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Waldbilder

 
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6044
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 14.10.2018 18:00    Titel: Waldbilder eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Waldbilder

Nicht alles ist notwendig Baum in der Sprache des Menschen,
was in der Vielzahl zum Wald wird,

kann auch sein Schild, Paragraph, nicht aber Stadt,
Pilz, Nadel, außer fiktiv.

Ausdenken kann Mensch sich viel: dass braune  Ameisen,
Käfer, Raupen im Graswald krabbeln.

Das gefällt mir gut als Idee, sie hat immerhin
das Größenverhältnis Mensch : Baum

bildhaft begriffen, anders als die, die sich wähnen
größer als Bäume und Wald: sie fällen,

ihn roden, um kurzfristig Kohle mit Kohle zu machen,
uns doch damit zeigen, wie klein der Mensch ist.

Ohne Bäume kein Wald, und gäbe es keinen mehr,
würden Waldbilder schief und zu toten Metaphern.

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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 839
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

hier scheint mir ein(e) WortspielerIn am Werk gewesen zu sein. Ich folge gerne den Gedanken des LI über den Wald als Metapher. Auch den Bezug zur Tierwelt (ich hatte das zunächst auch im Blick lol2 ) ist gelungen angeschnitten. Das einzige, was mir nicht gefällt ist diese auf mich aufgesetzt wirkende Stelle mit der Kohle. Da übertreibst Du es und kommst ins Lamentieren, was ich schädlich finde. Aber sonst... Sehr schön.


_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1907
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 16.10.2018 15:40    Titel: Re: Waldbilder Antworten mit Zitat

Guy Incognito hat Folgendes geschrieben:
Waldbilder

Nicht alles ist notwendig Baum in der Sprache des Menschen,
was in der Vielzahl zum Wald wird,

kann auch sein Schild, Paragraph, nicht aber Stadt,
Pilz, Nadel, außer fiktiv.

Ausdenken kann Mensch sich viel: dass braune  Ameisen,
Käfer, Raupen im Graswald krabbeln.

Das gefällt mir gut als Idee, sie hat immerhin
das Größenverhältnis Mensch : Baum

bildhaft begriffen, anders als die, die sich wähnen
größer als Bäume und Wald: sie fällen,

ihn roden, um kurzfristig Kohle mit Kohle zu machen,
uns doch damit zeigen, wie klein der Mensch ist.

Ohne Bäume kein Wald, und gäbe es keinen mehr,
würden Waldbilder schief und zu toten Metaphern.


Hallo Anonymus,

überzeugt mich nicht so.
Für meinen Geschmack sind zu viele Gemeinplätze enthalten. - Es stimmt natürlich alles was du schreibst, aber es fehlt dem Text an einem Überraschungsmoment, trotz der guten Idee mit dem Wandbild.
Die ersten drei Versgruppen finde ich gelungen, danach schwächelt der Text mehr und mehr.

Liebe Grüße
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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poetnick
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 57
Beiträge: 515
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 17.10.2018 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

die Betrachtungen auf dem Weg zum Wald, die Relationen und die Zeilenumbrüche.
Zum Schluss geht mir der Pfiff des Anfangs etwas verloren, der Schluss zum Abschluss fast etwas binsenhaft.
Gerne gefolgt, Punkte vergebe ich zum Schluss meiner Kommentare.

LG - Poetnick


_________________
Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 38
Beiträge: 1242
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 18.10.2018 19:24    Titel: Re: Waldbilder Antworten mit Zitat

Bis auf den Begriff "wähnen" mag ich den Text. Er ist zwar belehrend auf seine Art, irgendwie, aber das sind bei diesem Wettbewerb viele (vor allem in der Prosa). Insofern darf das kein Ausschlusskriterium sein.
Besonders mag ich diese Stelle:

Zitat:

Das gefällt mir gut als Idee, sie hat immerhin
das Größenverhältnis Mensch : Baum


LI mag eine Idee und diese Größenverhältnissache. Nicht schlecht. Aber die Idee ist schließlich ja diese:

Zitat:
Ausdenken kann Mensch sich viel: dass braune Ameisen,
Käfer, Raupen im Graswald krabbeln.


Das hat was. Erinnert mich an Disney´s "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". Ein echter Klassiker.

Klasse finde ich auch, wie eingangs verschiedene Dinge erklärt werden. Das ist sehr anschaulich gestaltet und gefällt mir.

Gibt sicherlich Punkte.
Es gibt alle. Shocked Ja, unfassbar aber wahr: du bekommst zehn Punkte.


_________________
hast du den luftblick
hast du den erdenblick oder
den fuchsblick_
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 913
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 20.10.2018 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Mag ich, ich glaube, ich weiß, aus wessen Gedanken das gekommen ist

4 Punkte


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1276
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 20.10.2018 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Was die lässige Anmut eines mal eben abgeworfenen Bündels Notizen hat, entpuppt sich als feinsinnigiger Blick, der über Oberflächen in die Tiefe geht.

Gerne gelesen, lieber Inko, mein Platz 2! Smile


_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
NEU - NEU - NEU:
"Die Tote in der Tränenburg", Alea Libris, 31. Oktober 2019.
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 29
Beiträge: 7469



BeitragVerfasst am: 23.10.2018 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ist immerhin die Idee, mehr auf die sprachlichen Aspekte zu zielen, am Ende konsequent wieder aufgegriffen worden, wenn auch der Zwischenteil eher nach einem Greenpeace-Plakat mit Kalaueraufdruck erinnert. Die schiefen Waldbilder, wenn es keinen gegenständlichen Wald mehr gäbe, auf den man das Wort beziehen könnte, gefallen mir, der Rest ist eher Liste, dürfte dichter.

Alles in allem ein unter dem Posten „Durchaus“ verbuchter Wert auf der Skala von Ja bis Nein.
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finis
Autor


Beiträge: 634
Wohnort: zurück
Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 24.10.2018 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Ach mann, da spüre ich doch zwischen diesen wirklich schönen Bildern und Ideen immer wieder die Zeitbegrenzung... an einigen Stellen ließe sich das noch etwas entschlacken (notwendig, gut, immerhin...), um die Kargheit der Sprache besser zur Geltung zu bringen. Dieser nüchterne Stil gefällt mir nämlich ausgesprochen gut. Auch dieses sorgfältige Abstecken des TextRaumes, um ihn dann zum Ende hin zu kippen und auf das Verhältnis Mensch : Baum zuzuspitzen.
An dieser Stelle flacht das Gedicht für mich etwas ab, zumindest im Verhältnis zum Anfang. Am Anfang schaffst Du es, auf eine subtile, aber klare Weise Deine Textprämisse zu verdeutlichen. Am Ende hingegen rutscht es meines Erachtens etwas ins Programmatische ab, vermutlich einfach weil die Zeit gefehlt hat. Gerade die beiden Verse: "uns doch damit zeigen, wie klein der Mensch ist." und "würden Waldbilder schief und zu toten Metaphern. " sind direkt auf eine Weise, die Du oben sozusagen nicht nötig hattest, und das finde ich schade, weil es dem Gedicht etwas die Wucht nimmt.
Wovon ich hingegen wirklich begeistert bin, ist die Idee von Sprache als Wald ohne Bäume, die noch eine zusätzliche Dimension mitschwingen lässt. Da hattest Du mich sofort und dass vergesse ich Dir ganz sicher nicht (auf eine gute Art).

LG
finis


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"Mir fehlt ein Wort." (Kurt Tucholsky)
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 723
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 26.10.2018 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


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Das Silberne Pfand Lezepo 2015
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BeitragVerfasst am: 26.10.2018 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

hier ist der Wald als realer umgesetzt.
Bei deinem Beitrag kam mir in den Sinn, dass er auch sehr gut in eine Kinderzeitung passen würde,
(der Gedanke kam beim Betrachten selbiger in unserer Tageszeitung)
Die Bildlichkeiten finde ich sehr anschaulich.
Von einem gewissen, ja, plaudernden geht es zu einem mahnenden Ton.
Hier ist mir der Zeigefinger zu auffällig, aber (siehe Kindermedium)

An einer Stelle hadere ich mit der Wortwahl:
notwendig klingt seltsam in diesem Vers, über zwangsläufig z.B. wäre ich nicht gestolpert.

LG
Zinna


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Wenn alle Stricke reißen, bleibt der Galgen eben leer...
(c) Zinna
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Catalina
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Alter: 46
Beiträge: 339
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BeitragVerfasst am: 26.10.2018 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir gut. Der Anfang liest sich wie eine Erklärung der Vorgabe. Smile Finde ich sehr originell und schon deswegen mag ich das Gedicht.

Es liest sich auch sehr gut. Nur das Wort "immerhin" stört mich irgendwie.

6 Punkte
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 26.10.2018 22:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für eure interessanten Kommentare, und Punkte.

Weil ich unterwegs war, habe ich nicht selbst kommentiert, und will mich entschuldigen. Muss nun das Lesen der Texte nachholen.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Abari hat Folgendes geschrieben:
Hey,

hier scheint mir ein(e) WortspielerIn am Werk gewesen zu sein. Ich folge gerne den Gedanken des LI über den Wald als Metapher. Auch den Bezug zur Tierwelt (ich hatte das zunächst auch im Blick lol2 ) ist gelungen angeschnitten. Das einzige, was mir nicht gefällt ist diese auf mich aufgesetzt wirkende Stelle mit der Kohle. Da übertreibst Du es und kommst ins Lamentieren, was ich schädlich finde. Aber sonst... Sehr schön.


Bin mir nicht sicher, was du mit WortspielerIn genau meinst, Abari. Sind wir nicht alle hier solche?
Die Stelle mit der Kohle. Ja. Ich wusste schon beim Absenden, dass die etwas abgedroschen ist. War aber halt grad Thema, und mir gefiel die Wiederholung des Wortes.
Dein Kommentar freute mich. Weil du die Gedanken zur Metapher gewürdigt hast.
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:23    Titel: Re: Waldbilder pdf-Datei Antworten mit Zitat

menetekel hat Folgendes geschrieben:
Guy Incognito hat Folgendes geschrieben:
Waldbilder

Nicht alles ist notwendig Baum in der Sprache des Menschen,
was in der Vielzahl zum Wald wird,

kann auch sein Schild, Paragraph, nicht aber Stadt,
Pilz, Nadel, außer fiktiv.

Ausdenken kann Mensch sich viel: dass braune  Ameisen,
Käfer, Raupen im Graswald krabbeln.

Das gefällt mir gut als Idee, sie hat immerhin
das Größenverhältnis Mensch : Baum

bildhaft begriffen, anders als die, die sich wähnen
größer als Bäume und Wald: sie fällen,

ihn roden, um kurzfristig Kohle mit Kohle zu machen,
uns doch damit zeigen, wie klein der Mensch ist.

Ohne Bäume kein Wald, und gäbe es keinen mehr,
würden Waldbilder schief und zu toten Metaphern.


Hallo Anonymus,

überzeugt mich nicht so.
Für meinen Geschmack sind zu viele Gemeinplätze enthalten. - Es stimmt natürlich alles was du schreibst, aber es fehlt dem Text an einem Überraschungsmoment, trotz der guten Idee mit dem Wandbild.
Die ersten drei Versgruppen finde ich gelungen, danach schwächelt der Text mehr und mehr.

Liebe Grüße
m.


Du meinst das Waldbild. Ein Wandbild kommt ja nicht vor.
Ja, es sind mindestens zwei Gedankengänge drin, von denen der eine verzichtbar wäre, oder zumindest  weniger gemeinplaetzig hätte daherkommen können. An etwas Überraschendes hatte ich nicht gedacht, muss ich zugeben.
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Hallo Inko,

die Betrachtungen auf dem Weg zum Wald, die Relationen und die Zeilenumbrüche.
Zum Schluss geht mir der Pfiff des Anfangs etwas verloren, der Schluss zum Abschluss fast etwas binsenhaft.
Gerne gefolgt, Punkte vergebe ich zum Schluss meiner Kommentare.

LG - Poetnick


Danke dir, und schön, dass du den Anfang pfiffig fandest.
Das es für dich zum Schluss nur eine Binsenweisheit gab, tut mir leid. Weiß nicht, ob ich den Korb noch umarbeiten werde. Wenn, dann denke ich an deinen Kommentar.
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:31    Titel: Re: Waldbilder pdf-Datei Antworten mit Zitat

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Bis auf den Begriff "wähnen" mag ich den Text. Er ist zwar belehrend auf seine Art, irgendwie, aber das sind bei diesem Wettbewerb viele (vor allem in der Prosa). Insofern darf das kein Ausschlusskriterium sein.
Besonders mag ich diese Stelle:

Zitat:

Das gefällt mir gut als Idee, sie hat immerhin
das Größenverhältnis Mensch : Baum


LI mag eine Idee und diese Größenverhältnissache. Nicht schlecht. Aber die Idee ist schließlich ja diese:

Zitat:
Ausdenken kann Mensch sich viel: dass braune Ameisen,
Käfer, Raupen im Graswald krabbeln.


Das hat was. Erinnert mich an Disney´s "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". Ein echter Klassiker.

Klasse finde ich auch, wie eingangs verschiedene Dinge erklärt werden. Das ist sehr anschaulich gestaltet und gefällt mir.

Gibt sicherlich Punkte.
Es gibt alle. Shocked Ja, unfassbar aber wahr: du bekommst zehn Punkte.


Heidi, wow, dass es so viele Punkte von dir gab. Trotz deiner Bedenken. Danke.

Darf ich noch fragen, warum dich das "wähnen" störte?
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

d.frank hat Folgendes geschrieben:
Mag ich, ich glaube, ich weiß, aus wessen Gedanken das gekommen ist

4 Punkte


Und, lagst du richtig, Diana?

Danke dir fürs Gefallen, und die Punkte.
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

MoL hat Folgendes geschrieben:
Was die lässige Anmut eines mal eben abgeworfenen Bündels Notizen hat, entpuppt sich als feinsinnigiger Blick, der über Oberflächen in die Tiefe geht.

Gerne gelesen, lieber Inko, mein Platz 2! Smile


Mol, deine kurzen Worte lassen mich fast erröten. Und dann noch die Platzierung dazu ...
Im Ernst: lässige Anmut eines abgeworfenen Bündels Notizen entpuppen feinsinnigen Blick: Magst du nicht auch mal Lyrik schreiben?
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Hier ist immerhin die Idee, mehr auf die sprachlichen Aspekte zu zielen, am Ende konsequent wieder aufgegriffen worden, wenn auch der Zwischenteil eher nach einem Greenpeace-Plakat mit Kalaueraufdruck erinnert. Die schiefen Waldbilder, wenn es keinen gegenständlichen Wald mehr gäbe, auf den man das Wort beziehen könnte, gefallen mir, der Rest ist eher Liste, dürfte dichter.

Alles in allem ein unter dem Posten „Durchaus“ verbuchter Wert auf der Skala von Ja bis Nein.


Dein Kommentar trifft, durchaus. "Greenpeace-Plakat mit Kalaueraufdruck": Lässt mich schmunzeln. Schön, dass du dem anderen Gedankengang etwas abgewinnen konntest.
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

finis hat Folgendes geschrieben:
Hi.

Ach mann, da spüre ich doch zwischen diesen wirklich schönen Bildern und Ideen immer wieder die Zeitbegrenzung... an einigen Stellen ließe sich das noch etwas entschlacken (notwendig, gut, immerhin...), um die Kargheit der Sprache besser zur Geltung zu bringen. Dieser nüchterne Stil gefällt mir nämlich ausgesprochen gut. Auch dieses sorgfältige Abstecken des TextRaumes, um ihn dann zum Ende hin zu kippen und auf das Verhältnis Mensch : Baum zuzuspitzen.
An dieser Stelle flacht das Gedicht für mich etwas ab, zumindest im Verhältnis zum Anfang. Am Anfang schaffst Du es, auf eine subtile, aber klare Weise Deine Textprämisse zu verdeutlichen. Am Ende hingegen rutscht es meines Erachtens etwas ins Programmatische ab, vermutlich einfach weil die Zeit gefehlt hat. Gerade die beiden Verse: "uns doch damit zeigen, wie klein der Mensch ist." und "würden Waldbilder schief und zu toten Metaphern. " sind direkt auf eine Weise, die Du oben sozusagen nicht nötig hattest, und das finde ich schade, weil es dem Gedicht etwas die Wucht nimmt.
Wovon ich hingegen wirklich begeistert bin, ist die Idee von Sprache als Wald ohne Bäume, die noch eine zusätzliche Dimension mitschwingen lässt. Da hattest Du mich sofort und dass vergesse ich Dir ganz sicher nicht (auf eine gute Art).

LG
finis


"ließe sich das noch etwas entschlacken (notwendig, gut, immerhin...), um die Kargheit der Sprache besser zur Geltung zu bringen. Dieser nüchterne Stil gefällt mir nämlich ausgesprochen gut. Auch dieses sorgfältige Abstecken des TextRaumes, um ihn dann zum Ende hin zu kippen und auf das Verhältnis Mensch : Baum zuzuspitzen."

Danke dir für diese Beschreibung.
Und ja, dann das Programmatische. Wurde bei dem Gedankengedicht ja auch von anderen bemängelt. So eins wollte es halt sein, zu dem Zeitpunkt, in aller Eile.
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 29.10.2018 21:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lorraine hat Folgendes geschrieben:
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