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Die Zeiten der Finsternis (nur ein kleiner Teil vom Anfang, geschrieben in leichter Sprache.)


 

 
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NickroAnima
Abc-Schütze

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BeitragVerfasst am: 03.04.2019 21:43    Titel: Die Zeiten der Finsternis (nur ein kleiner Teil vom Anfang, geschrieben in leichter Sprache.) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hi, danke das du hier bist. WÜRKLICH!!! Der Text ist nicht lange und stellt ein Teil des Prologs dar. Ich weiß wirklich nicht...mir gefällt...aber ohne wirkliche, gerechte Kritik kann ich es auch nicht Bewerten... Ich habe das mit sehr viel Ehrgeiz geschrieben und eigentlich auch weiter aber jetzt stelle nur das kleine Anfang so wie ich auch meinen Bekannte gezeigt habe....Na gut, viel Spaß beim lesen.

Die Zeiten der Finsternis

(Prolog)

Die dunklen, die finsteren Zeiten sind längst vorbei. Aber der Gestank des Todes schwebt immer noch in der Luft und gefallene Seelen, die keine Ruhe fanden, schreien nur noch lauter aus ihren Begräbnissen. Krieg schonte keinen, keiner schonte den Krieg………….
Dieses Schreiben soll als Erinnerung bleiben. Um die zu warnen, die ihren Kampf noch vor sich haben. Denn das Finstere schläft nie, es lauert hinter jeder Ecke, im Schatten, im Kopf von Besessenen, überall, wo Macht und Geld über der Menschlichkeit steht. Und nur diejenigen, die bereit sind, den tiefsten Ängsten ins Gesicht zu schauen, haben eine Chance, die Zeiten der Finsternis zu überstehen.
Jahr 622, Herbst. Herabgehende Sonne im wolkenfreien Himmel, die durch nackte Kronen ihr Licht in einem Spinnenmuster bis zum Boden führt. In der Luft schwebende Blätter, wie vom Wind zum Leben erweckt. Es war ein herrlicher Abend…… sollte zu mindestens so sein. Unter einen der Bäume hat sich eine große Versammlung gebildet. Sieben Kinder, noch so fröhlich und frei, aber ihre Blicke waren ernst, denn sie hatten den größten Plan: Am diesem Abend hat der Herzog von Kinao ein Festmahl vorbereitet, für sich und andere Adeligen. Und am diesen Tag haben die Kinder vor, bisschen was von Festmahltisch zu borgen. „Na Anim, das heißt wohl das Heute du an der Reihe bist“, sagte der ältester, er war ungefähr Elf und hieß Jhan „Wie alles abläuft kennst du ja.“ „Ahhm, ja… aber muss es sein? Ich meine, kann das nicht jemand anders mit mehr Erfahrung machen, was wenn sie mich fangen oder ich da stecken bleibe?“, sagte Anim, ein achtjähriger Junge, neu in der kleine Bande und hat den kürzesten Stäbchen gezogen. Jetzt muss er durch die alte Lüftungsschacht in den Saal gelangen und für Jeden was vom herrlichem Tisch mitzubringen. „Keine Angst kleiner, das schaffst du schon! Schnell rein - Schnell raus, so muss es laufen.“, sagte Jhan mit einer tiefen Stimme, aber entspannt und berauschend. „Hey, vergiss mein Pflaumenbrot nicht, ansonsten werde ich sauer!“, sprach zu Anim ein kleines siebenjähriges Mädchen mit süßem hellem Gesicht und grünen Augen die ihn sehr Ernst betrachteten. Und bevor er losging, antwortete er noch mit einem langem grinsen: „Auf gar kein fall, ich enttäusche keinen! Schließlich bin ich jetzt einer von euch!“ Er hat es versucht mit voller Mut zu sagen, aber man erkannte den Zweifel in seinen Worten. Der Schacht war gerade so groß das Anim da durchkam, da drin war es Dunkel wie im mondlosen Nacht und roch nach altem, feuchtem, staubigen Fell. Dieser Tunnel zog sich ziemlich lange. Bis er den ersten Lichtpfeil sah sind etwa 15 Minuten vergangen, aber es war nicht schwierig richtigen Weg zu finden, weil Jhan mit andren diesen gang schon länger benutzten und alles mit Kreide gegenzeichnet haben, um sich nicht in diesen endlosen Kreuzungen zu verlaufen. Der Ausgang, welcher auch wie der ganze Schacht einen 65cmX65cm großen Diameter hatte, war unter einem an Wand gelehnten Tisch versteckt. Mit Neugier und Angst auf einen mal, sah Anim vorsichtig raus. Am seinem Stirn erkennte man salzige Schweißtropfen, die schnell runterflohen, wie Raten von einem sinkendem Schiff. Seine Augen sprangen hin und her, dieser Saal war groß und herrlich. Goldene Stucks am Decke, rotes Teppich mit wildem Muster, welcher wie aus einer anderen Welt stammte. Drei riesige Tische die mit verschiedensten Mahlzeiten bedeckt waren, die ein unduldsames wirbeln im Bauch erzeugten. Und laute Musik, die das Ganze noch lebendiger machte, konnte man nur in teuersten Gasthöfen hören. Veranstalter selbst, der Herzog, saß in der Mitte an Hintere Wand gelehnt. Diese war mit einem Gemälde bedeckt. Es war ziemlich weit weg von Anim und er konnte nur einen Schloss darin erkennen. Die Kronleuchter waren aus, aber es war trotzdem hell, denn alles war mit Kerzen mit Edelsteinstäben beleuchtet. Junge konnte nicht fassen, dass er hier reingekommen ist, aber schon bald wird er es bereuen.
Anim wartet schon etwa eine halbe Stunde, um ans Pflaumenbrot zu gelangen. „Ufff, das ist meine letzte Chance. Ansonsten werde ich noch erwischt.“, murmelte er leise vor sich hin.

----------------------------------------

Ich kroch unter dem Tisch. Es stank sehr herrlich, nach verschwitzten Füßen und Essensresten. Mein Rucksack ist schon vollgestopft, aber dieser Brot fehlte mir immer noch, außerdem will ich keinen enttäuschen….. Besonders sie! Und diesen Moment, wo der Teller so nah an Tischgrenze liegt, darf ich auf gar keinen Fall verpassen! Warte, warte, jetzt! Der Mann ist endlich weg! Dieser betrunkener Eierkopf stand seit 20 Minuten hier und sprach mit, wie er sagte, „Schönste Frau der Welt“. Ich habe schon gehört, dass Alkohol den Verstand stumpfte, aber doch nicht so! Diese „Frau“, wenn man dieses Lebewesen so nennen kann, sah aus wie ein vollgeblasenes Luftballon mit Schweinegesicht. Aber gut, ich habe das was ich will und alles andere sollte mich nicht jucken. Wie Jhan sagte: Schnell rein - Schnell raus, so muss es laufen. Obwohl eines würde mich schon interessieren, was feiern sie hier? Na, alle sehen so aus, als würden sie zu einem einfachen Festmahl Eingeladen. Ohne besonderen Grund, nur einfach so, um sich wiedermal vollzustopfen und betrinken. So ist es aber nicht, zu mindestens bei Herzog. Sein Gesichtsausdruck sagt alles. Er sah Wehmütig und zugleich misstrauisch  aus. Als würde er den Gefühl haben, das Heute etwas passieren wird. Ok, ich muss mich auf den Weg machen, ich habe hier schon sowieso zu viel Zeit verbracht.

--------------------------------------------------------------

Er schaffte ohne Probleme bis zum Tisch, unter welchem sich der Eingang zu dem Schacht befand. Anim wollte schon mit dem rausklettern beginnen, als er den kalten Wind spürte. Dieser zog sich von Rücken bis zum Nacken und kleiner wusste ganz klar was er weissagt. Den Tod. Alle Kerzen, außer einer, die vor Herzog stand, löschten sich aus. Es wurde still. Die Musik und Menschen, die noch vor ein paar Sekunden ununterbrochen tanzten, sprachen, spielten, waren jetzt wie von starkem Gewitter weggeblasen worden. Alle starrten in die Dunkelheit. „Eine Frau!“, sagte jemand mit eine zitternder Stimme. Wie aus einem tiefen Loch, erhob sich eine Frau. Sie schwebte knapp über den Boden. Sie hatte blutrotes Haar und ihr Kleid war rabenschwarz. Keiner wagte was zu sagen. Als die Dame ihren Kopf erhob und alle mit ihren weißen, von Schmerz gefühlten Augen erblickte, hob sie ihre rechte Hand und machte ein Paar sanfte Bewegungen. Mit dem Arm, aus der Dunkelheit, erhoben sich auch Zwei Messer. Sie flogen durch die Luft und haben sanfte Schnitte an Hälsen von Gästen hinterher gelassen. Es ging so schnell, dass alles was man während dessen hören konnte, war nur das herab prallen von Menschen….. nein, von Leichen mit dem Boden. Nur Herzog blieb stehend. Eine der Messer blieb an seinem Hals, um bereit zu sein, in jedem möglichem Moment das Leben von Herzog zu unterbrechen. Schon nach einem Augenblick, war der kompletter Boden und die Tische mit herrlichem Essen, mit Blut bedeckt. Anim konnte ganz klar sehen wie der Brot, den er für das Mädchen so mühsam besorgte, begann das Blut aufzusaugen. Als er versucht hat sein blick zu entführen, traf er die Augen des Toten, die ihn anstarrten. Sie waren wie Glas, Junge konnte sich da drin erkennen. Das Gesicht des Mannes war Blass, der Mund war offen, nur jetzt bemerkte Anim, dass sein Blut zu seinen Füßen, langsam, wie das Meereswasser zu Strand floss. Dass erinnerte ihn an etwas, etwas was er schon fast vergessen hat. Dann verlor er das Bewustsein.

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Calvin Tower
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BeitragVerfasst am: 04.04.2019 09:18    Titel: Re: Die Zeiten der Finsternis (nur ein kleiner Teil vom Anfang, geschrieben in leichter Sprache.) Antworten mit Zitat

Hallo NickroAnima,

du hast mein Interesse geweckt, aber ich habe es nicht durch den ganzen Text geschafft. Bei den Dialogen bin ich ausgestiegen, da sie alle in einer Zeile stehen. Es gibt ein paar Regeln (eher Richtlinien), die es dem Leser vereinfachen deinen Text zu lesen. Dazu gehört meines Erachtens nach eine saubere Rechtschreibung und Formatierung. Wenn das nicht passt, hat der Inhalt keine Chance.

Hier ein paar Tipps, die dir vielleicht helfen.

NickroAnima hat Folgendes geschrieben:


-----Formatierung--------------

Die dunklen, die finsteren Zeiten sind längst vorbei. Aber der Gestank des Todes schwebt immer noch in der Luft und gefallene Seelen, die keine Ruhe fanden, schreien nur noch lauter aus ihren Begräbnissen. Krieg schonte keinen, keiner schonte den Krieg ... [Nur drei Punkte mit Leerzeichen davor und danach]
Dieses Schreiben soll als Erinnerung bleiben. Um die zu warnen, die ihren Kampf noch vor sich haben. Denn das Finstere schläft nie, es lauert hinter jeder Ecke, im Schatten, im Kopf von Besessenen, überall, wo Macht und Geld über der Menschlichkeit steht. Und nur diejenigen, die bereit sind, den tiefsten Ängsten ins Gesicht zu schauen, haben eine Chance, die Zeiten der Finsternis zu überstehen.

Jahr 622, Herbst. [Das scheint einen Szenenwechsel zu sein. Würde ich als eigene Absatz formatieren.]
Herabgehende Sonne im wolkenfreien Himmel, die durch nackte Kronen ihr Licht in einem Spinnenmuster bis zum Boden führt. In der Luft schwebende Blätter, wie vom Wind zum Leben erweckt. Es war ein herrlicher Abend ... sollte zu mindestens so sein. Unter einen der Bäume hat sich eine große Versammlung gebildet. Sieben Kinder, noch so fröhlich und frei, aber ihre Blicke waren ernst, denn sie hatten den größten Plan: Am diesem Abend hat der Herzog von Kinao ein Festmahl vorbereitet, für sich und andere Adeligen. Und am diesen Tag haben die Kinder vor, bisschen was von Festmahltisch zu borgen.  
„Na Anim, das heißt wohl das Heute du an der Reihe bist“, sagte der ältester, er war ungefähr Elf und hieß Jhan „Wie alles abläuft kennst du ja. [Jeder Sprecher bekommt seinen eigenen Absatz]
"Ahhm, ja… aber muss es sein? Ich meine, kann das nicht jemand anders mit mehr Erfahrung machen, was wenn sie mich fangen oder ich da stecken bleibe?“, sagte Anim, ein achtjähriger Junge, neu in der kleine Bande und hat den kürzesten Stäbchen gezogen. Jetzt muss er durch die alte Lüftungsschacht in den Saal gelangen und für Jeden was vom herrlichem Tisch mitzubringen.
„Keine Angst kleiner, das schaffst du schon! Schnell rein - Schnell raus, so muss es laufen.“, sagte Jhan mit einer tiefen Stimme, aber entspannt und berauschend.
„Hey, vergiss mein Pflaumenbrot nicht, ansonsten werde ich sauer!“, sprach zu Anim ein kleines siebenjähriges Mädchen mit süßem hellem Gesicht und grünen Augen die ihn sehr Ernst betrachteten.

-----------------NUN Grammatik & Stil & Inhalt ---------------

Die dunklen, die finsteren [nichts aussagende Dopplung. Wieso nicht einfach finstere Zeiten?] Zeiten sind längst vorbei. Aber der Gestank des Todes schwebt immer noch in der Luft und gefallene Seelen, die keine Ruhe fanden [finden, denn sie schreien ja noch], schreien nur noch lauter aus ihren Begräbnissen. [Gräbern - Begräbnis ist der Akt der Bestattung - also wenn jemand beerdigt wird] Krieg schonte keinen, keiner schonte den Krieg ... [Ich bin ein recht verständnisvoller Zeitgenosse, aber das ist eine krasse Platitüde, mit der ich nichts anfangen kann. Sicherlich, wie alles Geschmackssache. Aber was willst du denn damit sagen?]
Dieses Schreiben soll als Erinnerung bleiben. [In Erinnerung bleiben? Als Erinnerung dienen? Vielleicht: als Mahnmal dienen] Um die zu warnen, die ihren Kampf noch vor sich haben. Denn das Finstere schläft nie, es lauert hinter jeder Ecke, im Schatten, im Kopf von Besessenen, überall, wo Macht und Geld über der Menschlichkeit steht [stehen]. Und nur diejenigen, die bereit sind, den tiefsten Ängsten ins Gesicht zu schauen, haben eine Chance, die Zeiten der Finsternis zu überstehen.

[Für mich zum Verständnis: Der Titel lautet: Die Zeiten der Finsternis. Im ersten Satz heißt es, dass die titelgebenden Zeiten rum sind und am Ende dieses Abschnitts wiederum, dass nur die Mutigsten die Zeiten der Finsternis überstehen werden. Habe ich das richtig verstanden?]


Jahr 622, Herbst.
Herabgehende Sonne im wolkenfreien Himmel, die durch nackte Kronen ihr Licht in einem Spinnenmuster bis zum Boden führt. In der Luft schwebende Blätter, wie vom Wind zum Leben erweckt. [ Das ist interessant. Passt aber mehr in ein Screenplay als ein Buch. Es klingt nach einer Szenenbeschreibung ala: So sieht die Bühne aus.  Es war ein herrlicher Abend ... sollte zu mindestens so sein. Unter einen [einem] der Bäume hat sich eine große Versammlung gebildet. Sieben Kinder, noch so fröhlich und frei, aber ihre Blicke waren ernst [diese Beschreibung widerspricht sich, aber nicht im guten Sinne wie z.B. Danke, für Ihr freundlicherweiser aufgesetztes Interesse. Wie sollen die Kinder fröhlich und frei und ernst sein?], denn sie hatten den größten [der Superlativ gefällt mir] Plan: Am [An] diesem Abend hat der Herzog von Kinao ein Festmahl vorbereitet, für sich und andere Adeligen. Und am diesen [an diesem] Tag haben die Kinder vor, bisschen was von Festmahltisch zu borgen. [ein bisschen was von dem Festmahl zu borgen.]
„Na Anim, das heißt wohl [Komma] dass heute du an der Reihe bist“, sagte der ältester [Älteste] PUNKT. Er war ungefähr Elf [elf] und hieß Jhan PUNKT „Wie alles abläuft kennst du ja."
"Ahhm, ja… aber muss es sein?


Aktuell hast du noch einen blinden Fleck bei den Fällen Akkusativ, Dativ. Probier mal, ob es dir hilft, wenn du dir den Text laut vorliest.

Ansonsten kann ich dir Ralphies Schreibwerkstatt hier im Forum empfehlen.

Und versuch nicht gleichzeitig an allen Ecken und Kanten zu arbeiten, sondern such dir eine Baustelle aus (z.B. die richtigen Fälle nutzen) und übe das, bis es sitzt und dann erst zur nächsten Baustelle.

Liebe Grüße
Calvin


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“Books aren't written - they're rewritten. Including your own. It is one of the hardest things to accept, especially after the seventh rewrite hasn't quite done it.” - Michael Crichton
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NickroAnima
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BeitragVerfasst am: 04.04.2019 17:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für den Feedback. Ich habe Total über die Dialoge vergessen( werde gleich ausbessern). Und was Sprache angeht, Deutsch ist nicht meine Muttersprache deswegen können eine oder andere Fehler auftauchen. Aber ich werde versuchen mich zu verbessern und schaue Stellen die du Bemerkt hast genau an.
Nochmal Danke.
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NickroAnima
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BeitragVerfasst am: 04.04.2019 17:51    Titel: Dialoge in Absätzen. pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die Zeiten der Finsternis

(Prolog)

Die dunklen, die finsteren Zeiten sind längst vorbei. Aber der Gestank des Todes schwebt immer noch in der Luft und gefallene Seelen, die keine Ruhe fanden, schreien nur noch lauter aus ihren Begräbnissen. Krieg schonte keinen, keiner schonte den Krieg………….
Dieses Schreiben soll als Erinnerung bleiben. Um die zu warnen, die ihren Kampf noch vor sich haben. Denn das Finstere schläft nie, es lauert hinter jeder Ecke, im Schatten, im Kopf von Besessenen, überall, wo Macht und Geld über der Menschlichkeit steht. Und nur diejenigen, die bereit sind, den tiefsten Ängsten ins Gesicht zu schauen, haben eine Chance, die Zeiten der Finsternis zu überstehen.
Jahr 622, Herbst. Herabgehende Sonne im wolkenfreien Himmel, die durch nackte Kronen ihr Licht in einem Spinnenmuster bis zum Boden führt. In der Luft schwebende Blätter, wie vom Wind zum Leben erweckt. Es war ein herrlicher Abend…… sollte zu mindestens so sein. Unter einen der Bäume hat sich eine große Versammlung gebildet. Sieben Kinder, noch so fröhlich und frei, aber ihre Blicke waren ernst, denn sie hatten den größten Plan: Am diesem Abend hat der Herzog von Kinao ein Festmahl vorbereitet, für sich und andere Adeligen. Und am diesen Tag haben die Kinder vor, bisschen was von Festmahltisch zu borgen.
„Na Anim, das heißt wohl das Heute du an der Reihe bist“, sagte der ältester, er war ungefähr Elf und hieß Jhan „Wie alles abläuft kennst du ja.“
 „Ahhm, ja… aber muss es sein? Ich meine, kann das nicht jemand anders mit mehr Erfahrung machen, was wenn sie mich fangen oder ich da stecken bleibe?“, sagte Anim, ein achtjähriger Junge, neu in der kleine Bande und hat den kürzesten Stäbchen gezogen. Jetzt muss er durch die alte Lüftungsschacht in den Saal gelangen und für Jeden was vom herrlichem Tisch mitzubringen.
 „Keine Angst kleiner, das schaffst du schon! Schnell rein - Schnell raus, so muss es laufen.“, sagte Jhan mit einer tiefen Stimme, aber entspannt und berauschend.
 „Hey, vergiss mein Pflaumenbrot nicht, ansonsten werde ich sauer!“, sprach zu Anim ein kleines siebenjähriges Mädchen mit süßem hellem Gesicht und grünen Augen die ihn sehr Ernst betrachteten. Und bevor er losging, antwortete er noch mit einem langem grinsen:
 „Auf gar kein fall, ich enttäusche keinen! Schließlich bin ich jetzt einer von euch!“ Er hat es versucht mit voller Mut zu sagen, aber man erkannte den Zweifel in seinen Worten. Der Schacht war gerade so groß das Anim da durchkam, da drin war es Dunkel wie im mondlosen Nacht und roch nach altem, feuchtem, staubigen Fell. Dieser Tunnel zog sich ziemlich lange. Bis er den ersten Lichtpfeil sah sind etwa 15 Minuten vergangen, aber es war nicht schwierig richtigen Weg zu finden, weil Jhan mit andren diesen gang schon länger benutzten und alles mit Kreide gegenzeichnet haben, um sich nicht in diesen endlosen Kreuzungen zu verlaufen. Der Ausgang, welcher auch wie der ganze Schacht einen 65cmX65cm großen Diameter hatte, war unter einem an Wand gelehnten Tisch versteckt. Mit Neugier und Angst auf einen mal, sah Anim vorsichtig raus. Am seinem Stirn erkennte man salzige Schweißtropfen, die schnell runterflohen, wie Raten von einem sinkendem Schiff. Seine Augen sprangen hin und her, dieser Saal war groß und herrlich. Goldene Stucks am Decke, rotes Teppich mit wildem Muster, welcher wie aus einer anderen Welt stammte. Drei riesige Tische die mit verschiedensten Mahlzeiten bedeckt waren, die ein unduldsames wirbeln im Bauch erzeugten. Und laute Musik, die das Ganze noch lebendiger machte, konnte man nur in teuersten Gasthöfen hören. Veranstalter selbst, der Herzog, saß in der Mitte an Hintere Wand gelehnt. Diese war mit einem Gemälde bedeckt. Es war ziemlich weit weg von Anim und er konnte nur einen Schloss darin erkennen. Die Kronleuchter waren aus, aber es war trotzdem hell, denn alles war mit Kerzen mit Edelsteinstäben beleuchtet. Junge konnte nicht fassen, dass er hier reingekommen ist, aber schon bald wird er es bereuen.
Anim wartet schon etwa eine halbe Stunde, um ans Pflaumenbrot zu gelangen. „Ufff, das ist meine letzte Chance. Ansonsten werde ich noch erwischt.“, murmelte er leise vor sich hin.

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Ich kroch unter dem Tisch. Es stank sehr herrlich, nach verschwitzten Füßen und Essensresten. Mein Rucksack ist schon vollgestopft, aber dieser Brot fehlte mir immer noch, außerdem will ich keinen enttäuschen….. Besonders sie! Und diesen Moment, wo der Teller so nah an Tischgrenze liegt, darf ich auf gar keinen Fall verpassen! Warte, warte, jetzt! Der Mann ist endlich weg! Dieser betrunkener Eierkopf stand seit 20 Minuten hier und sprach mit, wie er sagte, „Schönste Frau der Welt“. Ich habe schon gehört, dass Alkohol den Verstand stumpfte, aber doch nicht so! Diese „Frau“, wenn man dieses Lebewesen so nennen kann, sah aus wie ein vollgeblasenes Luftballon mit Schweinegesicht. Aber gut, ich habe das was ich will und alles andere sollte mich nicht jucken. Wie Jhan sagte: Schnell rein - Schnell raus, so muss es laufen. Obwohl eines würde mich schon interessieren, was feiern sie hier? Na, alle sehen so aus, als würden sie zu einem einfachen Festmahl Eingeladen. Ohne besonderen Grund, nur einfach so, um sich wiedermal vollzustopfen und betrinken. So ist es aber nicht, zu mindestens bei Herzog. Sein Gesichtsausdruck sagt alles. Er sah Wehmütig und zugleich misstrauisch  aus. Als würde er den Gefühl haben, das Heute etwas passieren wird. Ok, ich muss mich auf den Weg machen, ich habe hier schon sowieso zu viel Zeit verbracht.

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Er schaffte ohne Probleme bis zum Tisch, unter welchem sich der Eingang zu dem Schacht befand. Anim wollte schon mit dem rausklettern beginnen, als er den kalten Wind spürte. Dieser zog sich von Rücken bis zum Nacken und kleiner wusste ganz klar was er weissagt. Den Tod. Alle Kerzen, außer einer, die vor Herzog stand, löschten sich aus. Es wurde still. Die Musik und Menschen, die noch vor ein paar Sekunden ununterbrochen tanzten, sprachen, spielten, waren jetzt wie von starkem Gewitter weggeblasen worden. Alle starrten in die Dunkelheit. „Eine Frau!“, sagte jemand mit eine zitternder Stimme. Wie aus einem tiefen Loch, erhob sich eine Frau. Sie schwebte knapp über den Boden. Sie hatte blutrotes Haar und ihr Kleid war rabenschwarz. Keiner wagte was zu sagen. Als die Dame ihren Kopf erhob und alle mit ihren weißen, von Schmerz gefühlten Augen erblickte, hob sie ihre rechte Hand und machte ein Paar sanfte Bewegungen. Mit dem Arm, aus der Dunkelheit, erhoben sich auch Zwei Messer. Sie flogen durch die Luft und haben sanfte Schnitte an Hälsen von Gästen hinterher gelassen. Es ging so schnell, dass alles was man während dessen hören konnte, war nur das herab prallen von Menschen….. nein, von Leichen mit dem Boden. Nur Herzog blieb stehend. Eine der Messer blieb an seinem Hals, um bereit zu sein, in jedem möglichem Moment das Leben von Herzog zu unterbrechen. Schon nach einem Augenblick, war der kompletter Boden und die Tische mit herrlichem Essen, mit Blut bedeckt. Anim konnte ganz klar sehen wie der Brot, den er für das Mädchen so mühsam besorgte, begann das Blut aufzusaugen. Als er versucht hat sein blick zu entführen, traf er die Augen des Toten, die ihn anstarrten. Sie waren wie Glas, Junge konnte sich da drin erkennen. Das Gesicht des Mannes war Blass, der Mund war offen, nur jetzt bemerkte Anim, dass sein Blut zu seinen Füßen, langsam, wie das Meereswasser zu Strand floss. Dass erinnerte ihn an etwas, etwas was er schon fast vergessen hat. Dann verlor er das Bewustsein.
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Calvin Tower
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BeitragVerfasst am: 08.04.2019 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo NickroAnima,

bitte entschuldige die verspätete Antwort. Das Wochenende war zu voll gepackt.

NickroAnima hat Folgendes geschrieben:
Danke für den Feedback. Ich habe Total über die Dialoge vergessen( werde gleich ausbessern). Und was Sprache angeht, Deutsch ist nicht meine Muttersprache deswegen können eine oder andere Fehler auftauchen. Aber ich werde versuchen mich zu verbessern und schaue Stellen die du Bemerkt hast genau an.
Nochmal Danke.


Super, dass du daran arbeiten willst. Das ist ein entscheidender Schritt, wie ich finde. Ich bin sehr für den Growth-Mindset (In kurz: Ich kann etwas NOCH nicht, aber ich kann es lernen, wenn ich denn wirklich will).

In dem Sinne musst du mit mehr Sorgfalt an deinen Text herangehen. Da zählt für mich auch nicht, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist. Ich nehme mir heraus das zu sagen, da es auch nicht meine Muttersprache ist. (Bin ich Kasachstan geboren und aufgewachsen. Mit knapp acht Jahren kam ich nach Deutschland.) Wenn du also willst, dass jemand deinen Text liest, dann musst du mit der gleichen Aufmerksamkeit rangehen, wie du sie auch von deinen Lesern erwartest. Diese Aufmerksamkeit vermisse ich bei deinem Text.

Das kannst du aber ändern.

Such dir im Internet Übungen zu den deutschen Fällen zusammen (oder lass dir von deinem Lehrer welche geben). Arbeite die durch. Gehe deinen Text Satz für Satz, Wort für Wort durch. Korrigiere. Lass ihn einige Tage ruhen, in denen du weiter an den Fällen übst. Hol ihn wieder hervor. Korrigiere erneut. Gib ihm jemanden zum Lesen, der NOCH besseres Deutsch kann als du. Lass dir erklären, wieso er etwas anders schreiben würde. Korrigiere.

Lies so viel du kannst. LAUT!

Eine andere interessante Übung. Nimm dir einen Abschnitt (zunächst einen Paragraph - später kannst du es ausweiten) aus deinem Lieblingsbuch. Lies ihn dir laut vor, während du ihn abtippst. Damit bekommst ein Gefühl für den Wortfluss, Wortwahl, wie etwas richtig klingt. Versuch das Gelesene dann (ohne zu spicken) in eigene Worte zu fassen. Vergleiche.

Es ist verdammt viel Arbeit. Das wird nicht über Nacht klappen. Aber, wenn du willst, kann es klappen.

Liebe Grüße
Calvin


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