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Sicherung von Copyright-Rechten

 
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Sillow
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 41
Beiträge: 7
Wohnort: Halle (Saale)


BeitragVerfasst am: 14.11.2019 00:08    Titel: Sicherung von Copyright-Rechten eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forengemeinde,

ich habe mal eine Frage zu den Urheberrechten eines Autors. Wenn ich mich an einem Wettbewerb beteilige oder ein Skript an einen Verlag schicke, wie kann ich sicher gehen, dass es auch wirklich "meins" bleibt? Bei einer Veröffentlichung, ok., das ist für mich offensichtlich, da wird sich Niemand "bedienen". Aber bei Manuskripten, die abgelehnt werden, aber gute Ideen enthalten. Was ist damit? Und wenn ich von mir eine Geschichte ins Netz stelle?

PS: bin noch neu hier. Sollte der Thread an einer falschen Stelle stehen..sorry. Habe mich eingelesen, aber es ist so viel auf einmal Embarassed

liebe Grüße
die Sillow
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Maunzilla
Schreiberling


Beiträge: 215



BeitragVerfasst am: 14.11.2019 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Das Urheberrecht schützt keine Ideen. Genauer gesagt: es schützt die Form aber nicht den Inhalt des Werkes. Wird das Werk selbst oder Teile davon kopiert, ist das eine Urheberrechtsverletzung, die zivil- und strafrechtlich geahndet werden kann. Wenn jemand die Idee, das Thema oder den Plot werwendet, ist das legitim. Schließlich gehen praktisch alle Geschichten auf eine von ~20 Grundkonstellationen zurück.

Die Angst, jemand könnte eines Ideen stehlen, ist in den allermeisten Fällen unbegründet. Wenn deine Geschichte so gut ist, daß sie den Verlag überzeugt, wird er dir einen Vertrag anbieten und nicht jemand anderen beauftragen, dein Buch zu schreiben. Das könnte sich der Verlag auch gar nicht leisten, denn sonst wäre sein Ruf ruiniert, und kein Autor würde je wieder mit ihm zusammenarbeiten wollen. Außerdem ginge er auch das Risiko ein, daß du deine Geschichte woanders zuerst veröffentlichst, bevor sein Auftragsschreiberling fertig wäre.


_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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teegebeutelt
Schreiberassi


Beiträge: 58



BeitragVerfasst am: 14.11.2019 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Das stimmt, sieht man zum Beispiel daran, wie viele Nachahmungen es momentan von den "Goodnight Stories for Rebel Girls" gibt...

Ich habe mal gelesen, dass man sich sein Manuskript, bevor man damit raus in die Welt geht, selbst per Post zuschicken soll und den Umschlag zulassen. So könne man im Falle einer Klage beweisen, dass man das Buch zuerst hatte (wobei es da ja schon "zu spät" ist und schon Schaden entstanden sein könnte)
Ob dieser Tipp also Sinn macht, weiß ich nicht, aber ich dachte ich teile ihn dir einfach mal mit  : )
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BrianG
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 42
Beiträge: 122



BeitragVerfasst am: 14.11.2019 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst ein Disclaimer: sofern sich hier niemand als zugelassener Anwalt outet (und selbst wenn es jemand täte, hieße es nicht, dass es stimmen muss), ist nichts in diesem Thread eine valide Rechtsberatung.

Zum Thema Uhrheberrecht gibt's ein großes Missverständnis. Denn wenn du etwas schreibst, gehört es dir. Punkt. Du bist du der Urheber, du hast das Urheberrecht, das dir niemals jemand wegnehmen kann. Das einzige, was du im Falle einer Veröffentlichung abtrittst, ist ein Verwertungsrecht.

Ansonsten schließe ich mich den Vorschreibern an. Nicht Ideen, sondern nur konkrete Ausführungen genießen Schutz. Um es überspitzt darzustellen: Jeder darf sich hinsetzen und einen Siebenteiler um einen Zauberschüler schreiben, der einen anderen, bösen Zauberer bekämpft. Abgesehen davon, dass du dafür öffentlich ausgebuht werden würdest, könnte dir keiner was anhaben. Probleme kriegst du erst, wenn du den bösen Zauberer Voldemort nennst.


_________________
Aus dem Chaos sprach die Stimme: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
Und ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer.
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Sillow
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 41
Beiträge: 7
Wohnort: Halle (Saale)


BeitragVerfasst am: 14.11.2019 22:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich danke Euch!

Also theoretisch ist es legitim und keine Urheberrechtsverletzung, wenn ich mich quer durch die Bücherwelt lese, für mich gute Ideenfragmente "klaue", um sie dann, verändert, in einem anderen Zusammenhang etc.. als mein eigenes Gedankengut ausgebe.. es wäre nur dann eine Urheberrechtsverletzung, wenn ich große Teile davon einfach kopiere und es als meins bezeichne...wow..

liebe Grüße!
Die Sillow
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Rodge
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 404
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 15.11.2019 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Gib 10 verschiedenen Schriftstellern einen Abriss der Geschichte und es kommen 10 völlig unterschiedliche Bücher heraus. Deine Charaktere und deine Art zu schreiben machen die Geschichte unverwechselbar. Daher ist für mich das Wichtigste, die eigene Sprache zu entwickeln. Das macht es "unkopierbar"!

Grüße
Rodge
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BrianG
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 42
Beiträge: 122



BeitragVerfasst am: 15.11.2019 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

weiß nicht mehr wer es war, und ich zitiere auch nur aus dem Gedächtnis hat Folgendes geschrieben:
Stealing is okay, as long as it's well done


Plotidee:
Crapsack Future; In einer Fernsehshow werden Menschen aus der Unterschicht zum Gaudium der Oberschicht abgeschlachtet; der Sieger bekommt immerhin ein Preisgeld.

Gefunden in:
- Menschenjagd von Richard Bachmann aka Stephen King
- Hunger Games von Suzanne Collins


Plotidee:
Typ will einfach nur nach Hause zu seiner Frau und seinem Kind, muss auf seinem Weg gegen alle möglichen Widrigkeiten bestehen.

Gefunden in:
- Odyssee von Homer
- Falling Down (Film) von Joel Shumacher


Plotidee
Naiver Junge, bäuerliches Umfeld, wird aus seinem Umfeld gerissen, um sich einer Rebellion gegen einen Tyrannen anzuschließen. Begleitet wird er von einem Mentor, der ihm erst einiges beibringt, ehe er das Zeitliche segnet.

Gefunden in:
- Eragon von Christopher Paolini
- Star Wars Episode 4 von George Lucas
- So ziemlich jeder Geschichte, die sich an "Der Heros in 1000 Gestalten" von Joseph Campbell orientiert


Lesetipp: tvtropes.org


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Mysi101
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 27
Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 15.11.2019 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

BrianG hat Folgendes geschrieben:
weiß nicht mehr wer es war, und ich zitiere auch nur aus dem Gedächtnis hat Folgendes geschrieben:
Stealing is okay, as long as it's well done


Plotidee:
Crapsack Future; In einer Fernsehshow werden Menschen aus der Unterschicht zum Gaudium der Oberschicht abgeschlachtet; der Sieger bekommt immerhin ein Preisgeld.

Gefunden in:
- Menschenjagd von Richard Bachmann aka Stephen King
- Hunger Games von Suzanne Collins


Plotidee:
Typ will einfach nur nach Hause zu seiner Frau und seinem Kind, muss auf seinem Weg gegen alle möglichen Widrigkeiten bestehen.

Gefunden in:
- Odyssee von Homer
- Falling Down (Film) von Joel Shumacher


Plotidee
Naiver Junge, bäuerliches Umfeld, wird aus seinem Umfeld gerissen, um sich einer Rebellion gegen einen Tyrannen anzuschließen. Begleitet wird er von einem Mentor, der ihm erst einiges beibringt, ehe er das Zeitliche segnet.

Gefunden in:
- Eragon von Christopher Paolini
- Star Wars Episode 4 von George Lucas
- So ziemlich jeder Geschichte, die sich an "Der Heros in 1000 Gestalten" von Joseph Campbell orientiert


Lesetipp: tvtropes.org


Wird in dem Fall dann auch gern als Inspiration bezeichnet.


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Die Tasyar-Chroniken

Vergessenes Reich - November 2019
Verborgenes Reich - Dezember 2019
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Unstern
Autor


Beiträge: 723
Wohnort: Leonding (Österreich)


BeitragVerfasst am: 16.11.2019 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich ist es so: Kein Verlag kann sich ein echtes Plagiat, also Übernahme von Formulierungen etc. leisten. Bei großen Verlagen ist ein neuer Autor auch gar nicht so der Kostenpunkt, also warum den um das bisschen auch noch betrügen? - Es geht ja mehr Geld in andere Posten, z.B. Marketing etc.

Ideen lassen sich nicht schützen und wenn man ganz tief geht - vermutlich war die schon dutzend- bis hundertfach ohnehin schon. Wenn Du z.B. keine Geschichte mehr über einen ungewöhnlichen Vampir oder einen Drachenreiter oder über eine unverstandene Person vor Gericht oder über eine Frau, die nach der Scheidung durch die Welt reist oder was auch immer schreiben dürfte und und und ... - man wäre ja selbst sauer, wenn man das nicht mehr dürfte.

Ideen sind sehr allgemein und wenn ein Stoff die Menschen beschäftigt, auch wiederkehrend. Seit der Antike und seit davor. Das ist halt so. Es kommt mehr auf die Erzählweise an. - Nimm z.B. die Harry Potter-Schöpferin: Da ist so verdammt viel aus alten Mythen und der Rest - he sorry, Hexen am Zauberinternat, das war doch schon in meiner Jugend, die schon eine Weile vorbei ist, ausgelutscht! - Aber sie hat es neu zusammengefügt und vielen Leuten gefällt das und jetzt ist sie reich.
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Sillow
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 41
Beiträge: 7
Wohnort: Halle (Saale)


BeitragVerfasst am: 23.11.2019 22:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

..das mag alles sein bzw. ist so. Ich finde es nur ernüchternd. Auf der anderen Seite auch gut. Habe mir teilweise wochenlang das Hirn zermartert, weil ich Ideen hatte, die aber auch mit Dingen gespickt waren, die ich selbst aus meiner Kindheit kannte (also in einem anderen Zusammenhang). Habe die Ideen jedes Mal gleich wieder verworfen, weil ich dachte: "gab es schon". Nun habe ich dazu gelernt. Wink

liebe Grüße!
die Sillow
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Wintermourn
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 32



BeitragVerfasst am: 25.11.2019 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage, ob etwas schonmal da war, ist glaube ich die falsche. Damit rennt man nur gegen Wände. Je nachdem, wie weit man es eindampft, gab es alles schon und zwar in der Antike^^

Ich finde die Frage: "Warum ist es in meiner Form trotzdem interessant" viel wichtiger.
Es hat ja auch niemanden gestört, dass Horkruxe und der eine Ring exakt die gleiche Sache sind. wink
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BrianG
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 42
Beiträge: 122



BeitragVerfasst am: 25.11.2019 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wintermourn hat Folgendes geschrieben:

Es hat ja auch niemanden gestört, dass Horkruxe und der eine Ring exakt die gleiche Sache sind. wink


Da werf ich gleich noch die Lich-Gefäße von Dungeons & Dragons in den Hut Laughing


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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2808
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 25.11.2019 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht "das gleiche Prinzip", aber "exakt die gleiche Sache", das scheint mir doch ziemlich weit hergeholt. Es sei denn, man definiert so großzügig, daß sowieso "alles gleich" ist (oder "alle" gleich sind). Wenn der Eimer groß genug ist, kann man alles reinwerfen.

Und wenn der Eimer eine Krempe bekommt, dann wird er zum Hut.
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Wintermourn
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 32



BeitragVerfasst am: 25.11.2019 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Einer der Horkruxe war sogar ein Ring^^
Und wenn man bedenkt, dass durch diese Gegenstände eine extrem ähnliche Backstory entsteht (Großer Bösling wurde vor geraumer Zeit schonmal besiegt, versucht jetzt aber wiederzukommen. Er ist nicht ganz tot, da er sein Leben an einen Gegenstand gebunden hat, welcher überdauerte. Folglich muss zunächst der Gegenstand zerstört werden, wenn mann den Bösling besiegen will) sollte mein Punkt doch nachvollziehbar sein, auch wenn es natürlich Facetten gibt, bei denen sich die beiden Varianten unterscheiden.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2808
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 25.11.2019 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt. Es gibt einen Bösewicht, und der wird vernichtet. Alles dasselbe. Smile

Daß es Parallelen gibt, wird wohl kaum jemand bestreiten. Außerdem war dieses Motiv ("Das Herz des Riesen") schon vorher Gegenstand der Folklore.
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Pickman
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BeitragVerfasst am: 25.11.2019 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sillow,

mach Dir über Dritte keinen Kopf, guck lieber mal in die Wettbewerbsbedingungen, ob Du nicht vielleicht irgendwelche Rechte an den Auslober abtrittst, und vergiss über Deinen Sorgen das Schreiben nicht.

Cheers

Pickman


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Unstern
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BeitragVerfasst am: 26.11.2019 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe mal gelesen, dass man sich sein Manuskript, bevor man damit raus in die Welt geht, selbst per Post zuschicken soll und den Umschlag zulassen. So könne man im Falle einer Klage beweisen, dass man das Buch zuerst hatte (wobei es da ja schon "zu spät" ist und schon Schaden entstanden sein könnte)
Ob dieser Tipp also Sinn macht, weiß ich nicht, aber ich dachte ich teile ihn dir einfach mal mit : )


Das macht meiner Ansicht nach keinen Sinn, weil die Post auch nicht-zugeklebte Postumschläge befördert. Ich glaube nicht, dass man beweisen kann, dass da kein Material ausgetauscht wurde. Es gibt zwar Beweismethoden, um zu beweisen, ob etwas wirklich alt ist, aber im Zwei-Jahres-Rahmen oder in der Art dürfte das praktisch unmöglich werden. Zumal man auch bedenken sollte, dass nur bei Mord die Polizei keine Mühen und Kosten scheut, da aber ...
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Maunzilla
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Beiträge: 215



BeitragVerfasst am: 26.11.2019 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Einschreiben müssen immer verschlossen sein. Allein schon wegen der Versicherung.
Man kann auch das Manuskript in Anwesenheit von Zeugen eintüten und versiegeln. Und am besten die Zeugen noch ein paar Seiten daraus lesen lassen, damit sie es bestätigen können. Aber das ist schon ein ziemlicher Aufwand. Den würde ich höchstens betreiben, wenn ich Drehbücher für Hollywood schriebe. (Das soll ein ziemliches Haifischbecken sein, was man so hört.)


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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 547
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BeitragVerfasst am: 27.11.2019 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann den Aufwand beliebig steigern. Wie wäre es mit einem Notar, bei dem man den Text hinterlegt? Gegen geringe Gebühr, versteht sich. Ach, was rede ich, drei verschiedene Notare müssen des sein, denn trau schau wem. Und wenn das Papier kein Wasserzeichen hat, sind sowieso Hopfen und Malz verloren, denn Vorsicht ist die Nachtigall des Porzellanladens.[/ironie]

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Magpie
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Alter: 44
Beiträge: 1158
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BeitragVerfasst am: 27.11.2019 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ihr denkt viel zu kompliziert.

Wenn das Manuskript auf einem Rechner hinterlegt ist, kann man doch nachvollziehen, wann es geschrieben wurde ... vielleicht eine Urpsrungsversion auf einem Stick speichern und gut ist.

Aber wie gesagt, Verlage klauen sicher keine Ideen. Bei der Flut an Manuskripten und den immer völlig ausgebuchten Angestellten, wird da niemand Nerv für haben. Eine wirklich vielversprechende Idee wird oft auch angenommen, wenn die Umsetzung nicht katastrophal ist.
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Unstern
Autor


Beiträge: 723
Wohnort: Leonding (Österreich)


BeitragVerfasst am: 27.11.2019 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist immer fraglich, wie das ein Experte manipulieren kann. Also man kann durchaus das Datum am Computer ändern. Aber z.B. unterschiedliche Versionen mit Datum, wo sich jedes Mal ein bisschen was ändert, das dürfte recht schwer zu fälschen sein.

Gut, das mit dem Einschreiben ist eine Idee, wobei so sicher, dass die Post offene Umschläge nicht befördert, wäre ich auch da nicht. Dazu ist Kleber nicht unbeschränkt haltbar - ich würde davon ausgehen, dass der in ein paar Jahren der auch aufgeht. Kennt man ja, die Sticker der Sammlung der Jugend fallen aus dem Album, der Tesafilm, mit dem man eine Buchseite eingeklebt hat, bröselt weg ...
Umschläge zum Ablecken kriegt man auch über Wasserdampf ganz gut auf, sodass nicht viel zu sehen ist, also ich glaube nicht, dass das mehr als ein Indizienbeweis sein kann.

Die beste Möglichkeit sind immer noch Zeugen, wenn es hart auf hart käme. Aber ich denke nicht, dass es dazu kommt. Ist ja nicht so, dass ein Verlag einen neuen Autor nicht umgarnen könnte. Und ist der Autor schon bekannt, dann soll ja auch der Name auf das Cover.
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V.K.B.
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 46
Beiträge: 2091
Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 27.11.2019 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Der eigene Computer ist sicher kein Beweis, da sich Timestamps beliebig manipulieren lassen. Speichert man hingegen in einer Cloud, hat man in der Regel keinen vollen Zugriff auf den Server und kann die Timestamps nicht manipulieren. Selbiges gilt auch für Texte, die man im DSFo in seine AG stellt.

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