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Tödliche Krankheit gesucht...


 

 
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YellowRuby
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 12.05.2019 01:01    Titel: Tödliche Krankheit gesucht... eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Normalerweise würde ich so eine Frage gar nicht stellen, aber irgendwie habe ich bei einem gewissen Fall gerade eine Blockade und würde mich unheimlich über Ideen, Vorschläge, einfach jegliches Feedback freuen...

Eine meiner Geschichten ist eine Reihe, die sich in ihrer Handlung über mehrere Jahre erstreckt und mehrere Hauptprotagonisten, sowie eine Menge Nebenfiguren hat. Einer dieser "Nebendarsteller" wird nach ein paar Jahren sterben, aber ich bin mir noch nicht sicher, welche Krankheit ich ihm - klingt ziemlich schrecklich - geben soll.

Als Info: es handelt sich um einen exzentrischen, vom Charakter her immer wieder ziemlich widersprüchlichen Modedesigner, etwa Anfang 70, auch recht eitel. Ich suche nach einer natürlich leider tödlichen Krankheit, die nach vielleicht ca. einem Jahr zum Tod führt und die er geheim hält, die also auch von den anderen so gut wie nicht bemerkt wird. Sein Ende sollte für Umstehende überraschend kommen bzw. Anzeichen werden erst im Nachhinein bemerkt, wobei der Protagonist sich in Leidenszeiten - Anzeichen für Symptome wird er so versuchen zu verschleiern - sowieso vor Gesellschaft zurück gezogen hat.
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Thomas74
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 45
Beiträge: 542
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 12.05.2019 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade eitlen Männern sind Unterleibserkrankungen peinlich, Prostatakrebs oder Darmkrebs. Ist schmerzfrei, bis es zu spät ist und der Arztbesuch wird vor sich hin geschoben.

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Optimismus ist, bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!!" zu rufen.
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Piratin
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 54
Beiträge: 2462
Wohnort: Mallorca
Ei 2


BeitragVerfasst am: 12.05.2019 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Da passt auch ein Hirntumor, der an einer Stelle sitzt, wo er inoperabel ist. Da könnte er dadurch auch eine schrittweise Wesensveränderung oder Verstärkung seiner Macken bekommen. Eine Behandlung, die laut den Ärzten nur verzögert aber nicht heilen wird, will er nicht, weil es möglicherweise nur sein Siechtum verlängert.

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Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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Beka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3217



BeitragVerfasst am: 12.05.2019 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

AIDS

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*Die Sehnsucht der Albatrosse* (Aufbau Taschenbuch)
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Thomas74
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 45
Beiträge: 542
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 12.05.2019 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Aids ist nicht mehr tödlich, nur noch nervig für den Betroffenen

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Terhoven
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 393



BeitragVerfasst am: 12.05.2019 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bauchspeicheldrüsenkrebs
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 761



BeitragVerfasst am: 12.05.2019 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

AIDS ist sehr wohl noch tödlich, es kann lediglich durch die Medikamente unterdrückt und damit "chronifiziert" werden, bzw. die Viruslast wird so gering gehalten, dass das HI-Virus unter dem Einfluss der Medikamente keine Symptome verursacht. Für diejenigen, die die Medikamente nicht vertragen oder sie nicht bezahlen können (die Krankheit gibt es ja nicht nur hier bei uns, wo die Krankenkasse das übernimmt!), sieht die Sache sehr, sehr anders aus. Die Ansicht, man könnte ja "was dagegen machen", hat leider in den letzten Jahren wieder zu einem Anstieg der Neuinfektionen geführt, daher finde ich solche Aussagen gefährlich. Nur am Rande.

Zur eigentlichen Frage: Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie von Terhoven genannt, oder auch ein Glioblastom (Hirntumor, wurde ebenfalls schon genannt). Letzteres mit durchschnittlicher Überlebenszeit unter Therapie von 12 - 15 Monaten.
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Beka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3217



BeitragVerfasst am: 12.05.2019 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Eliane hat Folgendes geschrieben:
AIDS ist sehr wohl noch tödlich, es kann lediglich durch die Medikamente unterdrückt und damit "chronifiziert" werden, .


Danke. Ich wollte gerade etwa dazu schreiben.  Und es gibt auch Erkrankung im Zuge von AIDS. die tödlich verlaufen können.

Aber in diesem Fall passt wohl der Hirntumor am Besten. Ich habe das bei einem Freund erlebt. Die am Anfang schleichende Wesensänderung. wir fragten uns manchmal, was mit ihm los ist. Dann kam die Diagnose und dann ging es sehr schnell.


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Michel
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

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Beiträge: 2426
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Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 12.05.2019 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Frau hatte zwei AIDS-Patienten unter Medikation zur Psychotherapie. Die Behandlung löst wohl relativ häufig schwere Depressionen aus, die oft nicht gut zu behandeln sind, weder mit Worten noch mit Antidepressiva.

Speicheldrüsenkarzinom kann auch erheblich schneller gehen, mussen wir gerade in der weiteren Verwandtschaft erleben. Zwischen Diagnose und Tod lagen neun oder zehn Wochen. Prinzipiell müsste aber jeder metastasierende Krebs früher oder später zum Tod führen, oder? Auch ein lokaler Tumor im Gehirn, irgendwo in der Nähe lebenswichtiger Areale wie dem Atemzentrum, ist vielleicht nicht mehr behandelbar.

Irgendeine koronare Herzerkrankung vielleicht? Gut, die wird im Zweifelsfalle operiert, aber wenn nach mehreren Infarkten das Herz nur noch ein paar Prozente Pumpleistung bringt, wird das nicht lebensverlängernd wirken. Nur um mal etwas außerhalb der Krebsdiagnosen ins Spiel zu bringen.
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YellowRuby
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 13.05.2019 01:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Einen Riesendank an alle für die vielen Ideen, Infos und Gedanken!

Ihr habt mir mit vielem ganz neue Denkanstöße gegeben und einige andere Überlegungen auch bestätigt.

Ich selbst pendelte auch schon zwischen Krebs und HIV/AIDS.

Bezüglich AIDS war ich mir aber nicht sicher, ob es nicht etwas zu "Clichée" für einen bisexuellen Designer wäre?

Außerdem gibt es dabei das Problem, dass er noch sechs Jahre vor seinem Tod eine Beziehung mit einer Frau angefangen hat und einen fünfjährigen Sohn mit ihr hat (er lebt nicht mit der Frau zusammen und das mit dem Kind kommt auch erst posthum "öffentlich" und unfreiwillig heraus). Die Beziehung zur Frau ist zwar ziemlich unkonventionell, aber monogam, die Infizierung müsste also älter sein...

Ich hatte zum Kinderthema schon recherchiert und widersprüchliche Infos gefunden: laut einigen Quellen können Männer mit dem HI-Virus heute bei entsprechender Therapie ohne Ansteckungsgefahr Kinder natürlich zeugen, nach anderen Quellen ist nur künstliche Befruchtung möglich (und das wäre keine Option, weil der Sohn eher ein glücklicher Unfall ist).
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YellowRuby
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 13.05.2019 01:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Schlimmste für diesen Protagonisten wäre auf jeden Fall äußerlich sichtbarer Verfall, Hilfsbedürftigkeit und sichtbare Gebrechen... Die Widersprüchlichkeit im Charakter bezieht sich unter anderem auch darauf, dass er trotzdem er an für sich zwar wie ein typisch exzentrischer Paradiesvogel erscheint, immer mit seiner Sexualität gehadert hat, also offen nie zu seiner Neigung zu Männern stehen konnte... Was das angeht, wäre AIDS wiederum ein Grund mehr, die Krankheit zu verheimlichen.

Bauchspeicheldrüselkrebs fällt für mich flach, weil es mich persönlich triggert (hatte ich erst kürzlich im Umfeld).

Hirntumor ist aber auch "nicht schlecht", allerdings kann ich mir Wesensveränderungen nicht so ganz vorstellen... Auch, wenn er sich zeitweise von anderen zurückzieht, soll er zumindest telefonisch immer sprachlich/geistig die Kontrolle haben, wenn er nicht zu geschwächt ist, so dass niemand groß etwas bemerkt. Andererseits kann ich mir andere neurologische Ausfälle wieder ganz gut vorstellen.
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Nina C
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 432
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 13.05.2019 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Zeugung auf natürlichem Wege ist auch mit HIV möglich, wenn die Viruslast sehr gering ist. Bei einem gesunden Menschen und guter Medikamentenverträglichkeit kann die Viruslast zeitweise unter die Nachweisgrenze fallen (allerdings ist die Person dann nicht geheilt, es sind nur eben sehr wenige Viren vorhanden – setz die Therapie aus, vermehren sie sich rasch wieder). Unterhalb der Nahweisgrenze ist aber auch die Ansteckungsgefahr nahe null. (Und natürlich ist Aids nach wie vor tödlich, man kann nur Glück haben und alles so gut vertragen, dass die Lebenserwartung nahezu gleich ist – das trifft aber nicht einmal in Westeuropa auf alle Menschen zu, weil es auch von der restlichen Gesundheit und weiteren Umständen abhängig ist.)

Es gibt Morbus Parkinson im schnellen Verlauf. Da je nach Medikamentierung und tagesabhängig die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sind, könnte er auch noch relativ lange gute Tage haben, bei denen am Telefon wenig auffällt. Und die Diagnose könnte relativ spät erfolgen, wenn er es nicht wahrhaben möchte o. Ä.

Liebe Grüße

Nina


_________________
Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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YellowRuby
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 35
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 15.05.2019 01:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nina C!

Danke dir sehr für deinen interessanten Beitrag!

Bezüglich AIDS hast du mir einige neue Infos gegeben, die mich schwer in die Richtung tendieren lassen. Es würde irgendwie mit vielem anderen gut zusammen passen und die Sache mit dem Sohn ließe sich so auch glaubhaft einfügen, denke ich. Es würde z. B. irgendwie auch zum Charakter passen, wenn er seine Medikamentisierung durch bestimmte Dinge vernachlässigen würde...

Über Parkinson und bestimmte Nervenkrankheiten habe ich auch nachgedacht. Werde das Ganze und die vielen guten Anregungen/Infos mal bisschen "sacken" lassen und mich dann in ein paar Tagen entscheiden.

Liebe Grüße!
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lenaleabi
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 14
Beiträge: 96



BeitragVerfasst am: 23.07.2019 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Schau doch mal hier nach:
https://www.dgm.org/muskelerkrankungen/mitochondriale-myopathien
Das sind Muskelerkrankungen. Solche hatte auch Berlin aus der Serie Haus des Geldes. Sie sind total unauffällig und führen trotzdem zum Tod.
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