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Was haltet ihr von Stephen King?

 
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Gast







BeitragVerfasst am: 05.02.2016 21:29    Titel: Was haltet ihr von Stephen King? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Eure Meinung ist gefragt. In der Bücherwelt stößt man früher oder später auf Stephen Kings Werke.
Was haltet ihr von seinem doch sehr eigenen Schreibstil?

Bei mir ist es eine Hassliebe. Vor allem die so oft in Klammern eingeschobenen Gedanken eines Protagonisten finde ich gut und schlecht zugleich. Er beschreibt mir zu viel, seine Protagonisten sind jedoch überaus interessant.
Die Metaphern sind originell - manchmal mehr, manchmal weniger treffend.

Sein Buch Todesmarsch hielt ich anfangs für mies, hatte es aber durchgelesen und die Geschichte beschäftigte mich noch einige Zeit - irgendetwas musste mir also gefallen haben.

Ich bin auf eure Antworten gespannt!

LG
AC
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Nr. 5
Geschlecht:weiblichLachfaltensammler

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BeitragVerfasst am: 05.02.2016 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin damals mit 9 von den Bilderbüchern direkt zu Stephen King. Die "Jugendlektüre" habe ich komplett übersprungen und habe dann ca. 20 Bücher von ihm gelesen. Irgendwann fing er an mich zu langweilen, weil es so viele Elemente gibt, die sich in so vielen Geschichten wiederholen.
Fast alle spielen in Maine. Irgendjemand heißt immer Norma oder Norman, irgendjemand ist immer Alkoholiker und jemand hat immer Arthritis.
Die letzten Bücher, die ich von ihm gelesen habe, taten schon ordentlich weh, weil ich seinen Schreibstil so verinnerlicht hatte, dass es keine Überraschungen mehr für mich gab und die Plots zu einfach zu durchschauen waren.
Als ich schließlich die "Kingphase" hinter mir gelassen habe und mich anderen Autoren und Genres gewidmet habe, war ich positiv überrascht, wie unterschiedlich Bücher doch sein können.
Ich habe seither nie weider ein Buch von ihm in die Hand genommen. Das war mit ca. 15 Jahren.

Ich habe großen Respekt davor was er erreicht hat. Aber andererseits könnte er auch ein leeres Buch veröffentlichen - solange sein Name auf dem Cover steht verkauft es sich wie blöde.


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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 07.02.2016 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab es zweimal mit King versucht. Vielleicht nicht die beste Auswahl.

Das erste war "Das Attentat" (steht gar nicht auf der Liste). Da wurde geschildert, wie jemand bei der Schießbude einen Preis gewinnt. Der erste Treffer wird auf ca. drei Seiten ausgewalzt. Dann versucht er es noch mal, wieder (gefühlte) drei Seiten, wieder dieselben Schilderungen, dieselben Zweifel und anderen Gefühle, dieselbe Freude, weil er wieder trifft.

Als er nach ausführlichem Ringen mit sich selbst zu einem dritten Versuch ansetzte, setzte es bei mir aus.

Der zweite Versuch war "Der Talisman" (mit Peter Straub zusammen). Ist auch schon länger her, und ich weiß nicht mehr, ob ich 50 oder 100 Seiten geschafft habe. Dann fing ich mit Weiterblättern an, aber fand einfach keinen Grund zum Weiterlesen.
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Ithanea
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Ei 3


BeitragVerfasst am: 07.02.2016 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich les gerne King-Bücher. Und seit ich den Der Dunkle Turm Zyklus gelesen hab, find ich ihn großartig. Eine der besten Fantasy-Reihen, dies für mich gibt.  Und die beste Dark/Horror/Endzeit/Western/Fantasy-Reihe wahrscheinlich, denn was in der Art kenne ich kein zweites Mal. Bestimmt find ich nicht jedes andere Buch großartig oder gut, aber die (wenigen), die ich bisher neben einigen Kurzgeschichten gelesen hab, mag ich schon. Vom Flair und von den Protagonisten her.
Und habe ebenfalls großen Respekt davor, was ein Mensch allein an Masse schreiben und kann, und das in diesem Fall, ohne das es Schrott ist, in meinen Augen.

Achso, und weil es um den Schreibstil geht: Die Klammern find ich klasse.
Ellenlange Ausführungen zu Hintergründen von Personen finde ich bei ihm selten ausufernd (und das geht mir sonst eigentlich oft so), sondern interessant, weil ich die Charaktere so gut kennenlerne, dass ich meine, ich kenn sie schon lang (ist aber nicht immer so, manchmal ist es schon ordentlich zu viel, "It" war immer knapp an oder über der Grenze in Sachen Ausuferung). Die Querverweise, dass viele Orte sich wiederholen und dass auf Menschen und Ereignisse aus anderen Büchern Bezug genommen wird, find ich eigentlich ziemlich spaßig, wenn man mal genug gelesen hat, dass man diese kurz auftauchenden Namen und ihre Story woanders her kennt. Ist natürlich was anderes als sich wiederholende Handlungsmuster, aber die hab ich bisher auch nicht als langweilend empfunden.


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nothingisreal
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Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 07.02.2016 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin genauso gespalten wie du. Ich finde "Menschenjagd", "das Attentat" und "Green Mile" großartig, es trifft genau meinen Stil. "Todesmarsch" habe ich zwar verschlungen, es ließ mich jedoch unbefriedigt zurück.
Insbesondere bei "das Attentat" tat ich mir mit dem Anfang schwer. Er braucht immer solange, bis die Geschichte endlich beginnt. Ich freue mich übrigens auf die Serie.
An die anderen von ihm gelesenen Bücher erinnere ich mich nicht, entweder sind sie mir nicht hängen geblieben oder ich habe sie nicht gelesen. Letzteres ist wahrscheinlicher, weil mich vieles wie "Es" oder "Carrie" einfach nicht angesprochen hatte.


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Stefanie
Dichter und Denker


Beiträge: 1135



BeitragVerfasst am: 07.02.2016 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Sein Buch "On Writing" (Das Leben und das Schreiben) ist ja quasi Pflichtlektüre für angehende Autoren.
Ich hatte mit Anfang 20 eine ausgeprägte King-Phase, dann hat sich irgendwann der Reiz verloren, weil ich mich an seinen Stil soweit gewöhnt hatte, dass ich nicht mehr überrascht war.
Ich finde ihn als Person aber nach wie vor hochinteressant, sowohl bzgl. seiner Ausführungen zum Schreiben als auch seiner politischen Ansichten.
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Miukumauku
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BeitragVerfasst am: 25.02.2016 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Lustig, anscheinend haben viele zu King das gleiche Verhältnis.
Bei mir wars ähnlich - ich hab mit 14,15 die ersten King-Romane, angenfangen mit Carrie, gelesen. Von manchen war ich wirklich so geflasht, so verzaubert und auch so mitgenommen - andere halt ich dagegen für unfassbar großen Rotz und hätte sie am liebsten mit Kerosin überschüttet und verbrannt. 2008 habe ich "Wahn" gelesen - man, war das schlecht. Und dann auch noch so lang. Furchtbar.
Hingegen habe ich 11/22/63 (gibts wohl auch als Serie mittlerweile) als englisches Hardcover, und davon war ich wieder total angetan - weils halt aber auch kein typischer King ist.
Seit ca. 3 Jahren hatte ich kein King-Buch mehr in der Hand und hab es auch nicht sonderlich vermisst. Vielleicht versuch ich mich mal wieder an einem.


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Neil Postman
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Mika
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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Der zweite Versuch war "Der Talisman" (mit Peter Straub zusammen). Ist auch schon länger her, und ich weiß nicht mehr, ob ich 50 oder 100 Seiten geschafft habe. Dann fing ich mit Weiterblättern an, aber fand einfach keinen Grund zum Weiterlesen.


 Shocked

Okay, ich vergess immer wieder, dass Menschen unterschiedliche Geschmäcker haben. ^^

Gawd, ich liebe dieses Buch. Ist auch irgendwie das erste, welches mir einfällt, wenn mich jemand nach meinem Lieblingsbuch fragt. Gut, da gibts sicher noch mehr, aber der Talisman ist auf jeden Fall dabei.

Eigentlich ist es fast schon völlig unoriginell und ööööde, King-Fan zu sein, wenn man selber schreibt. Ist mir aber völlig egal, ich steh dazu. Ich mag seinen Stil und das, was er schreibt; ja, man könnte behaupten, ich wäre Fan und es wäre nicht gelogen.

Was mich immer etwas fuchsig gemacht hat, war, dass er selbst davon sprach, dass der Dunkle Turm eine Art... Lebenswerk für ihn ist und quasi das, was ihm am Wichtigsten war bzw ist. Und genau an dieses Werk komm ich irgendwie nicht ganz dran. Vielleicht fang ich demnächst nochmal von vorne an und versuchs einfach nochmal, aber so wirklich mitreissen konnte es mich nicht. Hm.

Dafür fand ich "Todesmarsch" absolut großartig. Genauso wie "Brennen muss Salem". Aber wenn ich jetzt alles aufzähle, was toll ist, sitz ich sicher morgen noch hier.


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fancy
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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Mika,

ich glaube, wir haben die gleichen Vorlieben. Wink
Ich mag King immer noch. Natürlich gefallen nicht alle Bücher gleich gut, aber für mich waren die besten: Es, Friedhof der Kuscheltiere und Das letzte Gefecht.

Es gibt nur wenige, die mir nicht gefallen, aber solche hat er auch geschrieben. Wobei ich den Eindruck hatte, dass die nur veröffentlicht wurden, weil er eben auch seinen Einkaufszettel zu Geld machen könnte. (Nicht weil er es nötig hätte, sondern weil immer einige Menschen mitverdienen.)

Beim dunklen Turm fand ich es nicht so gelungen, dass er selbst sein eigener Protagonist wurde.

Ich finde es gut, wenn immer wieder alte Bekannte auftauchen. Und auch seine Worte an die Leser geben mir das Gefühl, es spräche ein alter Freund.

Liebe Grüße

fancy


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Mika
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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Smile

Ja. Ich bin sicherlich nicht allein mit dieser Meinung auf diesem Planeten, aber Mr. King ist für mich der einzige Mensch, den ich wirklich... bewundere. Bzw den ich irgendwann mal gerne treffen würde, nur um ihm die Hand zu schütteln und sie danach mindestens drei Wochen nicht zu waschen.
Das geht mir bei niemandem sonst so, ich kann auch nicht genau sagen, wieso das so ist.
Wahrscheinlich hat er mich einfach als Kind bzw zu Teenager-Zeiten zu sehr beeindruckt, um das wieder wegzukriegen. Dabei haben es mir gar nicht mal diese "Horrorstories" von ihm angetan, auch wenn ich die genauso inhaliert habe; es ist mehr die Atmosphäre, die er mit seiner Schreibe erzeugt und die sich anscheinend irgendwie mit meinem Inneren im wohligen Gleichklang befindet. Das ist vermutlich so ähnlich wie bei Musik von The Birthday Massacre. ;D
Grade sein Talent, selbst Einkaufszettel lesenwert zu machen, zeichnet ihn einfach - für mich - aus.


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Ithanea
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Ei 3


BeitragVerfasst am: 29.02.2016 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Mika hat Folgendes geschrieben:

Was mich immer etwas fuchsig gemacht hat, war, dass er selbst davon sprach, dass der Dunkle Turm eine Art... Lebenswerk für ihn ist und quasi das, was ihm am Wichtigsten war bzw ist. Und genau an dieses Werk komm ich irgendwie nicht ganz dran. Vielleicht fang ich demnächst nochmal von vorne an und versuchs einfach nochmal, aber so wirklich mitreissen konnte es mich nicht. Hm.

Aus meiner Sicht kann gar nichts anderes als der Dunkle Turm das Lebenswerk sein. Das ist einfach großartig alles. Bis auf den ersten Band. Der ist ... strange manchmal. Wenn's also daran scheitert: Drüber hinaus wirds richtig gut. Ab dem zweiten war ich drin. Und nimmer raus.
Edit: achso, nee. Du hast schon alle gelesen? Dann weiß ich auch nicht. Laughing


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Mika
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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon ne Weile her, hab aber glaube mindestens drei Bände gelesen. Glaub sogar vier. Bin mir aber grade nicht mehr sicher.
Schlecht wars ganz sicher nicht. Nur... komisch, ich weiß nicht. Genau das, was ich bei den anderen Werken so mochte, hat mir irgendwie gefehlt - dabei kann ich nichtmal den Finger drauf legen, was genau es ist.

Aber wie gesagt, vielleicht fang ich demnächst einfach nochmal an. smile


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Nordlicht
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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Von King habe ich als Teenager mal ein paar Bücher gelesen, aber fand ihn schon damals schrecklich langatmig und habe ganze Kapitel übersprungen - und seitdem kein Bedürfnis mehr verspürt, noch mal in ein King-Buch reinzuschauen. Vielleicht, wenn man die telefonbuchdicken Schinken um mindestens 1/3 kürzen würde ... wobei mich Horror heute eh nicht mehr interessiert.

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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag an King, wie geschickt er tiefliegende menschliche Ängste in seinen Storys hinter der offensichtlichen Story bloßlegt.

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Nordlicht
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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, meine Angst vor einem öden Leseerlebnis wird bereits beim Anblick seiner Bücher bloßgelegt Laughing

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BeitragVerfasst am: 29.02.2016 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch ein King-Fan, wobei ich auch von ihm schon Bücher gelesen habe, die mich absolut nicht überzeugt haben. Aber der Großteil gefiel mir gut oder sogar herausragend gut. Zuletzt "Der Anschlag" - einfach spitze. Auch "Joyland" fand ich toll. King kann auch deutlich mehr als "nur" Horror, er ist ein vielseitiger Autor mit einem konstant sehr überzeugenden Stil.

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Gerling
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BeitragVerfasst am: 01.03.2016 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade "Der Anschlag" hat King in meinen Augen in eine höhere Autoren-Sphäre katapultiert. Dieses Buch ist eines der besten, das ich je gelesen habe. Es ist kein typischer King. Und gerade das macht den Roman zu etwas ganz besonderem. Die Reihe rund um den dunklen Turm werde ich bestimmt noch einmal in Angriff nehmen. Ich kam nur bis zum Band vier oder so. Mein erster King war ES. Den Talisman fand ich auch klasse. Sollte der nicht auch verfilmt werden?

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Mika
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BeitragVerfasst am: 01.03.2016 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hab ich mal gehört. Verfilmung vom Talisman... Darauf warte ich seit Jahren wie damals sicher sämtliche Tolkien-Fans auf den Herrn der Ringe.
Irgendwie glaub ich kaum noch dran. Aber ich geb die Hoffnung nicht auf.


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fancy
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BeitragVerfasst am: 01.03.2016 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

So weit ich gehört habe, soll der dunkle Turm verfilmt werden.

Aber das ist dann eine umfangreiche Aufgabe, bei 8 Bänden.

Ich habe mir auch für irgendwann einmal vorgenommen sie noch einmal komplett hintereinander weg zu lesen. (Wie ich das mit Green Mile auch nach Jahren gemacht habe.)


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Fichtenmoped
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BeitragVerfasst am: 06.04.2016 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist King zu gruslig. Versehentlich und auf Empfehlung las ich 2 Bücher, die er unter Richard Bachmann veröffentlichte: "Der Musterschüler" und "Todesmarsch".  Das ist über 10 Jahre her und sie haben mich so beeindruckt, dass sie mich bis heute beschäftigen. Von daher halte ich ihn für einen grandiosen Autor.
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schrei.ben.
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BeitragVerfasst am: 06.04.2016 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Eltern haben mich wunderbarer Weise mit Büchern aufwachsen lassen. Vielen. Ich durfte im Grunde stets frei entscheiden, was ich las - nur als ich mir mit 14/15 "Es" von Stephen King wünschte, lehnte meine Mutter es schlicht ab. Ich versuchte, den Wunsch an meine Großeltern heranzutragen - und auch hier intervenierte meine Mutter. Für sie war der autor, der sich solch abartiges (?!) Zeug erdachte, selbst krank.

"Es" habe ich nie gelesen. Gelesen habe ich:
- Cujo
- Friedhof der Kuscheltiere
- Carrie
- shining


Mein Fazit: Es ist oft schwer, in die Bücher reinzukommen, bei manchen lohnt es sich, bei anderen nicht. Ich habe etliches von ihm wieder weggelegt, darunter auch seine letzten beiden Werke.
Insofern: Kann man, muss man nicht.
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Flar
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Beiträge: 380
Wohnort: Bei Halle, Sachsen-Anhalt


BeitragVerfasst am: 06.04.2016 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag King, habe viele seiner Bücher gelesen und fand die meisten gut. Empfehlen kann ich sein Buch: "Das Leben und das Schreiben". Er ist der Meister.

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"Leute fragen mich, warum ich so grausame Sachen schreibe. Ich erkläre ihnen dann gerne, dass ich das Herz eines kleinen Jungen habe… und es in einem Einmachglas auf meinem Schreibtisch steht."

(King of Horror Stephen King)
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