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V.K.B.
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 47
Beiträge: 2293
Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 30.09.2019 01:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dieses „Geheimnis” existiert als solches nur für den Leser. Die beiden Figuren wissen ja alles darüber. Für die kleine Skizze hier war es deshalb meiner Meinung nach unwesentlich, darüber etwas zu sagen außer: für die Figuren hat es Bedeutung bis in ihre Gegenwart. Da klebt was an ihnen. Da juckt was.
Mag alles gut und richtig sein, aber als Leser fühlt man sich trotzdem veräppelt, wenn man so extrem außen vor bleibt. Warum sollte ich einem Dialog zuhören, wenn mir alle Hintergrundinformationen fehlen, den zu verstehen? Das nimmt dem langen Dialog dann auch etwas die Existenzberechtigung, denn wenn der Leser ihn eh nicht verstehen soll, müsste er auch nicht explizit ausformuliert sein. Das ist der Punkt an deiner Geschichte, der für mich nicht funktioniert. Nur mitzubekommen, dass es da eine alte Sache gibt, die bis heute nachwirkt, reicht nicht aus, um die Geschichte interessant zu machen. Jeder hat schließlich Leichen im Keller oder, um mit H.D. zu sprechen: We are all haunted houses.

_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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fabian
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 202



BeitragVerfasst am: 30.09.2019 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
The American-born H.D. (Hilda  Doolittle)  is  as  famous  for  leaving  home  as  Emily Dickinson is for staying there.

Von Hilda Doolittle hab ich noch nie was gehört, da schau ich heute mal, ob die Bücherei mir was anbietet.
Deine Hinweise nehme ich zur Kenntnis, empirisch gesehen zeigen die Reaktionen hier, das der Text ganz unterschiedlich rezipiert wurde.
Deine Anmerkung zum "funktionieren" finde ich interessant, wenn wir darüber diskutieren wollten, müssten wir wohl vom "für mich" wegkommen und dann würde sich das vermutlich in Richtung Werkstattgespräch entwickeln müssen, damit es fruchtbar wird.
Schreibanlass/-kontext FFF und Text sind mir allerdings noch ziemlich nahe, deshalb bin ich grad unsicher, ob ich die nötige Selbstdistanzierung vornehmen kann/möchte.
Fällt mir nicht ganz so leicht, mir selbst nachträglich über die Schulter zu schauen und zu analysieren, was ich da eigentlich getan habe.
Aber vielleicht gehe ich noch mal auf deine Anmerkung ein.
Eventuell finden ja auch andere Mitleser die Fragestellung interessant?
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nebenfluss
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 3971
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 01.10.2019 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

fabian hat Folgendes geschrieben:


[b]ob ich das nun schon in die adäquate Form gebracht habe oder ob du qua Erwartungshaltung (”nur” subjektive Gedankenwelt vs. lebendiger Austausch) sehr fokussiert auf den Text schaust? Vielleicht von beidem etwas.

Vermutlich. Ich hadere auch selbst etwas mit diesem Fokus, weil er meine Kommentare und Punktverteilung schon stark beeinflusst hat - sozusagen weg von der Literarizität, hin zu der Umsetzung dieser Impro-Sach (wie immer man die überhaupt erkennen kann).
Du hast dich dazu ja in deinem Selbstkommentar und auch den Antworten skeptisch geäußert - und ich wollte dich schon ins "Garderobengespräch" schicken, sehe aber gerade, du hast dich dort schon geäußert.
 
Zitat:
Auf jeden Fall hast du mich auf eine mögliche Unlogik hingewiesen: mit der „schwachsinnigen Nostalgie” verband sich für mich anfangs tatsächlich ein deutlicher Widerwille der Figur gegen diesen Ausflug. Am Schluss spricht sie davon, dass sie eine romantische Nacht mit ihrer Gegenüberin verbringen wollte (also eine schon länger feststehende Motivation). Zwar können unterschiedliche Absichten und Motivationen zu gemeinsamer Aktivität führen, aber in dieser Hinsicht muss ich mir den Text noch mal genauer anschauen.
Danke für deinen erhellenden Kommentar.

Ja, diese Unlogik habe ich auch 'gespürt', wobei sich ihr Genervtsein über die Nostalgie auch erst daraus ergeben könnte, dass die andere ihr jetzt ständig mit den alten Geschichten in den Ohren liegt, wo sie schon unterwegs sind. Man 'hört' ja nicht, was die andere sagt.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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