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Jonas


 
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Constantine
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 15.09.2019 18:00    Titel: Jonas eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jonas

Jonas pflegt seine Nase mit dem Zeigefinger, das spannendste Gerade um sechs Uhr morgens in der Tanke. Im hintersten Teil des linken Nasenflügels ist eine hartnäckig verkrustete Stelle. Er ist bereits gefühlt eine halbe Stunde intensiv damit beschäftigt und es ist ihm egal, dass die Videoüberwachung ihn dabei filmt. Schaut eh keiner auf die Bänder, weil nichts niente nada während der Nachtschichten von Jonas passiert ist, was zum Überprüfen der Bänder Anlass gegeben hätte. Er steht ist voll konzentriert mit seiner Goldsuche beschäftigt, dass er das Auseinanderziehen der elektrischen Schiebetür gefolgt vom »Kling« überhört.
Jonas zuckt zusammen und zieht den Finger aus der Nase.
»Verdammter Mist«, flucht er und ein roter Tropfen fällt auf die Theke. Schnell greift er sich an die Nase, drückt sie zu und zuckt ein erneutes Mal auf, als er einen jungen Mann in einem Nevermind-Nirvana-T-Shirt vor sich stehen sieht, einen Sechser-Pack Bier auf die Theke stellt und von einem Ohr zum anderen lächelt.
»Hey, Bro«, sagt dieser und blickt ihn an.
»Hi«, erwidert Jonas, die Nase mit der Rechten fest im Griff und durch den Mund atmend, und scannt mit der anderen Hand das Bier ab. »Sonst noch was?«
»Du musst den Kopf nach hinten in den Nacken legen«, sagt der junge Mann.
»Nein, das hilft nicht«, antwortet Jonas.
»Doch, doch. Bei mir hilft das immer.«
»Nee, da läuft der ganze Sabber die Kehle runter.«
»Ich helf' dir. Warte, Bro«, sagt der Typ und macht Anstalten, um die Theke zu Jonas zu gelangen.
»Stopp!«, brüllt Jonas, löst die Rechte und hält die Hände drohend auf den Mann. »Keinen Schritt weiter!«
»Doch, doch. Ich helfe dir«, sagt der Typ, läuft unbeirrt weiter und kramt aus den hinteren Hosentaschen Handschuhe hervor, die er anzieht.
Jonas weicht einen Schritt zurück, als sich der Blick des Typen ändert und das Lächeln – so unmöglich es für Jonas erscheinen mag - noch breiter wird, schaut sich selbst um und bemerkt dabei nicht, wie ihm das Blut die Oberlippe hinab zum Kinn läuft und auf sein Hemd und die Theke tropft.
»Du darfst hier nicht rein!«, brüllt Jonas, als stampfe ein Balrog auf ihn zu, nimmt den Scanner und richtet ihn auf den Typen.
Der Typ ist hinter der Theke, keine zwei Meter von Jonas entfernt: »Ich bin nicht schwul, ja? Ich mache das zum ersten Mal.« Er stöbert mit seiner rechten Hand nach etwas in der Hosentasche seiner Baggy Pant.
»Ok, du wolltest es nicht anders! Ich warne dich. Dies ist ein spezieller Laser für Tankstellen.«
»Bro, beruhig dich. Don't panic, ja?«, antwortet der Typ und setzt einen weiteren Schritt.
Jonas drückt ab. Ein roter Punkt leuchtet auf der Stirn des Babys auf dem T-Shirt auf.
Der Typ bleibt stehen. »Ernsthaft, Bro?« Das Lächeln ist einem strengen Blick und Stirnrunzeln gewichen. In der rechten behandschuhten Hand hält er ein Taschentuch, während Jonas den roten Punkt fixiert.
»Fick dich!«, zischt er Jonas an, knallt das Taschentuch auf die Theke, macht kehrt und verlässt die Tankstelle.
Jonas steht schweigsam da, hält in der gesenkten Hand den Scanner und starrt den Sechser-Pack an, während weitere Blutstropfen sich vom Kinn lösen und irgendwo landen.

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jaeani
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 142



BeitragVerfasst am: 16.09.2019 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 30
Beiträge: 498
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 17.09.2019 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eine wirklich sehr interessante und lebensnahe Schauplatz-, Situations- und Personenschilderung. Das T-Shirt mit dem (weltbekannten) Nirvana-Cover und die Baggy Pant vermitteln ein sehr realistisches Bild der Jugendlichen. Einen Plot sehe ich nicht, aber den braucht es in dieser Form vermutlich auch gar nicht bei einem Text solch geringer Wortzahl.

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"To be, or not to be." (William Shakespeare)
"Doobedoobedoo." (Frank Sinatra)
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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin


Beiträge: 3599

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 17.09.2019 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Igitt. Der Jonas, da schüttelt es mich ja. Und dabei kapiere ich den ersten Satz noch nicht mal (nein, ich möchte eher keine Erklärung).

Hm.
Was soll ich jetzt davon halten. Der Bro-Typ ist ein bisschen arg von der Kategorie, die in Geschichten vorkommt, dessen Autoren vermutlich keinen Bro-Typ persönlich kennen. Aber was weiß ich schon davon, ich kenne ja auch keinen. Und Jonas, der ist natürlich auch nicht so der Renner.

Und was macht eigentlich der Balrog in dieser Geschichte? Mir scheint, er fühlt sich fremd.

Aber was rede ich, es ist leider einfach so, dass das hier keine Geschichte für mich ist und da suche ich halt nach Zeug, das mir nicht passt, aber im Grunde bin ich spätestens bei der Goldsuche raus, weil ich keine Geschichten lesen will, in denen Goldsuche als in-der-Nase-popeln-Beschreibung verwendet wird.
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Selanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 615
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 01:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo 😊

rund und rundum gut, ich habs in einem Rutsch durchgelesen und gelacht. Urkomisch Laughing

Liebe Grüße
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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Michel
Geschlecht:männlichExposéadler

Alter: 48
Beiträge: 2704
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Vorgabenprüfung: Es beginnt an einer Tanke – Check. Eine Person versucht in Kontakt zu treten – Check. Jemand thematisiert Enttäuschung – Check.
Mit Nasenpflege meinst du Popeln, oder? Ich dachte, Pflege bezieht sich i.d.R. auf Äußeres. Egal. Da ist also Jonas, der vor laufender Kamera popelt und vor lauter Erschrecken eine Ader aufreißt oder so. Sein Helfer macht ihm Angst, er reagiert aggressiv und der andere geht. Bro Jo ist allein mit seinen Blutstropfen.
Hm. Schräge Geschichte. Drastisch überzogener Alltag – das triefende Blut, der rote Laserzielpunkt, das liest sich, wie ich mir das Zocken eines Zombie-Spiels vorstelle. Aber etwas fehlt mir, ein roter Faden, ein Thema, ein Zielpunkt – so recht werde ich mit der Geschichte nicht warm.
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Amarenakirsche
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 27
Beiträge: 295
Wohnort: tief im Westen


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannte(r),
um es transparent zu machen, habe ich zehn Punkte in folgenden Kategorien verteilt: Vorgaben berücksichtigt, Inhalt, Sprache, Charakterisierung und Perspektive. Deinen Text habe ich persönlich so eingeordnet:

Vorgaben: 1/1
Inhalt: 2/3
Sprache: 2/3
Charakterisierung / Perspektive: 2/3

Flüssig zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir der Gast in der Tankstelle. Irgendwie ist er sympathisch und du schaffst es, ihn auch über die Sprache zu charakterisieren.
Ein bisschen störend fand ich, dass Jonas am Ende so ausrastet. Wo ist denn das Problem?
Im Vergleich mit den anderen Texten bist du bei mir auf dem 8. Platz gelandet und bekommst damit 3 Federn.

Liebe Grüße
die Kirsche
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Catalina
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 47
Beiträge: 417
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Tankstelle
eine Person, die sich extreme Mühe gibt, mit anderen in Kontakt zu treten
das Gefühl finde ich nicht (ich selbst empfand zwar ziemlichen Ekel am Anfang, aber das zählt ja wohl nicht smile extra

Jonas arbeitet an einer Tankstelle und bekommt bei der Arbeit Nasenbluten. Ein Kunde möchte ihm helfen, aber Jonas fühlt sich bedroht. Der Kunde ist daraufhin beleidigt lässt Jonas stehen.

Persönlich hat mich Dein Text nicht angesprochen, der Inhalt ist mir zu dürftig. Dein Stil ist ausbaufähig. Aber auch unterhaltsam und der Scanner als (Laser-)Waffe, der hat mir gefallen.
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 2941
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 20.09.2019 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
nette kleine Geschichte, aber was soll die mir sagen? Gibt es einen tieferen Sinn? Den brauch ich aber gar nicht zu suchen, denn die Geschichte fliegt eh aus meiner Wertung, weil ich die letzte Vorgabe nicht klar umgesetzt sehe. Da bin ich diesmal knallhart und versuch auch gar nicht, da wohlwollend was reinzuinterpretieren. Ich sehe weder Verliebtheit, noch Ekel, noch Enttäuschung (höchstens Wut, Enttäuschung ist was anderes). Von daher leider keine Punkte von mir.

Beste Grüße,
Veith


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Constantine
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 23.09.2019 19:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vorgaben: 1C/2A/3B
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traumLos
Eselsohr


Beiträge: 375



BeitragVerfasst am: 25.09.2019 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco

Vermutlich ist dir eine in der Literatur, zumindest mir nicht geläufige, seltene Popelszene sehr anschaulich gelungen. Wirklich gut geschrieben. Ob ich das unbedingt lesen möchte, steht auf einem anderen Blatt.

Leider ist es dir, in meinem Lesen, nicht gelungen, der folgenden Szene Spannung zu verleihen. Sollte bei der Erwähnung der Handschuhe ein Schauer über den Rücken laufen? Vielleicht wolltest auch nur darstellen, dass in der Nase bohren gefährlich ist. Das wiederum ist gelungen.


_________________
Meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Jede Einbeziehung realer oder fiktiver Personen wäre nur ein Angebot. Zwinkersmiley
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poetnick
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 684
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 25.09.2019 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco,

die geschilderte Szene hat Drive und vermittelt eine eigenwilligen Einblick in den Protagonisten, das Abendmilieu einer Tanke.
Der Schluss hat mich etwas verlassen. Dein Text ist in den Punkten.
Vielen Dank!

VG - Poetnick


_________________
Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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Eliane
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 791



BeitragVerfasst am: 26.09.2019 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Vorgaben:
1) Flussufer/Spa/Tankstelle -> Tankstelle. Check.
2) kontaktfreudige/glückliche/Ruhm kassierende Person -> der Kunde. Check.
3) Verliebtheit/Enttäuschung/Ekel -> finde ich nicht, ehrlich gesagt.

Bewertung:
Hmm. Noch etwas ungelenk, die Logik und Sprache holpert. Zum Beispiel hier:

Zitat:
Er steht ist voll konzentriert mit seiner Goldsuche beschäftigt, dass er das Auseinanderziehen der elektrischen Schiebetür gefolgt vom »Kling« überhört.
Jonas zuckt zusammen und zieht den Finger aus der Nase.

--> die Handlungen "überhört" und "zuckt zusammen" widersprechen sich.

Auch an anderen Stellen komisch ausgedrückt, z.B.

Zitat:
hält die Hände drohend auf den Mann

Zitat:
setzt einen weiteren Schritt

Zitat:
In der rechten behandschuhten Hand hält er ein Taschentuch, während Jonas den roten Punkt fixiert.


Im Ganzen hinkt die Logik ebenfalls - wieso sollte jemand Handschuhe (ich geh mal davon aus, dass es Latexhandschuhe sein sollen) mit sich rumtragen, wenn er nicht professioneller Erste-Hilfe-Leister ist ("ich mach das zum ersten Mal")? Und wenn er es wäre, wären es sterile Handschuhe, die hat man nicht einfach in der Hosentasche.

Nein, sorry. Mit diesem Text werde ich nicht warm.

Punkte: leider keine.
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Terhoven
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 413



BeitragVerfasst am: 26.09.2019 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Eine flotte Geschichte.

Zeigefinger ist mir zu klobig, der kleine Finger wär passender gewesen.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant

Moderatorin

Beiträge: 5156
Wohnort: NRW
Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 27.09.2019 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder einmal war ich begeistert, was für Texte in zweieinhalb Stunden entstehen können: Geschichten mit schlüssiger Handlung, rotem Faden, guten Dialogen, aber auch stilistisch ausgefeilte Texte, innere Monologe und Betrachtungen (oder beides). Die Punktevergabe in den oberen Rängen fiel mir leichter als die in den unteren. Aus Zeitmangel kann ich keine ausführliche Begründung dalassen, will aber kurz sagen, was mir an jedem bepunkteten Text gefallen hat.
Bei diesem Text finde ich vor allem den unkonventionellen und witzigen Anfang gut. In der zweiten Hälfte kriegt der Text dann die Kurve nicht und verebbt irgendwie.
3 Punkte von mir.


_________________
»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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fabian
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 203



BeitragVerfasst am: 27.09.2019 18:29    Titel: Re: Jonas Antworten mit Zitat

Hei Gei Nine

Vorgabe erfüllt, aber will ich so was lesen? Macht mich da irgendetwas neugierig? Regt mich da etwas zum Nachdenken an? Überrascht mich da etwas? Gelingt es Sprache, mit mir und meinen Erwartungen zu spielen?
Nein, da ist nur tote Hose.

Sorry, Bro, zero points.
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Constantine
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Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 29.09.2019 12:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

jaeani hat Folgendes geschrieben:
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Hallo jaeani,
freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Danke für deine Bewertung und deine vielen Punkte.

LG Constantine
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Constantine
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Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 29.09.2019 12:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kojote hat Folgendes geschrieben:
Das ist eine wirklich sehr interessante und lebensnahe Schauplatz-, Situations- und Personenschilderung. Das T-Shirt mit dem (weltbekannten) Nirvana-Cover und die Baggy Pant vermitteln ein sehr realistisches Bild der Jugendlichen. Einen Plot sehe ich nicht, aber den braucht es in dieser Form vermutlich auch gar nicht bei einem Text solch geringer Wortzahl.


Hallo Kojotei,
freut mich, dass du deinen Spaß am Text hattest und mit ihm etwas anfangen konntest. Danke für deine Bewertung und deine sagenhaft vielen Punkte.

LG Constantine
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Constantine
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Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 29.09.2019 12:57    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Igitt. Der Jonas, da schüttelt es mich ja. Und dabei kapiere ich den ersten Satz noch nicht mal (nein, ich möchte eher keine Erklärung).

Hm.
Was soll ich jetzt davon halten. Der Bro-Typ ist ein bisschen arg von der Kategorie, die in Geschichten vorkommt, dessen Autoren vermutlich keinen Bro-Typ persönlich kennen. Aber was weiß ich schon davon, ich kenne ja auch keinen. Und Jonas, der ist natürlich auch nicht so der Renner.

Und was macht eigentlich der Balrog in dieser Geschichte? Mir scheint, er fühlt sich fremd.

Aber was rede ich, es ist leider einfach so, dass das hier keine Geschichte für mich ist und da suche ich halt nach Zeug, das mir nicht passt, aber im Grunde bin ich spätestens bei der Goldsuche raus, weil ich keine Geschichten lesen will, in denen Goldsuche als in-der-Nase-popeln-Beschreibung verwendet wird.


Hallo hobbesi,
danke für deinen Leseeindruck und dass mein Beitrag trotz des "keine Geschichte für mich" in deine Top Ten gelandet ist. Danke.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 29.09.2019 12:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Selanna hat Folgendes geschrieben:
Hallo 😊

rund und rundum gut, ich habs in einem Rutsch durchgelesen und gelacht. Urkomisch Laughing

Liebe Grüße
Selanna


Hallo Selannai,
freut mich, dass du deinen Spaß mit meinem Beitrag hattest und er dir gefallen hat. Danke für dein Feedback und deine sagenhaft vielen Punkte.

LG Constantine
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Constantine
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Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 29.09.2019 13:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Michel hat Folgendes geschrieben:
Vorgabenprüfung: Es beginnt an einer Tanke – Check. Eine Person versucht in Kontakt zu treten – Check. Jemand thematisiert Enttäuschung – Check.
Mit Nasenpflege meinst du Popeln, oder? Ich dachte, Pflege bezieht sich i.d.R. auf Äußeres. Egal. Da ist also Jonas, der vor laufender Kamera popelt und vor lauter Erschrecken eine Ader aufreißt oder so. Sein Helfer macht ihm Angst, er reagiert aggressiv und der andere geht. Bro Jo ist allein mit seinen Blutstropfen.
Hm. Schräge Geschichte. Drastisch überzogener Alltag – das triefende Blut, der rote Laserzielpunkt, das liest sich, wie ich mir das Zocken eines Zombie-Spiels vorstelle. Aber etwas fehlt mir, ein roter Faden, ein Thema, ein Zielpunkt – so recht werde ich mit der Geschichte nicht warm.


Hallo Micheli,
danke für dein Feedback. Schade, dass du für dich im Text keinen roten Faden, kein Thema oder Zielpunkt entdecken konntest. Ob sich Pflege i.d.R. auf Äußeres bezieht, kann ich nicht bestätigten, mir fallen z.B. Zahnpflege, Darmpflege und Seelenpflege ein die i.d.R. täglich getätigt werden.
Danke.

LG Constantine
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Constantine
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 29.09.2019 13:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Amarenakirsche hat Folgendes geschrieben:
Hallo Unbekannte(r),
um es transparent zu machen, habe ich zehn Punkte in folgenden Kategorien verteilt: Vorgaben berücksichtigt, Inhalt, Sprache, Charakterisierung und Perspektive. Deinen Text habe ich persönlich so eingeordnet:

Vorgaben: 1/1
Inhalt: 2/3
Sprache: 2/3
Charakterisierung / Perspektive: 2/3

Flüssig zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir der Gast in der Tankstelle. Irgendwie ist er sympathisch und du schaffst es, ihn auch über die Sprache zu charakterisieren.
Ein bisschen störend fand ich, dass Jonas am Ende so ausrastet. Wo ist denn das Problem?
Im Vergleich mit den anderen Texten bist du bei mir auf dem 8. Platz gelandet und bekommst damit 3 Federn.

Liebe Grüße
die Kirsche


Hallo Amarenakirsche,
danke für dein Feedback und freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat.
Ich habe das selbst mal in einer Tankstelle erlebt, wie die "Stimmung" bei Tankstellenmitarbeitern kippen kann, wenn man sich zu nah bis hinter die Theke bewegt. Blieb bei einer Verwarnung und mit einer Entschuldigung war's geklärt, aber ich denke, da sind/können die Vorgaben an die Mitarbeiter strikt sein. Mein Text überspitzt die Situation etwas, aber es hieß auch, dass sich jemand extrem Mühe gibt, mit jemandem in Kontakt zu treten. smile
Danke für deine Bewertung und deinen feinen Platz in deiner Top Ten. Danke.

LG Constantine
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