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Halloween!


 

 
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RAc
Eselsohr


Beiträge: 412



BeitragVerfasst am: 31.10.2019 22:39    Titel: Halloween! eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

haute konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, zu einem aktuellen Thema etwas zu schreiben. Die Inspiration kam in einem anderen (nicht mit Schreiben zusammenhängenden) Forum. Es ist etwas albern, aber danach fühle ich mich halt.

Viel Spaß beim Lesen! Für etwaigen feedback bedanke ich mich schon jetzt!

-----------------------------------------------------------------------------

Es ist der 31.10. 16:30, und ich sitze hinter der Rezeptionstheke der Krawehn GmbH. Ich sitze seit Fünfzehn Jahren hinter dieser Rezeptionstheke, aber das erste Mal am 31.10. Dieser Tag ist mir heilig, weil Hanna und ich den Abend des 31.10. zusammen verbringen, so lange wir denken können.

Hanna ist meine beste Freundin. Wir leben in verschiedenen Orten und sehen uns selten, aber der 31.10. ist ein Datum, das uns über die Jahre zusammen gehalten hat. Das wissen auch alle bei Krawehn, und sie respektieren es. Außer dem Schreikrumpf, die respektiert es nicht.

Der Schreikrumpf heißt in Wirklichkeit Annelie Schreiber-Krumbach, aber selten ist ein Spitzname so treffend und unvermeidlich entstanden. Natürlich weiß sie nicht, dass sie bei allen Gesprächen der Belegschaft untereinander nur der Schreikrumpf heißt - genau so wenig, wie sie weiß, dass wir die Geschichte der Krawehn GmbH in zwei Phasen aufgliedern: V.S. (vor Schreikrumpf) und, konsequenterweise, A.S. (ante Schreikrumpf).

Der Wechsel zwischen V.S. und A.S. fand abrupt vor ziemlich genau einem halben Jahr statt, am 2.5. V.S., das war die gute alte Zeit, in der die Krawehn eine etwas der Zeit hinterherhinkende mittelständische familiengeführte Firma war. Der Chef - den wir kumpelhaft aber respektvoll und auch in seiner Gegenwart den Gäschfü nennen - ist so ein bisschen Papa für uns alle. Er besorgt die Aufträge, und wir führen sie aus. Das klappt richtig gut, und Niemand redet dem Anderen dabei rein. Die Gehälter könnten für die Meisten etwas besser sein, aber der Gäschfü steht hinter allen seinen Mitarbeitern, behandelt uns gut und kommt nicht auf komische Ideen, was man mit so einer Firma machen könnte (im Industriegebiet, wo wir ansässig sind, gab es mehrere so Firmen, die aber alle innerhalb weniger Jahre an Investoren verkauft wurden und plötzlich weg waren).

Und dann kam der Schreikrumpf. Wofür sie eingestellt wurde und wie sie in die Firma herein passt, hat Niemand je verstanden. Es heißt, dass die Banken darauf bestanden haben, wegen der Kredite. In den Orgcharts stand immer nur, das sie direkt an die Geschäfsführung berichtet.

Jedenfalls hat der Schreikrumpf es bestens verstanden, sich vom allerersten Tag an Feinde zu machen. In ihrer Antrittsrede spulte sie ziemlich kunstvoll klingende Phrasen herunter, von denen der Satz "nur wer sich im Team den Herausforderungen stellt, hat Erfolg" wenige Tage später in mannigfaltigen Kopien gefühlt jede Wand und jede Email zierte.

Das mit dem Team schien sie selbst aber nicht mit einzuschließen. Ihre erste Amtshandlung bestand darin, ein elektronisches Kommunikationssystem einzuführen, dessen Zweck im Wesentlichen darin zu bestehen schien, von ihr erstellte Anweisungen auf einer Art digitaler Schiefertafel öffentlich zu machen, die Jeder und Jede von uns zwangsweise sehen musste, sobald der Arbeitsplatzrechner hochgefahren war. Die Schiefertafel hieß offiziell IdG ( "Informationen der Geschäftsführung").

Dabei hat sie es sich auch mit Ralf verdorben. Ralf ist unsere IT Abteilung. Er sieht genau so aus, wie man sich einen Computerfreak vorstellt - etwas klein geraten, mit kugelrundem Bauch, Birkenstocks, und unverzichtbar. Die wenigsten wissen, was Ralf wirklich macht, aber Jeder weiß, dass in der IT nichts ohne ihn geht. Ralf macht's möglich, ist das geflügelte Wort. Die wenigen Male, wo Ralf gesagt hat "es geht nicht," ging es wirklich nicht. Das musste der Gäschfü ganz am Anfang feststellen, als er eine bestimmte Software unbedingt haben wollte, Ralf ihm aber auseinandergesetzt hatte, dass es keinen Sinn macht. Der Gäschfü wollte es aber trotzdem durchsetzen, beauftragte eine Drittfirma - um nach einem halben Jahr und viel in den Sand gesetztem Geld festzustellen, dass Ralf recht gehabt hat. Seitdem hat Ralf - wie eigentlich Jeder hier - seinen Platz, den ihm Niemand streitig macht und den er aber so gut ausfüllt, dass nichts knarzt und knirscht.

Das war V.S. das Erfolgsrezept der Krawehn - alles hat geschnurrt und ist reibungslos abgelaufen. Ein gutes Team eben, aber V.S. brauchte es keine Firmenmottos oder Manifeste, um uns daran zu erinnern.

Bei der Einführung der Schiefertafel war der Schreikrumpf dann mit Ralf aneinandergeraten (bei diesem Ereignis ist dann auch ihr Spitzname entstanden). Es ging um die Zugriffsrechte zu die IdG - da der Schreikrumpf laut des Organigrammes der Geschätsführung nur unterstellt war, aber kein Teil von dieser, durfte Ralf sie nicht in die Geschäftsführungsgruppe aufnehmen, aber um ihr die schreibenden Rechte auf das IdG zu geben, hätte er sie darin aufnehmen oder aber neue Gruppen einführen müssen. Das ging aber aus irgendeinem Grund auch nicht. Jedenfalls wurde es dann lauter, der Schreikrumpf forderte die Entlassung oder Versetzung Ralfs - merkte aber dabei, dass sie anfing, sich an die tolerierbaren Grenzen des Gäschfü anzunähern, und letztendlich wurde der Schreikrumpf mit Segen des Gäschfü in die Geschäftsführungsgruppe aufgenommen. Die Krawehn GmbH hatte mit diesem Tag für uns ihre Unschuld verloren.

Es war uns die ganzen Jahre vorher schon irgendwie klar, dass wir mit der Firma aus der Zeit gefallen waren. Die Nachrichten waren voll mit Firmenübernahmen, Insolvenzen, "Marktbereinigungen" und all den anderen Euphemismen dafür, dass Leute gefeuert wurden. Aber wir - hatten immer volle Auftragsbücher; der Gäschfü schien keinerlei Interesse an Expansion oder Dividenden zu haben - V.S. war eben wie eine Familie.

Familie war interessanterweise eines von Schreikrumpf's Lieblingsthemen. Kaum war das IdG - nun inoffiziell von uns auf BdS ("Befehle des Schreikrumpfs") umgetauft, denn der Gäschfü hatte es schon immer vorgezogen, mit seinen Mitarbeitern direkt und persönlich zu reden - eingeführt, fanden sich fast täglich Nachrichten vom Schreikrumpf darin. Eine der ersten war die Anweisung, dass sich alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt an eine Kleiderordnung halten müssten, die nur zufälligerweise ihrem Modegeschmack zu entsprechen schien. Der Schreikrumpf selber war immer wie aus dem Ei gepellt, aber die meisten von uns hatten weder das Geld noch die Zeit dafür, uns aufzubrezeln, und als wir an den Gäschfü eine Mail schrieben, in der wir darauf hinwiesen, dass die Krawehn in den letzten Zwanzig Jahren auch prima ohne Uniform Umsätze gemacht hatten, tauchte am nächsten Tag am BdS die Anweisung auf, dass "den Anweisungen der Geschäftsführung Folge zu leisten ist." Offensichtlich waren dem Gäschfü die Hände gebunden. Wir wagten nicht, ihn darauf anzusprechen; dazu war er doch noch zu sehr Übervater.

Ich nahm das mit der Kleiderordnung so hin. Mir wurde immer eine große Pflegeleichtigkeit bescheinigt. Ich stelle keine großen Ansprüche an mein Umfeld, und die gute Arbeitsatmosphäre bei Krawehn war für mich immer das Sahnehäubchen, ohne das der Kaffee zwar nicht super gut, aber immer noch gut genug geschmeckt hatte. Aber mit der BdS Nachricht vom 1.9. war auch für mich das Fass übergelaufen. Dort war zu lesen, dass die Firma Krawehn an Halloween für die Familien der Belegschaft einE Party mit Trick-and-Treat veranstalten würde. Es wurden ohne Ausnahme zu diesem Anlass Urlaubssperren für alle Mitarbeiter verhängt, die nicht schon für die Zeit Urlaub eingereicht hatten.

Mein Problem war, dass ich keinen Urlaub eingereicht hatte. Das hatte ich nie in den Jahren vorher. Wie gesagt war V.S. Alles viel informeller, und ich brauchte niemals Urlaub einzureichen, weil Alle wussten, dass ich am 31.10. (wenn der nicht sowieso auf ein Wochenende fiel) um 15:00 die Firma verlassen würde.

Ich versuchte über die Personalabteilung und den Gäschfü eine Ausnahmeregelung zu erwirken, aber es half nichts. Der Schreikrumpf schien die Situation zu genießen und ließ sich noch nicht mal zu einer Kompromisslösung - 16:15, das war der Zeitpunkt, mit dem ich noch die letzte Bahn hätte nehmen können, um mich mit Hanna zu treffen - erweichen, als ich in Anbetracht der Situation zu weinen anfangen musste. Hanna und ich weinten zusammen nochmal, als ich es ihr am Telefon mitteilen musste.

Nun ist es 16:30, und jeden Moment erwarte ich eine Horde Blagen in Konstümen, für die ich Ronald McDonald spielen muss. Natürlich hat es der Schreikrumpf nicht für nötig gehalten, mit ihre genauen Vorstellungen des events mitzuteilen; über anderen Kanäle wurde mir mitgeteilt, dass ich eine gewisse Menge an Süßigkeiten vorzuhalten hätte. Meinen letzten Feindeskontakt hatte ich heute Morgen, als der Schreikrumpf mir eine Bemerkung in der Richtung ins Ohr zischte, dass ich ja wohl hoffentlich eine für den event angemessene Kleidung mitgebracht hätte. Hatte ich natürlich nicht. Ich hatte aber dabei bemerkt, dass der Schreikrumpf ein ganzes Stück nervöser schien als sonst. Gerüchte hatten besagt, dass sie dem Prokuristen - der mit einem mit der Krawehn verbundenen Banker gut befreundet war - eine spezielle Überraschung für dessen Zwillinge versprochen hatten, die heute Geburtstag haben. Aber Gerüchte sind Gerüchte, und ich gebe nicht viel darauf.

Es liegt eine gewisse Spannung in der Luft. Es ist alles ruhig. Das Foyer ist gruselig dekoriert.

Zehn Minuten später bricht die Hölle los, und eine Meute Blagen in Kostümen bricht durch die Eingangstür. Nach einer kurzen Kakophonie synchronisieren sich die Kinderstimmen zu einem Chor, der "Süßes oder Saures!" anstimmt, während alle ihre mitgebrachten Tüten über die Theke hängen. ich erkenne Geister, Hexen, Spiderman, zwei Zombies und einen Cowboy.

Ich reiche unter die Theke und ziehe seelenruhig einen Stapel Papier und zwei Handvoll Kugelschreiber hervor. Jedes Kind bekommt einen Zettel und einen Kugelschreiber.

Der Chor verstummt und macht unsicherem Gemurmel Platz. Einer der Geister reisst die Maske vom Kopf. Es ist der Schreikrumpf. Mir war bislang noch nicht aufgefallen, dass sie so klein ist, dass sie unter den älteren Kindern kaum hervorsticht. Mit puterrotem Gesicht liest sie, was auf dem Zettel unter dem offiziellen Briefkopf der Krawehn GmbH steht:

Antragsformular für Süsswarenausgabe

Hiermit beantrage ich, -----------------, Emailadresse ----------------, Mobiltelefon ----------------, einen Süsswarenzuschuss in Höhe von


gefolgt von einer längeren Liste von möglichen Süsswaren.

Am rechten unteren Rand ist hervorgehoben zu lesen

Antrag angenommen/abgelehnt (nicht zutreffendes streichen. Von der Geschäftsführung auszustellen).

Der Schreikrumpf fängt manisch an zu schreien. Ich drehe ihr den Monitor zu, auf dem mit Notiz von heute zu lesen ist

Für die für heute angesetzte Halloweenparty ist zwingend das beiliegende Formular zu verwenden. Die Geschäftsleitung."

Am oberen Rand des BdS ist die Metanotiz "den Anweisungen der Geschäftsführung ist Folge zu leisten." in 48 Point Schriftgröße angepinnt.

Der Schreikrumpf schüttelt den Kopf und wirft mir einen Blick zu, den ich nur mit einem bedauernden Schulterzucken davon abhalten kann mich zu durchbohren. Dann verlässt sie wütend den Raum.

Als die Kinder ihr gefolgt sind, schicke ich Ralf eine WhatsApp: "nur wer sich im Team den Herausforderungen stellt, hat Erfolg." und schließe sie mit einem Teufelchenemotikon ab. Er antwortet mit einem Thumbs up.

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RAc
Eselsohr


Beiträge: 412



BeitragVerfasst am: 01.11.2019 13:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ok, nach einem , uhm, Gespräch mit einer externen Leserin muss ich leider folgende Eigenrezension erstellen: Handwerklich passabel, aber eine hässliche Tapete bleibt hässlich, selbst wenn sie professionell geklebt wird... Inhaltlich sehr mager, wie ich eingestehen muss. Stereotype Charaktere, vorhersehbare und flache Handlung.

Ich habe mit dem Gedanken gespielt, den Beitrag nach /dev/null zu entsorgen, möchte ihn aber als Mahnmal stehen lassen - eine Idee muss noch lange nicht gut sein, wenn sie auf den ersten Blick danach scheint. Ich werde mir also auferlegen müssen, über Alles eine Runde zu schlafen, bevor sie ausserhalb meines Rechners geht... vielleicht hilft die Erfahrung ja auch Anderen von euch... Embarassed
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1364
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 01.11.2019 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, ein Mahnmal smile

Danke für deinen Text. Schön, dass er nicht entsorgt wurde, auch, wenn er vielleicht jetzt nicht den letzten Kürbissen, die noch auf beiden Augen klar sehen können, einen Applaus entlockt.

Frohen Feiertag!
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Graven
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 295



BeitragVerfasst am: 07.11.2019 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

RAc hat Folgendes geschrieben:
ok, Handwerklich passabel, aber eine hässliche Tapete bleibt hässlich, selbst wenn sie professionell geklebt wird.
:


Herrlich, dieser Spruch. Und Deine Geschichte ist satirisch. Und mir gefällt sie gut. Aber am meisten gefällt mir, wie Du die eigene Geschichte kritisierst.
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