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Wer hat Erfahrungen mit Buch bei einem Dienstleistungsverlag veröffentlichen lassen?

 
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sonnenblümchen
Sonntagsschreiber

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Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 23.06.2018 18:57    Titel: Wer hat Erfahrungen mit Buch bei einem Dienstleistungsverlag veröffentlichen lassen? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo an alle.

Kennt jemand von euch Dienstleistungsverlage und hat Erfahrungen mit dem Buch veröffentlichen dort? Wir möchten mit meiner Abiturklasse ein eigenes Buch rausbringen, das unsere lustigsten, schönsten, traurigsten,… Geschichten und Erfahrungen der letzten Jahre beinhaltet. Jeder Schüler schreibt dazu eine Kurzgeschichte, die wir dann zu einem Buch zusammenbringen möchten.

Unser Lehrer meinte, wir könnten mal bei verschiedenen Verlagen nachfragen, ob diese Interesse hätten, das Buch verlegen zu lassen. Zudem sollen wir schon ein paar Kurzgeschichten mitsenden, damit sie sich ein Bild von uns machen können. Nach ein wenig Recherche habe ich mir ein paar ein Verlage zusammengesucht und rausgeschrieben. Ich bin dabei auch auf Dienstleistungsverlage gestoßen und wollte fragen, welche Art von Verlagen das ist. Wie läuft die Veröffentlichung dort ab?

Danke schon mal im Voraus.
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Merlinor
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BeitragVerfasst am: 23.06.2018 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sonnenblümchen

Bei regulären Verlagen wirst Du vermutlich auf wenig Interesse stoßen. Die wollen mit dem Verkauf der Bücher über den Buchhandel Geld verdienen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich von einem Schulprojekt (und darum handelt es sich hier letzten Endes ja) ausreichend viele Bücher verkaufen lassen.
Für Verlage, die ein herkömmliches verlegerisches Geschäftsmodell vertreten, wird sich das also eher nicht rechnen.

Also seid ihr ohnehin auf Dienstleistungsverlage angewiesen, sprich, Ihr müsst für die verlegerische Dienstleistung bezahlen, es sei denn, Ihr entscheidet Euch ganz grundsätzlich für eine Lösung im Selbstverlag.

Bei den Verlagsdienstleitern gibt es unterschiedliche Angebote in unterschiedlichen Preisklassen.
Sie bieten unterschiedliche Leistungen, angefangen beim Lektorat, über die Gestaltung des Titelbildes und Layout, natürlich den Druck und gegebenenfalls auch Hilfestellungen bei der Vermarktung.

Bei den hochpreisigen Angeboten müsst ihr aufpassen, weil sich in dem Feld leider auch einige Anbieter tummeln, deren Leistungsspektrum zwar nominell sehr breit ist, aber qualitativ nicht dem Bild aus ihrer Eigenwerbung entspricht. Kurz: Da gibt es Anbieter, die für teures Geld auch eine Buchstabensuppe lektorieren, mit einem Titelbild versehen und drucken würden.

Aber da gibt es natürlich auch seriöse Anbieter, oft im wissenschaftlichen Bereich, die gutes Lektorat und eine saubere Durchführung der Druckvorbereitungen leisten. Aber die sind auch entsprechend teuer.

Bei den günstigen Angeboten fehlt oft das Lektorat und die grafische Gestaltung, oder das alles wird nur sehr rudimentär durchgeführt. Oder diese Dinge werden separat zwar ordentlich durchgeführt, aber auch leistungsgerecht entsprechend teuer abgerechnet.

An Eurer Stelle würde ich alle wesentlichen Arbeiten selbst leisten. Die Artikel und Geschichten schreibt Ihr ja selbst und für das Lektorat könnt Ihr Arbeitsgruppen einrichten. Das Layout und das Cover gestalten die Mitglieder aus Eurer Klasse, die sich mit Kunst und Grafik interessieren und gut ist.

Warum? Weil zum Beispiel ein ordentlich gemachtes professionelles Lektorat schnell einige hundert, wenn nicht sogar einige tausende Euros kosten kann. Professionelle Grafiker arbeiten in der Regel ebenfalls nicht für ein Trinkgeld. Diese und andere Kosten müsstet Ihr dann über den Verkauf eures Gemeinschaftswerkes wieder einspielen, wenn Ihr nicht selbst auf ihnen sitzen bleiben wollt.
Ich bezweifle, dass Ihr ausreichend hohe Umsätze erwirtschaften werdet. Deshalb rate ich Euch hier zum Selbermachen.

Langer Rede kurzer Sinn: Schreibt, lektoriert und gestaltet das Buch in Eigenregie und druckt es dann bei einem Print on Demand Anbieter im Netz, oder einer Druckerei bei Euch am Ort, falls die einen interessanten Preis bietet.
Auch in Frage käme eine Self-Publishing-Plattform wie zum Beispiel Books on Demand.
Schau Dir auf deren Webseite einfach an, was die zu welchen Preisen machen und durchforste dann das Netz nach anderen Angeboten, um einen Vergleich zu haben. Es gibt viele kleine Verlagsdienstleister, die Verlagsarbeiten für Selbstverleger zu manchmal tatsächlich sehr günstigen Preisen anbieten.

Aber letztlich würde ich Euch empfehlen, das ganze Projekt in Eigenregie durchzuziehen und am Ende lediglich eine Druckerei für die Herstellung zu bemühen – entweder eine aus dem Netz, oder eine vor Ort.

LG Merlinor


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„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
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MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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Eliane
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Beiträge: 508



BeitragVerfasst am: 24.06.2018 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schließe mich Merlinor an. Bestimmt gibt es genug fitte Leute in Eurer Klasse, die Lektorat, Grafik und Layout selber übernehmen können. Zumal es auf diese Weise sehr viel persönlicher wird. Für den Druck würde ich Euch auch zu einem Print on Demand-Anbieter raten, wahlweise einfach mal in Druckereien bei Euch in der Gegend nachfragen (möglicherweise wären die sogar interessiert, als Sponsor für Euch aufzutreten, so dass es billiger würde?). Ansonsten, gerade wenn Ihr daran denkt, auch Fotos oder farbige Illustrationen ins Buch hineinzunehmen, gäbe es noch die Möglichkeit, das Ganze als Fotobuch drucken zu lassen. Das macht ja inzwischen nahezu jeder Discounter, Drogeriemarkt etc. sowie die klassischen Anbieter übers Internet. Am besten, Ihr holt Euch unterschiedliche Angebote ein und vergleicht diese.

Viel Erfolg! smile

edit: oh, und denkt daran, bevor Ihr eine größere Anzahl Bücher bestellt, erst mal einen Probedruck machen zu lassen, um zu sehen, ob alles funktioniert (z.B. Auflösung) und gut aussieht!
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V.K.B.
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Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
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BeitragVerfasst am: 24.06.2018 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ihr keine ISBN-Nummer braucht, sondern die Bücher selbst vertreiben möchtet, kann ich zu folgender Druckerei raten:

https://www.online-druck.biz

Da habe ich von der Urversion meines Romans ein paar Exemplare für Freunde zum Lesen drucken lassen, und die sind echt klasse geworden. Richtig gebundene Bücher mit Hardcover und schönen Papier, die so manche Verlagsveröffentlichung in den Schatten stellen. Keinen Schreck kriegen bei den hohen Einzelpreisen, das relativiert sich, wenn man ein paar Exemplare mehr bestellt, schon bei einer Anzahl von unter 10 sehr stark. Also nicht den Preis für ein Buch hochrechnen, sondern gleich anfragen, was die angepeilte Auflage kosten würde. Der Fixkostenanteil für einen Auftrag ist eben recht hoch, so circa 25 Euro, was dann bei einem einzigen Buch schnell zu einem angezeigten Preis von über 30 Euro führt, aber das wird eben günstiger pro Buch, je mehr man nimmt.


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(Phil Orani)
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Unstern
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BeitragVerfasst am: 24.06.2018 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ein normaler Verlag wird da nicht in Frage kommen - denn der macht ja Bücher für normale Leser. Und überleg mal, vielleicht bist Du mal zufällig neben zweien gesessen, die miteinander in dieselbe Klasse gehen/gegangen sind, aber nicht mit Dir - im Normalfall sind die Geschichten nicht so wahnsinnig prickelnd, wenn man nicht selbst dabei gewesen. Also ich habe das öfter erlebt, z.B. bin ich mal zwischen zwei Mädels bei einem Star Trek-Fantreffen gesessen, die dauernd nur über ihre Schule geredet haben - das war ein ganz schrecklicher Abend! - Umgekehrt war meine Mutter gerade bei einem Klassentreffen und die alten Geschichten haben ihr sehr viel Spaß gemacht. Sicherlich hätte sie auch jetzt noch Freude an so einem Buch gehabt. Das wird bestimmt eine schöne Erinnerung und ihr solltet das wirklich machen. Aber eben nicht mit einem Verlag.


Aber nehmen wir mal an, ein Verlag würde das tatsächlich machen. Es zählt ja für Euch vor allem der Gemeinschaftsgedanke. Ich war schon mit anderen Autoren in Projekten, wo wir unter anderem eine inhaltlich verknüpfte Handlung ausgemacht haben (z.B. durch die Weitergaben von magischen Gegenständen an die Helden der nächsten Geschichte) und da war es schon ein paar Mal so, dass der Verleger beinhart wen rauswirft, der nicht gut genug schreibt oder ein unausgegorenes Konzept einreicht. Und da nützt es nichts, wenn alle in der Gruppe den voll mögen. Das Ganze sollte ja die Klassengemeinschaft stärken und es wäre sicher nicht gut, wenn da wer auf diese Weise ausgeschlossen würde.


Von "Bezahlverlagen" würde ich abraten, da sie sich zu sehr auf die Hoffnungen von Autoren stützen, daher zu teuer sind und zu hohe Auflagen machen. Lieber direkt eine Druckerei beauftragen. Und auch mal im Copyshop fragen. Es gibt da oft auch günstige Bindearten und für ein Schulprojekt tut es vielleicht auch was ganz Einfaches.

Und ansonsten bin ich auch der Meinung, dass man möglichst viel selbst machen sollte. Vielleicht lassen sich noch mehr Lehrer mit ins Boot holen, gerade bei Wahlfächern kann ich mir durchaus vorstellen, dass auch Unterrichtszeit dafür genutzt werden kann. Schüler beispielsweise im Computerunterricht mit einem Graphikprogramm arbeiten zu lassen, dürften ein Lehrer leicht rechtfertigen können - falls es nicht ohnehin vorgesehen war und dann macht man es halt gleich damit.
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Wolke0
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BeitragVerfasst am: 26.06.2018 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist aber eine wirklich nette Idee, die ihr da habt. Ich wünschte, meine Abiturklasse hätte sowas damals gemacht.

Wie die anderen, würde ich mit Sicherheit meinen, dass ein klassischer Verlag nicht daran interessiert wäre, euer Buch verlegen zu lassen. Eigenverlag oder Dienstleistungsverlag könnte ich mir hier jedoch sehr gut vorstellen. Ich persönlich habe damals gute Erfahrungen mit dem Novum Verlag sammeln können. Ob dieser aber auch an eurem Abiturbuch interessiert wäre, kann ich leider nicht sagen. Da müsstest du vielleicht mal anrufen und dich genauer erkundigen.

Ansonsten wurden euch ja auch schon genug Eigenverlag Anbieter genannt. Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht eine Homepage oder ein Blog? Den könnte man dann auch immer wieder aktualisieren, falls die Klasse daran Interesse hätte?


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Magpie
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BeitragVerfasst am: 26.06.2018 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wolke0 hat Folgendes geschrieben:

Ich persönlich habe damals gute Erfahrungen mit dem Novum Verlag sammeln können.


 Shocked
Tut mir leid, wenn ich jetzt etwas vom Thema abweiche, verehrter Wolke0, aber hattest du nicht noch letztes Jahr gesagt, du seist ein totales "Küken" und hast dich nur erkundigen wollen über Bezahlverlage wie Novum? Dein "Onkel" hätte von geschwärmt?
Jetzt sprichst du nur wenige Monate später von "damals" ... verzeih meine Irritation, aber das klingt etwas seltsam.
Ein gutes Lektorat kann in der kurzen Zeit kaum geschehen sein ... und warum stellst du dein Werk nicht vor?
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Attingat
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Beiträge: 177



BeitragVerfasst am: 26.06.2018 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wolke0!

Wolke0 hat Folgendes geschrieben:
Ich persönlich habe damals gute Erfahrungen mit dem Novum Verlag sammeln können. Ob dieser aber auch an eurem Abiturbuch interessiert wäre, kann ich leider nicht sagen. Da müsstest du vielleicht mal anrufen und dich genauer erkundigen.


Unter

https://montsegur.de/ipb-forum/index.php/topic/10192-bekannte-zuschussverlage-und-dienstleister/

ist der Novum Verlag als Zuschussverlag geführt.

Gruß

attingat
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Merlinor
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BeitragVerfasst am: 26.06.2018 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonnenblümchen

In *Diesem Thread* hatte Wolke0 am 13/04/2017 den Novum Verlag schon einmal thematisiert.
Dieser Dienstleistungsverlag gehört, soweit mir bekannt ist, zu den Anbietern im eher hochpreisigen Segment.
Er wurde im Forum schon vor Jahren umstritten diskutiert: *klick* & *klick* & *klick* & *klick*

Persönlich bleibe ich bei der Ansicht, dass Ihr mit einem Schulprojekt verlagsmäßig besser in einem preislich weniger fordernden Segment aufgehoben seid und es eigentlich für Euch am sinnvollsten wäre, das Projekt ganz in Eigenregie durchzuführen.
Tausende Euro für Verlagsdienstleistungen solltet ihr meiner Meinung nach nicht in ein solches Projekt stecken.

LG Merlinor


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Bücherfüxin
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BeitragVerfasst am: 28.06.2018 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

An der Schule meiner Kinder war es üblich, dass jeder Abi-Jahrgang sein eigenes Abi-Buch machte. Jede/r Schüler/in bekam zwei Seiten (A 4), die er/sei selber gestaltete und dann als pdf ablieferte. Die Abibuch-Arbeitsgruppe sammelte alles, sortierte und fügte noch die "Garnitur" in Form von Lehrersprüchen, witzigen Ereignissen etc. dazu.
Es gibt inzwischen Online-Druckereien, die auf Abibücher, Hochzeitszeitungen etc. geradezu spezialisiert sind und günstige Angebote machen. Such einfach mal nach "Abibuch", Abizeitung o.ä. Einen Verlag braucht es dafür nicht, wie schon gesagt wurde, interessieren solche Sammlungen vor allem diejenigen, die dabei waren.

Da die Arbeit ehrenamtlich gemacht wird, wenn ihr alles in Eigenregie macht, braucht ihr nur den Druckpreis in die Kalkulation einzubringen. Je höher die Auflage, desto günstiger das einzelne Buch. Überschlagt, wieviele Exemplare ihr wohl braucht (jeder im Jahrgang eines und dann noch ein paar für "Sammler") und fragt bei verschiedenen Druckereien die Preise an. (Achtung, gern gemachter Fehler: In Druckereien wird nach Seiten gerechnet, nicht nach der Anzahl der Papierblätter. Da gab es schon böse Misskalkulationen! Surprised). Lasst euch alles in schwarzweiß und alternativ in Farbe anbieten. Farbe ist natürlich (viel) teurer, aber so eine besondere Sache ist das ja auch wert. Aus dem Druckpreis könnt ihr dann leicht den Preis errechnen, den das einzelne ich kosten sollte. (Noch ein bisschen draufschlagen, falls nicht alle Bücher verkauft werden, damit ihr trotzdem keinen Verlust macht.)
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 29.06.2018 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

So wie ich das verstehe, soll es sich bei eurem Projekt um etwas anderes als eine Abi-Zeitung handeln. Unsere Abi-Zeitung haben wir damals bei einem regionalen Druckdienstleister drucken lassen, weil das am günstigsten und zuverlässigsten war.

Für euer Projekt würde ich von Dienstleistungsverlagen abraten, wenn du damit so etwas wie den Novum Verlag meinst. Es gibt viel günstigere Dienstleister wie beispielsweise epubli. Da müsst ihr euch natürlich selbst um das Setzen und Darstellen eures Buchs kümmern, aber ihr seid ja eine komplette Stufe und werdet da sicherlich ein paar finden, die sich für dieses Thema interessieren.

Was 'richtige' Verlage angeht, möchte ich dir nicht die Hoffnung nehmen - aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein solches Projekt verlegt wird, da es nur schwer vermarktbar ist. Es ist überhaupt sehr unwahrscheinlich, dass ein solches Projekt von Lektoren gelesen wird. Einen Versuch ist es natürlich immer wert!

LG Dennis


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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 29.06.2018 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde die Hoffnung nicht ganz aufgeben.

Eine Klasse mit 30 Schülern hat mindesten zehnmal so viele Freunde und Verwandte, potenzielle Käufer. Dazu die übrigen Schüler/Freunde/Verwandten

Wenn es eine gewisse Qualität gibt, dann auch eine Chance, vielleicht einen lokalen (Klein-)Verlag zu finden, der das Projekt übernimmt, wenn er das Risiko nicht alleine trägt. Dazu könnte man mal bei der Lokalpresse anfragen (Kulturredaktion, falls vorhanden). Vielleicht gibt es Interesse, vielleicht sogar ein kleines Sponsoring.

Ist alles Glückssache und hängt davon ab, ob man Kontakte hat. Man kann es aber zumindest versuchen, bevor man direkt auf eigene Kosten Aufträge erteilt. Manchmal schaffen es so Vereine, z. B. über örtliche Bauwerke oder Flora/Fauna ein Büchlein herauszugeben.
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Unstern
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BeitragVerfasst am: 06.07.2018 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Bekannten das geschenkt haben wollen. Das haben sogar Bekannte von meinen Eltern, die mich selbst gar nicht so wirklich kennen, anno dazumals bei den ersten Kurzgeschichtenveröffentlichungen erwartet. (Meine Mutter hat den aber dann recht brutal abgewürgt und nachher zu mir gesagt: "Du bist Studentin und der verdient ein Heidengeld, dass der sich nicht geniert!" - Ja, Mama ist schon super.) - Aber ich frage mich manchmal auch, glauben die alle, man kriegt eben mal Hundert Stück von allem gratis oder warum soll man das so großzügig verteilen?


Ein bisschen was geht im Bekanntenkreis oder vielleicht auch bei den Lehrern, aber die Persönlichkeiten sind auch verschieden. Es gibt Leute, die ganz forsch den Direktvertrieb machen und andere, die das nicht wollen. Ich persönlich wollte nie Bekannte so direkt ansprechen, ob sie was kaufen wollen - ich denk da auch immer an mich, der eine hat ne CD vom einem Klavierkonzert, die nächste macht Tupperpartys, das alles interessiert mich nicht und wenn wer das will, dann kauft man entweder und hat was Unnützes zu Hause oder findet eine Ausflucht und oft geht man dem dann dann auch aus dem Weg. So die Vermarktung unter Bekannten ist ein heikles Thema. - Es geht eher, wenn man in einer Szene ist, dann erzählt man halt, dass man wieder was hat und manchmal will das auch wer kaufen - selten genug, aber es wird jedenfalls nicht komisch.


Und Freunde … na ja, nehmen wir mal an, so eine Miniauflage, da landet das Buch dann bei 10 Euro pro Stück, also im unteren Preissegment dafür. Ich denke, dass das einem anderen Schüler als sehr viel Geld erscheint. Das eine Exemplar des beteiligten Schülers, das zahlen schnell mal die Eltern, aber ob die wirklich das für das Projekt eines Freundes vom Taschengeld zahlen wollen …

Das mit dem Sponsoring habe ich jetzt bald zwei Jahrzehnte rauf und runter von Leuten, die eins finden wollten. Teils: "Autorenhonorar gibt es, wenn wir einen Sponsor finden." Aber so wer wird nie gefunden. Es gibt halt so wenige reiche Herrschaften, die nur drauf warten, was zu sponsern ... also es geht schon z.B. bei etwas größeren Veranstaltungen, also ich war schon mit dabei, wo dem Team das für eine Manga-Convention zugesagt wurde und das waren auch einfach nur ein paar junge Leute, die das organisiert haben. Die Sachspenden saßen aber da auch wesentlich lockerer als die Geldspenden.
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Merlinor
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BeitragVerfasst am: 08.07.2018 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hm ... am 23.06.2018 hat Sonnenblümchen diesen Thread gestartet.
Und sich seitdem kein einziges Mal gemeldet. Heute ist der 08.07.2018.

Wirklich drängend scheint ihre Frage wohl nicht gewesen zu sein ...

LG Merlinor


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sonnenblümchen
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BeitragVerfasst am: 08.07.2018 13:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo an alle und danke für die vielen Antworten.

Wir hatten uns schon gedacht, dass es bei klassischen Verlagen schwierig sein könnte. Daher würden Dienstleistungsverlage wohl besser zu uns passen. Habt ihr denn Erfahrungen mit dem Veröffentlichen bei so einem Verlag? Die früheren Diskussionen sind ja schon ziemlich alt…ich kann mir vorstellen, dass das nicht mehr auf dem aktuellsten Stand ist. Die Verlage wollen sich mit der Zeit ja auch verbessern.
Uns wäre schon wichtig, dass ein Lektorat, Korrektorat, usw. dabei sind. Generell muss ich sagen, dass uns das SP nicht so anspricht, da wir alle keine Erfahrungen mit dem Buch verlegen lassen haben. Um das Cover oder so können wir uns aber selbst kümmern. Diese Idee hat uns gut gefallen!

Bücherfüxin, danke für den Hinweis, danach werde ich mal suchen!

Eredor, nein es ist keine Zeitung, sondern wirklich ein eigenes Buch mit verschiedenen (humorvollen) Geschichten.
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BirgitJ
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BeitragVerfasst am: 08.07.2018 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,
Zitat:
Uns wäre schon wichtig, dass ein Lektorat, Korrektorat, usw. dabei sind.

Gibt es dafür nicht Deutschlehrer. Zumindest das Korrektorat sollten die erledigen können. Bei Dienstleitungsverlagen ist das in der Regel nicht dabei, kann vielleicht zugebucht werden und muss dann auch extra bezahlt werden.

Grüße BirgitJ


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Eliane
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BeitragVerfasst am: 08.07.2018 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Im Zuge dessen, dass es so viele SPler gibt, gibt es auch eine Menge selbständige Lektoren/Korrektoren, die man einfach so buchen kann, ohne dafür einen Vertrag bei einem DKZV unterschreiben zu müssen (was tendenziell teurer sein dürfte). Schau mal auf http://www.selfpublisherbibel.de/ oder gleich auf https://www.selfpublishingmarkt.de/ nach, da findest Du sicher jemand Passenden.
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Unstern
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich persönlich halte das nicht für ein Projekt, für das man tatsächlich einen Lektor beauftragt, der davon leben muss. Das sind mehrere Euro pro Normseite (ca. 1.800 Zeichen). Das ist aber das Minimum. Wenn man Autoren nicht nach Talent aussucht, ist auch davon auszugehen, dass manche Texte so fehlerlastig und schräg formuliert sind, dass ein Lektor um einiges mehr verlangt. Es gibt meist den Passus "ab … Euro, je nach Aufwand ..."


Ich würde Euch echt raten, dass ihr Euch im Bekanntenkreis umschaut. Wie schon erwähnt, der Deutschlehrer wäre die erste Anlaufstelle. Aber auch die Schüler untereinander … als ich zu veröffentlichen angefangen habe, haben auch die Autoren von Kurzgeschichtenbänden einander lektoriert und das hat auch funktioniert. Und so ein Weltuntergang ist es ja auch nicht, wenn auf Seite 23 ein Fehler übersehen wurde … Oder auch Eltern fragen. Da ist doch sicher wer gut im Korrekturlesen. Vielleicht hat auch wer einen großen Bruder, der Germanistik studiert und es für eine Kiste Bier macht.
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Wolke0
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, ich sollte in meinen Antworten etwas genauer werden. Scheint als würden sie zu viel Interpretationsspielraum bieten, vor allem wenn es um die Zeitspanne geht. Ich wusste nicht, dass "damals" einen gewissen Zeitrahmen hat^^

Und ich habe nie gesagt, dass ich mein Buch schon verlegt habe. An diesem Punkt bin ich noch lange nicht, da ich einfach immer noch nicht mit meinem Manuskript zufrieden bin. Aber ich habe mich doch sehr intensiv mit dem Novum Verlag auseinandergesetzt und auch dort mehrmals angerufen. Und alle Gespräche haben bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen.

Zudem habe ich selbst auch in meinem vorherigen Post andere Verlagstypen genannt. keine Ahnung warum ihr euch auf die jetzt so fixiert?


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Michel
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

... Und schon sind wir wieder bei Novum.

Liebe(r) Wolke0, hier geht es um die Anfrage, wie das vorgestellte Projekt kostengünstig durchgezogen werden kann. Und da scheinen nun mal außer Dir nur wenige der Meinung zu sein, dass ein DKZV eine hilfreiche Adresse ist. Außer Rico Beutlich vielleicht ...
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Harald
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Um einfach mal zu zeigen, was Novum sein könnte, kommen wir mal zum schlechtesten Buch ever, das zurzeit nicht mehr erhältlich ist und unter "United p.c. Verlag veröffentlicht ist …

https://www.amazon.de/Abenteuer-Stef%C3%B3n-Rudel-Stefan-Knapp/dp/8490156484/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1531251475&sr=8-1&keywords=die+abenteuer+des+stefon+rudel

Erschienen ist es aber bei Vindonbona, wie hier abgehandelt wird …

https://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?p=614978&highlight=platoo#614978

Zu Vindonbona gibt es dann auch die Info, dass das ein Unterverlag von Novum ist, diesem DKZV, vor dem auch bei Montsegur gewarnt wird

https://www.bod.de/autorenpool/verlag-zeigt-interesse-t5755.html



 Ergo:

Wer meint, Geld zum Fenster hinauswerfen zu müssen, soll das Fenster öffnen und einige tausend Euro hinauswerfen - dann haben wenigstens die Nachbarn was davon.

Investiert man das Geld bei einem solchen Verlag, dann sind am Ende die Kosten noch höher - und die Nachbarn haben - falls sie vom tollen Erfolg der Veröffentlichung in Kenntnis gesetzt wurden, später allen Grund, hämisch zu lachen.

Also lieber Nachbarn zu Freunden machen, geht auch ohne Geld aus dem Fenster zu werfen …

 Wink


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Harald

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Unstern
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BeitragVerfasst am: 15.07.2018 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wer meint, Geld zum Fenster hinauswerfen zu müssen, soll das Fenster öffnen und einige tausend Euro hinauswerfen - dann haben wenigstens die Nachbarn was davon.


Übrigens sollte man sich bei solchen "Verlagen" auch immer anschauen, wie viel die Bücher dann für den Kunden kosten. Das sind oft für dünne Büchlein  wirklich Summen, die ich selbst als Bücherfreundin, die für ein Buch aus einem rührigen Kleinverlag (Kleinverlag! Bitte nicht verwechseln, der Verlag finanziert die Auflage schon selbst, macht aber nicht so hohe Auflagen und hat kaum Personal - Bücher von Novum und Co. sind dagegen nicht so meins) auch ein paar Euro mehr zahlt, nicht will.

Zudem ist die Frage, wer das Zielpublikum ist. Also gerade wenn viel auf Bekanntenkreis spekuliert wird - also 5 Euro für ein sprialgebundenes Ding zahlt man schnell mal für das Projekt des Sohns einer Bekannten, 27 eher weniger, auch wenn es ein "richtiges" Buch ist.
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