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Ist ein Buch mit 40.000 Wörtern auch okay?

 
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lenaleabi
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 13
Beiträge: 52



BeitragVerfasst am: 01.08.2019 12:18    Titel: Ist ein Buch mit 40.000 Wörtern auch okay? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie schon oben beschrieben, fällt es mir schwer, meine Geschichte in 100.000 Wörtern zu schreiben. (Es ist ein Fantasy-Roman).
Die meisten Romane haben weit über 100.000 Wörter, wovon ich eher weit entfernt bin. Ich bin zwar noch nicht fertig, aber über 50.000 Wörter zu kommen, wird echt schwierig.

Wird dies ein Problem darstellen?
Danke für alle Antworten,
LG Lena
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Ribanna
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 197



BeitragVerfasst am: 01.08.2019 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt darauf an, in welchem Rahmen du dein Werk siehst.

Zum Veröffentlichen ist es vielleicht ein wenig kurz, aber wenn die Geschichte "der Hammer" ist, wird auch das möglich sein.

 Ich sehe erst einmal alles, was ich schreibe, als Übung an, auch "den großen Roman". Wenn er denn mal fertig, wird er überarbeitet, Test gelesen, erneut überarbeitet, und dann vielleicht (!) einer Agentur bzw. einem Verlag angeboten.

 Bis dahin beschäftige ich mich nicht mit der Anzahl der Seiten oder Wörter, sondern mit dem Inhalt, dem Stil, der Rechtschreibung etc. Smile


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Wenn Du einen Garten hast und eine Bibliothek wird es Dir an nichts fehlen.
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 66
Beiträge: 4368
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BeitragVerfasst am: 01.08.2019 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

50.000 Wörter sind schon ein dickeres Taschenbuch.
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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

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Beiträge: 7974
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BeitragVerfasst am: 01.08.2019 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lenaleabi

Eine Geschichte ist so lang, wie sie eben lang ist - oder kurz.
Sie künstlich aufzublähen und mit Gewalt in die Länge zu ziehen, macht sie nicht besser.
Bleib Dir also treu. Ein "zu kurz" gibt es ohnehin nicht, wenn es gut ist. Schon viel eher gibt es ein "zu lang" ...

LG Merlinor


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„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms:
Es gibt keine Materie an sich, Geist ist der Urgrund der Materie.“

MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 66
Beiträge: 4368
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BeitragVerfasst am: 01.08.2019 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wie heißt es: Getretener Quark wird breit, nicht stark.
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Gliese581
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 108
Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 01.08.2019 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Manche Verlage geben den gewünschten Umfang (oder Empfehlungen) auf der Homepage an.

Bei Piper heißt es: "Ein kommerzieller Roman hat mindestens 80.000 Wörter."
Da gibt es auch weitere Tipps:
https://www.piper.de/in-sechs-einfachen-schritten-zum-eigenen-roman


Meine haben immer so um die 70.000 Wörter. Mein neues Manuskript soll mindesten 74.000 haben. Ich hab erst 60.000, und die Luft ist raus. Die Handlung ist fast abgeschlossen. Zäh wie Honig versuche ich jetzt alles noch etwas auszuschmücken, was mir sehr schwer fällt. Ich finde nichts schlimmer als Füllstoff, der langweilt.


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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
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meerenblau
Dichter und Denker


Beiträge: 1107



BeitragVerfasst am: 01.08.2019 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Gliese581 hat Folgendes geschrieben:


Bei Piper heißt es: "Ein kommerzieller Roman hat mindestens 80.000 Wörter."



Was fuer ein Unsinn.

Oder ist ein Roman, der nur 60.000 Woerter umfasst, kein Roman? Ach so, er ist dann wohl einfach nur kein kommerzieller Roman. Und wenn ein Verlag ihn dann doch veroeffentlicht? Wird er dann zu einer kommerziellen Novelle?

In den USA liegt die Grenze laut Dean Koontz (der ja wohl auch ein wenig Erfahrung mit sowas hat) uebrigens bei 50.000 Woertern.
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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1106
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 02.08.2019 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

meerenblau hat Folgendes geschrieben:
Was fuer ein Unsinn.

Oder ist ein Roman, der nur 60.000 Woerter umfasst, kein Roman? Ach so, er ist dann wohl einfach nur kein kommerzieller Roman. Und wenn ein Verlag ihn dann doch veroeffentlicht? Wird er dann zu einer kommerziellen Novelle?

In den USA liegt die Grenze laut Dean Koontz (der ja wohl auch ein wenig Erfahrung mit sowas hat) uebrigens bei 50.000 Woertern.


80.000 Wörter sind meiner Meinung nach ein Mittel- und Richtwert. Vielleicht haben im Piper Verlag die meisten Roman rund 80.000 Wörter und daher kommt diese Zahl. Aber es stimmt schon, dass es eine bestimmte Wortmarke gibt, die einen Roman als solchen (in seiner Länge) kennzeichnet.

Bezüglich der USA: Die Englische Sprache ist wesentlich prägnanter, hat viel kürzere Wörter und kommt meistens ohne großartige Hilfskonstruktionen aus. Deswegen ist dort die Wortanzahl geringer.
Wenn man einen 50.000 Wörter-Roman ins Deutsche übersetzt, dann hat der plötzlich knapp 75.000. Das kann man sehr gut am fünften "Harry Potter"-Band sehen. Im Original hat das Buch 766 Seiten und in der deutschen Übersetzung 1021.


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I'd like to add some beauty to life. I don't exactly want to make people know more... though I know that is the noblest ambition, but I'd love to make them have a pleasanter time because of me... to have some little joy or happy thought that would never have existed if I hadn't been born.

(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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Gliese581
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 108
Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 02.08.2019 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kleiner Tipp: auf Kobo kann man den Umfang der Bücher sehen. Also mal prüfen, was die Konkurrenz der gleichen Genre so macht.

https://www.kobo.com/


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Rainer Prem
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 62
Beiträge: 1085
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 02.08.2019 21:36    Titel: Re: Ist ein Buch mit 40.000 Wörtern auch okay? Antworten mit Zitat

lenaleabi hat Folgendes geschrieben:
Wie schon oben beschrieben, fällt es mir schwer, meine Geschichte in 100.000 Wörtern zu schreiben. (Es ist ein Fantasy-Roman).
Die meisten Romane haben weit über 100.000 Wörter, wovon ich eher weit entfernt bin. Ich bin zwar noch nicht fertig, aber über 50.000 Wörter zu kommen, wird echt schwierig.

Wird dies ein Problem darstellen?
Danke für alle Antworten,
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Ich sage mal so: Fantasy, erste Geschichte in der Serie oder einzige Geschichte - könnte es sein, dass deine Weltenbeschreibung etwas zu kurz gekommen ist? Haben schon Leute die Geschichte gelesen, die kein Hintergrundwissen haben?
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lenaleabi
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 13
Beiträge: 52



BeitragVerfasst am: 03.08.2019 11:05    Titel: Re: Ist ein Buch mit 40.000 Wörtern auch okay? pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich sage mal so: Fantasy, erste Geschichte in der Serie oder einzige Geschichte - könnte es sein, dass deine Weltenbeschreibung etwas zu kurz gekommen ist? Haben schon Leute die Geschichte gelesen, die kein Hintergrundwissen haben?[/quote]

Ja, ich werde darin jetzt auch so gut wie möglich arbeiten, um bei der Überarbeitung noch einiges rauszuholen!
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Dr. Fusselpulli
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 34
Beiträge: 106
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BeitragVerfasst am: 05.08.2019 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

meerenblau hat Folgendes geschrieben:

Was fuer ein Unsinn.

Oder ist ein Roman, der nur 60.000 Woerter umfasst, kein Roman? Ach so, er ist dann wohl einfach nur kein kommerzieller Roman. Und wenn ein Verlag ihn dann doch veroeffentlicht? Wird er dann zu einer kommerziellen Novelle?


Es ist natürlich keine fixe Grenze, dass eine Geschichte bei 79.999 Wörtern kein Roman ist, bei 80.000 aber plötzlich schon.
Dennoch kommen solche Zahlen nicht von ungefähr. Der Leser erwartet eine Geschichte, die ihn eine Weile unterhält, in der er Zeit mit einer Geschichte und ihren Figuren verbringt. Diese Zeit entsteht dadurch, dass er den Text ließt, der aus Wörtern besteht.
Es ist ja nur die Illusion einer Progression in der Geschichte, die Geschichte schreitet ja nicht wirklich voran, sie ist ja schon von Anfang an da, jedes einzelne Wort und beschriebene Ereignis. Erst durch die zeitliche Abfolge des Lesens wird daraus eine Geschichte.
Ein dünneres Buch bietet weniger Unterhaltungszeit für den Leser.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2700
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 05.08.2019 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Fusselpulli hat Folgendes geschrieben:

Ein dünneres Buch bietet weniger Unterhaltungszeit für den Leser.


Ich lese lieber ein gutes Buch zweimal (oder öfter), statt mich im diagonalen Tiefflug über ausgewalzte Dialoge und Alltagstrivialitäten zu schwingen. Die "literarische Geschwätzigkeit" stört mich auch bei manchen anspruchsvollen Werken.

Allerdings bin ich ein langsamer Leser. Ich möchte mein Essen und meinen Lesestoff nicht "runterschlingen". Ich greife auch in der Buchhandlung zuerst zu schmaleren Bändchen (falls vorhanden). Die fallen eher auf. Der typische "Pageturner" ist mir ein Graus. Da fühle ich mich fast schon unter Leistungsdruck. Selbst bei durchaus spannenden und unterhaltsamen Büchern schaue ich immer mal, ob es noch lange so weitergeht.   

Der kleine Prinz ist nicht gerade ein dicker Wälzer. Von Tolkien gibt es einige "shorter Works". Auch im SP-Bereich gab es immer diese schmalen Bändchen mit kleinen Geschichten.
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Dr. Fusselpulli
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 34
Beiträge: 106
Wohnort: Prag


BeitragVerfasst am: 07.08.2019 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Der typische "Pageturner" ist mir ein Graus.


Mag sein, aber es geht im Buchhandel nicht um persönlich Vorlieben, sondern um Absatz.

Ja, auch Tolkien hat "shorter Works" erstellt, bekannt ist er aber für seine dicken Wälzer.
Natürlich gibt es auch kürzere Geschichten, und im Self-Publishing hat man ohnehin sehr große kreative Freiheit, aber das heißt nicht, dass das der Normalfall ist.
Verlage suchen nun mal nach einer bestimmten Romanform, und zu kurze Geschichten verkaufen sich deutlich schlechter. Die Produktionskosten für ein Buch sind nicht nicht unwesentlich günstiger, wenn es weniger Seiten hat.
Es lässt sich aber in der Regel nicht für den gleichen Preis verkaufen, wie ein größeres Buch, bei gleichzeitig vermutlich niedrigeren Absatzzahlen. Damit also in einen profitablen Bereich zu kommen ist deutlich schwieriger und mit einem höheren finanziellen Risiko behaftet, weshalb Verlage eher einen Bogen um solche Werke machen.

Es bringt wenig dagegen zu argumentieren und zu sagen "eine Geschichte ist genau so lang wie eine Geschichte sein muss".
Der Kunde kauft das Buch nicht wegen der tollen Geschichte, denn er kennt die Geschichte doch noch gar nicht, diese muss er erst gelesen haben, um sie beurteilen zu können. Wenn er die Geschichte bereits gelesen hat, wird er sie vermutlich nicht mehr kaufen.
Der Kunde kauft das Buch aufgrund der Erwartung an eine Geschichte.
Von einem dickeren Buch kann der Leser mehr Unterhaltung erwarten als von einem dünneren Buch und ist deswegen in der Regel nicht bereit, den gleichen Preis dafür zu bezahlen.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2700
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BeitragVerfasst am: 07.08.2019 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Fusselpulli hat Folgendes geschrieben:
Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Der typische "Pageturner" ist mir ein Graus.


Mag sein, aber es geht im Buchhandel nicht um persönlich Vorlieben, sondern um Absatz.

Dr. Fusselpulli hat Folgendes geschrieben:
Natürlich gibt es auch kürzere Geschichten, und im Self-Publishing hat man ohnehin sehr große kreative Freiheit, aber das heißt nicht, dass das der Normalfall ist.


Wir reden hier aber nicht über den Normalfall, eigentlich auch nicht über Statistiken, sondern über Chancen. Und wenn ich auch nur ein einziges dünnes Büchlein zwischen all den Wälzern im Buchregal sehe, dann nicht weil ein großzügiger Verleger meine Träume belauscht hätte und extra für mich eins hat drucken lassen, sondern weil
1. ein Autor ein kurzes Manuskript geschrieben hat,
2. ein Verleger es für wert hielt, eine Publikation zu riskieren,
3. der Buchhändler es in seinen Bestand aufgenommen hat (zu welchen Konditionen auch immer).
Für mich der Beweis, daß ich keine literarische Singularität bin, sondern irgendwo auf der Welt noch Leute mit ähnlichem Geschmack existieren. Sagen wir, es wären 0,01 % der Bevölkerung, dann ergibt das allein in Deutschland 8.000 potenzielle Interessenten. Natürlich auch eine Milchmädchenrechnung, aber eben eine andere.

Die einfache Formel "Je dicker, desto besser" (der Verkauf) ist jedenfalls eine Milchmädchenrechnung. Bücher sind in der Regel kein Klopapier, wo man gleich die Großpackung nimmt. Außerdem gibt es verschiedene Käuferschichten, wo zum Beispiel der Preis entscheidet (früher galten 5 DM als Spontankaufschwelle, deshalb gab es so viele Taschenbücher für 4,80 - und sie waren gnadenlos gekürzt). Dicke Bücher im Bahnhofsbuchhandel gab es früher so gut wie nie. Das hat sich geändert.

Dr. Fusselpulli hat Folgendes geschrieben:
Ja, auch Tolkien hat "shorter Works" erstellt, bekannt ist er aber für seine dicken Wälzer.


Bekannt geworden ist er eigentlich durch den Hobbit. Der "dicke Wälzer" kam erst hinterher - und wäre fast daran gescheitert, ein solcher zu sein. Als Lösung wurde gleich die Trilogie (neu)erfunden.

Natürlich kann man Chancen vergleichen, wenn man nur einen Faktor nimmt, z. B. den Umfang. Aber man weiß nie, ob es daran lag, und man wird immer Gegenbeispiele finden.

Wer auffallen will, der macht etwas anders als die anderen. Aber nicht alles.
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Dr. Fusselpulli
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BeitragVerfasst am: 07.08.2019 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ja klar, Ausnahmen gibt es immer wieder. Und das dicker nicht besser bedeutet sollte auch klar sein. Aber der Umfang einer Geschichte ist durchaus nicht irrelevant, und das ist keine Willkür.
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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 07.08.2019 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Also um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:

Kaum ein Manuskript ist so perfekt, daß man es nicht etwas aufmöbeln könnte. Vielleicht ist das sogar eine Chance, aus dem Kokon herauszuschlüpfen und neue Dimensionen zu erobern.

WENN es allerdings so klar und unabänderlich aus einem Guß ist, dann treten alle oben genannten Schwierigkeiten in Kraft. Die müssen aber nicht entscheidender sein als andere Faktoren: Stil, Thema, Schlüssigkeit, Originalität ...

Dann könnte man über SP nachdenken.
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 21.08.2019 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Gliese581 hat Folgendes geschrieben:
Kleiner Tipp: auf Kobo kann man den Umfang der Bücher sehen. Also mal prüfen, was die Konkurrenz der gleichen Genre so macht.

https://www.kobo.com/


Hmm ... und wo soll man dort den Umfang sehen können? *kopfkratz*


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Gliese581
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BeitragVerfasst am: 21.08.2019 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Rechts unter dem Cover: Seiten - Lesezeit - Wörter.

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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 21.08.2019 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Histo habe ich gerade mal geschaut. Die 77000 Wörter meines Debüts sind zwar im (gemessen an denen, die ich angeklickt habe) eher unterem Bereich, aber in Ordnung. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt: z.B. Ken Follett mit über 300.000 Wörtern. Mein aktuelles strebt der 100.000-Marke zu, also alles noch im grünen Bereich, obwohl noch Raum für Entwicklung ist.
Ich bin auch der Meinung, künstliches Aufblähen schadet, einer Geschichte jedoch (mehr) Tiefe zu verleihen, ist das Beste, was passieren kann.


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MademoiselleCharlie
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Beiträge: 31



BeitragVerfasst am: 21.08.2019 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

"Ist ein Buch mit 40.000 Wörtern auch okay?"

Warum nicht? Wenn die Geschichte gut ist.

Das nennt man doch dann Novelle oder Erzählung.
Habe hier auch gerade "Memory Wall" von Anthony Doerr neben mir liegen.
Gerade mal 130 Seiten kurz und im btb-Verlag erschienen.


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Kojote
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Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 21.08.2019 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Gliese581 hat Folgendes geschrieben:
Rechts unter dem Cover: Seiten - Lesezeit - Wörter.


Danke dir! Jetzt hab ich's von zu Hause aus entdeckt; auf dem iPad funktioniert die Anzeige anscheinend nicht.


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