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Show don' Tell - Tempaturen im mitteleuropäischen Herbst

 

 
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IvoCH
Schreiberling


Beiträge: 188
Wohnort: Südosten


BeitragVerfasst am: 13.03.2019 20:44    Titel: Show don' Tell - Tempaturen im mitteleuropäischen Herbst eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Tagchen
Mein Kriminalroman spielt im Oktober in der Schweiz Arrow 12°/16°/18°
Wie könnte man dies zeigend umschreiben Question
Im Sommer
♦ Sein Hemd wies nasse Flecken auf. ♦ Er schwitzte. Der Venilator brachte nur begrenzt abhilfe. ♦ Jemand im Grossraumbüro hatte jemand das Fenster geöffnet. Mustermann nervte sich, denn so liess man die Hitze hinein.

Der Winter
♦ Durch seinen Mund kamen Hauchwolken. ♦ Er trat aufundab, sonst wären ihm die Füsse eingefroren. ♦ect

Aber die Übergangszeit, finde ich echt knifflig
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freckles
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Beiträge: 9
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BeitragVerfasst am: 14.03.2019 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

wenn die Temperaturen keine physischen Reaktionen hervorrufen, dann könnte man sie umschreiben, in dem man sich über ihr Fehlen freut:
- Er war froh über die herbstlichen Temperaturen. Er hasste es, verschwitzt im Büro anzukommen.
- Er zog die Fleecejacke aus. So kalt war es dann doch noch nicht.

Oder man richtet den Blick auf die Umwelt:
- Er liebte es, durch das raschelnde Laub zu laufen.
- Er schaute aus dem Fenster. Der Herbst setzte bunte Akzente in der sonst so grauen Stadt.


_________________
LG freckles

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
(Carlo Karges)
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RocketJo
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

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BeitragVerfasst am: 14.03.2019 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Aloha

Du könntest im Herbst auch auf die kalte Feuchtigkeit eingehen. Die kriechende Kälte (ich weiß, dass ist ein abgenutztes Bild, aber es trifft die Sache leider auch sehr gut. Kälte im Herbst kommt von unten und ist nicht, wie im Winter, um einen herum). Die Feuchtigkeit, die verhindert, dass man sich behaglich warm fühlt.
Oder die großen Unterschiede im Tagesverlauf:

Während sie am Morgen drei Schichten Pullover anlegen musste, um nicht gleich im Nebel zu erfrieren, schitzte sie gegen Mittaag zwei ihrer Ziebelschichten durch.

Mag nicht das beste Beispiel sein, aber ich hoffe du verstehst, in welche Richtung es geht ^^
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IvoCH
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Beiträge: 188
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BeitragVerfasst am: 14.03.2019 20:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

freckles hat Folgendes geschrieben:
Moin,

wenn die Temperaturen keine physischen Reaktionen hervorrufen, dann könnte man sie umschreiben, in dem man sich über ihr Fehlen freut:
- Er war froh über die herbstlichen Temperaturen. Er hasste es, verschwitzt im Büro anzukommen.
- Er zog die Fleecejacke aus. So kalt war es dann doch noch nicht.

 Arrow Genau
[qoute]Oder man richtet den Blick auf die Umwelt:
- Er liebte es, durch das raschelnde Laub zu laufen.
- Er schaute aus dem Fenster. Der Herbst setzte bunte Akzente in der sonst so grauen Stadt.[/quote]
Da liege ich leider nicht ganz bei dir. [b] es stellt zwar den Herbst dar, sag jedoch m.E.n nichts über Temperaturen Arrow SORRY
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RocketJo
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BeitragVerfasst am: 14.03.2019 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

IvoCH hat Folgendes geschrieben:
Da liege ich leider nicht ganz bei dir. [b] es stellt zwar den Herbst dar, sag jedoch m.E.n nichts über Temperaturen Arrow SORRY


Aber ist die Temperatur denn so wichtig, dass du sie zeigen musst? Du kannst durchaus davon ausgehen, dass die meisten Leser wissen, wie sich der Herbst anfühlt, temperaturmäßig.
Das Problem bei den Temperaturen (ohne das Drumherum) ist, dass gerade Herbst- und Frühjahrstemperaturen großen Unterschieden in der Wahrnehmung einzelner unterliegen. Und auch zwischen den Jahreszeiten.
Ich nehme mich mal als Beispiel:

Im Frühjahr reichen mir 14 Grad locker, um im T-Shirt rumzulaufen und mit offenem Fenster auf der Landstraße zu fahren.
Dieselbe Temperatur im Herbst reizt mich zu einem Pullover und dazu, die Heizung anzudrehen. Mitsamt dem darüber aufregen, dass das dumme Ding nicht anspringt, weil die Zentralheizung darauf programmiert ist, erst bei unter zehn Grad loszulegen.

Meine Freundin findet dagegen alles unter 20 Grad unerträglich kalt, gleichgültig ob Frühjahr oder Herbst. Sie rennt auch bis 15 Grad noch im Wollpulover und mit dicken Socken rum, wo mir dann schon Schweißausbrüche kommen.

Und mein Freund ist eine ganz andere Nummer, er würde die Temepraturunterschiede kaum wahrnehmen. Er gehört zu der Kategorie Leute, die das ganze Jahr über in Shorts, T-Shirt und Sandalen rumlaufen und erst bei unter 0 Grad das Fenster schließen, damit das Haus keinen Schaden nimmt.

Sprich:
Wenn dir die Temperatur wichtig ist, dann würde ich vielleicht besser eine exakte Angabe machen. Meinetwegen, indem du einen Wetterbericht einbaust.
Wenn es dir um das Empfinden der Jahreszeit geht, spielt die Temperatur dagegen nur eine Rolle von vielen und ich würde das Gesamtbild darstellen.
Wenn es dir darum geht, das Empfinden einer Figur zu zeigen, dann würde ich mir erst einmal überlegen, wie die Figur eigentlich auf die Temperatur reagiert. Siehe oben, die Unterschiede können bei gleicher Gradzahl enorm sein. Vor allem, wenn dann auch die Luftfeuchtigkeit mitspielt (Ich hatte in Namibia mit über 50° keine Probleme. Nie. Luftfeuchtigkeit <10%. In Deutschland habe ich bei knapp 30° schon Ärger mit Kreislauf, übermäßigem Schwitzen etc. Luftfeuchtigkeit >30%. Bei besagtem Freund ist das witzigerweise umgekehrt).
______________________________________

Oh, und zu der Kleidungsfrage:
Welche Kleidung trägst du im Herbst? Welche Art Jacke, welche Schuhe, welche Oberteile und Hosen? Eine Mütze, weil vielleicht die Ohren schon frieren oder einen Schal, gegen den kalten Wind? Das sagt auch recht viel zumindest über das Temperaturempfinden einer Person aus ^^
-> Aber nicht übertreiben. Details und die Klamotten in die Handlung einbauen Wink
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IvoCH
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Wohnort: Südosten


BeitragVerfasst am: 14.03.2019 23:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

RocketJo hat Folgendes geschrieben:
IvoCH hat Folgendes geschrieben:
Da liege ich leider nicht ganz bei dir. [b] es stellt zwar den Herbst dar, sag jedoch m.E.n nichts über Temperaturen Arrow SORRY


Aber ist die Temperatur denn so wichtig, dass du sie zeigen musst? Du kannst durchaus davon ausgehen, dass die meisten Leser wissen, wie sich der Herbst anfühlt, temperaturmäßig.
Das Problem bei den Temperaturen (ohne das Drumherum) ist, dass gerade Herbst- und Frühjahrstemperaturen großen Unterschieden in der Wahrnehmung einzelner unterliegen. Und auch zwischen den Jahreszeiten.
Ich nehme mich mal als Beispiel:

Im Frühjahr reichen mir 14 Grad locker, um im T-Shirt rumzulaufen und mit offenem Fenster auf der Landstraße zu fahren.
Dieselbe Temperatur im Herbst reizt mich zu einem Pullover und dazu, die Heizung anzudrehen. Mitsamt dem darüber aufregen, dass das dumme Ding nicht anspringt, weil die Zentralheizung darauf programmiert ist, erst bei unter zehn Grad loszulegen.

Meine Freundin findet dagegen alles unter 20 Grad unerträglich kalt, gleichgültig ob Frühjahr oder Herbst. Sie rennt auch bis 15 Grad noch im Wollpulover und mit dicken Socken rum, wo mir dann schon Schweißausbrüche kommen.

Und mein Freund ist eine ganz andere Nummer, er würde die Temepraturunterschiede kaum wahrnehmen. Er gehört zu der Kategorie Leute, die das ganze Jahr über in Shorts, T-Shirt und Sandalen rumlaufen und erst bei unter 0 Grad das Fenster schließen, damit das Haus keinen Schaden nimmt.

Sprich:
Wenn dir die Temperatur wichtig ist, dann würde ich vielleicht besser eine exakte Angabe machen. Meinetwegen, indem du einen Wetterbericht einbaust.
Wenn es dir um das Empfinden der Jahreszeit geht, spielt die Temperatur dagegen nur eine Rolle von vielen und ich würde das Gesamtbild darstellen.
Wenn es dir darum geht, das Empfinden einer Figur zu zeigen, dann würde ich mir erst einmal überlegen, wie die Figur eigentlich auf die Temperatur reagiert. Siehe oben, die Unterschiede können bei gleicher Gradzahl enorm sein. Vor allem, wenn dann auch die Luftfeuchtigkeit mitspielt (Ich hatte in Namibia mit über 50° keine Probleme. Nie. Luftfeuchtigkeit <10%. In Deutschland habe ich bei knapp 30° schon Ärger mit Kreislauf, übermäßigem Schwitzen etc. Luftfeuchtigkeit >30%. Bei besagtem Freund ist das witzigerweise umgekehrt).



Und gerade das würde ja gegen eine Gradnennung und für das Show sprechen.  Wenn ein Schriftsteller etwas erwähnt (sei es ein Duft, eine Wetterlage, eine Temperatur, etc) möchte er eine gewisse Situation beschreiben und zeigen, wie es sich für Prota anfühlt oder?
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Lapidar
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BeitragVerfasst am: 15.03.2019 03:31    Titel: Antworten mit Zitat

mal ganz ehrlich: man kann es auch mit dem Show übertreiben, ab und zu darf man einen Stiefel auch einen Stiefel nennen. Cool
Außerdem: je nach Persönlichkeit und Hormonspiegel ist das mit dem Temperaturempfinden eh sehr individuell.


_________________
"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
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RocketJo
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BeitragVerfasst am: 15.03.2019 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, nicht unbedingt. Wie gesagt, es kommt darauf an, was du eigentlich ausdrücken willst. Wenn dir der FAKT der Temperatur wichtig ist, musst du auch genau den hinschreiben. Dann kann der Leser daraus machen, was er will.
Wenn dir die ATMOSPHÄRE der Jahreszeit wichtig ist, ist die Temperatur realtiv egal, weil jeder schon mal den Herbst erlebt hat. Es sei denn, du schreibst hauptsächlich für ein Publikum an den Polen oder am Äquator.
Wenn dir der CHARAKTER wichtig ist, dann musst du das ohnehin individuell an der Figur festmachen. Da ist die Gradzahl ebenfalls egal.

Es gibt Momente, wo Show nicht nur überflüssig ist, sondern sogar stört, da hat Lapidar vollkommen recht. Wie ich dir schon bei Johanna geschrieben habe: Je mehr Zeit (= Text) du auf etwas verwendest, desto wichtiger wird es im Empfinden des Lesers. Wenn du also auf jede noch so winzige Information (wie die Temperatur) so massiv viel Arbeit verschwendest, lenkst du vom wesentlichen Plot ab.
Bei deinem Sommerbeispiel mit dem Schweiß und dem Schwitzen erzählst du mir übrigens auch nichts über die Temperatur. Die Person kann auch Schwitzen, weil sie Fieber hat, nervös ist, generell empfindlich auf Temperaturen oder bestimmte Luftverhältnisse reagiert, hormonell zum Schwitzen neigt. Nasse Flecken auf dem Hemd sind sogar noch unspezifischer, wenn du nicht explizit sagst, dass sie in der Achselgegend sind Rolling Eyes

Insofern nochmal:
Warum ist die Temepratur wichtig?
Ist es wirklich die Temperatur oder das drumherum?
Ist die Jahreszeit überhaupt wichtig, als aktives Setting?
Wenn ja, warum?
Was willst du in der ganzen Szene eigentlich ausdrücken?
Wer erzählt?

-> Die Fragen solltest du für dich erst einmal beantworten, um zu sehen, ob es überhaupt sinnvoll ist, was du vorhast. Und dann kommt der Punkt, dass Tell nicht grundsätzlich etwas Böses ist. Manche Dinge muss man beim Namen nennen, sonst verschnörkelt man und verrent sich ^^
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BlueNote
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Ei 4



BeitragVerfasst am: 15.03.2019 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Manchmal träume ich einen seltsamen Traum. Ich verfalle wie Dornröschen in einen tiefen tiefen Schlaf, wache nach hundert Jahren wieder auf und hier wird immer noch über Show don't tell diskutiert. Vielleicht gibt es bis dahin eine Liste von Textmustern, nach halben Temperatur- und Breitengraden sortiert, so wie die Textbausteine beim Erstellen eines Arbeitszeugnis etwa.

Literature in progress!
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Beka
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BeitragVerfasst am: 15.03.2019 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

RocketJo hat Folgendes geschrieben:
Nein, nicht unbedingt. Wie gesagt, es kommt darauf an, was du eigentlich ausdrücken willst. Wenn dir der FAKT der Temperatur wichtig ist, musst du auch genau den hinschreiben. Dann kann der Leser daraus machen, was er will.

Wenn dir die ATMOSPHÄRE der Jahreszeit wichtig ist, ist die Temperatur realtiv egal, weil jeder schon mal den Herbst erlebt hat
.
-> Die Fragen solltest du für dich erst einmal beantworten, um zu sehen, ob es überhaupt sinnvoll ist, was du vorhast. Und dann kommt der Punkt, dass Tell nicht grundsätzlich etwas Böses ist. Manche Dinge muss man beim Namen nennen, sonst verschnörkelt man und verrent sich ^^


Sehe ich genauso.


_________________
*Die Sehnsucht der Albatrosse* ( November 18 Aufbau Taschenbuch)
*Das Geheimnis des Nordsterns* ( Dezember 18 Aufbau Taschenbuch)
*Die Tochter der Toskana - Wie alles begann* ( Aufbau Digital)
*Die Tochter der Toskana* (Aufbau Taschenbuch)
*Das Gutshaus in der Toskana* (Februar 2019 - Aufbau Taschenbuch)
*Sterne über der Toskana* (August 2019 - Aufbau Taschenbuch)
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Beka
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BeitragVerfasst am: 15.03.2019 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

IvoCH hat Folgendes geschrieben:

Und gerade das würde ja gegen eine Gradnennung und für das Show sprechen.  Wenn ein Schriftsteller etwas erwähnt (sei es ein Duft, eine Wetterlage, eine Temperatur, etc) möchte er eine gewisse Situation beschreiben und zeigen, wie es sich für Prota anfühlt oder?


Ja.  Dann mach das doch. Smile

Edit: Du kannst es rüberbringen, wie es sich für den Prota anfühlt, oder versuchen die Stimmung einzufangen. Ich finde  Stimmungenn besser, als wenn jemand oft schwitzt oder friert, aber das ist Geschmackssache.

Edit 2:

Beispiele:

Frühling:
Sie liebte den Mai und an diesem Tag war er besonders schön. Die Sonne schien, die Luft duftete nach Blumen und nach frischer Erde. Am Wegrand entdeckte sie die ersten Orchideen. Dunkellila ragten ihre Blüten aus dem Gras. Ein paar Schritte weiter leuchtete der Klatschmohn rot wie Glut aus den Wiesen. Schwalben flogen über ihren Kopf hinweg, im Gebüsch saß ein Grünfink und sang. Sie blieb stehen, legte den Kopf in den Nacken und sah hinauf zu den Gipfeln der Berge. Auf dem Monte Cusna lag immer noch ein wenig Schnee.

Frühherbst:
Es war ein schöner Morgen. Noch war die Luft rau und brachte eine erste Ahnung vom Winter, denn die Sonne hatte die schroffen Felsen der Berge noch nicht überwunden. Doch der Himmel zeigte bereits jenes makellose Blau, das einen warmen Tag ankündigte.

Spätherbst:
Es war kälter als die Tage zuvor, weiße Wolken bedeckten den Himmel. Etwas besorgt beobachtete Antonella, wie sie träge dahinzogen. Sie wirkten, als führten sie Schnee mit sich. Dass es Mitte November schneite, war keine Seltenheit.

Winter:
Der Nachtfrost lag noch in der Luft und hing als Raureif in den Zweigen.


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Rodge
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BeitragVerfasst am: 15.03.2019 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

versteh ich nicht, es geht doch nicht darum, alles zu umschreiben. Ich bin ein Fan von show, don´t tell und würde in dem Fall einfach schreiben:

- Die Oktobersonne schien auf...
- Obwohl schon Oktober, konnte die Sonne die Luft dennoch erwärmen
etc.

Es ist doch kein Infodump, wenn man schreibt wie spät es ist, oder was für eine Jahreszeit wir haben!?
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Murmel
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Alter: 63
Beiträge: 7437
Wohnort: USA
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BeitragVerfasst am: 15.03.2019 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann alles übertreiben.

_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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IvoCH
Schreiberling


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BeitragVerfasst am: 16.03.2019 22:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rodge hat Folgendes geschrieben:
versteh ich nicht, es geht doch nicht darum, alles zu umschreiben. Ich bin ein Fan von show, don´t tell und würde in dem Fall einfach schreiben:

- Die Oktobersonne schien auf...
- Obwohl schon Oktober, konnte die Sonne die Luft dennoch erwärmen
etc.

Es ist doch kein Infodump, wenn man schreibt wie spät es ist, oder was für eine Jahreszeit wir haben!?


Lapidar hat Folgendes geschrieben:
mal ganz ehrlich: man kann es auch mit dem Show übertreiben, ab und zu darf man einen Stiefel auch einen Stiefel nennen. Cool
Außerdem: je nach Persönlichkeit und Hormonspiegel ist das mit dem Temperaturempfinden eh sehr individuell.


Leute mal ehrlich Arrow Show don Tell vs Infodump Rolling Eyes
Die entscheidende Frage ist doch wo setzt man was Arrow weshalb
Ich analysiere 2 Szene und zeige euch wieso wählte ich was?


Zitat:
Das alte Appenzellerhaus war schlecht isoliert.
 Der Mann, der auf dem Kanapee lag, hatte graumelierte Haare und einen ebenso angegrauten gepflegten Vollbart. Zudem zierte eine graue und doch dezente Vollrandbrille sein Gesicht. Er war, seiner Figur nachzuschliessen, vielleicht nicht gerade der Sportlichste. Er trug ein einfaches Hemd und eine Jeans.
 Sein iPhone klingelte – ausgerechnet. Instinktiv hoffte er, es würde sich, nicht um den einen Anruf handeln.
Er war Feldweibel bei der Kriminalpolizei St. Gallen. Zuerst war er sechzehn Jahre Streifenpolizist in Wittenbach, bevor er vor vier Jahren zum Spezialdienst wechselte.
Der Spezialdienst war eine Abteilung, die bei Raub, schwerer Körperverletzung oder Mord ermittelte. Man könnte ihn zurecht fragen, warum er nicht bei der aussenrhodischen Kantonspolizei arbeitete. Denn schliesslich wohnte er in Trogen, aber bis vor sieben Jahren lebte er zwei Jahrzehnte in St. Gallen. Die Anstellung bei der Kantonspolizei stammte aus jener Zeit.
 Mühsam strampelte er seine warme Wolldecke von sich. Dank dem Kachelofen hatte das Wohnzimmer warme elf Grad.
 Als er sich aufgesetzt hatte, bemerkte er, dass das Fenster durch die Kälte beschlagen war. Weiter sah er nicht. Inzwischen hatte die Dunkelheit der Nacht Einzug gehalten.
 Die alte Schirmlampe an der Decke warf ein schummriges Licht auf den kleinen Salontisch aus dunklem Arvenholz. Auf dem hölzernen Tischsockel stand eine halbvolle Flasche Flauder. Flauder war ein Appenzeller Getränk aus Holunderblüten und Melissengeschmack. Kurt Zellweger hatte es vor längerer Zeit zu seinem Standardgetränk erkoren. Als er sich aufgesetzt hatte, bemerkte er, dass das Fenster durch die Kälte beschlagen war. Weiter sah er nicht. Inzwischen hatte die Dunkelheit der Nacht Einzug gehalten.
 Die alte Schirmlampe an der Decke warf ein schummriges Licht auf den kleinen Salontisch aus dunklem Arvenholz. Auf dem hölzernen Tischsockel stand eine halbvolle Flasche Flauder. Flauder war ein Appenzeller Getränk aus Holunderblüten und Melissengeschmack. Kurt Zellweger hatte es vor längerer Zeit zu seinem Standardgetränk erkoren.
>>> Ereignis <<<
 Er setzte sich, las den Eintrag und nahm den Anruf, leicht widerstrebend, an.
 «Ja, Zellweger.»
 «Hoi Kurt. Da ist Regine von der KNZ. Ähm, hat nicht Nicola Pikett?», fragte die vertraute Frauenstimme.
 Regine Büser war die Einsatzdisponentin der St. Galler Kantonspolizei in der Kantonalen Notrufzentrale. Zellweger schätzte die junge Kollegin sehr. Das lag nicht nur daran, dass der Wachtmeister rattenscharf aussah, sondern auch ihr starkes Auftreten imponierte ihn. Manchmal nahm Zellweger den beschwerlichen Weg vom Klosterhof zwölf zur Moosbruggstrasse elf, von sage und schreibe drei Minuten, in Kauf. Meist jonglierte er ein Trinkbecherhalter aus Pappe, über die Strasse – was natürlich bei den Kollegen für Getuschel sorgte. `
 «Sali Regine, doch hätte er. Er rief mich heute Morgen an, dass er die Grippe hat. Er kommt die ganze Woche nicht. Da es vorgestern und gestern ruhig gewesen ist, hänge ich noch eine Nacht an. Was hast du denn für mich?» Mittlerweile hat er sein zerfleddertes Notizbuch gezuckt.
 «Gut, die Regionalpolizei Bodensee-Rheintal hat unten am See einen Toten. Es sieht nach Fremdeinwirkung aus. Die Melderin ist eine gewisse Frau Knecht, eine Mitarbeiterin der MSB Werft, eine Bootswerft in Steinach. KTD rollt. Die Adresse wäre die Werftstrasse eins. Könntest du schauen gehen.» KTD war die Abkürzung für den Kriminaltechnischen Dienst.
 Zellweger hatte sich alles notiert. «Aber klar doch», bemerkte er leise seufzend.
 «In diesem Fall weisst du, wo du mich findest.»
«Ist gut. Du bist drin. Bis dann», meinte Regine. Dann kam das Besetztzeichen.
 Zellweger seufzte und schaltete den stummgeschalteten Western, der über die Mattscheibe flimmerte, ganz aus.
Sein Feierabend hatte nun ein jähes Ende genommen. Er erhob sich vom Sofa. Das kleine Notizbuch lag aufgeschlagen auf dem kleinen Kiefertisch, neben der Fernbedienung. Toter Werftstrasse Steinach, hatte er sich notiert.  
 Nun nahm er sein Notizbuch in die rechte hintere Hosentasche und befestigte den Kugelschreiber mit dem Clip am Kragen des schwarzen Pullovers.
 Obwohl er eigentlich ein Aussenrhödler war, verdiente er seinen Lebensunterhalt im Kanton St. Gallen. Dies hatte sich im Laufe seines Lebens so ergeben. Mit seinen fünfzig Jahren war er nicht mehr der Jüngste.
 Nun erhob er sich von seinem Retro-Sofa, mit dem Holzgestell. Wäre er grösser gewesen, hätte er den Kopf an einem Balken angeschlagen. Dies war aber nicht die Gefahr, von der man bei ihm ausgehen konnte.
 Ein Durchgang zwischen Holzverstrebungen trennte die Stube von der offenen Küche. Die Überreste von Spaghetti Napoli befanden sich im Spülbecken. Er hatte die Küche noch nicht aufgeräumt. Solange Johanna, seine liebe Exfrau, es nicht sah, konnte es ihm scheissegal sein.
Vor sieben Jahren liessen sie sich scheiden. Es war eine Trennung ohne grösseren Klamauk gewesen. Sie hatten sich einfach auseinandergelebt, bis es nicht mehr gegangen war. Die Schuld lag bei ihm, dies musste er sich in Nachhinein eingestehen. Er hatte sich zu wenig um seine Frau und die Kinder gekümmert.
Damals waren Benedikt und Martha Hartmann von der Heiligkreuzstrasse nicht unglücklich über die Scheidung ihrer jüngsten Tochter gewesen. Obwohl sie gegen Scheidung waren, aber dieser reformierte Appenzeller war ihnen ein Dorn im Auge. Die Hartmanns waren sehr fromme Katholiken gewesen.
 Übermorgen hatte er ja einen Ruhetag, dachte er sich, als er an der Unordnung vorüberging. Im Vorraum des alten Appenzellerhauses schlüpfte er in seine Schuhe. Nun stand er, steif wie ein Rekrut, vor einem kleinen Schränkchen.

 Idea [i] TELL Arrow WHY

Er ist in einem Raum.  Wir können sagen, textlich zeigt man und eine rustikale Wohnung. Einen ungefähren Umriss der Wohnung, usw.

 Arrow Aber ob es auf dem Tisch eine Zeitung hat, ob ein Bild an der Wand hängt, vielleicht steht auf dem Sims des Ofens eine Wetterstation.(steht evt im Subtext) Arrow tell is here ok

so zur Showszene
 Rolling Eyes Sorry, noch zu  lückenhaft Arrow jedensfall holt er die Kinder. Weil es vor dem Haus kein Thermometer hat, kann ich keine Temperatur nennen
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RocketJo
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BeitragVerfasst am: 16.03.2019 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die Beispielszene hat show, tell, die Antwort auf deine Frage UND Infodump Rolling Eyes
Die Beschreibungen sind grundsätzlich nicht gut und ich wünschte, ich könnte auch einen Raum so runterschreiben. Dinge rausnehmen ist immer leichter, als Dinge einzufügen.
Aber ich mag mal aufdröseln, vielleicht hilft dir das ja (auch bei deinen allgemeinen Problemen ^^).

Zitat:
Das alte Appenzellerhaus war schlecht isoliert.
Der Mann, der auf dem Kanapee lag, hatte graumelierte Haare und einen ebenso angegrauten gepflegten Vollbart. Zudem zierte eine graue und doch dezente Vollrandbrille sein Gesicht.

Alles tell, da Behauptung bzw. stumpfer Fakt. Die Kamera ist statisch.

Zitat:
Er war, seiner Figur nachzuschliessen, vielleicht nicht gerade der Sportlichste.

Show, wenn auch sehr unbeholfen (wird Show durch den Gedankeneinschub des Erzählers!). Mit Hemd und JEans könnte man das in ein eleganteres show verwandeln, indem sich die Sachen über seinen Bierbauch spannen und der Knopf der Jeans nicht schließt. Was in der Art.

Zitat:
Er war Feldweibel bei der Kriminalpolizei St. Gallen. Zuerst war er sechzehn Jahre Streifenpolizist in Wittenbach, bevor er vor vier Jahren zum Spezialdienst wechselte.
Der Spezialdienst war eine Abteilung, die bei Raub, schwerer Körperverletzung oder Mord ermittelte. Man könnte ihn zurecht fragen, warum er nicht bei der aussenrhodischen Kantonspolizei arbeitete. Denn schliesslich wohnte er in Trogen, aber bis vor sieben Jahren lebte er zwei Jahrzehnte in St. Gallen. Die Anstellung bei der Kantonspolizei stammte aus jener Zeit.

Infodump. Interessiert das den Leser wirklich? Mich als Nicht-Schweizer jedenfalls nicht. Würde weniger als Infodump auffallen, wenn du personal und nicht auktorial erzählst, glaube ich.

Zitat:
Mühsam strampelte er seine warme Wolldecke von sich. Dank dem Kachelofen hatte das Wohnzimmer warme elf Grad.

Hier hast du deine Antwort (sofern in dem Satz kein Fehler vorliegt). Wenn der Charakter elf Grad als warm empfindet, dann wird er vermutlich 14 Grad auch angenehm finden. Wenn das "warm" sarkastisch ist, passt es nicht zum stil, aber auch das könnte man für später verwenden. Und: Warum ist hier die GRadzahl wichtig? Wegen dem schlecht isolierten Haus? Oder weil der Kachelofen schon eine Weile ausgebrannt ist?

Zitat:
Flauder war ein Appenzeller Getränk aus Holunderblüten und Melissengeschmack.

Infodump erster Güte. Wenn du es wirklich nennen willst (was aber nur dann Mehrwert bringt, wenn später Holunder oder Melisse bzw. die Zutanten des Getränks eine Rolle spielen), dann ist es besser im Satz davor aufgehoben. Wenn überhaupt an der Stelle.

Das meiste tell der Szene hat übeigens NICHT der Raum. Der ist eher im show beschrieben. Die Kamera bewegt sich. Der Kachelofen hat eine Rolle, das Fenster, die Schirmlampe, der Tisch, die Flasche, das Kanapee.
Im tell steht die Beschreibung deines Protagonisten, da ist die Kamera statisch und die Klamotten und die Haare tun nichts weiter, als da zu sein ^^
_______________________________________

Exakte Gradangabe verstehe ich, wenn da nichts ist, woran er es ablesen kann (aber wenn das die Szene ist, die du bei Johanna hast: Kommt er nicht mit dem Auto? Da hättest du wunderbar die Möglichkeit für einen Wetterbericht. Der liefert auch Wochentag und Uhrzeit Wink ).
Aber ich frage mich: Brauchst du sie da wirklich? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Temperatur an EXAKT DER STELLE eine Rolle spielt. Die Jahreszeit (und wenn es um eine Leiche geht noch mehr als das die Feuchtigkeit), aber nicht die exakte Temperatur.

So als allgemeiner Tipp:
Sieh dir mal andere Regio-Krimis an. Ich bin kein großer Krimi-Leser, mag aber Donna Leon z.B. recht gerne. Meine Mutter schwört auf Bayern-Krimis. Schau dir an, wie das Lokalkolorit ins Setting und die Story gebaut wird (und wie exakt oder unexakt Figuren beschrieben werden).
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Rodge
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BeitragVerfasst am: 17.03.2019 06:45    Titel: Antworten mit Zitat

Mann IvoCH, Dein Text ist voller Infodump:

"Der Mann, der auf dem Kanapee lag, hatte graumelierte Haare und einen ebenso angegrauten gepflegten Vollbart. Zudem zierte eine graue und doch dezente Vollrandbrille sein Gesicht. Er war, seiner Figur nachzuschliessen, vielleicht nicht gerade der Sportlichste. Er trug ein einfaches Hemd und eine Jeans"

Die Frage ist doch, wer spricht denn hier. Es ist die Erzählstimme, die dem ganzen Sinn ergibt. In meinem aktuellen Projekt gibt es einen Ich-Erzähler, der hat Zugang zu allem was er erlebt und seinen eigenen Gedanken und Gefühlen. Dabei kann er nicht die Gefühlswelten der anderen aus deren Innersten erfahren, er ist also auf äußere Zeichen angewiesen, die man dann erzählt (das ist show, don´t tell: Ich zeige die Reaktionen des anderen, damit der Leser herausfinden kann, was der denn dabei fühlen mag). Im übrigen braucht mein Prota kein Thermometer um herauszufinden, dass es ca. 20 Grad warm ist. Er lässt dann einfach die Jacke weg.

Eine auktoriale, alleswissende Erzählstimme gefällt mir nicht, es scheint auch generell nicht so beliebt zu sein. Die erste Frage zu dem Text wäre somit, wer erzählt denn da? Wenn du einen alles wissenden Erzähler hast, kannst du natürlich auch den ganzen Infodump so stehen lassen, die Frage wäre dann nur, ob das Leser findet.

Grüße
Rodge
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