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Lapislazuli

 
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Autor Nachricht
Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1185
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 27.12.2017 19:00    Titel: Lapislazuli eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

    Die Stille rollte wie ein Ozean heran,
    Brach sich an meinem Ohr.
    (Emily Dickinson)


    Wieder klopfe ich an und er ist nicht da obwohl er hier ist weit entfernt flackert sein Gesicht auf kurz dann nichts aber ich weiß es weil ich es höre sein Schweigen das mir entgegenhallt sich in meinem Inneren ausbreitet wenn er später von seiner Befreiung spricht davon dass er ausbrechen will aus seinem Elend weil er nur so vor sich hin funktioniert schreit die Stimme in die Abgeschiedenheit
    silenzio per favore aber ich kann den Begriff nicht begreifen seine Bedeutung kaum erfassen obwohl ich ihn spüre weil er anwesend ist in all der Abwesenheit sende ich ihm meine Gedanken die er aufnimmt wohl wissend dass er im Kern leuchtet immerzu frage ich mich woher er kommt wohin er geht und warum ich ihn kenne schon in meiner Kindheit sind wir zusammen zu fernen Planeten geflogen durch ein Loch in der Kuppel habe ich ihn gesehen ihn an seinem Schweigen erkannt und nannte ihn bei seinem Namen aber er wusste meinen nicht wenn wir zusammen gespielt haben
    heute öffnet er die Tür und ich betrete scheu sein Haus es ist warm obwohl er keinen Ofen hat während Farben in meinem Kopf tanzen klappen Fenster auf klappen zu und ich atme frei weil ich den nicht vorhandenen Gipfel sehe und ich schaue ihn an wie er wächst der Raum sich dehnt und die Stille wird wieder zu Gesang der ausschließlich im Minus zu ertasten ist ich greife ihn fühle wie er mich schultert
    das Vogelgezwitscher war schon einmal lauter sagt er und ich verstehe was er meint denn ich höre sie niemals zwitschern es ist Winter und ich laufe über die Wiesen golden ehe sich im Gegenraum ein Falltor auftut und mich verschluckt ich kann ihn nicht greifen weil ich nicht imstande bin wieder anzuklopfen
    küsst Amerika Russland sagt er und will mich einladen zum Space Rendezvous dorthin wo es kein Schweigen gibt das sich in sich selbst verschluckt und ich höre es wieder will es in den Arm nehmen ehe ich verstumme in mir selbst um Bilder aus der Vergangenheit zu holen die mich trösten denn mindestens drei Mal werden wir uns begegnen später hüllenlos
    werden wir uns erkennen und die Einsamkeit wird uns nicht einholen ganz ohne Sinne weil sinnlos erscheint mir weder mein Haus noch seines in dem der Kern steckt unsichtbar aus Gedanken geformt erzähle ich ihm später
    wie sieht er denn aus mein Kern will er wissen weil er ahnt dass ich von seinem rede aber ich habe keine Ahnung nur die Gewissheit seiner Existenz obwohl er nicht anwesend ist was ich ihm berichte wofür ich wieder mit Stille belohnt werde die mich beruhigt die meine Scharniere zum Stillstand bringt löst er sich im Weiß auf ich bedanke mich und träume mich weiter hinein in eine Zukunft die ich nicht begreife die mich anbrüllt in ihrer Lautlosigkeit die wir beide nicht füllen können
    weil wir keine fetten Wolfskinder sind sagt er und ich erwidere dass ich die Löwen gesehen habe wie sie nebeneinander existieren ohne Rang und Ordnung was mich berührt weshalb ich sie forme mit Worten die ihm nicht gefallen denn
    die Mitte liegt zwischen M und N sagt er und ich verstehe ihn lächle ihn an weil er verkniffen guckt was mir gefällt
    klar er kennt sich mit Löwen aus still wie er ist gegenwärtig in meinem Inneren verfügbar umfliegt er mich und wir entspannen zusammen neben einem speckig gesessenen Marmorblock träume ich später von einer Reise mit dem VW-Bus quer durch Europa und erzähle ihm davon pausenlos
    rede ich von Dingen die er sich anhört ohne etwas zu erwidern weil er nicht anwesend ist sieht er wie ich schrumpfe um später wieder groß zu werden und weiter zu wachsen kennt die Unsicherheit in mir wenn ich falle geht er nicht unter stattdessen beruhigt er mich weil er mich lesen kann von hier oben aus gesehen unter den Wolken wirkt es beinahe still
    doch in der Ruhe höre ich dann den Klang seines Schweigens wieder es wird lauter weil es sich entfernt er zerfließt unter meinen Augen aber dann erkenne ich ihn gestern sah ich Bäume heute blau leuchtendes Mineral ehe er die Berge sprechen hört weil sie immer die bessere Wahl sind er steht neben mir auf der Erde die Füße drücken sich im Fels ab ehe er mir ein Stück Knäckebrot reicht um meine Neugier zu stillen doch jedes Mal wenn ich es an mich nehmen will taucht es an einem anderen Ort wieder auf dort wo die Rolltreppe hochfährt und ich suche verzweifelt weiter weiter weiter merke ich dass ich ihn verloren habe aus den Augen aus den Sinnen sein Schweigen ist fort und ich schnappe nach Luft blicke zum Kreuz es ist weg
    ebenso wie der Gipfel den ich zu erreichen versuche um ihn zu finden sein Haus ist wie weggewischt durch das Licht in der Ferne sehe ich seinen Kern der klar leuchtet geschliffen blau wie Glas von der Sonne vom Leben die Wolken haben wir bereits hinter uns er ist wieder da wie Musik zieht er an meinem Ärmel streckt mir die Finger entgegen ich betrachte seine feine Nase und eine Weile laufen wir auf hartem Grund
    der federt weil ich aufgedreht bin innerlich hüpfe ich voran angetrieben von der Abwesenheit meiner Gedanken die mich ansonsten quälen Schritt für Schritt folge ich ihm ahnungslos und entdecke was ich niemals anfassen werde nur mein Herz wird es berühren jeden Tag den ich später fülle mit meinem Sein das sich auflöst und dehnt bis es die Welt einmal umrundet um die Verzweiflung wegzuwischen mitzunehmen auf den Gipfel zu tragen gemeinsam mit ihm
    woher weißt du davon fragt er mich später vor sieben Wochen betrachteten wir zusammen den Mond aber ich kenne keine Antwort sehe stattdessen meinen mumifizierten Leib auf der Erde liegen worin sich mein Inneres befindet wie ein Staubkorn komprimiert von Pflichten und Erwartungen harrt es still aus umhüllt von Eisen er blickt mich an schweigend wie immer ist er doch woanders nur sein Kern ist im Geiste hier immerzu
    klettert hinab wabert um den Staub bis Strahlen in die Atmosphäre dringen dort an der runden Spitze wird die Welt in Getöse verwandelt das niemand hört das niemand sieht nur wir beide packen es in unsere Rucksäcke gehen in Ruhe nach Hause um es in unsere Wohnzimmer fließen zu lassen bis jeder Winkel damit ausgefüllt ist mit einem erwachsenen Feuerzeug leuchtet er in die Zukunft die greifbar wird wenn er sich wieder und wieder entfernt und ich wieder und wieder anklopfe an sein Haus das dort steht zwei Meter minus acht
    ich kann es erkennen beinahe erfassen greifen nach dem Knäckebrot bis es sich wieder vor mir auflöst zerbricht unter meinen Fingern die nichts weiter sind als Antennen die rauschend empfangen das Radio steht still ich stehe still und höre es brüllen in meinem Inneren höre ich den Gesang der sich in einem Schrei verliert der mir entgegendonnert dessen Richtung ich nicht ausmachen kann verdammte Scheiße
    kommt er von mir oder von ihm ich winde mich in mir selbst rolle mich ein versuche zu schlafen finde aber keine Ruhe denn sie quälen mich und quälen mich immer weiter die Rufe vom Nirgendwo die ich weiß es einfach nur ich hören kann in diesem Augenblick der Stille die mich abtötet und mein Sehnen bis ins Grenzenlose wachsen lässt ich docke an lasse Bilder in mir entstehen die nichts weiter sind als vertrocknete Novemberblätter
    was wird uns der Frühling bringen fragt er ich höre ihn wieder und Tränen lösen sich heftig aus der Abgeschiedenheit die in mir tobt sie lösen sich fallen zur Erde auf den unsichtbaren Kern und ich sehe seine Zukunft meine Zukunft ich sehe sie verschwommen auftauchen sie schreit mich an obwohl sie nicht existiert sie schreit und schreit und schreit.



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RememberDecember59
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 30
Beiträge: 459
Wohnort: Franken


BeitragVerfasst am: 08.01.2018 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Verfasser/in,
es ist schwer für mich, das gerecht zu bewerten, weil diese Art von Text überhaupt nicht meinen persönlichen Geschmack trifft und ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht mehr als eine Ahnung davon habe, worum es geht. Das ist mühselig für mich und nimmt mir ein bisschen den Spaß am Lesen.
Andererseits denke ich aber wohl, dass der Text handwerklich gut gemacht ist. Man sieht, dass sich hier jemand sehr viele Gedanken gemacht und viel Arbeit reingesteckt hat und außerdem toll schreiben kann. Auch hat man das Gefühl, dass der Text wirklich von Themen- und Mottovorgabe inspiriert und nicht etwa nachträglich daran angepasst wurde, wie es bei manch anderen Texten den Anschein hat.

***

Nach dem Lesen und Kommentieren der anderen Texte habe ich mich dazu entschieden, keine Punkte zu geben.


_________________
Bartimäus: "...-was ist das?"
Kobold: "Hätte mich das jemand anders gefragt, o Herr, der ihr Schrecklich und Unübertrefflich seid, hätte ich ihn einen Dummkopf genannt, bei Euch jedoch ist diese Frage ein Zeichen jener entwaffnenden Schlichtheit, welche der Born aller Tugend ist. ..."

Bartimäus I (Jonathan Stroud)
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Municat
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 51
Beiträge: 322
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 09.01.2018 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Autor smile

ich frage mich wirklich, wessen Gedanken und Empfindungen das sind. So viele Einzelaspekte, einige davon wirklich interessant. Ich sehe entweder einen Stalker, der total besessen von seinem Idol ist, nicht akzeptiert, dass sie Zielperson unerreichbar ist und sich deshalb ein Trugbild schafft ... oder einen Menschen, der an Schizofrenie leidet, unsicher ist und ständig den stärkeren Partner in sich selbst sucht ... oder einen Geist, der zusieht, wie sich seine sterblichen Überreste auflösen.

Ich kann gerade wirklich nicht sagen, ob mich dieser Text fasziniert, abschreckt oder ratlos zurück lässt. Ein bisschen was von allem vielleicht.

Was mich stört, ist der Blcoksatz. Die Gedankenfetzen entwickeln sich so losgelöst von allen Regeln, warum ist der Text dann in einem so starren Format verfasst? Will das Format die Gedanken einfangen, eingrenzen, in ein Korsett zwingen?

Eine konkrete Frage habe ich aber:
Zitat:
mit einem erwachsenen Feuerzeug
was kann ich mir unter einem erwachsenen Feuerzeug vorstellen?

Punkte vergebe ich erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.


_________________
Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


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Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 10.01.2018 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Text reizt mich, und doch finde ich nicht rein. Der Bewusstseinsstrom ist anstrengend, und irgendwie unglaubhaft kunstvoll. Vielleicht auch nur auf diese Lange.

Jemand ist nicht da. Dann ist er da, aber der Gipfel nicht. Dann ist da, oder auch nicht, sein Kern.

Mir fällt das Wort "idiosynkratisch" ein. Ob es wirklich passt, weiß ich nicht.

Und wie bekomme ich den Text mit dem blauen Stein zusammen?
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
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BeitragVerfasst am: 11.01.2018 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Da ist er also, mein zwölf Punkte Text.

Obwohl er mir eine Spur zu "angereichert" ist, etwas mehr Leere oder bildliche Konzentration hätte vertragen können.

Dennoch: in meinen Augen ein echter Selbst-Bewusstseins-Strom, oder ein echter Paralelluniversen-Bewusstseins-Strom, oder einfach ein Austausch zwischen zwei Bewusstseins-Kernen, die es nicht zur Materialisierung schaffen (oder zu schaffen brauchen), oder auch einfach nur ein Selbstgespräch mit dem eigentlichen Ich, was die anderen Ansätze hier nicht einmal auszuschließen braucht. Das Gespräch mit "dem anderen" das mir sehr viel Raum eröffnet, den ich gespannt und fast atemlos betreten und hier erfahren kann.

Zu voll allerdings auch von Einzelheiten, in denen ich mich verlieren kann: die Löwen, die fetten Wolfskinder oder weshalb nun die Berge die beste Wahl sind, oder er sich mit den Füßen abdrückt, die feine Nase oder weshalb Amerika Russland küsst oder umgekehrt. Das sind mir zu viele Details, da hätte es sparsamer zugehen können.

Sprachlich einfach sehr gut gemacht, liest sich rund und sehr schön im Sprachfluss und -Rhythmus: so hätte ich es selbst hinbekommen mögen, habe ich aber nicht, aber mein Text ist ja auch ein anderer, auch wenn ich mich mit diesem hier - ich hoffe das ist nicht vermessen, dass ich das so dreist sage - verwandt fühle.

Sehr schön! Mag ich sehr!


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when I cannot sing my heart
I can only speak my mind
- John Lennon -

Christ wird nicht derjenige, der meint, dass "es Gott gibt", sondern derjenige, der begonnen hat zu glauben, dass Gott die Liebe ist.
- Tomás Halík -
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Angst
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Beiträge: 1673



BeitragVerfasst am: 14.01.2018 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Obwohl ich bei diesem Text so manches Mal "Ja, aber!" sagen will, löst er etwas in mir aus.
Immer wieder gibt es Stellen, die mir etwas zu bekannt und erklärend vorkommen.
Aber du schaffst es, niemals ins Kitschige abzudriften.
Meine absolute Lieblingsstelle: "ich verstehe ihn lächle ihn an weil er verkniffen guckt was mir gefällt".
Das klingt wahnsinnig authentisch. Anders gesagt: Ich scheine ähnlich zu denken, wie das Ich in diesem Bewusstseinsstrom, hihi.
Japp. Das ist toll!
Nicht verschwurbelt und verkünstelt, sondern eine angenehme Balance zwischen Anspruch und Verständlichkeit.
Obwohl … eigentlich habe ich keinen Plan, worum es geht.
Auch egal. Jedenfalls ist das einer der besseren Bewusstseinsströme.
Vorgemerkt für Punkte.

EDIT: Hat's leider doch knapp nicht in die Rangierung geschafft, tut mir leid!

0 Punkte.


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3044

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 14.01.2018 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hach.

Lieber Text, ich mag dich sehr. Du bist so einer, dich kann mag ich lesen. Mag mich wieder und wieder von dir einfangen lassen, dabei Altbekanntes wiederfinden, Neues entdecken.
So schöne, richtige Wörter. Allein für Getöse bekommst du einen Punkt von mir, aber bei nur dem einen wird es ganz sicher nicht bleiben.

Mehr fällt mir momentan nicht ein, aber ich komme mit Sicherheit noch einmal wieder.

Punkte-Edit:
Hallo Lieblingstext. Ich weiß immer noch nicht mehr zu dir zu sagen, aber ich habe mich sehr gefreut, dich wiederzulesen.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 14.01.2018 20:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Text,

ich bezweilfe sehr, dass du den breiten Bewerter-Geschmack treffen wirst, aber das ist nicht wichtig. Ich bin froh, dass ich dich geschrieben habe - das ist wichtig.
Mittlerweile kommst du mir auch ziemlich brav vor und konventionell. Alles ändert sich, wenn man nur ein paar neue Eindrücke bekommt und ich mich mit allem. Heute ist schon nicht mehr übermorgen
ach ja

wie auch immer. Wir sind keine fetten Wolfskinder, sondern die in der Hölle. Also bleib schön auf dem Boden. Unterm Boden.
Alles andere passt nicht.
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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 15.01.2018 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, ich habe gerade zuviel um die Ohren und komme dieses Jahr nicht wirklich dazu, alle Texte so zu kommentieren, wie ich gerne würde (sind ja auch recht viele diesmal). Deshalb muss dieser Kurzkommentar reichen, bitte nicht enttäuscht sein.

Perspektive eingehalten, ich kann dem Strom folgen, auch wenn es verdammt anstrengend ist.
Erinnerungsbild und das Fehlen: bleibt diffus
Motto Stille: angedeutet, aber kommt nicht wirklich rüber
Inhaltlich: ich habe Probleme, der Erzählung zu folgen und kriege auch nach wiederholtem Lesen kein schlüssiges Gesamtbild zusammen. Auch emotional berührt mich die Geschichte wenig. Nicht meins, sorry.
 
Punkte vergebe ich erst, wenn ich alles gelesen habe.


_________________
»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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Nihil
{ }

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Alter: 29
Beiträge: 7453



BeitragVerfasst am: 15.01.2018 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

...
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Schlomo
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Alter: 62
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Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 16.01.2018 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ein echter Bewusstseinsstrom, aber anstrengend zu lesen.

_________________
Mathematik bringt dich besser durch Zeiten ohne Ruhe als Ruhe durch Zeiten ohne Mathematik. (Frei nach Freewheelin' Franklin )
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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 17.01.2018 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Wow. Das ist ziemlich überwältigend. Den freien Geist entfesselt, sozusagen. Ich hab keine Ahnung worum es geht, aber ich kann emotional gut mitgehen. Das ist schon einmal gelungen.
Was ich ein bisschen problematisch finde, ist die Tatsache, dass mir der Text auch nach mehrmaligem Lesen außer einem Schwall an Emotionen, Mosaikteilchen, die kaleidoskopartig alle paar Wörter die Zusammensetzung ändern nicht viel gibt. Der Verzicht auf Formatierung über Abschnitte und groß geschriebene Nomen hinaus, der Blocksatz mit Proportionalschrift macht das einerseits zu einem stetigen Fluss, andererseits aber auch schwer verdaulich.
Ich bin hin und her gerissen.


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Froh zu sein bedarf es wenig.
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finis
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Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 17.01.2018 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Lapislazuli, das habe ich doch gleich mal nachgeschlagen (außer "blauer Stein" fiel mir dann doch nicht viel ein und bei so einem Text unterstelle ich Dir mal, dass noch mehr dahintersteckt). Laut Wikipedia entsteht Lapislazuli durch Kontaktmetamorphose (was für ein Wort!). Ein  geeigneteres Wort hätte ich für diesen Text wohl selbst nie gefunden, ohne dass ich mich nun in die Thematik eingelesen hätte oder genauer wüsste, was eine solche Kontaktmetamorphose im geologischen Sinne sein soll. Aber die Verbindung der beiden Bestandteile "Kontakt" und "Metamorphose" bringen für mich diesen Text oder vielleicht auch seinen Kern gewissermaßen auf den Punkt.
Das ist so dicht geschrieben, dass ich das nicht zerpflücken möchte, ich möchte gar nicht einzelne Fäden dieses Gewebes herausgreifen und in den Vordergrund stellen, denn für mich bedingen sich die einzelnen Textfäden gegenseitig, könnten nicht allein stehen und wirken erst als Ganzes.
Ich finde das ungeheuer beeindruckend. Die Vorgaben erfüllst Du mit einer unterschwelligen Leichtigkeit, sodass sie gar nicht mehr als Vorgaben spürbar werden. Und bei jedem erneuten Lesen wirkt der Text neu auf mich, klingt wieder anders in mir nach.

Nichtsdestotrotz ein aber: ich kann hier viel erspüren und erfreulicherweise lässt Du einiges im Dunkeln und bemühst Dich nicht alles auszudeuten. Aber manche Elemente werden mir zu schnell fallen gelassen. "Russland küsst Amerika" zum Beispiel. Natürlich, das steht in Verbindung zum Weltraummotiv und kann fast sinnbildlich für Ich und Du stehen. Eine wirklich schöne Idee, die mir aber etwas stiefmütterlich behandelt vorkommt, bzw. etwas alleingelassen am Textrand steht. Manchmal frage ich mich auch, ob etwas weniger nicht vielleicht mehr gewesen wäre. Die Realsituation verliert sich doch recht schnell im Laufe des Textes zu Gunsten einer Metaebene, die ich sehr schätze!, durch die mir der Rückgriff auf die tatsächliche Situation des Ichs hier leider manchmal etwas fehlt. Das wären nur Kleinigkeiten, denke ich, die man eventuell zwischendurch noch einspinnen könnte... Andererseits dürfte jeder Eingriff in dieses dichte Gewebe eher heikel sein.

Insgesamt hinterlässt Du mich immer wieder ziemlich sprachlos...
 LG.
finis


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"Mir fehlt ein Wort." (Kurt Tucholsky)
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Michel
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Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 19.01.2018 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

SoC extrem, sie (?) träumt verworren ihm hinterher, mehrere Zeitebenen gestaffelt, das Ganze wohl im Rahmen einer Gebirgswanderung. Sehr schwer zu lesen – aber für einen SoC sind die Gedanken („sagt er“) dann doch zu geordnet, als verstecke sich hier ein Ich-Erzähler, der keineswegs den SoC verwendet, sondern sich dahinter verbirgt. Oder es versucht.
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anderswolf
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Beiträge: 336



BeitragVerfasst am: 19.01.2018 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

In der Mitte des Textes, da habe ich schon lose verstanden, dass da wie in einigen anderen Texten die Rede ist von einem Menschen, der fehlt, einem Negativ-Kompositum (Sinepositum also?), vor allem aber von der Leere zwischen dem Ich und dem Er, die gefüllt wird mit halbfloskeligem Pathos (das unnachvollziehbar und seltsamerweise unbegreiflich bleibt wie der Flug zu einem fernen Planeten durch ein Loch in einer Kuppel, wie tanzende Farben, wie der nicht vorhandene Gipfel, der sich dehnende Raum, das Haus, in dem der Kern steckt, die Gewissheit seiner Existenz, die Stille und Scharniere am Ich zum Stillstand bringt, bevor Er sich im Weiß - welchem Weiß? - auflöst, wie der Klang seines Schweigens, das sich entfernt und doch verlautet, Berge sprechen lässt, wie der Antrieb, den abwesende Gedanken liefern, wie der Kern, wieder sein Kern - ist das eine *knickknack*-Situation? - mit seinem erwachsenen Feuerzeug, bitte was?), und zur Hälfte mit einem beidseitig zerschwiegenem Abendmahl mit Knäckebrot in seinem Haus … In der Mitte des Textes jedenfalls frage ich mich immer noch, welchen Sinn hat diese Formatierung, vor allem die Wahl dieser Schriftart, die das Lesen nicht angenehmer macht, im Gegenteil kann ich die Worte nicht richtig in meine Augen pressen, sie sind zu sperrig, um sich verstehen, erfassen zu lassen, so dass mir erst beim dritten Tasten durch den Text auffällt, dass das Ich dem schweigenden Löwenbändiger (was ist das mit den Löwen und Wölfen? Neben M und N und Amerika und Russland und dem Minus und dem alles dazwischen dauernd eine Sinepositum-Anspielung, die besonders auf die [        ]-Leere hinweisen soll?) von der Bully-Tour durch Europa erzählt.
Und dann denke ich plötzlich: Ich kann es erkennen, beinahe erfassen, und habe dann doch nur wieder das bröselige Knäckebrot, das mich von nirgendwo aus anruft (wie da wohl der Empfang ist?), ach nein, das Nirgendwo ruft, bitte was? Wie? Und dann vertrocknete Novemberblätter, auch die krümeln, vielleicht fallen sie mit den Tränen aus der intern tobenden Abgeschiedenheit auf den unsichtbaren Kern, der dadurch ja eigentlich sichtbar werden müsste, das regt mich in Filmen immer auf, bei Miss Peregrine habe ich das gesehen, da war ein Charakter unsichtbar und ist durch einen Wasserfall oder eine Staubwolke oder irgendwas gelaufen, das ihn hätte sichtbar machen müssen, war aber nicht, furiös könnte ich da werden und schreien wie die Zukunft, die da plötzlich rumschreit, entschuldigung, *knickknack* das war wohl doch keine Sex-Anspielung vorhin mit dem Kern, was ist da eigentlich los?

Wie in einem der anderen Texte ist die Erinnerung hier ein Negativ, ein Konjunktiv, ein Wäre-möglich-wenn, das sich aus der Leere zwischen den dann vielleicht doch nicht so gut zueinander passenden Komposita formt. Die beiden Menschen sollten sich vielleicht … überhaupt: wer denkt denn so in einem solchen Gedankenstrom, das ist irgendwie wenig glaubwürdig, künstlich komplex abstrahiert, als hätte da jemand mehr geschrieben als gedacht …  
Was fange ich damit an? Wie oft muss ich an diesen Text noch anklopfen, bis er mir eine Antwort gibt? Moment, eine Mumie?
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1866
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Toller Text!
Schön zu lesen, fast lyrisch im Ausdruck (jedenfalls, nachdem Gewöhnung an die radikale Form eingetreten ist).
Paradoxes, wie
Zitat:
es wird lauter weil es sich entfernt

Zitat:
und eine Weile laufen wir auf hartem Grund
der federt

erhöht mein Interesse, weil dadurch sofort Bilder in mir wachsen; weil die Beschäftigung mit Texten, die mir eben dieses Überlegen und Abwägen von Worten und Ausdrücken zeigen, mich froh macht.
Bin nicht sicher, ob ich die inhaltliche Intention erkannt habe. Über die Leere, das Sehnen nach jemandem hinaus, die gelungen herausscheinen, könnten viele meiner Interpretationen passen.
Mittig fühle ich mich in einen Albtraum versetzt, gegen Ende überwiegt Verzweiflung.
Wird sicher oben landen


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 696
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist der Text, in dem das Ich (für mich) so gut wie unauffindbar ist, und es liegt nicht daran, dass ich es nicht versucht hätte. Mir ist nicht mal klar, ob es ein schreibendes Ich sein wollte, das ist auch unwichtig, jedenfalls glaube ich, es ist ein lauschendes, das mit einem Schweigen mehr anfangen kann, als mit der Stille. Schweigen heißt Anwesenheit, Stille bedeutet die Qual, Schlaflosigkeit, das Gegenteil von Zukunft.
Kern. Sowas blaues, gepresst-konzentriertes, mit Sternenstaub drin? Die Frage, die ich mir stelle: Warum scheint der Kern des Anderen so viel wertvoller, und was wäre, wenn er derjenige wäre, dessen Bewusstsein lesbar würde?
Lärm, Krachen, Schreie. Das Gegenteil von Zukunft ist Still-Stand.
?
Was du liest, Autor, ist das Ergebnis dessen, was ich rausquetsche, obwohl ich aufgegeben habe. In diese Art Abgeschiedenheit konnte ich nicht folgen. Obwohl mir Teilgebiete dieser inneren Landschaft bekannt vorkamen. Ich wünsche dir Kommentare, Text, die dich besser reflektieren.
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3745

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Da lässt du also alle Satzzeichen weg, und das paradoxe daran ist, dass der Text, so fühlt es sich für mich an, dennoch aus einer Kommadichte besteht, wie man sie selten sieht, eine Anreihung monotoner Nebensätze, relativ konstanter Länge, wobei eher Kürze, wodurch sich das beim Lesen so runterleiert, könnte auch an mir liegen, aber ich habe es versucht, wieder und wieder, und der Text will sich mir nicht erschließen.
Da ist jemand da obwohl er nicht anwesend ist, und später ist er nicht da obwohl er anwesend ist, und vielleicht ist es auch gar kein jemand sondern etwas oder etwas abstraktes. Ich habe es versucht.
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 867
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 21.01.2018 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Text hat mich fast bekommen, mit seiner eleganten Wortwahl, dem riesigen Strauss blauer Pfauenfedern, dem mysteriösen Gewand aus reinen Andeutungen.
Ich habe ihn, glaube ich, zehn Mal gelesen, ihn kopiert und für mich selbst mit Absätzen versehen, aber am Ende komme ich nun zu dem Schluss, dass hier eine Menge Wind um (ganz, ganz hart gesagt) nichts gemacht wurde. Dieser Text gefällt sich vor allem selbst, er dreht sich auch um sich selbst und schlussendlich versteckt er sich auch hinter seiner eigenen Sprache.
Zwischendurch gibt es einen kleinen Brocken Erkenntnis, fast ungehobelt, gemessen am rätselhaften Dunst des Labyrinthes, durch das ich bis zu dieser Stelle stolpern musste.
Denn was bitte ist denn ein erwachsenes Feuerzeug?
Gibt es auch Babyfeuerzeuge? Feuerzeuge mit Langlebigkeitsrisiken?

Entschuldige, lieber Autor, dass ich gerade ein bisschen bissig werde. Aber ich fühle mich veralbert, wenn ich ein Mann wäre, dann wie einer, dessen Date hüllenlos mehr zu bieten hat, als er selber.
Das klingt böse und deshalb komme ich zu den Vorzügen, die, die mich diesen Text zum wiederholten Male haben lesen lassen:

1. Das Thema ist kein leichtes (für mich geht es um Glauben, Wissen, Fantasie und Routine) und dieses sprachlich mittels reinen Denkens zu verarbeiten, ist sicher eine Hürde, die man sich erst mal trauen muss zu nehmen

2. mitunter ist das geglückt. Es gibt schöne Symbolik und Offenheit. Es liest sich wie eine Fabel oder ein Märchen und trägt seine Aussage somit auch innerhalb seiner Gattung

3. finde ich den Text durchaus auch immer noch schön, abgesehen von seiner Theatralik, seiner gewollten Poesie und den Wiederholungen

4. mag ich seine Aussage. Das Festhalten der Kindheit, dieser unerschütterliche Glaube, der uns über Berge hinwegtragen kann, ihn zu suchen, ihm nachzutrauern, ist schon aus seinem Sinn heraus mit Pathos behaftet, aber trotzdem, der Text ist zwar schön, aber wirkt auch ganz schön aufgeblasen.

5. Erhebe ich für mich keinen Anspruch auf Vollständig -oder Erhabenheit, sollte ich also etwas übersehen, etwas falsch gedeutet oder ungerecht ausgedrückt haben, bitte ich um Entschuldigung. Das ist nur meine persönliche Lesart, Meinung und Unverfrorenheit.


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 21.01.2018 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade Angst vor der Macht meiner Kritik und sorge mich um meine Urteilsfähigkeit. Deshalb an dieser Stelle kein inhaltlicher Kommentar.

Danke für deine Teilnahme am Wettbewerb.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 21.01.2018 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Je kürzer, der Kommentar, desto besser der Text. Bisher mein Favorit.

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"vielleicht ist der mensch das was man in den/ ersten sekunden in ihm sieht/ die umwege könnte man sich sparen/ auch bei sich selbst"
- Lütfiye Güzel
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

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Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 21.01.2018 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Lange, lange und lange habe ich überlegt, diesem Text Punkte zu geben.
Andere Texte sind runder, durchdachter, handwerklich besser gemacht, aber ich mag die Essenz des Textes, das nicht Greifbare, das er versucht sprachlich abzubilden. Die Themenaufgabe, die der Text sich selbst gestellt hat, schließt ein Scheitern fast ein. Die Punkte gebe ich für den Mut und die Konsequenz, dass der Text an vielen Stellen, trotz seiner Opulenz für mich auch gelungen scheint


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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