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ein flügel das rauschen und du


 
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 24
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 22.07.2018 17:01    Titel: ein flügel das rauschen und du eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

geräusche

haben ihre körper verlassen
die ohne grund sind.

die schwarzen ränder der bäume
rauschen im wolkenfeuer.

Ich habe asche gesammelt
als es zu spät war für ein weiteres leben.

und deine stimme ließ sich leicht
mit fremden gesichtern vertauschen.

wer bin Ich? hast du gefragt
Ich habe den flügel angeschlagen und

mir keine antwort gegeben.

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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6004
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Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 22.07.2018 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Da resoniert bei mir was.

Ein paar Änderungsvorschläge darf ich, obwohl wir im feedback sind?

geräusche

haben ihre körper verlassen
die ohne grund sind.

die schwarzen ränder der bäume
rauschen im wolkenfeuer.

Ich habe asche gesammelt
als es zu spät war für ein weiteres leben.

und deine stimme ließ sich leicht
mit fremden gesichtern vertauschen ( verwechseln?).

wer bin Ich? hast du gefragt
Ich habe den flügel angeschlagen und

mir keine antwort gegeben.
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 24
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 22.07.2018 22:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nein darfst du nicht! Ich werde nie wieder öffentlich mit dir reden und dir böse Hass-Mails schicken lol2

Mal im Ernst
Ich möchte doch bei der Originalversion bleiben, ganz einfach weil :

"Verwechseln" bedeutet ja, eines für ein anderes zu halten, da es in diesem Stückelchen um  Identät geht, passt vertauschen besser, das Lyr. Du ist wie alle anderen sind, eben austauchbar. Daher dann am Ende auch das "mir"

Es legt den Schwerpunkt darauf, nicht über das graue Dasein des anderen zu reden, sich etwas nicht einzugestehen, das man eigentlich weiß.

L.G
Patrick
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Patrick Schuler
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Alter: 24
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 23.07.2018 18:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

nur ein augenblick
trennt das wort von der erinnerung.

Ich habe deinen namen
in die schluchten geschrien.

lauter, immer lauter
aber das echo blieb aus.

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Soleatus
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Beiträge: 745



BeitragVerfasst am: 23.07.2018 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Patrick!

Eine Frage am Rande, die sich mir beim Lesen dieser beiden Texte stellte: Aufgrund welcher Überlgungen wählst du zwischen Präteritum- und Perfektformen aus?!

Gruß,

Soleatus
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichSchreiberling

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Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 23.07.2018 21:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Soleatus

Um zwischen Bühne und Theatherstück zu unterscheiden.
Ich möchte bei dem Leser das Bild eines sich-erinnernden erzeugen. Vielleicht ist das Quatsch lol2 aber ich hab öfters mal recht krude Stilvorstellungen, ich kann es zb. einfach nicht lassen, in solchen Gedichten das "Ich" großzuschreiben, weil ich mir einbilde, das der Leser dadurch, den Dreh und Angel-Punkt des Gedichtes anders setzt. In Wirklichkeit, fällt es wahrscheinlich nicht mals auf lol2

L.G
Patrick
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Soleatus
Autor


Beiträge: 745



BeitragVerfasst am: 23.07.2018 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Patrick,

äh, was? Das ...

"Um zwischen Bühne und Theatherstück zu unterscheiden."

... macht überhaupt keinen Sinn (und: "Theater"), und das ...

"Ich möchte bei dem Leser das Bild eines Sich-Erinnernden erzeugen."

... ist auch keine wirkliche Antwort auf die Frage?! Na, nicht so schlimm; die Frage ist ja eher am Rande wichtig - vergiss sie einfach ...

Zum "Ich": Sicher fällt das auf. Aber ohne irgendeine zumindest ansatzweise allgemeine Vereinbarung, was damit ausgedrückt werden soll, glaube ich nicht, dass du darauf belastbar eine "Lesersteuerung" gründen kannst. Wenn nur eins am Versbeginn steht - siehe zweiter Text - kann es genauso gut eine übersehene Autokorrektur deiner Textverarbeitung sein ("Erstes Wort nach Punkt groß" oder so).

Der zweite Text gefällt mir!

Gruß,

Soleatus
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichSchreiberling

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BeitragVerfasst am: 26.07.2018 22:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Soleatus

Ich hab mich auch blöd ausgedrückt. Wenn die einen Zeilen die (vollendete) Gegenwart beschreiben, die anderen die Vergangenheit, ist es möglich die einen Zeilen auf die anderen zu beziehen, quasi als Folge. Na ja, ist aber wirklich egal, es gibt ja keinen inhaltlichen Sinnverlust. Vielen Dank für die Auseinandersetzung.

P.S: stört das eigentlich, wenn ich hier hin und wieder Gedichte dieser Art hinzufüge? Ich möchte nicht so gerne für jedes Gedicht einen eigenen Faden eröffnen, wenn sie sich so ähnlich sind.

L.G
Patrick
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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 24
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 26.07.2018 22:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hell gleiten die bäume
in den gelassenen see

der in blauem licht liegt.
das gras ist regengetränkt

und in die höhe geschossen
seit unserem letzten besuch.

du hast eine weiße rose
aufs wasser gelegt

und dabei gelacht. Ich
habe noch gewartet bis sie aus

den augen verschwand
und meinen arm um dich gelegt.

dann war alles gesagt.

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Patrick Schuler
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 24
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 08.10.2018 21:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

blick aus fenstern.
die erde trinkt regen.
tropfen stecken dem wind
tropfen stecken dem wind im körper
tropfen stecken dem wind im körper wie abgetrennte
stecknadelköpfe im fleisch.
es rieselt das licht und rieselt
wie staub in den nebel.
der macht die welt ertrinken.
der macht ein netz aus luft und regen.
aus grau und grau.

blick nach innen.
in ihr ist eine landschaft versteint.
ihre last macht schweigen.
schweigen.
sie lebt in einer einzigen pose.
- weil's fein ist, nennts sie's erinnern.
sprache.
ihre zunge löscht ihr gesicht mit klirrenden worten.
zuweilen schiebt
sie schiebt
ein lächeln in die hohle gebärde ihrer hände.
es fällt.
schlaf wird auch in den lidern aufbewahrt
wie regen in den wolken.
das herz steht still in der zeit.
die zeit steht still in den steinen.
die steine

das bild aus dem blausonntagshimmel hat risse.
die gehen wie adern durchs fleisch.
die wunden stellen des hauses wurden verglast.
dahinter fließt landschaft.
die dünne haut wird nur selten durchbrochen.
sie sinkt erneut in ihr blasses gesicht.
sie leiht sich den schlaf aus dem schwarz der pupille.

auch darin ist nacht.
und das gesicht wird bleich an fenstern an das die wange sich drückt.

(gedicht abgebrochen)...

« Was vorher geschah12345678Wie es weitergeht »

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menetekel
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Alter: 99
Beiträge: 1871
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BeitragVerfasst am: 09.10.2018 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wow!

das letzte Gedicht finde ich grandios!
Durch das Stilmittel der Wiederholungen werden die Leser gleichsam immer wieder auf Anfang zurückgestellt.
Eigentlich beschreibst du "nur" einen Ausblick, eine Weltensicht, wie sie sich uns täglich darbietet.
Im Außen das Rieselnde, Fließende, Weibliche, im Innern die versteinte Pose:

Zitat:
auch darin ist nacht.
und das gesicht wird bleich an fenstern an das die wange sich drückt.

vielleicht besser "am fenster?" Oder "an die .."

Toll! Viele Dichter treiben sich jetzt nicht mehr in den Foren herum ...
Aber du bist mit Sicherheit einer davon.

Mit vorzüglicher Hochachtung
m. smile smile extra


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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g a s t
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 268



BeitragVerfasst am: 09.10.2018 19:44    Titel: Am See Antworten mit Zitat

Was treibt mich bloß neuerdings zu den Lyrikern? Womöglich ihre Werke. wink Bin nicht vom Fach, mich spricht der See an. Auch ich besuche ihn, spüre Frieden, alle Rosen sind vergeben.

Erster Gedanke: Wenn die Bäume in den ... dann ist er doch nicht mehr ...?
Dann begriffen, übers Bild gefreut.

Eine Zeile löst - bei mir - ein winziges Verharren aus. Das Grüne soll nur zeigen, was ich meine, textlich ists imho keine Verbesserung. "Blau liegt er" wiederholt womöglich zu stark den ersten Vers.

Patrick Schuler hat Folgendes geschrieben:
hell gleiten die bäume
in den gelassenen see,

er liegt in blauem licht/blau liegt er im licht.
.
das gras ist regengetränkt

und in die höhe geschossen
(...)
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firstoffertio
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Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
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BeitragVerfasst am: 09.10.2018 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Mir wurde mit den beiden letzten Gedichten erst klar, dass es in dieser Reihe um eine Person, eine Frau geht, die krank, wohl auch alt, ist. Und LI beschreibt seine Gedanken und Gefühle bei/nach seinen Besuchen bei ihr. Versetzt sich auch in LDU, soweit wie möglich.

Das letzte erschien mir erst etwas überfüllt, aber nach mehrmaligem Lesen passt das schon.  Und Formulierungen wie

Zitat:
sie schiebt
ein lächeln in die hohle gebärde ihrer hände.


beeindrucken.
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Patrick Schuler
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BeitragVerfasst am: 10.10.2018 17:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi menetekel

Ich mag diese trivialen Beobachtungen sehr gerne.
Wenn ich ein Ziel habe, dass ich erreichen möchte, dann alles und doch eigentlich gar nichts gesagt zu haben.

Hi emr
Nicht unser unüberbietbarer Charme?
Schade.
lol2

Das See Gedicht möchte ich eigentlich ganz gerne so lassen.
Deine Forschläge sind gut, brechen aber den Stil.


Hi firstoffertio
Ich gebe zu, den Faden den du in den Gedichten erkennst, habe ich nicht bewusst hier eingeflochten. Aber wenns funkrioniert wink

L.G euch dreien
Patrick
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g a s t
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 268



BeitragVerfasst am: 11.10.2018 20:35    Titel: verquast Antworten mit Zitat

Patrick Schuler hat Folgendes geschrieben:
Das See Gedicht möchte ich eigentlich ganz gerne so lassen.
Deine Forschläge sind gut, brechen aber den Stil.

Als Änderungsvorschläge sollte das nicht rüberkommen. Ich wollte zeigen, welche Zeile auf welche Art bei mir das Verharren auslöst (womöglich nur bei mir, dafür die Bindestriche). Habe das offensichtlich zu verquast formuliert. Strebe Besserung an. Cool
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Patrick Schuler
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Alter: 24
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 06.11.2018 15:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

aber der winter ist liedlos geblieben
sein atem war weiß
und rang in deinen worten nach luft.
worte
die hart wurden. fragen.
wer weiß
hab ich in dein lächeln gelogen.
wie leicht es mir fiel.
dann schritten die spuren voran.
begannen. oder liefen im kreis.
so vergingen die jahre.
          so die stimmen.
sie wurden dunkler.
manchmal wenn ich sie berühre
kann ich sie erinnern.
sie, -
schwebend. selig.
          und immer schon fort...

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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 06.11.2018 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das finde ich sehr schön. Es enthält wunderbare Bilder und Formulierungen.
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Patrick Schuler
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BeitragVerfasst am: 06.11.2018 22:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dankeschön smile
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Aranka
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Beiträge: 3382
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 11.11.2018 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hier nähert sich ein lyrischer Text ganz behutsam einer zerbrechlichen Situation.
Eine unauffällige, zurückgenommene Sprache, vorsichtig im Voranschreiten, fast zart und leise. Sehr passend: ebenso die Entscheidung zur durchgängigen Kleinschreibung und die Reduzierung der Zeichensetzung auf den Punkt.
Hier tritt nichts fest auf, nichts in den Vordergrund. Alles bleibt ein sensibles Berühren: schwebend.
In diesem Text kann ich mit den Zeilen gehen und bleibe nachdenklich zurück.
Ein lohnende Lesezeit. Danke. Aranda


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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Patrick Schuler
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018 00:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank Aranka:)

Ich bin immer sehr froh, wenn der Leser den Eindruck schildert, den ein Gedicht bei ihm zurücklässt . Wenn du nachdenklich zurückgelassen wurdest, hat der Text alles erreicht, was ich mir wünsche. Danke.

L.G
Patrick
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Patrick Schuler
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Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 19.12.2018 08:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

worte

erkalten auf deinen lippen
ehe mein lächeln sie trocknet.

glück habe ich gesagt
ist ein augenblick ohne angst.

du hast nur gelacht.
und langsam an tiefe verloren.

« Was vorher geschah12345678Wie es weitergeht »

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Patrick Schuler
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BeitragVerfasst am: 25.01.2019 22:47    Titel: nur scherben - splitter, variationen pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wolken erzählen den regen.

landschaften fließen sich aus.

die stille verglast
hastig
wird sie in handgroße splitter zerplappert.

worte rollen die zähne entlang.

die stadt ist voll trauriger schritte.

am rande steht manchmal ein sterbliches
und findet seine füße nicht.

ein zweites geht.

ein drittes klagt leise im heimwehkristall.

wir lachen.

blumen blühen den sommer tot.

krähen werden von den bäumen gefädelt.

sie fliegen die mittage dunkler.

wir zeichnen ein lächeln in aufgepappte gesichter.

du sprichst mit den augen.

wir lachen.

die stadt ist voll trauriger schritte.

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