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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Der Geier


 

 
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Cholyrika
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 283



BeitragVerfasst am: 26.09.2018 09:26    Titel: Der Geier eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Geier

Diese Lösungen.
Unlösbar.
Diese Frage nach Hilfe.
Hilflos.
Dieses Leben.
So leblos.

Und wir,
wie wir uns kafkaesk
in die Zukunft retten.



_________________
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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 67
Beiträge: 1949



BeitragVerfasst am: 27.09.2018 17:38    Titel: Hallo Cholyrika, Antworten mit Zitat

weiß der Geier, was Du damit zum Ausdruck bringen willst?
Widersprüchlichkeiten sind da um gelöst zu werden und nicht um "kafkaesk" davor zu erstarren.
Wenn Du eine solche Reaktion provozieren wolltest, ist es Dir gelungemn.
LG
Perry
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Cholyrika
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 283



BeitragVerfasst am: 28.09.2018 09:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Perry,

ich wollte keine Reaktion provozieren, sondern
"Der Geier" non Kafka auf eine Lebenssituation projizieren.
Aber vielleicht kennst du "Der Geier" nicht.


Liebe Grüße
Michael


_________________
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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 67
Beiträge: 1949



BeitragVerfasst am: 28.09.2018 11:35    Titel: Hallo Cholyrika, Antworten mit Zitat

die Frage ist dann wohl auf welche Lebenssituation.
Da der Text am Schluss das "wir" als uns alle anspricht, kann er wohl kaum funktionieren, denn die Situationen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Ob sich Kafkas "Autoritäts- bzw. Vatertrauma" darauf übertragen lässt, bleibt so eher vage.
LG
Perry
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Cholyrika
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 283



BeitragVerfasst am: 28.09.2018 13:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mmmmh,
ich weiß von Interpretationsversionen, in denen das Vater/Sohn Verhältnis auf "der Geier" Übertragen wird.
M.E. ist aber hier eine ziemlich konsequente Erzählart Kafkas der Schlüssel.
Auch in anderen Werken beschreibt er das Unabdingbare und stellt sich diesem eher ratlos und tatenlos.
Diese Interpretation des Textes halte ich für wahrscheinlicher, insbesondere wenn man sich länger mit Kafka beschäftigt hat.
Und genau hier war mein Ansatz.
Eine Lebens- ( Liebes- ) Situation, die eigentlich schon erledigt ist.
( In "Der Geier" ist der Tod das Unabdingbare, auch wenn es vermeidlich Hilfe geben KÖNNTE )

Naja, egal, vielleicht ist es einfach zu schlecht von mir umgesetzt,
oder zu hoch hinaus wollend.

Vielleicht hat ja ein anderer Leser einen Zugang zu dem was ich eigentlich meinte.

Dir lieber Perry trotzdem natürlich lieben Dank,
denn Deine Kritik war sehr hilfreich für die Zukunft.


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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6007
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 28.09.2018 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kannte die Erzählung von Kafka nicht. Habe sie jetzt nachgelesen.

Auf Vater/Sohn wäre ich nicht gekommen.

Ist immer nicht so einfach, einen anderen Text vorauszusetzen, zu kommentieren mit einem eigenen Text.

Auf jeden Fall hätte ich deinen Text eher in die Rubrik Zeitgeist eingeordnet.

Dennoch fehlt mir etwas. Ohne dass ich's genau festmachen kann.
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Cholyrika
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 283



BeitragVerfasst am: 25.10.2018 08:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ja, ich denke jetzt mit Abstand auch, dass irgendwie was fehlt.
Bin mir aber nicht sicher was Rolling Eyes
Ich wollte einfach so stark verdichten, dass eine Essenz übrig bleibt.
Scheinbar war das schwieriger als ich gedacht habe.
Vielleicht sollte ich das mit einem bekannteren Text versuchen, damit ich da
was durch Ideen der anderen Autoren lernen kann.

Lieben Dank für das Feedback


_________________
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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 25.10.2018 12:03    Titel: Re: Der Geier Antworten mit Zitat

Cholyrika hat Folgendes geschrieben:
Der Geier

Diese Lösungen.
Unlösbar.
Diese Frage nach Hilfe.
Hilflos.
Dieses Leben.
So leblos.

Und wir,
wie wir uns kafkaesk
in die Zukunft retten.


Hey,

Ich will und werde die kafkaeske Erzählung nicht nachlesen, weil Dein Text bis auf den Hinweis "kafkaesk" und den Titel nicht den geringsten Hinweis auf ihn enthält und letztlich damit - für mich allein stehen muss. Sich inspirieren lassen ist ja nichts Verbotenes, aber wenn ein Bezug zu einem bestimmten anderen Kunstwerk hergestellt werden soll, dann muss er in meinen Augen deutlich sein. ZB. als Untertitel. Ich kann ja nicht verlangen, dass mein(e) geschätzte(r) LeserIn sämtliche Werke der Kunst auswendig kennt.


Ich persönlich finde den Gegensatz von einem angenommenen Ding und seinem negierten Adjektiv nicht so geglückt. Für mich basiert das auf einem Dialog, wo der Eine "Hüh" und der andere "Och nö" sagt (kann auch ein Selbstgespräch sein). Vielleicht funktioniert die Erzählung so, vielleicht auch nicht. Kann ja auch Deinen Leseeindruck bebildern.

Die zweite Strophe ist erheblich besser, sie vermittelt mir ein Bild. Damit kann man arbeiten.

Es mag harsch geklungen haben. Sorry dafür. Ich weiß nicht, ob Du an dem Text weiter arbeiten möchtest, ist ja auch schon einen Monat her. Wenn ja, dann biete eine farblich kräftigere Sprache an, wie sie dem Inspirans entsprechen könnte. Und denk bitte intensiv dabei über die erste Strophe nach.


_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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