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davidmuc
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BeitragVerfasst am: 28.08.2019 23:40    Titel: Gesetz der Nähe Antworten mit Zitat

Hier streckt zu den Antennen sich die Kiefer,
als ob die beiden am Umarmen wären.
da fragt man sich schon: kennen sich die tiefer?

Da schmiegt der Mohn sich in die warmen Ähren
wie sanft und sicher sich die beiden wiegen
da ahnt man, da ist mehr als Wind und Sonne.

Und wie sich dort zum Fluss die Weiden biegen:
man denkt, dass sie sich  Freude sind und Wonne
Ja wirkt ihr Kleid nicht feierlich, nicht seiden?

Die Wahrheit ist: sie können sich nicht leiden.
Und wenn ich sie auch viel vernetzter sehe,
nennt man das Ganze schlicht “Gesetz der Nähe”.
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 53
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BeitragVerfasst am: 01.09.2019 03:52    Titel: Wiedersehen mit N. Antworten mit Zitat

Noch hast du die kaum ausgeprägten, flachen,
- die wunderschönsten für mein Auge - Brüste,
die Mandelaugen, den gepflegten Rachen…
Steigst du noch immer gern auf Baugerüste?

Gehst du pro Woche noch drei Tage schwimmen?
Und zwingt man dich noch, stationär zu leben,
Hörst du denn manchmal noch auf vage Stimmen,
hast du denn Freunde, geht es leer zu, neben

dir, wenn dein ziemlich enges Zimmer schließt?
ob du dich nochmal von dem Ort befreist?
Ich spüre, seh ich dein Gesicht mehr Nähe.

Das geht mir durch den Kopf, und schlimmer: ziehst
du vielleicht bald von München fort, bereist
die weite Welt, bis ich dich nicht mehr sehe?

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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 53
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Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 09.09.2019 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wir saßen, wo die Frösche alle lagen,
bis sich aufs Ufer roter Himmel wälzt
Wie still du mich in dem Gewimmel hältst -
Ich hör bloß zu, ich lösche alle Fragen

und werde ruhig und leer in diesem Quaken
als noch ein Reiher in der Ferne stelzt,
bevor du mit mir in die Sterne fällst.
Und morgens lieg ich quer in diesem Laken,

als du schon unter deine Brause hechtest.
Ich frag nicht, ob du mich nach Hause brächtest.

Am Fenster sehe ich die Reiher fliegen
Um drei wirst du beim nächsten Freier liegen.
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Tula
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 672
Wohnort: die alte Stadt


BeitragVerfasst am: 09.09.2019 01:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo David

Die Froschidylle  ist super Laughing

Doch o weh das Ende ... schon wieder ausgequakt

 Daumen hoch²

LG
Tula


_________________
aller Anfang sind zwei ...
(Dichter und Leser)
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 53
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BeitragVerfasst am: 11.09.2019 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Tula  Smile

Jede Idylle und Romantik holt irgendwann doch der--- Twisted Evil

Das zu Grunde liegende Erlebnis liegt über 20 Jahre zurück - es war an meinem 30. Geburtstag - da war noch jung genug, ohne finanzielle Interessen von Strichern angemacht zu werden...
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 53
Beiträge: 280
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 17.09.2019 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schleppend sich die Sonne strahlend pellt
sie sucht wohl, noch kaum aufgeladen, Kraft:
sich früh dem trüben Nebel prahlend stellt,
bis eine Lücke im Geraden klafft:

der Autobahn, bald weiter vorn zu Dächern
und über trüben Hügeln reißt die Kluft,
um sich wie Farn am Schlehendorn zu Fächern
und über allem Glitzern kreist die Luft:

So leuchtet täglich dir mein treuer Funken
der wie die Sonne auch Antennen braucht:
Der schöne Schein lässt spiegelnd mich erstrahlen,

alleine kann nicht einen Strich er malen,
wenn er die Welt in helles Brennen taucht,
so kühl, so früh und doch so feuertrunken.
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menetekel
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

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BeitragVerfasst am: 18.09.2019 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber David,
wieder ein Highlight in dieser bemerkenswerten Reihe. love
Allein die sich pellende Sonne ... toll!

Stark beeindruckte Grüße
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 21.09.2019 03:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Dir allerherzlichst, angel

wenn nichtmal  Kapitäne makeln -
was sollte ich da menetekeln...

Das Wochenende schickt eine Auftragsarbeit für einen Freund,der eine Rede halten soll:  Bin dann kurz mal weg, um zu grübeln... Dozey
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 24.09.2019 00:22    Titel: Es war die Lerche... Antworten mit Zitat

Die leichten Wolken ziehn am Berg zum Westen,
Die Schweren liegen unten, wattegleich;
Die Fäden ziehen alles Glatte weich.
Die Lerche gibt ihr neues Werk zum besten.

Es soll mein Herz auf diesem Pfad ergreifen,
doch müsste sie dazu schon grader pfeifen.
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 19.10.2019 00:58    Titel: Vergiss nicht, in Hannover umzusteigen Antworten mit Zitat

Vergiss nicht, in Hannover umzusteigen

Die blauen Putzkolonnen wischen Zimmer,
im Keller kommt aus den Gebläsen Rauch.
Ich schreib Dir, wenn ich was zum Lesen brauch.
Ich denke oft an Dich, inzwischen immer,

die Sommersprossen, Deiner Blässe Schimmer.
Durchs Fenster winken Buche, Eiche, Strauch.
Ich schreibe zwar recht viel, doch streiche auch.
Vom Nachbarn dröhnen hier die Bässe schlimmer.   

Du schreibst mir, ich solls unerschrocken treiben,
du könntest mich nicht in mein Reich begleiten.
Ich mache mir Dein Wesen stumm zu eigen

und schweig, wenn sie das Essen gleich bereiten
verzeih, ich muss nochmal ganz trocken schreiben:
vergiss nicht, in Hannover umzusteigen.

« Was vorher geschah1234567Wie es weitergeht »

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davidmuc
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BeitragVerfasst am: 23.10.2019 00:55    Titel: Volksbad Antworten mit Zitat

Volksbad

An meine Schulter lehnt sich weich des schlanken
und jungen Schwimmers Wange bald schon hin,
kein Zögern, nur vielleicht ein leichtes Schwanken,
ob ich dazu ein fester Halt schon bin.

Er findet mich beim Ziehen alter Bahnen,
ich wart auf ihn, bis er beim Fön erscheint,
doch kann das schnelle Ende bald erahnen,
heut süßer Freund und morgen schöner Feind.

An meine Schulter lehnt im runden weich ,
unendlich zarte Haut des weißen Hintern ,
wir schieben eine nicht so schlechte Nummer.

ist meine alte Haut auch wundenreich,
verbrenn ich sie gern an zwei heißen Wintern,
dann weckst du mich aus meiner Nächte Schlummer.
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 26.10.2019 02:47    Titel: Herr R. stellt eine Unterlassung fest Antworten mit Zitat

Herr R. stellt eine Unterlassung fest

Herr R. stellt eine Unterlassung fest
Herr R. läuft zweimal um den Block, er ringt
unübersehbar um die Fassung, lässt

sich kaum beruhigen, weil ein Rocker blinkt
und auf geradem Wege weiterfährt.
Doch irgendwann wird R. dann locker, bringt

zwei Bier, wirft mir davon ein Beck’s zu, trinkt,
Herr R., der sich sonst wie ein Fighter wehrt
und jede Nacht an einem Text zubringt.
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menetekel
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

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BeitragVerfasst am: 28.10.2019 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hach,
du schreibst die allerschönsten Liebesgedichte im Forum, finde ich.
Die sind so anrührend und trotzdem nicht übertrieben sentimental. love
Mir bleibt, Herrn R. für dessen neue Amour viel Glück zu wünschen. Der einnächtliche Textausfall lässt sich bestimmt verschmerzen ...

Herzliche Grüße
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 29.10.2019 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hach, menetekel,

wie schön, dies überhaupt als verstecktes Liebesgedicht erkannt zu haben. Viele Leser hätten diesen - wichtigsten - Aspekt überhaupt nicht wahrgenommen, deshalb ziehe ich jetzt über sie her.

wen Näheres interessiert: in Form einer kleinen Aufgabe, die ich mir gestellt habe. Aus einem Sonett, das mit dem Erwachen der Vögel einen irren Bogen nimmt http://www.14by14.com/Issue8/LegitimateHeir.html etwas ganz & gar eigenes zu machen:

Vor meinem Fester picken 30 Krähen,
die Tag für Tag im hellen Sande stehn.
So müßig muss mein Tageskreis sich drehen,
wie sollte ich mich auch imstande sehn,

man kleidet morgens sich in dunkeln Farben,
man kommt spätabends mit der Bahn vom Werk,
man zählt zu jenen, die im Funkeln darben,
von uns sprang mancher schon im Wahn vom Berg:

man möchte immer intensiver landen,
für Poesie sind Rezipienten rar,
sie lesen viel zu schnell und sie vergessen,

dass sie damit in Nomalie versanden,
sie denken an ihr erstes Rentenjahr
und bleiben danach nostalgieversessen.
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 07.11.2019 01:37    Titel: ein lied Antworten mit Zitat

ein lied erklingt vom see  ‧ als wäre bunter mai
dein roter mund so wild ‧ dein roter mund und kuss
dein kuss so wund so mild  ‧  ich geb es kund und muss
ein lied, es singt vom klee  ‧ als wär dein mund dabei

ein vogel sang dies lied ‧ der mai war bunt und mein
doch was die stunde barg ‧ mit sturz und schrei am fluss
wenn einer lang dies sieht ‧ dem gehts durch mund und bein
wir warn im bunde stark ‧ doch ich war frei am schluss

ein lied ertönt im saal ‧ ein requiem, das war
was die tristesse erbat ‧ bis ich dich wiederfand
und wir versöhnt im tal ‧ schon streiten, wem das jahr
der trennung besser tat : philosophie der wand.
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davidmuc
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 10.11.2019 00:24    Titel: Herr R., der zugenommen hat Antworten mit Zitat

Herr R., der zugenommen hat

Herr R., der zugenommen hat, erblasst,
als er im Bad auf seine Waage steigt
und daraufhin drei ganze Tage schweigt.
Herr R. beschreibt seitdem kein Blatt, er hasst

die Welt, bis er ganz tief im Schmollen steckt
wobei ers niemals auf zwei Wochen bringt,
weil ohne Sahne echt kein Stollen schmeckt:
Herr R., der wieder ungebrochen winkt.
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menetekel
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BeitragVerfasst am: 12.11.2019 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
man kleidet morgens sich in dunkeln Farben,
man kommt spätabends mit der Bahn vom Werk,
man zählt zu jenen, die im Funkeln darben,
von uns sprang mancher schon im Wahn vom Berg:


*schmelz. love

So weit wird es hoffentlich nicht kommen. Im Unverständnis anderer liegt zuweilen etwas Tröstliches: die eigene Freiheit nämlich. Die große, vielleicht die einzige.

Liebe Grüße
m.

Und dann folgt eine Hommage an Kinski. Zu Recht! Denn niemand sprach den Villon so schön wie er: "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund ..."
Und überhaupt.


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davidmuc
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BeitragVerfasst am: 14.11.2019 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe m.,
 love
die Villon Geschichte enthält sogar ein indirektes Zitat, nämlich "Sturz und Schrei". Das ist die erste thematische Überschrift in "Menschheitsdämmerung", dem Standardwerk der expressioistischen Lyrik. In dem ich einiges von Paul Zech (dem wahren Verfasser des "Erdbeermund") fand.
Paul Zech hat in seine Villon "Übersezung" Werke eingeschmuggelt, die bei Villon überhaupt kein bekanntes Vorbild haben - ("im Stil von Villon") und das sind gerade die besten "Villons". Weshalb ich mittlerweile Paul Zech komplett im virtuellen Regal habe. Smile
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menetekel
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BeitragVerfasst am: 14.11.2019 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das wusste ich nicht.
Und sehe mich nun "gezwungen", schon wieder aufzurüsten. Obwohl ich mir fest versprochen hatte, davon abzulassen: Die Zeche zahlen halt immer die Leser. cry

Herznahe Grüße
m.


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davidmuc
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BeitragVerfasst am: 18.11.2019 02:33    Titel: Morgenlicht Antworten mit Zitat

Wie leuchtend sich den Weg der Morgen bahnt
hoch über alle Berge, Länder, Grenzen.
Am Waldrand, wo ein Kreuz verborgen mahnt,
da hält er inne, lässt die Ränder glänzen

und hört mich meine stumme Klage tippen,
er hört mich, der seit sieben Tagen schwieg
Mein Morgen suchte an dem Tage Klippen,
als er in seinen schnellen Wagen stieg.

Mein heller, warmer Morgen wich der Nacht,
ein Mensch, wie man ihn selten schlauer traf,
ein Mensch aus Fleisch, ein Mensch aus Witz und Blut.

Du Morgen, ohne den ich nicht erwacht,
nicht aufgestanden wär, vor Trauer, schlaf!
Ich bleib dir schwarze Nacht mit Blitz und Wut.
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davidmuc
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BeitragVerfasst am: 25.11.2019 00:54    Titel: Le rappel des Oiseaux Antworten mit Zitat

Die frechen Spatzen auf den Pfählen keifen,
das Morgenlicht auf dem Gefieder lässt
bald abertausend helle Kehlen pfeifen,
mich halten ihre freien Lieder fest.

Ach, könnte ich mich in die Böen heben,
so wäre ich bei meinem roten Pfeifer.
Er lässt mein Herz in höchsten Höhen beben,
doch weiß er meine weichen Pfoten reifer,

und meinen guten Ruf verhallt. Er käme
nicht näher, nein nicht einmal einen Meter
sein Lied gilt dem Verstand privater Kreise

er findet keine Luft in meinen Äther
Mein Werben, es verfliegt in kalter Häme,
wie  ich mich Vögeln auch als Kater preise.
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davidmuc
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BeitragVerfasst am: 29.11.2019 00:25    Titel: Herr R., frühmorgens Antworten mit Zitat

Herr R., frühmorgens, noch im Liegen, schwankt
beim Weckton, der in hohen Lagen schwingt,
ob er sein Frühstück erst im Wagen schlingt:
Herr R., der mir dabei verschlagen winkt
und an den Schlummerknopf verschwiegen langt.
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