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Icarus: Prolog - Erste Szene


 

 
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Clearlight Angel
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Beiträge: 5
Wohnort: Düsseldorf


BeitragVerfasst am: 01.07.2018 01:07    Titel: Icarus: Prolog - Erste Szene eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Nach einer kleinen Verzögerung komme ich nun doch endlich dazu, den ersten Teil meines Buches hier reinzustellen. Da der Prolog meines Romans doch recht lang ist, habe ich beschlossen, für den Anfang erst einmal nur die Eröffnungsszene zu posten. Wie bereits im Vorstellungsthread erwähnt, arbeite ich momentan daran, die früheren Kapitel meiner Geschichte noch einmal sprachlich und stilistisch zu überarbeiten und würde mich daher sehr über eure Meinungen und Anregungen freuen. In diesem Sinne: Auf geht's!


Prolog

Das rhythmische Prasseln des Regens auf der Windschutzscheibe drang dicht an seine Ohren. Es klang, als würde ein Schwarm tausendre von Käfern in gleichmäßigem Schritt über das dünne Glas hinweg marschieren. Die Scheibenwischer seines Wagens hatten dem scheinbar endlosen Strom, der vom Himmel hernieder regnete, nur wenig entgegenzusetzen. Angestrengt starrte Darryl Bennett hinaus in die Nacht und versuchte, die schlecht beleuchtete Fahrbahn im Auge zu behalten. Die Scheinwerfer waren kaum imstande, die Dunkelheit zu durchdringen und dennoch wusste er, dass er allein auf den Straßen von Coldsight County unterwegs war. Nur zu gerne hätte er sich eingeredet, es sei der heftige Regenschauer, der die Menschen in ihren Häusern hielt. Die Wahrheit jedoch sah ganz anders aus. Und das wusste er. Es war die Angst, die diese Stadt im Griff hielt. Im Schatten des anbrechenden Herbstes hatte sie sich eingeschlichen. In der Dunkelheit der immer länger werdenden Nächte und immer kürzeren Tage war sie in die Häuser der Menschen gekrochen. Wie ein gieriger Parasit hatte sie sich im Bewusstsein jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes eingenistet, tief im dunkelsten Winkel ihres Geistes. Drei Monate waren vergangen, seit man das erste Opfer gefunden hatte. Drei Monate, seit der Tod in Coldsight County Einzug gehalten und sich wie ein düsterer Schatten über die kleine Stadt an der Ostküste gelegt hatte. Während er den Wagen über die nächste Kreuzung lenkte, fiel Darryls Blick auf den Zeitungsartikel des Coldsight Herald, der auf seinem Armaturenbrett lag. Ein billiges Schundblatt, mehr nicht. Aber dennoch sprach die fett gedruckte Schlagzeile auf der Titelseite eine allzu unangenehme Wahrheit aus.
„Zahl der Todesfälle steigt: Polizei weiterhin ratlos.“
Es stimmte. Schon seit Monaten tappten sie im Dunkeln, von einer Sackgasse in die nächste, während der Leichenberg in dieser Stadt immer weiter anwuchs. Jeder einzelne Tatort war eine Szenerie, die nur dem Wahnsinn eines abgrundtief kranken Geistes entsprungen sein konnte. Leid und Tod waren fast körperlich spürbar für jeden, der auch nur einen kurzen Blick auf jene Grausamkeiten geworfen hatte, die seit Wochen die Schlagzeilen der städtischen Zeitungen dominierten. Und nun? Es war kaum zwanzig Minuten her, seit Darryl den Anruf seiner Kollegin erhalten hatte. Noch bevor sie ihm berichten konnte, worum es ging, hatte ihr Tonfall ihm längst verraten, was geschehen war.
„Wo?“
Das war die einzige Frage, die er gestellt hatte, während er bereits dabei gewesen war, sich seine Jacke anzuziehen und ins Auto zu steigen. Und jetzt, zwanzig Minuten später, bog er in die schmale Seitenstraße ein. Schon von weitem erblickte er die Scheinwerfer und das grelle Blaulicht, die die nächtliche Crimson Alley in taghelles Licht tauchten. Er atmete tief durch, als er ausstieg. Der Geruch von Regen, Laub und Herbst stieg ihm in die Nase. Eilig schlug er die Tür seines Wagens hinter sich zu und lief zielstrebig in Richtung der Absperrung. Schon nach wenigen Schritten war er fast vollständig durchnässt. Ein junger Officer nickte ihm mitleidig zu, als er näher kam. Darryl wechselte nur wenige Worte mit dem Mann, der ihn offenbar bereits erwartet hatte, bevor er das unscheinbare Apartmenthaus betrat. Er folgte den Stimmen seiner Kollegen, bis er wenig später die schmale Kellertreppe erreichte. Vorsichtig stieg er die steilen Stufen hinab und sah die Frau, die sich ihm umgehend zuwandte. Detective Danielle kam gleich auf ihn zu.
„Gut, dass du da bist“, begrüßte sie ihn.
Ein kurzes Lächeln huschte über ihre Lippen, bevor es ebenso schnell wieder verschwand, wie es gekommen war.
„Tut mir leid, deinen Feierabend zu stören“, entschuldigte sie sich, auch wenn sie genau wusste, dass Darryl jederzeit zur Stelle war, wenn die Arbeit rief.
Tatsächlich hätten ein paar Stunden Schlaf ihm allerdings mehr als gut getan.
„Was ist passiert?“, fragte er.
Mit einer Kopfbewegung deutete sie in die Mitte des Raumes.
„Sieh’s dir selbst an.“
Danielle führte ihn tiefer in den Keller, in der sich bereits die Mitarbeiter der Spurensicherung tummelten, Fotos schossen und jeden Zentimeter des Raumes inspizierten. Eine einzelne Glühbirne baumelte an einem Kabel von der Decke und hüllte den Ort in schummriges Licht, während die Blitzlichter der Kameras bizarre Schatten an die Wände werfen. Dann schließlich sah Darryl den nackten Leib des Mannes vor sich liegen. Der reglose Körper war auf einen schweren, metallenen Tisch gefesselt worden, der genau im Zentrum des Kellers aufgestellt worden war. Darryl brauchte einen Augenblick, um einen Würgreiz zu unterdrücken. Auch nach 15 Jahren im Dienst gab es Dinge, an die zu sehen er sich weder gewöhnen konnte noch wollte.
„Ein Nachbar hat ihn gefunden“, erklärte Danielle.
„Ist etwa zwei Stunden her.“
Vorsichtig zog sich Darryl ein Paar Handschuhe über.
„Das Opfer ist ein 42-jähriger Mann, identifiziert als Carson Reynolds, Bewohner von Apartment 34 im Obergeschoss.“
Er trat einen Schritt näher an den Toten heran und musterte die Wunden, die seine Haut übersäten. Es waren zahlreiche Verletzungen, einige tief, andere kaum mehr als Kratzer und Abschürfungen. Was ihn jedoch am meisten beunruhigte, waren die langen, spitzen Drähte, die an mehreren Stellen aus dem Körper hervortraten.
„Todesursache?“, fragte er angewidert.
„Massiver Blutverlust, hauptsächlich durch innere Verletzungen verursacht.“
Danielle schluckte.
„Der Doc wollte sich nicht festlegen, aber aufgrund der Blutspuren und der Schwere der äußeren Verletzungen ist er sich ziemlich sicher, dass das Einführen der Drähte in den Körper nicht tödlich war. Erst, als die Drähte stramm gezogen wurden, kam es zu mehreren lebensbedrohlichen Rupturen der Organe und wichtiger Blutgefäße.“
Die Stacheldrähte ragten wie gierige Klauen aus dem Fleisch des Opfers. Das Blut, dass an den winzigen Widerhaken klebte, war bereits getrocknet und sah aus wie braunroter Rost. Darryl beugte sich vor und betrachtete die Ein- und Austrittswunden mit größter Aufmerksamkeit.
„Einige der Drähte durchziehen den gesamten Oberleib“, murmelte er.
„Wenn der Doc recht hat und sie den Mann nicht schon beim Eindringen tödlich verletzt haben, muss der Täter sehr viel Geduld und Zeit aufgewandt haben.“
Sein Blick fuhr über die Haut des Toten, hin zu seiner linken Hand, die er fest geschlossen hielt. Darryl umrundete den Tisch.
„Darf ich?“, fragte er höflich und schob eine der Fotografinnen beiseite.
Die Leichenstarre war bereits vorangeschritten. Nur mit Mühe bekam er die Finger des Mannes weit genug auseinander, um den schmalen Gegenstand aus seiner Umklammerung zu ziehen. Für die meisten wäre es nicht mehr gewesen, als ein unscheinbares Plättchen aus Metall. Für Darryl und seine Kollegin jedoch, war es genau das, wonach sie gesucht hatten. Auch wenn sich die Vorgehensweise des Mörders bei jedem seiner Opfer unterschied, hatte er bislang jedes einzelne Mal ein solches Metallstück am Tatort zurückgelassen und obwohl es gänzlich von Blut bedeckt war, konnte Darryl die eingeritzen Buchstaben deutlich erkennen, die nur ein einziges, unmissverständliches Wort bildeten.
„Tod“, las er.
„Eine ziemlich eindeutige Botschaft“, murmelte Danielle, während sie dem Leichnam einen mitfühlenden Blick zuwarf.
„Und eine ebenso überflüssige“, entgegnete Darryl.
„Die Leichen selbst vermitteln uns diese Botschaft doch bereits deutlich genug. Also, will er sich damit über uns lustig machen? Oder über die Opfer?“
Seine Kollegin zuckte ahnungslos mit den Schultern.
„Ich denke genauso darüber nach wie du. Eric hatte die Vermutung, dass dieses Schwein die Toten damit markieren will. Aber für wen? Und warum?“
Noch bevor Darryl darauf antworten konnte, erblickte er plötzlich den Mann, der die Treppe hinunter kam und zu ihnen stieß.
„Hatte eigentlich gehofft, dich heute nicht mehr zu sehen“, scherzte er, als er Darryl sah.
„Geht mir auch so.“
Eric Blake, Darryls langjähriger Partner seit fast 12 Jahren und darüber hinaus sein bester Freund.
„Irgendwas erfahren?“
„Ich habe gerade die Nachbarn befragt“, sagte Eric und schaute beiläufig in sein Notizbuch.
„Carson Reynolds lebte über 20 Jahren hier im Haus, allein in einem Drei-Zimmer-Apartment im dritten Stock. Außer ein paar gelegentlichen Verzögerungen bei der Mietzahlung gab es allerdings nie Beschwerden oder irgendetwas anderes, das erwähnenswert wäre. Reynolds war Mitarbeiter des städtischen Wasserwerks. Der Nachbar, der ihn gefunden hat, hat ihn heute morgen getroffen, als er zur üblichen Zeit das Haus verließ, um zur Arbeit zu gehen. Wir versuchen, seinen Chef oder seine Kollegen zu erreichen, um herauszufinden, ob er dort jemals angekommen ist.“
Im nächsten Moment unterbrach ihn das Klingeln seines Handys. Mit einem knappen Nicken entschuldigte er sich und zog sich zurück, bevor er den Anruf entgegennahm.
„War niemand von den Nachbarn zu Hause, als es passiert ist?“, fragte Darryl ungläubig.
„Die Wohnungen im Erdgeschoss sind seit ein paar Monaten unbewohnt. Und draußen auf der Straße hätte niemand die Schreie gehört. Erst recht nicht bei diesem Wetter.“
„Also hat er sich genau den richtigen Ort hierfür ausgesucht. Ob er wohl damit gerechnet hat, dass man den Toten so schnell finden würde?“
Danielle antwortete nicht. Stattdessen blickte sie hinüber zu Eric, der noch immer telefonierte und sichtlich aufgeregt war.
„Hört sich nicht gut an“, murmelte sie beunruhigt.
Im nächsten Moment ließ er das Handy zurück in seine Tasche sinken und bedeutete seinen beiden Kollegen unauffällig, ihm in den hinteren Teil des Kellers zu folgen.
„Das war der Lieutenant“, sagte er und beobachtete angespannt die Kollegen der Spurensicherung, so als wollte er unbedingt sicher gehen, dass niemand etwas von ihrem Gespräch mitbekam.
„Du erinnerst dich doch an Donnie Mitchell, oder?“, fragte er und wandte sich Darryl zu.
Er musste gar nicht lange überlegen.
„Der Officer von der Verkehrskontrolle im Frühjahr.“
„Ganz genau.“
„Was ist denn mit ihm?“
„Das wüsste der Lieutenant auch gerne“, antwortete Eric.
„Seine Schwester wollte ihn diese Woche hier in der Stadt besuchen. Allerdings ist er weder zu Hause, noch reagiert er auf irgendwelche Anrufe. Und Donnies Partnerin, Officer Thorne, hat gemeldet, dass er heute früh nicht zum Dienst erschienen ist.“
„Glaubt der Lieutenant denn, dass irgendwas passiert ist?“, wollte Danielle wissen.
Eric seufzte.
„Er ist sich nicht sicher, was er glauben soll. Die Sache ist nur, dass Donnies Schwester weiß, was in den letzten paar Monaten hier in Coldsight County passiert ist. Dementsprechend ist sie natürlich ziemlich in Sorge um ihn. Der Lieutenant möchte, dass wir beide uns umgehend bei ihm melden. Auch wenn er nicht den Teufel an die Wand malen will, möchte er die Sache mit uns bereden.“
„Dann fahrt los“, sagte Danielle.
„Ich bleibe hier und sehe zu, dass wir die Leiche hier wegbringen, bevor die ersten Pressegeier hier auftauchen. Wenn die mitkriegen, was hier passiert ist, werden die sich kaum durch den Sturm draußen aufhalten lassen.“
Darryl nickte.
„Tu das. Und sag dem Doc, dass er die Untersuchung des Toten so schnell wie möglich durchführen soll.“
Und so verließen er und Eric den Keller und hasteten hinaus ins Freie.
„Wir nehmen meinen Wagen“, beschloss Darryl.
Nur Augenblicke später, saßen sie im Auto und ließen die Crimson Alley hinter sich zurück. Eilig manövrierte Darryl den Wagen zurück auf die Hauptstraße. Sie wollten das Revier so schnell wie möglich erreichen. Auch wenn es keiner von ihnen offen zugeben wollte, ließ der Anruf ihres Chefs bei ihnen sämtliche Alarmglocken schrillen. Zwar konnte niemand wissen, ob tatsächlich etwas Schlimmes passiert war, aber die Nachricht vom Verschwinden Donnie Mitchells machte die beiden nervös. Darryl erinnerte sich gut an ihn. Anfang des Jahres hatten er und Eric im Rahmen einer Ermittlung einen Verdächtigen in seinem Auto beschattet. Alles lief hervorragend, bis ein übereifriger, junger Officer namens Donald Mitchell sie im Rahmen einer allgemeinen Fahrzeugkontrolle aus dem Verkehr gezogen hatte. Während der Verdächtige unbehelligt in weiter Ferne verschwand, hatte Donnie tatsächlich die Echtheit ihrer Dienstausweise angezweifelt und sie gebeten, ihren Wagen zu verlassen. Spätestens, als er ihre Waffen sah, war die Situation endgültig außer Kontrolle geraten. Darryl wusste noch genau, wie sehr Eric an diesem Tag getobt und gebrüllt hatte. Nur noch ein paar Minuten länger und er hätte Donnie den Kopf von den Schultern gerissen, hätten sie nicht in diesem Moment den Funkspruch erhalten, dass der Verdächtige auf frischer Tat geschnappt und festgenommen worden war. Inzwischen konnten sie über diesen Vorfall nur lachen, aber damals hatte Eric tatsächlich das brennende Verlangen gespürt, den jungen Officer an Ort und Stelle zu erwürgen. Je länger er darüber nachdachte, desto wahrscheinlicher erschien Darryl die Möglichkeit, dass Donnie tatsächlich etwas zugestoßen war. Er war völlig unauffällig. Ein wenig übereifrig vielleicht, aber mehr auch nicht. Er wusste nicht, ob es nur die Paranoia war, die diese Stadt im Griff hielt und die allmählich auch auf ihn überging, doch in diesem Moment hatte selbst die Stille im Auto, die nur vom gleichmäßigen Geräusch des Motors gestört wurde, hatte etwas Beklemmendes. Seine Finger klammerten sich fest um das Lenkrad. Sie fuhren immer weiter. Erst nach einigen Minuten brach Eric endlich das Schweigen.
„Ist alles okay?“, fragte er zögerlich.
Darryl sah ihn überrascht an.
„Ja, wieso?“
„Du zitterst.“
„Schon gut, alles in Ordnung“, entgegnete er, obwohl er selbst wusste, wie wenig überzeugend er wirkte.
„Du machst dir Sorgen, oder?“
Er seufzte.
„Natürlich mache ich mir Sorgen. Du etwa nicht?“
Sie hielten an der nächsten roten Ampel.
„Was glaubst du denn?“, antwortete Eric.
„Aber das ist nicht alles, oder?“
„Was meinst du?“, erwiderte Darryl, dem die Frage offenbar unangenehm war.
„Wann hast du zum letzten Mal geschlafen?“
„Wir kriegen alle nicht viel Schlaf. Das gehört zum Job.“
„Das war keine Antwort, Darryl.“
„Und was willst du hören?“
Auch wenn er am liebsten das Thema gewechselt hätte, wusste er, dass Eric es nur gut mit ihm meinte.
„Du siehst nicht gut aus“, sagte sein Freund.
„Schon seit einer ganzen Weile nicht mehr.“
„Es geht mir gut“, beteuerte Darryl und versuchte tatsächlich, sich selbst von seinen Worten zu überzeugen.
„Wirklich. Natürlich ist es anstrengend, mit den ganzen Überstunden und all dem, was in der letzten Zeit passiert ist. Aber sobald wir die Sache aufgeklärt haben, wird es auch wieder ruhiger werden. So ist es doch immer.“
„Na gut.“
Eric lächelte.
„Ich sehe schon, du möchtest nicht drüber reden. Aber versprich mir wenigstens, dass du gleich nach Hause fährst, wenn wir mit dem Lieutenant gesprochen haben, okay?“
„Ist gut, ich versprech’s.“
„Und ’nach Hause fahren’ heißt, nach Hause fahren und schlafen. Alles klar?“
„Zu Befehl“, raunte Darryl.
Irgendwie war er ja dankbar dafür, dass sein Freund sich solche Sorgen um ihn machte, auch wenn er sich nicht gerne sagen ließ, wie wichtig es für ihn sei, auch mal an sich selbst zu denken. Und so setzen sie ihren Weg fort und erreichten nach wenigen Minuten endlich das Polizeirevier von Coldsight County.



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Nils Oelfke
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BeitragVerfasst am: 02.07.2018 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielen Dank für das Reinstellen dieses Textes. Ich habe sowohl allgemeine Kritik, welche ich hier äußere, als auch spezifische Kritik, die ich in Form von Kommentaren in der beigelegten PDF-Datei geschrieben habe.
Im Folgenden nummeriere ich die einzelnen Kritikpunkte für eine bessere Orientierung:

1. Ich bin kein Thrillerleser, aber dennoch habe ich mir die Frage gestellt, ob dieser Prolog nicht sehr klischeehaft für einen Thriller ist: Eine durch Morde in Angst und Schrecken gesetzte Stadt und ein 0815- Detektiv (gewissenhaft, immer auf der Arbeit, zu wenig Schlaf) deuten mir darauf hin. Aber da ich mich in dem Genre nicht auskenne, ist dies mehr eine Vermutung meinerseits.
Aber selbst wenn das Buch Klischees bedient, muss das nicht zwangsläufig schlecht sein. Viele Leser haben gewisse Erwartungen an einen Thriller und wenn sie wissen, dass sie ungefähr das erwartet, was sie bereits kennen, kann sie das von einem Kauf überzeugen.

2. Absätze.
Absätze sind ein weiteres Instrument, um Spannung aufzubauen, das Lesetempo zu verlangsam oder das Gegenteil zu erzeugen. Meistens werden Absätze gesetzt, um einzelne Handlungen voneinander zu trennen, um Sinnabschnitte zu setzen.
In deinem Text hast du wenig bis gar keine Absätze gesetzt, was für den Leser dann so wirkt, als würde er einen Marathon laufen. Keine weiße Fläche auf der Buchseite bedeutet im Gegenzug keine Atempausen für den Leser. Dies ist abschreckend. Deshalb habe ich in der beigefügten PDF-Datei Absätze gesetzt, damit du siehst, wo ich Absätze setzen würde.

3. Logik. Ich habe den Text nicht darauf analysiert, ob er logisch erscheint und werde deshalb kein Feedback dazu geben.

4. Gerade am Anfang hast du viel erzählt, anstatt zu zeigen. Anfangs will ich keine Erzählungen, was in der Stadt abgeht, Todesanzeigen usw., sondern Handlung.
Mein Tipp: Lass ihn schnell beim Tatort ankommen bzw. starte dort die Szene.

5. Deine Metaphern haben mir gut gefallen, weil sie originell sind. So fand ich es beispielweise einfallsreich, das Prasseln des Regens auf der Windschutzscheibe mit Käfern zu vergleichen, welche auf dieser im Gleichtakt marschieren.

6. Vom Aufbau des Prologs dürfte der Thrillerleser (auch wenn ich seine Vorlieben nicht kenne) befriedigt worden sein. Nachdem ich diesen Text gelesen habe, erwarte ich, dass Darryl im Buch das Rätsel lösen will/wird, wer der Serienmörder wird. Darum wird sich das Buch drehen.
Wenn ich mit der Vermutung richtig liege, ist dieser Text (meiner Meinung nach) spannend. Ich bin schon ab jetzt als Leser selbst im Detektivmodus, sammele Hinweise, speichere die Informationen des Tatorts ab und versuche ich Laufe des Buches vor dem Protagonisten den Täter zu erkennen.
Dieses Buch scheint einen Rätselplot zu haben und dies wird mit diesem Text gezeigt.

7. Finde immer das besondere Detail, das den Ort, die Person oder die Handlung ausmacht. Teilweise ist dir dies gut gelungen, aber gerade bei den Persönlichkeiten weniger gut.
Die Persönlichkeiten haben für mich keine großen Charakterzüge oder Besonderheiten im Aussehen. Einzig Darryl hat für mich (klischeehafte) Wesenszüge: Er scheint ein unermüdlicher Detektiv zu sein, der den Bosheiten in seiner Stadt ein Ende setzen will und dafür sogar seinen Schlaf opfert. Aber was ist mit den anderen Charakteren?
Bei dem Tatort (die Glühbirne, welche den Raum erleuchtet) und dem ermordeten Mann (das Metallstück) gibt es das besondere Detail.


Dies waren meine Kritikpunkte. Ich hoffe, ich kann dir mit meinem Feedback weiterhelfen.

Liebe Grüße
Nils
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Clearlight Angel
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 21
Beiträge: 5
Wohnort: Düsseldorf


BeitragVerfasst am: 03.07.2018 00:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, Nils.

Erstmal vielen Dank für deine Rückmeldung, deine Kritik und vor allem auch für deine Mühe mit der PDF. Die werde ich bei der Überarbeitung des Textes definitiv mit berücksichtigen. Jetzt widme ich mich aber erstmal deinen hier aufgeführten Kritikpunkten.


Nils Oelfke hat Folgendes geschrieben:

1. Ich bin kein Thrillerleser, aber dennoch habe ich mir die Frage gestellt, ob dieser Prolog nicht sehr klischeehaft für einen Thriller ist: Eine durch Morde in Angst und Schrecken gesetzte Stadt und ein 0815- Detektiv (gewissenhaft, immer auf der Arbeit, zu wenig Schlaf) deuten mir darauf hin. Aber da ich mich in dem Genre nicht auskenne, ist dies mehr eine Vermutung meinerseits.


Diese Klischees sind mir selbst auch aufgefallen. In Bezug auf das Setting (abgelegene Kleinstadt) habe ich das Klischeehafte bewusst in Kauf genommen, da ich meine "literarischen Welten" ganz gerne als eigenen Kosmos ausarbeite. Sprich, sie sind eindeutig in der heutigen, realen Welt angesiedelt, sind aber ansonsten unabhängig vom sonstigen Weltgeschehen.

Bei den Charakteren ist das Problem schon etwas größer. Da habe ich mich tatsächlich selbst öfter gefragt, ob meine Figuren, zumindest vom Grundkonzept her, womöglich zu klischeebehaftet sind. Vor allem die Hauptpersonen. Das ist auch einer der Hauptgründe, weshalb ich mich hier im Forum angemeldet habe. Diese Klischees versuche ich, im Verlauf der Handlung möglichst früh abzubauen und hoffe, dass mir dies auch gut gelingt. Daher würde ich gerne später weitere Szenen präsentieren und würde mich freuen, wenn dieser Kritikpunkt später von dir und anderen Lesern noch einmal aufgegriffen werden würde.

Nils Oelfke hat Folgendes geschrieben:

2. Absätze.
Absätze sind ein weiteres Instrument, um Spannung aufzubauen, das Lesetempo zu verlangsam oder das Gegenteil zu erzeugen. Meistens werden Absätze gesetzt, um einzelne Handlungen voneinander zu trennen, um Sinnabschnitte zu setzen.


In meiner Geschichte setze ich die Abschnitte tatsächlich immer nur zur Trennung einzelner Handlungen und beim Wechsel des Handlungsortes. Eine der Passagen, wo ich über eine solche Trennung nachgedacht habe, war bei Erics und Darryls Aufbruch. Allerdings habe ich erstmal auf die Trennung verzichtet, um zu sehen, wie der Text in der aktuellen Fassung hier im Forum ankommt. Hier haben wir ja einen mehr oder weniger fließenden Wechsel zwischen der Tatortszene und der Autofahrt. Im Fall einer Trennung hätte ich das ganze dann eher etwas "abrupt" gestaltet. Soll heißen: Szene 1 endet, als die beiden den Tatort verlassen und Szene 2 beginnt dann einige Minuten später, wenn die beiden schon eine Weile im Auto unterwegs sind. Das wäre etwas, dass ich dann später gerne bei einer zweiten Version des Prologs machen würde, um euch hier einen Vergleich zu präsentieren. Die Anregung, Absätze aber nicht nur zur Trennung von Handlungen, sondern auch als stilistisches Mittel zum Spannungsaufbau zu nutzen, gefällt mir auf jeden Fall sehr gut und ich werde mich bei der Überarbeitung mal darin versuchen.

Nils Oelfke hat Folgendes geschrieben:

4. Gerade am Anfang hast du viel erzählt, anstatt zu zeigen. Anfangs will ich keine Erzählungen, was in der Stadt abgeht, Todesanzeigen usw., sondern Handlung.
Mein Tipp: Lass ihn schnell beim Tatort ankommen bzw. starte dort die Szene.


Tatsächlich ist das hier schon eine stark überarbeitete Version der ersten Szene. Im ursprünglichen Text kam Darryl nämlich tatsächlich direkt am Tatort an und stieg dort schon im ersten Satz aus seinem Wagen Das lag allerdings daran, dass ich mit dem Buch irgendwann im Alter von ca. 14 Jahren begonnen habe und ich da längst noch nicht so detailliert geschrieben habe, wie ich es heute versuche. Deswegen kam mir beim erneuten Durchlesen auch der Gedanke, dass ich hier eigentlich zu wenig geschrieben hätte.

Vom Prinzip her würde ich die Erläuterungen, was momentan in der Kleinstadt passiert, gerne drin lassen. Der Leser soll hier direkt erfahren, in welcher Situation wir hier sind. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich das Buch an einem der späteren Tatorte beginnen lasse. Der Leser erhält eine kurze Einführung darüber, was in den letzten Monaten in der Stadt geschehen ist, bekommt aber, sozusagen als Kompromiss, direkt danach die Tatortszene vorgesetzt, die ihn direkt ins Geschehen wirft. Das Vorwissen soll hier einfach beim Einstieg in die Szene helfen. Aus diesem Grund habe ich bei der Überarbeitung auch die Hinfahrt zum Tatort eingefügt, da ich das aus erzählerischer Sicht als gute Gelegenheit für diese Erklärung der vergangenen Ereignisse gesehen habe. Worüber ich allerdings nachdenke, wäre, diese Erklärung hier und da ein wenig zu kürzen bzw. zu straffen.


Nils Oelfke hat Folgendes geschrieben:

5. Deine Metaphern haben mir gut gefallen, weil sie originell sind. So fand ich es beispielweise einfallsreich, das Prasseln des Regens auf der Windschutzscheibe mit Käfern zu vergleichen, welche auf dieser im Gleichtakt marschieren.


Danke. Smile Da ich persönlich gerne mit Metaphern arbeite, freut es mich sehr, wenn die Metaphern selbst sowie deren Einbindung in den Text gut bei den Lesern ankommen.

Nils Oelfke hat Folgendes geschrieben:

6. Wenn ich mit der Vermutung richtig liege, ist dieser Text (meiner Meinung nach) spannend. Ich bin schon ab jetzt als Leser selbst im Detektivmodus, sammele Hinweise, speichere die Informationen des Tatorts ab und versuche ich Laufe des Buches vor dem Protagonisten den Täter zu erkennen.


Dann habe ich hier sozusagen schon mal "die halbe Miete." Vor allen Dingen möchte ich eine spannende Geschichte erzählen, der die Leser gerne folgen. Wenn es mir dann noch gelingt, sie dazu zu animieren, sich selbst in das Rätselraten einzubringen, freut mich das umso mehr. Von daher hoffe ich, dass es mir auch in späteren Teilen der Geschichte gelingt, diese Spannung aufrecht zu erhalten und würde mich freuen, wenn auch auf diesen Punkt später von euch nochmal eingegangen wird.
 
Nils Oelfke hat Folgendes geschrieben:

7. Finde immer das besondere Detail, das den Ort, die Person oder die Handlung ausmacht. Teilweise ist dir dies gut gelungen, aber gerade bei den Persönlichkeiten weniger gut.
Die Persönlichkeiten haben für mich keine großen Charakterzüge oder Besonderheiten im Aussehen. Einzig Darryl hat für mich (klischeehafte) Wesenszüge.


Wie gesagt, da sind wir wieder bei meinem größten Problem. Viele der Klischees bei meinen Figuren bemerkte ich selbst und versuche daher, sie nach und nach abzubauen, sowohl durch die Charakterentwicklungen als auch durch Wendungen innerhalb der Handlung. Wie sehr mir das gelingt, kann ich selbst allerdings nicht allzu gut beurteilen, weshalb ich mir auch hier später ein paar Rückmeldungen erhoffe, ob und wie gut es mir gelingt, die Figuren in den folgenden Szenen natürlicher und menschlicher wirken zu lassen.

Einige Klischees werden beim Grundkonzept der Charaktere wohl oder übel erhalten bleiben, z.B. der hart arbeitende Polizist. Gerade, um diesen Grundklischees entgegen zu wirken, möchte ich später aber umso Wert auf die Ausarbeitung der individuellen Persönlichkeiten legen. Auch hier geht es mir also wieder darum, die Charaktere, trotz dieser Klischees, menschlich und real wirken zu lassen, was ich hoffentlich noch hinbekommen werde. Am besten wäre es allerdings, wenn es mir, mit Hilfe weiterer Kritik aus dem Forum, gelingen würde, diese Klischees gar nicht erst so stark zur Geltung kommen zu lassen. Mal sehen, wie ich mich in Zukunft so mache, was das angeht.

Alles in allem sind da schon einige sehr gute Anregungen bei und ich möchte mich nochmal besonders für den hilfreichen PDF-Anhang bedanken. Wenn es gut läuft, kann ich hier in den nächsten Tagen schon mal eine optimierte Version präsentieren, um sie mit der jetzigen vergleichen zu können.


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Rainer Prem
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 62
Beiträge: 1080
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 03.07.2018 05:57    Titel: Antworten mit Zitat

Clearlight Angel hat Folgendes geschrieben:
...

Tatsächlich ist das hier schon eine stark überarbeitete Version der ersten Szene. Im ursprünglichen Text kam Darryl nämlich tatsächlich direkt am Tatort an und stieg dort schon im ersten Satz aus seinem Wagen Das lag allerdings daran, dass ich mit dem Buch irgendwann im Alter von ca. 14 Jahren begonnen habe und ich da längst noch nicht so detailliert geschrieben habe, wie ich es heute versuche. Deswegen kam mir beim erneuten Durchlesen auch der Gedanke, dass ich hier eigentlich zu wenig geschrieben hätte.

Vom Prinzip her würde ich die Erläuterungen, was momentan in der Kleinstadt passiert, gerne drin lassen. Der Leser soll hier direkt erfahren, in welcher Situation wir hier sind. ...


Ehrlich gesagt hättest du deinem jüngeren Ich in der Beziehung vertrauen sollen. Ich habe mal deinen wichtigsten Anfängerfehler fett hervorgehoben.

Der Leser will nicht erfahren, wie es in der Welt zugeht. Er will nicht hören wie der langweilige Regen auf eine noch langweiligere Windschutzscheibe trommelt. Er will mit deiner Hauptfigur zusammen eine interessante Geschichte erleben.

Und diese Geschichte beginnt erst in dem Moment, wo der Detektiv fragt "Was ist passiert?" Alles davor ist uninteressant. Alles davor wird dein Leser erst einmal vergessen und dann musst du es ihm an der Stelle noch einmal erzählen, wo er die Informationsflut in einen Zusammenhang stellen kann. Also kannst du es hier auch gleich weglassen.

Grüße
Rainer
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BaronHarkonnen
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 127
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 03.07.2018 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Clearlight Angel,

ich muß Rainer zustimmen (auch da ich denselben Fehler in meiner Geschichte gemacht habe  Wink ): Es ist zwar gut gemeint, erstmal das Setting anzureißen und den Hintergrund zu beschrieben, aber es langweilt den Leser. Du hast ihn ja noch nicht am Haken und musst erstmal versuchen, ihn zu fesseln. Später, wenn Du seine Aufmerksamkeit hast, kannst Du die Hintergründe (Mordserie in der Stadt) nachholen, am Besten nicht alles auf einmal.

Vom Stil her ist das ja ziemlich hard boiled, also könntest Du ruhig auch mit einem Cold Open einsteigen, z.B. mit dem Detail:

Zitat:
Was ihn jedoch am meisten beunruhigte, waren die langen, spitzen Drähte, die an mehreren Stellen aus dem Körper hervortraten.


Alles, was davor kommt, kannst Du danach einflechten und kürzen.

Aber um noch was Positives zu sagen: DEine Dialoge klingen gut und natürlich - das gelingt nicht jedem Smile

Viel Erfolg & viele Grüße!


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Poe
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