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Die letzten Tage eines Krebspatienten


 

 
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Autor Nachricht
Lenny
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 23
Beiträge: 83
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 19:30    Titel: Die letzten Tage eines Krebspatienten eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich müsste für meine Geschichte wissen, ob folgendes Szenario in DE/AT realistisch wäre (oder zumindest möglich):

Ein Krebspatient lässt sich auf ausdrücklichen eigenen Wunsch ehe er völlig verfällt mit Morphium soweit zupumpen, dass ihm nichts mehr weh tut, er aber auch total der Wirklichkeit entrückt ist.

Ich habe Gott sei Dank noch keinen Fall dieser Art miterleben müssen, brauche aber die Info, ob das so medizinisch und vor allem rechtlich im Grünen bereich liegen würde. (Da ich ein kleines "Abschiedsfest" vor der Morphium-Induktion um meinen Patienten für die Geschichte brauche.)

Danke!

Grüße,
Lenny


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Das wichtigste an einer Geschichte ist, dass sie sich selbst treu bleibt.
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MrT
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 495

Ei 3


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin kein Arzt, halte diese Idee aber für zu weit hergeholt. Da müsste deine Figur (Prota?) sicher andere (illegale) Kanäle nutzen.

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"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Nemo
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 34
Beiträge: 975
Wohnort: Dresden
Pokapro 2016 Pokapro III & Lezepo I
Postkartenprosa II


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lenny,

da hast du dir ein Thema gesucht, das viel Fingerspitzengefühl erfordern wird. Zu deiner Frage: Ich habe das leider mit erleben müssen, wie ein Freund zu Hause an Krebs zugrunde gegangen ist. Er war austherapiert und seine Schmerzen waren so unerträglich, dass man ihm nahezu alles verschrieben hat. Er hatte so viel Morphium zu Hause, dass er sich hätte damit komplett wegschießen können. In dem Stadium bekommt man eine ganze Menge verschrieben, wenn man das will.

Beste Grüße,
Nemo


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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4390
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

Bestätige hiermit leider Nemos Erfahrung.

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RememberDecember59
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 516
Wohnort: Franken


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, habe ich im Verwandtenkreis auch so erlebt. Wenn nichts mehr zu machen ist, werden die Schmerzen je nach Stärke behandelt - bei extremen Schmerzen sind die Dosen entsprechend hoch.

Edit: Was mir aber noch dazu einfällt: Das mit der Zeit für ein kleines Abschiedsfest, bevor die Schmerzmitteldosis so hoch angesetzt wird, erscheint mir eher unrealistisch. Die Schmerzen kommen ja nicht geplant. Entweder, sie werden nach und nach immer schlimmer, oder sie kommen erst am Ende dann ganz plötzlich in voller Heftigkeit. Der Verlauf muss aber natürlich nicht immer der gleiche sein, ist nur so ne Anmerkung.


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Bartimäus: "...-was ist das?"
Kobold: "Hätte mich das jemand anders gefragt, o Herr, der ihr Schrecklich und Unübertrefflich seid, hätte ich ihn einen Dummkopf genannt, bei Euch jedoch ist diese Frage ein Zeichen jener entwaffnenden Schlichtheit, welche der Born aller Tugend ist. ..."

Bartimäus I (Jonathan Stroud)
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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 29
Beiträge: 1108
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

Aus eigener Erfahrung (mein Opa ist damals an Darmkrebs gestorben) kann ich dir sagen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass ein Patient, der schon so schlimme Schmerzen hat, dass er alle Schmerzmittel dieser Welt verschrieben bekommt, meistens in einem Hospitz ist und kurz davor steht, zu sterben. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, um eine Abschiedsfeier zu veranstalten, die dein Patient auch noch bei vollem Bewusstsein erlebt.

Am Ende geht es häufig schneller, als erwartet. Zumindest war es so bei meinem Opa und seinem Zwillingsbruder.


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(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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Schluri
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 32
Beiträge: 160



BeitragVerfasst am: 23.05.2018 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Schau mal unter Palliativmedizin.

Bei meiner Großmutter war das so. Sie hatte zwar kein Krebs, aber das spielt ja für den Einsatz der Palliativmedizin keine Rolle. Ihr behandelnder Arzt hat hat uns damals empfohlen, sie nun bei der Palliativmedizin einzuordnen. Das hieß in der Praxis, dass sie einen Palliativarzt bekommen hat (eine vollkommen andere Person) und dass alles, was sie von da an bekommen hat nicht mehr den Sinn hatte ihr Leben zu verlängern, sondern das verbliebene Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Als sie dann starb, musste auch der Palliativarzt kommen, um ihren Tod zu erklären.

EDIT: Meine Tante ist mit Lungenkrebs aus eigenem Wunsch zu Hause gestorben, fällt mir da gerade ein. Ich bin mir sicher, dass man da bei Palliativärzten/organisationen auch nochmal genau nachfragen kann, ob gewisse Dinge realistisch sind oder nicht.


_________________
Liebe Grüße
Ronja
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6915
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 23.05.2018 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Ein Krebspatient lässt sich auf ausdrücklichen eigenen Wunsch ehe er völlig verfällt mit Morphium soweit zupumpen, dass ihm nichts mehr weh tut, er aber auch total der Wirklichkeit entrückt ist.

Vielleicht stellst du dir das mit der "Wirklichkeit entrückt" noch etwas falsch vor. Es ist sicherlich nicht so, wie ein Drogenrausch, den man zu seinem Vergnügen herbeiführt.

Wenn die Schmerzen stark sind, ist das Bewusstsein vermutlich auch durch Organversagen getrübt. Die Geschichte aus der Sicht des Betroffenen zu schreiben hielte ich für problematisch. Vor allem, wenn du das noch nicht erlebt hast (als Angehöriger z.B.).
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 997
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Abschiedsfest, wenn man weiß, es geht zu Ende, müsste zur Stimmung und besonders der körperlichen Verfassung des Charakters passen, wobei eine Party an letzterem wohl scheitern dürfte.
Meine Mutter fuhr lieber mit meinem Vater zu verschiedenen Orten und Verwandten, um Abschied zu nehmen. Irgendwann ging es ihr zunehmend schlechter und sie kam in ein Hospiz. Dort wurde sie optimal mit Schmerzmitteln versorgt und schlief sehr viel. Ich denke, dass ein Mensch, der an einer tödlichen Krankheit leidet, eher (nicht nur aufgrund der körperlichen Verfassung) in sich gekehrt ist und möglichst viel Ruhe haben möchte. So hatte ich es bei meiner Mutter erlebt.

Das mit dem Zupumpen mit Morphium und sozusagen auf Wolke Sieben schweben, sehe ich ebenfalls als sehr unwahrscheinlich an.
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mondblume
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 41
Beiträge: 1276
Wohnort: Costa Brava


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich leider auch aus Erfahrung sprechen: Wenn die Zeit gekommen ist, dass man für die Schmerzen so viel Morphium braucht, ist man schlicht und einfach schon zu schwach, um noch Party machen zu wollen. Der Krebs verzehrt einen komplett.

Du schreibst im Titel, dass es sich um die letzten Tage handelt. Das ist (ich spreche immer aus eigener Erfahrung, vielleicht gibt es ja trotzdem andere Fälle) zu spät für das, was du vorhast. Das müsste zu dem Zeitpunkt stattfinden, an dem der Patient zwar weiss, dass er in Kürze sterben wird, aber körperlich noch fit genug ist, um sich zu bewegen. Zu der Zeit hat er allerdings wahrscheinlich noch nicht so starke Schmerzen, als dass er sich mit Morphium vollpumpen müsste.
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Lenny
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 23
Beiträge: 83
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 18:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die vielen Antworten. Und danke an alle, die auch privates mit mir geteilt haben.

Ich glaube, ich habe jetzt eine Vorstellung davon, wie ich den Text der Situation entsprechend besser machen kann.


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Slaavik
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 517



BeitragVerfasst am: 24.05.2018 05:34    Titel: Antworten mit Zitat

Es kommt übrigens auch immer darauf an, um welchen Krebs es sich handelt, in meiner Familie hatten wir erst dieses Jahr einen Falll von Leukämie, bei dem von der Diagnose bis zum Ende kaum zwei Wochen vergangen sind. Ich behaupte nicht, dass dies üblich wäre, ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, aber es zeigt doch deutlich, dass so etwas schneller gehen kann als man erwartet.

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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 704



BeitragVerfasst am: 24.05.2018 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Definitiv! Manche Arten von Krebs haben einen extrem schnellen Verlauf (gerade bei Leukämien gibt es da massive Unterschiede, da gibt es welche, die unter Therapie jahrelang chronisch verlaufen können, und andere, die innerhalb von Wochen töten), manche sind gut therapierbar, andere dagegen nahezu therapieresistent. Außerdem kommt es des Weiteren darauf an, wie die Tumorzellen des jeweiligen Patienten sich verhalten (da spielt z.B. der individuelle genetische Background eine Rolle). Man sagt, jeder Mensch hat seinen eigenen Krebs - generalisieren ist also unheimlich schwer, obwohl es natürlich gewisse Gemeinsamkeiten/Ähnlichkeiten gibt. Du solltest also unbedingt genau recherchieren, wie der Verlauf und die Symptomatik bei der Art von Krebs aussieht, die Du beschreiben willst.
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Calvin Tower
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 35
Beiträge: 138



BeitragVerfasst am: 19.06.2018 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lenny,

ich bin kein Mediziner, arbeite jedoch seit sechs Jahren in einem Unternehmen, das sich auf die Onkologie spezialisiert hat.

Ein paar Infos für deine Recherche:

Du redest hier von Supportiver Therapie. Sie dient nicht primär der Heilung der Erkrankung, sondern soll den Heilungsprozess durch zusätzliche Behandlungen beschleunigen oder die Symptomatik abschwächen. Erst adäquate Supportive Therapie ermöglich eine erfolgreiche, spezifische Krebstherapie. Ein Teil der Supportiv Therapie ist die Schmerztherapie.

70% - 90% der Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung leiden unter chronischen Schmerzen. Viele Krebspatienten haben mehrere Schmerzsyndrome gleichzeitig. Die Mehrzahl beruht auf direkter Einwirkung des Tumors oder der Metastasen. In einer prospektiven Studie an einem Kölner Schmerzzentrum betrifft das 85% der Patienten. Zu den häufigsten tumorbedingten Schmerzen gehörten Knochenschmerzen.
Daneben gibt es auch chronische Schmerzsyndrome, die durch die Therapie ausgelöst werden. 17% der Patienten in der Studie.

Von der WHO gibt es ein Stufenschema zur Schmerztherapie. Finde das Original gerade nicht, aber bei dem Link sind auch die typischen Analgetika aufgelistet. (https://ch.universimed.com/files/data/Zeitungen_2016/Jatros_Pneumo_1601/Weblinks/Seite35.jpg)
Morphium fällt dabei in die dritte Stufe. Darüberhinaus gibt es noch eine vierte Stufe bei dir die Analgetika rückenmarksnah appliziert werden. Dies geschieht nur in speziellen Schmerz- & Palliativ-Zentren.
Das heißt ein Patient, dem Morphium verschrieben wird, wird leider kaum in der Lage sein zu feiern.

Verlässliche Infos findest du auf der Seite des deutschen Krebsforschungszentrum und der Krebsgesellschaft.

Beste Grüße
Calvin


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“Books aren't written - they're rewritten. Including your own. It is one of the hardest things to accept, especially after the seventh rewrite hasn't quite done it.” - Michael Crichton
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