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Micho - A new Jedi


 

 
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matze3004
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 35
Beiträge: 46
Wohnort: Hannover


BeitragVerfasst am: 27.12.2017 10:22    Titel: Micho - A new Jedi eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Leute, mein Traum war es schon immer eine eigene Star Wars Saga zu schreiben. In einer Welt/Galaxie, die nichts mit dem bekannten Star Wars zu tun hat, aber doch irgendwie zusammen gehört.
Die Tage wagte ich mich an einen ersten Versuch und den Anfang, nur an den Anfang des ersten Kapitels dieser Geschichte, den ich euch hier gern präsentieren möchte. Natürlich sind Kritiken und Anregungen/Tipps jedweder Art herzlich Willkommen. In meiner eigenen Star Wars Geschichte soll es um einen jungen Mann gehen, der schon lange eine Vision von seiner Heimat hat, wie sie einmal sein soll. Und dem Ruf der Macht zu folgen, diese in seine Heimat mitzubringen und vielleicht sogar ein Jedi zu werden, könnte diese Vision endlich Wirklichkeit werden lassen.

Arbeitstitel - Micho. A new Jedi



Als ich den Ruf das erste mal hörte, war ich mir der Bedeutung seiner, nicht bewusst. Aber der Ruf rief weiter nach mir. Und weiter. Und wurde immer lauter. Und ich fühlte irgendwann, dass eine lange Reise durch die Galaxis mir bevorsteht und es meine Bestimmung sein sollte, diesem Ruf zu folgen. Dem Ruf der Macht.

Micho san Valem.
Der, der die Macht in seine Heimat brachte und ein Jedi wurde.
Dies ist sein Abenteuer.



1

Ein neuer Ruf und die Antwort


Nargan san Valem war mehr ein Gauner als ein König für Ordan. Selbst einen würdigen Nachfolger zu finden, war ihm egal. Nach seinem Ableben könne jeder den Thron besteigen. Irgendein Soldat, Pilot, nen Trunkenbold oder sein verkorkster Sohn ließe sich schon finden, so der König. Selbst die Rasaken Viecher, diese dreihörnigen Taugenichtse aus dem Wald, könnten ihn haben.
San Valem war der mieseste König, den Ordan jemals hatte. Ordan, die einzige Stadt auf Delvin, einem winzigen Planeten im Schatten eines Großen, existierte noch nicht lange. Vielleicht ein paar Jahrhunderte. Zuvor schaffte es zwar auch kein anderer König, Ordan zu dem zu machen, was es verdient gehabt hätte - eine unabhängige Stadt auf einem unabhängigen Planeten zu sein - doch bemühten sich Valems Vorgänger wenigstens darum, diesen Traum einmal Wirklichkeit werden zu lassen. Einige hatten eine Vision von Ordan im Kopf, die einmalig gewesen wäre, in der gesamten Galaxis.
Auch Micho san Valem trug diese Vision im Kopf. Und in seinem Herzen. Und er war sich sicher, dass das der Grund war, warum alle vorherigen Könige gescheitert waren und sein Vater sogar das Ende für Ordan bedeuten könnte. Dieser hatte nämlich erst gar kein Herz.

Heute früh war Micho aufgebrochen und marschierte gen Delfin Sanstone, einem Steppenland, dass sich gleich nördlich von Ordan auszubreiten begann. Micho wurde gerufen. Erneut gerufen. Ein Freund begleitete ihn. Micho bestand darauf.  Er und Lakes kannten sich schon lange und viele Freunde hatte Micho nicht mehr. Die meisten waren nach und nach zur Hauptstadt übergesiedelt, auf den Großen.


Irgendwo im Nirgendwo. Da befanden sich Micho und Lakes gerade. In der Ferne erkannten sie zwei Ravens, ein kleines und ein großes Frachtschiff, die zum Landeanflug auf Ordan ansetzten.
>Neue Lieferungen, nicht wahr?<, stieß Lakes Micho an. >Bestimmt<, entgegnete er. >Los, lass uns weiter.<
Die zwei jungen Männer liefen weiter durch die Einöde Sanstones. Nichts als Sand, Steine und Gräser unter ihren Füssen und ein paar Büsche rechts und links.

> Bist du sicher, dass wir hier richtig sind? <, fragte Lakes.

 > Ja. Ziemlich sicher.<

> Dann ist ja gut. Mein ja nur. Was wollen die Rasaks hier so weit draußen? Verlassen doch sonst nie ihren Wald? <  

> Das weiß ich nicht, aber wir finden sie schon. Verfehlen werden wir sie nicht. Mir wurde genau beschrieben, wohin wir müssen. Eine Herde soll sich genau dahinter befinden <, antworte Micho, deutete nach vorn und beschleunigte seinen Gang. Skeptisch folgte Lakes ihm.
Sie marschierten noch ungefähr eine Meile, bis eine Art Waldstück vor ihnen lag.

 > Das hast du gemeint? Da müssen wir noch durch, dann sind wir da? <

Micho ignorierte seinen Freund. Eine Handbewegung deutete an, Lakes sollte schnell folgen und nicht so viele Fragen stellen. Sie betraten den Wald. Er war nicht sehr dicht. Gestrüpp, kahle Bäume. Im Grunde, die gleiche Trostlosigkeit, die hinter ihnen lag.

>So viele Jahre schon auf Delvin, aber in dieser Gegend war ich noch nie<, merkte Lakes an.
>Ich auch nicht<, und Micho sah schon das Ende des Waldes wieder.

Beide trauten ihren Augen kaum. Was sie sahen, war überwältigend: Saftig grüne Wiesen, so weit das Auge reichte. Das Plätschern eines Flusses war zu hören. Laubbäume in prächtiger Färbung zu sehen. Ein großes, wunderschönes Tal lag vor ihnen. Selbst die Luft atmete sich klarer.

>Jetzt verstehe ich, was einige Rasaken hier her führte <, sagte Lakes, konnte aber noch keinen von ihnen entdecken. >Mensch, Micho, von deinen Stimmen will ich auch mal gerufen werden.<

>Psst, sei still. Hör mal.< Micho schaute nach links. Er hörte ein Wimmern. Dann hörte es auch Lakes. Und es wurde lauter.

>Komm schnell<, und Micho lief auf einen Baum zu. Dahinter ging es leicht bergab und er konnte einen Fluss sehen. Am Flussufer lag etwas. Micho erkannte, dass es ein Rasake war, der am Boden lag. Lakes war geschockt und stolperte bald, als er Micho zum Flussufer hinterher jagte.

>Lakes<, rief Micho, such irgendetwas scharfes. Wir müssen die Riemen lösen. Sonst kommt der arme Kerl nicht hoch.< Micho strich dem Rasaken über den Kopf und machte ihm Mut. Der Rasake verstand. Starke Schmerzen hatte er und sein eines Bein sah verdreht aus. Immer wieder wimmerte und schnaupte er. Der Rasake trug einen ganzen Korb voller Steine auf seinem Rücken. Lakes kam wieder zurück.

>Hier ist nichts. Ich finde nichts. Hast du das vorher gewusst?< Micho nahm zwei Steine aus dem Korb und warf sie Lakes hin.

>Lakes, hau die Steine gegeneinander. Hau rauf, wie es nur geht. Wir müssen diesen Korb von ihm runter schneiden.<

>Hast du das vorher gewusst?<, fragte Lakes erneut.
 
>Nein, habe ich nicht<, und Micho schaute sich um, ob noch andere Rasaks zu sehen waren.

 >Jetzt mach schon Lakes.< Lakes schlug so lange drauf ein, bis eine Stelle eines Steins spitz genug war und Micho anfangen konnte, die Riemen des Korbes auf den Schultern des Rasaks zu durchtrennen.

>Und, wie kriegen wir ihn jetzt hier weg? Er kann unmöglich mehr alleine laufen. Hat deine schlaue Stimme dir das nicht verraten.<, fragte Lakes erneut.

>Nein verdammt. Das hat sie nicht. Sie rief nur, komme an diesem Tag da und da hin. Ein Herde Rasaken wäre da.<

>Also hast du es vorher gewusst?<

> Hörst du mir nicht zu, Lakes. Es war nie die Rede davon, dass wir hier auf einen verletzten Rasaken treffen würden.<

>Aha. Aber deine Stimme wusste es scheinbar. Und wieso eine Herde?<, und auch Lakes hielt weiter Ausschau nach einer Herde.

 >Micho, siehst du hier noch andere?<

>Nein. Aber er kann unmöglich allein hier draußen sein. Komm, ziehen wir ihn vorsichtig etwas aus dem Matsch. Er muss ins trockene.< Der Rasake schrie so laut, dass einige Vögel am Horizont aufstiegen.

 >Hör auf Micho, das bringt nichts. Der Arme muss höllische Schmerzen haben. Gott, wenn ich sein Bein sehe.<

>Aber hier liegen bleiben kann er nicht.<

>Vielleicht fragst du einfach mal deine Stimme, was die dazu sagt, wie zwei Hänflinge wie wir, einen ein Tonnen schweren Rasaken hier weg schaffen sollen.<

 >So funktioniert das aber nicht. Das habe ich dir schon so oft gesagt. Hör zu jetzt. Wir brauchen einen Piloten und ein Shuttle. Lakes, findest du wieder zurück? Such Drake. Der hat heute Wache. Vorm Palast. Der hilft uns und kennt auch einige Piloten gut.<

>Die Aktion segnet dein Vater niemals ab. Schon gar nicht für einen Rasaken.<

>Dann erwähne nichts von einem Rasaken. Am besten er bekommt gar nichts mit. Drake schafft das. Zur Not, sag einfach, ich wäre verletzt.<

 >Mann, Mann, fordere bloß endlich mal einen eigenen Speeder oder Schweber für dich. Das würde uns eine Menge Zeit jetzt ersparen. Dein Vater hockt doch auf genug Credits.<
Lakes winkte ab und rannte los.

Ordan.
Drake Balea, seit 5 Jahren zugehöriger der Palastwache, stand mit 12 weiteren Männern vor den Stufen des Palastes.
Er blickte zum Hangar rüber und sah wie die acht Männer aus der Hauptstadt wieder in die Ravens stiegen. Er konnte die Männer aus Lorkblaste von der Handelszentrale nicht leiden. Eigentlich konnte er niemanden aus Lorkblaste leiden. Alle samt ein hochnäsiges Pack für ihn. Selbst das nicht menschliche dort.
Die Frachtschiffe stiegen auf, flogen nochmal eine Kurve Richtung Palast, als wollten sie ihre Arroganz demonstrieren und stießen dann empor. Plötzlich, ein lauter Knall, von hinten. Drake und die anderen zuckten zusammen. Sie drehten sich um. Eine Explosion im Palast. Drake und fünf andere rannten die Stufen hinauf, funkten an die Wachen im Innern. Keine Rückmeldung. Dann meldete sich jemand. Erster Stock. Rechts... im Raum...neben...
Drake war sich sicher. Die Antwort war gekommen. Die Antwort aus der Hauptstadt.



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Vidora
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 31
Beiträge: 159



BeitragVerfasst am: 28.12.2017 15:48    Titel: Re: Micho - A new Jedi Antworten mit Zitat

Hallo matze,

nachdem ich kürzlich erst den neuen Star Wars Film gesehen habe, hat dein Beitrag mich natürlich angezogen smile

Ich habe früher auch einiges an Fanfiction geschrieben und kann deinen Traum von einer eigenen Saga gut nachvollziehen. Ich wünsche dir schon mal viel Spaß und Durchhaltevermögen!

matze3004 hat Folgendes geschrieben:


Als ich den Ruf das erste mal hörte, war ich mir der Bedeutung seiner, nicht bewusst. Aber der Ruf rief weiter nach mir. Und weiter. Und wurde immer lauter. Und ich fühlte irgendwann, dass eine lange Reise durch die Galaxis mir bevorsteht und es meine Bestimmung sein sollte, diesem Ruf zu folgen. Dem Ruf der Macht.



Hier wird ein bisschen viel gerufen, findest du nicht? wink Klar, am Ende wiederholst du es absichtlich und im ersten Satz muss das Wort auch stehen, denke ich. Aber die Sätze dazwischen gefallen mir irgendwie nicht so richtig. Mir fehlt da ein bisschen das mystische Flair. Vielleicht lieber sowas wie "Zuerst tat ich ihn als Hirngespinst ab, doch so einfach war es nicht. Er ließ mich nicht los und in mir wuchs das Gefühl, dass es mir bestimmt war, eine lange Reise durch die Galaxis anzutreten, und Dinge zu tun, die größer als meine Vorstellung waren. Ich musste dem Ruf folgen. Dem Ruf der Macht."


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