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buffy229
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 22
Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 03.10.2018 00:11    Titel: Das verlorene Zimmer eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lukas fährt schon seit zwei Stunden auf der Landstraße und noch immer war keine Pension oder wenigstens ein Hotel in Sichtweite. Sein Blick fällt auf die digital Uhranzeige seines Autoradios: 00:36 - er ist müde und ausgelaugt. So fühlt er sich oft, nach dem frühen Tod seiner Frau Amy. Wieder denkt er an die Überschrift der Tageszeitung: „Tödlicher Autounfall - 28-jährige Frau wurde vom LKW erfasst.“ Schnell versucht er, die Bilder aus dem Kopf zu jagen: Das Auto, welches bis zu den hinteren Beifahrersitzen zusammen gedrückt war und seine tote Frau, die er im Leichenschauhaus identifizieren musste. All diese Bilder verfolgen ihn jeden weiteren Tag. Erst versuchte er es, die Bilder mit dem Alkohol weg zu trinken. Doch als er merkte, dass auch das nicht half, griff er zu Tabletten. Selbstverständlich waren es keine normalen Tabletten, die irgendeinen Schmerz stoppen sollten. Nein - es waren Tabletten, wie Ecstasy und LSD.Plötzlich reißt ihn ein grell, blinkendes Neonschild aus seinen Gedanken. „Nächste Pension in 500 Metern“, steht auf der in gelb und pink-blinkenden Tafel. >>Na geht doch<<, denkt er sich laut. Endlich hat er einen Platz gefunden, an dem er sich eine Überdosis an Pillen einwerfen kann und auf seinen Tod warten kann. Der Tod, der ihn zu seiner geliebten Frau bringt. Der Tod, der all die Qualen und das Leid stoppt. Wieso er es nicht zu Hause macht? Ganz einfach. Er hat Angst von seiner Mutter früh genug gefunden zu werden, sodass man ihm noch helfen kann. Denn seit jenem Tag, besuchte ihn seine Mutter täglich, um nach ihm und nach dem rechten zu schauen.
Wieder reißt ihn die grelle Neontafel aus seinen Gedanken. „In 100 Metern rechts abbiegen - The magical guesthouse.“, blenden ihn die Worte der Tafel. Nach zwei Minuten ist er endlich dort angekommen und steht vor einer eher düsteren Pension. Er steigt aus dem Auto heraus und nimmt dabei eine kleine Reisetasche, voll mit bunten Pillen mit.

Das aus Holz erbaute Gästehaus ist kaum beleuchtet und steht vor einem schier endlos wirkenden Wald. Er läuft die Veranda hoch und öffnet die große, hölzerne Tür, welche ein lautes Quietschen von sich geben lässt. >>Herzlich Willkommen im „The magical guesthouse.“, wird Lukas mit einem freundlichen Ton von der älteren Dame begrüßt. Die unzähligen Falten zeichnen ihr eher bräunliches Gesicht, welches mit blonden Locken umrandet wird. >>Guten Abend, ich hätte gern ein Zimmer für zwei Nächte.<<, entgegnet er. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, fragt die Dame nach seinem vollen Namen. Sie schreibt ihm samt der Zimmernummer in ein zerfressenes Büchlein hinein und drückt ihm den Schlüssel mit der Zimmernummer 217 in die Hand. >>Treppe hoch, zweiter Gang von links und dann auf der rechten Seite. >>Ich wünsche Ihnen eine ruhige Nacht.<<, sind die letzten Worte, bevor die Frau sich umdreht und die Rezeption hinter sich lässt. Anfangs perplex von dem Verhalten der Dame, macht sich Lukas auf den Weg zu seinem Zimmer. Er steigt die Treppen hoch, nimmt den zweiten Gang von links und steht nun vor den Zimmern mit den Nummern 214-216. Er fragt sich, ob er die ältere Dame wohl falsch verstanden hat. Doch auch nach dem Abklappern der anderen Gänge findet er sein Zimmer nicht. Lukas beschließt nochmals zur Rezeption zu gehen und nachzufragen. Da diese jedoch unbesetzt ist, betätigt er die an der Theke stehende Klingel. Einmal, Zweimal… als auch beim dritten Klingeln niemand kommt, beschließt er sich in der Pension umzuschauen, in der Hoffnung die Dame wieder zu finden. Doch als er anfängt nach einem geeigneten Weg zu suchen, trifft ihn der Schlag. Plötzlich gibt es, bis auf die Treppe die er vorhin hinaufgestiegen ist, nichts mehr. Die Eingangstür ist verschwunden, sowie auch die Rezeption. „Das müssen wohl die Nachwirkungen der Pillen sein“, denkt sich Lukas.

Ohne einen weiteren Gedanken an die doch sehr merkwürdige Situation zu verlieren, nimmt er wieder die Treppe nach oben. Wahrscheinlich hat ihm sein Kopf nur einen kleinen Streich gespielt. Doch wie auch schon vorhin ist das Zimmer, mit der Nummer 217 nicht aufzufinden. Langsam beginnt Lukas an seinem Verstand zu zweifeln und fragt sich, ob doch mehr als nur Nachwirkungen dahinter stecken. >>Vielleicht ist ja einfach nur der Anhänger mit der Zimmernummer falsch?<<, stellt sich Lukas selbst die Frage. Prompt versucht er jedes einzelne Zimmer mit dem Schlüssel zu öffnen: vergebens. Es scheint wie verhext. Angst steigt in ihm hoch und er will nur noch raus aus dieser bizarren Pension. „Hoffentlich ist die Eingangstür wieder aufgetaucht.“, denkt sich Lukas. Unten angekommen stockt ihm der Atem. Alles ist, wie vom Eintritt in die Pension, an Ort und Stelle: die Eingangstür, die Rezeption und selbst die ältere Dame. >>Gibt es ein Problem?<<, fragt in die Frau mit sanfter Stimme. >> Nun ja…Es gibt kein Zimmer mit der Nummer 217<<, entgegnet Lukas zögerlich. Die letzten Sätze der Frau verursachen ihm einen kalten Schauer über den Rücken. >> Lieber Mann, sie müssen wissen, dass Zimmer findet einen selbst und nicht Sie das Zimmer. Die Zeit war nunmal noch nicht gekommen.<< Schon wie am Anfang dreht sich die hagere Dame um und verlässt ohne weiteres die Rezeption. Lukas ist es dieses mal jedoch ziemlich recht und auch er verlässt so schnell wie möglich die Pension. Im Auto angekommen fällt ihm auf, dass er die Reisetasche mit den Drogen irgendwo im Hotel vergessen hat. Doch das ist ihm jetzt egal. Er startet das Auto, fährt vom Parkplatz der Pension zurück auf die Landstraße und schaltet das Radio ein. Die nächsten Minuten werden sein ganzes Leben verändern. >>Guten Morgen und Willkommen bei RadioJam. Wir haben den 21.7.18 und starten gleich mit dem Lied: Not giving up von Amy Grant.<<[size=12]
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kioto
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 66
Beiträge: 324
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 04.10.2018 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo buffy229,

Ich habe deine Geschichte gelesen. Die Grundidee ist nicht schlecht für eine Gruselgeschichte, aber letztendlich zu dünn. Nur dass man das Zimmer nicht findet, recht nicht, um den Leser zu fesseln. Da solle schon eine richtige Bedrohung dabei sein. Auch dass er sein so erschrocken ist, dass er sein sicher teures Drogenpaket aufgibt, ist wenig glaubhaft.

Was zusätzlich stört, ist die schlechte formale Ausführung.
Wörtliche Rede wird bei Sprecherwechsel mit neuem Absatz begonnen. Die Zeichen ">>"  und "<<" gibt es so nicht. Du meinst Guillemets.
Unter Windows gibt es verschiedene Möglichkeiten, Guillemets einzufügen. In Microsoft Tastenkombinationen Alt+174 bzw. Alt+0171 für « oder Alt+175 bzw. Alt+0187 für » zu tun. Einfache Guillemets sind über Alt+0155 (für ›) oder Alt+0139 (für ‹).

Bitte studiere hier im Forum oder im Web die Regeln für Wörtliche Rede, Gedankeneinschüben und das Zitieren von Zeitungstexten und Songtiteln.

Hilfe findest du hier unter
https://www.dsfo.de/fo/viewforum.php?f=1238

Wenn Du deinen Text gründlich überarbeitest, bekommst du sicherlich weiter Antworten. Lasse dich nicht entmutigen, wie immer gilt, die Idee ist 10%, die Ausführung 90% der Arbeit.


_________________
Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 744



BeitragVerfasst am: 12.10.2018 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich finde die Idee reizvoll und würde es gerne weiterlesen. Ob die Geschichte funktioniert, hängt davon ab, ob Du sie schlüssig auflösen kannst, oder ob alles nur die Folgen dieser Pillen sind, also Halluzinationen, das wäre dann doch banal und enttäuschend.
Da es hier bei Feedback steht, heißt das, Du möchtest keine Detailkritik.
LG Malaga
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Rorschachtest
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 24
Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 22.10.2018 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hey buff, ich finde die Idee der Geschichte nicht schlecht, und habe es auch weniger als "Gruselgeschichte" (kioto) gelesen, sondern als kurze Erzählung, die den Todeswunsch von Lukas und die besondere Begebenheit beschreibt, die ihn wieder dem Leben zuwendet.
Beim Stil sehe ich aber noch Verbesserungspotenzial. Ich will da gar nicht detailliert reingehen (ist ja hier Feedback, nicht Werkstatt), aber du solltest z.B. darauf achten, dass du die richtigen Zeitformen benutzt. Das ist an vielen Stellen nicht richtig, was Präsens, Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt angeht.
Auch deine Wortwahl und dein Satzbau sind häufig etwas holprig. Kurzum: Gute Idee, die sich aber besser verpacken lässt (;
J.
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LeviathanII
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 286



BeitragVerfasst am: 22.10.2018 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht mein Musikgeschmack.

Um aber auf den Inhalt zu kommen: Im Herzen deiner Geschichte liegt das Hotel, ein düsterer Ort, wie du schreibst, in dem man funktional, banal auf seine Krise reagiert ("Ohne ein weiteres Wort zu verlieren...), in dem die Wege finster, verwinkelt und sogar unmöglich sind, und die einzige Hilfe, die Rezeptionistin, eine Frau (wie alle anderen Personen der Geschichte, aber das würde vllt. zu weit führen) nicht (mehr) da ist, wenn man sie am meisten braucht. Diesen Ort als einen Ort der Erlösung auszuwählen hat etwas Geniales an sich. Und auch die Möglichkeit einer drogeninduzierten Halluzination hierüber hinaus, die alleinige Möglichkeit einer solchen "Interpretation" hat in diesem Kontext überhaupt nichts banales mehr an sich, sondert addiert sich noch zu der eigentümlichen Bosartigkeit, wenn man es so nennen wollte, die unter der Haut dieser Geschichte einer Errettung schwelt und, wie ich finde, den tatsächlichen Begebenheiten einer Errettung über den dunklen Ort, statt aus ihm, und gefühlt nur durch Glück, durchaus gerecht wird, diesem Prozess Ausdruck verleiht.
 (So habe ich es zumindest gesehen, es mag auch nur ein Herz der Erzählung von vielen sein...)

 Aber gerade im Ausdruck liegen, verzeih, zugleich die Schwächen der Geschichte. Und ich meine gar nicht irgendwelche unintendierten Tempuswechsel, die ich gar nicht bemerkt habe, oder irgendeine falsche Zeichensetzung (...), sondern viel Fundamentaleres, beispielsweise in der Perspektive:
 Der Text beginnt mit einer Nähe die ihm, wie ich finde, gut tut, die Schrift folgt den Augen der Hauptfigur. Dann aber, im dritten Satz, triit wie eine zweite Stimme, eine Erzählerstimme auf, die über Lukas redet: "So fühlt er sich oft, nach dem frühen Tod seiner Frau Amy."  Wobei der Perspektivenwechsel extrem stark ist durch den Ausdruck "seiner Frau Amy", während er mit der Formulierung "dem Tod seiner Frau" noch hätte als innere Perspektive, halbwegs, aufgefasst werden können. Dann ist es wieder eine Innenpüerspektive, wieder über das sehen: "Schnell versucht er, die Bilder aus dem Kopf zu jagen". Dann ist es wieder die Perspektive auf ihn: "Erst versuchte er es, die Bilder mit dem Alkohol weg zu trinken."
 Und im Grunde habe ich ja gar nichts gegen das, manchmal gefürchtete, Wechseln der Perspektive - betrachtet man nur mal den Anfang der Verwandlung, so kann man, so sind ganze Aufsätze geschrieben worden über Kafkas Spiel mit der Perspektive. Jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass dieses Erzählen, diese etwas holprige Einweisung in Lukas Leben  der Erzählung hilft, im Gegenteil: Ich glaube, dass mit der obrigen Prämisse des dunklen Ortes, mit der verzweifelten Situation und ja, gerade auch mit dem möglichen Drogeneinfluss eine strikte nahe Perspektive, gegenüber der nüchternen Beschreibung, in aller Verzweiflung, in aller Unsicherheit und allem Leiden, einen lebhafteren, gewagteren Text erzeugt hätte.
 Und gerade das fehlt mir, was an manchen Stellen durchaus funktioniert, in Ansätzen durchaus die ganze Zeit da ist und doch nicht recht hervortreten will: Die Nachvollziehbarkeit seiner Gefühle, Eindrücke, die grenzenlose Empathie, während des Irrens durch die Gänge, vorher, nachher, während der Erlösung. Von mir aus könnte der Text auch länger sein, die Hauptfigur könnte, von mir aus, anstatt von den Gängen, schwindenden Treppen gelenkt zu werden, von diesem Gebäude, von diesem Hotel das nicht zum Bleiben gemacht ist (auch das ist ein interessanter Punkt), er könnte treten, weinen, schreien, all seine Menschlichkeit auslassen an diesen fremden Wänden, oder, wenn es mehr dein Stil ist, vollkommen in dieser Passiviät verfallen - Denn das Wichtige wäre alleine das Vollkommene, das Nahe, die Nähe seiner Gefühle.
 Oder, um es anders zu sagen: Die Sprache ist nüchtern, wo die Erzählung es nicht ist, die ja doch von von einem tiefstem Fall erzählen will, die Distanz zur Figur, in einem klassischerem Erzählprinzip, ist entweder zu groß, oder zu klein, um den Text, wie jeder Text es sein sollte, in seiner Ausdruckkraft radikal zu machen (wobei ich zu zu groß tendiere).

(trotzdem habe ich die Erzählung als kleinen Text durchaus genossen)

Mit Grüßen L.
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