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nur ein paar Zeilen zum Einstand


 

 
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ulisses
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 34
Beiträge: 3
Wohnort: Steiermark, Österreich


BeitragVerfasst am: 20.08.2019 20:08    Titel: nur ein paar Zeilen zum Einstand eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,
die Kritiken gefallen mir wirklich gut, ihr seid ehrlich und beinhart - das mag ich! Obwohl ich natürlich innständig auf gute Kritik hoffe. Ich stelle hier aber erst einmal nur die ersten 500 Worte meines ersten Kapitels rein - die ewig langen Texte - wen interessieren die schon.
Ich habe meiner Meinung nach vor allem Probleme mit Rechtschreibung, Beistrichen und ja Gramatik vermutlich auch - also in Wahrheit mit allem Very Happy
Hoffe der Inhalt überzeugt trotzdem (War schon in der Schule so - Inhalt 1, Rest 5 - Rolling Eyes
Ich möchte aber noch erwähnen, dass der Prolog dafür da ist einen kurzen Einblick in das Leben meiner Protagonistin zu geben - er ist sicher etwas trocken - der Rest der Geschichte ist lebendiger. Aber das soll ja nur zum einstimmen sein.

So - lange Rede kurzer Sinn...
Ich hoffe es schmeckt euch Smile


PROLOG

Mein Name ist Jalia El´samir-ayed, Tochter von Yash und Suraja El´samir-ayed. Am achten Tag des siebten Monats, des Jahres 17-0/76 Neplasto´scher Zeitrechnung erblickte ich auf dem Planeten Barkon-1.9 das Licht der Welt.
Mein Heimatplanet ist einer von über hundert Produktionsplaneten, die im Laufe des Neplasto´schen Zeitalters unter der Herrschaft der Maliquaias - wie die Königsfamilie sowie deren Kinder und Kindes Kinder genannt werden - erobert wurden.
Mein Volk bezeichnet sich selbst als „Azga´ir´gula“, was - in die moderne Sprache übersetzt - so viel bedeutet wie „Bezwinger der Welt“.
Der Ursprung meines Volkes liegt auf Marsha´Ila - dem gelobten Land, einem Planeten der Klasse C3. Die am höchsten entwickelte Planetenform im Azga´ir´gulischen Ordnungssystem.
Mit Hilfe des Ordnungssystems kann mein Volk Planeten, in Bezug auf ihre Bewohnbarkeit, kategorisieren und ihrem wirtschaftlichen Wert entsprechend bewerten. Dem System zufolge würde ein neu entdeckter Planet der Klasse C zugeordnet werden, wenn er eine natürliche Atmosphäre (die im richtigen Verhältnis aus den Gasen Stickstoff und Sauerstoff aufgebaut ist) besitzt und eine mittlere Bodentemperatur von 15 Grad Celsius aufweist. Wichtigster Indikator für die Einteilung als C-Klasse Planet ist jedoch die Gegenwart hoher biologischer Aktivität - sprich die Existenz von natürlich entstandenem Leben. Anhand des evolutiven Standes dieser sogenannten biologischen Aktivität werden C-Klasse Planeten im Folgenden weiter untergliedert.
Während für die Bewertung als C3-Planet die Dominanz einer oder mehrerer intelligenter - sogenannter humanoider - Lebensformen bewiesen sein muss, reicht die Existenz einer Reihe hoch entwickelter tierischer Organismen für die Einstufung als C2-Planet und das Vorhandensein lediglich weniger, hoch entwickelter pflanzlicher Lebensformen für die Einteilung als C1-Planet aus.
Da Marsha´Ila bis heute der einzige bekannte Planet der Klasse C ist, auf dem sich darüber hinaus Leben der Stufe drei entwickelt hat, betrachtet mein Volk sich selbst als die einzige mögliche Vollendung der Evolution und damit als Maß aller Dinge.
Anders als Marsha´Ila wird mein Heimatplanet Barkon-1.9 - wie die Mehrzahl der Produktionsplaneten - in die Klasse A eingestuft. Planeten dieser Ordnung verfügen zwar über eine ausreichend starke Gravitationskraft und eine optimal zum Planeten entfernte Sonne, die als Licht- und Energiequelle genutzt werden kann, eine natürliche Atmosphäre sowie primitivste einzellige Lebensformen - wie auf Planeten der Klasse B - existieren jedoch noch nicht.
Die Existenz von wilden Lebensformen, insbesondere die von Tieren, gilt daher sowohl für mich als auch für alle anderen Bewohner von Produktionsplaneten als pure Fiktion.
Mit Hilfe des Ordnungssystems kategorisiert das Herrschaftshaus aber nicht nur Planeten. Es stellt auch die Grundlage der hierarchisch geprägten Gesellschaftsform meines Volkes dar. Mitglieder meiner Spezies können damit - ihrem Entwicklungsstand nachkommend - den verschiedenen, vorherrschenden Rassen zugeteilt und damit ihrem gesellschaftlichen Wert entsprechend bewertet werden.
Es werden dabei fünf Hauptrassen unterschieden. Die reinrassigen Edelhäuter, zu welchen die Maliquaias - Angehörige des Adels - gezählt werden; die Hell- und Blasshäuter, zu denen Gelehrte und Wissenschaftler zählen; die Mischhäuter erster und zweiter Ordnung, die dem Stand der Diener und Arbeiter entsprechen, und die Rot- und Dunkelhäuter, zu denen die sogenannten Sklaven gezählt werden. Meine Familie entstammt der Rasse der Mischhäuter zweiter Ordnung. Mein Leben und das meiner Nächsten dient also nur einem einzigen Zweck, der Erbringung von Arbeitsleistung zur Steigerung des Wohles höherer Rassen. Es ist der Grund warum „Gott“ uns schuf. Unser gesamtes Leben lang unterliegen wir der strengen Gesetzgebung der Obrigkeit, wonach unser Dasein nicht mehr wert ist als der Dienst den wir der Krone erbringen können.

Das kapitel hat noch weitere 1000 Worte - die ich gerne bei Interesse noch rein stellen kann.



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"fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen" (Marcus Tullius Cicero)
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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1924
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.08.2019 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ulisses,
erst mal herzlich willkommen im Forum! (Kleiner Tipp am Rande, wenn Du hier loslegst: Sich an anderen Textdiskussionen zu beteiligen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, für eigene Texte Rückmeldungen zu kriegen.)
Ich greife mir mal die ersten beiden Sätze Deines Einstandes. Glückwunsch zum Mut, ein Stück einzustellen, mit dem Du Dich sicher lang beschäftigt hast. Ich fürchte, Du wirst noch mal ein bisschen davon brauchen: Der Kapitelbeginn hat mich (noch) nicht überzeugt - und das geht im ersten Satz los:
Zitat:
Mein Name ist Jalia El´samir-ayed, Tochter von Yash und Suraja El´samir-ayed.
El was? Cool Zugegeben, ich übertreibe zur Verdeutlichung. Aber ich kann kein Arabisch und das klingt für mich wie dieser Achtziger-Otto-Waalkes-Witz: "Achma-Achmachal... zu Deutsch: Du bist ganz schön erkältet." Und es erinnert mich an meine eigenen Gehversuche in Foren. Erste Rückmeldung damals: "Nimm mal die ganzen Betonungszeichen raus." WAS? Dann würde ja niemand mehr merken, wieviel Mühe ich mir mit der Ausarbeitung der Sprache gemacht hatte! Stimmt. War auch nicht notwendig - weil es einfach nur von der Geschichte selbst ablenkte.
Okay, jetzt haben wir hier lediglich drei Personen mit gleichem Familiennamen. Nicht halb so schlimm wie das, was ich damals verbrochen habe. Aber es wirft mich ein wenig raus.
Weit mehr wirft mich das raus, was folgt:
Zitat:
Am achten Tag des siebten Monats, des Jahres 17-0/76 Neplasto´scher Zeitrechnung erblickte ich auf dem Planeten Barkon-1.9 das Licht der Welt.
Dieser Satz scheint mir symptomatisch für den Rest des Textes. Du hast Dir eine Riesenarbeit gemacht, um ein schlüssiges Weltmodell aufzubauen. Die beherrschende Lebensform, die andere, gleichwertige Lebensformen als utopisch ansieht (zumindest Dein Ich-Erzähler), die Einteilung bekannter Planeten usw. - bin kein Astrophysiker, aber das klingt wirklich durchdacht.
Und langweilig.
Denn während der ersten 500 Worte erfahren wir, dass der Ich-Erzähler zwei Eltern gleichen Nachnamens hat, dass er geboren wurde und dass seine Lebensform sich - siehe oben. Parallelen zu unser eigenen Lebensform (hier im Forum wohl eher: Lesensform) drängen sich geradezu auf, vielleicht wirst Du mit dieser Perspektive spielen. Und dann geschieht ...
nichts.
Doch, etwas schon: Du erklärst uns Deine Welt. Was wunderbar ist, wenn man eine fiktive wissenschaftliche Abhandlung schreiben möchte. Ich gehe davon aus, dass es ein Roman wird; wenn nicht, korrigiere mich. Und da wirkt so ein Einstieg mit tonnenweise Infodump schnell wie ein Anfängerfehler. Im Buchladen hättest Du mich relativ schnell verloren.
Jetzt muss nicht jeder SciFi so ...
Zitat:
Mein Name ist Jalia El´samir-ayed, Tochter von Yash und Suraja El´samir-ayed. Und dies ist meine letzte Botschaft an  die Welt, bevor sie mich in die Sonne schießen.
... anfangen. Aber dass irgendetwas passiert, würde ich mir schon wünschen. Dein ganzes Wissen über Deine Welt und ihre Bewohner kannst Du mir dann Stück für Stück verfüttern, in besser verdaulichen Happen.
Ich hoffe, mit der Rückmeldung kannst Du etwas anfangen.
Herzliche Grüße, Michel
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 46
Beiträge: 1935
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 20.08.2019 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ulisses,
erstmal willkommen im Forum.

Leider muss ich dir sagen: Das ist einer jener Prologe, wegen denen Prologe in manchen Genres (speziell SciFi und Fantasy) in Verruf geraten sind. Weil Autoren immer wieder diesen Fehler machen: Am Anfang erstmal den Erklärbär rauslassen, obwohl er gerade da an die Leine gehört.

Meinst du, ich kann mir irgendwas dieser Infos merken? Und lerne jetzt auswendig, wie die Planetenkategorisierung funktioniert? Das tue ich vielleicht, wenn ich ein Hardcore-Fan bin, aber dazu muss die Geschichte mich erstmal erreichen.

Kennst du Star Trek? Ich gehe mal davon aus. Hat sich am Anfang von TNG (der die Welt etablieren musste, TOS zähle ich mal nicht) Picard hingestellt, beiseite gesprochen und dem Zuschauer erklärt, was die Föderation ist? Nein, die werden mit ihrem neuen Erforschungsschiff von einem gottähnlichen Wesen abgefangen, vor Gericht gestellt und schließlich einer Prüfung unterzogen (Farpoint Station, wenn ich mich richtig erinnere). Im Verlauf dessen erfahren wir dann etwas über die Geschichte dieser Föderation, ihrer technischen Möglichkeiten und kommen langsam in die Welt rein. Mag dieser Q-Plot noch so hanebüchen sein, so kann man World-Building machen. Und erklärt uns je jemand, was ein Klasse-M Planet ist? Nein, die nennen etwas Klasse M Planet und fliegen hin. Und wir sehen, was das ist und können uns selbst ein Bild davon machen. Erklärt uns sofort jemand, wie Klingonen drauf sind? Nein, dafür haben sie Worf an Bord, damit wir einen kennenlernen und uns selbst ein Bild machen. Infodump gibt es später natürlich auch, man kommt nicht ohne aus. Aber wird nicht am Anfang damit zugeschüttet. Verstehst du, was ich meine?

Jetzt schau dir die Anfänge anderer SciFi-Sagas an. Seien es geschriebene, verfilmte oder auch Computerspiele, und dann vergleich mal. Oder, falls du mal Mass Effect gespielt hast (oder was mit ähnlicher Komplexität), hast du dich gleich am Anfang durch die gesamte Database gelesen, oder die erstmal ignoriert und drauflosgespielt? Ich hab da glaub ich nach 15 Spielstunden das erste Mal reingeschaut. Und das machen wahrscheinlich die meisten so. Weil man eben am Anfang mit geballten Informationen überhaupt nichts anfangen kann. Man kennt noch nichts von der Welt und kann nichts zuordnen. Man will sie erstmal selbst sehen, etwas kennenlernen, und wenn irgendwas das Interesse geweckt hat – DANN können die Infos kommen. Ich denke, das eigene Spielverhalten bei Spielen mit World-Database spiegelt recht gut, wie man Infodump in einem Roman (gehen wir von einem klassischen aus, der in vorgegebener Reihenfolge gelesen wird) verteilen sollte.

Wird dir jetzt klar, warum so ein Prolog ein absolutes No-Go ist?

Versteh mich nicht falsch, ich will dein Projekt nicht niedermachen, ganz im Gegenteil. Aber so, wie du es beginnst, liest das keiner. Wir leben in Amazon-Blick-ins-Buch-Zeiten, und wenn mir da jemand die Welt erklärt, bin ich raus. Und kaufe das Buch nicht.

Tipp also: Streiche den Prolog. Gib uns das erste Kapitel, und wenn das auch voller Infodump ist, streiche es auch und fang beim zweiten an. In Medias Res Einstieg. Zeig uns die Welt und die Protagonisten, bevor du etwas erklärst. Dann könnte es gut werden.

Schau dir auch an, was Michel geschrieben hat, das unterschreib ich auch in fast allen Punkten. Bis auf einen:
Michel hat Folgendes geschrieben:
Jetzt muss nicht jeder SciFi so ...
Zitat:
Mein Name ist Jalia El´samir-ayed, Tochter von Yash und Suraja El´samir-ayed. Und dies ist meine letzte Botschaft an die Welt, bevor sie mich in die Sonne schießen.

... anfangen.
Doch! Genau so muss ein interessantes Buch anfangen (jedenfalls im Bereich der Unterhaltungsliteratur). Bedrohung im ersten Satz, und eine Menge Fragen, die gleich das Leserinteresse wecken: Weswegen will sie jemand in die Sonne schießen? Wer will das machen? Passiert es ihr wirklich, oder wird sie noch davonkommen? Und was ist diese wichtige letzte Botschaft?

Wenn ein Prolog so anfängt, will ich das Buch lesen. Tanzt stattdessen der Erklärbär … definitiv nicht.

So, ich hoffe, ich habe dir hiermit was Hilfreiches aufgezeigt und deine Motivation geweckt, dein Werk besser zu machen, (denn nur das wollte ich) und dich nicht demotiviert. Kritik ist harsch und tut auch oft weh. Aber nur, wenn Leser ungeschönt ihre Meinung äußern, kann man daraus lernen. Zurückhaltender Beifall aus Freundlichkeit hilft niemandem weiter. Ja, SciFi schreiben ist hart. Aber du schaffst das. Also, an die Arbeit!

(Und lass dich jetzt bloß nicht von der Kritik vergraulen. Beiß von mir aus ein paar Tischkanten kaputt (hab ich am Anfang auch gemacht), aber komm wieder! Es lohnt sich!)

Willkommen im Forum,
Veith


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Warning: Cthulhu may occasionally scare people …
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Unknown00
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Beiträge: 5
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BeitragVerfasst am: 22.08.2019 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin hier ganz neu und stehe mit dem Schreiben noch bei Nulla, daher nur ein kurzer Eindruck eines gewöhnlichen Lesers (kein SciFi Fan).

Das Setting find ich ganz gut und kann mir grob Bilder zu deinen Wörtern ausmalen (vllt., weil ich Star Trek / Wars etc.kenne). Ich finde es flüssig geschrieben und drängt zumindest etwas zum Weiterlesen. Der Beginn war mir persönlich zu fremd gewollt. Die Namen hab ich sofort wieder vergessen, obwohl ich zwei bis drei Mal drüberlesen musste. Im Groben gesagt, zu viel neue Infos auf dieser Textgröße. Lieber hätte ich mir zum Einstieg mehr von den Figuren und deren Art gewünscht oder eine Beschreibung der Welt. Ich finds dennoch gut smile
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BlueNote
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Ei 4



BeitragVerfasst am: 22.08.2019 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, klar! Infodump! Meine erste Reaktion war dann auch: Mein Gott! Diese Namen, diese erfundenen Welten, überhaupt … dieses Genre! Mit den letzten Zeilen hast du aber dann doch mein Interesse geweckt: Die Einteilung der Gesellschaft nach Farben in verschiedene Schichten. Aber Achtung! Hellhäutig = gelehrt und dunkelheutig = Sklave könnte heutzutage auf Gegenwind stoßen (der Mainstream fließt anders!). Aber vielleicht ist das eine gute Grundlage für einen Roman.

Es ist natürlich die Frage, was du mit diesen Vorgaben einer Gesellschaft machst. Hoffentlich nicht das Übliche. Kampf der Unterdrückten, Gemetzel und ein Sieg der Gerechtigkeit (wenn die Hälfte der Kampftitanen dann hin ist). Reine (und sinnlose) Unterhaltung also.

Was mich überzeugen würden, wären Genreabweichungen. Der Infodampf … ähm Infodump vom Anfang wäre eine, ist aber trotzdem nicht so überzeugend. Eine überzogene Schilderung von Weltraumaction (so wie das jeder macht) aber auch nicht. Irgendwas intelligentes, tiefschürfendes, originelles wäre gut. Weniger ein fader Abklatsch oder die Replikation von genretypischem Einerlei.
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Jenny
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BeitragVerfasst am: 22.08.2019 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, zum Thema Infodump wurde ja jetzt schon viel geschrieben und unter dem Wort findest auch in der Suche noch weitere Infos.

Nur eine Idee dazu:

Du hast dir das ja sehr durchdacht. Und es auch schön formuliert. Wie wäre es, wenn du es in einer Art Glossar oder Anhang verarbeitest? So wäre deine Mühe nicht umsonst, der Leser könnte alles nachschlagen und du kannst mit dem 1. Kapitel fortfahren.


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Jenny
Geschlecht:weiblichHobbyautor

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Beiträge: 321
Wohnort: Ein Dorf nahe Mariazell, Niederösterreich


BeitragVerfasst am: 22.08.2019 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, zum Thema Infodump wurde ja jetzt schon viel geschrieben und unter dem Wort findest auch in der Suche noch weitere Infos.

Nur eine Idee dazu:

Du hast dir das ja sehr durchdacht. Und es auch schön formuliert. Wie wäre es, wenn du es in einer Art Glossar oder Anhang verarbeitest? So wäre deine Mühe nicht umsonst, der Leser könnte alles nachschlagen und du kannst mit dem 1. Kapitel fortfahren.


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ulisses
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BeitragVerfasst am: 30.08.2019 15:35    Titel: Tischkante hat nicht so gut geschmeckt - aber Kritik wurde am Ende positiv verdaut pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,
danke für eure Meinung, ihr habt sicher absolut Recht - so habe ich das gar nicht gesehen, aber es stimmt. Ich werde das ganze anders anfangen und bei Gelegenheit einen "neuen Anfang" erschaffen. Meine Geschichte ist sicher nicht langweilig und kein Abklatsch einer Geschichte die es schon gibt und ich will nicht an solchen banalen Dingen wie Infodump scheitern! Es hat ein bisschen gedauert bis ich die Kritik positiv sehen konnte, aber ihr helft mir sicher weiter. Ich mag Ehrlichkeit und kann am Ende doch noch sehr viel lernen. Leider habe ich sehr wenig Freizeit als Mama eines drei Jährigen, mit Job, Hund, Mann und Haus. Aber so bald als möglich beteilige ich mich mehr im Forum und stelle auch mehr Texte hinein. Bis dahin bleib ich beim lesen und schmökern und danke für die "gute" Kritik!
Very Happy


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ulisses
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Alter: 34
Beiträge: 3
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BeitragVerfasst am: 30.08.2019 15:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ach und hi Jenny, du lebst ja nur einen Katzensprung von mir entfernt Very Happy

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