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Buchfinks Recherche

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 05/2018
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Autor Nachricht
Heidi
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 39
Beiträge: 1307
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 06.05.2018 18:00    Titel: Buchfinks Recherche eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Buchfinks Recherche

Vermutlich ist dir dieser Jeep in seiner Beschaffenheit sehr viel näher als ich mir eingestehen will. Seine Räder wirbeln eine Wolke aus Staub auf, weshalb die Lichter der Häuser und Laternen gerade düster erscheinen. In meiner Nähe verlangsamt er schließlich das Tempo und mit jedem Meter, den er sich nun von mir entfernt, schwillt das Gebell der Hunde an. Jetzt verschwindet er aus meinem Sichtfeld; ich sehe ihn wenig später wieder auftauchen. Er hält auf mich zu, aber ich will nicht wissen, wer darin sitzt, habe keine Ahnung, mit wem ich es zu tun haben könnte.
Ich suche die Einsamkeit.

Meine Füße tragen mich wie von selbst hinab zum Strand; die Laute der Hunde werden leiser und das Motorengeräusch wird vom Rauschen der Wellen verschluckt. Jetzt höre ich auch die Möwen wieder; ihre Rufe erinnern mich an gestern als du zur See hinausgefahren bist, um Worte zu angeln. Du hast mir davon erzählt und später ohne Abschied das Weite gesucht.
Das Licht des Mondes wirft meinen Schatten in den Sand, auf dem sich die vom Wind zerzausten Haare wie Wirbel abbilden. Ich rieche das Salz und mit seinem Duft auch dich. Hastig schlüpfe ich aus den Sandalen, laufe dorthin, wo Wellen über den Sand spülen, laufe weiter am Strand entlang. Im immer gleichen Rhythmus bedeckt Wasser meine Füße, ehe es wieder in sich zurückfließt, formt es eine sanfte Melodie erst, später erinnere ich mich an all die Gespräche, die wir führten.
Ich träume mich zu dir, stelle mir vor, wie du über den Wellen Ausschau hältst, male ein Meer aus Gefühlen für dich in den Horizont, in der Hoffnung, dass du es erkennst, gespiegelt zu deinem eigenen, das unter den Planken schwappt - der Laderaum übervoll mit Worten, geformt aus Sternen, die du dir vom Himmel gepflückt hast. Ungesagt liegen sie dort, doch ich weiß sie zu deuten, dein Gesicht ausdruckslos der Nacht zugewandt.
Ich bleibe stehen, blicke in die Ferne, der Sand ist hier gröber und verbietet mir zu träumen, ähnlich wie die Beschaffenheit des Jeeps, vermischt mit dem Gebell, das mich vorhin dazu zwang, die Einsamkeit zu suchen, weshalb ich mich nun in der Lage sehe, weiterzugehen, sowie mir vorzustellen, wie du weiterfährst und niemand kann wissen, was uns am Morgen erwartet.

Das Rauschen der Wellen klingt offen in meinen Ohren, vernebelt zeitgleich meine Gedanken; doch ich weiß, egal was geschieht - später werde ich Salzkristalle von meiner Haut waschen, sie werden sich wie Sternschnuppen auflösen und durch Rohre nach draußen getragen, wo ihnen morgen die Sonne das Wasser entziehen und wodurch ihr Inhalt sich unsichtbar neu erschaffen wird, weshalb du sie über deinem Boot am Himmel erahnen können wirst, um mich zu lesen. Und wenn du es willst, wirst du uns erkennen.

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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin


Beiträge: 3596

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 13.05.2018 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag den Titel total gern. Ich würde sogar sagen, es ist mein Lieblingstitel im Wettbewerb [Prosa]. Keine Ahnung, warum eigentlich. Keine Ahnung auch, was er mit dem Text zu tun hat. Das ist dann natürlich schon nicht mehr so gut.
Keine Ahnung auch, was es mit dem ersten Satz auf sich hat. Die Beschaffenheit eines Jeeps? Hä?

Was ich aber weiß, ist, dass mir dieser Text viel zu romantisch, gefühlig, um nicht sogar das böse Wort kitschig zu bemühen, daherkommt. Ein Meer aus Gefühlen malen, sanfte Melodien formen, all sowas. Der letzte Abschnitt haut dann noch mal so richtig drauf.

Leider weiß ich auch gar nicht so recht, um was es eigentlich geht. Einer ist weg und eine vermisst ihn? Einer ist weg, nicht nur physisch, sondern auch in der Form, dass sie ihn mehr vermisst, als er sie?

Mir sind das zu viel Worte, die mir zu wenig sagen.
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lebefroh
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 39
Beiträge: 379
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Der Titel hat mich neugierig gemacht, aber irgendwie ist diese Neugier im Text dann nicht befriedigt worden.
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Michel
Geschlecht:männlichExposéadler

Alter: 48
Beiträge: 2695
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Vorgaben erfüllt, der Wagen am Anfang absolviert die vorgeschriebenen Bewegungen, ohne allzu nah am Original zu bleiben. Und doch nur der Aufhänger für eine ganz andere Wendung, eine ganz andere Geschichte. Kommunikation mit einem Verstorbenen, so lese ich das und bin eingefangen von Bildern, die manchmal an der Grenze zum Romantikkitsch schrammen, aber gleich wieder gebrochen werden, und sei es von grobem Kies. Oder ist es nur der stumme Monolog eines/einer Wartenden? Beim Lesen war das Boot am Himmel: [quote]weshalb du sie über deinem Boot am Himmel erahnen können wirst[quote] ... und nicht der Himmel über dem Boot. Beides gefällt mir.
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d.frank
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1021
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, tja, tja, hm..
ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht bin ich der poetischen Zwiegespräche müde, vielleicht geht mir die Geschichte zu weit von den Vorgaben weg?
Das ist für mich eigentlich eine der besseren Geschichten. Ich mag die Sprache, die Assoziationen, den Kern. Ich habe verstanden, dass hier zwei Konzepte aufeinanderprallen und sich unter dem selben Himmel und wenn auch nur in Gedanken wieder vereinen. Das ist eigentlich schön, es wärmt, es regt die Gedanken an.
Aber trotzdem, ich bin ein bisschen liebesmüde, des großen Themas, verarbeitet in einem Gespräch zwischen dem sehnsuchtsvollen Ich und dem gesichtslosen Du, überdrüssig, obwohl das Du hier ja nicht unbedingt gesichtslos ist. Es findet sich in der Beschaffenheit eines Jeeps, in dem anderen Konzept.
Naja, ich lass das mal wirken.


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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Constantine
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2921

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich leider nur 10 Beiträge bepunkten kann, war die Auswahl schwierig.
Dein Beitrag erhält von mir leider 0 Punkte.
Sorry.
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Aneurysm
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 474



BeitragVerfasst am: 15.05.2018 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Kommafehler im ersten Satz – wenn dieser Text ein Roman wäre, hätte ich gar nicht weitergelesen. Für den Wettbewerb habe ich eine Ausnahme gemacht, aber der Rest der Geschichte überzeugt mich ebenso wenig. Der erste Absatz ist meines Erachtens ein gutes Beispiel dafür, was hier schiefgelaufen ist. Denn es wird nur die vorgegebene Szene in anderen Worten erzählt, aber es liest sich viel schlechter als die Vorgabe. Zudem haben das Auto und die Hunde kaum etwas mit dem Text zu tun.

Die Sprache wirkt auf mich sehr gekünstelt, in der Richtung: gewollt und nicht gekonnt. Die vielen Bilder sind entweder abgedroschen oder schief. Es interessiert mich gar nicht, wie die Beziehung zwischen dem Du und dem Ich genau aussieht; um es herauszufinden, müsste ich mich tiefer in den Text arbeiten, und das ist mir zu anstrengend. Keine Punkte.
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Eliane
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 791



BeitragVerfasst am: 15.05.2018 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ein poetischer Text, ein Text wie Musik, den ich mag, auch wenn ich das Thema darin nicht zentral wiederfinden kann. Trotzdem - Worte zu angeln finde ich schön.

Einhaltung der Vorgaben:
Szene: ja
Thema: mehrfach aufblitzend, aber ich erkenne den Zusammenhang nicht. Kann an mir liegen.
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d.frank
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 41
Beiträge: 1021
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, ich wurde geknackt. Wink Laughing
Poetisches Zwiegespräch hin oder her, hier steckt ja mehr drin, deshalb von mir den dritten Platz. smile


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traumLos
Eselsohr


Beiträge: 375



BeitragVerfasst am: 16.05.2018 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, ich weiß nicht wer.

Ein Text, der viele schöne Formulierungen enthält. Der einlädt, dem einsamen Spaziergang am Strand źu folgen. Und den Gedanken an ich und du. Bis sie davon gespült werden. Wie später Salzkristalle. Sie zu lesen ist einfach. Wenn du es will.

Meine 8


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Meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Jede Einbeziehung realer oder fiktiver Personen wäre nur ein Angebot. Zwinkersmiley
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Heidi
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 39
Beiträge: 1307
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 16.05.2018 20:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Text,

ist ungewiss wie es anderen mit dir geht, aber gewiss ist: Ich mag dich trotz der einen oder anderen Zufälligkeit, die mir im Nachhinein dann irgendwie auffiel und die ich dann gerne geändert hätte. Aber vielleicht hätts das dann auch wieder verdorben? Ist ungewiss.


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Scheiße darf keine Flügel haben
der Phallus braucht Flügel
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Jenni
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4053

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 16.05.2018 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Schöner Titel, der gefällt mir wirklich sehr, und es sind auch ein paar schöne Formulierungen im Text, wie „als du zur See hinausgefahren bist, um Worte zu angeln“ - leider ertrinken sie in vom Himmel gepflückten Sternen und Salzkristallen auf der Haut wie Sternschnuppen, dass mir ganz schummrig wird.
Es geht um eine vermisste Person - die ins „Ungewisse“ verschollen ist? Eine recht einfache Deutung des Themas, aber das muss nicht schlecht sein. Und dann geht es um unheimlich große Gefühle, laute Gefühle - für meinen Geschmack wäre etwas weniger dick aufgetragen berührender gewesen. Das wird sicher seine Leser finde, meines ist es nicht.
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 2940
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 17.05.2018 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Vorweg: Ich interpretiere Un-Gewissheit als zweideutig, einmal eine Ungewissheit (nicht wissen, was kommt oder los ist) und eine Un-Gewissheit wie Un-Ding (oder wie cummings das "un" in seinen Gedichten benutzt hat), also eine schlimme Gewissheit.

Hallo Inko,
wow, ein sehr schöner, literarischer Text, gefällt mir sehr,  auch wenn deine Metaphern manchmal eine schmale Gradwanderung zwischen genial und albernem Kitsch sind. Für mich gehen sie durch und streifen diese Grenze nur peripher, aber das ist sicher stimmungsabhängig. Insofern hast du Glück, mich diesbezüglich gerade wohlwollend anzutreffen. Auch geht das nur haarscharf für mich noch als Geschichte und nicht als philosophische Betrachtung durch (in diesem Fall hätte ich wie von den Vorgaben gefordert unbepunktet lassen müssen), und das wahrscheinlich hauptsächlich in Abgrenzung zu dem Text, den ich davor gelesen habe (und schweren Herzens als Nicht-Geschichte aus meiner Wertung nehmen musste).

Was mir allerdings fehlt, ist das Thema Un-Gewissheit. Eine solche (besonders in der zweiten, ober erklärten Bedeutung) kann ich nur spärlich entdecken. Die vorgegebene Szene ist jedoch gut eingebaut, zuerst wirkt sie ein bisschen random (also nur um der Vorgabe Willen drin) aber das relativiert sich später, wenn du nochmal darauf eingehst.

Was sich mir allerdings nicht wirklich erschließt, ist der Titel.

Insgesamt ein Text, der mir sehr gut gefallen hat und den ich sehr gerne gelesen habe, auch wenn ich ein Auge zudrücken muss, um ihn noch als qualifiziert sehen zu können. Dafür muss ich in meiner Bewertungsliste leider ein paar Punkte abziehen. Also mal sehen, ob es am Ende noch für die Top Ten reicht, würde mich freuen. Aber es geht ja nicht nur darum, wie mir eine Geschichte persönlich gefiel, sondern auch darum, wie gut ich die Vorgaben umgesetzt sehe. Und somit muss ich Texten, die dichter an den Vorgaben liegen, den Vortritt lassen, solange sie mir nicht wesentlich schlechter gefallen.

Grüße,
Veith


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Tjana
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 60
Beiträge: 1923
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 19.05.2018 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Literarisch verfasste Gefühlsgedanken. Soweit so gut.
Dahinter verschwinden (für mich) leider die nur beiläufig benannte Vorgaben. Der Wagen - die Ungewissheit.
Bezug zum Titel ???


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 982



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo unbekannter Autor.
Die vorgegebene  Wettbewerbs-Szene ist im ersten Abschnitt komplett eingebaut. Sie scheint ein Sinnbild für den Partner zu sein. Dieser Teil der Aufgabe ist also erfüllt. Erfüllt ist aber auch die Beschäftigung mit dem Thema Un-Gewissheit.
Die Autoszene ist die Einleitung zum Rückzug der Protagonistin, die etwas verdauen hat, bzw. für sich klären muss. Sie führt eine  Auseinandersetzung zwischen (Wunsch-)Traum und einbrechender Realität, spürt  Ungewissheit über die Zukunft ihrer Beziehung. Neben der indirekt thematisierten Ungewissheit meine ich auch Zwiespalt zu erkennen.
Ach ja, natürlich, jede Menge Liebeserklärung steckt auch drin.
Schwer für sie, sie scheint zu realisieren, dass sie es mit einem Mann zu tun hat, der sich nicht einlassen mag oder kann.
So lese ich die Geschichte.
Im Text entwickelst du ansprechende, romantische Wortbilder, entwickelst am Strand eine schöne Atmosphäre.

Der Titel klingt zwar sehr schön, aber den direkten Zusammenhang zum Text verstehe ich nicht, außer, dass dieses Gegenüber, um das es geht, Worte sucht, demnach mit Büchern zu tun hat. Dann würde sich der Buchfink auf ihn beziehen. Aber recherchieren, was zwischen ihnen ist, tut sie. Bezeichnet sie sich selbst als Buchfink? Erklärst du mir, was ich hier nicht verstehe?
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gold
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DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 20.05.2018 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Leider stehe ich hier zeitweise auf dem Schlauch. Der Titel ist mir zu kryptisch, wie auch die beiden letzten Zeilen. Schade. Hätte gerne eindeutigere Hinweise.
An sich ist die Geschichte gut geschrieben.
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Stimmgabel
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Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo Inko,

ehrlich gesagt, sehe ich im Text keinerlei bindenden Zusammenhang zwischen der Jeep-Sequenz und Protas Gedankenreise am Strand ??? ... ein Gespräch mit einem Prota-Du, ein Selbstgespräch, ein Brief an ???

Buchfinks Recherche? wer ist hier Buchfink? ... liegt sicherlich an mir.

Z. B. die Zuordnung dieser über-personalisierten Sequenz :  sowie mir vorzustellen, wie du weiterfährst und niemand kann wissen, was uns am Morgen erwartet.

, so unvermittelter Dinge platz-rein in den Text, ist mir nicht möglich  Embarassed

, deswegen auch meine Null Punkte.

Gruß Stimmgabel ...

-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Malaga
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 900



BeitragVerfasst am: 21.05.2018 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wiederholt bemerkt: Die Schwierigkeit, große Gefühle darzustellen. Am schwersten, wenn es um Liebe geht. Mich hat es leider nicht berührt.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant


Beiträge: 6138
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 21.05.2018 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Auch hier lediglich persönliche Vorlieben/Abneigungen, die mich keine Punkte geben ließen. Für mich ist da zu viel "Meer aus Gefühlen".
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Amarenakirsche
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 27
Beiträge: 295
Wohnort: tief im Westen


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 07:00    Titel: Antworten mit Zitat

Was mir am besten gefallen hat, ist folgende Aussage:
 
Zitat:
als du zur See hinausgefahren bist, um Worte zu angeln

Dieser Ausdruck hat mich neugierig gemacht. Ich wollte wissen, was Worte angeln bedeutet, doch leider konntest du meine Frage im Laufe des Textes nicht beantworten.

Dass dieser Text keine Punkte von mir bekommen hat, ist eine reine Geschmacksache. Du hast ein Talent für eine blumige Sprache, doch die wurde mir teilweise zu viel. Für mich liest sich der Text häufig kitschig und das hat mich leider vom Inhalt abgelenkt.
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Akiragirl
Geschlecht:weiblichDünnhäuterin

Alter: 30
Beiträge: 5601
Wohnort: Leipzig
Der goldene Spiegel - Prosa DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Aufgrund von Zeitmangel kann ich leider allen Texten, die keine Punkte von mir bekommen haben, nur ganz knapp in Stichpunkten wiedergeben, warum sie mich nicht überzeugt haben. Ich hoffe, niemand nimmt mir das übel.
- Erster Absatz/Vorgabe hat kaum inhaltlichen Bezug zur eigentlichen Geschichte
- Ich mag den Stil nicht (zu verspielt)
- Ich finde die Ungewissheit nicht


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"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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Terhoven
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 413



BeitragVerfasst am: 25.05.2018 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hier bin ich ein wenig überfordert. Spricht die Person mit einem Auto?
Zitat:
Vermutlich ist dir dieser Jeep in seiner Beschaffenheit sehr viel näher als ich mir eingestehen will.


Der Titel erschließt sich mir leider auch nicht.

Aber die Autoszene ist regelkonform und die Un-Gewissheit ist zumindest auf meiner Seite definitiv vorhanden.
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