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Roman 'Subkutan' - das erste Kapitel


 

 
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BaronHarkonnen
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 93
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 22.01.2019 07:39    Titel: Roman 'Subkutan' - das erste Kapitel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

nach Eurem sehr wertvollen Feedback zu meinem ersten Romanstoff (der sich jetzt in der Agenturen-Warteschleife befindet; drückt mir die Daumen Wink) möchte ich Euch das erste Kapitel meines neuen Projektes zum Fraß vorwerfen. Es handelt sich um einen Biotech-Thriller mit dem Arbeitstitel Subkutan.

Hier ist die erste Szene; die weiteren werden folgen. Im Wesentlich geht's erstmal um die Exposition der Haupt-Prota und um die Einführung des Handlungsortes (Indien). Die weiteren Szenen des 1. Kapitels werd ich bei Interesse sukzessive einstellen.

Feedback ist sehr willkommen! Vielen Dank vorab!

Kapitel 1: Erwachen in Mumbai
Das Erste, das Sarah an diesem Morgen wahrnahm, der doch der Morgen eines ganz besonderen Tages werden sollte, war ihre Migräne. Nicht die Geräusche der fremden Stadt, der Lärmen und Hupen der Motorikschas, nicht die feuchte tropische Hitze, gegen die die Klimaanlage kapituliert hatte, nicht die Aufregung wegen dessen, das sie heute noch zu leisten hatte. All das kam erst später. Erst war da nur die verdammte Migräne.
Es musste der Jetlag sein, dachte sie missmutig, während sie sich zur Seite wälzte und vergeblich einen Weg zurück in den Schlaf suchte. Vielleicht auch die Aufregung, oder eine Kombination aus beidem. Normalerweise war sie nicht so empfindlich, aber dies war, abgesehen von einem Urlaub in Kanada, ihre zweitweiteste Reise, und überhaupt die erste in tropische Gefilde.
Als klar war, dass sie nicht mehr einschlafen würde, gab sie sich geschlagen und taumelte in Richtung Badezimmer. Zum Glück hatte sie in weiser Voraussicht eine kleine Reiseapotheke gepackt. Zwei Paracethamol, mehr lieber nicht, zumindest nicht auf nüchternen Magen. Sarah würgte die Tabletten trocken hinunter, weil sie ihre Wasserflasche schon in der Nacht geleert hatte und der Reiseführer sie unmissverständlich vor dem Genuss von Leitungswasser gewarnt hatte, wollte sie nicht die nächsten zwei Tage über der Kloschüssel hängend verbringen.
Bis zum Weckerklingeln war es noch eine gute halbe Stunde, also stieß sie die hölzernen Lamellentüren auf, die ihr Zimmer mehr schlecht als recht von der Außenwelt abgeschirmt hatten, und trat auf den kleinen Balkon hinaus.
Wäre die Migräne nicht gewesen, die weiter wie ein stumpfes Messer in ihrem Hinterkopf steckte, hätte sie den Ausblick vermutlich genossen. Also, genossen war vielleicht der falsche Begriff, aber er hätte Sarah definitiv Freude bereitet.
Wie bei Dungeon Siege, wenn sich zum ersten Mal die Stadttore öffnen. Wenn alles neu, exotisch und aufregend ist. Schade, dass Tommy das nicht sehen kann.
Die Sonne hatte es erst knapp über die Smogschicht geschafft, die Mumbai einhüllte wie eine gelbbraune Decke, war aber trotzdem schon dabei, ihre Kraft zu entfalten. Sie schien direkt auf den kleinen Balkon; bis zum Vormittag würde sie das Hotelzimmer in einen Backofen verwandeln, Klimaanlage hin oder her.
An der Straßenecke stand eine Gruppe von Männern und trug ihren Teil zur allgemeinen Luftverschmutzung bei, indem sie irgendwelches Zeug in einer rostigen Öltonne verbrannte. Direkt daneben ein fliegender Händler, dessen kleiner Handwagen von Kokosnüssen, Wasserflaschen und Lotterielosen überquoll. Daneben ein weites Ölfass, zu einem provisorischen Grill umgebaut, auf dem Maiskolben und Fleischspieße vor sich hin kohlten. Und über allem der Lärm: das unablässige Hupen, das Knattern der Zweitaktmotoren, das Geschrei der Straßenhändler.
Es war alles ganz schön viel, vor allem dann, wenn man vorgestern noch im winterlichen, verregneten Berlin gewesen war, vor Aufregung schlecht geschlafen hatte und von bohrenden Kopfschmerzen geplagt wurde.

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kioto
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 66
Beiträge: 322
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 22.01.2019 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BaronHarkonnen,

Der Schreibstil deines Textes ist nicht schlecht und korrekt.

Leider habe ich mit dem Inhalt Probleme. Ich weiß nicht, welches Genre  der Roman haben wird, aber die Einführung der Protas halte ich für misslungen. Wenn zum dritten Mal die Migräne erwähnt wird, sie sich Sorgen um schlechtes Wasser und Smog macht und sich über Lärm und Gestank ärgert. Was will sie dann in Mumbai. Solche allgemein beschriebenen Dinge verbindet doch jeder automatisch mit einer indischen Großstadt. Hat sie keine wichtigeren Probleme, die ihr durch den Kopf gehen. Erinnert sie sich nicht an etwas spezifischeres, etwa ein besonders Essen, irgendeine Begegnung am Vorabend, Probleme, Ängste, Pläne für den Tag.

Leider würde ich bei dieser Einführung nicht weiterlesen. Wer mag schon Frauen mit Migräne ( War das schon sexistisch ?? Sad )

Gruß Werner


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Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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Rodge
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 243
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 23.01.2019 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich frage mich: Warum beginnt die Geschichte hier? Gibt es nichts Interessanteres zu erzählen? Villeicht so ein bisschen ein erzählerischer Info-Dump?
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Stefanie
Dichter und Denker


Beiträge: 1055



BeitragVerfasst am: 23.01.2019 10:21    Titel: Re: Roman 'Subkutan' - das erste Kapitel Antworten mit Zitat

Die Hauptfigur wacht auf und dann wird die Umgebung beschrieben, in der sie aufwacht. Fehlt nur noch, dass du beschreibst, wie elend ihre grünen Augen im Spiegel aussehen, dann hast du alle Klischees eines Buchanfangs bei Anfängerautoren abgehakt.

BaronHarkonnen hat Folgendes geschrieben:


Kapitel 1: Erwachen in Mumbai
Das Erste, das Sarah an diesem Morgen wahrnahm, der doch der Morgen eines ganz besonderen Tages werden sollte, war ihre Migräne. Nicht die Geräusche der fremden Stadt, der Lärmen und Hupen der Motorikschas, nicht die feuchte tropische Hitze, gegen die die Klimaanlage kapituliert hatte, nicht die Aufregung wegen dessen, das sie heute noch zu leisten hatte. All das kam erst später. Aus welcher Perspektive schreibst du? Wenn du ihr folgst, beschreib nicht, was sie nicht wahrnimmt (bzw. erst dann, wenn sie es wahrnimmt). Erst war da nur die verdammte Migräne.
Es musste der Jetlag sein, dachte sie missmutig, während sie sich zur Seite wälzte und vergeblich einen Weg zurück in den Schlaf suchte. Vielleicht auch die Aufregung, oder eine Kombination aus beidem. Normalerweise war sie nicht so empfindlich, aber dies war, abgesehen von einem Urlaub in Kanada, ihre zweitweiteste Reise, und überhaupt die erste in tropische Gefilde. Infodump, kann weg.
Als klar war, dass sie nicht mehr einschlafen würde, gab sie sich geschlagen und taumelte in Richtung Badezimmer. Zum Glück hatte sie in weiser Voraussicht eine kleine Reiseapotheke gepackt. Zwei Paracethamol, mehr lieber nicht, zumindest nicht auf nüchternen Magen. Sarah würgte die Tabletten trocken hinunter, weil sie ihre Wasserflasche schon in der Nacht geleert hatte und der Reiseführer sie unmissverständlich vor dem Genuss von Leitungswasser gewarnt hatte, wollte sie nicht die nächsten zwei Tage über der Kloschüssel hängend verbringen. Wandle das in Handlung um. Erzähl nicht, warum ihr Wasser leer ist, sondern wie sie die Flasche nimmt und merkt, dass sie schon leer ist, und sie überlegt, ob sie Leitungswasser trinken oder auf den Reiseführer hören soll.
Bis zum Weckerklingeln war es noch eine gute halbe Stunde, also wieso also? stieß sie die hölzernen Lamellentüren auf, die ihr Zimmer mehr schlecht als recht von der Außenwelt abgeschirmt hatten, und trat auf den kleinen Balkon hinaus.
Wäre die Migräne nicht gewesen, die weiter wie ein stumpfes Messer in ihrem Hinterkopf steckte, hätte sie den Ausblick vermutlich genossen. Also, genossen war vielleicht der falsche Begriff, aber er hätte Sarah definitiv Freude bereitet.
Wie bei Dungeon Siege, wenn sich zum ersten Mal die Stadttore öffnen. Wenn alles neu, exotisch und aufregend ist. Schade, dass Tommy das nicht sehen kann. Hier wäre ein passender Ort für die Beschreibungen oben. Nochmal die Frage nach der Perspektive. Mal beschreibst du etwas, was sie nicht sieht, jetzt bit du in ihrem Kopf drin.
Die Sonne hatte es erst knapp über die Smogschicht geschafft, die Mumbai einhüllte wie eine gelbbraune Decke, war aber trotzdem schon dabei, ihre Kraft zu entfalten. Sie schien direkt auf den kleinen Balkon; bis zum Vormittag würde sie das Hotelzimmer in einen Backofen verwandeln, Klimaanlage hin oder her.
An der Straßenecke stand eine Gruppe von Männern und trug ihren Teil zur allgemeinen Luftverschmutzung bei, indem sie irgendwelches Zeug in einer rostigen Öltonne verbrannte. Direkt daneben ein fliegender Händler, dessen kleiner Handwagen von Kokosnüssen, Wasserflaschen und Lotterielosen überquoll. Daneben ein weites Ölfass, zu einem provisorischen Grill umgebaut, auf dem Maiskolben und Fleischspieße vor sich hin kohlten. Und über allem der Lärm: das unablässige Hupen, das Knattern der Zweitaktmotoren, das Geschrei der Straßenhändler. Hier wiederholst du dich.
Es war alles ganz schön viel, vor allem dann, wenn man vorgestern noch im winterlichen, verregneten Berlin gewesen war, vor Aufregung schlecht geschlafen hatte und von bohrenden Kopfschmerzen geplagt wurde.


Du hast viele sehr lange Sätze, die ich verkürzen würde. Außerdem sollten alle Doppelbeschreibungen raus. Die Migräne wurde ja schon genannt. Bei der Beschreibung der Stadt kann auch einiges weggekürzt werden.

Aber insgesamt ein vielversprechender Anfang.
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BaronHarkonnen
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BeitragVerfasst am: 23.01.2019 11:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute,

vielen Dank erstmal für Euer Feedback! Very Happy

Ich bin doch etwas überrascht, dass Ihr euch mehr Infos in dieser ersten Szene wünscht, oder sogar einen  Infodump. Confused Es gibt (was ich nicht erwähnt habe) vorneweg einen recht dichten und gewalttätigen Prolog (einen vereitelten Anschlag in Indien), und ich wollte danach etwas das Tempo rausnehmen und die Prota in Ruhe einführen. Das vorgestellte Snippet sind gerade mal 2 Normseiten von geplanten 500. Und da soll ich wirklich schon Infos über ihren Hintergrund und ihre Pläne für den Tag einflechten? Wäre das nicht ein bisschen hastig? Dass noch etwas passiert, ist ja schon angedeutet ("nicht die Aufregung wegen dessen, das sie heute noch zu leisten hatte"), und das ist auch der Grund, warum die Geschichte hier anfängt: am Morgen nach ihrer Ankunft in diesem exotischen Land, am Morgen dieses für die Prota bedeutenden Tages.

Was die Redundanzen zur Migräne und den klischeehaften Anfang "Erwachen" angeht, werde ich nochmal schauen, da bekomm ich bestimmt noch was Besseres hin. Wink


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BaronHarkonnen
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BeitragVerfasst am: 23.01.2019 11:22    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Stefanie: und danke für die Details! da ist Bedenkenswertes dabei! Smile

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BaronHarkonnen
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BeitragVerfasst am: 25.01.2019 07:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute,
hier noch die zweite Szene des ersten Kapitels, in der sich die Exposition fortsetzt. Ja, die Migräne wird wieder erwähnt, aber nur einmal Wink
Feedback ist wieder erwünscht und wird dankend aufgenommen!

„Na – gut geschlafen?“
Carlos strahlte sie an, als sie auf die Dachterrasse hinaustrat, die dem Hotel als Speiseraum diente. Es gab große, fleckige Stoffbahnen, die über den Tischen gespannt die Sonne fernhielten, und als Sitzmöbel abgenutzte, aber bequeme Polstersessel. Für indische Verhältnisse war das ganz okay, vielleicht sogar gehobene Mittelklasse, auch wenn es dem großspurigen Namen ihrer Unterkunft – Mumbai Palace - nicht ganz gerecht wurde.
Carlos schienen Zeitverschiebung und tropisches Klima nicht viel auszumachen. Auf seinem Tisch türmte sich ein üppiges Frühstück.
Sarah lächelte säuerlich und ließ sich in einen der Sessel fallen.
„Geht so. Eher nicht.“
Sie deutete vage in Richtung des Straßenlärms, der zu ihnen hinauf dröhnte, und dem vielstimmigen, niemals abreißenden Hupkonzert.
„Ist auch ziemlich heftig, oder?“
„Wieso? Ist doch geil!“ Er schob sich ein Stück Pancake in den Mund. „Normalerweise würden wir jetzt im Labor sitzen und gefilterte Luft atmen.“
„Wäre mir fast lieber.“
„Ach komm, Gronni. Ernsthaft? Vermisst Du Deine Babys jetzt schon? Oder hast Du einfach nur Lampenfieber?“
„Vorsicht. Ich bin Deine Vorgesetzte.“
„Sorry.“ Er schnitt eine übertrieben schuldbewusste Visage, bevor er zwinkerte und sich wieder dem Pancake zuwandte.
Gronni.
Sarah seufzte. Carlos war ein begabter Mikrobiologe, aber auch ein hoffnungsloser Kindskopf. Sie hatte einmal den Fehler gemacht, Privates und Berufliches über Gebühr zu vermischen, indem sie zwei Mitarbeiter ihres Teams in ihre Rollenspielgruppe aufgenommen hatte. Damals hatte sie eine Zwergenkriegerin gespielt, Grondros Hammerstein, eine Rolle, die vielleicht nicht zu ihrem Naturell, aber zumindest zu ihrem Äußeren gepasst hatte. Der Spitzname hatte sich festgesetzt, obwohl sie schon längst eine andere Figur spielte.
Gronni. Klein, kompakt, bodenständig.
Nicht die Person, die besonders gut damit klarkam, plötzlich in einen tropischen Moloch versetzt worden zu sein.
Nach einem Blick auf die Frühstückskarte entschloss sie sich, ein Wagnis einzugehen. Auch wenn sie immer noch keinen Hunger hatte - sie hatte einen langen und aufregenden Tag vor sich, den sie lieber nicht mit knurrendem Magen durchstehen wollte.
Die Karte enthielt neben westlichem Frühstück auch verschiedene Currys, deren Schärfegrad mit kleinen Chilischoten angezeigt wurde. Sie entschied sich für etwas Südindisches mit Kartoffeln und Okras. Drei Schoten, die höchste Kategorie.
Der junge Kellner, der herbeigelaufen war, sobald sie nach der Karte gegriffen hatte und jetzt dienstfertig neben dem Tisch stand, hob die Augenbrauen.
„Möchten Sie es westlich oder indisch?“
Sein Hinglisch war so breit, dass Sarah ihn bitten musste, die Frage zu wiederholen.
„Westlich oder indisch gewürzt, Ma‘am?“
„Indisch bitte.“
„Ist sehr scharf, Ma‘am.“
„Ich weiß. Das ist okay.“
Er grinste entzückt und wackelte mit dem Kopf.
Und wie sich herausstellte, hatte er nicht übertrieben. Es war wirklich höllisch scharf, viel heftiger als alles, was einem die indischen Restaurants in Berlin als ‚scharf‘ andrehten. Das Brennen breitete sich von ihrer Zunge aus, erreichte Lippen und Nase, trieb ihr Schweiß auf die Stirn und Tränen in die Augen.
Aber es klappte.
Die Migräne verschwand zwar nicht, wurde aber in den Hintergrund gedrängt, als sich ihr Kreislauf der neuen, unerwartet aufgetauchten Bedrohung stellte. Sarah schwitzte und keuchte, konnte aber Carlos, der das Ganze amüsiert und überrascht beobachtet hatte, beruhigend zuzwinkern.

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