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Hell


 
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RedEyedDwarf
Erklärbär


Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 04.12.2019 12:34    Titel: Hell eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hell

Kapitel 1: Fallen

Ausgestreckt wie fallengelassen lag sie da, auf dem trockenen und krümeligen Boden. Ihre Arme und Beine glichen zerbrochenen Zahnstochern, so krumm und spindeldürr wie sie waren. Schwüle Hitze umwarb ihren nackten Körper. Ihr langes blondes Haar lag, als wäre es von einem langen Spiel mit dem Herbstwind müde geworden, auf der Erde und müsse sich nun erholen. Ihr nacktes Antlitz glich dem eines Engels, besaß sie doch lange schlanke Beine, eine wohlgeformte Hüfte, einen Prallen weichen Busen, zarte Finger einer Klavierspielerin, weiße straffe Haut und ein Gesicht so vollkommen das selbst der Teufel höchstpersönlich sie geliebt hätte.
Doch ihre vollkommene Schönheit wurde getrübt, von einer langen Narbe die sich um ihren rechten Oberarm schlängelte. Die Narbe wirkte noch frisch, wie gerade erst verheilt, war sie doch noch rot und wulstig. Sie wirkte wie ein Riss, ein Abbruch auf der sonst so geliebten Porzellanpuppe. Doch sie war heruntergefallen. Ein Stück hatte sich gelöst. Sie war nun nicht mehr vollkommen.
Man hatte versucht es zu kitten, doch das Ergebnis war nicht zufriedenstellend.
Man hatte versucht sie wieder ins Regal zu stellen, doch der Anblick war nicht der mehr der selbe.
Man hatte versucht sie zu ignorieren. Nicht zu sehen.
Doch es war noch da. Nicht weg zu denken.
Also warf man die Puppe weg.
So lag sie nun da, wie eine weggeworfene Porzellanpuppe die niemand mehr will.

Doch das war sie nicht. Sie war ein Mensch mit Gefühlen.
Sie lebte.

Ihr Herz pochte wild in ihrer Brust. Ihre Lungen füllten sich mit der abgestandenen Luft ihrer Außenwelt. Ihre Hände konnten den körnigen, trockenen Boden unter sich spüren. Ihre Finger zuckten. Griffen danach.

Doch. Da. Sie war sich des Lebens sicher.

Sie war schwach das merkte sie. Zu schwach für klare Gedanken, doch der Gedanke des Lebens war stark, ließ sie sich weiter bewegen.
Ein erneutes Zucken, diesmal in ihren Zehen. Sie versuchte sie einzukrallen, sich selbst zu spüren. Und als es gelang, durchströmte sie eine derartige Freude und Zuversicht, die ihren Sorgen und ihrer Schwäche Flügel verlieh und auf einem gewaltigen Strom davon trug.
Mit nun klareren Gedanken und Endorphine in jeder Zelle ihres Körpers, richtete sie ihre dünnen Arme, drückte sich hoch und öffnete ihre Augen.
Doch die Welt um sie herum drehte sich wie in einem Karussell.
Farben und Konturen flossen in einander, liefen sie schwanken, zur Seite kippen und sich übergeben.
Grüne gallertartige Flüssigkeit lief schwallartig aus ihrem Mund. Sie versuchte sich wegzudrehen, da allein der Anblick dazu führte, dass ihr die Übelkeit wieder wie ein Käfer den Hals hochkroch.
Schweißperlen bildeten sich auf ihrer makellosen Stirn und bahnten sich ihren Weg über ihre zarten Wangen. Sie musste die Augen schließen, sich sammeln, tief Einatmen.
Eine unsichtbare Hand legte sich um ihren Magen, drückte ihn zusammen. Hitze stieg in ihrem Körper auf, nur um von einem Eiskalten Schwall weggespült zu werden.

Ausatmen.

Langsam beruhigte sich ihr zerbrechlicher Körper. Die kleiner Körner unter ihren Fingern waren stehen geblieben. Schwammen nicht länger. Rissen sie nicht länger davon. Das raue Meer, außen wie innen, beruhigte sich.

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.

Nachdem sie sich sicher war das dass der stürmische Ozean in ihr zu einem lauen See geschrumpft war öffnete sie nun langsamer und mit bedacht ihre rehbraunen Augen.
Der Boden unter ihr war trocken und rissig. Kleine, weiße, unförmige Steine überzogen ihn. Bohrten sich, nun da sie sie sah, unangenehm in ihre Haut. Der saure Geruch ihres Erbrochenen, das stetig in die Erde zog, ließ sie die Nase rümpfen.
Um es nicht mehr sehen zu müssen richtete sie ihren Blick nach oben und erblickte Bäume.
Knochige, trockene, dunkle Bäume die über ihr in den schwarzen, wolkenverhangenen Himmel ragten.
Unbehagen machte sich in ihrem Körper breit, als sie die Bäume betrachtete die sie umschloss und wie eine Wand über ihr thronten.
Ein ferner, unmenschlicher Schrei ließ sie zusammen zucken. Danach nichts. Stille.

Leere.

Die Leere lag in allem. In allem was nicht war. Im fehlen vom Wind, der Blätter zum Tanz auffordert, sie schwindelig macht. Im fehlen von Wasser, das in einem kleinen Bach plätschert. Im fehlen von Tieren die durch das Grass flitzen, auf der suche nach Nahrung. Im fehlen von Vögeln die ihre beständigen Lieder spielen.
Im fehlen von Leben.
Das machte die Leere noch beständiger, tiefer, grausamer. Als hätte die Stille alles verschluckt. Nur tote Bäume und trockenen Boden zurückgelassen.
Die Stille dröhnte wie ein pulsierendes schwarzes Loch in ihr, schien sie von innen aufzufressen. Wahnsinnig zu machen.
Und als sie dachte die Stille würde sie verschlucken und nur eine tote Hülle zurücklassen, ertönte ein erneuter Schrei.
Der Schrei zerbrach die Stille in tausend Splitter, spülte Leben in ihre Glieder.
Und mit dem Leben kam auch die Angst, denn der Schrei zeugte von Schmerz und Tot.
Panik machte sich in ihr breit, in was für einer unwirklichen Welt war sie nur gelandet. Sie musste einen Weg aus diesem Wald finden, denn sie beschlich eine Ahnung. Eine Ahnung, dass wenn sie länger hier verbleiben würde dies ihren sicheren Tod bedeuten würde. Das Gefühl selbst konnte sie nicht erklären, jedoch spürte sie ein Kribbeln in ihren Beinen, ein Antrieb, als wollten sie ihr sagen sie müsse rennen.
Das Kribbeln und Beben unter ihren Fußsohlen wurde immer stärker, doch sie war wie versteinert. Die Angst die ihr eigentlich zur Flucht verhelfen sollte, ließ sie erstarren.
Ein weiteres Geräusch ließ sie aufschrecken.
Es waren die trockenen Bäume, die zur Seite gestoßen wurden. Wurzeln die aus dem Lehmigen Boden gezogen und Äste die entzwei gebrochen wurden. Etwas mit einer unvorstellbaren Kraft bahnte sich seinen Weg durch die hohe Baumkrone, als wären es winzige Zweige.
Das Beben unter ihren Zehen breitete sich aus, wurde schwerer und größer bis es zu großen Glockenschlägen heranwuchs und die Lichtung erfüllte auf der sie stand.
Stetig schlug die Glocke und riss bei jedem Schlag immer lauter die Bäume mit sich. Und mit einem mal verstand sie, dass das Beben, dass das wilde Tier, auf sie zu preschte. Und ihr blieb nicht mehr viel Zeit.
Ihr Körper gab endlich dem Verlangen nach und so schnell wie sie ihre schlanken Beine tagen konnten, rannte sie über die unförmigen weißen Steine ans andere Ende der Lichtung. Die Steine bohrten sich schmerzhaft in ihre zarten Fußsohlen, ließen sie für Momente straucheln, doch die Angst vor den Glockenschlägen war stärker.
Gerade als sie es geschafft hatte sich hinter einem besonders großen Baum zu verstecken durchbrach ein älterer, untersetzter Mann die Wand aus Bäumen und stürzte gehetzt auf die Lichtung.
Der Mann schrie als er auf dem Boden aufkam. Obwohl er wesentlich älter wirkte als er eigentlich war, konnte er höchstens 50 Jahre alt gewesen sein. Doch durch sein mageres Gesicht und die grauen, abgewetzten Lumpen die er an seinem Wettergegerbten Körper trug wirkte er wie ein alter Greis. Hektisch versuchte er wieder auf die Beine zu kommen, rutschte jedoch auf den weißen Steinen aus um erneut der Länge nach aufzukommen. Der Mann schrie schmerzerfüllt auf als er auf der Seite landete und sich spitze Steine in eine schon vorhandene, tiefe Wunde bohrten. Sein eingefallenes Gesicht zeigte mehrere kleine Schnitte, viele von ihnen bluteten noch und verliehen seinen Zügen etwas groteskes. Seine Kleidung wies ebenfalls alte und neue Blutspuren auf. Wie lange muss dieser Mann schon in diesem Albtraum gefangen sein.
Die Angst und Panik die sich auf dem Gesicht des Mannes ausbreitete, als ein erneutes Grölen zu hören war, spiegelte sich in ihrem Inneren wieder. Langsam richtete sie sich hinter dem Baum auf, an dem sie kniete. Ohne ein Geräusch zu verursachen wandte sie sich dem Wald zu der nun vor ihr lauerte. Wenn sie mit genug bedacht vorging könnte sie fliehen ohne das, was auch immer diesen Mann verfolgte, sie bemerken würde.
Es war feige diesen Mann einfach dem Schrecken zu überlassen der nur wenige Meter hinter ihm lauerte. Doch was würde es ihr und dem Mann bringen wenn sie mutig auf die Lichtung treten würde um dann selbst zerfleischt zu werden.
Wieso sie sich so sicher dabei war konnte sie nicht genau sagen, doch die immer näher kommenden Glockenschläge ließen ihr einen Schauer über den Rücken laufen.
„ Hilfe! Gott hilf mir!“ Schrie der Mann mit kratziger Stimme. Seine Stimme war genau wie er selbst. Alt, verbraucht und voller Pein. Ein letztes Beben erfüllte die Lichtung.

Es war da.

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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1724



BeitragVerfasst am: 04.12.2019 13:58    Titel: Re: Hell Antworten mit Zitat

Ich schreib einfach mal rein, was mir beim Lesen durch den Kopf ging.
RedEyedDwarf hat Folgendes geschrieben:
Hell

Kapitel 1: Fallen

Ausgestreckt wie fallengelassen lag sie da, auf dem trockenen und krümeligen Boden. Ihre Arme und Beine glichen zerbrochenen Zahnstochern, so krumm und spindeldürr wie sie waren. Also sind Arme und Beine gebrochen? Wie kann sie dann später laufen? Schwüle Wenn die Luft feucht ist, wieso ist der Boden dann so trocken? Hitze umwarb ihren nackten Körper. Ihr langes blondes Haar lag, als wäre es von einem langen Spiel mit dem Herbstwind müde geworden, auf der Erde und müsse sich nun erholen. Ihr nacktes Antlitz glich dem eines Engels, besaß sie doch lange schlanke Beine , Den Gedankensprung verstehe ich nicht. Was haben die Beine mit dem Gesicht zu tun? eine wohlgeformte Hüfte, einen Prallen weichen Busen, zarte Finger einer Klavierspielerin, weiße straffe Haut und ein Gesicht so vollkommen das selbst der Teufel höchstpersönlich sie geliebt hätte.
Doch ihre vollkommene Schönheit wurde getrübt, von einer langen Narbe die sich um ihren rechten Oberarm schlängelte. Die Narbe wirkte noch frisch, wie gerade erst verheilt, war sie doch noch rot und wulstig. Sie wirkte wie ein Riss, ein Abbruch auf der sonst so geliebten Porzellanpuppe. Doch sie war heruntergefallen. Ein Stück hatte sich gelöst. Sie war nun nicht mehr vollkommen.
Man hatte versucht es zu kitten, doch das Ergebnis war nicht zufriedenstellend.
Man hatte versucht sie wieder ins Regal zu stellen, doch der Anblick war nicht der mehr der selbe.
Man hatte versucht sie zu ignorieren. Nicht zu sehen.
Doch es war noch da. Nicht weg zu denken.
Also warf man die Puppe weg.
So lag sie nun da, wie eine weggeworfene Porzellanpuppe die niemand mehr will.
Soll das ein vager Rückblick auf die Geschehnisse sein?

Doch das war sie nicht. Sie war ein Mensch mit Gefühlen.
Sie lebte.

Ihr Herz pochte wild in ihrer Brust. Ihre Lungen füllten sich mit der abgestandenen Luft ihrer Außenwelt. Ihre Hände konnten den körnigen, trockenen Boden unter sich spüren. Ihre Finger zuckten. Griffen danach.

Doch. Da. Sie war sich des Lebens sicher.

Sie war schwach das merkte sie. Zu schwach für klare Gedanken, doch der Gedanke des Lebens war stark, ließ sie sich weiter bewegen.
Ein erneutes Zucken, diesmal in ihren Zehen. Sie versuchte sie einzukrallen, sich selbst zu spüren. Und als es gelang, durchströmte sie eine derartige Freude und Zuversicht, die ihren Sorgen und ihrer Schwäche Flügel verlieh und auf einem gewaltigen Strom davon trug.
Mit nun klareren Gedanken und Endorphine in jeder Zelle ihres Körpers, richtete sie ihre dünnen Arme, Hat sie gerade ihre gebrochenen Arme geheilt? drückte sich hoch und öffnete ihre Augen.
Doch die Welt um sie herum drehte sich wie in einem Karussell.
Farben und Konturen flossen in einander, liefen sie schwanken, zur Seite kippen und sich übergeben.
Grüne gallertartige Flüssigkeit lief schwallartig aus ihrem Mund. Sie versuchte sich wegzudrehen, da allein der Anblick dazu führte, dass ihr die Übelkeit wieder wie ein Käfer den Hals hochkroch.
Schweißperlen bildeten sich auf ihrer makellosen Stirn und bahnten sich ihren Weg über ihre zarten Wangen. Sie musste die Augen schließen, sich sammeln, tief Einatmen.
Eine unsichtbare Hand legte sich um ihren Magen, drückte ihn zusammen. Hitze stieg in ihrem Körper auf, nur um von einem Eiskalten Schwall weggespült zu werden.

Ausatmen.

Langsam beruhigte sich ihr zerbrechlicher Körper. Die kleiner Körner unter ihren Fingern waren stehen geblieben. Schwammen nicht länger. Rissen sie nicht länger davon. Das raue Meer, außen wie innen, beruhigte sich.

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.

Nachdem sie sich sicher war das dass der stürmische Ozean in ihr zu einem lauen See geschrumpft war öffnete sie nun langsamer und mit bedacht ihre rehbraunen Augen.
Der Boden unter ihr war trocken und rissig. Den Boden beschreibst du schon zweimal. Wobei körnig und rissig unterschiedlich sind. Also was jetzt? Kleine, weiße, unförmige Steine überzogen ihn. Bohrten sich, nun da sie sie sah, unangenehm in ihre Haut. Der saure Geruch ihres Erbrochenen, das stetig in die Erde zog, ließ sie die Nase rümpfen.
Um es nicht mehr sehen zu müssen richtete sie ihren Blick nach oben und erblickte Bäume.
Knochige, trockene, dunkle Bäume die über ihr in den schwarzen, wolkenverhangenen Himmel ragten.
Unbehagen machte sich in ihrem Körper breit, als sie die Bäume betrachtete die sie umschloss und wie eine Wand über ihr thronten.
Ein ferner, unmenschlicher Schrei ließ sie zusammen zucken. Danach nichts. Stille.

Leere.

Die Leere lag in allem. In allem was nicht war. Im fehlen vom Wind, der Blätter zum Tanz auffordert, sie schwindelig macht. Im fehlen von Wasser, das in einem kleinen Bach plätschert. Im fehlen von Tieren die durch das Grass flitzen, auf der suche nach Nahrung. Im fehlen von Vögeln die ihre beständigen Lieder spielen.
Im fehlen von Leben.
Das machte die Leere noch beständiger, tiefer, grausamer. Sag nicht, wie etwas wirkt. Das sollte von selbst klar sein. Als hätte die Stille alles verschluckt. Nur tote Bäume und trockenen Boden zurückgelassen.
Die Stille dröhnte wie ein pulsierendes schwarzes Loch in ihr, schien sie von innen aufzufressen. Wahnsinnig zu machen.
Und als sie dachte die Stille würde sie verschlucken und nur eine tote Hülle zurücklassen, ertönte ein erneuter Schrei.
Der Schrei zerbrach die Stille in tausend Splitter, spülte Leben in ihre Glieder.
Und mit dem Leben kam auch die Angst, denn der Schrei zeugte von Schmerz und Tot.
Panik machte sich in ihr breit, in was für einer unwirklichen Welt war sie nur gelandet. Sie musste einen Weg aus diesem Wald finden, denn sie beschlich eine Ahnung. Eine Ahnung, dass wenn sie länger hier verbleiben würde dies ihren sicheren Tod bedeuten würde. Das Gefühl selbst konnte sie nicht erklären, jedoch spürte sie ein Kribbeln in ihren Beinen, ein Antrieb, als wollten sie ihr sagen sie müsse rennen.
Das Kribbeln und Beben unter ihren Fußsohlen wurde immer stärker, doch sie war wie versteinert. Die Angst die ihr eigentlich zur Flucht verhelfen sollte, ließ sie erstarren.
Ein weiteres Geräusch ließ sie aufschrecken.
Es waren die trockenen Bäume, die zur Seite gestoßen wurden. Wurzeln die aus dem Lehmigen Boden gezogen und Äste die entzwei gebrochen wurden. Etwas mit einer unvorstellbaren Kraft bahnte sich seinen Weg durch die hohe Baumkrone, als wären es winzige Zweige.
Das Beben unter ihren Zehen breitete sich aus, wurde schwerer und größer bis es zu großen Glockenschlägen heranwuchs und die Lichtung erfüllte auf der sie stand. Welche Lichtung? Beim Aufwachen waren Bäume über ihr.
Stetig schlug die Glocke und riss bei jedem Schlag immer lauter die Bäume mit sich. Und mit einem mal verstand sie, dass das Beben, dass das wilde Tier, auf sie zu preschte. Und ihr blieb nicht mehr viel Zeit.
Ihr Körper gab endlich dem Verlangen nach und so schnell wie sie ihre schlanken Beine tagen konnten, rannte sie über die unförmigen weißen Steine ans andere Ende der Lichtung. Die Steine bohrten sich schmerzhaft in ihre zarten Fußsohlen, Anfangs war der Boden krümelig.  ließen sie für Momente straucheln, doch die Angst vor den Glockenschlägen war stärker.
Gerade als sie es geschafft hatte sich hinter einem besonders großen Baum zu verstecken durchbrach ein älterer, untersetzter Mann die Wand aus Bäumen und stürzte gehetzt auf die Lichtung.
Der Mann schrie als er auf dem Boden aufkam. Obwohl er wesentlich älter wirkte als er eigentlich war, konnte er höchstens 50 Jahre alt gewesen sein. Doch durch sein mageres Gesicht und die grauen, abgewetzten Lumpen die er an seinem Wettergegerbten Körper trug wirkte er wie ein alter Greis. Hektisch versuchte er wieder auf die Beine zu kommen, rutschte jedoch auf den weißen Steinen aus um erneut der Länge nach aufzukommen. Der Mann schrie schmerzerfüllt auf als er auf der Seite landete und sich spitze Steine in eine schon vorhandene, tiefe Wunde bohrten. Sein eingefallenes Gesicht zeigte mehrere kleine Schnitte, viele von ihnen bluteten noch und verliehen seinen Zügen etwas groteskes. Seine Kleidung wies ebenfalls alte und neue Blutspuren auf. Wie lange muss dieser Mann schon in diesem Albtraum gefangen sein.
Die Angst und Panik die sich auf dem Gesicht des Mannes ausbreitete, als ein erneutes Grölen zu hören war, spiegelte sich in ihrem Inneren wieder. Langsam richtete sie sich hinter dem Baum auf, an dem sie kniete. Ohne ein Geräusch zu verursachen wandte sie sich dem Wald zu der nun vor ihr lauerte. Wenn sie mit genug bedacht vorging könnte sie fliehen ohne das, was auch immer diesen Mann verfolgte, sie bemerken würde.
Es war feige diesen Mann einfach dem Schrecken zu überlassen der nur wenige Meter hinter ihm lauerte. Doch was würde es ihr und dem Mann bringen wenn sie mutig auf die Lichtung treten würde um dann selbst zerfleischt zu werden.
Wieso sie sich so sicher dabei war konnte sie nicht genau sagen, doch die immer näher kommenden Glockenschläge ließen ihr einen Schauer über den Rücken laufen.
„ Hilfe! Gott hilf mir!“ Schrie der Mann mit kratziger Stimme. Seine Stimme war genau wie er selbst. Alt, verbraucht und voller Pein. Ein letztes Beben erfüllte die Lichtung.

Es war da.


Klingt von der Idee her erstmal nach einem interessanten Ansatz, allerdings finde ich es ermüdend, mich durch diese ausgiebigen und sich wiederholenden Beschreibungen zu lesen. Die schlechte Rechtschreibung macht es zusätzlich mühsam. Die widersprüchlichen Angaben sind verwirrend. Dazu eine Adjektivitis. Es reicht, einmal zu beschreiben, wie sie aussieht. Du musst nicht alle drei Zeilen nochmal erwähnen, wie makellos ihr Körper ist.
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RedEyedDwarf
Erklärbär


Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 04.12.2019 14:31    Titel: Antwort an Stefanie pdf-Datei Antworten mit Zitat

So liebe Stefanie
vielen dank für deine Ausschweifende Antwort und deine Konstruktive Kritik.
Jedoch möchte ich gerne zu dem einen oder anderen Punkt stellung nehmen.
Zum einen habe ich eine Leserechtschreib schwäche und versuche mein bestes die Rechtschreibfehler im Zaum zu halten. Wenn du möchtest kannst du mir aber gerne die Stellen nennen damit ich diese Korigiren kann.
Zum anderen gabst du ja an das dich meine ausgiebigen und sich wiederholenden Beschreibungen ermüden würden. Ich weiß nicht ob dir der Autor Patrick Rothfuss etwas sagt. Falls nicht dann kann ich dir sagen das er ein sehr bekannter und relativ guter Schriftsteller ist der seine Bücher in etwa dem selben Stil schreibt wie ich und ich mich sehr von ihm inspiriert habe.
Zu deinem Neologismus "Adjektivitis" muss ich sagen das ich damit absolut keine Probleme habe und ich sehr froh bin ein nun passendes Wort dafür zu haben.
Ich hoffe du wirst auch meine nächsten Kapitel weiterverfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
RedeyedDwarf
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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1724



BeitragVerfasst am: 04.12.2019 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Was erhoffst du dir davon, deinen Text hier einzustellen?
Ich dachte, du möchtest an deinem Text arbeiten und wärst deshalb an Kritik interessiert.
Warum sollte ich mir die Mühe machen, halbgare Texte durchzuarbeiten, wenn das gar nicht erwünscht ist?

Es gibt übrigens eine Rechtschreibprüfung namens Gerold hier im Forum.

Patrick Rotfuss mag Adjektive zwar auch sehr gern, aber ich glaube nicht, dass er einmal beschriebene Dinge wiederholt beschreibt.
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 15:39    Titel: Re: Antwort an Stefanie Antworten mit Zitat

RedEyedDwarf hat Folgendes geschrieben:

Zum einen habe ich eine Leserechtschreib schwäche und versuche mein bestes die Rechtschreibfehler im Zaum zu halten.


Ich war in der Schule schon immer grenzwertig schlecht in Mathe. Dank mangelnder Reflektion fasste ich doch tatsächlich die mehr als verwegene Idee, Physik zu studieren. In der dritten Woche an der Uni fiel ich brutal auf die Nase.

See what I mean?


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Klemens_Fitte
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 16:32    Titel: Re: Hell Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Die schlechte Rechtschreibung macht es zusätzlich mühsam.


Nachdem das heute Morgen – für mich – schon einmal Thema war, musste ich jetzt mal die Probe aufs Exempel machen. Nach meiner Zählung – ohne Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit – finden sich im Text 36 Kommafehler und 24 Rechtschreibfehler. Macht summa summarum 60 Fehler bei 1379 Wörtern, oder anders, eine Fehlerquote von 4,35 Prozent (wenn mich der Online-Prozentrechner nicht im Stich gelassen hat).
Ich bin jetzt kein Deutschlehrer, aber wenn das für dich bereits eine schlechte Rechtschreibung ist, dann wirst du im dsfo kaum glücklich werden.
Zumal der größte Teil der Rechtschreibfehler auf Zusammen- und Getrenntschreibung entfällt, weg zu denken statt wegzudenken, in einander statt ineinander etc., sowie auf Groß- und Kleinschreibung. Also Fehler, die erstens nicht wirklich den Lesefluss stören und mit denen zweitens die meisten User im dsfo ihre Probleme haben dürften. Auf der anderen Seite sind Wörter wie Karussell, Endorphine, gallertartig etc. allesamt richtig geschrieben.

Oder, um es anders zu sagen: Worum wird hier eigentlich so ein Zirkus gemacht? Ich habe den Eindruck, den Vorwurf schlechter Rechtschreibung mittlerweile in jedem zweiten Textfaden zu lesen. Und hier halte ich ihn für besonders unangebracht. Das dsfo ist ein Schriftsteller-, kein Korrektschreiberforum.

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Es gibt übrigens eine Rechtschreibprüfung namens Gerold hier im Forum.


Auch hier mal die Probe aufs Exempel, und siehe da: Gerold findet exakt 0 der 24 Rechtschreibfehler, dafür streicht er mit einzukrallen, schwallartig, hochkroch und rehbraunen vier Wörter an, die korrekt geschrieben sind.
Daumen hoch.

Kojote hat Folgendes geschrieben:
See what I mean?


Du bist im Physikstudium gescheitert, weil du Probleme mit Gleichungen hattest? Das Schreiben eines belletristischen Textes ist kein Diktat und Textarbeit kein Deutschunterricht. Und wenn jemand mit LRS obige Fehlerquote schafft, dann hat das mE Respekt verdient, keine besserwisserischen Kommentare.

*

Um alibimäßig noch etwas zum Text zu sagen: man merkt natürlich, wie deutlich das, was hier transportiert werden soll, beim Schreiben vor Augen stand. Das Problem ist nur, dass man als Leser dieses Bild nicht teilt, sondern sich zwangsläufig sein eigenes schafft – und auch wenn der normale Leser nicht so ungeduldig ist wie der dsfo-User, steigt er irgendwann aus, wenn er das Gefühl hat, eine Szene wird zu Tode beschrieben.
Straffen und verschlanken stünde dem Text mE gut zu Gesicht, und dieses Urteil nehme ich mir heraus, ohne Patrick Rothfuss zu kennen.


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Stefanie
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 17:31    Titel: Re: Hell Antworten mit Zitat

Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:
Das dsfo ist ein Schriftsteller-, kein Korrektschreiberforum.

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Es gibt übrigens eine Rechtschreibprüfung namens Gerold hier im Forum.


Auch hier mal die Probe aufs Exempel, und siehe da: Gerold findet exakt 0 der 24 Rechtschreibfehler, dafür streicht er mit einzukrallen, schwallartig, hochkroch und rehbraunen vier Wörter an, die korrekt geschrieben sind.
Daumen hoch.


Über Stil und Adjektive lässt sich streiten, aber Rechtschreibregeln sind klar festgelegt.
Ich habe Gerold nicht extra ausprobiert, das stimmt, aber ich sehe es nicht als Aufgabe dieses Forums, hier Basisunterricht in Groß- und Kleinschreibung zu geben.

Wenn mir jemand quasi sagt, deine Meinung zu meinem Text ist mir egal, denn ich finde, ich schreibe wie ein Bestsellerautor, aber du darftst gerne meine Rechtschreibfehler korrigieren, weil zu faul bin, mich selbst zu bemühen, dann finde ich das schon frech.
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Klemens_Fitte
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 17:55    Titel: Re: Hell Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Über Stil und Adjektive lässt sich streiten, aber Rechtschreibregeln sind klar festgelegt.


Hat irgendjemand etwas Gegenteiliges behauptet?

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Ich habe Gerold nicht extra ausprobiert, das stimmt, aber ich sehe es nicht als Aufgabe dieses Forums, hier Basisunterricht in Groß- und Kleinschreibung zu geben.


Ich auch nicht. Aber ich gehe auch nicht durch die Textfäden und beschwere mich über schlechte Rechtschreibung. Was du frech findest und was nicht, ist deine Sache, oder eine zwischen dir und RedEyedDwarf. Wie ich zum Thema "schlechte Rechtschreibung" in diesem speziellen Fall stehe, habe ich in meinem Kommentar zu formulieren versucht. Wenn du dazu etwas schreiben willst, gerne – jede andere Diskussion kannst du mit denen führen, die es betrifft.


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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 18:02    Titel: Re: Hell Antworten mit Zitat

Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:
Was du frech findest und was nicht, ist deine Sache, oder eine zwischen dir und RedEyedDwarf.


Da bin ich hier im Thread der rotäugigen Zwergin also genau richtig damit.
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Klemens_Fitte
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ach so. Ich hielt das für eine Antwort auf meinen Kommentar, weil du mit einem Zitat daraus einleitest. Mea culpa.

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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

@Stefanie
Du bist einfach unangenehm und offenbarst sehr wenig Begriff, Verständnis und Empathie. Ich halte mich sonst immer zurück, aber das hier muss Dir mal jemand sehr DEUTLICH ins Stammbuch schreiben.

@red
Ich finde es toll, wie Du Dich gegen Deine Rechtschreibschwäche auflehnst und Dich hier offenbarst, obwohl Dir klar sein musste, dass Dein Text viele Fehler haben musste.

Mein Rat an Dich. Schreibe weiter, vielleicht eher für einen kleinen Kreis ... aber hoffe besser nicht, hier auf mehr Verständnis oder gar dauerhafte Hilfe zu stoßen.

Die Gemeinde ist recht egozentrisch (was ich an sich für eine angenehme Eigenschaft halte), eigenbrötlerisch (kein Wunder, wir sind nun mal ein Heer von HomeOffice -Rittern, so wie ich auch) und eben auch "ungeduldig kritisch".

@all
Ich denke, ich kann ganz gut schreiben, wenn auch mein kurzer Ausflug in die Erzählung schnell ernüchternd war. Ich bin einfach zu sachlich, fachtextlich und rational veranlagt. Absolut ok. So kenne ich mich und so bleibe ich auch. Schuster, bleib bei Deinen Arbeitsschuhen. Sonst würde ich mehr für diese andere Richtung brennen Smile .

Diesmal hat hier hat nur Eine unangenehm über die Stränge geschlagen (war das nicht neulich schon mal?), aber ich würde mir wünschen, dass allgemein mehr und echte Toleranz spürbar wäre.

Es hat einen Grund, dass ich seltener und seltener herkomme, obwohl ich schon seit Jahrzehnten ein begeisterter Forengänger bin.

Wer mich verscheucht, obwohl das Thema eines Forums verdammt interessant ist, der schafft es erst recht bei jedem Anderen.

Es wird sich nichts ändern, Strukturen ändern sich nicht durch einmal mit dem Zeigefinger wedeln, aber manchmal ist es doch gut, Dinge nicht unkommentiert zu lassen. Es zeigt manchen Anderen, dass man mit einem komischen Gefühl nicht alleine ist.
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Calvin Hobbs
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Beiträge: 459
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 04.12.2019 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo smile
Mit den inhaltlichen Anmerkungen Stefanies gehe ich zum großen Teil konform. Für mich persönlich ist das zu viel Pathos und zu wenig Handlung. Auch ich würde den Text um mind. 1/3 eindampfen.
Sicherlich ist es gut, wenn man offen für Inspirationen ist und das dürfen auch Bestseller- und Klassikerautoren sein. Allerdings halte ich es für vermessen, sich mit seinem ersten Text (hier) mit einem Weltbestseller-Autor zu vergleichen. Da stellt sich die Frage, will ich ich oder eine Kopie von jemand sein? Da ich Rothfuss gelesen habe, glaube ich, im obigen Text keine Ähnlichkeiten entdeckt zu haben. Kann aber auch daran liegen, dass ich das Original kennen und überzeugt bin, die Übersetzung kommt da nicht ran.


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RedEyedDwarf
Erklärbär


Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 04.12.2019 19:46    Titel: WOW pdf-Datei Antworten mit Zitat

okay zu allererst was ist hier bitte passiert?
Ich wollte doch nur meine Geschichte hier rein schreiben und keinen Krieg entfachen.
Zu dir @Stefanie, ich habe in meinem Antwortstext nie etwas böses geschreiben oder dir gesagt du sollt Korektur lesen. Ich habe gesagt wenn du willst kannst du das gerne tun da sie dich zu stören scheinen. Jedoch denke ich mir aufgrund deiner sonstigen Antworten unter meinem Text: Zitat "aber du darftst gerne meine Rechtschreibfehler korrigieren, weil zu faul bin, mich selbst zu bemühen" das man nicht sachlich mit dir reden kann und ich es ehrlich gesagt auch nicht möchte. Viele deiner Kritikpunkte kann ich nachvollziehen und ändern. Wie z.b das Antlitz thema.
Auserdem habe ich mich nie mit Patrick Rothfuss verglichen ich habe lediglich gesagt das er ebenfalls sehr ausschweifend in seinen Erzählungenh ist und ich mich von ihm inspiriert habe. Mehr nicht. Ich habe nie behaubtet " ich schreibe wie ein Bestsellerautor" Zitat Stefanie.

Zu @Kojote muss ich gestehen bin ich was meine Antwort angeht unsicher da ich nicht so recht verstehe was du meinst. Schließlich habe ich ja nichts mit deinem Studium zu tun und mit deiner Fehleinschätzung ein Fach zu studieren das du scheinbar nicht kannst. Auch verstehe ich nicht was du mit Zitat "See what I mean?" meinst. Soll mir das jetzt zeigen das nur weil du das Studium nicht geschafft hast ich wegen ein paar Rechtschreibfehler niemal eine Geschichte schreiben sollte? Wenn ja wäre das unangebracht von dir. Wenn nicht wäre es sehr nett wenn du mich aufklären würdest.

Zu @Klemens_Fitte vielen Dank für eine Kritik ich werde sie mir zu herzen nehmen und danke dir ebenfalls für deinen Zuspruch.

Zu @Herr Meier ebenfalls vielen Dank für ihren Zuspruch. Das man hier keine besonders gute Kritik erfahren kann habe ich ja leider sehr schnell erfahren müssen. Ich denke das ich hier nichts mehr schreiben werde da mir das alles hier doch etwas zu niveaulos ist. Beim lesen der Kommentare hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl gehabt im Kindergarten zu sein und nicht mich mit Erwachsenen zu unterhalten.

Zum Abschluss soll noch gesagt sein das ich denke das wenn ihr weiter eure neuen Leute hier so behandelt dieses Forum bald zu grunde geht denn wie @Herr Meier schon sagte haben selbst die alten Mitglieder keine Lust mehr auf euch.

Naja schönen Tag noch.
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 20:30    Titel: Re: Antwort an Stefanie Antworten mit Zitat

RedEyedDwarf hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht ob dir der Autor Patrick Rothfuss etwas sagt. Falls nicht dann kann ich dir sagen das er ein sehr bekannter und relativ guter Schriftsteller ist der seine Bücher in etwa dem selben Stil schreibt wie ich und ich mich sehr von ihm inspiriert habe.
RedeyedDwarf

Sorry, das ist ein Vergleich.
Leider offenbart sich insgesamt aber ein anderer Aspekt: Wer verträgt wie viel Kritik? Wie schon an anderer Stelle von mir erwähnt: Wenn man einen Text veröffentlicht, dann lässt man vor anderen die Hosen herunter und beugt sich nach vorn. Klingt böse, ist leider so. JEDER, der schreibt und dies tut, muss mit Gegenwind rechnen. Grundsätzlich erwartet/erhofft sich der Autor ein positives Feedback. Gleichzeitig aber muss man lernen, Geschmäcker anderer Menschen zu erkennen und auch anzuerkennen. Grundsätzlich schreibt hier jeder nur seine eigene und subjektive Meinung, stellt Fragen und macht Vorschläge. Nichts anderes. Manche schießen über das Ziel hinaus, manche fassen Dinge falsch auf.
Wem es beim Kochen zu heiß ist, der muss halt raus aus der Küche. Oder lernen, sich selbstkritisch mit seinem Schaffen auseinander zu setzen. Ich empfinde Deine Reaktion als recht kindisch und höre Trotzigkeit aus dem letzten Post heraus. Ich bin überzeugt, gerade negatives Feedback bringt einen voran, denn aus einem Sieg hat noch nie jemand etwas gelernt.


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Kiara
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry für Offtopic. Wenn dieser Beitrag an dieser Stelle unerwünscht ist, bitte ich um Löschung.

Zitat:
@Stefanie
Du bist einfach unangenehm und offenbarst sehr wenig Begriff, Verständnis und Empathie. Ich halte mich sonst immer zurück, aber das hier muss Dir mal jemand sehr DEUTLICH ins Stammbuch schreiben.

Dagegen steht, dass Stefanie sich die Zeit nimmt, Texte zu lesen und Schwächen aufzuzeigen (auch von Neulingen, ein Gebiet, in dem ich mich aus Erfahrung selten aufhalte). Nicht mehr und nicht weniger.

"Du bist einfach unangenehm" ist unangebracht, Herr Meier, so sehr ich deine sonstigen Beiträge schätze.

Natürlich könnten Stefanies Worte anders formuliert sein, getreu dem Motto: Du schreibst ganz toll, hier eine Streicheleinheit, dort, usw. Ich selbst versuche auch, meine Kritik etwas zu "verpacken", um jemanden nicht vor den Kopf zu stoßen. Dennoch sollte die Kritik auch unmissverständlich hervortreten, damit die Möglichkeit des Lernens nicht genommen wird.
V.K.B. schreibt mittlerweile bei fast jeder Kritik den Beisatz, dass der Verfasser sich nicht entmutigen lassen soll, er hat auch mal so angefangen, etc. Das ist nett von ihm, aber keine Voraussetzung.

Stefanies Ton muss man nicht gutheißen, wenn ich auch finde, dass sie sich nicht in ihm vergriffen hat. Der Inhalt ist wichtiger.

Die "Felldicke" eines jeden Menschen ist unterschiedlich - manch einer hat mit gewissen Worten ein Problem, manch einer nicht. Aber nur, um extra vorsichtig zu sein, müssten wir auf Beiträge wie von Stefanie verzichten? Das fände ich schade. Außerdem macht sie diese Arbeit in ihrer Freizeit, so wie wir alle hier.
Dabei droht, dass hier immer weniger Kritik ausgegeben wird. Dabei nehme ich mich selbst nicht aus; habe in einem anderen Thread bereits geschrieben, dass ich mich mit kritischen Behauptungen zurückgehalten hatte und darüber im Nachhinein zwar in Frieden gelassen, aber auch unglücklich war.
Wenn es etwas gibt, worauf hinzuweisen ist, dann muss es raus. Jeder hat doch hier schon einmal etwas geschrieben und dafür "Kritik" geerntet. Solange diese Kritik konstruktiv ist und man etwas lernen kann, ist es doch gut.

Noch ein Punkt zur Rechtschreibung: Klar, es ist nicht so wichtig, wenn hier ein Text nicht fehlerfrei ist. Wenn jedoch Leser - da schließe ich mich ein - durch diese Fehler aus dem Text "geworfen" werden und nicht weiterlesen sowie kein Feedback abgeben, dann wirkt es sich wohl oder übel doch negativ aus. Wenn ich in den ersten Sätzen viele Rechtschreibfehler finde, bekomme ich den Eindruck, der Verfasser hat sich wenig Mühe bei der Überarbeitung gegeben. Warum soll ich mir die Mühe machen, den Text zu lesen und Feedback zu geben?
Gerold mag da nicht die beste Variante sein, aber es gibt ja noch andere Hilfsprogramme für Leute mit dieser Schwäche.

Doch auch hier lenke ich ein: Toll, dass jemand, der eine Rechtschreibschwäche hat, dennoch etwas postet, sich traut. Wenn dieser jemand aktiv im Forum ist, ich ihn kennengelernt habe und er sich nicht als eine "Eintagsfliege" entpuppt, dann lese ich auch künftige Texte dieses Jemands. Im Einstand hat das für mich halt a Gschmäckle.

Offtopic aus/Rest per PN, gerne, wer mag.


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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo RedEyedDwarf,
zu Kritik in Foren gilt immer: "nimm dir das heraus, was dich weiterbringt, und vergiss den Rest". Da braucht man mitunter ein dickes Fell. Am Anfang ist das hart, kenne ich aus eigener Erfahrung. Nach meinem Einstand war ich auch kurz davor, das Handtuch zu werfen, und habe es zum Glück nicht getan. Denn wirklich schreiben hab ich erst hier gelernt, auch durch die Auseinandersetzung mit Kritik, besonders bei Wettbewerben. Dass man sich mal ärgert, gehört wohl leider dazu. Es bringt aber auch nichts, völlig dichtzumachen und alle über einen Kamm zu scheren. Stefanie hat etwas überreagiert, denke ich, und Kojotes Kommentar fand ich – sorry, wenn ich das so explizit sagen muss – komplett daneben. War das Frust ablassen? Ich weiß es nicht. Ich kann dir aber sagen, dass ich erst kürzlich von einem Vorstandsmitglied des BVjA hörte, dass dieser einige Autoren mit LRS oder gar Legasthenie kenne, die schon Bücher bei Verlagen untergekriegt haben. Das ist also eine Hürde, ja, aber kein Hindernis. Lass dir das Schreiben also nicht von ein paar contra-Stimmen kaputtmachen. Auch bist du mit LRS nicht zwangsläufig auf das "Schreiben für einen kleineren Kreis" verdammt.

Deinen Text habe ich noch nicht wirklich gelesen, muss ich zugeben, nur überflogen. Was daran liegt, dass ich keine Zeit in Texte mehr investiere, wenn jemand erst 3 Posts hat, weil ich da zu oft die Erfahrung gemacht habe, dass man viel Arbeit reinsteckt und der Autor dann nie eine Rückmeldung gibt oder sich aus dem Forum zurückzieht, ohne das überhaupt noch zu lesen. Somit warte ich immer erst ab, ob jemand länger bleibt und sich an Diskussionen auch über andere Texte betätigt, bevor ich etwas von meiner Zeit verschenke. Ich bin in diversen AGs hier auch schon beschäftigt genug, dort hinterherzukommen. Soll jetzt keine Kritik an dir sein, sondern nur eine Erklärung, dass ich hier nur was Allgemeines sage und (noch) nicht auf den Text eingehe.

Beste Grüße,
Veith


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Klemens_Fitte
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Letztes von mir:

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Noch ein Punkt zur Rechtschreibung: Klar, es ist nicht so wichtig, wenn hier ein Text nicht fehlerfrei ist. Wenn jedoch Leser - da schließe ich mich ein - durch diese Fehler aus dem Text "geworfen" werden und nicht weiterlesen sowie kein Feedback abgeben, dann wirkt es sich wohl oder übel doch negativ aus. Wenn ich in den ersten Sätzen viele Rechtschreibfehler finde, bekomme ich den Eindruck, der Verfasser hat sich wenig Mühe bei der Überarbeitung gegeben. Warum soll ich mir die Mühe machen, den Text zu lesen und Feedback zu geben?
Gerold mag da nicht die beste Variante sein, aber es gibt ja noch andere Hilfsprogramme für Leute mit dieser Schwäche.


Wir müssen aber weder im Grundsätzlichen noch im Nebulösen diskutieren. Wir sind hier in einem Textfaden, und dem Text (bzw. seinem Autor) wurde "schlechte Rechtschreibung" bescheinigt.
Findest du in den ersten Sätzen viele Rechtschreibfehler?

Edit: ein zweites Letztes von mir: die oben zitierte Aussage von Herrn Meier finde ich ebenfalls unangebracht. Und unmöglich und unverschämt.
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
V.K.B. schreibt mittlerweile bei fast jeder Kritik den Beisatz, dass der Verfasser sich nicht entmutigen lassen soll, er hat auch mal so angefangen, etc.
Damn, da haben sich unsere Antworten überschnitten und ich habe es schon wieder getan. Finde es aber auch wichtig, gerade bei Neulingen, da ich wie gesagt ebenfalls die Erfahrung gemacht habe, wie schwer das am Anfang sein kann, wenn man bisher nur im stillen Kämmerlein für Freundeskreis geschrieben hat (Freunde geben nie sachliche Kritik!) und glaubt, einigermaßen schreiben zu können – und dann von Fremden auseinandergenommen wird. Da stellt sich schnell Frust ein, auch der Impuls, "kindisch" zu reagieren. Ich habe mir dann eine dreitägige Forenpause genommen und Tischkanten zerbissen. Aber dann habe ich mir gesagt, Kritiker haben auch nicht unrecht, und wenn ich in einem Forum keine Leser erreiche oder überzeuge, muss ich eben besser werden.
Heute sehe  ich das auch so: Nur an ehrlicher, ungeschönter Kritik kann man lernen. Und ein Verleger oder Agent fasst einen auch nicht mit Samthandschuhen an, wenn man ein Buch einreicht, sondern lehnt es rigoros ab, wenn es ihn nicht überzeugt. Ich nehme bei meinen Kritiken ja auch kein Blatt vor den Mund und neige auch gerne mal dazu, etwas sarkastisch zu formulieren. Das ist meine Art und die kommt leider manchmal falsch an. Aber ich will auch nicht destruktiv dabei wirken oder als destruktiv verstanden werden, nur weil ein Text noch Mängel aufweist und ich meine, dass der Autor noch einen Weg vor sich hat. Denn den musste wahrscheinlich jeder einmal gehen. Daher der Disclaimer.
Man mag mir natürlich auch einen Rechtfertigungszwang unterstellen, den ich wahrscheinlich habe, wie diese Antwort hier wieder mal zeigt. Laughing


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Stefanie
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:

Deinen Text habe ich noch nicht wirklich gelesen, muss ich zugeben, nur überflogen. Was daran liegt, dass ich keine Zeit in Texte mehr investiere, wenn jemand erst 3 Posts hat, weil ich da zu oft die Erfahrung gemacht habe, dass man viel Arbeit reinsteckt und der Autor dann nie eine Rückmeldung gibt oder sich aus dem Forum zurückzieht, ohne das überhaupt noch zu lesen. Somit warte ich immer erst ab, ob jemand länger bleibt und sich an Diskussionen auch über andere Texte betätigt, bevor ich etwas von meiner Zeit verschenke. Ich bin in diversen AGs hier auch schon beschäftigt genug, dort hinterherzukommen. Soll jetzt keine Kritik an dir sein, sondern nur eine Erklärung, dass ich hier nur was Allgemeines sage und (noch) nicht auf den Text eingehe.

Beste Grüße,
Veith


Mit diesem Verhalten bist du nicht alleine und ich kann es gut verstehen.
Ich sehe hier oft Erstlingsbeiträge, die 10, 20-mal angesehen wurden, aber niemand hat eine Antwort geschrieben. Nachdem ich die erste schreibe, kommen auf einmal weitere Reaktionen.
Ich weiß, dass ich manchmal sehr direkt bin, was Kritikpunkte angeht. Wobei ich zu harte tatsächlich lösche, statt sie abzusenden.
Sicher ist es ein böses Erwachen, wenn man damit konfrontiert wird, dass das eigene Werk von anderen als nicht so gut angesehen wird, wie man dachte. Trotzdem ist ein professioneller Umgang mit Kritik essentiell für die Arbeit.
Wenn ich auf einen Mangel hinweise und als Antwort bekomme, danke für die Kritik, aber [Liste von Gründen, warum meine Kritik falsch ist], mit dem Hinweis, ich dürfe gerne Rechtschreibfehler korrigieren, dann heißt das für mich, dass sie glaubt, ich hätte keine Ahnung, was einen guten Text ausmacht, und meine Meinung dazu wäre irrelevant.
Nicht nur in den Geschichten gibt es einen Subtext.

Ich lerne viel in diesem Forum. Nicht nur über Textarbeit, sondern auch über den Umgang mit mehr oder weniger konstruktiver Kritik. Ich möchte klare Worte, was an meinen Texten nicht gut ist, und bin deshalb auch direkt, was anderer Leute Geschichten angeht. In der Hoffnung, dass auch mir aufrichtig und ohne Beschönigungen, weil man "nett" sein will, gesagt wird, was ich verbessern kann. (z. B. Schachtelsätze vermeiden Cool )
Besser, ich erfahre es hier, als dass ich das Manuskript mit einer nichtssagenden Standardabsage von Agenten oder Verlagen zurückbekomme.
Das ist, was ich mir hier erhoffe.

Meine Frage, was RedEyedDwarf sich davon verspricht, hier ihren Text einzustellen, hat sie bisher leider nicht beantwortet.
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 05.12.2019 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stefanie, da sage ich jetzt doch nochmal was zu. Ich denke (und das meinte ich mit "überreagiert") du hast die Antwort auch ein bisschen falsch verstanden, vielleicht war sie auch ungeschickt formuliert. Ich will dich jetzt nicht kritisieren (das haben ja andere schon genug getan und auch überreagiert), sondern mich eher als Vermittler versuchen. Ich sehe in RedEyedDwarfs erster Antwort kein völliges Abschmettern deiner Kritik.  Erst einmal wird deine Kritik "konstruktiv" genannt. Wenn jemand etwas abschmettern will, wird er es kaum noch konstruktiv nennen, da hätte schlichtweg "danke für deine Kritik" gereicht.
Des Weiteren hat sie danach explizit geschrieben: "Viele deiner Kritikpunkte kann ich nachvollziehen und ändern"
Womit sie nicht einverstanden war, war lediglich deine Ansicht zu Adjektivitis und ausufernden Beschreibungen, und hat sich dann zu rechtfertigen versucht, vielleicht etwas ungeschickt mit dem Hinweis auf Patrick Rothfuss, den man als "ich bin genauso gut wie er" missverstehen kann, wenn wahrscheinlich auch nur gemeint war "aber der macht das [meiner Wahrnehmung nach] doch auch so".
Über Schreibstil lässt sich streiten, und jeder, der mit dem Schreiben anfängt, gewöhnt sich da erstmal etwas an. Ich finde es normal, dass man, wenn das grundliegend kritisiert wird, seinen Stil zu verteidigen versucht, irgendwann auch mit Klauen und Zähnen. Weil es eben der Stil ist, den man sich angewöhnt hat und der einen als Autor ausmacht. Wenn dieser vielleicht nicht so toll und leserkompatibel ist, sieht man das erst mit der Zeit ein und ändert es. Ich hab zum Beispiel früher bei jeder Gelegenheit kursiv gesetzte direkte Gedankenrede verwendet und das auch mit Klauen und Zähnen verteidigt. Weil ich der Meinung war, damit könne man das Innenleben einer Figur am besten zeigen. Wenn ich jetzt meine alten Manuskripte überarbeite, fliegt das alles raus und wird durch Deep-PoV mit indirekter Gedankenrede ersetzt. Eine Technik, von der ich damals allerdings überhaupt keine Ahnung hatte. Schreibstil passt sich dem Lernprozess an und der Autor überdenkt mit der Zeit selbst, was ihm am besten erscheint, aber wird sich das nicht sagen lassen (hab ich auch nicht gemacht). Von daher kann man jemandem da auch seine Meinung erstmal lassen, wenn man es anders sieht (also bei einem Hinweis, wie du ihn gegeben hast, belassen). Gibt es objektiv bessere Methoden, wird der Autor die schon irgendwann für sich selbst entdecken und annehmen, wenn er an sich arbeitet. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass es müßig ist, Schreibern ihren Stil ausreden zu wollen, selbst wenn man tausendmal recht haben mag. Jetzt bitte nicht missverstehen als "Kritik ist sowieso unnütz", so ist das nicht gemeint. Sondern nur, dass man nicht davon ausgehen darf, dass wenn man etwas verbessert, der andere sofort einsehen wird, warum das besser ist. Ich denke, guten Schreibstil kann man nur durch eigene Erfahrung lernen, und der Prozess ist nie abgeschlossen. Langer Rede kurze Sinn: Den Einwand "einige Punkte sehe ich anders" fand ich durchaus verständlich und akzeptabel.
Dann zu den Rechtschreibfehlern, RedEyedDwarf sagte dir, dass sie eine LRS habe und versuche, etwas gegen diese Fehler zu tun, aber allein nicht alle finde (Korrekturprogramme streichen vieles auch nicht an) und hat dich freundlich gebebten, die Stellen zu nennen, weil sie die dann verbessern wollte. Gleich mit der "nur wenn du Lust hast" Einschränkung. Du hast das missverstanden als "deine Kritik schert mich nicht, aber du kannst ja korrekturlesen". Ich denke, so war das bestimmt nicht gemeint. Ich finde in RedEyedDwarfs erster Antwort nichts, was das Entgleisen des Fadens rechtfertigt.

Was dann kam, well, that escalated quickly. Kann passieren, ist ja nicht der ersten Faden, der hier entgleist ist, weil ein Missverständnis zum nächsten und ein Vorwurf zum anderen führt. Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier niemanden kritisieren, sondern mich nur als Schlichter versuchen, weil ich unglücklich finde, wenn das im ersten Faden eines neuen Users passiert. Und schnell jemanden vergraulen kann.

Ich will jetzt auch nicht nur über jemanden reden (weil das unhöflich ist), sondern sage daher:

Hallo Alice, willkommen im Forum, schade, dass du es erstmal nicht von seiner besten Seite kennenlernen musstest. Lass dir das nicht verderben, lerne uns kennen (auch wenn wir oft ein streitbares Pack sind), bringe dich in Diskussionen ein und behalte die Worte deiner Kritiker im Hinterkopf, selbst wenn du es anders siehst. Nimm erstmal nur das an, was dich weiterbringt, alles weitere kommt dann von selbst. Wenn du bleibst, wirst du hier deinen Still mit der Zeit auf jeden Fall verbessern können, ganz egal, wie du zu Streitfragen stehst. Niemand erwartet, dass du alles an Vorschlägen übernimmst. Aber auch wenn man etwas ablehnt, lernt man daraus, weil man sich Gedanken macht, warum man es ablehnt (das sollte man immer tun, und nicht "blind" verwerfen). So wirst du deinen Stil auf jeden Fall verbessern können, ganz egal, wo du am Ende landest. Leser sind verschieden und Autoren auch. Schreibratgeber (ich meine die Bücher und nicht Kritiker, die Tipps zu geben versuchen) oder nicht, das musst du wissen. Ich hab mich auch nicht den Schreibratgebern angepasst, aber ich weiß auch, wo ich in Opposition dazu stehe und warum. Ich bin zwar noch kein Bestseller-Autor geworden, aber ein paar veröffentlichte Kurzgeschichten und Wettbewerbserfolge zeigen mir, dass ich zumindest nicht komplett falsch liegen kann. Man muss also nicht mit allem konform gehen.

Beste Grüße und auf einen guten Neuanfang,
Veith

(ich hoffe, du liest das noch und hast nicht schon das Handtuch geworfen)
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Susanne2
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BeitragVerfasst am: 05.12.2019 07:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alice,

Zitat:

(ich hoffe, du liest das noch und hast nicht schon das Handtuch geworfen)


Das hoffe ich ebenso wie Veith.

Ich habe mich auch einige Jahre rausgezogen aus dem öffentlichen Forum, habe aber nicht bereut, noch hier zu sein!

Liebe Grüße
Sanne


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Das Leben geht immer weiter - bis zum Tod.
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RedEyedDwarf
Erklärbär


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BeitragVerfasst am: 05.12.2019 14:47    Titel: An Alle pdf-Datei Antworten mit Zitat

So da melde ich mich jetzt doch noch mal zu Wort.

Also und das geht jetzt an alle die hier unter meiner Story etwas geschrieben haben.
So weit ich weis geht es hier immer noch um meine Geschichte und nicht um irgendeine Grund Diskussion.
Zum letzten mal jetzt an dich @Stefanie ich habe nichts Persönlich gegen dich ( Wir kennen uns ja nicht mal ) Oder die Grundfesten einer Kritik. Wie schon in meinem Ersten Post erwähnt und wie noch einmal von V.K.B. erläutert kann ich viele deiner Kritikpunkte nachvollziehen und ändern. wie noch einmal als Beispiel das mit dem Antlitz. Mir selbst war nicht bewusst das man dieses Wort nur für das Gesicht verwendet. Ich dachte man könnte es auch für den restlichen Körper anwenden. Ich habe es in meiner Fassung auf dem Computer schon in Abbild umgeändert. Daher danke ich dir wie gesagt schon für deine Konstruktive Kritik da ich mit dieser auch etwas anfangen kann.
Womit ich nichts anfangen kann ist wenn jemand mir einfach sagt meine Geschichte, an der ich jetzt seit Monaten arbeite und von er ich wesentlich mehr habe als nur dieses eine kleine Kapitel , ermüdend sei. Oder wie du es ausdrücktest "allerdings finde ich es ermüdend, mich durch diese ausgiebigen und sich wiederholenden Beschreibungen zu lesen". Jetzt kannst du gerne sagen es wäre doch nur deine subjektive Meinung und die kann ich auch nachvollziehen, die habe ich zu vielen Themen ja auch. Jedoch wäre es schön gewesen dies mit etwas mehr Empathie zu formulieren. Schließlich habe ich euch ja mein Baby anvertraut und wollte nicht das es dann in Stücke gerissen wird. Was glaubst du wie viel Mut es mir abverlangt hat meine erste richtige Geschichte von der ich voll und ganz überzeugt bin hier rein zu stellen. Hättest du gewollt das jemand bei deiner ersten Geschichte zu dir kommt und sagt es wäre ermüdend sich durch diese zu lesen. Dazu das Wort Adjektivitis. Eine sehr nette Formulierung, wirklich ganz toll. Es hätte gereicht wenn du gesagt hättest "Hey ich finde es sind mir zu viele Adjektive in der Geschichte". Massage verstanden.
Zu der Stelle mit Patrick Rothfuss. Ich habe mich nie mit ihm auf eine Stufe gestellt, ich wollte lediglich einen Vergleich schaffen. Zum besseren Verständnis.
Auch hätte ich dir gesagt das wenn du willst du mir die Fehler die ich bei meiner Geschichte gemacht habe gerne nennen kannst, da ich LRS habe und ich 10 Mal über das Wort oder den Satz gehen kann aber ich den Fehler nicht finden kann. Ich bin auch nicht zu faul. Bevor ich diese Story hier reingestellt habe ich es sicher 3mal durchgelesen und nach Fehlern gesucht. Also nein ich bin sicher nicht zu Faul dazu.
Ich habe nie versucht dich Anzugreifen. Habe meine Antwort nett und höflich formuliert. Wenn ich dich hätte zerschmettern wollen hätte ich andere Wörter gebraucht.
Oh und zu deiner wiederholten Frage hin was ich mir davon verspreche hier meinen Text reinzustellen ist ganz einfach der das ich mir einen netten Umgang mit meiner Geschichte erhofft hatte. Ich hatte mir nicht erhofft das diese in ihren Grundfesten erschüttert wird und ich aufgrund meiner Rechtschreibfehler hier von @Kojote scheinbar dazu aufgefordert werde das mit dem Schreiben lieber zu lassen. Und ab diesem Punkt hatte ich schon keinen Bock mehr auf dieses Forum.
Hier scheinen sich nur Kindergartenkinder und selbsternannte Verlagslektoren zu tummeln. Wenn du jetzt sagen willst das ich nicht Kritik fähig bin und das wenn ich meine Geschichte einmal veröffentlichen will die dann auch nicht nett zu mir sind kann ich dir sagen das ich nicht vorhabe meinen Roman in nächster Zeit zu einem Lektor zu bringen. Vielleicht auch nie. Hier hatte ich lediglich gehoffte ein paar nette Tipps zu erhalten mehr nicht.
Ich hoffe das beantwortet deine Frage zu genüge.
Jedoch versuche ich ja gerade mit jemandem zu argumentieren der einer 15 Jährigen ( FallenxFay falls du dich erinnern kannst ) mehr als nur "Harte Kritik" an den Kopf geworfen hat.
Zu @V.K.B wie du siehst bin ich ja immer noch da. Ich werde mich nicht abschrecken lassen und weiter schreiben und wenn ich es nur für mich mache. Eigentlich hatte ich vor hier regelmäßig die Fortschritte meiner Story zu posten was ich hiernach sicher nicht mehr machen werde. Ich werde andere Wege finden wie ich mich weiterbilden kann ohne das gleich alles von mir infrage gestellt wird. Und ja ich schreibe gerne mit vielen Adjektiven, wiederhole gerne nochmal und schreibe generell Komisch aber das ist meine Art zu schreiben und jeder schreibt doch anders. Daphne du Maurier benutzt unfassbar lange Schachtelsätze. Tolkien ist meiner Meinung nach zu kompliziert in seiner Sprache, Stephen King schreib seine besten Romane unter Drogeneinfluss Und besagter Patrick Rothfuss beschrieb in der Musik der Stille einmal 8 Seiten lang wie jemand Seife herstellt.
Ich finde es einfach schade das der Stil den ich nunmal habe so schlecht sein soll wenn doch jeder anders ist. Klar werde ich mich weiter entwickeln und das vielleicht auch komplett ändern. Doch funktioniert es gerade so wie es ist. Und damit bin ich zufrieden.
Ich wünsche allen noch einen Schönen Tag

Ich bin raus.[/quote]
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