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ahorn
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Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: 14.11.2019 23:35    Titel: FehlerCode eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die Idee des Romans entstand, bei der Entwicklung eines Plots für einen Krimi, in welchem ein Massenmörder sein Unwesen treibt.
Fasziniert von der Gedankenwelt eines Wahnsinnigen, trieb es mich zur Quelle seines Treibens. Wie wird aus einen normalen Menschen ein Monster?
Aus diesen Gedankengängen entstand der Plot zu dem folgenden Roman. Das Grundgerüst steht und wird von mir von Zeit zu Zeit mit Leben gefüllt, sodass die ersten Kapitel fertig, aber bei weiten nicht überarbeitet sind.
Die größte Hürde für mich ist der Erzählstil. Zum größten Teil - bis auf Einstreukapitel – wird die Geschichte in der ersten Person erzählt. Eine Sichtweise, die ich eigentlich nicht mag, aber für einem »Psycho-Krimi« für angemessen halte. Zu allem Überfluss habe ich mich dazu durchgedrungen auf wörtliche zu verzichten und soweit notwendig auf die indirekte Rede auszuweichen.

Daher lade ich jeden ein, in das Gehirn einer multiplen - dieses sei vorweg gegriffen – Person einzudringen und soweit möglich, mir eine Rückmeldung zu geben.


Erster Entwurf Klapptext:
Cay lebt in einem einsamen Haus am Rande der Stadt. In vielen Nächten und Tagen versucht Cay das Computerspiel, welches Cay in Bann schlug, zu klonen. Nur den wichtigsten Algorithmus kann Cay nicht nachvollziehen. Durch eine Anstellung im Mutterhaus der Softwareschmiede versucht Cay, den entscheidenden Codeteil zu kopieren. Auf dem Weg dorthin verwickelt sich Cay in die eigene, mit Blut getränkte Legende.



Prolog

»Was halten Sie von meinen Vorschlag? Es ist für Sie eine Chance!«
Die angesprochene Frau Mitte zwanzig stellte ihre, mit einem Lippenstiftabdruck verzierte, halbvolle Kaffeetassen neben eine Leere auf einen Beistelltisch, nahm die Papiere auf, strich den Scheitel ihrer Bubikopffrisur von ihrem rechten Auge und studierte die Schriftstücke. »Herr Bruchmüller ich weiß nicht!«
Sie überschlug die Beine, zupfte an dem Rock ihres geblümten Trägerkleides, spielte mit den Fingern an ihrer Halsketten und starrte den Herrn ihr gegenüber an.
Der korpulente Mann mit silbergrauen Haarkranz ergriff seine Tasse, blickte in dessen Trostlosigkeit, stellte sie wieder ab.
»Fräulein Santhof wir sitzen heute nicht zusammen, weil ich von ihnen begeistert bin.« Herr Bruchmüller stand auf und stieß beim Aufstehen aus seinem Ledersessel gegen den Tisch, sodass die Tassen auf ihren Untertassen klirrten. Woraufhin er die rechte Hand an sein Schienbein presste und die Augen verdrehte. Dann schritt er, dabei das angeschlagene Bein hinter sich her ziehend, auf eine Panoramascheibe zu und sah hinaus.
Bleigraue Gewitterwolken hatten die Sommersonne verdeckt, drohten mit aufflackernden Blitzen und den ersten Tropfen, die an der Scheibe zerbarsten.
 »Da bin ich offen zu ihnen. Der Vorstand ist der Meinung, dass sie die richtige Person für die Stelle seien.«
Er wandte sich vom Naturschauspiel ab, durchquerte das Büro, bis zu einem Schreibtisch, der den Raum dominierte, ergriff eine Thermoskanne und schritt zurück zu der Sitzecke.

Der Zeigefinger von Frau Santhof glitt über ein Dokument. »Das verstehe ich nicht, warum soll ich hier in der Zentrale – ein Jahr?«
»Das war meine Forderung. Ich als Personalchef habe eine Verantwortung und egal«, er schaute zur Zimmerdecke, »wie die da oben entscheiden, mit welchen Beziehungen sie in die Auswahl gekommen sind, halte ich sie für unqualifiziert.«
Sie kniff das rechte Auge zu, sah ihn über ihre linke Schulter an. »Danach wechsle ich in die Filiale?«
Ein Grinsen flog über seine schmalen Lippen. »Wenn Sie die Probezeit überstehen.«
Frau Santhof zog ihre ungeschminkten Augenbrauen zusammen. »Und keiner weiß, was ich hier in der Zentrale getan oder gemacht habe?«
»Solange sie nicht klauen oder Geheimnisse verraten!«. Er beugte sich über den Tisch und malte Kreise auf ihrem bestrumpften Knie. »Unsere Filiale, für die Sie sich beworben haben, ist bis auf die Personalabteilung autark.« Er lehnte sich zurück. »Warum ist ihnen dieses so wichtig?«
Sie knetete erneut ihre Halsketten. »Nicht wichtig! Wie Sie sagten, habe ich  die Firma bewusst ausgewählt.«
Er strich über ihren Oberschenkel und seine Fingerspitzen glitten unter ihren Rocksaum. »Kommt darauf an, wie sie sich einfügen. Teamarbeit steht bei uns an erster Stelle.«
»Ich werde mich fügen.«

Der Personalchef nahm die Hand von Frau Santhofs Bein, lehnte sich zurück und richtete seine blutrote Krawatte. »Sind Sie mit Herrn Dreier bekannt?«
Sie legte die Unterlagen auf den Tisch und ihre Hände auf den Schoß. »Mit wem?«
»Herrn Dreier dem ehemaligen Besitzer unserer Filiale.«
»Nein! Den kenne ihn nicht!«
Er wies auf den Vertrag. »Ich dachte, weil er sich für sie beim Vorstand eingesetzt hat.«
»Wie ich sagte. Ich kenne keinen Herrn Dreier.« Sie wandte ihr Gesicht ab. »Meine Gründe zu schwanken sind anderer Natur.«
»Solange diese Gründe nicht ihre Arbeit beeinträchtigen«, er blinzelte ihr zu, »interessiert es mich nicht.«
»Nein. Ihr Angebot ist verlockend. Ich wollte schon immer professionell Computerspiele entwerfen.«
Er kräuselte die Stirn, ergriff den Vertrag, las die ersten Zeilen und schüttelte den Kopf. »Bitte!« Ein Lächeln hüpfte über sein Gesicht. »Ich verstehe! Später stehen alle Türen für sie offen. Wenn sie gut sind!«
Er faltete die Hände hinter seinem Genick. »Dann nehmen Sie den Vorschlag an! Herr Dreier ist nur Berater, aber eine Koryphäe in dem Fachgebiet. Ich persönlich halte nichts von Computerspiele - passen nicht in unsere Produktpalette.« Er rieb über sein Knie. »Vorstandsentscheidung ist Vorstandsentscheidung!«

Er zog einen Kugelschreiber aus seinem Jackett, hielt Frau Santhof diesen unter die Nase.
Sie ergriff den Vertrag und bestätigte mit ihrem Namen.
Herr Bruchmüller stand auf und reichte ihr die Hand. »Dann sehen wir uns am kommenden Montag!«
Sie berührte die ausgestreckten Finger. »Ja! Ich stehe Ihnen zu Diensten.«

12Wie es weitergeht »


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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 15.11.2019 05:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ahorn,
ich habe den Text jetzt zweimal gelesen, aber so richtig werde ich nicht schlau daraus, womit ich den Inhalt meine. Soll das so? Einstieg über Verwirrung?

Manchmal sind deine Sätze etwas sperrig, da hilft es, sich die mal laut vorzulesen, dann merkst du, wo es holperig kling. Ansonsten gar nicht schlecht geschrieben. Was mich noch stört: DIE BRÜLLEN IMMER ALLE SO!!! So wirkt das nämlich mit der inflationären Verwendung der Ausrufezeichen. Den Fehler habe ich aber früher auch gemacht. Man sollte die Dinger echt sparsam verwenden, oder nur, wenn wirklich jemand brüllt, oder zum Nachdruck seiner Aufforderung eine geladene Waffe in der Hand hält.

Woraus ich nicht schlau werde, sind die Unternehmensstruktur, die Charaktere (beide) und dem generellen Sinn dieser Szene. Vielleicht soll das ja so, ist eine Art Crypto-Prolog und der Leser bekommt beim Lesen des Romans nach und nach die "Schlüssel", diesen zu entwirren. Und er stellt am Ende die große, wichtige Schlüsselszene dar, die wir zwar immer vor Augen hatten, aber nicht deuten konnten.

Oder es ist einfach nur wirr. Kann ich nicht sagen.

Nur: Dies sind die ersten Seiten deines Buchs. Wenn du den Leser da gleich zuviel verwirrst, besteht die Gefahr, dass der ein oder andere abspringt oder gar nicht erst weiterliest. Auch eine bewusst wirre Szene sollte Spannung erzeugen und Interesse erwecken, herauszufinden, wie es weitergeht oder wie irgendwas zusammenhängt. Oder zumindest dem Leser einen Hauptcharakter vorstellen, für den er sich interessiert. Dieser Prolog macht bei mir im Moment leider gar nichts davon. Es ist eher, als werfe ich einen flüchtigen Blick in eine Welt, in der die "normalen Weltregeln" außer Kraft gesetzt sind.

Beste Grüße,
Veith


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Rodge
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BeitragVerfasst am: 15.11.2019 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hey ahorn,

Du schreibst, du verzichtest auf wörtliche Rede, ich glaube, dadurch nimmst du dir viele Möglichkeiten, deine Charaktere zu entwickleln, aber sei´s drum. Dann lese ich die erste Zeile des Prologs (eigentlich höre ich auf zu lesen, wenn ich auf einen Prolog stoße) und der besteht aus einem Dialog. Je suis confused...

Grüße
Rodge
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Leseprobe
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BeitragVerfasst am: 15.11.2019 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ahorn,
ich versteh den Plot nicht. Zu verworren und zu lange, verschachtelte Sätze, die besonders im zweiten Absatz Nichtigkeiten erzählen, wie ...
Zitat:
Der korpulente Mann mit silbergrauen Haarkranz ergriff seine Tasse, blickte in dessen Trostlosigkeit, stellte sie wieder ab.
zudem muss es heißen:  in ihre Trostlosigkeit, ...  was als Bild für mcih auch nicht passend ist.
In den Dialogen wird für mch zu viel gequasselt - was soll eigentlich gesagt werden? Die Personen sollen, so denke ich, doch als taff rüberkommen.  Und warum schreibst du vorneweg, du verzichtest auf wörtliche Rede?
Also, es fehlt noch was an Klebstoff zwischendrin.


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... diese gläserne Gegenwart ...
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ahorn
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Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: 15.11.2019 10:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo V.K.B, hallo Rogde, hallo Leseprobe,
ich danke euch für die Rückmeldungen.

Ich möchte nochmals erwähnen, dass ich am Text nur von Zeit zu Zeit schreibe, er eher aus meinem Giftschrank stammt - Abteilung Experimentelles.

Zur Holperigkeit möchte ich sagen, dass ich oft übers Ziel hinausschieße, die Sätze eher nüchtern wirken sollen.

Zitat:
Es ist eher, als werfe ich einen flüchtigen Blick in eine Welt, in der die "normalen Weltregeln" außer Kraft gesetzt sind.

Ein Ziel habe ich zumindest erreicht. Pfiffig Blinzeln

Danke für die Ausrufezeichen, die habe ich überlesen.
Ja! Die ersten Zeilen sollen in ihrer Art verwirren, Fragen hervorrufen.
Man mag es oder man mag es nicht. Ich hatte mir bereits überlegt einen anderen Einstieg voranzusetzen, aber dann hätte ich zu viel verraten.

Taff? Warum sollten sie taff sein. Nur, weil er Personalchef ist und wie einer spricht?
Denn seine Worte - zumindest am Anfang - stehen eher im Widerspruch zu seinem Handeln.

Wörtliche Rede! Ich habe nicht behauptet, dass ich auf sie verzichte. In den Kapiteln, in denen ich in der ersten Person schreibe, kommen sie nicht vor!
Aber auch dort weiß ich noch nicht genau, wie es rüberkommt. Bin selbst noch nicht überzeugt. Einfach mal abwarten, bis ich es hochlade.

Prolog! Ich stimme dir Rodge zu ich mag diese Dinger ebenfalls nicht.
Das heißt nicht, dass diese immer so war. Wenn jemand eine passendere Überschrift hat, immer her damit.

Gruß
Ahorn
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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 15.11.2019 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Rodge hat Folgendes geschrieben:
eigentlich höre ich auf zu lesen, wenn ich auf einen Prolog stoße
und ich höre auf, Kritiker zu lesen und ernst zu nehmen, die solch pauschale Aussagen von sich geben. Nee, mal ernsthaft, was soll den so ein Unsinn? Was ist gegen einen Prolog einzuwenden? Klar gibt es schlechte Bücher mit schlechten Prologen (der Erklärbär erklärt dir erstmal die Welt oder so), aber das qualifiziert doch den Prolog als Ganzes nicht ab. Das wäre ja, wie zu sagen, ich lese keine Romane mehr, weil es so viel schlechte Trivialliteratur gibt.

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Katinka2.0
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Beiträge: 135



BeitragVerfasst am: 15.11.2019 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ahorn,

die Idee, den Leser in die Rolle eines geisteskranken Mörders schlüpfen zu lassen, indem Du die Ich-Perspektive wählst, finde ich grundsätzlich spannend. Eine kurze Kostprobe hiervon wäre interessant gewesen, aber das kann ja noch kommen.
Was den Inhalt Deines Prologs angeht, stimme ich meinen Vorrednern größtenteils zu. Du verlierst Dich zu viel in belanglosen Beschreibungen, dabei gehen die wichtigen Informationen, die den Leser eher interessieren als die Auswirkungen eines angeschlagenen Beins, unter. Nämlich, dass in dem Vertrag wohl eine seltsame Klausel steht, die vermutlich mit diesem Herrn Dreier zu tun hat:

Zitat:
Er kräuselte die Stirn, ergriff den Vertrag, las die ersten Zeilen und schüttelte den Kopf. »Bitte!« Ein Lächeln hüpfte über sein Gesicht. »Ich verstehe! Später stehen alle Türen für sie offen. Wenn sie gut sind!«


Das könntest Du noch deutlicher umschreiben, denn dieser Fakt ist für mich das einzig Interessante an Deinem Prolog (Grapschende Personalchefs und Bewerberinnen, die alles mit sich machen lassen, weil sie unbedingt den Job wollen, bedienen ein wenig originelles Klischee).

Die Geschichte geht wohl in Richtung Cybercrime, dafür erscheint mir die Sprache aber zu altbacken. Kein Mensch würde eine junge Frau heutzutage noch mit Fräulein ansprechen, auch wenn der Personalchef bereits graue Haare hat. In Zeiten, in denen man Computerspiele programmiert bzw. klont, passt dieser Ausdruck nicht mehr zum Sprachgebrauch.

Zitat:
Erster Entwurf Klapptext:
Cay lebt in einem einsamen Haus am Rande der Stadt. In vielen Nächten und Tagen versucht Cay das Computerspiel, welches Cay in Bann schlug, zu klonen. Nur den wichtigsten Algorithmus kann Cay nicht nachvollziehen. Durch eine Anstellung im Mutterhaus der Softwareschmiede versucht Cay, den entscheidenden Codeteil zu kopieren. Auf dem Weg dorthin verwickelt sich Cay in die eigene, mit Blut getränkte Legende.


Den Klappentext würde ich noch mal überarbeiten, der teast noch nicht so richtig. In fünf Sätzen erwähnst Du z.B. sechsmal den Namen Cay und allein die Tatsache, dass er in einem einsamen Haus am Stadtrand wohnt, macht jetzt auch nicht unbedingt neugierig auf mehr. Und – das ist jetzt vielleicht eine doofe Frage Laughing – welchen Sinn macht es, ein Spiel, das bereits auf dem Markt ist, zu klonen? Um es dann billiger zu verkaufen?

Zitat:
Daher lade ich jeden ein, in das Gehirn einer multiplen - dieses sei vorweg gegriffen – Person einzudringen und soweit möglich, mir eine Rückmeldung zu geben.


Cool, wollte ich schon immer mal Twisted Evil. Im Ernst, die Idee finde ich klasse, und hast Du Dir mal überlegt, dass das ein viel spannenderer Einstieg sein könnte, als dieses Personalgespräch? Eine kurze Szene aus der Sicht mehrerer Persönlichkeiten? (Da fällt mir der Film Glass ein, in dem James McAvoy einen jungen Mann spielt, in dem 23 Persönlichkeiten leben. Er hat die Rollen wahnsinnig gut gespielt). Mich würde interessieren, wie Du diese multiple Persönlichkeitsstörung darstellst. Ich nehme an, es handelt sich um Cay?

LG Katinka
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RAc
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Beiträge: 98



BeitragVerfasst am: 15.11.2019 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Rodge hat Folgendes geschrieben:
Hey ahorn,

Du schreibst, du verzichtest auf wörtliche Rede, ich glaube, dadurch nimmst du dir viele Möglichkeiten, deine Charaktere zu entwickleln, aber sei´s drum. Dann lese ich die erste Zeile des Prologs (eigentlich höre ich auf zu lesen, wenn ich auf einen Prolog stoße) und der besteht aus einem Dialog). Je suis confused...

Grüße
Rodge


@V.K.B.:

... ich vermute, dass Rodge einfach nur einen Klammerungsfehler gemacht hat... Rolling Eyes
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V.K.B.
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Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 15.11.2019 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

RAc hat Folgendes geschrieben:
Rodge hat Folgendes geschrieben:
Hey ahorn,

Du schreibst, du verzichtest auf wörtliche Rede, ich glaube, dadurch nimmst du dir viele Möglichkeiten, deine Charaktere zu entwickleln, aber sei´s drum. Dann lese ich die erste Zeile des Prologs (eigentlich höre ich auf zu lesen, wenn ich auf einen Prolog stoße) und der besteht aus einem Dialog). Je suis confused...

Grüße
Rodge


@V.K.B.:

... ich vermute, dass Rodge einfach nur einen Klammerungsfehler gemacht hat... Rolling Eyes
Hoffe ich mal für ihn. Wobei – damit wäre Goethes Faust ja auch durchgefallen.

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Rodge
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BeitragVerfasst am: 16.11.2019 07:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag keine Prologe, weil damit meist zuviel an Spannung vorweg genommen wird. Dennoch gibt es auch aus meiner Sicht gelungene Prologe (z. B. in "Was man von hier aus sehen kann"). Ob man mich nun wegen so einer Aussage ernst nimmt oder nicht, ist mir wurscht.
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ahorn
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Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: 17.11.2019 16:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Katinka2.0,
dank für deine Zeilen.

Zitat:
Kein Mensch würde eine junge Frau heutzutage noch mit Fräulein ansprechen, auch wenn der Personalchef bereits graue Haare hat. In Zeiten, in denen man Computerspiele programmiert bzw. klont, passt dieser Ausdruck nicht mehr zum Sprachgebrauch.

Genau das ist es! Er nennt sie Fräulein und bezeichnet sie als unqualifiziert – abwertend!

Zitat:
Grapschende Personalchefs und Bewerberinnen, die alles mit sich machen lassen, weil sie unbedingt den Job wollen, bedienen ein wenig originelles Klischee.

Das passt nicht! Begrapscht er sie? Oder was macht er? Vielleicht ist das Rutschen unter den Saum nicht gewollt und von mir als kleine Verwirrung geschrieben. angel

Nebenbei: Schreibfehler nach Korrekturlesung! Es soll nicht dessen Trostlosigkeit, sondern die Trostlosigkeit heißen. Sorry! cry

Ein Personalchef, der sich an eine Bewerberin heranmachen will, wertet sie nicht ab, behauptet, dass der Vorstand die Entscheidung getroffen hat - ganz im Gegenteil. Vielleicht hängt es ja mit den belanglosen Beschreibungen zusammen. Was passiert?

Sechsmal Cay! Die Unzulänglichkeit des Klapptextes ist mir bekannt – deshalb Entwurf.
Ich habe nur ein kleines Problem, dass Cay eine multiple Störung hat, soll der Leser im Klapptext nicht erfahren. Wie spricht man solch eine Person an? Sie, er, es?

Die Sache mit dem Prolog.
Warum nenne ich mein Kapitel Prolog, obwohl ich diese nicht mag?
Weil er, wie in vielen Romanen kein Prolog, sondern eine Art Vorgeschichte ist. Er ist weder Vorwort, noch These, geschweige, dass in ihm die Protagonisten vorgestellt werde.

Gruß
Ahorn
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ahorn
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Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: 19.11.2019 13:22    Titel: Kenan - Nordwind pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kenan
Nordwind

Ich zog den Schal fester um meinen Hals und verfluchte, dass mein Haus abseits lag. Der Weg von der Bushaltestelle schien endlos und an diesem Abend verlassener denn je. Ich empfand eine Art Furcht, die ich in der Vergangenheit nicht kannte. Die Angst verstärkte das Frösteln, das durch meinen Körper bis zu den Zehen kroch.
Der Winter schien in diesem Jahr nicht enden zu wollen. Obwohl längst Mitte März strömte ein frostiger Nordwind über die Straße und in den gefrorenen Pfützen spiegelten sich die Sterne, bis das Eis unter meinen Absätzen zerbrach.

Das verhaltende Leuchten der Fenster meines Heimes, lockte mich geisterhaft eines Leuchtturmes gleich in den friedlichen Hafen. Der Geruch verbrannten Holzes, der aus dem Kamin waberte, beschleunigte meine Schritte - soweit die ätzenden, hohen Absätze mir Gehen, geschweige Laufen gestatteten. Ich war daheim.

Wärme umflutete beim Eintreten meinen erkalteten Körper, woraufhin ich den Namen meines Mitbewohners rief. Eine freundliche Begrüßung, die mehr dem Heim, als dem Mitbewohner galt, dennoch mir in den letzten Wochen zum Ritual geriet. Vor Kurzen interessierte es mich keinen Furz, ob Kenan auf irgendjemanden wartete. Das hatte sich geändert. Denn hier in meinen vier Wänden konnte ich wieder ich sein und Kenan ein Teil davon.
Kenan antwortete ungefragt und teilte mir mit, dass er im Wohnzimmer wäre. Die Mundwinkel emporgezogenen streifte ich den Mantel ab, Mütze und Schal folgten, flogen auf den Dielenboden des Flures. Ich setzte mich auf den Hocker, befreite die Füße von den Stiefeln, die meine Zehen quälten.
Die Türklinke zum Wohnzimmer umgriffen, ertappte ich mich. Ich war in den alten Trott zurückgefallen. Ich kniete nieder, ergriff die Sachen, verstaute sie, wie Kenan es mir vorlebte, in den Garderobenschrank. Sogar die Stiefel stellte ich in die Reihe der dort wartenden Schuhe.

Ich drückte die blütenweiß gestrichene Wohnzimmertür auf, der Geruch von Moder stieg in meine Nase. Eine Witterung, die ich zuvor nie gerochen hatte. Es hatte für mich den Anschein, als beträte ich ein fremdes Zimmer. Obgleich die Wärme des Ofens mich erfreute, lehnte der Raum mich ab. Genauer die alten, zusammengewürfelten Möbel stießen mich wie ein Rudel Wölfen einen Einzelgänger, ab. Hatte ich mich geändert oder lag es daran, dass ich mit meinen Kolleginnen diese Zeitschriften verschlang, indem der neuste Wohntrend leuchtete. Ich musste was ändern, mich trennen von dem Studenten-Buden-Look; den Weg weitergehen, egal wie schwer er mir fiel. Die Episode abschließen, um daraus Erfahrungen und Kraft zu ernten, um diese in meinen weiteren Leben zu verzehren.
Erschöpft vom Tag fiel ich auf einen dieser klapprigen Sessel, warf die Beine auf das Sofa, auf dem Kenan, vertieft in eine Tageszeitung, ruhte. Kurz ließ er seinen Blick über mich schweifen, um erneut sich wortlos hinter der Zeitung zu verstecken.
Ich zupfte an meiner Bluse, fragte ihn, was er davon hielte, wenn wir uns eine neue Wohnzimmereinrichtung zulegen würden.
Ob er oder ich mehr verblüfft über die Frage, lag außerhalb meiner Systeme. Er zumindest studierte weiterhin seine Tageszeitung.

Bis zum Zeitpunkt meiner Anstellung in Hannover hatten wir nebeneinander her gelebt. Wir lebten in einer Wohngemeinschaft. Punkt!
Kenan zeigte mir seine Zuneigung und Dankbarkeit auf seine Art. Er machte den Haushalt und kaufte ein. Einen Umstand, denn ich ihm anrechnete. Er kehrte üblicherweise um vier Uhr von der Arbeit heim, ich des Öfteren erst nach sieben Uhr. Sein Angebot, meine Wäsche zu waschen, hatte ich abgelehnt.
Ich schüttelte den Kopf. Die Kälte hatte mich umnebelt. Dachte ich ernsthaft diesen Blödsinn.

Kenan als meinen Mitbewohner zu bezeichnen, traf die Wahrheit nur zum Teil. Er erledigte, seit dem er bei mir wohnte, alle Dienstbarkeit am Haus. Reparierte oder renovierte das Gemäuer, hackte Holz, damit ich nicht fror. Dafür bezahlte er keine Miete.
Dem nicht genug, mir verlangte es nach einem Knecht, der winselte, hechelte, nach Arbeit dürstete.
Erst in den letzten Wochen begriff ich, dass der Ansatz zu kurz griff. Meinen Willen, ihm aufzudrücken, nicht zum Erfolg führte.
Kein Mensch veränderte sich, weil ich es verlangte. Ich entschied daher, mein Verhalten, das Programm, welches mich steuerte, umzuschreiben, damit der Gegenüber das Verlangen zu dienen, erbat, erflehte.

Sein Angebot, meine Wäsche zu waschen, lehnte ich nur aus einem Grund ab, dass es mir zu intim war. Die Vorstellung er hinge meine Unterwäsche zum Trocknen auf, betastete, womöglich beschnupperte er sie. Allein der Gedanke daran kam mir gleich, wie eine Berührung seiner Finger auf meiner Haut. Für derart Belobigung war er noch nicht reif genug. Er war vom Tal der Quallen, die ich mir ausmalte, derzeit weit entfernt.
Mit einem Lächeln begründete ich die Entscheidung. Frauensache! Ich verziehe es ihm nie, gab ich ihm zu verstehen, wenn er eine der teuren Blusen zu heiß bügele.

Eine Lüge, aber eine Gute, denn intim war es mir wahrlich nicht, wenn er an meinen Dessous schnüffelte, solange ich sie zur Zeit nicht auf meinem Körper trug. Die Vorstellung daran, dass er mir eines Tages vor mir auf die Knie fiel, vor mir kroch und winselte, um mir den Wäschekorb zu entreißen, beglückte mich.

Kenans Zuruf ich hätte kalte Füße - eine mir wohl bekannte Tatsache, immerhin waren es meine Füße, dessen Temperatur ich registrierte und niemand musste mich darauf aufmerksam machen, schleuderte mich aus den Gedanken. Ohne, um Erlaubnis zu betteln, ergriff er meine Füße und zu allem Überfluss massierte er mir die Zehen, die ins Leben zurückkehrten.
Ich schloss die Augen, lehnte mich zurück, dabei erklärte ich ihm, dass nicht nur das Schreiten in hochhackigen Stiefel anstrenge, sondern die wärmende Wirkung, obwohl der Schaft bis zu den Knien reichte, minimal. Die Sohlen fast gar nicht isolierten, weil sie dünn wie ein Schulheft waren.
Er unterbrach die Massage und wagte es ernstlich mich zu fragen, weshalb ich mir nicht richtige, warme Winterstiefel zulege. Die Frage zeigte mir erneut, dass er keinerlei Ahnung hatte. Ich richtete mich auf und erklärte ihm, dass der Markt für elegante, warme Stiefel längst im Herbst geleert und mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, inwieweit ich derartige Schuhe benötigte.
Es fehlte am Ende meiner Erklärung nur die Nennung seines Geschlechtes im Plural, um von meinen Kolleginnen eine Auszeichnung entgegenzunehmen. Ich verkniff mir das Wort, da es aus meinem Mund doppeldeutig geklungen hätte, eher lächerlich, daher sank ich zurück an die Sessellehne und schob nur hintenan, wie schwierig es gewesen war überhaupt ein Paar zu finden.

Mein Körper genoss die Massage. Mein Verstand wehrte sich. Ich befahl Kenan aufzuhören und zog meine Füße mit einem Ruck zurück. Dann begründete ich die Aktion damit, dass er mit seinen Pranken eine  Laufmasche zöge. Eine nicht ganz unbegründete Gefahr. Meine Erklärungsversuche, weshalb Damen Feinstrumpfhosen trugen, verliefen eher im Sande. Entgegen ihren dickeren, wolligen Schwestern wärmten sie nur bedingt, dazu war ihre Lebenszeit kurz. Soweit hatte ich bereits festgestellt. Es waren zwei Arten von Feinstrumpfwerk im Umlauf. Billige, die meist nicht einmal den Vormittag standhielten und welche die fünf bis zehnmal teurer, dafür mehrere Handwäschen überstanden. In einer Mittagspause hatte ich es meinen Kolleginnen vorgerechnet und kam zum Ergebnis, dass es finanziell nicht von Belang, welches Model man bevorzuge. Ökologisch - soweit man bei Strumpfhosen davon sprechen kann - ich das Teure präferierte. Woraufhin meine Kolleginnen mich erst erstaunt anglotzten, dann unterstrichen, dass der Tragekomfort und die Optik an oberster Stelle standen. Ohne etwas zu sagen, stimmte ich ihnen zu, verstand aber ihre Logik, ihre Empörung nicht, da ich ihnen beipflichtete. Egal das Ergebnis war dasselbe, die Billigen kratzten.

Kenan versteckte sich erneut hinter seiner Zeitung und murmelte mir zu, dass ein Bad mir wohltue, er in der Zwischenzeit uns ein schönes Abendbrot mache.
Wie er schönes betonte, kotzte mich an. Am liebsten hätte ich ihn vom Sofa getrieben, damit er mit seinem Atem meine Zehen wärmte.
Ich sah ihn von der Seite an und fragte, ob er den Badeofen angeworfen hätte.
Er ließ die Tageszeitung sinken, blickte mich an und warf mir ein Schnippisches, Weiberhaftes natürlich entgegen.

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Erinnerung&Sehnsucht
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich mag es. Meine "Kritiken" sind leider nicht so fundiert. Mir liegt so etwas nicht. Künstlich vor mich hinreden will ich da sicher nicht. Aber ich mag die kleinen Details die deine Szenerie lebendig machen. Kleine Gesten wie das Streifen mit der Fingerkuppe über den Papierrand. Das kurze Aufblitzen einer blutroten Krawatte. Ich finde so etwas bestärkt das Bild. Ich finde auch nicht dass es unklar ist. Man darf den Leser ruhig in das kalte Wasser der Bilder werfen, und sie sich im Kontext langsam verdichten lassen. Der Text hat Eigenheit. Ich finde das ist immer am wichtigsten. Wer will schon eine glatt planierte Betonwüste, über die sich nicht streiten lässt, aber die das Auge auch schnell langweilt? Bei dir spürt man die Anwesenheit eines Erzählers, es wirkt nicht tot. Du kannst mit stillen Momenten gut arbeiten. Jenen in welchen eigentlich nicht viel passiert. Weil du die Präsenz deiner Figuren gut vermittelst. Man kann sich in deine Geschichte beim Lesen einlullen. Das sind meine Empfindungen. Ich glaube auch eine naive Perspektive kann dir helfen.

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ahorn
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 14:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Erinnerung&Sehnsucht,
danke für deine Worte. Ich hoffe deine Hose ist wieder trocken Pfiffig Blinzeln.
Leider verstehe ich nicht was du mit:
Zitat:
Ich glaube auch eine naive Perspektive kann dir helfen.

meinst.

LG
Ahorn
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Erinnerung&Sehnsucht
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

ahorn hat Folgendes geschrieben:
Hallo Erinnerung&Sehnsucht,
danke für deine Worte. Ich hoffe deine Hose ist wieder trocken Pfiffig Blinzeln.
Leider verstehe ich nicht was du mit:
Zitat:
Ich glaube auch eine naive Perspektive kann dir helfen.

meinst.

LG
Ahorn


Meine naive Perspektive auf deinen Text.


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Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Fehlercode/Arbeiterherz Tr1ckSh0t Werkstatt 6 26.06.2018 17:17 Letzten Beitrag anzeigen

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