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Maunzilla
Hobbyautor


Beiträge: 386



BeitragVerfasst am: 03.01.2020 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso dankbar? Das klingt ein wenig, als hätte er euch einen persönlichen Gefallen getan oder eine Gunst erwiesen, und nicht seine Arbeit verrichtet, für die er bezahlt wird, wie jeder andere Dienstleister.

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Gerling
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 54
Beiträge: 1874
Wohnort: Braunschweig


BeitragVerfasst am: 03.01.2020 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Wieso dankbar? Das klingt ein wenig, als hätte er euch einen persönlichen Gefallen getan oder eine Gunst erwiesen, und nicht seine Arbeit verrichtet, für die er bezahlt wird, wie jeder andere Dienstleister.


Sowas nennt man auch soziale Interaktion. Tut nicht weh. Und Dankbarkeit ist eine Tugend, keine Zeitverschwendung.


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Mysi101
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 28
Beiträge: 355



BeitragVerfasst am: 03.01.2020 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Bin zwar momentan in keiner Agentur, aber ich habe meiner Lektorin und Coverdesignerin auch gedankt. Sie nehmen mein Geld für ihre Dienste, aber darum geht es nicht. Manche machen ihre Arbeit einfach schlecht und geben sich keine Mühe. Aber die beiden haben mich mit dem Ergebnis glücklich gemacht. Da war einfach tiefe Dankbarkeit, die aufgeschrieben werden musste. Mein Geld haben sie sich verdient.

Wenn man jetzt mal ein krasses Beispiel nimmt, sollte man auch seinen Eltern nicht danken. Ist ja deren Aufgabe, ihr Kind zu erziehen und es zu lieben. Rolling Eyes


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Nordlicht
Geschlecht:weiblichWaldschrätin


Beiträge: 4191



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 06:51    Titel: Antworten mit Zitat

Gerling hat Folgendes geschrieben:
Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Wieso dankbar? Das klingt ein wenig, als hätte er euch einen persönlichen Gefallen getan oder eine Gunst erwiesen, und nicht seine Arbeit verrichtet, für die er bezahlt wird, wie jeder andere Dienstleister.


Sowas nennt man auch soziale Interaktion. Tut nicht weh. Und Dankbarkeit ist eine Tugend, keine Zeitverschwendung.


 Sich kaputt lachen

Ja, in der Tat gibt es Leute, die auch Dienstleister wie Menschen behandeln.


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Niederrheiner
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 297



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Einer Agentur, die es schafft, meine Projekte richtig zu beurteilen und die wesentlichen Schwächen zu erkennen, wär ich auch dankbar.
Und je mehr Geld sie dafür kriegt, desto dankbarer bin ich ihr, denn desto mehr kriege ich ja auch. Wink

Einer Agentur, die unzählige Stunden umsonst (im Sinne von "kostenlos" und im Sinne von "für die Katz") Textarbeit usw. bei meinem Projekt macht, aber (u.a. vor lauter Textarbeit) die wesentlichen Schwächen nicht erkennt und vor allem die Markttauglichkeit falsch einschätzt, bin ich nicht dankbar. Bei der Masse an verschwendeter Zeit und Arbeit muss ich das auch nicht.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2966
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 04.01.2020 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nordlicht hat Folgendes geschrieben:

Ja, in der Tat gibt es Leute, die auch Dienstleister wie Menschen behandeln.


Wenn die Menschlichkeit nicht am Sprachcomputer bei der Hotline hängenbleibt. Laughing
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Maunzilla
Hobbyautor


Beiträge: 386



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nichts für ungut, aber ich finde diese Danksagungen am Anfang eines Buches etwas affektiert. Scheint wohl eine Mode zu sein, die aus Amerika kommt, und ist auch erst seit der Jahrhundertwende bei uns vermehrt in Erscheinung getreten.

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Beka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 60
Beiträge: 3190



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Nichts für ungut, aber ich finde diese Danksagungen am Anfang eines Buches etwas affektiert. Scheint wohl eine Mode zu sein, die aus Amerika kommt, und ist auch erst seit der Jahrhundertwende bei uns vermehrt in Erscheinung getreten.


Was ist daran affektiert, wenn man sich bedankt? Ich bedanke mich auch bei dem Kellner, der mir das Essen an den Tisch bringt, bei der Verkäuferin, die mich berät, und bei der Friseurin, die mir die Haare schneidet. Klar machen die alle ihren Job und werden dafür bezahlt. Trotzdem ist ein "Danke" angebracht, wenn sie ihren Job gut machen. In anderen Ländern ist das normal, nur in Deutschland scheint die Meinung vorzuherrschen "nicht gemeckert ist genug gelobt".
Meine Danksagungen stehen immer am Ende des Buches, deshalb muss sie keiner lesen, aber ich möchte  die Leute, die mein Manuskript auf dem Weg in den Buchhandel begleitet ( und verbessert) haben, erwähnen. Und ich bedanke ich mich auch beim Lektorat und und beim Coverdesign, wenn ich zufrieden bin.


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*Die Sehnsucht der Albatrosse* (Aufbau Taschenbuch)
*Das Geheimnis des Nordsterns* (Aufbau Taschenbuch)
*Die Tochter der Toskana - Wie alles begann* ( Aufbau Digital)
*Die Tochter der Toskana* (Aufbau Taschenbuch)
*Das Gutshaus in der Toskana* (Aufbau Taschenbuch)
*Sterne über der Toskana* (Aufbau Taschenbuch)
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Maunzilla
Hobbyautor


Beiträge: 386



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hast du hoffentlich deinen Grundschullehrer nicht vergessen, der dir das Lesen und Schreiben beigebracht hat. Und dem, der deinen PC eingerichtet hat, auf dem das Manuskript geschrieben wurde, und natürlich den hurtigen Männern und Frauen in der Druckerei, dem Buchbinder und Amazon...
Und hoffentlich hast du auch dem Käufer des Buches gedankt. (Das vergessen übrigens viele.) Rolling Eyes

Bitte sehr. Es mag das jeder so halten wie er es will. Ich habe bloß meine wenig bedeutende Meinung kund getan, und die besagt, daß ich es für überflüssig und affektiert halte. Neutral


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Nordlicht
Geschlecht:weiblichWaldschrätin


Beiträge: 4191



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Es mag das jeder so halten wie er es will. Ich habe bloß meine wenig bedeutende Meinung kund getan, und die besagt, daß ich es für überflüssig und affektiert halte. Neutral


Genau so halten wir es ja auch. Und da du sowieso keine Agentur hast, bei der du dich bedanken könntest, ist das für dich eh ein rein theoretisches Gedankenexperiment, so unterhaltsam es auch ist.


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Junikäfer
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 04.01.2020 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Agentur hat an mich geglaubt. Zeit in mich investiert und mich gut beraten. Ohne sie hätte ich die Reihe nicht untergebracht, schon gar nicht so gut. Natürlich machen sie das nicht aus Nächstenliebe, aber das ist ein Geben und Nehmen. Und ja, ich bin ihnen dankbar. Verrückt, oder? Nicht. Denn wenn man im Team arbeitet, dann gehören alle zusammen. Und dann bedanke ich mich auch bei ihnen. Weil ich es möchte, nicht weil man das so macht. Und damit andere Autoren die recherchieren sehen, dass diese Leute was können - eventuell auch für sie.
Danke zu sagen ist keine Schwäche. Und das kommt auch nicht aus den USA. Das kommt von innen heraus.
Und ganz verrückt: beim Verlag werde ich mich auch bedanken. Weil sie ebenfalls an mein Projekt geglaubt haben. Klar verdienen sie damit Geld. Aber ich doch auch. Sie helfen mir und ich ihnen. Das ist ein Danke wert.
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pstruebe
Sonntagsschreiber


Beiträge: 27



BeitragVerfasst am: 05.01.2020 01:47    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Nichts für ungut, aber ich finde diese Danksagungen am Anfang eines Buches etwas affektiert. Scheint wohl eine Mode zu sein, die aus Amerika kommt, und ist auch erst seit der Jahrhundertwende bei uns vermehrt in Erscheinung getreten.


In den allermeisten Fälle steht, bis auf sehr indirekt durch die Widmung vielleicht, schon VOR Beginn des Textes kein Form vom Danksagung, sondern maximal im Impressum die nüchterne blanke Info: "Wurde vermittelt von Agentur XY". Manche Autoren hängen dann NACH dem Buch noch eine ausformulierte Danksagung dran, in der ggf. auch der/die Agentin(in) vorkommt – und daran ist nichts, aber auch wirklich rein gar nichts affektiert. Da kann man als Leser dann ja zum Glück auch zuklappen, wenn es einen langweilt – der Roman ist ja zuende gelesen ... Wink
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Lki
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 219



BeitragVerfasst am: 05.01.2020 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Junikäfer hat Folgendes geschrieben:
Meine Agentur hat an mich geglaubt. Zeit in mich investiert und mich gut beraten. Ohne sie hätte ich die Reihe nicht untergebracht, schon gar nicht so gut. Natürlich machen sie das nicht aus Nächstenliebe, aber das ist ein Geben und Nehmen. Und ja, ich bin ihnen dankbar. Verrückt, oder? Nicht. Denn wenn man im Team arbeitet, dann gehören alle zusammen. Und dann bedanke ich mich auch bei ihnen. Weil ich es möchte, nicht weil man das so macht. Und damit andere Autoren die recherchieren sehen, dass diese Leute was können - eventuell auch für sie.
Danke zu sagen ist keine Schwäche. Und das kommt auch nicht aus den USA. Das kommt von innen heraus.
Und ganz verrückt: beim Verlag werde ich mich auch bedanken. Weil sie ebenfalls an mein Projekt geglaubt haben. Klar verdienen sie damit Geld. Aber ich doch auch. Sie helfen mir und ich ihnen. Das ist ein Danke wert.


This. Ich habe im zweiten Band auch meiner Pressereferentin, der Veranstaltungsorganisatorin und der Marketing-Beauftragten im Verlag gedankt, weil die eben nicht einfach nur ihren Job gemacht, sondern mich mit aller Herzlichkeit betreut und sehr viel Hingabe und Energie investiert haben, um die Bücher an die Leser zu bringen. Gerade in der Buchbranche machen die meisten den Job, weil sie ihn lieben - nicht weil er viel Geld einbringt. Dafür Wertschätzung zu zeigen, ist das Mindeste.


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