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Namenfindung

 

 
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Margok321
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 07.01.2019 18:27    Titel: Namenfindung eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wollt mal fragen wie kommt ihr auf die Namen eurer Figuren?
Einfach mal aus Interesse.


Ich tu bei den meisten wichtigen Charakteren mir überlegen was sie wollen und welche Bedeutung der Name hat
z.B nannte ich meinen bösen in der Geschichte der über Leichen geht um sein ziel zu erreichen (Alles zu wissen ) Frode (nordisch für wissen)

oder meinen Hauptcharakter Marcus Schneider eben weil der Name nichts bedeutet und ein 0815 aller Weltname ist. er soll auch am Anfang normal sein und das besondere wird erst später in ihn hervorkommen.

Aber bei manchen Charakteren kommt mir einfach während den schreiben ein Name in den Sinn und der bleibt hängen wie z.B Cameron für einen meiner Hauptcharaktere

Stadt Namen hol ich mir meistens durch einen Zufallsgenerator oder las mich von durch Zuffalsgeneratoren auf die Idee bringen

Wie macht ihr es?
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 938
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 08.01.2019 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Passend zu "meinem" Genre habe ich mir aus dem Internet Listen mit mittelalterlichen bzw. germanischen Namen ausgedruckt, bevorzugt mit Bedeutung. Bei der Planung sitze ich dann stundenlang davor und überlege, welchen Name zu welchem Charakter gehört.

_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1108
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 08.01.2019 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich arbeite mit Vornamenbüchern (habe ingesamt drei Stück, alle aus unterschiedlichen Jahrzehnten) und dem Internet. Manchmal fällt mir auch einfach ein Name ein. Kommt ganz auf die Geschichte an.

_________________
I'd like to add some beauty to life. I don't exactly want to make people know more... though I know that is the noblest ambition, but I'd love to make them have a pleasanter time because of me... to have some little joy or happy thought that would never have existed if I hadn't been born.

(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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Michel
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 47
Beiträge: 2078
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 08.01.2019 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin immer froh, wenn mir niemand dabei zuhört: Sitze am Rechner und murmle seltsame Silben vor mich hin ... Embarassed
Fantasy halt. Laughing
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2756
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 08.01.2019 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt auf den eigenen Geschmack an, was man als Namen nimmt. Es sollte aber halbwegs einheitlich wirken, damit es nicht zu sehr nach "ausgewürfelt" aussieht.

Namenslisten aus der Mythologie können natürlich sehr hilfreich sein (oder Mittelalter wie bei Taranisa empfohlen). Ruhig auch mal "unsympathische" Namen benutzen (nicht nur für Bösewichte).
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Margok321
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 08.01.2019 17:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich bin immer froh, wenn mir niemand dabei zuhört: Sitze am Rechner und murmle seltsame Silben vor mich hin ...  
Fantasy halt.


so geht's mir beim Zaubersprüche entwickeln ^^
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Equestrice
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 16
Beiträge: 21
Wohnort: Schweiz


BeitragVerfasst am: 08.01.2019 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!
Meistens gibt es bestimmte Konsonanten und Vokale, welche meiner Ansicht nach akustisch schön klingen und von der Schreibweise her gut in einen Text passen. (z.B. Buchstaben wie e , a , i , l , r , y , c ) Dann nehme ich einen Namensgenerator zu Hilfe, und je nach Genre verändere ich den Namen beliebig. Wörter aus dem Lateinischen und dem Griechischen gehen oftmals auch, vor allem haben sie dann eine Bedeutung. Anagramme können auch hilfreich sein. Very Happy


_________________
«We write down made-up stories to tell the truths we wish we could say out loud»
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Hexenkind
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 29
Beiträge: 30
Wohnort: am Waldrand


BeitragVerfasst am: 08.01.2019 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Die wichtigen Figuren haben bei mir meist schon von selbst einen Namen, wenn sie mir das erste mal in den Sinn kommen. Nur wenn eine Figur z. B. mehrere Vornamen hat oder einen Adelstitel o. ä. feile ich am Gesamtnamen dann noch ein wenig, aber der Rufname steht eigentlich sofort fest.

Bei Nebenfiguren kommt das eher nicht vor und bei "Statisten" schon gar nicht. Da behelfe ich mir auch mit dem Internet, mit Vornamenbüchern oder -listen.
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Thomas74
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 45
Beiträge: 331
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 09.01.2019 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Die Protagonistin in einem begonnenen Text von mir hat einen überhaupt nicht zum allgemeinen Erscheinungsbild passenden Vornamen, den sie selber absolut gräßlich findet. Ihre selbstgewählte Kurzform hat nur sehr wenig mit dem Namen zu tun, den man erst sehr spät erfährt, da sie ihn bei einer Grenzkontrolle gezwungenermaßen preisgeben muß. Nicht ohne ihre Begleiter anzufauchen, sie niemals so zu nennen...
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Coralia
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 23
Beiträge: 11
Wohnort: Wentorf bei Hamburg


BeitragVerfasst am: 09.01.2019 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt drauf an, welches Genre, würde ich sagen. Ich schreibe Fantasy, da würfel ich oft irgendwelche Buchstaben durcheinander und guck, ob es mir gefällt.

Zweite Technik: Ich höre Lieder aus der Fantasy. Zum Beispiel von E Nomine oder so. Manchmal verhöre ich mich und dann entsteht daraus ein Name. Ist mir vor drei Tagen passiert. Aus meinem Verhörer wurde der Name Tevenor Thoneveve. Ich glaube, die haben da was auf Latein gebrabbelt.

Dritte Technik: Fantasy mit einem gebräuchlichen Namen verbinden. Eine meiner Protagonistinnen heißt beispielsweise Stella-Sonail Klaraphina Marienna van Sonata.(Ja ernsthaft)

Mir macht die Personenerstellung und die Namenvergabe übrigens am meisten Spaß. Laughing
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BirgitJ
Autor


Beiträge: 573
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 10.01.2019 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme meistens den ersten Namen, der mir einfällt. Aktuell will der Name Conrada vehement einen Platz im nächsten Buch.

Grüße von BirgitJ


_________________
"Das Erbe der Porzellanmalerin" Aufbau Taschenbuch Juni 2019
"Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" Aufbau Taschenbuch Oktober 2018
"Das Geheimnis der Porzellanmlerin" Aufbau Taschenbuch Dezember 2017
"Der Duft des Teufels" Aufbau Taschenbuch Juli 2017
"Luther und der Pesttote" Aufbau Taschenbuch April 2016
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Thomas74
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 45
Beiträge: 331
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 19.01.2019 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Im ersten Drittel meiner Geschichte agieren nur zwei Personen, die ihre Namen nicht kennen. Ist auch nicht notwendig.
 Erst später werden die Namen genannt und auch zur Unterscheidung gebraucht. Ab da werden die Namen auch regelmäßig benutzt, einer öfter als der andere, da die zweite Person ein körperliches Alleinstellungsmerkmal hat.
Oder ist sowas unüblich?
Gibt ja Bücher wie "Die Straße", die komplett namenslos auskommen.
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Margok321
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 19.01.2019 16:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wäre es wenn ich ein Charakter den Namen Aquos gebe und einen anderen Charakter den Namen Aqua gebe (beide haben mit Wasser zu tun) es zu verwirrend?
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Thomas74
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 45
Beiträge: 331
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 19.01.2019 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Müsste man die Geschichte kennen...
"Mit Wasser zu tun" ist da etwas ungenau.
Ein Metzger hat auch "was mit Tieren zu tun"
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Margok321
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 151



BeitragVerfasst am: 19.01.2019 17:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

sie ist die Prinzessin des Wassers


er ist der wächter des wasssers  



beide kennen sich am anfang aber ncoh nicht treffen sich aber im verlauf der geschichte
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Kolliy
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 22
Beiträge: 126
Wohnort: Region Hannover


BeitragVerfasst am: 19.01.2019 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
ich nutze tatsächlich den Namensgenerator. Vor allem bei elfischen, bzw. nicht-menschlichen Charakteren. Oder ich denke mir einfach welche aus, in dem ich Buchstaben aneinander reihe und schaue, wie das aussieht und spreche ihn vor mir her, um herauszufinden, wie er klingt.
Bei menschlichen Figuren nutze ich das Internet und lasse mich von mittelalterlichen Namen inspirieren. Einer meiner Figuren heißt Wolf. Und er passt, was meiner Meinung nach das wichtigste ist.
LG Kolliy
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Clairy
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 22
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 30.04.2019 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich such mir immer Bilder auf Pinterest, zu der Figur wo das aussehen passen könnte aus, benutze einen Namensgenerator und lese die verschiedenen Namen die mir sofort ins Auge springen und gefallen laut vor, als würde ich mit der Person sprechen wie: „Hey Valerie!“
Oder „Hey, Sally.“
Da merk ich irgendwie immer am besten ob der Name zur Figur auch passt und Ob man ihn gut aussprechen kann.

Wenn ich mir unsicher bin, zeig ich das Bild meinem Freund und frage ihn nach seiner Meinung.
„Sieht die für dich aus wie eine Sally oder Valerie?!“
smile

Liebe Grüße
Clairy


_________________
The real question is, should we trust people who don't like cheese?
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Findig
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 32
Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 08.07.2019 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Interessantes Thema! Ich schreibe vor allem im Bereich der römischen Antike und da stellt sich das Problem, dass es nur eine Handvoll "richtiger" Vornamen gibt. Die Identifikation geschieht vor allem über den Familiennamen und - falls vorhanden - über den Beinamen. Das heißt aber auch, dass die Angehörigen derselben Familie alle kaum unterscheidbare Namen tragen...
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Rainer Prem
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 62
Beiträge: 1088
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 09.07.2019 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Findig hat Folgendes geschrieben:
Interessantes Thema! Ich schreibe vor allem im Bereich der römischen Antike und da stellt sich das Problem, dass es nur eine Handvoll "richtiger" Vornamen gibt. Die Identifikation geschieht vor allem über den Familiennamen und - falls vorhanden - über den Beinamen. Das heißt aber auch, dass die Angehörigen derselben Familie alle kaum unterscheidbare Namen tragen...


Auch trugen alle nachgeborenen Söhne nur Nummern (z.B. Tertius, Quintus, Octavianus etc) als Vornamen.

Das ist einer der Punkte, wo man sich als Autor über die geschichtliche Realität hinwegsetzen muss., damit Geschichten für Leser verständlich bleiben.

Ich habe ein ähnliches Problem in der frühen Neuzeit in Deutschland, wo über 60% aller Männer den Vornamen "Johannes" oder eine Abwandlung davon trugen. Es gibt die Adelsfamilie Reuß, wo ALLE männlichen Mitglieder auf "Heinrich" getauft wurden. Bei den Frauen fallen auch 90% auf nur vier Vornamen.
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