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Fünf Sterne bei Freundschaft


 

 
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g a s t
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BeitragVerfasst am: 30.12.2018 13:47    Titel: Fünf Sterne bei Freundschaft eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Kurzgeschichte, ungezählt oft überarbeitet und doch ... unrettbar betulich?
Autorenblindheit, sie lässt mich auch das Ich-weiß-nicht-was bei Kreuzweg und das Belanglose an Erstkontakt nur erahnen. Daran arbeiten möchte ich nicht länger, mich dünkt auch hier die Grenze erreicht.

Umfang rund 2000 Wörter, liefere portionsweise. Bitte keine Textarbeit. Passt zu Veränderung, Neubeginn, Jahreswechsel: Bin mir nicht schlüssig, aber wer sie noch keine drölftausendmal gelesen hat, könnte sich unterhalten fühlen.

Kurz: Marie-Louise, einsame Seniorin? -- Das Leben ist noch nicht fertig mit ihr.
Alltagswandel, und nochmal. Neufassung von 2018, Urfassung 2011. Gelesen Januar 2012 in Dortmund.

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g a s t
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Beiträge: 268



BeitragVerfasst am: 30.12.2018 13:50    Titel: Teil 1 von 4 pdf-Datei Antworten mit Zitat

Marie-Louise Webermann saß am Fenster und umklammerte eine Tasse, ihre Hände vermochten das Porzellan nicht zu wärmen. Draußen glitzerten immer wieder Schneekristalle, der Hausmeister räumte den Weg zur Straße. Lange Zeit war das Hollys Aufgabe gewesen.
Neben ihr lag unbeachtet die Tageszeitung mit der Anzeige zum Jahrgedächtnis. Bei der Lektüre hatte sie einen schönen Kräutertee trinken wollen, mit Rosmarin, den empfahl ihr Hausarzt als Muntermacher. Doch dann waren die Anrufe gekommen.
Im Seniorenstift Helenenthal wurde Anfang Januar ein Zimmer frei. War es üblich, so etwas am Telefon auszuhandeln? Die Frau von der Stiftsleitung hatte sehr energisch gesprochen, sich sogar mit der hiesigen Hausverwaltung in Verbindung gesetzt.
Zwei Drittel ihres Lebens wohnte Marie schon hier, die meiste Zeit davon mit Holly. Nun gab ihr nur die Erinnerung noch Halt im Leben, und das sollte sie innerhalb von drei Wochen zurücklassen? Etwas kitzelte auf ihrer Wange, sie schniefte, fand kein Taschentuch. Mit der Tasse fing sie die Träne auf, musste lachen in ihrem Elend.

Es konnte schnell passieren, dass sie auf Hilfe angewiesen war, man las recht häufig von alten Leuten, die stürzten oder ihre Küche in Brand setzten. Sie nutzte nur noch zwei Zimmer der großen Wohnung, weniger Räume, weniger Risiko.
Der Arzt hatte sich schon wenige Monate nach Hollys Tod geweigert, ihr weiterhin Medikamente zu verschreiben. „Körperlich sind Sie bemerkenswert gut beisammen. Ihnen fehlen lediglich die Sozialkontakte.“
„Wo sollen die herkommen? Wir hatten nie viele Freunde, alle sind—“
„Werden Sie aktiv, Frau Webermann. Lassen Sie es uns mit dem Stift versuchen, wenn es sich meldet, können Sie immer noch absagen.“
Ihre Daten für den Antrag auf Heimaufnahme hatte er gleich am Bildschirm eingetippt, von einer mehrjährigen Wartezeit gesprochen.

Von wegen. Die Anrufe hatten sie kurz nach dem Aufstehen erwischt, bevor die Denkmaschine eingeschaltet war. Lauter dummes Zeug hatte sie geplappert. Da half kein Gejammer, sie musste nochmal telefonieren und die Wohnungskündigung rückgängig machen.
Bekräftigend nickte sie dem Schnee zu, der Hausmeister streute jetzt Salz. Eine leicht verschwommene Gestalt vor blendendem Weiß, Marie kniff die Augen zusammen. Es half nicht. Dumme Altweibertränen. Sie drehte sich mit dem Sessel ins Zimmer, sah Nebel. Mit dem Blusenärmel tupfte sie die Feuchtigkeit weg, der Dunstschwaden blieb. Verwundert stemmte sie sich aus dem gepolsterten Drehstuhl hoch, bemerkte das Porzellan in ihrer Hand.
Tee hatte sie kochen wollen, als das Telefon geklingelt hatte. Seitdem erhitzte der Herd den Kessel. Jeden Moment konnte er platzen, die Sicherung würde herausfliegen, der Hausmeister schimpfen, die Hausverwaltung alles ganz genau wissen wollen. Dann musste sie auf jeden Fall ins Helenenthal, konnte es schon jetzt nicht ertragen, dabei kannte sie es nur von Fotos. Ihr wurde so schwach, fast wäre sie wieder in den Sessel gesunken.
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g a s t
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Beiträge: 268



BeitragVerfasst am: 30.12.2018 13:55    Titel: Teil 2 von 4 pdf-Datei Antworten mit Zitat

***

Frau Schneider von der Hausverwaltung hatte angerufen, eine flüchtige Bekannte. Eva liebte es, durch frisch gefallenen Schnee zu stapfen, und dann noch zu einer Wohnungsbesichtigung, die Adresse lag nicht weit von Pauls Apartment. Auf dem Weg zur Bürozentrale kam sie täglich daran vorbei.
Wenn Paul aufwachte, würde er über den Schnee schimpfen, er musste mit dem Auto zur Nachschicht. Den eigenen Arbeitsplatz erreichte sie bequem zu Fuß, eine Teilzeitstelle mit wechselnden Dienstzeiten. Bot die freiwerdende Wohnung genug Platz, konnte sie endlich von zu Hause aus arbeiten.
Da war schon das Gebäude, laut Frau Schneider verteilten sich sieben Mietparteien auf die vier Stockwerke. Sollten es nicht acht sein?

Ihre Frage nach dem Zuschnitt der Räume im Erdgeschoss hatte Frau Schneider mit einem Vorschlag beantwortet: „Gehen Sie doch gleich vorbei, die Bewohnerin ist anwesend. Frau Webermann, geborene Schmitt, laut Kartei pflegt sie die Blumenbeete im Vorgarten. Im Januar geht sie ins Helenenthal, höchste Zeit, wie mir scheint, das war reichlich konfus eben. Aber die Stiftsleitung hat alle Angaben bestätigt, ich kann ab sofort Besichtigungstermine vergeben.“

Zwischen Schneehaufen führte ein Plattenweg auf den Eingang zu, jetzt knirschte Streusalz unter ihren Schuhen. Die freundliche Gärtnerin mit dem schönen Haar kannte sie vom Sehen, für eine Minijobberin hatte Eva sie gehalten, eine sportliche Seniorin, die mit Gartenarbeit ihre Rente … Es gab nur einen Holly Webermann, das war doch ein Männername?
Unschlüssig betrachtete sie die Klingelschilder, bemerkte einen Schemen hinterm Sicherheitsglas. Trat beiseite, die Haustür schwang nach innen, grußlos rauschte die Gärtnerin vorbei. In Hausschuhen und Strickjacke, den Schlüssel in der Rechten, in der anderen Hand eine Tasse. „Frau Webermann?“
„Er ist weg.“ Frau Webermann blieb stehen, drehte sich um. „Ja?“ Zittern, aufgerissene Augen, ihre Blicke glitten unstet über Evas Gesicht.
„Wer ist weg?“ Keine Antwort. „Wir gehen besser rein“, sagte Eva, „ich wollte sowieso zu Ihnen.“
„So?“ Gehorsam setzte sich Frau Webermann in Bewegung. „Ist er denn schon drin?“
„Schätze, das sehen wir gleich.“ Sie folgte ihr in die Wohnung, stutzte, es roch nach überhitztem Metall. „Haben Sie etwas auf dem Herd stehen?“
Frau Webermann starrte sie an, sie folgte ihrer Nase. Fand beschlagene Fenster, einen Wasserkessel auf der rotglühenden Platte. Ein Elektroherd, ihr Handschuh rutschte am Schalter ab, sie zog ihn aus, drehte den Regler auf Null. Griff sich einen Topflappen, legte ihn doppelt, stellte den Kessel auf eine andere Platte. Tickend kühlte er ab.
Unter der Tür stand Frau Webermann, hob ihr die Tasse entgegen, als fehle es ihr an Zucker oder Mehl. „Bitte, mir geht das alles etwas schnell. Sie wohnen in der Nähe, nicht wahr? Aber hereingebeten habe ich Sie nicht. Den Hausmeister hatte ich rufen wollen.“ Mit dem Wust weißer Locken, dem anmutig verwitterten, ratlosen Gesicht wirkte sie wie aus einem Märchen gefallen.
Beruhigend lächelte Eva sie an. „Ich bin Ihre potenzielle Nachmieterin. Die Hausver—“
„Was für eine bodenlose Unverschämtheit, hier ungefragt einzudringen!“ Zorn färbte Frau Webermanns Wangen, sie trat in die Küche, sah sich hektisch um.
In Märchen vertrieben baumstarke alte Weiblein die Räuberhorde mit Besen und Schürhaken. „Entschuldigung, ein Missverständnis“, sagte sie und floh. Vielen Dank, liebe Frau Schneider.

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g a s t
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BeitragVerfasst am: 30.12.2018 13:57    Titel: Teil 3 von 4 pdf-Datei Antworten mit Zitat

Daheim bereitete sie das Mittagessen vor, bald würde eine Bekannte die Mädchen vom Kindergarten bringen. Sanft klopfte sie an die Schlafzimmertür, Paul schlief reichlich lang heute.
Keine Antwort. Sie öffnete, blinzelte in Tageslicht. Auf dem Bett lag ein Blatt Papier.
So wenige Zeilen. Bei einem Kumpel würde er vorerst unterkommen, es klingelte, sie rannte zur Tür. Ihre Töchter stürmten herein. Die Bekannte war nicht mit hochgestiegen, winkte, hatte es eilig.
Den Kindern sagte sie, Paul besuche einen Freund. Das tat er öfter, es fiel nicht auf. Nach dem Essen saß sie allein am Tisch, reglos, ohne Gedanken.
Die Große linste durch den Türspalt. „Mama? Musst du nicht arbeiten heute?“
Eva sah sie an, wusste es selbst nicht. Ihr Telefon trällerte. „Ja, hier Steffgen?“
„Frau Steffgen, ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.“
„Frau Webermann?“
„Ja“, sagte Frau Webermann, „die Hausverwaltung hat mir Ihre Nummer gegeben.“
Rumoren im Treppenhaus, die Nachbarstochter kam von der Schule. Auf die Kinder passte sie immer gern auf.
„Sie haben Ihren Handschuh liegenlassen“, sagte Frau Webermann.
„Das ist mir noch gar nicht …“ Ihr fiel ein, dass sie beim Chef noch was gut hatte. „Sagen Sie, darf ich ihn gleich abholen kommen?“
„Aber gern.“

***

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g a s t
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BeitragVerfasst am: 30.12.2018 14:13    Titel: Teil 4 von 4 pdf-Datei Antworten mit Zitat

Marie kochte Tee, ließ die junge Frau erzählen. Von der Scheidung, von zwei kleinen Töchtern, vom Mann namens Paul. Im Frühling waren sie bei ihm eingezogen.
„Wollen Sie ihn wiederhaben?“ Bedächtig nahm sie die Kanne vom Stövchen, schenkte nach. Wie sie es selbst gern tat, wärmte sich ihre Besucherin die Hände. Am bunten Teebecher, die schlichten weißen Porzellantassen mochte Marie vorerst nicht sehen.
„Ich weiß nicht“, sagte Frau Steffgen. „Es kommt so überraschend, Paul hat sich nie beschwert. Außer, wenn ihn mein Telefon geweckt hat, es ist halt furchtbar beengt zu viert, und ich hab‘ oft Bereitschaftsdienst. Herrje, wo soll ich bloß einen Babysitter hernehmen, von heute auf gestern? Der Umzug fällt jetzt natürlich flach.“
„Was das betrifft, meine Kündigung ist gottseidank ungültig. Das waren Telefonbetrüger.“ Mit dem Wort kam die Entrüstung, sie hieb die flache Hand auf den Tisch. „Was für Ganoven! Die haben alte Leute angerufen und ihnen einen Heimplatz versprochen.“
Runde Augen bei Frau Steffgen. „Ach. Die mit den Online-Formularen? Illegal ausgelesene Antragsdaten, ich hab’ die Warnung in der Zeitung gelesen.“
„Und ich zu spät. Die angebliche Leiterin des Helenenthal hat alle möglichen Serviceleistungen heruntergerasselt. Meine Kündigungsfrist für die Wohnung würde sie verkürzen, Beihilfe bei der Pflegeversicherung beantragen, Zuschuss vom Rententräger, und dies und das und was nicht alles.“ Allein vom Zuhören war ihr die Luft ausgegangen. „Schleunigst zusagen sollte ich, sonst falle das alles weg. Die hat mich ganz verrückt gemacht.“
„Ah, das tut gut.“ Frau Steffgen setzte den Becher ab, ihr Wohlbehagen erinnerte an Holly. Offensichtlich mochte sie auch Hollys Lieblingstee. „Aber woher wusste denn die Hausverwaltung hier von der Sache?“
„Diese Gauner haben dreist dort angerufen! Die Frau von der Hausverwaltung ist darüber genauso närrisch geworden wie ich.“ Erbost schob sie einen Finger in die Schläfenlocken, drehte ihn hin und her. „Versichert die mir doch glatt, das alles habe seine Richtigkeit. Danach haben sich die Betrüger wieder gemeldet, und ich musste meine Bankdaten eintippen. Damit das Helenenthal die Miete für das erste halbe Jahr abbuchen konnte.“
„Auha.“ Frau Steffgen packte wieder den Becher, Mitgefühl im Blick. „In dem Artikel stand, dieses Stift gelte als das teuerste der Großregion. Konnten Sie was retten?“
„Das Geld ist futsch, hat das Fräulein von der Bank gesagt. Ach, war mir das unangenehm, so dumm dort anzurufen. Offizielle Telefonate, Behördengänge, sowas hat immer Holly erledigt, Betrüger merken so etwas, die hatten mich im Handumdrehen kirre. Wer weiß, wo ich jetzt herumbetteln würde mit meiner Tasse …“ Von der Vorstellung wurde ihr wieder ganz flau, sie ließ das vorübergehen, räusperte sich. „… hätte mich Ihr Auftritt nicht zur Raison gebracht. Gleich als Sie weg waren, habe ich nochmal die Hausverwaltung kontaktiert, da war dann die Chefin am Apparat. Die vorher, diese Frau Schneider, die mich nicht mal wegen des Termins gefragt hat – die hat überhaupt keine Ahnung. Die macht dort bloß ein Praktikum.“
Diesmal krachte Frau Steffgens Hand auf den Tisch. „Mir hat sie erzählt, sie sei als Sekretärin eingestellt worden, vom Chef höchstpersönlich, und er mache ihr Augen. Ha! Was für eine dumme Tute.“
Fast musste sie lachen. „Sie Arme, heute haben Sie aber ein schlechtes Horoskop: kein einziges Sternchen bei Freundschaft. Obwohl, mir ist da eine Idee gekommen, hoffentlich halten Sie mich nicht für verrückt. Aber die Sache mit dem Wasserkessel hat mich erschreckt, und kürzer treten muss ich ja nun auch.“ Bevor sie weitersprach, studierte sie die Züge ihres Gegenübers. Bei so vielen Jahren zwischen zwei Menschen geriet die Kommunikation schnell auf Abwege, dann musste sie ihre Ungeduld zügeln. „Es gibt doch jetzt dieses Mehrgenerationenhaus im Viertel. Sollen wir das nicht auch versuchen?“
Da, Frau Steffgen runzelte die Stirn. „Sie wollen ein Haus mieten?“
„Aber nein.“ Der Tee war abgekühlt, sie nahm einen Schluck, umfasste mit einer Geste die Räume. „Ursprünglich waren es zwei Wohnungen, die kleinere nutze ich. Drüben müssten Sie nur die Küche neu einrichten, in Hollys Arbeitszimmer gibt es all die modernen Anschlüsse. Selbst wenn Ihr Paul sich wieder meldet, ist genug Platz.“ Stumm saß die junge Frau vor ihr, schaute ins Nirgendwo. Sie konnte es ihr kaum verübeln. „Frau Steffgen …“
„Ich heiße Eva-Marie. Paul nennt mich Marie, die meisten sagen Eva.“
„Angenehm. Ich bin Marie-Louise, kurz Marie.“
„Mariae Zusammenkunft“, bemerkte Eva, „oder heißt es ‚Mariens‘?“
Sie hob die Brauen. „Sowas kennen Sie?“ Zum ersten Mal an diesem Tag sah sie Eva lächeln.
„Ich glaube, ich möchte das gern ausprobieren“, sagte Eva. „Morgen könnte ich versuchsweise die Mädchen zu Ihnen bringen. Ginge das? Sie sind beide sehr lieb.“
„Das wollte ich gerade vorschlagen, und dir das Du anbieten. Ich werde den beiden einen schönen Kakao kochen, aus Schokoladenstückchen, wie wir ihn als Kinder hatten.“
Besorgt blickte Eva zum Herd. „Oder einen schönen Nebel machen.“
Nun fand das Lächeln Marie. „Ach Eva, dein Humor ähnelt dem meiner … Fast bin ich den Betrügern dankbar für unsere Bekanntschaft.“

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g a s t
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BeitragVerfasst am: 09.01.2019 21:49    Titel: Cover pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Cover will sich verschwommen präsentieren, ob .jpg oder .png und bei jeder Skalierung. Liefere trotzdem zu jeder Geschichte.
Warum überhaupt Cover? -- Jach Gottchen, sie sehen doch nett aus, oder? -- Okay: Ich drücke mich vor der Arbeit am Roman. Confused
Inga Hetten war mein Pseudonym während der Kurzgeschichten-Phase.

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John Paul
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BeitragVerfasst am: 30.01.2019 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hi emr,

leider fand ich die Story nicht so unterhaltsam, aber das ist geschmackssache. Was mir aber aufstösst, du hast da ganz viele Kohärenz Brüche, dein Text hat Löcher, daran solltest du arbeiten.

Viel Erfolg!
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g a s t
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BeitragVerfasst am: 03.02.2019 13:49    Titel: Wird verschoben worden sein in den Trash pdf-Datei Antworten mit Zitat

John Paul, die Geschichte steht (in Kürze: stand) des Intros zum Trotz noch im Feedback wegen eines Hintergrunddetails. Danach fragen enthielte die Antwort, ich sehe nun, so taugt das nichts, werde um Verschieben in den Trash bitten.

Betreffs "Kohärenz Brüche" habe ich gegoogelt wie drüben in Erstkontakt nach Durchführung. Dort intensiv und in der Gewissheit, Reißwolf sagt etwas Spannendes, das ich noch nicht verstehe, und genau so war es. Hier kann ich nur raten: klingt für mich nach Schreibratgeber. Vielleicht empfindest du zwei Erzählperspektiven als zuviel für einen so kurzen Text, da ging es mir ähnlich.
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John Paul
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BeitragVerfasst am: 03.02.2019 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, ups,hätte mal richtig lesen sollen. Sind aber trotzdem an der einen oder anderen Stelle kleine Löcher im Text. Aber sie fallen nicht so auf, vorher hatte ich nicht gesehen, weil zu flüchtig gelesen, dass du Marie mit der Hausverwalterin verflechtest.

Keine Ahnung was du über Kohärenz gelesen hast. Es geht dabei um den Informationsfluss im Text, sprich, dass der Leser immer weiss, wo er sich grad in der story befindet und nicht mit Informationen konfrontiert wird, die er nicht so richtig zu ordnen kann, bzw ein Sprung in der Erzähling ist, die kein Bezug auf das davor gesagte hat, bzw der folgende Satz muss sich immer auf den verhergegangenen Satz beziehen.

Gruß

John
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g a s t
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BeitragVerfasst am: 03.02.2019 21:48    Titel: Die Wand bleibt nicht nur stehen, wenn sich der Maurer Fenster erlaubt, sie bietet auch ... pdf-Datei Antworten mit Zitat

John Paul hat Folgendes geschrieben:
Keine Ahnung was du über Kohärenz gelesen hast. Es geht dabei um den Informationsfluss im Text, sprich, dass der Leser immer weiss, wo er sich grad in der story befindet und nicht mit Informationen konfrontiert wird, die er nicht so richtig zu ordnen kann, bzw ein Sprung in der Erzähling ist, die kein Bezug auf das davor gesagte hat, bzw der folgende Satz muss sich immer auf den verhergegangenen Satz beziehen.

Eben davon erzählte mir Google. Wenn ich eine so einfache Grundlage in einem zu Tode überarbeiteten Text wie Fünf Sterne für Freundschaft nicht hinbekomme, reicht mein Talent zum Schreiben nicht aus. Auch recht. Oder aber die unzähligen Überarbeitungen haben ganz viele Kohärenz Brüche an der einen oder anderen Stelle kleine Löcher in Blindheit zementiert: So oder so fasse ich diese Story nicht mehr an.
Im Übrigen ... Es muss wers braucht. Wink
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g a s t
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BeitragVerfasst am: 04.02.2019 19:00    Titel: Dellen verhätscheln pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke @DSFo-Team fürs Verschieben. smile

Wichtiges fällt mir oft spät ein @John Paul: Danke für deine Worte, denn natürlich hilfst du mir. Die Geschichte ist -- mir fiel lang kein Wort ein dafür, auch Kohärenzbrüche trifft es imho nicht: Ich nenne sie fortan verhunzt.

@allgemein Womöglich hat das Überarbeiten in der Tat die Dellen verhätschelt: Das Gute verbessert, die Schwächen vertieft. Juhu, Konrast ... #hrrmpf Mit diesem Bild im Hinterkopf las ich ein anderes altes Werk, erahnte Schwellen, wo keine hingehören. Sowas wie Stolperfallen, oder eine Art 'Klumpigkeit', nie bemerkt, trotz der auch dort gefühlt unzähligen Überarbeitungsdurchläufe.
Fazit: Ab in den Trash, um der erheiternden Stellen willen. Unter Umständen freut sich noch jemand dran ... Gelöscht war sie bereits, lange und  gründlich.

Update: Bei Interesse, sie heißt Fasching im Schnee. Keine Leseempfehlung. wink
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John Paul
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BeitragVerfasst am: 09.02.2019 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi emr,

Ich mach mal offiziel einen Kniefall. Hab mir mal das geschehen hier durch den Kopf gehen lassen und das mit dem Kritik äussern...ich habe gesehen, hier im Forum gibt es eine Empfehlung und Punkte, die zu beachten sind.
Damit will ich sagen, ich ziehe meine Kritik zurück, weil sie keine ist, sondern nur eine Geschmacksangabe.

Sorry für die scharfen Sätze!

Gruß

John
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g a s t
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BeitragVerfasst am: 09.02.2019 21:31    Titel: Ermanne dich pdf-Datei Antworten mit Zitat

John Paul, what hath befallen thy heart? Lese noch immer Lord of the Rings. Cool

Du hast diese Zeilen mehrfach verteilt, wirst also nicht seit heute vormittag hier im Thread auf Knien liegen. Gut so, es ist sinnlos: Ich kann nur verzeihen, was du getan. Die Geschichte ist nichts Besonderes, du hast es gesagt, scharfe Sätze sehe ich keine, aber: Du hast mir geholfen.

Vor allem in anderen Threads fällt der Ton deiner Postings auf, den du offensichtlich nicht bemerkst: gold hat dir das schon im Check-In gesagt. Hier hält sich das in Grenzen, es sei dir verziehen. Wink Meines Erachtens gefallen gut erzählte Geschichten immer, meine gehört nicht dazu, da gibt es keine "Geschmackssache".

@allgemein
Warum stelle ich mäßige Geschichten ein, an denen ich nach unzähligen Überarbeitungen nicht weiter arbeiten möchte, und zu denen ich keine Kommentare verlange?
Keine Ahnung. Sich kaputt lachen

Ich empfinde sie als Belastung, denn trotz allem hat jede irgendwas an sich, dessentwegen ich davon nicht lassen kann. Bei dieser hat mich zudem interessiert, ob das unbedeutende Randdetail "Wer ist Holly?" rüberkommt wie gedacht.

Edit: Liefere ein "t" nach für den defekten Kontrast ein paar Postings höher.
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