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Wie lange braucht Ihr für die Überarbeitung?

 

 
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Wie lange braucht Ihr für die Überarbeitung?
innerhalb von zwei Wochen fertig
0%
 0%  [ 0 ]
so zwei bis vier Wochen
13%
 13%  [ 4 ]
ein bis zwei Monate
10%
 10%  [ 3 ]
zwei bis sechs Monate
37%
 37%  [ 11 ]
mehr als sechs Monate
37%
 37%  [ 11 ]
Stimmen insgesamt : 29

Autor Nachricht
Sharkop
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber


Beiträge: 27
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 30.01.2018 11:07    Titel: Wie lange braucht Ihr für die Überarbeitung? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mir fällt eine gravierende Wissenslücke auf und so auf die Langsame habe ich auch nichts Ausführliches hier gefunden. Daher die Frage in den Raum:
Wie lange braucht ihr eigentlich, um von der ersten Rohfassung bis zu einem fertigen Manuskript zu kommen?
Klar gibt es die verschiedensten Arbeits- und Vorgehensweisen und zeitliche Möglichkeiten aber so ein grober Einblick wäre schon spannend.
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BrianG
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 42
Beiträge: 122



BeitragVerfasst am: 30.01.2018 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Das lässt sich doch so pauschal nicht sagen, da spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Der Umfang, beispielsweise. Für die Überarbeitung von Krieg und Frieden wirst du länger brauchen, als für's letzte Jerry Cotton Heftchen. Ein anderer großer Faktor ist, zumindest für mich, wie viele Überarbeitungsdurchläufe ich brauche (Überarbeitungsdurchlauf = die Story einmal von A bis Z durchgehen - davon gibt's bei mir erfahrungsgemäß mindestens drei, aber nach oben offen Rolling Eyes ). Für den ersten Durchgang würde ich etwa die Hälfte der Zeit veranschlagen, die ich für die Rohfassung gebraucht habe, die weiteren Durchläufe gehen dann mit jedem Mal schneller - es sei denn, ich komme zum Schluss, dass ich größere Passagen neu schreiben will/muss.

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Aus dem Chaos sprach die Stimme: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
Und ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer.
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meerenblau
Dichter und Denker


Beiträge: 1121



BeitragVerfasst am: 30.01.2018 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Da gibt es keine pauschale Antwort. Ich sag mal so, meine längste Überarbeitungszeit waren mehrere Monate, meine kürzeste einen Tag.
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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 547
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 30.01.2018 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sharkop,

ich bin gerade beim zehnten oder elften Durchgang. Da keiner weniger als sechs Monate gedauert hat und Deine Skala genau dort endet, muss ich mir keine Gedanken darum machen, was Du unter Rohfassung verstehst und wann mein Manuskript wohl fertig ist. Die Antwort lautet in jedem Fall: mehr als sechs Monate.

Cheers,

Pickman


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"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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Sharkop
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber


Beiträge: 27
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 30.01.2018 14:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke schon mal für die bisherigen Hinweise, natürlich gibts keine pauschalen Aussagen, gerade deswegen würde ich ja gerne eine Gaussche Normalverteilung über die gesamte Autorenschaft sehen, samt Abweichungen davon. Könnte allerdings sein, dass ich die Zeiträume zu knapp gemacht habe.
Der Anlass für all das ist natürlich mein eigenes Überarbeiten. Die selbstvorgegebenen zwei Monate (Vollzeit) werden bestenfalls sehr knapp reichen, was mich ziemlich wurmt. Wenn die Zeit nicht reicht, ist gleich mal Herbst.
Sollte mir tatsächlich mal ein zehnter Durchgang blühen, dann mach ich den aus der Klapse. Meine Nerven würden das nicht verkraften. Zwei (kürzere) Durchgänge werde ich allerdings wohl mindestens brauchen.
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Mika
Geschlecht:männlichSchachtelkönig

Alter: 38
Beiträge: 1231
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 31.01.2018 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann meine Überarbeitungsrunden nicht mehr zählen. So oft, wie ich schon dachte, "fertig" zu sein... okay, scheint so, als wäre ich's tatsächlich jetzt, immerhin dürfte das letzte Lektorat durch sein - aber das hat jetzt wirklich mehrere Monate gedauert. Über die ganze Zeit und Verlagsfindungsphase waren das schon beinahe Jahre.
Es gab eine Überarbeitung hier mit der dsfo-AG, dann eine für Verlag #1, bei dem ich schlussendlich doch nicht gelandet bin, weil ich mich für Verlag #2 entschieden habe, der jedoch wiederum andere Anmerkungen an das Manuskript hatte, woraufhin ich das wieder komplett durcharbeiten musste...

Also pauschal kann man da überhaupt gar nichts sagen, fürchte ich. Kommt auch immer drauf an, was man überarbeitet. Den Storyverlauf und andere Basics anzupassen, dauert sicherlich etwas länger, als nur Adverben zu killen.


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"If you don't know it's impossible it's easier to do."
- Neil Gaiman
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RememberDecember59
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 516
Wohnort: Franken


BeitragVerfasst am: 02.02.2018 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage ist wirklich schwer zu beantworten, weil bei mir vor jeder Überarbeitungsrunde erstmal eine gewisse Zeit vergeht, in der das Manuskript einfach nur ruht und ich gar nichts mache. Keine Ahnung, ob ich das dazuzählen soll.
Und entscheidend für die Dauer dürfte auch sein, wie viel Zeit der Autor fürs Schreiben überhaupt übrig hat. Wer Vollzeit arbeitet und nur mal hin und wieder abends ne Stunde schreibt, braucht länger als jemand, der in der heißen Phase auch mal für eine gewisse Zeitspanne ein paar Stunden pro Tag überarbeiten kann.
Und von Projekt zu Projekt unterscheidet es sich ebenfalls.

Bei mir waren es bisher meistens ein paar Monate, bis ich mit Überarbeiten fertig war (allerdings zähle ich das Lektorat da jetzt nicht mit).


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Bartimäus: "...-was ist das?"
Kobold: "Hätte mich das jemand anders gefragt, o Herr, der ihr Schrecklich und Unübertrefflich seid, hätte ich ihn einen Dummkopf genannt, bei Euch jedoch ist diese Frage ein Zeichen jener entwaffnenden Schlichtheit, welche der Born aller Tugend ist. ..."

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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 948
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 06.02.2018 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zusätzlich zum Umfang, der dafür zur Verfügung stehenden Zeit und der Frage, wann betrachte ich die Überarbeitung als abgeschlossen, spielen ja auch TestleserInnen eine Rolle. Manche melden sich zügig, andere müssen sich im vollgepackten Alltag die Zeit dafür freischaufeln.
Dann: wie viel muss / sollte ich aufgrund des Feedbacks umschreiben, ggf. (wenn es ganz heftig kommen sollte) neu schreiben? Wie viele Überarbeitungsrunden braucht es, bis ich der Meinung bin, so kann das Manuskript angeboten werden?
In jedem Fall ist es besser, nichts zu übereilen. Denn wir verbessern uns stetig durch die Übung und die Erfahrungen.
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amigawriter
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 55
Beiträge: 38
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 06.02.2018 13:01    Titel: ... Antworten mit Zitat

Gute Frage!

Ich bin aktuell noch bei keiner Rohfassung meiner Geschichte.
Ich glaube auch manchmal, das ich zu viel auf eine Überarbeitung achte.
Also während die Geschichte im Grunde noch von mir geschrieben wird.
Sowie ich eine Rohfassung hätte, würde ich wohl mehr als "sehr lange" an meinen Text arbeiten.
Zufrieden bin ich wirklich NIE mit meinen Sätzen.

Wenn ich mir dann alles laut vorlese, rast der Mauszeiger regelrecht über das unfertige Manuskript. Das muss geändert werden, neuer Satz, geht ja gar nicht. Schlechte schreibe....
Irgendwie hemmt das meinen "Flow".

Ich versuche schon beim schreiben, die Sätze perfekt zu machen. Es muss sich (wenigstens für mich) gut anhören/gut geschrieben sein.

Ich weiss, damit zerstöre ich vieles in mir. Wahrscheinlich komme ich deshalb auch nicht so rasch voran - bin dadurch langsamer als andere Autoren.

Aber nur wild drauf los zu schreiben ? Ich würde am nächsten Tag mindestens
90% meiner getätigten "Schreibe" schlichtwegs löschen. Da bin ich mir sehr sicher.
(Zugegeben, probiert habe ich das noch nie! Das einfach drauf los schreiben.)

LG. -AmigaWriter-


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„Was leicht zu lesen ist, ist schwer geschrieben“
Auszug aus: Stephen King. „Basar der bösen Träume.“
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Lenny
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

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Beiträge: 83
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 11.05.2018 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe gerade mit der ersten Überarbeitung meines zweiten Manuskriptes angefangen. Für das Schreiben selbst habe ich etwa 7-8 Monate gebraucht.

Im Vergleich dazu: Ich bin nach gerade mal zwei Wochen bereits bei etwa einem Viertel (vielleicht eher Drittel). Wo ich vorher ein Kapitel in 3-4 Schreibtagen zuende brachte, dauert ein Kapitel jetzt maximal zwei, meist nur einen Schreibtag (ist bei mir so 30-50 Minuten).

Nur also Info, was ich alles bei der ersten Bearbeitung mache (Damit wir nicht von grundlegend Verschiedenem sprechen):
- Uninteressante Passagen interessant machen oder streichen/kürzen
- Plotlöcher finden und stopfen
- Eigenkorrektorat


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Das wichtigste an einer Geschichte ist, dass sie sich selbst treu bleibt.
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Murmel
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BeitragVerfasst am: 11.05.2018 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischen zwei bis drei Wochen. wink

_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 12.05.2018 00:55    Titel: Antworten mit Zitat

Monate, Jahre.

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Es sollte endlich Klarheit darüber bestehen, dass es uns nicht zukommt, Wirklichkeit zu liefern, sondern Anspielungen auf ein Denkbares zu erfinden, das nicht dargestellt werden kann. (Jean-François Lyotard)

If you had a million Shakespeares, could they write like a monkey? (Steven Wright)
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asriel66
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BeitragVerfasst am: 12.05.2018 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin bei meiner Überarbeitung gerade dran und schließe mich den anderen an...lässt sich schwer sagen, den wenn ich mit dem ersten Durchgang fertig bin, lass ich erstmal liegen und korrigier dann weiter... ich schätze bei einem Buch von 300 Seiten kann das noch dauern...mal sehen...
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MrT
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 494

Ei 3


BeitragVerfasst am: 13.05.2018 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Fall kann ich sagen, dass ich für die Überarbeitung meines KiBu bereits einiges länger brauche, als für die Rohfassung notwendig war.

Im Moment klemmt es auch bei meinen Testlesern (wegen Krankheit, gutes Wetter, Job, etc.)


_________________
"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Schreiberling0308
Sonntagsschreiber


Beiträge: 20



BeitragVerfasst am: 16.07.2018 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm die erste Überarbeitung hat über ein Jahr gedauert... danach ruhen lassen, nochmal ein halbes Jahr überarbeitet - ruhen lassen, zwei Monate überarbeitet, und dann war es gut Smile
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chrischy1994
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 3
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 30.07.2018 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe zwei Monate gebraucht und glaube, dass es bei meinem nächsten Werk weniger Zeit in Anspruch nehmen wird,  da ich Fehler, die ich bei meinem ersten Thriller gemacht habe,  jetzt von Anfang an vermeide.
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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 547
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 30.07.2018 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Teil mehr als 15 Monate. Dabei gehe ich zweistufig vor. Erst arbeite ich mich durch das Manuskript und trage meine Änderungen dort ein. Danach pflege ich die Änderungen in die Datei ein.

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"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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Rip
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 28
Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 02.08.2018 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen!

Ich habe vor kurzem die Rohfassung meines ersten Kapitels fertiggestellt.
Aktuell sitze ich nun bereits eine Woche daran um es zu überarbeiten. (Schreibstil, Inhalt, Grammatik usw) Muss auch dazu sagen dass ich berufstätig bin und nur abends dazu komme mich an den Pc zu setzen.

Was mich interessieren würde (falls diese Frage hier gestattet ist)
Überaritet ihr sofort nach Fertigstellung der Rohfassung oder schreibt ihr einfach weiter und kümmert euch um den Feinschliff nachdem das Buch fertig geschrieben ist?

Es kann ja seit dass meine Herangehensweise etwas umständlich ist und mich aufhält. Embarassed

Liebe Grüße Rip
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BlueNote
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Beiträge: 6895
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 02.08.2018 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ewig!

Bei mir entsteht bei der Überarbeitung erst das, was bei einem Essen der Geschmack wäre. Und da es (mir) auch nach einer längeren Zeit möglichst immer noch schmecken soll, dauert die Überarbeitungsphase lange - liefert aber fast mehr Erfolgserlebnisse, als das eigentliche Schreiben.
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MrT
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 494

Ei 3


BeitragVerfasst am: 02.08.2018 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Rip hat Folgendes geschrieben:
Überaritet ihr sofort nach Fertigstellung der Rohfassung oder schreibt ihr einfach weiter und kümmert euch um den Feinschliff nachdem das Buch fertig geschrieben ist?


Ich habe meine Geschichte zunächst runter geschrieben, dann einige Zeit liegen gelassen und sie mir anschließend noch einmal angeschaut, um zu sehen, ob es noch immer die Geschichte ist die ich erzählen will.

Nun nehme ich mir Kapitel für Kapitel vor. Allerdings hat sich meine Geschichte im Laufe der Zeit sosehr weiterentwickelt / verändert, dass ich mich irgendwann entscheiden musste, sie entweder in die Tonne zu hauen oder zu akzeptieren, dass ich sie in großen Teilen komplett neu schreiben muss. Ich habe mich für letzteres entschieden, da ich inzwischen so eng mit meiner Geschichte verbunden bin, dass ich es nicht übers Herz gebracht habe, sie einfach dem Vergessen zu überlassen und mich anderen noch unerzählten Geschichten zuzuwenden.

Würde ich vom Schreiben leben müssen (was ohnehin nur sehr wenigen Schriftstellern gelingt), dann würde ich mir meine Geschichte nicht leisten können. Doch ich bin davon überzeugt, dass sie niedergeschrieben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss, selbst wenn es noch weitere Jahre dafür braucht.


_________________
"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Taranisa
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Alter: 50
Beiträge: 948
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 22.08.2018 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Rip hat Folgendes geschrieben:
Überaritet ihr sofort nach Fertigstellung der Rohfassung oder schreibt ihr einfach weiter und kümmert euch um den Feinschliff nachdem das Buch fertig geschrieben ist?

Richtig starte ich die erste Überarbeitung nachdem ich die Rohfassung für beendet erklärt habe. "Unrichtig" jedoch, wenn ich ein Kapitel oder eine Szene nach dem Schreiben nochmal durchlese. Dann kann ich den einen oder anderen Fehler gleich ausbügeln oder Änderungen vornehmen, die Auswirkungen auf die folgenden Kapitel haben (könnten).
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