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Gruffi
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 37
Beiträge: 15
Wohnort: Emden


BeitragVerfasst am: 06.11.2018 15:01    Titel: Ein Anfang eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen um auch mal einen Text von mir von euch bewerten zu lassen.

Ich habe bislang noch nie etwas veröffentlicht.
Dies stellt auch kein Werk dar was ich jemals veröffentlichen will.

Ich bin ein begeisterter DSA Spieler und habe mir einfach gedacht, dass ich für meinen Charakter die Hintergrundgeschichte aufschreibe.

Dies soll mir vor allem als Schreibübung dienen. Ich habe mit der Geschichte vor einiger Zeit angefangen und hatte dann nach einer Stunde etwa zwei Seiten geschrieben. Dabei habe ich bemerkt das ich viel zu schnell geschrieben habe. Ich hatte bereits das Ende im Kopf und wurde immer schneller.

Das was dabei rausgekommen ist war total Mist. Ich habe nach einiger Recherche usw. einfach mal angefangen das ganze "vernünftig" aufzuschreiben. Der Ausschnitt der nun folgt sind tatsächlich die Ausarbeitung von einem Satz aus meiner Ursprungsversion.

Im folgenden Abschnitt finden sich der Prolog und der erste Teil von Kapitel 1.

Prolog
Arumbold schwitzte. Er saß auf einem Felsen im neuen Tunnel, den er seit einem Monat grub.
Einhundertzwanzig Schritt haben er und seine beiden Freunde den Tunnel in die Beilunker Berge getrieben. Nork und Kadek kannte er schon seit seiner Kindheit und sie halfen ihm zuverlässig und ohne Klagen bei der anstrengenden Arbeit.
Sein Freund schleppt einen Korb den Gang hinauf. Die trockene mit Staub durchsetzte Luft brachtet ihn zum Husten. »Dieser verfluchte Sand zwischen den Steinen ist eine Plage« stöhnte Nork. Arumbold grinste: »Stell dir vor das wäre alles Felsen, dann wären wir noch nicht so weit gekommen«.
»Das mag stimmen, aber der Gang wäre auch stabiler, ich traue der Holzkonstruktion nicht so ganz. Wir sollten die Stützbalken verstärken« erwiderte Nork, während er den Weg nach draußen fortsetzte.
Das hat nachher noch Zeit, wichtiger ist erst einmal, dass ich die Höhle für Namid fertig bekomme. Sie kommt bald nieder.
Bei dem Gedanken an seine Frau muss Arumbold lächeln. Er hat verdammt viel Glück gehabt, dass sie ihn erwählt hat, Zwergenfrauen sind wählerisch.

Der Sturm
Namid kletterte aus dem Bett und keuchte vor Anstrengung. Die Geburt der Zwillinge lag erst einen Tag zurück und war anstrengend gewesen. Fast hätte sie es nicht geschafft, aber die sprichwörtliche »zwergische Sturheit« die auch Namid zu eigen war, gab ihr die Kraft, die sie brauchte.
Migosch und Magosch, ihr ganzer Stolz lagen vor ihr in einem Holzbett. Das Bett aus dunklem Eichenholz vibrierte als ein weiteres Beben durch den Berg fuhr.  
Der Sturm an der Oberfläche begann schon am frühen Morgen. Mittlerweile war er so stark, dass man man die Auswirkungen unter dem Berg spüren konnte. Namid zitterte.
Wo bleibt Arumbold. Wir sollten in die Große Halle gehen und bei den anderen dieses Unwetter und die Unruhen im Berg abwarten.
Im Höhleneingang erschien ein dunkelhaariger Zwerg. Sein Lederwams war trist und schmutzig. Im Bart jedoch glänzten goldene Ringe, die kunstvoll eingeflochten waren.
»Arumbold, du kommst spät. Wir sollten gehen. Ich fühle mich hier nicht sicher«.
Der Zwerg schaute sie an und nickte. »Beim nächsten Unwetter können wir in der Höhle bleiben, ich werde mit Nork und Kadek an den Stützbalken arbeiten.«
Namid rollt mit den Augen. »Das hast du auch schon beim letzten Mal gesagt, aber dieses Mal werde ich dich mit deinen eigenen Worten festnageln. Du hast jetzt eine Verantwortung, Arumbold. Migosch und Magosch brauchen dich und wir brauchen eine sichere Höhle«.
Mit diesen Worten nahm Sie Migosch aus dem Bett und legte ihn in eine graue Decke. Das Bündel gab sie in die Arme von Arumbold, der bedrückt wirkte.
Namid seufzte. »So habe ich das nicht gemeint, ich liebe dich und wir schaffen das schon«. Namid küsst ihren Mann auf die Wange. »Geh vor, wir treffen uns gleich in der großen Halle.«
Der Zwerg blien vor ihr stehen: »Wir sollten zusammen gehen. Ich warte auf dich.«
Namid schaute ihn an: »Ich kann auch alleine gehen, such du uns lieber schon mal einen warmen Platz am Feuer, damit wir nicht frieren«.
Während sie Arumbold nachblickte, der mit Migosch im Arm durch den Höhleneingang ging, nahm sie eine weitere Decke und legte Magosch hinhein.
Namid konnte sich kaum auf den Beinen halten, als ein weiteres Beben durch den Berg zog. Vor ihr kam eine Staubwolke aus dem Höhleneingang. Namid hustete und hielt die Decke schützend über Magosch.
Nach kurzer Zeit hatte sich der Staub gelegt und sie blickte in den Gang hinaus. Steine versperren den Weg. Die wenigen Stützbalken ragten gebrochen aus dem Sand heraus.
Namid saß fest.


P.S. Nach dem ich das hier gepostet habe, habe ich gesehen, dass es noch das Unterforum Thrash gibt. Falls es besser dorthin passt bitte ich die Mods den Thread zu verschieben.

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Attingat
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 215



BeitragVerfasst am: 06.11.2018 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Nur erste Anmerkungen.
() Streichungen
)( Einfügung
- - Anmerkung

Prolog (Das ist Geschmacksache)
Arumbold schwitzte. Er saß auf einem Felsen im neuen Tunnel, den er seit einem Monat grub.
Einhundertzwanzig Schritt haben er und seine beiden Freunde den Tunnel in die Beilunker Berge getrieben. Nork und Kadek kannte er (schon) seit seiner Kindheit und sie halfen ihm zuverlässig und ohne Klagen bei der anstrengenden Arbeit.
Sein Freund schleppt)e( einen Korb den Gang hinauf. Die trockene ), staubige ( (mit Staub durchsetzte) Luft brachte(t) ihn zum Husten. »Dieser verfluchte Sand zwischen den Steinen ist eine Plage«),( stöhnte Nork. Arumbold grinste(smile ).( »Stell dir vor),( das wäre alles Felsen, dann wären wir noch nicht so weit gekommen«.
»Das mag stimmen, aber der Gang wäre auch stabiler, ich traue der Holzkonstruktion nicht so ganz. Wir sollten die Stützbalken verstärken«),( erwiderte Nork, während er den Weg nach draußen fortsetzte. -Was ist damit gemeint? Den Weg nach draußen fortsetzen-
Das hat nachher noch Zeit, wichtiger ist erst einmal, dass ich die Höhle für Namid fertig bekomme -Höhle fertigbekommen ist keine schöne Formulierung- Sie kommt bald nieder.
Bei dem Gedanken an seine Frau muss)te( Arumbold lächeln. Er hat)te( verdammt viel Glück gehabt, dass sie ihn erwählt -sehr alter Begriff- hat, Zwergenfrauen sind wählerisch.

Der Sturm
Namid kletterte aus dem Bett und keuchte vor Anstrengung. Die Geburt der Zwillinge lag erst einen Tag zurück und war anstrengend -für wen?- gewesen. Fast hätte sie es nicht geschafft -gemeint ist wohl, sie war bei der Geburt fast verstorben, dann würde ich das so schreiben-, aber die sprichwörtliche »zwergische Sturheit«),( die auch Namid zu eigen war, gab ihr die Kraft, die sie brauchte.
Migosch und Magosch -schöne Namnen-, ihr ganzer Stolz),( lagen vor ihr in einem Holzbett. )Es( (Das Bett aus dunklem Eichenholz vibrierte) ),(als ein weiteres - wo ist das erste?-Beben durch den Berg fuhr.
Der Sturm an der Oberfläche -kein schönes Wort, gemeint sein dürfte der Bereich außerhalb der Höhle, also bessere Formulierung suchen- )hatte( (begann) schon am frühen Morgen )begonnen(. Mittlerweile -vielleicht wäre ein nun das bessere Wort- war er so stark, dass (man man) die Auswirkungen -bessere Formulierung- unter dem Berg )zu( spüren (konnte) )waren(. Namid zitterte.
Wo bleibt Arumbold. Wir sollten in die Große Halle gehen und bei den anderen dieses Unwetter und die Unruhen -bessere Formulierung, oder gab es einen Aufstand?- im Berg abwarten.
Im Höhleneingang erschien ein dunkelhaariger Zwerg. Sein Lederwams war trist und schmutzig(.)  ),( (I) )i(m Bart (jedoch) glänzten goldene Ringe, die kunstvoll eingeflochten waren.
»Arumbold, du kommst spät. Wir sollten gehen. Ich fühle mich hier nicht sicher«.
Der Zwerg schaute sie an und nickte. »Beim nächsten Unwetter können wir in der Höhle bleiben, ich werde mit Nork und Kadek an den Stützbalken arbeiten.«
Namid rollt)e( mit den Augen. »Das hast du (auch) schon beim letzten Mal gesagt, aber dieses Mal werde ich dich mit deinen eigenen Worten festnageln -umgangssprachlich-. Du hast jetzt eine Verantwortung, Arumbold. Migosch und Magosch brauchen dich),( und wir brauchen eine sichere Höhle«.
Mit diesen Worten nahm Sie Migosch aus dem Bett und legte ihn in eine graue Decke. Das Bündel gab sie in die Arme von Arumbold, der bedrückt wirkte.
Namid seufzte. »So habe ich das nicht gemeint(,) ).( (i) )I(ch liebe dich ),( und wir schaffen das (schon)«. Namid küsst)e( ihren Mann auf die Wange. »Geh vor, wir treffen uns (gleich) in der großen Halle.«
Der Zwerg blie(n) )b( vor ihr stehen )und sagte(: »Wir sollten zusammen gehen. Ich warte auf dich.«
Namid schaute ihn an(smile ).(»Ich kann (auch) alleine gehen, such du uns (lieber schon mal) einen warmen Platz am Feuer).( (, damit wir nicht frieren)«(.)
Während sie Arumbold nachblickte, der mit Migosch im Arm durch den Höhleneingang ging, nahm sie eine weitere Decke und legte Magosch hinhein.
Namid konnte sich kaum auf den Beinen halten -keine schöne Formulierung-, als ein weiteres - es "weitert" schon wieder- Beben durch den Berg zog. (Vor ihr kam e) )E(ine Staubwolke )kam( aus dem Höhleneingang. Namid (hustete und) hielt die Decke schützend über Magosch.
Nach kurzer Zeit -keine schöne Formulierung /vieileicht wenig später- hatte sich der Staub gelegt und sie blickte in den Gang hinaus -keine schöne Formulierung-. Steine versperren den Weg. Die wenigen Stützbalken ragten gebrochen aus dem Sand heraus.
Namid saß fest -als Cliff hanger gefällt mir der Satz sehr gut-.

Allgemeiner Hinweis: Es sollte noch mehr Spannung erzeugt werden. Die direkte Rede ist noch ein wenig hölzern. Mir fehlen Hinweise, in welchen Genre die Handlung spielt. Fantasy,  SciFi?

Ein Doppelpunkt steht bei der direkten nur, wenn ein Verb des Sprechens oder
Sagens vorausgeht.  Folgt einen « ein Verb des Sprechens oder
Sagens, ist es mit einem Komma abzutrennen.

Gruß

attingat
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Gruffi
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BeitragVerfasst am: 07.11.2018 11:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi, vielen Dank für dein Feedback. Ich werd das ganze mal überarbeiten.

Du hast Recht, für den Hintergrund fehlt ein wenig Information. Ich habe nicht drüber nachgedacht, dass nicht jeder was mit dem Stichwort DSA anfangen kann.

DSA (Das Schwarze Auge) ist ein Pen & Paper Rollenspiel in einer Fantasywelt namens Aventurien.
Es ist zeitlich im Mittelalter anzusiedeln und es gibt neben den typischen Elfen, Zwergen und Orks auch Magie, Drachen, Kobolde usw.

Die Geschichte die ich angefangen habe soll aktuell die Ereignisse erzählen die mein Held (Migosch) erlebt, angefangen mit seiner Geburt.


Der Landstrich "Beilunker Berge" den ich erwähne ist ein bekannter Begriff, weswegen ich auf die Details zu den Ortschaften und zu den Eigenarten zu Zwergen usw. nicht besonders eingegangen bin. Sollte ich das vielleicht trotzdem machen oder wäre das "zuviel", da die potentiellen Leser mit dem Begriff etwas anfangen können.
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Attingat
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Beiträge: 215



BeitragVerfasst am: 07.11.2018 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Man, bin ich alt geworden. DSA sagte mir tatsächlich nichts. Allerdings dürfte es vielen älteren Lesern so gehen. Wenn also DSA nicht am Anfang des Buches erklärt wird, dürfte eine ganze Generation an Käufern ausfallen.

Die jetzt gegebenen Informationen helfen sehr, die Geschichte einzuordnen und besser zu verstehen. Warum also nicht diese recht früh einzuführen? In diesem Fall würde sich ein Prolog für den nicht vorgebildeten Leser tatsächlich einmal anbieten.

Was spricht dagegen, den Leserkreis zu vergrößern? Ich würde allen Lesern, auch den nicht eingeweihten, die Chance geben, der Geschichte folgen zu können. Niemand wird sich darüber aufregen, wenn die zum Verständnis erforderlichen Informationen kurz und prägnant mitgeteilt werden.

Gruß

attingat
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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 07.11.2018 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

DSA gibt es seit 1984. Das Alter ist also kein Hinderungsgrund, es zu kennen. Inzwischen gibt es zahlreiche Geschichten, die dort spielen, die meisten wohl in Richtung Fanfiction einzuordnen. Allein das ist aber schon eine rechtliche Grauzone.

Davon mal abgesehen, braucht man natürlich eine fiktive Welt nicht gleich in allen Einzelheiten zu erklären - egal ob man sie selbst entwickelt oder von irgendwo übernommen hat. Die Welt kann man als Leser am besten im Laufe der Handlung kennenlernen. Falls man wirklich noch ahnungslos ist. Wenn nicht, würden übermäßige Erklärungen sogar langweilen.
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BaronHarkonnen
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Gruffi,

als ehemaliger langjähriger DSA-Master springe ich darauf natürlich sofort an Very Happy

Aus Zeitmangel gibt's leider nur ein kurzes Feedback ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Da es erklärtermaßen nicht zu einer vermarktbaren Story ausgebaut werden soll, reicht das vielleicht aus.


Zitat:
Arumbold schwitzte. Er saß auf einem Felsen im neuen Tunnel, den er seit einem Monat grub.
Einhundertzwanzig Schritt haben er und seine beiden Freunde den Tunnel in die Beilunker Berge getrieben
Falsche Zeitform. Du erzählst im Präteritum, also muß etwas, das davor geschah, in den Plusquamperfekt. Also: haben --> hatten

Zitat:
Sein Freund schleppt einen Korb den Gang hinauf.
Der nächste Tempusfehler. Bleib im Präteritum! Die weiteren Tempusfehler werd ich nicht mehr ankreiden.

Zitat:
»Dieser verfluchte Sand zwischen den Steinen ist eine Plage«
Ganz generell: die (Un)Natürlichkeit von Dialogen. Häufig klingen von Anfängern geschriebene Dialoge hölzern (wobei ich mich selbst nicht ausnehme). Ein einfaches Gegenmittel: sprich sie laut aus, in der Betonung, die sie haben sollen. Dann merkst Du leichter, was echt klingt und was nicht.

Zitat:
»Das mag stimmen, aber der Gang wäre auch stabiler, ich traue der Holzkonstruktion nicht so ganz. Wir sollten die Stützbalken verstärken« erwiderte Nork, während er den Weg nach draußen fortsetzte.
Auch so ein Anfängerding: wir wissen, dass Nork spricht. Wir müssen es nicht nochmal erwähnen, das klingt etwas plump. Wenn Du Norks Verhalten trotzdem beschreiben willst, dann mach es indirekt. Also z.B.:
»Das mag stimmen ... Wir sollten die Stützbalken verstärken« Nork zog den Kopf ein, während er in Richtung Ausgang ging.

Zitat:
Der Sturm an der Oberfläche begann schon am frühen Morgen. Mittlerweile war er so stark, dass man man die Auswirkungen unter dem Berg spüren konnte.
Shocked Reden wir hier von einem normalen Sturm oder von etwas Magischem? Falls es Ersteres ist: kein Sturm bringt einen Berg auch nur ansatzweise zum Zittern. Keiner.

Zitat:
Wo bleibt Arumbold. Wir sollten in die Große Halle gehen und bei den anderen dieses Unwetter und die Unruhen im Berg abwarten.
Im Höhleneingang erschien ein dunkelhaariger Zwerg.
Du erzählst aus Namis Perspektive; da ist es Quatsch, dass "ein dunkelhaariger Zwerg" erschien. Es ist ihr Mann! Sie kennt ihn!

Ansonsten sind da noch einige Schreib- und Interpunktionsfehler, auf die ich jetzt aber nicht eingehe.

Viel Erfolg beim weiteren Bearbeiten!
Und natürlich viel Spaß mit der nächsten Kampagne! Wink


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BaronHarkonnen
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

@Attingat

Zitat:
Man, bin ich alt geworden. DSA sagte mir tatsächlich nichts. Allerdings dürfte es vielen älteren Lesern so gehen. Wenn also DSA nicht am Anfang des Buches erklärt wird, dürfte eine ganze Generation an Käufern ausfallen.

 Laughing wie Willebroer schon schrub: DSA und die anderen pen&paper-Rollenspiele gibts seit meiner Kindheit! (siehe: ET, der Film. Da spielen die Kinder schon sowas)
Ist wohl eher so, dass das der jüngeren Generation nix mehr sagt...
Und natürlich denen, deren Nerd-Faktor geringer ausgeprägt ist als meiner Wink


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Attingat
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, es liegt nicht an meinem biblischem Alter, sondern an meiner Unwissenheit. Man kann nicht alles wissen.

Mein Hinweis auf ein frühes Eingehen auf das DSA bezieht sich darauf, dass Leser wie ich, den Text nicht allein deshalb schlechter verstehen sollten, nur weil ihnen Vorkenntnisse fehlen. Oder man weist gleich zu Beginn darauf hin: Der Text richtet sich vornehmlich an DSA-Leser. Dann zähle ich halt nicht zur Zielgruppe und kaufe mir was anderes.

Zu der Zeitform folgender Hinweis. Es gibt keinen Automatismus, in der Erzählung das Vorvergangene immer im Plusquamperfekt zu schreiben. Um das Wort hatte nicht zu oft zu gebrauchen, genügt es - das ist mein Kenntnisstand - bei längeren Passagen das Vorvergangene am Anfang und Ende kenntlich zu machen und dazwischen in Imperfekt zu bleiben.

Das Tempus ist eh eine Wissenschaft für sich. Ob man es glaubt oder nicht, es heißt tatsächlich: Morgen war (und nicht ist oder wird sein) Ostern. Andererseits heißt es: Amerika ist (nicht war) ein großes Land.

Die, die sich mit diesem Thema auskennen, können bestimmt besser als ich, die dahinter stehenden Regeln erklären und auf weitere Details eingehen. Ich will nur auf das Thema aufmerksam machen.

Gruß

attingat
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Attingat
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag: Nicht zu glauben. Das ist der erste Treffer unter Google:

http://www.ulisses-spiele.de/sortiment/rollenspiele/das-schwarze-auge/

Dann folgen Millionen von Einträgen. Da ist etwas völlig an mir vorbeigegangen.

Gruß

attingat
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BaronHarkonnen
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da ist etwas völlig an mir vorbeigegangen.

Wie schon angedeutet: diese ganze Szene aus Rollenspielern/Fantasy-fans/LARPern etc. ist ein Kosmos für sich, und ein etwas ... spezieller noch dazu.
Man kann ein langes und erfülltes Leben gelebt haben, ohne jemals damit in Berührung gekommen zu sein. Wink

Meine Freundin hatte auch noch nie davon gehört, bevor sie mich am Hals hatte  Laughing


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Attingat
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Freundin hatte auch noch nie davon gehört, bevor sie mich am Hals hatte  Laughing

Und jetzt passiert mir das!

PSA, CSU, SAP, PSI, ASP. Alles schon mal gehört oder gelesen. Aber DSA. Unglaublich. So lann man kein erfülltes Leben haben. Evil or Very Mad

Gruß

attingat
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Gruffi
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018 11:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen dank für das Feedback.

DSA ist für mich so selbstverständlich, dass ich einfach nicht darüber nachgedacht hab. Es kennen sehr viele Menschen nicht.
Ich treff immer wieder Leute denen ich dann erkläre was es ist wenn es um Hobbys etc. geht.

Ich hab nachfolgend mal einen ganz kleinen Teil nochmal überarbeitet.
Ich hab versucht das Augenmerk auf Stimmung und Dialoge zu legen.

 Arumbold schwitzte. Er saß auf einem Felsen im neuen Tunnel, den er seit einem Monat grub. Seine Werkzeuge, die vom intensiven Gebrauch abgenutzt waren, hatte er an die Tunnelwand gelehnt. Sein Körper warf einen dunklen Schatten in den spärlich ausgeleuchteten Gang. Einhundertzwanzig Schritt hatten er und seine beiden Freunde den Tunnel in die Beilunker Berge getrieben. Nork und Kadek kannte er seit seiner Kindheit und sie halfen ihm ohne Klagen bei der anstrengenden Arbeit. Arumbold blickte auf das kleine Fass welches direkt neben ihm stand. Sie hatten es umgedreht und nutzten es nun als Tisch. Auf dem improvisierten Tisch standen ein paar Krüge Bier und etwas Brot. Nach Brot stand ihm jetzt nicht der Sinn. Arumbold stand auf und griff sich einen Krug Bier. Während er trank, konnte er für einen Moment die anstrengende Arbeit, die trockene, staubige Luft und seine schmerzenden Muskeln vergessen. Er setzte den Krug ab und ihm entfuhr ein wohliges »Ahh«. Nach einem Rülpser, der durch den Gang hallte, sah er seine beiden Freunde. Nork und Kadek schleppten einen Korb den Gang hinauf. Als die beiden bei ihm ankamen, setzten sie den Korb ab.
 »Dieser verfluchte Sand zwischen den Steinen ist eine Plage«, stöhnte Nork. »Ich glaube, ich trage mehr Sand am Körper, als sich im Augenblick in diesem Korb befindet.« Nork holte kurz aus und trat gegen den Korb. Es entstand eine kleine Staubwolke, die alle zum Husten brachte. »Verdammt, musste das sein ?«, fluchte Kadek. Nork ignorierte Kadeks Einwand und blickte auf Arumbold. »Wieso sitzt du denn eigentlich schon wieder rum ? Wir graben den Tunnel schließlich für dich? Du hättest uns auch gleich rufen können, als deine Frau das Bier gebracht hat.« Arumbold grinste. »Einer muss ja aufpassen, dass ihr die Arbeit richtig macht, außerdem könnt ihr betrunken nicht richtig arbeiten.«
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Attingat
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn Stimmung verbreitet werden soll, sind alle Sinne anzusprechen. Die handelnden Personen sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken. Da alles kann man zur Erzeugung von Stimmungen nutzen. Ich schreib jetzt einmal das, was ich am Text ändern würde. Das ist wohlgemerkt nur Vorschlag von meiner Seite.

Arumbold schuftete seit Stunden in dem stickigen Stollen. Schwer atmend wischte er mit einer Hand den Schweiß von der Stirn. Das beständige Hämmern und Meißeln hatte ihn müde werden lassen. Auf einem Stein, kantig und zerschunden wie er selbst, ließ er sich nieder, legte Hammer und Meisel zur Seite und atmete, ein verdrecktes Tuch vor den Mund haltend tief ein und aus. Langsam kehrten die Kräfte zurück. Aus staubverklebten Augen betrachtete er das Werkzeug, das zu einem Teil von ihm geworden schien, und er fragte sich, wie lange noch er den Meißel in das Gestein treiben musste, bis er und seine beiden Freunde am Ziel waren. Einhundertzwanzig Schritt waren er, Nork und Kadek in die Beilunker Berge eingedrungen, hatten ihnen Stein für Stein aus den Eingeweiden herausgebrochen, Felsen zertrümmert und in Körben abtransportiert. Er betastete die Schwielen an den Händen. Für einen winzigen Moment schloss er die Augen, als könne er damit die Mühen und den Schmerz vergessen machen, aber er würde die Entbehrungen, die Schinderei und die Schmerzen nie vergessen, so wie er niemals die beiden Freunde vergessen würde, die ihn, ohne sich jemals geschont zu haben, tagaus, tagein klaglos unterstützten.  

Arumbold blickte auf das kleine neben ihm stehende Fass. Es dient nun als Tisch. Ein paar Krüge Bier und Brot standen darauf. Er griff nach einem Krug. Das Bier rann die Kehle hinab und mit ihm für einen Moment die Mühsal, von der er glaubte, sie begleite ihn wie sein Schatten ein Leben lang. Er musste rülpsen. Kurz schaute er auf. Nork und Kadek schleppten einen Korb den Gang herauf.
»Verfluchter Sand«, stöhnte Nork. »Ich habe mehr davon am Körper als im Korb.« Wütend trat gegen den Korb. Staub flog auf.
»Pass doch auf«, fluchte Kadek.
Nork tat, als überhöre Kadek. Zu Arumbold gewandt sagte er: »Wir schuften den ganzen Tag und du sitzt hier einfach rum.« Er machte eine kleine Pause, als warte er auf eine Antwort, aber Arumbodt schwieg. »Hättest uns wenigstens sagen können, dass deine Frau Bier bringt.«
Arumbold grinste. »Einer muss ja aufpassen, dass ihr die Arbeit richtig macht. Außerdem könnt ihr besoffen nicht arbeiten.«
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Gruffi
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018 16:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wow Selber Inhalt und doch so anders.

Vielen Dank.

Ich lass das mal wirken. Das ist eine total neue Erfahrung tatsächlich mal an einem Text zu arbeiten und solche Unterschiede zu erfahren.
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Attingat
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das war in der Tat nur ein Gegenentwurf, der gerne, aus welchen Gründen auch immer, verworfen werden kann. Ich bin da keinem böse.

Gruß

attingat
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Gruffi
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BeitragVerfasst am: 11.11.2018 02:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Mir geht es gerade auch primär darum zu lernen.

Ich werd nun den nachfolgenden Teil Schreiben un versuchen die neuen Eindrücke da einzubinden.

Lg gruffi
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