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Schreib die Geschichte weiter [Spiel]

 
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--Gast--
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BeitragVerfasst am: 05.12.2017 20:06    Titel: Schreib die Geschichte weiter [Spiel] eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich fange jetzt einfach mal an eine Geschichte zu schreiben.
Du schreibst dann weiter. Immer so 5 bis 15 Sätze. Wenn viele schreiben müsste was richtig witziges rauskommen


Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste.


Was der Arzt gesagt hat, müsst ihr jetzt entscheiden, bin gespannt was dabei rauskommt.


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Egal was du tust, du wirst Niemals alle begeistern können. Selbst wenn du übers Wasser läufst, wird einer kommen und dich fragen, ob du zu dumm zu schwimmen bist.
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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 05.12.2017 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Empfehlung

von V.K.B.
Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.  
»Ist es schlimm, Doc?«
»Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«


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»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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Eris Ado
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die Regeln sind nicht ganz klar. Soll jetzt wieder der erste Beitrag fortgesetzt werden, oder soll der zweite Beitrag (Fortsetzung der Fortsetzung) fortgesetzt werden?
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Buch

von V.K.B.
Da das ne Geschichte werden sollte, habe ich es so verstanden, dass man immer weiterschreibt, also Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung. Alles andere würde mir ziemlich sinnlos erscheinen.

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--Gast--
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 14:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Da das ne Geschichte werden sollte, habe ich es so verstanden, dass man immer weiterschreibt, also Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung. Alles andere würde mir ziemlich sinnlos erscheinen.


Ja immer eine Vorsetzung von einer Fortsetzung


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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 14:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
 Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste.


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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 14:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Da es leider nicht möglich ist, den ersten Beitrag zu erneuern und die Geschichte somit immer auf den neues Stand zu bringen, werde ich mal ab und zu eine "Zusammenfassung" von den ganzen Beiträgen machen. Bisher hat "nur" einer die Geschichte weiter geschrieben.



Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
 Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.   
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
 Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«


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Eris Ado
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
»Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
"Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zapuff!
Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«


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Eris Ado
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
»Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
"Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
Zapuff!
Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.
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--Gast--
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017 15:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
 Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

 Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
 Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
 "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
 Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
 Zapuff!
 Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
»Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?


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Schlomo
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

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BeitragVerfasst am: 07.12.2017 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
 Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

 Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
 Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
 "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
 Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
 Zapuff!
 Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
»Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

http://www.das-dass.de/

stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?
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--Gast--
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BeitragVerfasst am: 08.12.2017 15:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
  Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

  Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
  Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
  "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
  Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
  Zapuff!
  Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

 Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
 »Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

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 stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
 Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?

Gerade als sich das Mädchen diese Frage gestellt hatte, sprach sie eine alte Frau an.  »Hast du mal nen Euro?« Das Mädchen erschrak sich, denn die Frau sah genau so aus wir ihre Großmutter die vor 20 Jahren gestorben war.
 »Oma?, bist du das?«, fragte das Mädchen.
Die alte Frau schüttelte den Kopf.  »Nein, Maria ich bin nicht deine Oma...ich bin Petrus und habe nur die Gestallt einer Person angenommen, der du vertraust. Ich muss dir mitteilen, dass das Kind das du in die trägst eine Wiedergeburt von Jesus Christus ist. Du wirst ihn am 24. Dezember gebären...«
Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, war ein lauter Knall zu hören.


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BeitragVerfasst am: 08.12.2017 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Empfehlung

von V.K.B.
Kardinal Pedro Bär ließ den Revolver schnell wieder in der Manteltasche verschwinden, drehte sich um und verschwand in der immer größer werdenden Menge der Schaulustigen, ohne die Leiche des Mädchens eines weiteren Blickes zu würdigen.
»Wiederkunft Jesu Christi«, murmelte er, »soweit kommt das noch… Nicht mit mir! Dass der Alte nochmal runterkommt und uns hier und heute auf die Finger schaut, ist ja nun wirklich das letzte, was wir noch brauchen.«


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BeitragVerfasst am: 09.12.2017 09:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
   Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

   Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
   Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
   "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
   Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
   Zapuff!
   Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

  Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
 »Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

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  stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
  Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?

 Gerade als sich das Mädchen diese Frage gestellt hatte, sprach sie eine alte Frau an.  »Hast du mal nen Euro?« Das Mädchen erschrak sich, denn die Frau sah genau so aus wir ihre Großmutter die vor 20 Jahren gestorben war.
  »Oma?, bist du das?«, fragte das Mädchen.
 Die alte Frau schüttelte den Kopf.  »Nein, Maria ich bin nicht deine Oma...ich bin Petrus und habe nur die Gestallt einer Person angenommen, der du vertraust. Ich muss dir mitteilen, dass das Kind das du in die trägst eine Wiedergeburt von Jesus Christus ist. Du wirst ihn am 24. Dezember gebären...«
Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, war ein lauter Knall zu hören.

Kardinal Pedro Bär ließ den Revolver schnell wieder in der Manteltasche verschwinden, drehte sich um und verschwand in der immer größer werdenden Menge der Schaulustigen, ohne die Leiche des Mädchens eines weiteren Blickes zu würdigen.
»Wiederkunft Jesu Christi«, murmelte er, »soweit kommt das noch… Nicht mit mir! Dass der Alte nochmal runterkommt und uns hier und heute auf die Finger schaut, ist ja nun wirklich das letzte, was wir noch brauchen.«

Kardinal Pedro Bär rannte die Straße hinab, doch plötzlich stand eine seltsame Gestallt vor ihm. Es hatte Hörner, die Beine einer Ziege, war komplett rot und hielt einen Dreizack in der Hand.
»Der Teufel«, murmelte Kardinal Pedro Bär und zitterte.
»Bitte, nenn mich Luzifer«, sagte der Teufel und lachte »du hast eine schwere Sünde begannen du hast die Mutter des Erlösers getötet, dafür wirst du in die Höhle fahren«. Luzifer griff nach Kardinal Pedro Bär und wollte ihn mit sich nehmen, doch genau in dem Moment wo sich das Loch zur Unterwelt auftat kam eine weiße Katze auf die Beiden zu gerannt.


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Katinka2.0
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BeitragVerfasst am: 10.12.2017 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
»Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
"Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
Zapuff!
Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
»Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

http://www.das-dass.de/

stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?

Gerade als sich das Mädchen diese Frage gestellt hatte, sprach sie eine alte Frau an. »Hast du mal nen Euro?« Das Mädchen erschrak sich, denn die Frau sah genau so aus wir ihre Großmutter die vor 20 Jahren gestorben war.
»Oma?, bist du das?«, fragte das Mädchen.
Die alte Frau schüttelte den Kopf. »Nein, Maria ich bin nicht deine Oma...ich bin Petrus und habe nur die Gestallt einer Person angenommen, der du vertraust. Ich muss dir mitteilen, dass das Kind das du in die trägst eine Wiedergeburt von Jesus Christus ist. Du wirst ihn am 24. Dezember gebären...«
Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, war ein lauter Knall zu hören.

Kardinal Pedro Bär ließ den Revolver schnell wieder in der Manteltasche verschwinden, drehte sich um und verschwand in der immer größer werdenden Menge der Schaulustigen, ohne die Leiche des Mädchens eines weiteren Blickes zu würdigen.
»Wiederkunft Jesu Christi«, murmelte er, »soweit kommt das noch… Nicht mit mir! Dass der Alte nochmal runterkommt und uns hier und heute auf die Finger schaut, ist ja nun wirklich das letzte, was wir noch brauchen.«

Kardinal Pedro Bär rannte die Straße hinab, doch plötzlich stand eine seltsame Gestallt vor ihm. Es hatte Hörner, die Beine einer Ziege, war komplett rot und hielt einen Dreizack in der Hand.
»Der Teufel«, murmelte Kardinal Pedro Bär und zitterte.
»Bitte, nenn mich Luzifer«, sagte der Teufel und lachte »du hast eine schwere Sünde begannen du hast die Mutter des Erlösers getötet, dafür wirst du in die Höhle fahren«. Luzifer griff nach Kardinal Pedro Bär und wollte ihn mit sich nehmen, doch genau in dem Moment wo sich das Loch zur Unterwelt auftat kam eine weiße Katze auf die Beiden zu gerannt.

"Oh", stieß Luzifer verzückt aus, "so eine wollte ich schon immer haben!"
Die Katze schien an dem Leibhaftigen Gefallen zu finden, sie strich schnurrend um seine Beine und blickte mit smaragdgrünen Augen zu ihm auf.
Luzifer konnte nicht anders. Er beugte sich herab und strich zärtlich durch das flauschige, schneeweiße Fell. Kaum hatte er die Katze berührt, verwandelte sich das Tier in eine wunderschöne blonde Frau mit engelsgleichem Gesicht.
"Miau", raunte sie mit verführerischer Stimme und strich dabei mit ihrem Nagel über Luzifers nackte Brust. Dieser starrte fasziniert auf das atemberaubende Geschöpf, das nun mit der anderen Hand eines seiner Hörner rieb. Den Kardinal hatte er völlig vergessen, der mittlerweile die Absicht des Engels erkannt und das Weite gesucht hatte. Der Leibhaftige schloss seufzend die Augen und sah deshalb den Tritt nicht kommen.
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BeitragVerfasst am: 10.12.2017 18:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
 Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

 Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
 Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
 "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
 Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
 Zapuff!
 Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

 Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
 »Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

http://www.das-dass.de/

 stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
 Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?

 Gerade als sich das Mädchen diese Frage gestellt hatte, sprach sie eine alte Frau an. »Hast du mal nen Euro?« Das Mädchen erschrak sich, denn die Frau sah genau so aus wir ihre Großmutter die vor 20 Jahren gestorben war.
»Oma?, bist du das?«, fragte das Mädchen.
 Die alte Frau schüttelte den Kopf. »Nein, Maria ich bin nicht deine Oma...ich bin Petrus und habe nur die Gestallt einer Person angenommen, der du vertraust. Ich muss dir mitteilen, dass das Kind das du in die trägst eine Wiedergeburt von Jesus Christus ist. Du wirst ihn am 24. Dezember gebären...«
Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, war ein lauter Knall zu hören.

 Kardinal Pedro Bär ließ den Revolver schnell wieder in der Manteltasche verschwinden, drehte sich um und verschwand in der immer größer werdenden Menge der Schaulustigen, ohne die Leiche des Mädchens eines weiteren Blickes zu würdigen.
»Wiederkunft Jesu Christi«, murmelte er, »soweit kommt das noch… Nicht mit mir! Dass der Alte nochmal runterkommt und uns hier und heute auf die Finger schaut, ist ja nun wirklich das letzte, was wir noch brauchen.«

Kardinal Pedro Bär rannte die Straße hinab, doch plötzlich stand eine seltsame Gestallt vor ihm. Es hatte Hörner, die Beine einer Ziege, war komplett rot und hielt einen Dreizack in der Hand.
»Der Teufel«, murmelte Kardinal Pedro Bär und zitterte.
»Bitte, nenn mich Luzifer«, sagte der Teufel und lachte »du hast eine schwere Sünde begannen du hast die Mutter des Erlösers getötet, dafür wirst du in die Höhle fahren«. Luzifer griff nach Kardinal Pedro Bär und wollte ihn mit sich nehmen, doch genau in dem Moment wo sich das Loch zur Unterwelt auftat kam eine weiße Katze auf die Beiden zu gerannt.

 "Oh", stieß Luzifer verzückt aus, "so eine wollte ich schon immer haben!"
 Die Katze schien an dem Leibhaftigen Gefallen zu finden, sie strich schnurrend um seine Beine und blickte mit smaragdgrünen Augen zu ihm auf.
 Luzifer konnte nicht anders. Er beugte sich herab und strich zärtlich durch das flauschige, schneeweiße Fell. Kaum hatte er die Katze berührt, verwandelte sich das Tier in eine wunderschöne blonde Frau mit engelsgleichem Gesicht.
 "Miau", raunte sie mit verführerischer Stimme und strich dabei mit ihrem Nagel über Luzifers nackte Brust. Dieser starrte fasziniert auf das atemberaubende Geschöpf, das nun mit der anderen Hand eines seiner Hörner rieb. Den Kardinal hatte er völlig vergessen, der mittlerweile die Absicht des Engels erkannt und das Weite gesucht hatte. Der Leibhaftige schloss seufzend die Augen und sah deshalb den Tritt nicht kommen.

Im nächsten Moment lag die Frau am Boden und blutete.
Luzifer ah auf und sah wie ein Mann vor ihm stand. >>Amenadiel<<, murmelte Luzifer.
>>Genau Bruder. Dieser Dämon, getarnt als Frau, hat dich davon abgehalten, einen Sündigen zu Strafen. Dahinten läuft er, ergreif die Chance und bestrafe ihn. Ich werde inzwischen eine weiter Jungfrau heraussuchen, die den Erlöser gebären kann.<<
Luzifer nickte einmal. >>Danke Bruder<<, Lucifer rannte dem Kardinal hinterher und ergriff ihn vor dem McDonalds am Hauptbahnhof wo er sich gerade einen BigMäc gekauft hatte.


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BeitragVerfasst am: 11.12.2017 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Kardinal Pedro Bär wollte gerade genüsslich in seinen Big Mac beißen, als ihm jemand von hinten auf die Schulter tippte. Er zischte einen Fluch und bekreuzigte sich daraufhin. Wer wagte es, ihn in seiner Mittagspause zu stören? Es war wohl nicht zu viel verlangt, wenn er sich von all dem Stress mal eine Pause gönnte! Schließlich war er gerade eben erst der Hölle entronnen.
Als er sich umdrehte, rutschte ihm vor Schreck das Herz in die Hose. Luzifer war ihm gefolgt und bedachte ihn nun mit einem sardonischen Lächeln.
»Dachtest du etwa, du könntest mir entkommen?«, fragte der Teufel spöttisch. »Um mich aufzuhalten, braucht es mehr als so ein lächerliches Ablenkungsmanöver!«
Der Kardinal hob die Augenbrauen. Da hatte er aber einen ganz anderen Eindruck gewonnen, aber bitteschön. Es war an der Zeit, andere Geschütze aufzufahren! Er hob beide Hände schützend vor seinen Körper und sprach: »Weiche von dannen!« Erst am irritierten Blick seines Gegenspielers erkannte der Kardinal, dass er immer noch den Big Mac in Händen hielt und diesen anstelle seines Kruzifixes dem Teufel entgegenstreckte. Peinlich berührt ließ er ihn fallen.
Luzifer lachte hämisch und schnipste dabei mit den Fingern.
»Es ist Zeit für deine Strafe!«
»Nein, bitte nicht!«, rief Kardinal Pedro Bär, doch es war bereits zu spät.
Der McDonalds hinter ihm verschwand und an seiner Stelle spross eine Bühne mit Musikern aus dem Boden. In der Mitte stand ein altmodisches Mikrofon, das von einem einzelnen Scheinwerfer angestrahlt wurde. Sein Puls beschleunigte sich, als ihm Böses schwante. Im nächsten Augenblick sprang Luzifer auf die Bühne und zeigte sein wahres Gesicht.
Das nackte Grauen erfasste den Kardinal, als er den Leibhaftigen in einem roten Satinhemd und dem dazu passenden, maßgeschneiderten Smoking sah.
Er wird doch nicht ..., dachte er panisch, als Luzifer erneut mit den Fingern schnipste und sein schlimmster Albtraum wahr wurde. Schon während der ersten Takte von »Last Christmas« ging er in die Knie. Kannte die Grausamkeit des Teufels denn keine Grenze?
Indessen griff Luzifer nach dem Mikrofon. Die ganze Szene schien merkwürdig weich gezeichnet und künstliche Schneeflocken segelten vom Himmel.
»Last christmas, i gave you my heart ...«, ertönte die melodische Stimme seines Peinigers.
Kardinal Pedro Bär presste sich verzweifelt beide Hände auf die Ohren.
»Neeeeeiiiiiiiiinnnnnnn!«, hallte sein gequälter Schrei über den Platz, doch Luzifer dachte gar nicht daran, aufzuhören.
» ... this year to save me from tears, i’ll give it to someone special ...«
Der Geistliche wälzte sich auf dem Boden hin und her, er litt Todesqualen! Krämpfe schüttelten seinen Körper und bei »tell me baby, do you recognize me« tropfte Blut aus seinen Ohren. Wo war nur sein Schutzengel? Lange konnte er die Folter nicht mehr ertragen.
Luzifer holte zum finalen Schlag aus: » ... but if you kissed me now, i know you’d fool me again ...«
Jegliche Luft wurde aus seinen Lungen gepresst und ein ersticktes Keuchen drang aus seiner Kehle, als der Refrain ihm den Rest gab. Alles nur wegen dieser Schnepfe, war sein letzter Gedanke, da geschah plötzlich etwas Unvorhergesehenes ...
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BeitragVerfasst am: 11.12.2017 20:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
  Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

  Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
  Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
  "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
  Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
  Zapuff!
  Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

  Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
 »Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

http://www.das-dass.de/

  stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
  Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?

  Gerade als sich das Mädchen diese Frage gestellt hatte, sprach sie eine alte Frau an. »Hast du mal nen Euro?« Das Mädchen erschrak sich, denn die Frau sah genau so aus wir ihre Großmutter die vor 20 Jahren gestorben war.
»Oma?, bist du das?«, fragte das Mädchen.
  Die alte Frau schüttelte den Kopf. »Nein, Maria ich bin nicht deine Oma...ich bin Petrus und habe nur die Gestallt einer Person angenommen, der du vertraust. Ich muss dir mitteilen, dass das Kind das du in die trägst eine Wiedergeburt von Jesus Christus ist. Du wirst ihn am 24. Dezember gebären...«
Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, war ein lauter Knall zu hören.

  Kardinal Pedro Bär ließ den Revolver schnell wieder in der Manteltasche verschwinden, drehte sich um und verschwand in der immer größer werdenden Menge der Schaulustigen, ohne die Leiche des Mädchens eines weiteren Blickes zu würdigen.
»Wiederkunft Jesu Christi«, murmelte er, »soweit kommt das noch… Nicht mit mir! Dass der Alte nochmal runterkommt und uns hier und heute auf die Finger schaut, ist ja nun wirklich das letzte, was wir noch brauchen.«

Kardinal Pedro Bär rannte die Straße hinab, doch plötzlich stand eine seltsame Gestallt vor ihm. Es hatte Hörner, die Beine einer Ziege, war komplett rot und hielt einen Dreizack in der Hand.
»Der Teufel«, murmelte Kardinal Pedro Bär und zitterte.
»Bitte, nenn mich Luzifer«, sagte der Teufel und lachte »du hast eine schwere Sünde begannen du hast die Mutter des Erlösers getötet, dafür wirst du in die Höhle fahren«. Luzifer griff nach Kardinal Pedro Bär und wollte ihn mit sich nehmen, doch genau in dem Moment wo sich das Loch zur Unterwelt auftat kam eine weiße Katze auf die Beiden zu gerannt.

  "Oh", stieß Luzifer verzückt aus, "so eine wollte ich schon immer haben!"
  Die Katze schien an dem Leibhaftigen Gefallen zu finden, sie strich schnurrend um seine Beine und blickte mit smaragdgrünen Augen zu ihm auf.
  Luzifer konnte nicht anders. Er beugte sich herab und strich zärtlich durch das flauschige, schneeweiße Fell. Kaum hatte er die Katze berührt, verwandelte sich das Tier in eine wunderschöne blonde Frau mit engelsgleichem Gesicht.
  "Miau", raunte sie mit verführerischer Stimme und strich dabei mit ihrem Nagel über Luzifers nackte Brust. Dieser starrte fasziniert auf das atemberaubende Geschöpf, das nun mit der anderen Hand eines seiner Hörner rieb. Den Kardinal hatte er völlig vergessen, der mittlerweile die Absicht des Engels erkannt und das Weite gesucht hatte. Der Leibhaftige schloss seufzend die Augen und sah deshalb den Tritt nicht kommen.

 Im nächsten Moment lag die Frau am Boden und blutete.
 Luzifer ah auf und sah wie ein Mann vor ihm stand. >>Amenadiel<<, murmelte Luzifer.
 >>Genau Bruder. Dieser Dämon, getarnt als Frau, hat dich davon abgehalten, einen Sündigen zu Strafen. Dahinten läuft er, ergreif die Chance und bestrafe ihn. Ich werde inzwischen eine weiter Jungfrau heraussuchen, die den Erlöser gebären kann.<<
 Luzifer nickte einmal. >>Danke Bruder<<, Lucifer rannte dem Kardinal hinterher und ergriff ihn vor dem McDonalds am Hauptbahnhof wo er sich gerade einen BigMäc gekauft hatte.

Kardinal Pedro Bär wollte gerade genüsslich in seinen Big Mac beißen, als ihm jemand von hinten auf die Schulter tippte. Er zischte einen Fluch und bekreuzigte sich daraufhin. Wer wagte es, ihn in seiner Mittagspause zu stören? Es war wohl nicht zu viel verlangt, wenn er sich von all dem Stress mal eine Pause gönnte! Schließlich war er gerade eben erst der Hölle entronnen.
Als er sich umdrehte, rutschte ihm vor Schreck das Herz in die Hose. Luzifer war ihm gefolgt und bedachte ihn nun mit einem sardonischen Lächeln.
»Dachtest du etwa, du könntest mir entkommen?«, fragte der Teufel spöttisch. »Um mich aufzuhalten, braucht es mehr als so ein lächerliches Ablenkungsmanöver!«
Der Kardinal hob die Augenbrauen. Da hatte er aber einen ganz anderen Eindruck gewonnen, aber bitteschön. Es war an der Zeit, andere Geschütze aufzufahren! Er hob beide Hände schützend vor seinen Körper und sprach: »Weiche von dannen!« Erst am irritierten Blick seines Gegenspielers erkannte der Kardinal, dass er immer noch den Big Mac in Händen hielt und diesen anstelle seines Kruzifixes dem Teufel entgegenstreckte. Peinlich berührt ließ er ihn fallen.
Luzifer lachte hämisch und schnipste dabei mit den Fingern.
»Es ist Zeit für deine Strafe!«
»Nein, bitte nicht!«, rief Kardinal Pedro Bär, doch es war bereits zu spät.
Der McDonalds hinter ihm verschwand und an seiner Stelle spross eine Bühne mit Musikern aus dem Boden. In der Mitte stand ein altmodisches Mikrofon, das von einem einzelnen Scheinwerfer angestrahlt wurde. Sein Puls beschleunigte sich, als ihm Böses schwante. Im nächsten Augenblick sprang Luzifer auf die Bühne und zeigte sein wahres Gesicht.
Das nackte Grauen erfasste den Kardinal, als er den Leibhaftigen in einem roten Satinhemd und dem dazu passenden, maßgeschneiderten Smoking sah.
Er wird doch nicht ..., dachte er panisch, als Luzifer erneut mit den Fingern schnipste und sein schlimmster Albtraum wahr wurde. Schon während der ersten Takte von »Last Christmas« ging er in die Knie. Kannte die Grausamkeit des Teufels denn keine Grenze?
Indessen griff Luzifer nach dem Mikrofon. Die ganze Szene schien merkwürdig weich gezeichnet und künstliche Schneeflocken segelten vom Himmel.
»Last christmas, i gave you my heart ...«, ertönte die melodische Stimme seines Peinigers.
Kardinal Pedro Bär presste sich verzweifelt beide Hände auf die Ohren.
»Neeeeeiiiiiiiiinnnnnnn!«, hallte sein gequälter Schrei über den Platz, doch Luzifer dachte gar nicht daran, aufzuhören.
» ... this year to save me from tears, i’ll give it to someone special ...«
Der Geistliche wälzte sich auf dem Boden hin und her, er litt Todesqualen! Krämpfe schüttelten seinen Körper und bei »tell me baby, do you recognize me« tropfte Blut aus seinen Ohren. Wo war nur sein Schutzengel? Lange konnte er die Folter nicht mehr ertragen.
Luzifer holte zum finalen Schlag aus: » ... but if you kissed me now, i know you’d fool me again ...«
Jegliche Luft wurde aus seinen Lungen gepresst und ein ersticktes Keuchen drang aus seiner Kehle, als der Refrain ihm den Rest gab. Alles nur wegen dieser Schnepfe, war sein letzter Gedanke, da geschah plötzlich etwas Unvorhergesehenes ...

...das Mädchen welches er noch vor wenigen Minuten glaubte getötet zu haben stand mit Blutverschmiertem T-Shirt vor ihm.
>>Luzifer, bitte verschone ihn<<, sagte sie.
Luzifer lachte einmal. >>Nein er muss bestraft werden<<, er lachte weiter und begann ein anders Lied zu singen: Atemlos durch die Nacht von Helene Fischer. Nun hielt sich auch das jungfräuliche Mädchen die Ohren zu und rannte die Straße entlang, doch sie kam nicht weit denn an der Hauptstraße war.....


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BeitragVerfasst am: 12.12.2017 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

...... eine Demonstration des örtlichen Hausfrauenvereins im Gange. Ein Mob von Frauen jeglichen Alters strömte an ihr vorbei, die abwechselnd mit Pfeifen trillerten oder den eingeschüchterten Fußgängern Parolen ins Gesicht brüllten.
»Keine Chance dem Laster!«, grölten sie im Chor und hoben Plakate mit derselben Botschaft in die Höhe.
Während das Mädchen staunend das Treiben beobachtete, dankte sie Gott im Stillen, dass sie heute Morgen zu ihrem Atomic-BH gegriffen hatte. Wie durch ein Wunder war es den Metallkörbchen gelungen, die Kugel aufzuhalten. Neugierig wandte sie sich an die ältere Dame, die neben ihr stand und offensichtlich darauf wartete, endlich die Straße überqueren zu können.
»Wissen Sie, was hier los ist?«
Die Angesprochene schenkte ihr einen verständnislosen Blick.
»Haben Sie denn nichts mitbekommen?«, fragte sie verwundert. »Die Frauen demonstrieren gegen das Laster, das seit Kurzem hier Einzug gehalten hat.« Dann beugte sie sich etwas näher zu dem Mädchen und flüsterte: »Ein neues Freudenmädchen soll in unserer Stadt Unzucht treiben, stellen Sie sich das mal vor! Alle Männer kennen ihre Nummer schon, weil sie überall inseriert. Unter 32168 ist sie angeblich zu erreichen, steht sogar im Kirchenblatt!«
Alles klar! Das Mädchen versuchte, unauffällig zu verschwinden, da hörte sie plötzlich jemanden rufen: »Rosi!«
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BeitragVerfasst am: 12.12.2017 19:30    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ein Mädchen, dass jeden Tag Schokolade aß. Morgens, mittags und abends aß sie Schokolade. Trinken tat sie auch bloß Schokolade im Sommer kalt und im Winter heiß.
   Das hatte die Auswirkung, dass das Mädchen immer mehr und mehr zunahm. Eines Tages tat ihr Bauch so sehr weh, dass sie zum Arzt musste

   Der Arzt betastete ihren Bauch. Ein sonderbarer Gesichtsausdruck, den das Mädchen nicht deuten konnte.
»Ist es schlimm, Doc?«
 »Kann ich noch nicht sagen. Aber all diese Verhärtungen, das kann unmöglich von Schokolade kommen.«
Ein Röntgenbild sollte Klarheit bringen, führte aber nur zu weiterer Verwirrung.
»Da ist ja alles voller Knochen! Ein gesamtes menschliches Skelett!«, rief der Arzt überrascht.
   Das Mädchen war nicht sehr verwundert. »Sollte ich doch auch haben, oder nicht?«
Der Arzt kratze sich am Kinn. »Das schon, aber… doch nicht im Magen!«

"Waasss?"
   "Ach komm, ich habe dich nur verarscht, Zuckerschnute. Und weißt Du was? Die Verhärtungen von denen ich sprach, als ich dich betastete, haben sich in Wirklichkeit bei mir eingestellt! Willst Du mich mal Abtasten?"
   Dem Mädchen war so ein Benehmen in ihrem inzwischen sechzehndreivierteljährigen Leben noch nicht untergekommen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte und stand deshalb stumm im Zimmer. Der Arzt sagte auch nichts mehr.
   Zapuff!
   Mit einem lautem Knall war der Arzt plötzlich verschwunden. Nur noch ein Schriftzug aus Rauch war an der Stelle übrig, wo er gestanden hatte. Das Mädchen musste sich anstrengen, die Schrift zu entziffern. Dann traute sie ihren Augen nicht. Dort stand: »Sorry, aber ich musste diesen Kerl in den Redlight District verschieben, der ging nicht im öffentlichen Bereich. LG, Gott«
Der Rauch verflüchtigte sich. Das Mädchen starrte auf das immer noch auf dem Tisch liegende Röntgenbild. Das Skelett war klar zu erkennen. »Verdammt«, schoss ihr durch den Kopf. »Die denken doch jetzt alle, ich hätte den Arzt gefressen!«

Das Mädchen war verzweifelt. Unruhig lief sie im Zimmer auf und ab. Doch dann hatte sie eine Idee. Es hatte vor einiger Zeit im Internet gelesen, dass Cola K>nochen auflöst. Also schlich es aus dem Zimmer, lief so schnell es ihre Leibesfülle zuliess zum nächsten Supermarkt und kaufte da dutzende Six-Packs des Knochenlösers.

   Das Mädchen geht zum Supermarkt und möchte sich gleich 2 Six-Packs mit Cola kaufen. Jedoch ist vor dem Supermarkt eine Hellseherin, sie sieht das Mädchen an und sagt: »Mein Liebes Kind...ich glaube du bist schwanger«
 »Was dass kann doch nicht sein, ich bin doch noch Jungfrau«, sagte das Mädchen erstaunt und sah dann auf den Kalender. Es war Anfang Dezember. Da fiel ihr plötzlich ein, dass vor über 2000 Jahren, schon einmal eine Jungfrau ein Kind zur Welt gebracht hat. War das auch die Erklärung dafür, dass Gott ihr eben eine Nachrichtig geschrieben hatte?

http://www.das-dass.de/

   stand darauf. Was hatte das nur zu bedeuten? Sie zückte ihr iPhone und gab den Link ein. Wie langweilig. Es ging nur um Rechtschreibung. Das konnte keine Nachricht von Gott sein.
   Es war ihr im Moment wirklich egal, wie man das dass oder das das zu schreiben hatte. Wo blieb nur der Engel mit seiner Botschaft?

   Gerade als sich das Mädchen diese Frage gestellt hatte, sprach sie eine alte Frau an. »Hast du mal nen Euro?« Das Mädchen erschrak sich, denn die Frau sah genau so aus wir ihre Großmutter die vor 20 Jahren gestorben war.
»Oma?, bist du das?«, fragte das Mädchen.
   Die alte Frau schüttelte den Kopf. »Nein, Maria ich bin nicht deine Oma...ich bin Petrus und habe nur die Gestallt einer Person angenommen, der du vertraust. Ich muss dir mitteilen, dass das Kind das du in die trägst eine Wiedergeburt von Jesus Christus ist. Du wirst ihn am 24. Dezember gebären...«
Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, war ein lauter Knall zu hören.

   Kardinal Pedro Bär ließ den Revolver schnell wieder in der Manteltasche verschwinden, drehte sich um und verschwand in der immer größer werdenden Menge der Schaulustigen, ohne die Leiche des Mädchens eines weiteren Blickes zu würdigen.
»Wiederkunft Jesu Christi«, murmelte er, »soweit kommt das noch… Nicht mit mir! Dass der Alte nochmal runterkommt und uns hier und heute auf die Finger schaut, ist ja nun wirklich das letzte, was wir noch brauchen.«

Kardinal Pedro Bär rannte die Straße hinab, doch plötzlich stand eine seltsame Gestallt vor ihm. Es hatte Hörner, die Beine einer Ziege, war komplett rot und hielt einen Dreizack in der Hand.
»Der Teufel«, murmelte Kardinal Pedro Bär und zitterte.
»Bitte, nenn mich Luzifer«, sagte der Teufel und lachte »du hast eine schwere Sünde begannen du hast die Mutter des Erlösers getötet, dafür wirst du in die Höhle fahren«. Luzifer griff nach Kardinal Pedro Bär und wollte ihn mit sich nehmen, doch genau in dem Moment wo sich das Loch zur Unterwelt auftat kam eine weiße Katze auf die Beiden zu gerannt.

   "Oh", stieß Luzifer verzückt aus, "so eine wollte ich schon immer haben!"
   Die Katze schien an dem Leibhaftigen Gefallen zu finden, sie strich schnurrend um seine Beine und blickte mit smaragdgrünen Augen zu ihm auf.
   Luzifer konnte nicht anders. Er beugte sich herab und strich zärtlich durch das flauschige, schneeweiße Fell. Kaum hatte er die Katze berührt, verwandelte sich das Tier in eine wunderschöne blonde Frau mit engelsgleichem Gesicht.
   "Miau", raunte sie mit verführerischer Stimme und strich dabei mit ihrem Nagel über Luzifers nackte Brust. Dieser starrte fasziniert auf das atemberaubende Geschöpf, das nun mit der anderen Hand eines seiner Hörner rieb. Den Kardinal hatte er völlig vergessen, der mittlerweile die Absicht des Engels erkannt und das Weite gesucht hatte. Der Leibhaftige schloss seufzend die Augen und sah deshalb den Tritt nicht kommen.

  Im nächsten Moment lag die Frau am Boden und blutete.
  Luzifer ah auf und sah wie ein Mann vor ihm stand. >>Amenadiel<<, murmelte Luzifer.
  >>Genau Bruder. Dieser Dämon, getarnt als Frau, hat dich davon abgehalten, einen Sündigen zu Strafen. Dahinten läuft er, ergreif die Chance und bestrafe ihn. Ich werde inzwischen eine weiter Jungfrau heraussuchen, die den Erlöser gebären kann.<<
  Luzifer nickte einmal. >>Danke Bruder<<, Lucifer rannte dem Kardinal hinterher und ergriff ihn vor dem McDonalds am Hauptbahnhof wo er sich gerade einen BigMäc gekauft hatte.

 Kardinal Pedro Bär wollte gerade genüsslich in seinen Big Mac beißen, als ihm jemand von hinten auf die Schulter tippte. Er zischte einen Fluch und bekreuzigte sich daraufhin. Wer wagte es, ihn in seiner Mittagspause zu stören? Es war wohl nicht zu viel verlangt, wenn er sich von all dem Stress mal eine Pause gönnte! Schließlich war er gerade eben erst der Hölle entronnen.
 Als er sich umdrehte, rutschte ihm vor Schreck das Herz in die Hose. Luzifer war ihm gefolgt und bedachte ihn nun mit einem sardonischen Lächeln.
»Dachtest du etwa, du könntest mir entkommen?«, fragte der Teufel spöttisch. »Um mich aufzuhalten, braucht es mehr als so ein lächerliches Ablenkungsmanöver!«
Der Kardinal hob die Augenbrauen. Da hatte er aber einen ganz anderen Eindruck gewonnen, aber bitteschön. Es war an der Zeit, andere Geschütze aufzufahren! Er hob beide Hände schützend vor seinen Körper und sprach: »Weiche von dannen!« Erst am irritierten Blick seines Gegenspielers erkannte der Kardinal, dass er immer noch den Big Mac in Händen hielt und diesen anstelle seines Kruzifixes dem Teufel entgegenstreckte. Peinlich berührt ließ er ihn fallen.
 Luzifer lachte hämisch und schnipste dabei mit den Fingern.
»Es ist Zeit für deine Strafe!«
 »Nein, bitte nicht!«, rief Kardinal Pedro Bär, doch es war bereits zu spät.
 Der McDonalds hinter ihm verschwand und an seiner Stelle spross eine Bühne mit Musikern aus dem Boden. In der Mitte stand ein altmodisches Mikrofon, das von einem einzelnen Scheinwerfer angestrahlt wurde. Sein Puls beschleunigte sich, als ihm Böses schwante. Im nächsten Augenblick sprang Luzifer auf die Bühne und zeigte sein wahres Gesicht.
 Das nackte Grauen erfasste den Kardinal, als er den Leibhaftigen in einem roten Satinhemd und dem dazu passenden, maßgeschneiderten Smoking sah.
 Er wird doch nicht ..., dachte er panisch, als Luzifer erneut mit den Fingern schnipste und sein schlimmster Albtraum wahr wurde. Schon während der ersten Takte von »Last Christmas« ging er in die Knie. Kannte die Grausamkeit des Teufels denn keine Grenze?
 Indessen griff Luzifer nach dem Mikrofon. Die ganze Szene schien merkwürdig weich gezeichnet und künstliche Schneeflocken segelten vom Himmel.
»Last christmas, i gave you my heart ...«, ertönte die melodische Stimme seines Peinigers.
 Kardinal Pedro Bär presste sich verzweifelt beide Hände auf die Ohren.
»Neeeeeiiiiiiiiinnnnnnn!«, hallte sein gequälter Schrei über den Platz, doch Luzifer dachte gar nicht daran, aufzuhören.
» ... this year to save me from tears, i’ll give it to someone special ...«
Der Geistliche wälzte sich auf dem Boden hin und her, er litt Todesqualen! Krämpfe schüttelten seinen Körper und bei »tell me baby, do you recognize me« tropfte Blut aus seinen Ohren. Wo war nur sein Schutzengel? Lange konnte er die Folter nicht mehr ertragen.
 Luzifer holte zum finalen Schlag aus: » ... but if you kissed me now, i know you’d fool me again ...«
Jegliche Luft wurde aus seinen Lungen gepresst und ein ersticktes Keuchen drang aus seiner Kehle, als der Refrain ihm den Rest gab. Alles nur wegen dieser Schnepfe, war sein letzter Gedanke, da geschah plötzlich etwas Unvorhergesehenes ...

 ...das Mädchen welches er noch vor wenigen Minuten glaubte getötet zu haben stand mit Blutverschmiertem T-Shirt vor ihm.
 >>Luzifer, bitte verschone ihn<<, sagte sie.
 Luzifer lachte einmal. >>Nein er muss bestraft werden<<, er lachte weiter und begann ein anders Lied zu singen: Atemlos durch die Nacht von Helene Fischer. Nun hielt sich auch das jungfräuliche Mädchen die Ohren zu und rannte die Straße entlang, doch sie kam nicht weit denn an der Hauptstraße war.....

...... eine Demonstration des örtlichen Hausfrauenvereins im Gange. Ein Mob von Frauen jeglichen Alters strömte an ihr vorbei, die abwechselnd mit Pfeifen trillerten oder den eingeschüchterten Fußgängern Parolen ins Gesicht brüllten.
»Keine Chance dem Laster!«, grölten sie im Chor und hoben Plakate mit derselben Botschaft in die Höhe.
Während das Mädchen staunend das Treiben beobachtete, dankte sie Gott im Stillen, dass sie heute Morgen zu ihrem Atomic-BH gegriffen hatte. Wie durch ein Wunder war es den Metallkörbchen gelungen, die Kugel aufzuhalten. Neugierig wandte sie sich an die ältere Dame, die neben ihr stand und offensichtlich darauf wartete, endlich die Straße überqueren zu können.
»Wissen Sie, was hier los ist?«
Die Angesprochene schenkte ihr einen verständnislosen Blick.
»Haben Sie denn nichts mitbekommen?«, fragte sie verwundert. »Die Frauen demonstrieren gegen das Laster, das seit Kurzem hier Einzug gehalten hat.« Dann beugte sie sich etwas näher zu dem Mädchen und flüsterte: »Ein neues Freudenmädchen soll in unserer Stadt Unzucht treiben, stellen Sie sich das mal vor! Alle Männer kennen ihre Nummer schon, weil sie überall inseriert. Unter 32168 ist sie angeblich zu erreichen, steht sogar im Kirchenblatt!«
Alles klar! Das Mädchen versuchte, unauffällig zu verschwinden, da hörte sie plötzlich jemanden rufen: »Rosi!«

Das Mädchen wirbelte herum und sah wie ein dicker Mann vor ihr stand.
>>Sie müssen mich verwechseln ich heiße Maria.<<
Der dicke Mann zog eine Schachtle mit Zigaretten aus der Hosentasche.
>>Dann habe ich Sie wohl verwechselt.<<, genervt warf der Mann die Zigarette auf den Boden. Sie landete auf einem Haufen alter Zeitungen. Diese entfachten direkt und wenig später hatten alle Demonstranten Feuer gefangen und rannten schreiend durch die Straßen.
Luzifer stand grinsend vor Maria. >>Nun haben diese Menschen Ihre Strafe bekommen.<<
>>Was haben diese Menschen den getan?<<, fragte Maria geschockt.
Luzifer lachte: >>Ganz einfach sie haben alle.....


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Egal was du tust, du wirst Niemals alle begeistern können. Selbst wenn du übers Wasser läufst, wird einer kommen und dich fragen, ob du zu dumm zu schwimmen bist.
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