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Tausende Ideen und kein einziges Wort

 

 
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MarVeRiCk94
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 25
Beiträge: 23
Wohnort: Dülmen


BeitragVerfasst am: 22.11.2019 10:55    Titel: Tausende Ideen und kein einziges Wort eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jetzt plage ich mich schon seit einigen Wochen damit herum, dass ich bei keinem meiner Buchprojekte vorankomme. Weder bei meinem Hauptprojekt, was nur noch Korrektur gelesen werden muss, noch bei meinen Nebenprojekten über Kriegsgeschichten und auch ein wenig meiner persönlichen Geschichte, und zum dritten schaffe ich es nicht einmal alte Geschichten aus Kinder- und Jugendzeit auf mein heutigen Standard zu aktualisieren. Ich führ euch mal kurz meine Gedankengänge vor und was die Schreibhemmung am meisten verursacht:

Hauptprojekt: Eine vierteilige Fantasy-Roman-Reihe von mir, bei der alle vier Teile inzwischen fertig gestellt sind und nur noch des Korrektur lesens bedürfen, ehe sie an die Öffentlichkeit kommen können. In dieses Projekt habe ich meine meiste Zeit und Arbeit investiert und selbst heute träume ich noch gerne von dieser Welt, die ich dort erschaffen habe, versinke mich gänzlich in ihr. Der erste Band ist auch schon korrekturgelesen und ein Teil des Manuskripts liegt schon bei großen Verlegern vor. Nun fehlt mir aber der Antrieb und die Motivation, schon mit dem zweiten Band weiterzumachen, obgleich ich weiß, was ich da alles noch ändern muss/will (der 2te Band wird wohl am meisten Überarbeitungszeit benötigen, weil ein Parameter einer Teilhandlung umgeschrieben wurde und sich dadurch die ganze Geschichte in dem Buch ändert (mehr oder weniger)). Aber solange ich keine eindeutige Antwort habe - und das dauert noch bis spätestens Januar (3 Monate), wozu weitermachen? Dann doch lieber alles der Reihe nach.

Nebenprojekt(-e): Hier bin ich noch dabei, die Handlung zu verfassen. Zurzeit, das mag jetzt verwunderlich klingen, bin ich bei Teil 2 einer vorerst geplanten Trilogie von unabhängigen Kriegsgeschichten aus der echten Welt. Einen 1ten Teil gibt es noch nicht, hat aber schon Charaktere und ein Setting. Bei Teil 2 hänge ich gerade inmitten der Handlung fest, und momentan finde ich vor lauter Terminen keine Zeit mehr zum weiterschreiben, allerdings selbst wenn ich das Dokument öffne, überkommt mich schnell so ein großer Schwall der Unlust, weil ich mir oft denke, ich hätte doch gerade besseres zu tun. Außerdem bin ich zurzeit auch etwas mit dem Umfang des Projektes unzufrieden - Ich weiß, Quantität ist ungleich Qualität, aber ich sage immer, man sollte auch gewisse Mengenziele für sein Buch haben, sonst könnte ja jeder sein Buch in einer Seite fertigstellen. Allerdings sollte man natürlich nicht auch die Geschichte künstlich aufblasen, es muss sich organisch anfühlen, einfach richtig - und da fehlt mir momentan ein wenig der kreative Fluss, um sowohl die Geschichte auszuarbeiten als auch überhaupt weiterzuarbeiten.

Weitere Projekte: Das ist der wohl am wenigsten priorisierte Punkt von allen. So ziemlich jede Geschichte, an der ich heute arbeite, ist eine, die ich mal als Kind aufgeschrieben habe und erst viele Jahre später mir dachte: "Daraus könnte man mal eine richtig gute Geschichte machen!". Allerdings denke ich nicht, dass es zurzeit sinnvoll ist, noch ein Projekt anzufangen, wenn ich schon ein Haupt- und ein Nebenprojekt habe, bei denen ich nicht voran komme. Mein Bruder meint dazu immer, ich soll gerade schreiben worauf ich Lust habe, aber ich bin ein sehr strategisch-planerisch orientierter Mensch, ich brauch meine Organisation, die "Lust, xy zu machen" steht da erst an zweiter Stelle. Und um die Übersicht zu behalten mit den aktuellen Projekten, während ich meinen Willen schüre, auch bald neue Projekte zu beginnen, behalte ich meine Organisationsstruktur auch so weiter. Andererseits - heißt es nicht "Das Genie beherrscht das Chaos?" wink


Was meint Ihr dazu? Habt ihr vielleicht sinnvolle Tipps und Ratschläge, was ich machen kann, um wieder die Motivation zum fortsetzen meiner Arbeit zu finden? Ich versuche häufig, durch stimmungsvolle Musik mich in die Welten zu versetzen und sie dann ein Stück weiterzudenken, aber in letzter Zeit kommt einfach nicht mehr der zündende Funke. Meistens ist es eher auf Glück oder einem Wunder bei mir basierend, wenn ich eine kreative Goldader wieder in mir finde und diese an den Büchern abarbeiten kann.
Was sind eure Ideen? smile Ich freue mich schon auf Antworten!
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 950
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 22.11.2019 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin vom Typ her sehr organisiert, sodass ich immer an einem Projekt arbeite, bis es bereit für die Testleserphase ist. Wenn ich neben der Überarbeitung Zeit finde, wird das nächste Projekt begonnen, Priorität hat jedoch immer das Erste.
Wenn ich einen "Schreibhänger" habe, setze ich mich genauer mit der Kapitel- bzw. Szenenplanung auseinander. Weiß ich, wo die Szene mit welchen Figuren in welcher Situation starten soll, fließt es viel besser, als bei der Grobplanung: Figur X soll … herausfinden. Manchmal wird mir dann auch klar, warum es hängt und wie ich es ändern kann.
Soweit, wie ich es bei mir angehe.

Bei deinem zweiten, als Trilogie geplantes Projekt, würde ich vom Gefühl her sagen, dass du vielleicht nochmal nachplanen solltest. Müssen es drei Bände sein, oder ist es evtl. stimmiger, dass daraus "nur" ein oder zwei Bände werden? Irgendeinen Grund muss diese große Unlust haben, und bei der Nachplanung wird einem manches bewusster.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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