschule so an sich und interessiert kaum.

Er machte eine Maßnahme vom Arbeitsamt und musste in dessen Rahmen die Schulbank drücken.

Wenn die Info schon sein muss, dann geht das auch prägnanter.

Sie selber kannte ihn nur flüchtig, von den Pausen, aber das genügte ihr.
Er und seine Gruppe waren ihr irgendwie zu aufdringlichen und laut. Kate verzog sich meistens wenn sie auftauchten, um mit Chris zu reden. Sie kam mit der fremden Art der Südländer einfach nicht klar.
Wollte es gar nicht, auch wenn ihr der Gedanke peinlich war.


Mir würde zum Beispiel das hier schon reichen:
Kate kannte ihn vom Pausenhof, Hassan und seine Clique suchten oft nach Chris. Doch schon nach der ersten Begegnung hatte sie begonnen, ihnen aus dem Weg zu gehen.


Ihre Motive könnten später erläutert werden.

Außerdem fand sie, dass Christina komisch geworden war, seit sie sich mit denen traf.

Da wird es interessant für mich. Leider wird diese Empfindung nicht weiter ausgeführt.
---
Darauf folgt das Erscheinungsbild der Protagonistin, die sich mit ihrer Freundin vergleicht. Der Trick mit dem Spiegel ist wirklich etwas abgedroschen. Ansonsten ist mir nur ein Logikproblem aufgefallen.

verglich sie unbewusst mit denen ihrer Freundin.

Ist ihr nicht bewusst, dass sie sich vergleicht?

---
Der Text endet mit einem etwas verwirrenden Dialog über den Zopf der Protagonistin.

Auf anraten von Chris, war er hinter ihrem linken Ohr gebunden.
Ein flüchtiger Blick. „Hm, ich weiß nicht. Ja vielleicht n bisschen.“
Sie legte das Telefon beiseite. „Du trägst nie ein Zopf, es ist eben ungewohnt.“
Genervt zog Kate das Gummi aus den Haaren und ordnete sie dürftig.


Warum sollte Chris ihr dazu raten, um danach wieder davon abzuraten?

---
Du schreibst, Christina verhält sich komisch. Was verleitet Katrin zu dieser Behauptung? Ist Christina vielleicht seitdem sie Hassan kennengelernt hat so auf ihr Aussehen bedacht?

Dein Text ist sicherlich gut geschrieben und die Dialoge sind durchweg lebhaft gestaltet.
Mir persönlich fehlt aber der Angelpunkt, der mir im Kopf bleibt.

---
Wie immer nur meine Meinung. Ich freue mich über jeden Diskurs.

LG,
Yami
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Rodge
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Beiträge: 567
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 08.12.2019 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht, es haben sich schon viele dazu gemeldet...
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Huntress
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 30
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 08.12.2019 13:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank sleepless_lives für die Hilfe mit dem BBCode 😊

Liebe xYami,
bei dem vorletzen Punkt mit dem unbewussten Vergleich, magst du Recht haben, dass Wort werde ich weglassen.  Was mich allerdings geradezu verstört hat, ist dass du mit dem Begriff "Weib" (was ja nun nichts anderes ist, als ein anderes Wort für Frau) etwas männliches assoziierst.
Trotzdem freut es mich, dass du dich mit dem Text so kritisch auseinander gesetzt hast.
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xYami
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 21
Beiträge: 26



BeitragVerfasst am: 08.12.2019 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

Huntress hat Folgendes geschrieben:
Was mich allerdings geradezu verstört hat, ist dass du mit dem Begriff "Weib" (was ja nun nichts anderes ist, als ein anderes Wort für Frau) etwas männliches assoziierst.


Das habe ich sehr missverständlich formuliert. Ich meinte, dass ich bei "Chris" an einen Mann gedacht habe, da das Wort "Weib" ja eher vom männlichen Geschlecht gebraucht wird.
Im Nachhinein hätte ich das wohl weglassen können.

Man liest einmal den "richtigen" Namen und dann folgt schon der Spitzname. Das hat mich ein wenig gestört, weil ich Chris zuerst für eine andere Person hielt.
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Huntress
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Alter: 30
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 29.12.2019 17:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eine dreiviertel Stunde später kamen sie an.
Die Haltestelle, die Hassan ihnen als Treffpunkt genannt hatte, lag am Rande einer kleinen Stadt.
Katrin kannte die Gegend nicht. Wie bei so vielen anderen Menschen, spielte sich ihr Leben nur an den Orten ab, die ihr vertraut waren.
Nervös stand sie auf und zog ihr Oberteil gerade.
Ihr Empfangskomitee wartete bereits und hieß sie mit lautem Gegröle willkommen. Kate streifte die drei Jugendlichen mit einem flüchtigen Blick.
Natürlich waren es die gleichen wie von der Schule. Und ganz offensichtlich warteten sie schon länger. Der Mülleimer lag abgetreten auf dem Boden, überall verstreute sich der Abfall.
In dem Bus saß offenbar jemand, den sie kannten.
Denn während Chris und sie Hassan begrüßten, donnerten die beiden anderen gegen die Scheiben. Mit ausufernden Gesten brüllten sie etwas in ihrer Muttersprache.
Kate begann sich fremd zu schämen.
Müssen die denn auch jedes Klischee erfüllen? Wehmütig sah sie dem Bus hinterher.
Ich hätte nie aussteigen sollen.
„Hey Kate komm mit. Hassan meint, wir können  im Schrebergarten seiner Eltern feiern.“
„Ja Alda, isch´wör. Da können wir die Mucke voll aufdrehen oda?“
Sie blinzelte. Stimmt, da war ja noch was. „Oh mein Gott“, Kate hoffte das sie leise genug sprach.
„Er sollte wirklich erst mal zum Sprachunterricht, bevor er auf den Arbeitsmarkt geschmissen wird.“
Chris knuffte ihr in die Seite. „Halt die Klappe Katrin“, zischte sie.
Kate schluckte die bissige Entgegnung mühsam hinunter. Christina hatte ja recht, aber diese „Kanak Sprak“ ging ihr jedes mal auf die Nerven.
Stumm ging sie hinter den anderen her. Sie war wütend darüber, dass Chris sie überredet hatte, auf diese Feier zu gehen.
Ich bin eigentlich selber schuld, was lass ich mich auch immer von ihr breitschlagen. Ich mag die Typen nicht mal.
Sie dachte kurz an Achmed, ihren Mitazubi. Er war Syrer und war vor zwei Jahren alleine nach Deutschland gekommen.
Als Sohn eines Zahnarztes, hatte er gehofft, hier ebenfalls Zahnmedizin studieren zu können. Der Traum hatte sich nicht erfüllt, dafür lerne er nun wie sie Zahntechnik.
Gegen ihn hatte sie nun wirklich nichts.
Nicht das er sie als Mann interessiert hätte, aber wenigstens machte es Spaß mit ihm zu reden - sanft und klug wie er war.  
Diese Gruppe allerdings... Ihre schlechte Meinung festigte sich mit jedem Schritt.
Untereinander redeten sie ausschließlich in ihrer Sprache und das Deutsch dass sie sprachen klang furchtbar.
Wie können die hier geboren sein und schlechter Deutsch sprechen, als Achmed? Irgendwas ist da doch schief gelaufen. Ein vertrautes klicken riss sie aus den Gedanken.
Springmesser? Sie sah sich um und tatsächlich, einer von der Gruppe hatte aus dem nichts eine Klinge gezaubert und begann wahllos Autos zu zerkratzen.
„Hey sag Mal spinnst du?“
„Kate lass es!“ Chris zog sie weiter. „Wer so ne Karre fährt ist eh gegen alles versichert.“
Einen Moment war sie versucht ihrer Freundin eine Standpauke zu halten. Das war genau die Art von Vandalismus, auf den Christina neuerdings stand.
Katrin wusste, dass sie irgendetwas hätte unternehmen sollen. Aber dann klappte sie wiedermal den Mund zu und löste die Fäuste, die sie unbewusst gemacht hatte.
Christina schien es nicht gemerkt zu haben. Grinsend reichte sie ihr eine Flasche weiter, von der ein stechender Geruch ausging.
Kate lehnte dankend ab.
„Bist du jetzt zickig, oder was?“, schnaubte ihre Freundin. „Da hätten wir ja gleich bei dir Zuhause bleiben können.“
„Was ja auch ursprünglich der Plan war“, gab sie gereizt zurück.
Chris hob die Augenbrauen. „Okay, tschuldigung. Hast ja recht, ich dachte nur dass ein bisschen Spaß dir guttun würde.“
„Ja, super spaßig.“ Etwas besänftigt nickte sie in Richtung Flasche.
„Was trinkst du da überhaupt für ein Zeug?“
Die Blondine zuckte mit den Schultern und nahm noch einen Zug. „Keine Ahnung, hatte Hassan mit, knallt aber ordentlich.“ Sie hustete. „Ich glaub Wodka-Cola.“
Katrin rollte mit den Augen. „Na dann guten Durst. Ich werd mich an Flaschenbier halten, wenn sie  welches haben sollten.“
„Klar, die haben alles.“
„Ja, dass befürchte ich auch“, murmelte sie leise.

Der Schrebergarten sah zu ihrer Überraschung recht ordentlich aus. Ein kleines Gemüsebeet und das Gartenhäuschen dominierten das Bild.
Rund um die Terrasse war ein Holzzaun als Sichtschutz angebracht.
Die Feier lief wohl schon, denn ihnen schallte Musik entgegen. Kate atmete tief ein. Augen zu und durch. Außer ihnen waren noch vier weitere Freunde von Hassan anwesend.
Die Hoffnung ihrer Freundin wurde erfüllt, sie waren die einzigen Mädchen. Im Gegensatz zur Blondine, war sie nicht sehr froh darüber.
 Eine Zeitlang saßen sie an dem weißen Campingtisch. Katrin beteiligte sich nicht an den den  Unterhaltungen.
Sie hatte schlechte Laune, ihr passten die Leute nicht, ihr passte die Musik nicht. So langsam wie möglich trank sie ihre Cola und daddelte an ihrem Handy, bis das Akku nahezu aufgebraucht war.
Chris und die anderen wurden zunehmend betrunkener und die Hemmschwelle fiel.
Nachdem zum wiederholtem Male versucht wurde, ihr Getränk „aufzupeppen“, stand sie auf und ließ sich ein paar Meter entfernt auf einer Hollywoodschaukel nieder.  
Das Gestell knarzte, als sie sich mit den Füßen anstieß. Es war ein klagendes Geräusch, dass so gar nicht mit den ausgelassenen Stimmen der Jugendlichen harmonieren wollte.
Was ist jetzt falsch, die Feiernden, oder die Stille um sie herum?
Katrin sah sich um. In den anderen Gärten herrschte Dunkelheit, Ruhe.
Wir passen nicht in das Bild. Das schrille Gelächter von Chris wehte zu ihr herüber. Wir?
Mit Scham dachte sie an die Hoffnungen, die sie sich insgeheim gemacht hatte. Ihre Mutter belügen, von Zuhause ausbrechen, etwas verbotenes tun.
Es hatte nach  Abenteuer geschmeckt, Nervenkitzel. Sie fühlte sich so einsam das es wehtat und einen kurzen Moment suhlte sie sich darin.
Dann sah sie die drei Gestalten auf sich zu marschieren und ihre Stimmung schlug in Gereiztheit um. Der schon wieder.
Einer von Hassans Freunden, der Kerl mit dem Messer, war über den Abend immer wieder zu ihr gekommen. Hatte ihr Zigaretten, Bier und seine Gesellschaft angeboten.
Das eine wie das andere, hatte sie nicht locken können. Nun kam er in Begleitung von zwei weiteren Südländern auf sie zu marschiert.  Die drei stellten  sich empfindlich nahe um sie herum.
Dieses hartnäckige Exemplar von Mann, mit glänzend zurückgegelten Haaren und Gockelgang, hielt ihr ein volles Glas vor die Nase.
„Da trink.“
„Ich will nichts trinken.“
„Ey werd mal locker, oder?“ Kate schüttelte den Kopf, das Grinsen in seinem Gesicht stieß sie ab.
 Diese buschigen Brauen und die nichtssagenden Augen, wie bei einem Huhn.
Nicht ihr Fall, absolut nicht ihr Fall.
„Ich möchte wirklich nicht.“
„Ey komm schon, für misch.“
Er beugte sich näher zu ihr rüber, so dass sie seinen sauren Atem riechen konnte.
„Isch´wör is iebergeil.“ Angewidert lehnte sie sich zurück.
„Nein danke.“ presste sie hervor „Es ist glaub ich das beste, wenn wir jetzt fahren.“
Sie stand auf und wollte sich an ihnen vorbei drücken, doch er packte ihren Arm. Es tat weh, aber sie ließ es sich nicht anmerken.
„Lässt du misch stehn, was?“, meinte er „Ihr seit mit Bus gegeht? Dings sch´wör kommt nisch.“
Sie riss sich los und machte sich unter Gelächter auf die Suche nach ihrer Freundin.
Diese saß auf Hassans Schoß und kicherte, während er ihr sonst was ins Ohr flüsterte.
„Chris mir reicht es, lass uns gehen.“ Keine Reaktion. „Christina!“
„Wasn?“ aus glasige Augen schaute die Blondine sie an.
Kate fluchte innerlich. Klasse, genau das hat mir jetzt noch gefehlt. Die ist ja komplett dicht.
Zumindest hoffte sie, dass es nur der Alkohol war. Denn auch das ein oder andere Drogenexperiment gehörte seit neustem zum Lebensstil ihrer bisherigen Freundin.
„Lass uns los, ich hab echt keine Lust mehr.“
„Man neee! Is doch voll chillig.“
„Ne is gut“, lallte ihr Verehrer „Disko, oda?“
Er schob Chris beiseite und stand umständlich auf, um den anderen Bescheid zu geben.
„So meinte ich dass nicht, ich...“
„Komm Kate“ , sie hackte sich bei ihr unter. „Das wird lusig.“
„Ja klar, es war ja auch so nett bisher.“ Falls das Mädchen ihren Sarkasmus überhaupt noch registrierte, ging sie nicht darauf ein.
Eigentlich sollte ich sie stehen lassen und alleine nach Hause fahren. Dachte Katrin genervt.
Aber so selbstzerstörerisch die Tendenz auch war, sie fühlte sich für Christina verantwortlich. Richtige Freunde lassen sich nicht im Stich.

Die Gruppe setzte sich in Richtung Innenstadt in Bewegung.  
Mit dem geraden und vor allem aufrechtem Gang, war es bei Chris vorbei und obwohl sie sich von Kate stützen ließ, stolperte sie oft.
Auch mit dem Sprechen wollte es nicht länger klappen.
„Der da mitn grünen Dings. Du er had mich totaaal ausefragt.“ kicherte sie „Das is die Chance, rann da.“
Kate seufzte tief. Das Gewicht an ihrem Arm wurde immer schwerer.
„Der ist nun überhaupt nicht mein Typ.“
„Wasn? Pff, hasu was beseres? Du Jungfrau...“
„Na danke dafür.“ Sie machte sich von ihr los und vergrub ihre Hände in den Taschen.
Das war ein wunder Punkt bei ihr und nur Christina wusste davon.
Denn trotz ihrer neunzehn Jahre und den paar Jungs mit denen sie sich verabredet hatte, war es nie zu mehr gekommen.
Nicht das keine Gelegenheiten gab, aber sie verfolgte die romantische Auffassung, dass ihr erstes Mal etwas besonderes sein sollte.
Mit der Dunkelheit, war die Kälte gekommen und sie bedauerte fröstelnd, keine dickere Jacke angezogen zu haben.
Tagsüber war es für Ende April ungewöhnlich warm gewesen und sie hatte sich trotz besseren Wissens darauf verlassen, dass es so bleiben würde.
Die Schrebergarten Kolonie lag etwas außerhalb und es dauerte, bis die Häuserreihen dichter wurden.  
Von weitem sah man die Türme einer Fabrik. Offenbar war die Stadt größer, als sie gedacht hatte. Allerdings wirkte die Gegend, durch die sie liefen schäbig.
Die Straße war zwar geflickt, aber trotzdem noch übersät mit Schlaglöchern und im trüben Licht der Straßenlaternen konnte man die verblichene Farbe der Fassaden erahnen. Ein paar der blinden Fenster waren eingeschlagen.
Traurig. Sie schlang die Arme um sich. Kate hatte bald die Orientierung verloren.
Es viel ihr auch zunehmend schwerer, Chris nicht einfach bei dem Haufen zu lassen und nach Hause zu fahren. Einer der Gründe kam gerade wieder auf sie zu.
 „Ey, na´s geht?“
Oh man bitte nicht! Kate verkrampfte sich und sah stur geradeaus. Davon ließ sich der Schwarzhaarige nicht beirren. Im vertrauensvoll gesenktem Tonfall sprach er weiter.
„Höma, is okay weißt du? Du sagst trinkt nisch? Ey weist isch trink auch nisch! Is nisch gut, oda.“ Jede seiner Ausführungen wurde durch ausufernde Handbewegungen untermalt.
„Isch´wör bist du voll süß.“
Kate überlegte fieberhaft, wie sie ihm klar machen könnte abzuziehen. So registrierte sie erst gar nicht, dass er einen Arm auf ihre Schulter gelegt hatte.
„Höma, is scheiße mit Disco. Kommst du zu mir. Schwör wird rischtig geil.“ Sie spürte die tastende Hand auf ihren Hintern.
Empört stieß sie ihn weg. „Bist du bescheuert? Lass gefälligst die Finger von mir!“
Er streckte die Hände von sich, Handflächen nach außen. „Lässt du misch wida stehen scheiß Fotze? Hure aldda, verpiss disch doch.“
Gut, es reicht
Wütend wirbelte sie herum und stapfte zu ihrer Freundin. Diese hing an der Seite ihres Verehrers und ließ sich gerade einige Wörter türkisch beibringen.
Ob er in seiner Sprache genauso pfuscht? Ey Allah ist groß Digger isch´wör Sie musste fast lachen bei dem Gedanken.
„Hey Chris, mach was du willst, mir wird’s zu blöd. Ich ruf mir jetzt ein Taxi!“
Sie wandte sich zum gehen, aber Christina hielt sie fest.
„Was solln das“ maulte sie, „Ich muss doch mit, nich ohne mich gehen.“
Hassan zog sie dichter an sich rann. „Schläfst du bei mir, ja?“ Er lachte.
„Lass sie in Ruhe. Gut dann komm.“ Sie kramte in ihrer Handtasche nach dem Handy.
Das darf doch nicht wahr sein! Sie stöhnte innerlich, als sie das schwarze Display sah.
Akku leer, das ist so typisch!
Sie wollte gerade Chris nach dem ihren fragen, als plötzlich laute Gesänge zu hören war. Irritiert blieb sie stehen und tatsächlich tauchte in dem Moment zwei Straßen weiter eine Gruppe von Leuten auf.
Kate erstarrte. Es waren alles Männer Mitte zwanzig. Grölend und mit ausladenden Schritten beschlagnahmten sie den kompletten Bürgersteig und den Großteil der unbefahrenen Straße.
Zwei von ihnen trugen einen Bierkasten, der Rest hatte sich mit Flaschen bewaffnet.
Aus einem Bauradio dröhnte unmissverständliche Hassmusik.

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Huntress
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BeitragVerfasst am: 29.12.2019 19:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Moin moin,
anbei ein größerer Teil von dem ersten Kapitel.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den weiteren Handlungsstrang hier präsentieren kann.
Die Geschichte ist mittlerweile recht umfangreich, aber ich komme nicht weiter und bräuchte jemanden, der sie sich durch ließt und sagt,
kann man machen, oder lass es einfach.
Vielleicht mag mir jemand privat dazu schreiben.
Ich würde mich freuen.
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Rodge
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BeitragVerfasst am: 30.12.2019 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Huntress,

ich finde auch diesen Teil gut geschrieben, auch wenn ich glaube, dass der Text noch etwas Detailarbeit benötigt. So finde ich beispielsweise dass mit der Gossensprache übertrieben (auch wenn das sicher zu dem Kolorit passt).

Auch ist es mir an manchen Stellen zu klischeehaft, z. B. bei der Szene mit dem Messer (wobei es sein kann, dass du das Messer nennst, weil es später noch eine Bedeutung hat). Das führt dann auch dazu, dass ich zu wissen glaube, wie die Geschichte weiter gehen wird (wenn sich eben alle so verhalten, wie die Klischees das erwarten lassen).

Dennoch finde ich es gut geschrieben und du solltest es auf jeden Fall weiter schreiben. Wenn es mein Text wäre, würde ich zunächst zu Ende schreiben und dann die Detailarbeiten mit der ersten Überarbeitung machen. Wenn du dann einen Teil davon hier in der Werkstatt einstellst, bekommst du bestimmt zahlreiche Hinweise, wie du den Text verbessern kannst.
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Huntress
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BeitragVerfasst am: 01.01.2020 15:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Rodge
Danke für deine Rückmeldung.
Das mit der "Gossensprache" hat mich tatsächlich auch lange beschäftigt.
An meiner eigenen Berufsschule war sie zwar oft zu hören, allerdings in vielen unterschiedlichen Ausprägungen und da es mir generell schwer fällt, Sprache in Wörtliche Rede zu übersetzen (Slang, Dialekt, Gemütszustand), habe ich mir in dem Fall tatsächlich viel Hilfe aus den Büchern von Philipp Möller gesucht. Das kam dem gehörten oft am nächsten.

Klischee klingt gar nicht gut. Die Gruppe mit der Katrin am Anfang unterwegs ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Vielleicht habe ich sie deswegen etwas stiefmütterlich behandelt. Denn eigentlich wollte ich in der Geschichte mit ein paar Klischees brechen.

Danke für deinen Rat und die Ermutigung, den Text fertig zu stellen.
Ich werde es genau so versuchen.
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x40
Erklärbär


Beiträge: 1



BeitragVerfasst am: 03.01.2020 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt dein Stil. Es lässt sich gut und flüssig lesen, bin auf mehr gespannt. Daumen hoch
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