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Wie ich durch das Spanische zum Kolonialisten und Antisemiten wurde


 

 
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Christof Lais Sperl
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 58
Beiträge: 455
Wohnort: Hangover
Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 04.02.2018 13:46    Titel: Wie ich durch das Spanische zum Kolonialisten und Antisemiten wurde eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Raum, in dem dies geschrieben wird, gehört zum ältesten Trakt des Hauses.
Es wurde gleich zweimal gebaut, 1938 und 1944. Nur mein Arbeitszimmer war 1943 heil geblieben. Irgendwo hat mein Großvater ein sozialdemokratisches Parteibuch eingemauert, dessen Besitz vor nicht allzu langer Zeit noch lebensgefährlich gewesen war. Er hat oft davon erzählt, den genauen Ort aber niemals preisgegeben. Nach dem Angriff von 1943 waren Leute zum Plündern gekommen, und die an den Ort der Zerstörung gerufene Polizei hatte zum Großvater gesagt: „Wenn Sie mir die Namen nennen, stellen wir morgen alle an die Wand.“ Der Opa aber hat niemanden verraten.

Das ist eine wichtige Erzählung meiner Familie, die gegenüber Nazis, übersteigerter Religiosität, Antisemitismus, Krieg und allem, was damit zusammenhängt, durchgehend kompromisslos geblieben ist.

Hinter mir steht ein großes Bücherregal mit Bänden von Knausgård, Kafka, Roth, Tucholsky, Freud, Feuchtwanger, Arendt, Einstein, Heym, Rilke, Celan und Frank. Englische, spanische, französische Bücher sind selbstverständlich auch dabei: Of Time and the River. Borges. Dora Bruder. Was wäre nur ein Leben ohne Texte und Bücher? Monotones Einerlei. Wir leben in einer guten Zeit. An Straßenbahnfenstern kann man Zitate aus Grimm’schen Märchen sehen. Textauszüge und Weisheiten aller Herkunft stehen auf Plakaten. Blendet man den allfälligen Werbestuss aus, kann man lesend die gesamte Stadt durchfahren.

In Berlin prangt  ein besonders schönes Gedicht an der Wand einer Hochschule, die den Namen einer großen Sozialreformerin und Feministin trägt. Es ist von Eugen Gomringer 1951 in spanischer Sprache geschrieben worden. In diesem Gedicht  stehen drei Wörter im Plural und eines in der Einzahl in Beziehung zueinander. Frauen, Blumen, Alleen – und ein Bewunderer. Insgesamt zwanzig Wörter. Texte in dieser oder ähnlicher Anordnung sind fester Bestandteil von Kursen zum kreativen Schreiben. Ihre starre Form kann mit allen möglichen Elementen gefüllt werden. Selbst Anfängern gelingen dabei auf Anhieb gut klingende Arbeiten.

Wie jeder Text hat auch Gomringers Gedicht „Avenidas“ viele Lesarten. Wörter stehen nur nebeneinander oder in Beziehung. Der Beobachter kann Blumen, Alleen, Frauen bewundern. Oder nur das schöne Sommerleben in einer sonnigen, spanischen Stadt genießen. Der Leser spielt mit den Bausteinen. Die Blumen sind so schön wie die Alleen und die Frauen. Oder Frauen schreiten durch blumengesäumte bunte Alleen. Wer weiß das schon? Kann man das überhaupt wissen? Das Gedicht ist siebenundsechzig Jahre alt. Wie auch heute gab es zu dieser Zeit Männer, die nichts Besseres zu tun hatten als Frauen hinterherzustieren. Sie zu verfügbaren Objekten ihrer geilen Betrachtung herabzuwürdigen. Der Leser entscheidet, wie der Text wirken soll. Man kann das Gedicht ohnehin auf unterschiedlichen Ebenen auf sich wirken lassen. Es erinnert an Gemälde von Picasso oder Kandinsky. Niemand sollte uns vorschreiben, wie es zu verstehen ist. Es ist auch möglich, sich von einer Lesart freizumachen, wenn sie als belastend empfunden wird. Oder man kann das Gedicht einfach links liegenlassen. Das menschliche Gehirn ist ja sehr kreativ im Ausblenden.

Einige Leute im Studierendenausschuss der Hochschule empfanden das Gedicht als herabwürdigend. Die Anwesenheit eines Bewunderers degradiere die Frauen zu Objekten, durch die Anordnung der Textelemente würden sie mit den Blumen und Alleen gleichgestellt. Im Übrigen erinnere das Gedicht an die allgegenwärtige Frauenbelästigung.

Nach einem Diskussionsprozess wurde entschieden, das Gedicht von der Fassade zu entfernen. Schade, eigentlich. Denn es ist ein wirklich schönes Gedicht. Nur mit schlechter Laune sollte man es als Herabwürdigung empfinden. Auch Gomringer selbst hat auf die Lyrikform der konkreten Poesie verwiesen. Etwas Lüsternes hat er auch nach den Worten seiner Tochter (und Dichterin) Nora nicht beabsichtigt. Das lyrische Ich bewundert, und wird nun in einem Atemzug mit der übersteigerten Geilheit permanent fickwütiger Männerhorden gleichgesetzt, wie man sie in den Machtetagen von Filmfirmen oder am sangriagetränkten Sandstränden iberischer Mittelmeerinseln finden kann. Man kann das so sehen, muss aber nicht.

Das konnte ich nicht aus sich beruhen lassen. Ich klinkte mich in die Debatte ein. Ich stritt für das Gedicht. Und auf einmal wurde es gefährlich. Es wurde, sozusagen, scharf geschossen.

Das Gedicht sei von 1951 belehrte man mich. Also aus einer Zeit, zu der es überhaupt keine Männer mit Kinderstube gab, sondern nur den Laddism, Machismo oder den alten Sexismus längst vergangener Jahre. Es gebe viele Lesarten, darunter die der Belästigten. Dem müsse Rechnung getragen werden.  Andere Lesarten seien möglich, aber grundsätzlich irrelevant. Als ich schüchtern anmerkte, ich sein doch eigentlich ein Literatur liebender Linker, verwies man auf den links-immanenten Machismo. Da das Gedicht fatal an die institutionionalisierte Vergewaltigungskultur erinnere, müsse es eben weg. Als Fachhochschule der Arbeiterklasse habe die elitäre Lyrik an der Fassade eine Unterdrückungsfunktion gegenüber proletarischen Schichten. Weg damit! Das Spanische, als Sprache mit Kolonialismus im Schlepptau, eigne sich nicht als Medium demokratischer Kultur. Außerdem schließe es als Lingua Franca der Elitären das Prekariat aus. Der Stadtteil  sei aber bewusst als Nicht-Elitär gewählt. Es drängt, wie jeder weiß,  die Gentrifizierung große Teile der Bevölkerung an die Ränder der Städte.  Das Wort „Großfinanz“ dürfe man in diesem Zusammenhang allerdings nicht verwenden, da es die Arbeiter*inneklasse veropfere. Ich sei ein egomanischer Klassist. Und da ich mich gegen die Hochschule mit dem Namen einer großen, jüdischen Frau stelle, natürlich auch noch Antisemit.

Ich will hier gar nicht mehr groß ausführen, dass, gäbe es Sprachen mit kolonialem Schlepptau, alle großen Europäischen Idiome auf den Scheiterhaufen gehörten, und dass wir das Japanische und Chinesische gleich noch mit verbrennen müssten. Über das Deutsche dürften wir nach allem natürlich gar nicht erst reden! Dass es spanische Freiheitskämpfer und spanische Proletarier gab und gibt, sollten wir beiseite lassen. Genau so wie die Tatsache, dass maßgebliche Frauen aus dem Literaturbetrieb das schon klassische Gedicht geradezu lieben.

Ich kann es mir nicht verkneifen, hier eine eigene, kleine, lachende Verschwörungstheorie zurechtzulegen: Sind all die selbsternannten Textanalyiker*innen in Wahrheit von ganz rechts gesteuerte Troyaner, eigens eingesetzt, um die noch verbleibende Rest-Linke als hirnverbrannt zu diskreditieren? Denkt doch mal darüber nach. Ich bin gespannt.



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Lais
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kioto
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 67
Beiträge: 338
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 05.02.2018 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christof Lais Sperl,
Dein Essay ist sehr interessant. Ich finde die Aufregung um diese Gedicht auch übertrieben. Leider wird die Suche nach Gründen für Empörung in unserer Gesellschaft immer mehr zur Obsession. Die einen fürchten die Islamisierung von Deutschland, die anderen, dass die AfD nächste Woche ein Reichstermächtigungsgesetzt durchbringt. Andere wüten gegen den sexistischen alten, weißen Mann. oder wollen das Wort Mohr tilgen, obwohl sogar ein Prota bei Schiller so heißt und der Familienname Mohr auch heute noch existiert. Kinderbücher werden umgeschrieben, Bilder abgehängt. Leider bleibt rationale Diskussion dabei auf der Strecke.

Über 50 Foristen haben deinen Essay gelesen, niemand hat eine Meinung dazu?

Am traurigsten dabei ist für mich, dass ich selber mich überwinden musste, Stellung zu nehmen. Warum eigentlich? Habe ich auch schon Angst? Erzeugen Netzdurchsetzunggesetz und Institutionen wie die Amadeu Antonio Stiftung, die  Verhaltensregeln veröffentlicht, wie man gegen (vermeintliche?) Nazis, erkennbar an bestimmten Nummern im Nummernschild oder an der Wahl der Kleidung (Liste der verdächtigen Modemarken bei Zeit.de) in der Nachbarschaft vorgeht. Das Pamphlet liest sich wie die Anweisung für Blockwarte. Die Vorsitzende Kahane hat da Erfahrung. Es gibt eine Reihe Dokumente im Netz, die den Verdacht erhärten, sie war Zuträger der Stasi.

Manche werden jetzt sagen, na ja, wenn du die richtige Einstellung hast, brauchst du keine Angst zu haben. Aber das gilt halt auch in Russland, der Türkei, in Nord-Korea und galt in der DDR und zur Nazi-Zeit in Deutschland. Das kann nicht das Ziel sein.

Also erzeugt dieses Klima der Dauerempörung schon die Schere im Kopf, die wir als Schriftstellende (Schriftsteller masse ich mir nicht an), eigentlich nicht haben sollten? Das wäre schlimm.


_________________
Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6108
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 05.02.2018 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Dass auf der Fassade immer mal wieder ein neues Gedicht erscheinen soll, finde ich ja nicht schlecht. (Warum nur alle fünf Jahre?)

Aber die Begründungen, die zur Übermalung von Gomringers Gedicht geführt haben, kommen mir mehr als spanisch vor (pardon the pun).

Interessant ist dein Essay, weil aus der Sicht und mit der Erfahrung eines Beteiligten an der internen Diskussion geschrieben. Respekt.
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Christof Lais Sperl
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 58
Beiträge: 455
Wohnort: Hangover
Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 06.02.2018 05:48    Titel: @fistoffertio/Kyoto pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für eure interessanten Kommentare. In der Tat ist die verbale Beweglichkeit mühsam geworden..
LG, Christof Lais Sperl


_________________
Lais
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meerenblau
Dichter und Denker


Beiträge: 1128



BeitragVerfasst am: 06.02.2018 11:55    Titel: Re: Wie ich durch das Spanische zum Kolonialisten und Antisemiten wurde Antworten mit Zitat

Christof Lais Sperl hat Folgendes geschrieben:


Ich kann es mir nicht verkneifen, hier eine eigene, kleine, lachende Verschwörungstheorie zurechtzulegen: Sind all die selbsternannten Textanalyiker*innen in Wahrheit von ganz rechts gesteuerte Troyaner, eigens eingesetzt, um die noch verbleibende Rest-Linke als hirnverbrannt zu diskreditieren? Denkt doch mal darüber nach. Ich bin gespannt.


Das befürchte ich schon länger. Anders sind manche Entgleisungen aus dieser Ecke einfach nicht mehr zu erklären.

Aber zum eigentlichen Thema: Sehr schön geschrieben. Solltest Du auf Facebook einstellen, damit man es teilen kann. Obwohl ... vielleicht besser nicht. Um Deines Seelenfriedens Willen.
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 65
Beiträge: 799

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 06.02.2018 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, schön geschriebenes Essay.
Aber das ist nur das eine. Ich mag das Gedicht von Gomringer sehr und hab mich über diese kleinlichen Vorwürfe, die an eine Schmierenkomödie erinnern, über diese ignorante und dümmliche Engstirnigkeit, sehr geärgert.
Ich weiß nicht, ob der Kampf für eine wirklich gleichrangige und ebenbürtige Behandlung von Frauen und Männern in tatsächlich allen Bereichen vom Ökonomischen bis hin zur Privatheit wirklich solche Stilblüten treiben muss. Oder ob das eine mehr oder weniger blödnotwendige Übertreibung in einer Welt ist, die ganz schöne Rückschläge erlebt hinsichtlich Vielfalt und Toleranz.
Denn das hier gibt es auch (ein Beispiel von vielen aus der Zeit:
Zitat:
"Wir haben es übertrieben mit der politischen Korrektheit", beichten Journalisten von taz bis ZEIT und Politiker von grün bis schwarz. So habe man sich mitschuldig gemacht am Aufstieg der AfD, die ein Ventil biete für den Überdruck, der sich unter dem Deckel dogmatischer Sprechvorgaben angestaut habe.

Alles klar, weil man nicht mehr Neger sagen darf, hat die Recht solch einen Aufschwung.
ich finde das zur Zeit alles ziemlich furchtbar.

Und ja, dein Essay ist so gut und so zum Nachdenken und zum im besten Sinne Irrewerden, dass du es veröffentlichen solltest, aber weil ich dich mag, denke ich wie meerenblau auch, dass du es besser lässt.
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Selanna
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 613
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 06.02.2018 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christof Lais Sperl,

die Geschichte erinnert mich ein bisschen an die Situation in Limburg, als eine Veganerin gegen die Glockenspielmelodie "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" protestiert hat und das Lied tatsächlich einige Zeit nicht mehr gespielt wurde. Österreichische Burschenschaften mit NS-Liedgut sind da viel selbstbewusster. Man weiß gar nicht, was man dazu noch sagen soll.

Im Weiteren bin ich sehr kritisch, ich hoffe, ich trete Dir damit nicht auf die Füße, es ist nur das, was ich mir - ganz persönlich - beim Lesen gedacht habe:

Warum schreibst Du die ersten beiden Absätze? Ist es eine Art Rechtfertigung, dass hier jemand Stellung nimmt? Weil seine Familie schon immer so war? Oder ist es die Erklärung, warum man sich verpflichtet fühlt, sich für etwas einzusetzen? Oder soll hier vorab deutlich gemacht werden, dass der Ich aus einer moralisch integren Familie kommt? - Mir fehlt der direkte Bezug zu der Geschichte danach. Die Tatsache, dass ein Mann in den 1940ern keine Plünderer verraten und ein SPD-Parteibuch eingemauert hat, ist nicht die naheliegendste Hinführung zu kleinkarierten Anti-Sexismus-Maßnahmen und dem anstrengenden Einsatz des Ichs für ein gesundes Maß. (alles imho)

Auch die Überleitung zum eigentlichen Thema mit der Aufzählung hochangesehener Autoren ist ein bisschen überflüssig. Wozu dient das in der Geschichte? Dass der Ich zum Bildungsbürgertum gehört und deshalb zu einem Urteil befähigt ist? Das fand ich nicht gelungen, insbesondere weil es einen falschen Eindruck macht. Nicht nur Leute mit Einstein, Rilke, Feuchtwanger und Freud im Regal können Gedichte an Wänden als Kunst oder doch Sexismus einordnen. Aber diese Literatur wirkt hier ein wenig wie die Basis für das weitere Wirken (wieder imho)

Der Inhalt Deiner Kolumne ist natürlich grotesk und geht am realen Irrsinn nicht vorbei, sondern zeigt, wie wir schon mittendrin stecken. Es sind verwirrende Zeiten.
Deinen letzten Absatz finde ich sehr gut. Er ist absurd, witzig und doch bleibt der Funken hängen. Übrigens kenn ich so ein Verhalten zwischen Punks und Neonazis, als die einen Wände mit den Symbolen der Gegenseite beschmierten und umgekehrt, um den anderen so Ärger zu verursachen.

Ich hab schon eine Weile überlegt, ob ich die Kritik schreiben soll, weil sie harsch klingt und verletzend sein könnte (ich weiß nicht, wie weit der Ich mit Christof Lais identisch ist. Sollte er es nur auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner sein:). Nichts war verletzend gemeint, nur ehrlich und subjektiv empfunden.

Liebe Grüße
Selanna


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Christof Lais Sperl
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Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 07.02.2018 05:36    Titel: @ selanna pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Selana, tolle Kritik! Ich freue mich über Anregungen! Die sozialdemokratische Familie steht natürlich im Gegensatz zum Antisemiten, zu dem ich gestempelt wurde. Ebenso die überwiegend jüdischen Autoren im Regal. Das sollte die Absurdität der Anwürfe entkräften!
Lg CLS


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Lais
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Selanna
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 613
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 07.02.2018 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, dass Du meinen Kommentar positiv aufgefasst hast, das freut mich.

So weit habe ich nicht gedacht, das kleine Wort "Antisemit" und die Einleitungsabsätze habe ich nicht in direkte Verbindung gebracht. Embarassed

Liebe Grüße
Selanna


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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 604
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 07.02.2018 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Christof Lais Sperl,

solche Debatten kenne ich gut. Da wird so viel Blödsinn vorgetragen, dass man mit dem Gegenreden gar nicht hinterherkommt.

Liebe Grüße

Pickman


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"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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