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Der Fall Leutermann


 

 
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 689



BeitragVerfasst am: 27.12.2017 20:00    Titel: Der Fall Leutermann eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Fall Leutermann

Die Nachmittagssonne scheint durch das hohe Fenster in ein dezent grün-hellbraun eingerichtetes Büro, in dem ein Mann fortgeschrittenen Alters, leger, aber stilvoll gekleidet am Schreibtisch  sitzt und in Unterlagen blättert.
Er beißt in einen Müsliriegel, kaut einige Augenblicke, hält dann inne und starrt ihn empört an, in dem Moment klingelt es an der Tür. Der Mann schiebt rasch den Müsliriegel in die Schreibtischschublade, ebenso einen Aschenbecher und die Papiere, sieht auf die Uhr, dann drückt er auf den Türöffner.
"Etwas zu früh, Frau Leutermann," sagt er zu der eintretenden, eleganten Mittdreißigerin. "Aber kein Problem, nehmen Sie Platz." Er weist auf einen der Stühle am kleinen Tisch am Fenster,
Er beobachtet die Frau, die sich mit anmutigen Bewegungen darauf niederlässt und dann die wohlgeformten Beine übereinanderschlägt,  ehe er den zweiten Suhl in einen 90-Grad-Winkel zu ihr zieht und sich ebenfalls setzt.
"Wie geht es Ihnen inzwischen?" fragt er, während er nach einem Notizbuch greift.
"Ja. Ich denke besser,"
Freundlich schaut er sie an.
"Sie denken,  Frau Leutermann?"
"Also gut, doch. Es geht mir besser."
"Das heißt? Sie haben keine Attacken mehr?"
"Jn ... doch, aber ... wie soll ich sagen ..."
Sie macht eine Pause, ihre Hand zuckt, ein Reflex, in die Tasche zu greifen, den sie sofort zügelt. Der Blick des Mannes folgt der Bewegung.
"Sie wollen jetzt rauchen, nicht wahr? Warum? Was brauchen Sie?
Sie seufzt und schaut durch ihn hindurch in Leere.
"Ich habe es Ihnen doch schon gesagt. Das Rauchen hilft mir auch - gegen das Nichts", antwortet sie schließlich, da er wartet.
"Sagen Sie es ruhig noch einmal. Sprechen Sie es aus."
"Das macht mir Angst, das...das .. Nichts. Wenn da nichts ist. Ich weiß nicht, wie anders ausdrücken. Keiner versteht das. Keiner versteht mich. Die anderen denken, bei der es ist doch alles in Ordnung. Familie, Beruf, attraktiv, gesund, keine Geldsorgen. Aber genau das ist es. Da ist ... nichts. Wo ich hinschaue, ist - nichts. Nur Kulissen, nur Fassade, als wäre es ein Film."
Er lehnt sich zurück und legt die Fingerspitzen aneinander und sagt: "Sie ahnen nicht, wie viele Menschen heutzutage unter diesem Problem leiden. Aber das ist nicht alles, nicht wahr, Frau Leutermann?"
"Es bedroht mich, die Stille, die Leere, wie eine Woge, die mich zu überwältigen droht, wenn ich nicht aufpasse, und ich muss immer etwas etwas tun, z.B. morgens beim Erwachen - sofort das Radio anstellen oder meinen Mann wecken oder ans Telefon gehen und irgendjemanden anrufen. Ich muss dann sofort in den Film hinein gehen, damit ich vergesse, dass es nur ein Film ist und dass ich gar nicht da bin. Wenn ich nichts tue, setzt es sich wie ein Alb auf meine Brust und will mich erdrücken, mir die Luft rauben. Ein Ungeheuer, das hinter allem lauert. Ich darf keine Sekunde aufhören mich abzulenken. Es ist wie Gehen auf einem Seil, eine Sekunde der Ablenkung, der Unkonzentriertheit kann den Absturz bedeuten."
Die Fingerspitzen des Therapeuten beginnen zu wippen und er sagt:
"Aber wir sind doch ein Stück weiter gekommen in den letzten Wochen, oder? Wir haben Ihre Kindheit betrachtet."
"Ja, früher habe ich immer gedacht, meine Kindheit sei genauso sorgenfrei und problemlos gewesen, wie meine Gegenwart - scheinbar. Es gab keine Scheidung, keine Krankheiten, schwere, keine Streitigkeiten, nennenswerte, keine Geldsorgen, keine Unglücksfälle.  Erst Sie haben mir gezeigt: es war Schein, alles nur Schein. Dahinter lauert das Monster. Schon damals. Wie jetzt das Nichts hinter allem lauert ..."
Sie hält inne, atmet schneller.
"Wir wissen jedoch inzwischen, dass es nicht nichts ist, was ihre Angst erzeugt, sondern dass dahinter etwas steckt" sagt der Mann. "Es gibt eine Ursache, sie sträuben sich dagegen sie zu sehen, das ist ein Schutzmechanismus ihrer Psyche. Aber ich helfe Ihnen, der Ursache ins Gesicht zu schauen, sie auszuhalten.
"Ja Herr Doktor."
"Köhler genügt.."
"Herr D ... Köhler. Seit ich weiß, dass es diese Geschichte in meiner Kindheit gab, geht es mir auch besser, seltsamerweise."
"Das ist nicht seltsam. Schon Freud bemerkte, dass die Heilung nur über die Erinnerung führt."
"Freud? Ein Kollege von Ihnen?"
"... so könnte man sagen. Sie haben sich schon ein Stück mehr Ihrer Erinnerung erobert. Wir werden uns dem Schritt für Schritt nähern. Sie haben sich daran erinnert, wie nachts die Schritte kamen, an ihrer Tür, aber nicht herein, sie gingen vorbei. Und dann war da die Stille. Die Stille, die Angst auslöst, nicht wahr? Die Angst vor den Schritten in der Stille."
Die Frau atmet wieder schneller.
"Es ist okay. Sie sind in Sicherheit, vergessen Sie das nicht. Nehmen Sie Ihre Medikamente noch regelmäßig?
Sie nickt und tastet wieder nach der Tasche.
"Und Sie haben sich gewappnet, wie ich Ihnen riet?"
"Ja Herr D... ich habe immer das Handy notrufbereit. Ich habe mir eine Schreckschusspistole besorgt und ein Abwehrspray," antwortet sie mit der Stimme eines braven Kindes.
"Es geht nicht um diese Utensilien, Sie werden sie nicht brauchen. Diese sind nur Symbole Ihres Gerüstetseins, des Gewappnetseins. Sie sind jetzt nicht mehr schwach und schutzlos, vergessen Sie das nicht,
"Ja .. aber dieses Nichts ... es kommt wie eine Welle, wie ein Nebel, der sich auf mich legen, mich ersticken will."
Mit etwas energischerem Tonfall antwortet er:
" Frau Leutermann, nicht das Nichts, nicht die Stille bedroht sie, es war dieses Erleben in ihrer Kindheit, der Mann, der jede Nacht durch die Wohnung schlich, ins Zimmer ihre Schwester."
"Warum hat es keiner damals bemerkt? Warum habe ich es nicht bemerkt, sie beschützt? Meine arme, kleine Schwester?"
"Es ist vorbei. Ihr Onkel ist tot. Autounfall, sagten Sie. Vielleicht war es unbewusst beabsichtigt von ihm, unbewusstes Schuldgefühl, er hat sich selbst gerichtet. Er war der Täter, es ist unnötig, dass sie  sich die Schuld geben. Fühlen Sie sich nicht besser mit diesem Wissen?"
"Ja ... schon ... aber ...Früher war es immer die Leere, die mich morgens als erstes angesprungen ist nach dem Aufwachen, die drohte mich zu ersticken. Jetzt ist es die Schuld, die wie ein Berg da steht und mich erdrücken will."
Sie greift in ihre Tasche, nicht nach Zigaretten, sondern nach Taschentüchern und tupft vorsichtig die Augen.
"Frau Leutermann, ich schlage Ihnen vor, dass wir uns in den kommenden Sitzungen damit befassen."
Sie vereinbaren einen Termin.

Nachdem Frau Leutermann gegangen ist, sitzt Dr. Köhler einige Minuten reglos am Schreibtisch, dann zieht er einen Prospekt aus der Schublade, blättert darin und tippt eine Nummer ins Telefon.
Die Stimme, die aus dem Lautsprecher tönt, ist männlich und wohlklingend.
"Maier-Lies, Therapeuten-Coach und Fortbildung, guten Tag."
Herr Köhler räuspert sich, ehe er beginnt
"Guten Tag Herr Maier-Lies. Köhler hier. Sie erinnern sich an mich? Ich berichtete Ihnen über den Fall Leutermann."
"Aber natürlich. Der Fall Leutermann. Wie geht es voran? Kommen Sie zurecht mit unserer Methode?"
"Ja schon. Die Klientin ist inzwischen von der Existenz eines Kindheitstrauma überzeugt."
"Na wunderbar. Gibt es andere Schwierigkeiten? Tut sie sich schwer mit den Erinnerungsdetails?"
"Aber nein, es ist so, wie Sie bei Ihren Forschungen und Studien herausfanden, dass Frau Leutermann sich tatsächlich an Einzelheiten dieser nicht existenten Erlebnisse erinnert, an Geräusche, Farben, Gerüche, Worte ihres Onkels, das Weinen ihrer kleinen Schwester."
"Sehr gut. Empfindet sie keine Entlastung durch die Erinnerung? Freud war der Ansicht, dass Wiedererleben der Schlüssel zur Heilung sei."
"Jaja, Freud", murmelt Herr Köhler. "Doch, sie sieht es als Entlastung, aber ... es gibt neue Probleme. Sie hat jetzt Schuldgefühle?"
"Wie das?"
"Sie denkt, sie hätte ihre Schwester schützen können und müssen. Sie fühlt schuldig, weil sie still gehalten, nichts unternommen hat."
"Ja, das ist doch großartig?"
"Wie bitte?"
"Da haben Sie einen Ansatz, an dem Sie weiterarbeiten können, ein greifbares Problem! Sie sind ausgebildeter Psychotherapeut, qualifiziert, solchen Problemen zu arbeiten.
Wir füllen mit unserer neuen Methode nur die Lücke, die in der Praxis der Psychotherapie  besteht, der Umgang mit den Nichtproblemen. Wir bieten lediglich eine Fortbildung an für die wachsende Zahl der Fälle von Patienten, bei denen gerade die Abwesenheit aller Traumata und Plessuren das Problem ist und Angstgefühle, Panikattacken erzeugt, subjektiv erlebt als Angst vor dem Nichts, vor der Leere.
Für diese stetig zunehmende Klientel wurde die Methode der Traumaimplantation entwickelt, mit großem Erfolg. Alle anderen Probleme, wie auch Schuldgefühle, sind nicht neu. Die können Sie mit Ihrem bewährtem Instrumentarium bewältigen. In diesem Sinne, weiter so, Herr Kollege!"

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RememberDecember59
Geschlecht:weiblichHobbyautor

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BeitragVerfasst am: 08.01.2018 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Verfasser/in,
Sehr interessante Idee! Das Gefühl der Leere, obwohl oder gerade weil doch alles zu passen scheint, kennen wahrscheinlich wirklich ganz viele Menschen heutzutage. Die Psychotherapie tut sich also schwer damit, solchen Leuten zu helfen und füllt diese Gefühlsleere mit erfundenen Traumata, weil die sich einfacher behandeln lassen.
Das Thema, hm. Die Leere ist schon da, auch Gedächtnisbilder. Indirekt werden sie durch die Leere hervorgerufen, indem sie nur aufgrund der Leere eingepflanzt werden. Das ist zwar ein gewagter, aber sehr origineller Umgang mit dem Thema, und das gefällt mir. Aber die Stille... Beides in einen Topf zu werfen, Stille und Leere, ist meiner Meinung nach nicht richtig.
Schwierig irgendwie. Noch mal drüber nachdenken.

Die Anzahl der überflüssigen Leerzeichen reizt mich übrigens schon fast dazu, die Zeichen zu zählen, um zu überprüfen, ob du die absichtlich reingeschmuggelt hast. Laughing

***

Nach dem Lesen und Kommentieren der anderen Texte habe ich mich dazu entschieden, 3 Punkte zu geben.


_________________
Bartimäus: "...-was ist das?"
Kobold: "Hätte mich das jemand anders gefragt, o Herr, der ihr Schrecklich und Unübertrefflich seid, hätte ich ihn einen Dummkopf genannt, bei Euch jedoch ist diese Frage ein Zeichen jener entwaffnenden Schlichtheit, welche der Born aller Tugend ist. ..."

Bartimäus I (Jonathan Stroud)
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2892

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 09.01.2018 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, lieber Autor, das ist jetzt vor allem so ein Inhaltsdings, warum ich mit deinem Text nichts anfangen kann. Er zielt auf die nicht existenten Erinnerungen ab, erzählt das aber auf eine Art und Weise, mit der ich nichts anfangen kann. Zu wissenschaftlich, um mal ein halbwegs passendes Wort in den Raum zu stellen. Zu theoretisch. Zu wenig fühlbar. Und ja, ich weiß, neutraler Erzähler, aber das heißt ja nicht, dass man nichts fühlen könnte.
Der Titel ist symptomatisch und sagt im Prinzip alles darüber, warum ich mit dem Text nichts anfangen kann. Es geht um den Fall Leutermann. Nicht um den Mensch.
Noch dazu, und das ist natürlich beim Zehntausender besonders schlecht, verliert der Text deshalb für mich beim wiederholten Lesen. Ich weiß ja nun schon, auf was es hinausläuft und darüberhinaus finde ich einfach nicht sonderlich viel im Text, das mich bei der Stange halten könnte.
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Christof Lais Sperl
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 56
Beiträge: 327
Wohnort: Hangover
Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 09.01.2018 15:41    Titel: Respekt Antworten mit Zitat

Viel guter Dialog. Etwas, das ich selbst nicht beherrsche. Und ein eindrücklich geschilderter Seelenzustand. Klasse!

_________________
Lais
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Municat
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 50
Beiträge: 279
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 10.01.2018 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Autor smile

Traumaimplantate zur Behandlung von Nichtproblemen ... was für eine skurile, überraschende, perfide und aus der Sicht der Fortbildungstante erschreckend logisch erklärbare Behandlungsform! Die Idee zu dem Text finde ich schlichtweg genial. Die Wendung nach der eigentlichen Sitzung kommt total überraschend und lässt mich mit offenem Mund stehen. Solche Schachzüge liebe ich.

Das Thema der Leere, der fehlenden Dinge oder Zustände, die dann zum Auslöster für das werden, worum es in dem Text geht, hast Du auf eine unerwartete, präzise Weise getroffen: wenn wir keine Probleme haben (aber trotzdem Beschwerden), schaffen wir uns eben welche.

Du hast die distanzierte Perspektive gewählt. Auf den ersten Blick ist das sehr mutig bei einem Thema, das das Innenleben eines Menschen beleuchtet. Betrachtet man Deine Geschichte allerdings komplett, ist diese Darstellung genau die Richtige.

In den Dialogen gibt es einige Stellen, die ich anders formuliert hätte, an denen ich mir überlege, ob ich mir jemanden vorstellen kann, der sich so ausdrücken würde ... aber das sind stilistische Details, die unter die Kategorie "persönliche Note des Autors"  fallen.

In dem Bereich der neutralen Beschreibungen sind mir ein paar Stellen aufgefallen, in denen dann doch eine Spur Bewertung steckt. Aber das ist Jammern auf wirklich hohem Niveau.

Ein paar Beispiele dazu:

Zitat:
starrt ihn empört an,
Die Empörung ist irgendwo schon eine Wertung des Erzählers. Statt dessen könntest Du zum Beispiel schreiben: ihre Augen verengen sich, als sie ihn anstarrt.

Zitat:
hre Hand zuckt, ein Reflex, in die Tasche zu greifen, den sie sofort zügelt.
Auch hier steckt mehr von dem Therapeuten drin als von dem neutralen Beobachter. Der würde meiner Meinung nach eher folgendes sehen: Ihre Hand zuckt, greift für einen Moment den Verschluss der Tasche und zieht sich sofort wieder zurück.

Zitat:
Sie greift in ihre Tasche, nicht nach Zigaretten, sondern nach Taschentüchern
Auch hier: der neutrale Beobachter sieht nicht, was sie greifen KÖNNTe, und vielleicht gerne greifen WÜRDE ... oder was sie aus Sicht der Therapeuten gerne greifen würde ... , sondern nur, was sie tatsächlich aus der Tasche holt.

Alles in Allem fasziniert mich Dein Text ... vor allem die Idee, die dahintersteckt.

Punkte vergebe ich erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.


ediTier
Die Idee ist und bleibt mein Favorit. 12 Punkte smile


_________________
Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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jaeani
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 65



BeitragVerfasst am: 11.01.2018 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

neutraler Kommentar
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 52
Beiträge: 1671
Wohnort: im Diesseits
Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
Lezepo 2015 Lezepo 2016


BeitragVerfasst am: 12.01.2018 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ist mir als Satire weder bissig noch lustig genug und geht als kritische Prosa für mein Empfinden zu platt mit den ins Visier genommenen bedenkenswerten Punkten des gewählten Themas um. Eher ein Thema für ein Essay. Finde ich. Bei mir schlägt dieser Text leider keine Erkenntnisfunken und lässt mich mit einem Stirnrunzeln zurück. In dieser Verarbeitung geht in meinen Augen etwas schief.

Denn ja, es gibt die experimentell nachgewiesene Möglichkeit, falsche Erinnerungen zu pflanzen, dies jedoch hier in dieser Kurzform als systematisches Vorgehen von Therapeuten zu entwickeln, ergibt für mich keinen Sinn. Und keine gute Pointe. Und auch keinen sonst wie weiter bringenden "Mehrwert" im "Subtext" oder in der "Gesamtschwingung" (ich weiß, ein paar viele Anführungszeichen aber mir gehen gerade die dezidierten Worte aus).


_________________
when I cannot sing my heart
I can only speak my mind
- John Lennon -

Christ wird nicht derjenige, der meint, dass "es Gott gibt", sondern derjenige, der begonnen hat zu glauben, dass Gott die Liebe ist.
- Tomás Halík -
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1027
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 13.01.2018 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast eine in sich abgeschlossene Geschichte geschrieben, deren "Kamera" sehr nah an der Figur klebt. Es wird stark erzählt, das Bild bzw. Bilder, die ich durch eine Kamera sehen (könnte), spielen weniger eine Rolle. Der Dialog füllt aus, was die nicht vorhandenen Bilder an Gefühlen nicht erzeugen können (so gesehen tiefe Leere, aber leider nicht auf das Thema bezogen).
Klar hat die Geschichte einen Inhalt - Erinnerungsmanipulation, oder wie auch immer man es nennen will, damit Therapeuten eine Beschäftigung haben? Keine Ahnung. Ich denke, vor so einem Problem steht heutzutage kein Therapeut; eher das Gegenteil ist der Fall.
Gefühle löst der Text bei mir nicht aus. Auch gibt es nichts Experimentelles, keine "Besonderheiten". Der Text (bzw. die Autorin/der Autor) vertraut auf Herkömmliches, wodurch ich auch nichts zum Dranbleiben bekomme und im Zuge dessen den Inhalt gedanklich nicht weiter in mir bewege. Ich lese ihn, dann ist er futsch.
Das ist mir zu wenig.
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d.frank
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Beiträge: 683
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BeitragVerfasst am: 13.01.2018 02:28    Titel: Antworten mit Zitat

Dies Geschichte ist mir zu einfach, in Aufbau, Umsetzung und Aussage.
Ich kriege sie nicht an mich heran, weil ich ihre These nicht vertrete.
Die Leute haben keine Probleme und deshalb Angst vor dem Nichts?
Solche Leute haben sehr wohl Probleme und zwar welche mit sich selbst, mit ihrem fremdbestimmten Leben, mit ihrem Hang zum Perfektionismus, ihrer Angst vor Vergänglichkeit, was weiß ich nicht noch alles....
Aber der Therapeut pariert hier mit einer ausgedachten Erinnerung. das ist mir zu einfach, zu oberflächlich, es hinterlässt ein Gefühl in mir, als hätte ich eine Webeanzeige für Schlankheitspillen gelesen.
Vielleicht ist das ja Kritik, aber die fand ich weder besonders gut verpackt, noch nachdenkenswürdig.
Die Vorgaben sind wohl schon eingehalten, aber trotzdem, mir bleibt das zu eindimensional und an vielen Stellen sinnlos breitgeredet.


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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finis
Autor


Beiträge: 577
Wohnort: zurück
Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 16.01.2018 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Was für eine schöne Idee! Bzw. was heißt hier schön. Bissig, eher. Auf die gute Art und Weise. Den neutralen Erzähler finde ich dabei auch passend (Das mit einem Bewusstseinsstrom hinzukriegen wäre absolut beeindruckend.) und gut umgesetzt, soweit. Zwischendurch habe ich mir das fast wie ein Theaterstück vorgestellt. Das hätte vielleicht auch was.

Etwas schade finde ich, dass mir da der doppelte Boden etwas fehlt. Klar, das ist ein toller Denkanstoß und der Text wäre eine schöne Grundlage für eine ernsthafte Diskussion. Aber er macht eben nicht mehr als das: Er stößt nur an, aber gibt mir ansonsten nicht viel mit. Und natürlich kann man da jetzt sagen: Da muss der Leser auch mal arbeiten und selber denken - was absolut legitim ist - andererseits wünsche ich mir von so einem Text dann doch etwas mehr als nur die Aufforderung sich mal mit dem Thema auseinanderzusetzen und eine zynische Pointe. So kaut mir der Text die Gedanken eigentlich sogar schon vor, sodass ich am Ende quasi automatisch zu dem Schluss komme: Mensch, das ist aber ganz schön bescheuert, das alles. Dann kann ich nur noch darüber diskutieren, ob und wie viel das mit der Realität zu tun hat. So gesehen habe ich als Leser hier sogar zu wenig Arbeit.
Das finde ich, wie gesagt, etwas schade, denn die Grundidee hat es wirklich in sich. Da lohnt sich die Auseinandersetzung sicherlich.

Insgesamt gerne gelesen, jedenfalls.
LG.
finis


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"Mir fehlt ein Wort." (Kurt Tucholsky)
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1194
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 17.01.2018 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Nette Idee, aber schreibtechnisch leider eher schwach umgesetzt. Bei vielen Sätzen hakt das Lesen und häufige Fehler wie Kommata, Rechtschreibung, vergessene Buchstaben etc. trüben das Lesevergnügen. Der Schluss ist dann arg silbertablettig, um nicht erklärbärig zu sagen, geworden. Das hätte man viel interessanter machen können, z.B. durch nur Andeutungen. Oder absurder, dass Leute sich absichtlich Traumata implantieren lassen, um sich nicht mehr so leer zu fühlen.
Die Idee der Stille ist zwar drin, aber passt nicht wirklich ins Motto. Auch ein klares Erinnerungsbild sehe ich nicht, wie auch keinen direkten da-fehlt-was-Auslöser. In den E-Bereich würde ich die Geschichte auch nicht unbedingt einordnen, dafür bleibt mir vieles zu flach.

Das alles soll jetzt nicht heißen, dass ich die Geschichte schlecht fand, sie ist mir aber doch noch viel zu roh für einen 10K-Wettbewerb. Beim 3F hätte ich das anders gesehen, aber bei 10 Tagen Zeit kann man da nicht wirklich alle Augen zudrücken. Von daher wohl eher keine Punkte.

Aber die verteile ich erst, wenn ich alles gelesen habe.


_________________
Der Möbiusstreifen ist der beste Beweis dafür, dass Komplexität die Projektion menschlicher Kleinheitsängste ist (Nis-Momme Stockmann)

Der Dumme schwimmt mit dem Strom, der Rebell schwimmt gegenan, der Weise schwimmt ans Ufer und ruft sich ein Taxi (original VKB)
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Schlomo
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 61
Beiträge: 155
Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 17.01.2018 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wirklich durchdacht!

_________________
Mathematik bringt dich besser durch Zeiten ohne Ruhe als Ruhe durch Zeiten ohne Mathematik. (Frei nach Freewheelin' Franklin )
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3637

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 18.01.2018 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Therapiesitzung, erzählt aus neutraler Perspektive, nicht die einzige, offenbar ist das der Ort, wo über Erinnerungen gesprochen wird.
Die Idee zum Fall Leutermann finde ich ganz interessant, ein reales Phänomen, das hier satirisch auf die Spitze getrieben wird, die Art, wie schnell heutzutage als krank diagnostiziert wird, was von der Norm abweicht. Frau Leutermann leidet unter ihrer Normalität, da hilft nur eins: ein Problem muss her. Sehr anschaulich, schlicht und schön, diese Idee.

Die Umsetzung etwas durchwachsen(er). Mit der Perspektive hast du dir nicht leicht getan, so mein Gefühl, einerseits weil du keine elegantere Lösung gefunden hast, die nötigen Informationen zu vermitteln, ohne diese sequentielle Berichterstattung, erst der Patient dem Therapeuten und der dann dem Therapeutencoach. Apropos Informationen, das Ende ist m.E. übererklärt. Zweitens zur Perspektive, und das fiel mir auch bei anderen Texten auf: die gehäufte Verwendung wertender Adverben oder Adjektive. Das Büro ist "dezent" grün-hellbraun eigerichtet, der Therapeut "stilvoll" gekleidet, die Patientin "elegant", ihre Bewegungen "anmutig" und ihre Beine "wohlgeformt". Da sitzt ein nicht-neutraler Erzähler drin. Strenggenommen. Ich finde dennoch, du hast aus den limitierten Mitteln etwas gemacht.

Ach so, noch was, das mir gefällt: dass das Gedächtnisbild keine echte Erinnerung ist, sondern eine eingeredete, auch das ein interessantes Phänomen und eine gute Idee.

Vielleicht braucht deine Geschichte ein bisschen Zeit und Überarbeitung, ich glaube da steckt lohnendes drin.
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 307



BeitragVerfasst am: 19.01.2018 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

Soll wohl neutraler Erzähler sein, Worte wie "leger", "stilvoll", "empört", "elegant", "anmutig" oder "wohlgeformt" sind aber subjektive Bewertungen. Und da hat sich Frau Leutermann gerade erst gesetzt.
Das offensichtlich unprofessionelle Verhalten des Therapeuten ist zunächst verwirrend, später stellt sich raus, es ist Absicht, wird insofern nicht gewertet. Das Gespräch klingt nämlich konstruiert, weniger wie gesprochene denn geschriebene Sprache. Den Tiefpunkt allerdings stellt der Werbe-Infodump des Herrn Maier-Lies am Ende dar, der klingt, als lese er einem Kunden der Methode nochmal die Broschüre zu dem Produkt vor, das der doch bereits gekauft hat. Angesprochen wird aber ehr nicht der Köhler, sondern der Leser, der verstehen soll, was da eigentlich gerade passiert ist.
Grenzwertig ist zudem die Verarbeitung der Wettbewerbsvorgabe, was nicht unbedingt negativ gemeint ist. Im Gegenteil ist es ein Wagnis, nicht etwa, wie so ziemlich alle anderen Beiträge die Vorgabe interpretiert haben, einen (nur durch sein Fehlen nicht mehr) fassbaren Gegenstand in seinem Fehlen als Auslöser für eine Erinnerung zu nutzen, sondern das Fehlen von etwas, wie beispielsweise Problemen oder (im Fall Leutermann) von Geräuschen. Der Ansatz ist daher durchaus besonders, die Ausführung lässt aber zu wünschen übrig.
Punkte? Jn.
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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1443
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Psychotherapeut induziert auf Anraten der Coaching-Tante bei einer Patientin eine künstlicheTraumaerinnerung. Vielleicht spielt da ein indignierter Blick auf die Darstellung meiner Arbeit eine Rolle, aber ich finde das reichlich unglaubwürdig. Die hölzerne Sprache wirkt mir hier zu direkt. Unrealistisch wäre nicht das Problem, aber unglaubwürdig lässt mich abwenden. Immerhin: Der bizarre Gedanke, etwas Fehlendes künstlich zu ergänzen, um das Problem der Problemlosigkeit zu beseitigen, hat etwas.
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 28
Beiträge: 1672



BeitragVerfasst am: 20.01.2018 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Das Nichts ist ein Thema, das mich schon lange umtreibt.
Aber ich finde, so direkt lässt sich das nicht behandeln.
Mir scheint, dieser Beitrag trivialisiert das Problem, das einige andere Texte des Wettbewerbs viel offener und persönlicher bahandeln.
Die Pointe am Schluss ist zwar eine spannende Idee, aber sie funktioniert so nicht.
Dafür bräuchte es sorgfältigere Erklärungen, für die zehntausend Zeichen nicht reichen.
Und selbst wenn: Sagt die Pointe überhaupt etwas Geistreiches?
Ich bin eh skeptisch, wenn es um solche Wendungen geht.
Sie sind meistens nicht viel mehr als ein Taschenspielertrick.
Und hier wirkt es leider auch so.
Noch dazu scheint er mir unbeholfen umgesetzt.
Zu viel erklärt, zu überkonstruiert.

0 Punkte.


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 59
Beiträge: 1791
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Therapeuten Geschichte.
Gute Idee, aber leicht erfassbar. Mehrschichtig?
Sprachliche Lücken in Sätzen, fehlende Wörter. Hat die Zeit nicht gereicht?


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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nebenfluss
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Beiträge: 3345
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 21.01.2018 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade Angst vor der Macht meiner Kritik und sorge mich um meine Urteilsfähigkeit. Deshalb an dieser Stelle kein inhaltlicher Kommentar.

Danke für deine Teilnahme am Wettbewerb.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 689



BeitragVerfasst am: 22.01.2018 18:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Kommentare und Bewertungen.
Manches hätte ich selbst schon nach einer Woche anders gemacht, gebe daher einigen Kritikpunkten ganz recht. Anderes, was gelobt wurde, finde ich auch gut wink
Mit 12 Punkten hätte ich allerdings nie gerechnet - habe ich wirklich richtig gelesen? Auch nicht mit 10, danke.
Die "abstruse" Idee kam mir übrigens sofort beim Lesen der Aufgabe, weil ich erst vor kurzem einen Artikel über wissenschaftliche Untersuchungen zu gefakten Erinnerungen gelesen hatte.
Ach interessant übrigens, dass gleich zwei Kommentatoren aus dem Coach (explizit Herr Meier-Lies) eine Fortbildungstante/Coachingtante gemacht haben Very Happy ... Ist das ein typischer Frauenberuf?
Schlechtes Gewissen drückt mich, dass ich selbst kein Feedback gab, Grund war, um einen anderen user zu zitieren, dass mir die "Bewusstseinsstromdinger tierisch auf den Keks gingen" - so sehr, dass ich sie nicht zu Ende lesen konnte. Die Arbeit und Auseinandersetzung mit diesen Techniken fand  ich desungeachtet interessant und bereichernd.
Falls jedoch jemand Wert drauf legen sollte, schiebe ich mein Feedback nach, hier oder per  PN.
LG Malaga
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Municat
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 50
Beiträge: 279
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 25.01.2018 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ach interessant übrigens, dass gleich zwei Kommentatoren aus dem Coach (explizit Herr Meier-Lies) eine Fortbildungstante/Coachingtante gemacht haben
liegt wohl (zumindest bei mir) an dem Namen Meier-Lies. In meinen Hirnwindungen wurde da in null komma nichts ne Liese draus Sich kaputt lachen

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Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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